DE69416784T2 - Dia-Projektor - Google Patents
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Description
- Die Erfindung betrifft einen Dia-Projektor mit einem Fallschacht zum Zuführen eines zu projizierenden Dias zur Projektionsbühne, einem Projektorantrieb, durch den ein beweglicher Heber zum Herausbewegen des im Fallschacht befindlichen Dias aus demselben betätigbar ist, einem höherliegend als die Öffnung des Fallschachtes anbringbaren Diabehälter mit einem ersten und einem zweiten Vorratsraum für die Aufnahme je eines Stapels einander berührender Dias, einer Vorschubvorrichtung zum Verschieben des Stapels der Dias in zumindest einem der Vorratsräume relativ zur Öffnung des Fallschachtes in eine Stellung, bei der das endseitige Dia des Stapels als zu projizierendes Dia aus diesem Vorratsraum heraus bewegbar und in den Fallschacht einführbar und ein durch den Heber aus dem Fallschacht herausbewegtes, projiziertes Dia in den anderen Vorratsraum einführbar ist.
- Dia-Projektoren mit einem Fallschacht zum Zuführen der Dias zur Projektionsbühne mittels Schwerkraft und mit einem angetriebenen Heber zum Herausbewegen des Dias aus der oberen Öffnung des Fallschachtes sind bereits bekannt. Solche Projektoren werden vielfach mit einem auf die Projektoroberseite aufsetzbaren Rundmagazin betrieben, dessen bodenseitig offene Diafächer nacheinander auf den Fallschacht ausrichtbar sind, siehe US-PS 3 276 314.
- Bei einem bekannten Dia-Projektor der eingangs genannten Art, siehe DE-AS 1 285 205, bietet sich dem Benutzer die Möglichkeit, Dias selbsttätig projizieren zu können, ohne die Dias zuvor in ein Diamagazin einsortieren zu müssen. Bei dem bekannten Projektor ist es lediglich erforderlich, einen Stapel aneinanderliegender Dias in den einen Vorratsraum des oberhalb des Fallschachts anstelle eines Magazins anbringbaren Diabehälters einzulegen. Nach erfolgtem Projek tionsdurchlauf kann der Diastapel dann anschließend aus dem zweiten Vorratsraum dieses Behälters entnommen werden.
- Obgleich dieser bekannte Projektor den Benutzer der Notwendigkeit des Einsortierens der Dias in ein Magazin enthebt, sind bei diesem Projektor einige Einschränkungen hinsichtlich der universellen Anwendbarkeit gegeben. Beispielsweise besteht keine Möglichkeit einer Projektion im "Rückwärtsbetrieb", weil einmal im zweiten Vorratsraum befindliche, zuvor projizierte Dias nicht ein zweites Mal projizierbar sind, ohne daß sie aus dem zweitem Vorratsraum herausgenommen und in den ersten Vorratsraum erneut eingelegt werden. Der bekannte, vorstehend genannte Projektor eignet sich auch nicht zur Projektion unterschiedlich dicker, beispielsweise auf unterschiedliche Art und Weise gerahmter Dias.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Dia-Projektor der in Betracht stehenden Art zu schaffen, der sich demgegenüber durch universelle Anwendbarkeit auszeichnet.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Projektor nach Anspruch 1 gelöst.
- Der im Projektor gemäß der vorliegenden Erfindung vorgesehene bewegliche Fachkörper mit zwei Diafächern stellt gewissermaßen ein bewegliches Zwischenmagazin dar, das zwischen den beiden Vorratsräumen angeordnet und mittels der steuerbaren Transporteinrichtung selbsttätig bestückbar und entladbar ist. Da der Fachkörper relativ zum Fallschacht beweglich ist, um wahlweise das eine oder das andere Diafach auf den Fallschacht auszurichten, erfolgt der Betrieb des erfindungsgemäßen Projektors in gleicher Weise wie bei Vorhandensein eines aufgesetzten normalen Magazins, beispielsweise eines Rundmagazins, wobei der Benutzer jedoch der Mühe des Einsortierens der Dias in das Magazin enthoben ist, da das durch den Fachkörper gebildete "Zwischenmagazin" selbsttätig be- und entladen wird. Hierbei ist Projektion in Vorwärts- oder Rückwärtsbetrieb in gleicher Weise möglich wie bei Vorhandensein eines normalen Magazins, etwa eines Rundmagazins. Da der Betrieb des Projektors praktisch aus einem "Zwischenmagazin" erfolgt, ergeben sich keinerlei Schwierigkeiten hinsichtlich der Projektion unterschiedlich dicker Dias, wie dies in entsprechender Weise auch bei normalen Magazinen, beispielsweise Rundmagazinen, der Fall ist, in deren auf einen Größtwert der Dicke der Dias ausgelegte Diafächer auch demgegenüber dünnere Dias einsortiert und störungsfrei projiziert werden können.
- Bei einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel sind die Vorratsräume des Diabehälters zur Aufnahme eines horizontalen Stapels hochkant stehender Dias vorgesehen und zu den Diafächern des Fachkörpers um eine quer zur Vorschubrichtung gemessene horizontale Strecke seitlich versetzt. Bei dieser Anordnung erfolgt das Einführen und Rückführen der Dias in die und aus den Diafächern durch wahlweises Horizontalverschieben des jeweils endseitigen Dias des Stapels des einen oder anderen Vorratsraumes. Eine derartige Horizontalverschiebung ist mittels der Transporteinrichtung auf einfache Weise und störungsfrei zu gewährleisten, selbst wenn es sich um Dias unterschiedlicher Dicken handelt.
- Bei derartigen Ausführungsbeispielen kann die Anordnung so getroffen sein, daß die Transporteinrichtung mindestens ein antreibbares Reibrad aufweist, das mit vertikaler Drehachse zwischen den einander zugewandten Enden beider Vorratsräume so angeordnet ist, daß die jeweils endseitigen Dias der Stapel beider Vorratsräume durch die Vorschubwirkung von deren Vorschubvorrichtung in Reibkontakt mit dem Reibrad bringbar sind. Durch einfaches Umsteuern der Drehrichtung wird auf das endseitige Dia des einen oder des anderen Vorratsraumes eine Reibkraft ausgeübt, die das Dia in Transportrichtung zum Fachkörper hin bewegt.
- Bei Ausführungsbeispielen, bei denen eine zwischen den beiden Diafächern gelegene Trennwand des Fachkörpers sich mit ihren an die Seitenöffnungen der Diafächer angrenzenden Wandabschnitten in den Raum zwischen den durch das Reibrad in einem Abstand voneinander gehaltenen endseitigen Dias hinein erstreckt, kann die Anordnung so getroffen sein, daß die Trennwand durch die relativ zum Fallschacht erfolgenden Bewegungen des Fachkörpers in solche Stellungen einstellbar ist, daß die Trennwand in Zusammenwirken mit dem Reibrad eine Transportbahn für das eine oder andere endseitige Dia bildet. Hierbei bewirkt die Lageverstellung des Fachkörpers die jeweils erforderliche Umschaltung der Transportbahn der Transporteinrichtung, nämlich einmal für den Transport des einen endseitigen Dias oder den Transport des anderen endseitigen Dias, wodurch sich eine wesentliche Vereinfachung des Steuerungs- und Synchronisieraufwandes ergibt.
- Vorzugsweise weist die Transporteinrichtung mehrere zusätzliche Reibräder auf, die so angeordnet sind, daß sie in Abhängigkeit von der Stellung der Trennwand des Fachkörpers die Transportbahnen für das eine oder andere endseitige Dia in die Diafächer des Fachkörpers hinein fortsetzen.
- Bei besonders vorteilhaften Ausführungsbeispielen ist die Transporteinrichtung so ausgebildet, daß die zu transportierenden Dias in ihren Transportbahnen so geführt sind, daß das jeweils endseitige Dia kurz nach dem Abziehen vom Stapel gegenüber der Hauptebene der Dias im Stapel leicht abgekippt weitertransportiert, also gegenüber der Vertikalebene in leicht geneigter Ebene transportiert wird, wobei der Neigungswinkel lediglich so klein gewählt ist, daß ein störungsfreier Durchtritt durch die Seitenöffnungen der Fächer des Fachkörpers gewährleistet ist. Diese leichte Neigung gegenüber der Vertikalebene verringert bei der Transportbewegung die Reibung zwischen dem endseitigen Dia und dem anliegenden Dia im Stapel und verhindert außerdem die Gefahr eines Verklemmens, wie sie beispielsweise bei unverglasten Papprähmchen an den Bildrandkanten auftreten könnte, wenn die Papprähmchen leicht gewölbt sind.
- Das Kippen des zu transportierenden Dias kann dadurch erreicht werden, daß die die Transportbahnen definierenden Wandabschnitte der Trennwand des Fachkörpers zu der vertikalen Ebene der endseitigen Dias der Stapel geneigte Flächen bilden und daß zumindest dasjenige Reibrad, das kurz nach Beginn des Transportvorgangs in Zusammenwirkung mit der Trennwand des Fachkörpers die Transportbahn für das betreffende Dia definiert, eine kegelförmige Mantelfläche besitzt, deren Neigung derjenigen der zugeordneten Wandabschnitte der Trennwand angepaßt ist.
- Vorzugsweise weisen auch die die Transportbahnen in die Diafächer hinein fortsetzenden weiteren Reibräder entsprechend kegelförmige Mantelflächen auf. Im Bereich der Transportbahn zwischen dem außerhalb des Fachkörpers gelegenen kegelförmigen Reibrad und den die Transportbahnen in die Diafächer hinein fortsetzenden weiteren Reibrädern kann ein federnachgiebiges Glied vorgesehen sein, das das jeweils zu transportierende, endseitige Dia federnd so beaufschlagt, daß das Abkippen aus der ursprünglichen Vertikalebene unterstützt wird und es durch Federkraft in Anlage an dem betreffenden geneigten Wandabschnitt der Trennwand des Fachkörpers gehalten wird.
- Nachstehend ist die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels im einzelnen erläutert.
- Es zeigen:
- Fig. 1 eine schematisch vereinfacht und abgebrochen gezeichnete Draufsicht auf die Oberseite eines mit einem Rundmagazin betreibbaren Dia-Projektors ohne aufgesetztes Rundmagazin, jedoch mit einem aufgesetzten Diabehälter mit zwei Vorratsräumen für die Aufnahme je eines Diastapels;
- Fig. 2 einen gegenüber Fig. 1 in etwas größerem Maßstab und schematisch vereinfacht gezeichneten Horizontalschnitt des in Fig. 1 gezeigten Teils des Ausführungsbeispiels;
- Fig. 3 einen gegenüber Fig. 2 in wiederum leicht vergrößertem Abbildungsmaßstab und schematisch vereinfacht gezeichneten Vertikalschnitt des betreffenden Teils des Ausführungsbeispiels;
- Fig. 4 eine abgebrochen und stark schematisch vereinfacht gezeichnete Draufsicht eines Teils des Antriebssystems der Transporteinrichtung des Ausführungsbeispiels;
- Fig. 5 eine Teilansicht einer Lagerungsschwinge einer Reibradanordnung der Transporteinrichtung des Ausführungsbeispiels und
- Fig. 6 eine in größerem Abbildungsmaßstab sowie stark schematisch vereinfacht und teils abgebrochen und geschnitten gezeichnete Darstellung von Teilen der Transportbahnen der Transporteinrichtung des Ausführungsbeispiels.
- Fig. 1 bis 3 zeigen einen Teil der Oberseite 1 eines Dia-Projektors, der für den Betrieb mit einem Dia-Rundmagazin geeignet ist, das auf die Oberseite 1 so aufsetzbar ist, daß es um einen zentral gelegenen Zapfen 3 drehbar ist. In den vorliegenden Zeichnungen ist der Projektor ohne aufgesetztes Rundmagazin dargestellt. Fig. 1 bis 3 zeigen einen zum Projektorantrieb gehörenden, zum Zapfen 3 konzentrischen Antriebsring 5, der eine radial nach einwärts vorspringende Mitnehmernase 7 für den Drehantrieb eines aufgesetzten (nicht gezeigten) Rundmagazins um den Zapfen 3 bildet.
- Ein anstelle des Rundmagazins auf die Oberseite 1 des Projektors aufgesetzter Diabehälter, der in Fig. 1 bis 3 als Ganzes mit 9 bezeichnet ist, weist einen Grundkörper 11 auf, der am einen Endbereich auf dem Zapfen 3 positionierbar und mittels nicht dargestellter Steckverbindungen an der Oberseite 1 des Projektors abnehmbar festlegbar ist, wobei das vom Zapfen 3 abgekehrte Ende des Grundkörpers 11 an der Oberseite 1 des Projektors bei 13 abgestützt ist und Blattfedern 15, deren Funktion unten näher erläutert wird, mit Verankerungselementen 16 an der Oberseite 1 festgelegt sind.
- Am Grundkörper 11 sind die Wände eines ersten Vorratsraumes 17 und eines zweiten Vorratsraumes 19 angeformt, in denen jeweils ein Stapel aneinanderliegender, bei Betriebslage des Projektors hochkant stehender Dias aufnehmbar ist, von denen in Fig. 2 im Vorratsraum 17 ein endseitiges, der Öffnung des Fallschachts 37 zugewandtes Dia 21 und zwei hinter ihm folgende weitere Dias 22 und 23 und im Vorratsraum 19 lediglich ein endseitiges Dia 24 gezeigt sind. In Fig. 1 sind lediglich die Dias 21 bis 23 im Vorratsraum 17 gezeigt. Als Vorschubeinrichtung für eine Vorschubbewegung des jeweiligen Diastapels in den Vorratsräumen 17 und 19 ist je eine verschiebbare Druckplatte 27 in jedem Vorratsraum vorhanden, die mittels einer Druckfeder 28 verschiebbar ist, siehe Fig. 2. Relativ zum Grundkörper 11 ist ein Fachkörper 31 um den Zapfen 3 schwenkbar gelagert. Der Fachkörper 31 ist gewissermaßen einem Segment eines um den Zapfen 3 drehbaren Rundmagazins vergleichbar und weist in seinem vom Zapfen 3 abgekehrten Endabschnitt eine Mitnehmernut 33 auf, in die die Mitnehmernase 7 des Antriebsrings 5 eingreift, so daß der Fachkörper 31 mittels des Projektorantriebs schwenkbar ist. Der Fachkörper 31 weist lediglich zwei Diafächer auf, nämlich ein erstes Diafach 35 und ein zweites Diafach 36. Beim Aufstecken des Diabehälters 9 auf die Oberseite 1 ist, mittels geeigneter Ausbildung einer Schalt-Steckverbindung, der Projektorantrieb so programmierbar, daß der Fachkörper 31 mittels des Antriebsringes 5 in der Weise geschwenkt wird, daß den Erfordernissen des Betriebs des Diabehälters 9 entsprechend das Diafach 35 oder das Diafach 36 fluchtend zum Fallschacht 37 (siehe Fig. 2) augerichtet wird, der zur Projektionsbühne des Projektors führt. Die Diafächer 35 und 36 des Fachkörpers 31 sind bodenseitig offen, wobei jedoch in entsprechender Weise wie bei einem normalen Rundmagazin ein Bodenblech 39 als unterer Abschluß vorhanden ist, siehe Fig. 3 und 6. Das Bodenblech 39 ist relativ zum Fachkörper 31 beweglich und auf der Oberseite 1 des Projektors so lagefixierbar, daß eine in der Zeichnung nicht zu sehende Aussparung des Bodenblechs 39 sich mit der oberen Öffnung des Fallschachts 37 deckt, so daß bei Ausrichten eines Diafachs 35 oder 36 auf den Fall schacht 37 sich ein im Diafach befindliches Dia durch Schwerkrafteinfluß in den Fallschacht nach unten zur Projektionsbühne bewegt. Ein im Fallschacht befindlicher, nicht dargestellter Diaheber, der in der bei "Fallschachtprojektoren" üblichen Weise durch den Projektorantrieb betätigt ist, hebt im Betrieb ein projiziertes Dia aus dem Fallschacht heraus, führt es dadurch in das über der Aussparung des Bodenblechs 39 gelegene Diafach 35 oder 36 zurück und hält dieses Dia in angehobener Stellung, bis dieses Diafach relativ zur Aussparung des Bodenblechs 39 verdreht ist.
- Der Fachkörper 31 weist zwischen den Diafächern 35, 36 eine Trennwand 41 auf, deren Seitenwände 43 gegenüber der Vertikalebene, die zur horizontalen Projektoroberseite 1 senkrecht steht, um einen Winkel geneigt sind, der in Fig. 6 im Interesse der Verdeutlichung des Sachverhalts übertrieben groß dargestellt ist. Am dem Zapfen 3 zugekehrten freien Ende definieren die geneigten Seitenwände 43 der Trennwand 41 zusammen mit Außenwänden 45 und 46 der Diafächer 35 bzw. 36 je eine seitliche Be- und Entladeöffnung jedes Diafachs 35, 36.
- Eine Transporteinrichtung, die das jeweils endseitige Dia 21 oder 24 der Vorratsräume 17 bzw. 19 durch die seitlichen Be- und Entladeöffnungen der Magazinfächer 35, 36 hindurchtransportiert, und zwar in einer horizontal erfolgenden Verschiebebewegung, ist beim vorliegenden Ausführungsbeispiel in Form einer Reibradanordnung ausgebildet. Diese weist ein erstes Reibrad 47 und ein zweites Reibrad 49 auf, die je mit vertikaler Drehachse 50 bzw. 51 am Grundkörper 11 so gelagert sind, daß sie sich zwischen den beiden je endseitigen Dias 21 und 24 der Vorratsräume 17 bzw. 19 befinden, wobei das erste Reibrad 47 den größeren Abstand von den Diafächern 35, 36 aufweist und mit dem von den Diafächern 35, 36 am weitesten entfernten Endrand der endseitigen Dias 21, 24 zusammenwirkt. Das zweite Reibrad 49 ist in der Nähe des radial innenliegenden Endes der Trennwand 41 gelegen und weist einen größeren Durchmesser als das erste Reibrad 47 auf, wobei der Durchmesserunterschied so bemessen ist, daß die an den Reibrädern 47 und 49 anliegenden, je endseitigen Dias 21 und 24 zumindest näherungsweise in Radialebenen, bezogen auf den zentralen Zapfen 3 des Projektors, gelegen sind. Somit verlaufen die Längsachsen der Diastapel in den Vorratsräumen 17 und 19 nicht in gleicher Richtung, sondern zueinander geneigt. Die jeweils durch Druckplatte 27 und Druckfeder 28 gebildete Vorschubvorrichtung jedes Vorratsraumes 17 und 19 drückt den darin befindlichen Diastapel und damit das jeweilige endseitige Dia 21 bzw. 24 in Reibkontakt an die Reibräder 47 und 49 an.
- Das am Endrandbereich der endseitigen Dias 21, 24 anliegende Reibrad 47, das in eine obere und eine untere Reibrolle zweigeteilt ausgebildet ist, weist eine zylindrische Mantelfläche auf, wobei die untere und obere Reibrolle im Durchmesser gleich sind, so daß das am Reibrad 47 anliegende endseitige Dia 21, 24 in seiner Vertikalebene gehalten ist. Das zweite Reibrad 49, das ebenfalls in eine obere und eine untere Reibrolle zweigeteilt ist, weist demgegenüber eine kegelförmige Mantelfläche auf, wobei die Orientierung der Kegelneigung so gewählt ist, daß die untere Reibrolle die im Durchmesser kleinere Rolle ist. Das jeweils anliegende, endseitige Dia 21, 24 liegt daher, so lange es in seiner Ausgangslage am Diastapel ist, wo es durch das erste Reibrad 47 abgestützt ist, nur mit seinem oberen Randbereich an der oberen Reibrolle des Reibrades 49 an, siehe Fig. 1 und 2, wo der Größtumfang der unteren Reibrolle des Reibrades 49 mit gestrichelter Linie angedeutet und mit 53 bezeichnet ist. Sobald mittels einer Antriebseinrichtung, auf die nachfolgend noch näher eingegangen wird, die Reibräder 47 und 49 in gleichem Drehsinn gedreht werden, beginnt sich das eine oder das andere der anliegenden endseitigen Dias 21, 24 horizontal in Richtung auf eines der beiden Diafächer 35, 36 hin zu bewegen. Bei einer Drehung der Reibbänder 47, 49 entgegen dem Uhrzeigersinne ist es das Dia 21, das diese Bewegung ausführt.
- Bei dieser Transportbewegung des Dias 21 ist bei der in Fig. 2 gezeigten Betriebsstellung und Einstellung des Fachkörpers 31 das Diafach 35 mit seiner seitlichen Öffnung fluchtend auf das Dia 21 ausgerichtet. Sobald der nacheilende Randbereich des Dias 21 das Reibrad 47 verläßt und der weitere Antrieb der Transportbewegung durch das zweite Reibrad 49 erfolgt, ist das Dia nicht mehr ganzflächig in der Vertikalebene abgestützt, so daß ein Kippen aus der Vertikalrichtung heraus erfolgen kann, wobei der untere Randbereich des Dias zur Anlage an der unteren Reibrolle des kegeligen Reibrades 49 kommt. Dieses Abkippen, durch das das in der Transportbewegung befindliche Dia, das in Fig. 6 mit 21a bezeichnet ist, in flächige Anlage an die zugekehrte Seitenwand 43 der Trennwand 41 des Fachkörpers 31 gelangt, wird durch jeweils ein jedem Vorratsraum 17 und 19 zugeordnetes, federndes Separierglied 55 unterstützt, das Federfinger 57 aufweist, an die das in der Transportbewegung befindliche Dia 21a anläuft. Dadurch wird dieses Dia in nachgiebiger Anlage an der Seitenwand 43 gehalten, die die in das betreffende Diafach 35 oder 36 führende Transportbahn definiert. Fig. 6 zeigt in ihrem rechtsseitigen Teil die Federfinger 57 in ihrer Ausgangslage vor dem Anlaufen des noch in seiner Ausgangsstellung im Vorratsraum 19 befindlichen endseitigen Dias 24, während die Federfinger 57 des dem anderen Vorratsraum 17 zugehörigen Separiergliedes 55, die auf das in der Transportbewegung befindliche Dia 21a federnd einwirken, im linksseitigen Teil der Fig. 6 nicht eingezeichnet sind.
- Als Fortsetzung der Transportbahn der Transporteinrichtung innerhalb des Bereichs des Fachkörpers 31 sind je ein weiteres drittes Reibrad 61 und viertes Reibrad 63 vorhanden, die ebenfalls je in eine obere und eine untere Reibrolle zweigeteilt, mit vertikalen Drehachsen 65 und 67 angeordnet und mit kegelförmiger Mantelfläche versehen sind, wobei der Kegelwinkel, wie auch bei dem zweiten Reibrad 49, dem Neigungswinkel der Seitenwände 43 der Trennwand 41 angepaßt ist. Bei diesen Reibrädern 61 und 63, die durch Ausschnitte in den Außenwänden 45 und 46 der Diafächer 35 bzw. 36 in den Innenraum des Fachkörpers 31 eingreifen können, hat die untere Reibrolle jeweils einen größeren Durchmesser als die obere Reibrolle. Wie am besten aus den Fig. 1 und 3-5 zu ersehen ist, sind die Reibräder 61 und 63 an einer Schwinge 69 gelagert, die am Grundkörper 11 für eine horizontale Schwenkbewegung um eine vertikale Schwenkachse 71 gelagert ist. Die bereits früher erwähnten Blattfedern 15 greifen, wie aus Fig. 1 und 5 zu ersehen ist, beidseits an der Schwinge 69 an, um diese in einer mittleren Schwenkstellung zu halten, aus der sie gegen Federkraft in beiden Schwenkrichtungen bewegbar ist.
- Die Reibräder 61 und 63 sind in gemeinsamem Drehsinn mittels einer Zahnriemenanordnung antreibbar, die aus auf den Achsen 65 und 67 der Reibräder 61 bzw. 63 befestigten Zahnriemenscheiben 73 und 75 und einer auf der Schwenkachse 71 sitzenden Zahnriemenscheibe 77 gebildet ist, über die ein Zahnriemen 79 läuft. Ein mit der Riemenscheibe 77 verbundenes Zahnritzel 81 kämmt mit einem Zahnrad 83, das auf der Drehachse 51 des zweiten Reibrades 49 befestigt ist, so daß die Drehbewegung des Reibrades 49 auf die Zahnriemenanordnung der Schwinge 69 übertragen wird. Der Antrieb der Drehachse 51 des zweiten Reibrades 9 erfolgt über ein auf der Achse sitzendes Zahnrad 84, ein Zwischenzahnrad 85 sowie ein Zahnrad 86, das auf der Drehachse 50 des ersten Reibrades 47 befestigt ist, so daß eine geschlossene Getriebekette vom ersten Reibrad 47 bis zur Zahnriemenanordnung der Schwinge 69 gebildet ist. Ein nur schematisiert angedeuteter Antriebsmotor 89, siehe Fig. 3, steht über eine nicht gezeigte getriebliche Verbindung mit dem Zahnrad 86 in Verbindung, das demzufolge das Primärantriebsglied für die Transporteinrichtung bildet. Beim Aufsetzen des Diabehälters 9 auf die Oberseite 1 eines zugeordneten Projektors werden über die der Lagesicherung des Grundkörpers 11 und der Verankerungselemente 16 der Blattfedern 15 dienenden Steckverbindungen nicht nur Leitungsverbindungen für die Energieversorgung des Motors 89 hergestellt, sondern auch Programmierbefehle für den Prozessor der Steuerung des Projektorantriebes übertragen, so daß die Antriebs-Drehbewegungen des Antriebsringes 5 in der für den Betrieb des Diabehälters 9 erforderlichen Weise erfolgen.
- Bei Betrieb des Projektors im Vorwärtsbetrieb, mit einem im Vorratsraum 17 befindlichen Stapel von Dias, von denen in Fig. 1 und 2 lediglich das endseitige Dia 21 sowie zwei anschließende Dias 22 und 23 gezeigt sind, die jeweils eine unterschiedliche Dicke gegenüber dem Dia 21 aufweisen, befindet sich der Antriebsring 5 und damit der Fachkörper 31 in der in Fig. 1 und 2 gezeigte Drehstellung, in der die seitliche Be- und Entladeöffnung des leeren Diafaches 35 mit dem endseitigen Dia 21 fluchtet und das zweite, leere Diafach 36 des Fachkörpers 31 mit der Aussparung des Bodenblechs 39 fluchtet, die wiederum auf die obere Öffnung des Fallschachtes 37 ausgerichtet ist. Zur Einleitung des Transportvorgangs für das zu projizierende endseitige Dia 21 wird die Transporteinrichtung in Gang gesetzt, so daß sich das erste und zweite Reibrad 47 bzw. 49 entgegen dem Uhrzeigersinn dreht. Diese Drehbewegung bewirkt über die in Fig. 2 bis 4 gezeigte Zahnrad-Getriebekette und die Zahnriemenanordnung der Schwinge 69 eine Drehbewegung des dritten und vierten Reibrades 61 bzw. 63 im Uhrzeigersinn. Der Reibschluß mit den Reibrädern 47 und 49 führt zu einem Verschieben des Dias 21 relativ zum angrenzenden Dia 22, wobei der voreilende Diarand am Federfinger 57 anläuft und der nacheilende Diarand von dem ersten Reibrad 47 freikommt, wodurch ein Kippen des Dias aus der Vertikalebene erfolgt. Dadurch wird nicht nur der Reibkontakt zwischen dem Dia 21 und dem angrenzenden Dia 22 verringert, der aufgrund der Vorschubwirkung der aus Feder 28 und Druckplatte 27 bestehenden Vorschubvorrichtung gegeben ist, sondern das Abkippen beseitigt auch die Gefahr des Verhakens von gegebenenfalls gewölbten Rahmenteilen. Bei Anlaufen des voreilenden Diarandes an dem dritten Reibrad 61, das durch seitliche Ausschnitte der Außenwand 45 in das Diafach 35 ragt, wird der Weitertransport des Dias entlang der geneigten Seitenfläche 43 der Trennwand 41 weitergeführt, wobei das Dia die in Fig. 6 anhand des Dias 21a gezeigte Lage einnimmt, bis es durch Anlaufen des voreilenden Diarandes an der radial außenliegenden Stirnwand des Diafachs 35 zum Stillstand kommt. Der Projektorantrieb verdreht nun den Antriebsring 5 entgegen dem Uhrzeigersinn, bis zur Ausrichtung des nunmehr bestückten Diafachs 35 auf den Ausschnitt des Bodenbleches 39 und somit auf die Öffnung des Fallschachtes 37. Der im Fallschacht 37 befindliche Diaheber bewegt sich nach abwärts, so daß das Dia 21 unter Schwerkrafteinfluß zur Projektionsbühne gelangt. Nach erfolgter Projektion hebt der Diaheber das projizierte Dia 21 im Fallschacht 37 nach oben. Bevor dies stattfindet, ist der Fachkörper 31 über den Antriebsring 5 mit Drehbewegung im Uhrzeigersinne wieder so weit zurückbewegt, daß nunmehr das Diafach 36 auf den Fallschacht 37 und die Aussparung im Bodenblech 39 ausgerichtet ist. Der Diaheber bringt daher das projizierte Dia nunmehr in das Diafach 36 ein. Bei dieser Drehstellung, die in Fig. 2 gezeigt ist, transportieren die Reibräder 47, 49 und 61 das nunmehr nächstfolgende Dia 22 des Vorratsraumes 17 in das nunmehr wieder leere Diafach 35, so daß ein Betriebszustand erreicht ist, bei dem das Diafach 35 neu geladen und das zuvor projizierte Dia in das Diafach 36 eingebracht ist.
- Der nächste Arbeitsschritt ist das Rückdrehen des Fachkörpers 31 mittels des Antriebsringes 5 entgegen dem Uhrzeigersinn zur Ausrichtung des neu geladenen Diafaches 35 auf den Fallschacht 37, wobei das zuvor projizierte, nunmehr im Diafach 36 befindliche Dia 21 in Reibkontakt mit dem im Uhrzeigersinn angetriebenen Reibrad 63 kommt, das durch Aussparungen in der Außenwand 46 in das Diafach 36 eingreift. Dadurch wird das zuvor projizierte Dia bei Blickrichtung entsprechend der Fig. 2 nach rechts längs der Seitenwand 43 der Trennwand 41 bewegt, bis es zum Reibkontakt mit dem sich entgegen dem Uhrzeigersinn drehenden zweiten Reibrad 49 und schließlich dem im gleichen Drehsinn rotierenden Reibrad 47 kommt. Dadurch ist dieses Dia 21 als endseitiges Dia zum Diastapel im Vorratsraum 19 transportiert.
- Durch Umkehr der Drehrichtung der Reibräder ergibt sich ein entsprechendes Arbeitsspiel für den Transport des jeweils endseitigen Dias 24 aus dem Stapel des anderen Vorratsraums 19, wenn durch den Antriebsring 5 eine entsprechende, koordinierte Hin- und Herbewegung des Fachkörpers 31 bewirkt wird. Mit anderen Worten gesagt, ist das Arbeitsspiel im Rückwärtsbetrieb analog dem zuvor beschriebenen Vorwärtsbetrieb. Da sich die Trennwand 41 des Fachkörpers 31, die mit ihren Seitenwänden 43 die Transportbahnen in die und aus den Diafächern 35, 36 definiert, in den Zwischenraum zwischen den Stapelenden der Diastapel im Vorratsraum 17 und im Vorratsraum 19 hinein erstreckt, wo die jeweiligen endseitigen Dias 21 bzw. 24 durch Anlage an den Reibrädern 47 und 49 voneinander in einem Abstand gehalten sind, sucht sich das jeweils zum Diastapel zurücktransportierte, aus dem betreffenden Diafach 35 oder 36 entladene Dia selbsttätig seinen Platz im Diastapel, indem das angrenzende Dia jeweils gegen die Vorschubkraft der Vorschubvorrichtung des betreffenden Vorrats raumes 17 oder 19 zurückgedrängt wird. Dieser Vorgang erfolgt unabhängig davon, ob es sich um ein dickes, beispielsweise verglastes, oder ein glasloses, dünnes Diarähmchen handelt. Da die Schwinge 69 mit den in die Diafächer 35, 36 eingreifenden Reibrädern 61 und 63 federnd mittels der Blattfedern 15 gelagert ist, ergibt sich bei der Verstellbewegung des Fachkörpers 31 jeweils eine federnde Anlage für den Reibkontakt mit dem im betreffenden Diafach 35 oder 36 befindlichen Dia, ungeachtet von dessen Dicke, so daß der Transport bei unterschiedlichen Rahmendicken störungsfrei gewährleistet ist.
Claims (10)
1. Dia-Projektor mit einer Projektionsbühne, einem Fallschacht (37) zum
Zuführen eines zu projizierenden Dias (21, 24) zur Projektionsbühne, einem
Projektorantrieb, durch den ein beweglicher Heber zum Herausbewegen
eines Dias aus dem Fallschacht betätigbar ist, einem höherliegend als die
Öffnung des Fallschachtes anbringbaren Diabehälter (9) mit einem ersten
und einem zweiten Vorratsraum (17 und 19) für die Aufnahme je eines
Stapels einander berührender Dias, einer Vorschubvorrichtung (27, 28)
zum Verschieben des Stapels der Dias in einem der Vorratsräume relativ
zur Öffnung des Fallschachtes (37) in eine Stellung, bei der das endseitige
Dia (21, 24) des Stapels als ein zu projizierendes Dia aus diesem
Vorratsraum heraus und in den Fallschacht (37) bewegbar ist, und zum
Bewegen eines projizierten Dias mittels des Hebers aus dem Fallschacht
(37) heraus und in den anderen Vorratsraum, dadurch gekennzeichnet,
daß der Diabehälter (9) einen Fachkörper (31) aufweist, der als ein
Segment eines Rundmagazins ausgebildet ist, welches mittels eines
Antriebsrings (5) des Projektorantriebs um einen zentral gelegenen Zapfen
(3) des Projektors drehbar bewegbar ist und der ein erstes und ein zweites,
relativ zum Fallschacht (37) und zum Projektorantrieb jeweils bodenseitig
offenes Diafach (35, 36) aufweist, um wahlweise die Bodenöffnung der
Diafächer (35, 36) auf die Öffnung des Fallschachtes (37) auszurichten,
und daß eine in Abhängigkeit von der Bewegung des Fachkörpers (31)
steuerbare Dia-Transporteinrichtung (47, 49, 61, 63) vorgesehen ist, wobei
der Fachkörper um den zentral gelegenen Zapfen zwischen
- einer ersten Richtung, in der das im ersten Vorratsraum (17, 19) zu
projizierende endseitige Dia des Stapels von der Dia-Transporteinrichtung
(47, 49, 61, 63) in das erste Diafach (35, 36) einführbar ist und in der das
zweite Diafach (35, 36) mit seiner Öffnung derart mit dem Fallschacht
ausgerichtet ist, daß ein projiziertes, vom Diaheber aus dem Fallschacht
gehobenes Dia in das zweite Diafach (35, 36) einbringbar ist, und
- einer zweiten Richtung drehbar bewegbar ist, in der des erste Diafach
(35, 36) mit seiner Öffnung mit dem Fallschacht derart ausgerichtet ist, daß
das zu projizierende endseitige Dia unter Schwerkrafteinfluß in den
Fallschacht gelangt und das projizierte Dia im zweiten Diafach (35, 36) mittels
der Dia-Transporteinrichtung (47, 49, 61, 63) aus diesem entnehmbar und
als endseitiges Dia zum Stapel in der zweiten Vorratskammer (17, 19)
rückführbar ist.
2. Dia-Projektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Vorratsräume (17, 19) des Diabehälters (9) zur Aufnahme eines Stapels hochkant
stehender Dias vorgesehen und zu den Diafächern (35, 36) des
Fachkörpers (31) um eine quer zur Vorschubrichtung der Vorschubvorrichtung (27,
28) gemessene, vorgegebene Strecke seitlich versetzt sind, daß die
Diafächer (35, 36) an der den seitlich versetzten Vorratsräumen (17, 19)
zugewandten Seite für das Einführen und Rückführen eines Dias je eine
Seitenöffnung aufweisen und daß die Dia-Transporteinrichtung (47, 49, 61,
63) zum wahlweisen Verschieben eines Dias in die und aus den
Seitenöffnungen der Diafächer (35, 36) betätigbar ist.
3. Dia-Projektor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dia-
Transporteinrichtung mindestens ein antreibbares Reibrad (47, 49)
aufweist, das mit vertikaler Drehachse (50, 51) zwischen den einander
zugewandten Enden beider Vorratsräume (17, 19) so angeordnet ist, daß
die jeweils endseitigen Dias (21, 24) der Stapel beider Vorratsräume (17,
19) durch das von der Vorschubvorrichtung (27, 28) bewirkte Vorschieben
des Diastapels in Reibkontakt mit dem Reibrad (47, 49) bringbar sind.
4. Dia-Projektor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine
zwischen den beiden Diafächern (35, 36) gelegene Trennwand (41) des
Fachkörpers (31) sich derart erstreckt, daß ihre Wandabschnitte (43) an die
Seitenöffnungen der Diafächer in den Raum zwischen den durch das
Reibrad (47, 49) in einem Abstand voneinander gehaltenen endseitigen
Dias (21, 24) hinein angrenzen und daß die Trennwand (41) durch die
relativ zum Fallschacht (37) erfolgenden Bewegungen des Fachkörpers
(31) in solche Stellungen innerhalb des Raums zwischen den beiden
endseitigen Dias (21, 24) einstellbar ist, daß die Trennwand (41) in
Zusammenwirken mit dem Reibrad (47, 49) eine Transportbahn für das
eine oder für das andere endseitige Dia (21, 24) bildet.
5. Dia-Projektor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Dia-
Transporteinrichtung in dem Raum zwischen den endseitigen Dias (21, 24)
beider Diastapel ein erstes und zweites Reibrad (47, 49) mit einer bezüglich
den einander zugewandten Enden beider Vorratsräume vertikalen
Drehachse (50, 51) aufweist und außerhalb dieses Raumes ein drittes und
viertes Reibrad (61, 63) umfaßt, die ebenfalls mit vertikaler Drehachse
gelagert und derart angeordnet sind, daß sie in Abhängigkeit von der
Stellung der Trennwand (41) des Fachkörpers (31) die von der Trennwand und
von dem ersten und zweiten Reibrad gebildeten Transportbahnen für das
eine oder andere endseitige Dia zu den Diafächern (35, 36) des
Fachkörpers fortsetzen.
6. Dia-Projektor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die die
Transportbahnen definierenden Wandabschnitte (43) der Trennwand (41)
des Fachkörpers (31) zu den vertikalen Ebenen der endseitigen Dias (21,
24) der Stapel geneigte Flächen bilden und daß das im Raum zwischen
den endseitigen Dias (21, 24) zur Trennwand (41) nächstgelegene Reibrad
(49) eine kegelförmige Mantelfläche mit einem der Neigung der
Wandabschnitte (43) der Trennwand (41) angepaßtem Kegelwinkel aufweist.
7. Dia-Projektor nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß auch die
dritten und vierten Reibräder (61 und 63) kegelförmige Mantelflächen mit
angepaßtem Kegelwinkel aufweisen.
8. Dia-Projektor nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das
im Raum zwischen den endseitigen Dias (21, 24) beider Stapel in der Nähe
des von der Trennwand (41) entfernten Randabschnittes der endseitigen
Dias (21, 24) gelegene erste Reibrad (47) eine das Dia in seiner
Vertikalebene haltende zylindrische Mantelfläche aufweist und daß an der
Transportbahn jedes endseitigen Dias (21, 24) ein federnachgiebiges
Separierglied (55, 57) vorgesehen ist, das das transportierte Dia beim Verlassen
des ersten Reibrades (47) aus der Vertikalebene abkippt.
9. Dia-Projektor nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das im Raum
zwischen den endseitigen Dias (21, 24) befindliche erste und zweite
Reibrad (47, 49) mit gleichem Drehsinn und die außerhalb dieses Raumes
gelegenen dritten und vierten Reibräder (61, 63) mit hierzu jeweils
entgegengesetztem Drehsinn antreibbar sind.
10. Dia-Projektor nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die dritten und vierten Reibräder (61, 63) auf in Horizontalrichtung
gegen Federkraft (15) verschiebbaren Drehachsen (65 bzw. 67) gelagert
sind.
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