DE69412863T2 - Anlage zur bedienung einer rafflamellenstore innerhalb einer doppelverglasung mittels einer stirnseitigen magnetischen verbindung - Google Patents
Anlage zur bedienung einer rafflamellenstore innerhalb einer doppelverglasung mittels einer stirnseitigen magnetischen verbindungInfo
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- E06B9/26—Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds
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Description
- Die Erfindung betrifft Einrichtungen zur Betätigung von Jalousien.
- Bekanntlich nimmt das Problem der Wärmeisolierung von Wohnungen eine stetig grössere Wichtigkeit ein, vor allem, infolge der andauernd steigenden Kosten der zur Erwärmung verwendbaren Energie-Formen.
- Auf jeden Fall, ermöglicht eine gute Wärmeisolierung eine starke Reduzierung der, zum Einhalten einer angenehmen Temperatur im Innern einer Wohnung, benötigten Energiemenge.
- Eine der grössten Wärmeverlust-Quellen, in einer Wohnung, sind die Fester und die Fenster-Türen der Wohnung selbst.
- Der sich über die Fenster ergebende Wärmeverlust ist hauptsächlich von Konventionalverlusten gegeben, bedingt von der Mischung der Aussenluft mit der Innenluft, wegen nicht einwandfreier Dichtigkeit der Fenstereinfassungen und von Leitungsverlusten verursacht bei Berührung der Innenluft mit der von der Aussenluft gekühlten Glasscheibe.
- Eine substantielle Besserung der Wärmeisolierung kann mittels Verwirklichung der Doppelfenster erreicht werden.
- Dank dem Zwischenraum, der sich zwischen den beiden Fenstern bildet, erreicht man eine wesentliche Reduzierung der Wärmeverluste.
- Die Besserung ist noch sensibler wenn man von der Einzel-Glasscheibe zur Glas-Kammer übergeht, d. h. zu "Doppel-Gläsern mit einer inneren, luftleeren Kammer". Das Vorhandensein eines Vorhanges, die sogenannte Jaulosie, steigert wesentlich das Problem, da aus Gründen des Raumbedarfes und einer Anzahl Vorteile, wie Wartungsfreiheit, Schutz gegen Staub und Fett und Schutz gegen eventuelle unvorgesehene Beschädigungen, es günstiger ist, diese Jaulosie innerhalb des von der Glaskammer gebildeten Zwischenraumes einzusetzen. Bekanntlich, können diese Jalousien tatsächlich, über ausserhalb der Jaulosie eingesetzte und innerhalb der Wohnung betriebbare Einrichtungen gesteuert werden. Um die mechanische Verbindung zwischen der Jalousie und jenen Betriebseinrichtungen zu sichern, müssen die Verbindungs-Getriebe in die von der Doppel-Glasscheibe geschaffene dichte Glaskammer eindringen.
- Um die Dichtigkeit des Zwischnraumes zu sichern, ergibt sich dann die Notwendigkeit sich der elastischen Dichtungen zu bedienen, die einen luftdichten Verschluß, unabhängig von den Bewegungen der Verbindungsgetriebe, zulassen.
- Jene Dichtungen können sich mit der Zeit verschleissen und somit den Eintritt der Aussenluft ins innere der Glas-Kammer verursachen und damit bemerkenswert die mit der Verwendung der Doppel-Glasscheibe assoziierten Vorteile reduzieren.
- Das frühere Patent BE A 894 946 erfindet ein System zur Betätitung einer innerhalb einer dichten, mit Doppelglas versehenen Kammer, eingesetzten Jalousie, dank der Verwendung eines permanenten Magnet-Paares.
- Ein Element des Paares ist einteilig mit einem, innerhalb der Kammer befindlichen Zugband, das auf eine, mit der waagerechten Welle, die die Jaulosie trägt einteiligen Riemen-Scheibe, einwirkt.
- Jenes Band läuft in der Nähe und parallel zu einer der Glasscheiben.
- Das andere Element des Paares ist einteilig mit einer Bedienungseinheit, die ausserhalb der Glasscheibe zum Lauf gebracht werden kann und damit die Mitnahme des Innenelementes und folglich die Translation des Bandes und die Drehung der Welle, die die Jaulosie trägt, bestimmen kann.
- Das vorige Patent EP A 0 245 811 verwendet ein System, das ähnlich dem vorhergehenden ist, jedoch über einen automatischen Ausgleich des Jalousien-Gewichtes im Laufe der Wicklung auf die waagerechte Welle, verbessert, um die Leichtigkeit eines relativen Verrutschen zwischen den zusammenwirkenden magnetischen Elementen zu vermeiden.
- Beide Systeme weisen den Nachteil der Komplexität und der Platzeinnahme seitens der notwendigen Einrichtungen und die Notwendigkeit auf das Aussen- Bedienungselement für einen langen und bequemen Lauf, einzuwirken, auf.
- Die obengenannte Erfindung beseitigt diese Nachteile, wie nachstehend aufgeführt.
- Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung für den Antrieb von Jalousien in einer Glaskammer, die zwei Glasscheiben, einen Zwischen-Tragrahmen für diese Glasscheiben und innerhalb der dichten Kammer, die von diesen Glasscheiben gebildet wird, eine waagerechte Trag-und Antriebswelle für die Jalousie, verbunden mit einem Getriebe, das hier Innen-Getriebe genannt wird, bestimmt für die Indrehung-Setzung jener Antriebs- Welle, die mit einem Getriebe verbunden ist, welches hier Aussen-Getriebe genannt wird, das ausserhalb der dichten Kammer, mittels einer Magnet-Kupplung, deren Kraftlinien eine der Glasscheiben durchlaufen, betrieben wird, beinhaltet.
- Diese Einrichtung ist nach BE-A-894946 bekannt. Erfindungsgemäss wird die genannte Magnet-Kupplung über eine mit permanenten Magneten versehene Riemen- Scheibe geschaffen, die auf ein Ende einer Welle des Innen-Getriebes aufgezogen ist, welches die Drehung der Antriebswelle der Jalousie bestimmt und in kurzem Abstand von der Innenfläche des einen Glases des Glasscheiben-Paares aufgestellt ist und einer Riemen- Scheibe mit permanenten Magneten gegenübergestellt ist, die auf ein Ende einer Welle des Aussen-Getriebes aufgezogen ist und in kurzem Abstand von der Aussenfläche dieser Glasscheibe aufgestellt ist.
- Die genannten Wellen, je zugehörig zum Innen- und Aussengetriebe, sind koaxial.
- Die Verbindung zwischen der Innen-Getriebewelle und der Antriebswelle der Jalousie, wird über ein Antriebspaar für Wellen bei 90º erreicht.
- Das Innen-Getriebe kann ein Untersetzungskomplex beinhalten, während das Aussen-Getriebe, zusammenwirkend mit dem Innen-Getriebe, ein Übersetzungskomplex einfassen kann.
- Das Untersetzungs-Komplex kann von einem Rotor, der über Bolzen, die parallel zu seiner Achse und in selben radialen und winkligen Abstand stehen, gleiche Satellit-Ritzel trägt, die zur selben Zeit in einen festen Zahnradkranz, der koaxial zum Rotor, im Körper dieses Getriebes voreingestellt worden ist und in die Kreis- Verzahnung einer koaxialen Welle eingreifen, erzielt werden.
- Folglich kann die dieser Welle eingeprägte Drehung dem Rotor, der mit der Antriebswelle der Jalousie verbunden ist, mit einem Teilungs-Verhältnis, entsprechend dem Verhültnis zwischen Wellen-Verzahnung und Kranz- Verzahnung übertragen werden.
- Das Übersetzungs-Komplex kann von einer Rotor- Scheibe, die über Bolzen, die parallel zu ihrer Achse und in selbem radialen und winkligen Abstand stehen, - Satellit-Ritzel trägt, die gleichzeitig in einen festen Zahnradkranz, der koaxial mit der Welle ist und der im Körper dieses Getriebes voreingestellt worden ist und in ein koaxiales Räderpaar, das einteilig mit der Rotorwelle ist, mit der die Riemen-Scheibe mit permanenten Magneten einteilig ist, eingreifen-, erreicht werden. Folglich kann die dem Rotor eingeprägte Rotation, auf die genannte Welle, mit einem Übersetzungsverhältnis entsprechend dem Verhältnis zwischen der Verzahnung des Zahnradkranzes und der Verzahnung des mit der Welle einteiligen Räderpaares, übertragen werden, da der Rotor mit einem Antriebsmittel der Jaulosie verbunden ist.
- Die permanenten Magneten der Riemen-Scheiben der Innen-und Aussengetriebe besitzen vorteilhaft eine verschiedene Polarität gegenüber einem Durchmesser. Diese Riemen- Scheiben der Innen-und Aussengetriebe weisen mitten, günstigerweise, einen balligen Bolzen auf, der Anschlag bildet, gegen die Fläche der Glasscheibe und dem sich die Riemen-Scheiben selbst entgegensetzen, indem sie auf die gegenseitige magnetische Anziehung reagieren.
- Das Antriebsmittel der Jalousie ist entweder ein durchgehendes Seil, dessen eine Ende um eine Scheibe herum voreingestellt worden ist, die einteilig mit dem Rotor und koaxial zum selben verlegt ist, oder es ist ein Elektro-Motor und andernfalls ein obenseitig mit einer Kupplung, an eine vertikale Spindel angehängter Stab.
- Jene Spindel ist, über ein Kegelpaar, mit der Welle verbunden, mit welcher die Riemen-Scheibe mit dem permanenten Magneten des Aussen-Getriebes einteilig ist.
- Die Welle des Innen-Getriebes, die mit der Riemen- Scheibe mit permanenten Magneten versehen ist, überträgt ihre Wirkung auf die Antriebswelle der Jalousie über ein Antriebspaar für Wellen bei 90º, bestehend aus einer Schnecke, die einteilig mit der ersten Welle ist und einem Kegelzahnrad, das einteilig mit der Spindel des Untersetzungs-Komplexes ist.
- Das Innen-Getriebe ist im Innern eines substantiell flachen Körpers, der eines der vier Winkel-Elemente bildet, welches mit vier röhrenfömigen Profilen den Zwischen-Tragrahmen für die beiden Gläser zusammenstellt, - voreingestellt.
- Die Stärke dieses Körpers ist grundsätzlich der Profilenbreite gleich.
- Die Verbindung zwischen den gegebenen Profilen und jenen Winkel-Elementen wird über Flügel bei 90º, die an beiden Enden jedes einzelnen Winkel-Elementes vorspringen, gegeben.
- Form und Ausmaß dieser Flügel entsprechen denjenigen der Profilen-Kanäle und ermöglichen somit die gegenseitige Montage über Einspannung jener Flügel an den Enden jener Kanäle.
- Der auf diese Weise erzielte Rahmen hat eine konstante Stärke und ermöglicht somit die Gestaltung der Glas- Kammer mit dem Einbau der beiden Glasscheiben auf der einen und der anderen Seite jenen Rahmens.
- Diese Verbindung wird mittels Verwendung von Klebestoffen u. ä. verfestigt und dicht gemacht.
- Das Aussen-Getriebe präsentiert einen Körper mit einer Kopfflanke, die zum Aufeinanderschlagen mit der Glasscheibe bestimmt ist und grundsätzlich flach und parallel zur Riemen-Scheibe mit den permanenten Magneten ist und somit die Verbindung mit diesem Glas über eine zweiseitig haftende Folie oder über ein anderes Klebemittel gewährt.
- Die Vorteile der Erfindung sind offensichtlich.
- Da die Steuerung des Antriebs der Jalousie ausserhalb der Glas-Kammer über eine magnetische Verbindung durch eine der Glasscheiben und ohne jegliche Bohrung des Rahmens oder der Gläser selbst, für den Durchgang von Verbindungsmechanismen erfolgt, wird das Problem die Dichte der Glas-Kammer zu sichern, praktisch beseitigt.
- Die originelle Form der Verwirklichung, mit aussen und innenseitig verlegten Riemen- Scheiben, bestückt mit permanenten Magneten doppelter Polarität gegenüber einem Durchmesser und mit koaxialen Wellen, gewährt reduzierte Platzeinnahmen, Baueinfachheit und gleichzeitig eine große Übertragungsleistung.
- Die zentralen Zapfen, ballig in der Mitte der Magnetscheiben, sichern die grösste gegenseitige Anziehungskraft zu jedoch mit der maximalen Bewegungsfreiheit und folglich mit der maximalen Leistung der magnetischen Kupplung.
- Das Übertragungs-Verhältnis stromaufwärts der Kupplung übersetzt und stromabwärts derselben untersetzt, verhindert das Verrutschen zwischen den Kupplungs-Komponenten während des regelmäßigen Laufes der Jalousie.
- Aber im Falle der Überschreitung eines mechanischen vorausbestimmten Drehmomentes, lassen die Magneten jenes Verrutschen mit einem Reibungs-Effekt zu, der Beschädigungen an den Getrieben verhindert.
- Jene Glas-Kammer, - die mit einem Rahmen, das aus Profilen und Winkel-Elementen gleicher Stärke besteht und mit einem Innen-Getriebe, das im Innern eines Winkelelementes voreingestellt worden ist und mit einem Aussen-Getriebe, das auf einfache Weise an eine der Glasscheiben angebracht werden kann, versehen worden ist, - stellt eine einfache und rationelle und begrenzt kostspielige Struktur aber großer Funktionstüchtigkeit dar.
- Die Eigenschaften und die Zwecke der Erfindung werden sich noch deutlicher aus den Verwirklichungs-Beispielen, die mit schematischen Abbildungen versehen folgen, zu ergeben wissen.
- Abb. 1) Die Jalousie in der Glas-Kammer mit Seil- Antrieb, stirnseitig gesehen.
- Abb. 2) Dito oben aber flankenseitig gesehen.
- Abb. 3) Einzelheit des Getriebes im Axial-Schnitt.
- Abb. 4) Einzelheit des Getriebes im Innern der Glas- Kammer, explodiert.
- Abb. 5) Die Jalousie mit dem Stab-Antrieb, stirnseitig gesehen.
- Abb. 6) Dito oben flankenseitig gesehen.
- Abb. 7) Einzelheit des Getriebes mit Stabantrieb im Axial- Schnitt.
- Die Jalousie mit Glas-Kammer 10 beinhaltet den Rahmen 11, bestehend aus röhrenfömigen Alu-Profilen 20-23, die grundsätzlich einen rechteckigen Schnitt haben und die über zweckentsprechende Elemente mit den vier Winkeln verbunden sind.
- Das Hauptelement, oben rechts hat eine Kasten-Form, die das Getriebe für die Drehung der Welle 26 zur Halterung und Bedienung der lamellierten Jaulosie 12 beinhaltet.
- In Übereinstimmung mit der oberen linken und der unteren rechten Kante, ragen die Flügel 35 und 36 bei 90º hervor, die unter mässiger Reibung in die Profile 20 und 21 einsetzbar sind.
- In der unteren linken Kante ist der Zahn 45 vorhanden, der mit dem Flügel 35, einen Sitz für ein Ende des Kasten-Kopfes 25 der Jalousie 12 bildet.
- An der oberen linken Ecke des Rahmens 11 ist ein Verbindungselement 31 voreingestellt, das einen länglichen Körper 47 beinhaltet.
- Dieser Körper führt, oben den Flügel 37 bei 90º und unten den Flügel 38 fluchtgerecht eingesetzt, auf. Jene Flügel sind den schon beschriebenen Flügeln 35 und 36 ähnlich und ermöglichen somit die Einfügung in die Profile 20 und 23.
- In der Nähe jenen Flügels 38 ist ein zum Körper 47 rechtwinklig versetzter Zahn 46 vorhanden, der sich dem Zahn 45 des Elementes 30 entgegensetzt und somit mit dem Flügel 37 einen Sitz für das zweite Ende des Kastenkopfes 25 bildet.
- Untenstehend ermöglichen die Winkel-Elemente 32 und 33 mit den Flügelpaaren 39-40 und 41-42, ähnlich den schon beschriebenen Flügeln 35-38, die Verbindung des vierten Profils 22 und folglich die Vervoll-ständigung des Rahmens 11.
- Auf diesem Rahmen werden die Glasscheiben 13 und 14 mit Klebern oder Klebestreifen angesetzt, die somit die dichte Kammer 15 bilden, die die lamellierte Jalusie 12 und den Trag-und Steuerungs- Kastenkopf 25 mit der Welle 26, den Zügen 16 und alles weitere zur Steuerung benötigte Material beinhaltet.
- Das Element 30 schließt den Körper und das in den Abb. 3) und 4) dargestellte Getriebe ein.
- Dieses Getriebe besteht hauptsächlich aus der Spindel 51, der die Räderpaare 52 und 53 aufgezogen sind, aus dem Rotor 55 mit Muffe 56 und aus vier Bolzen 57, die parallel zur Achse verlegt sind, mit gleichen radialen und winkligen Abständen gegenüber jener Achse.
- Auf jene Zapfen sind vier gleiche, frei drehende Ritzel 60 eingesetzt, die gleichzeitig in das Räderpaar 53 und in den, im Innern des Körpers 50 voreingestellten Zahnradkranz 58, eingreifen.
- Bedingt durch die Montage setzen sich die Kugellager 65 und 66 jeweils in die Sitze 61 und 62, je für den Körper 50 und für den Rotor 55 bestimmt und bilden somit den Träger für die Spindel 51, die folglich frei auf diesen Kugellagern drehen kann.
- Das hier angehende Getriebe, greift weiterhin die Spindel 70 einschliesslich der endlosen Schraube 71 und des Scheiben-Tellers 72, mit axialer Spitze 73, ein. Bedingt durch die Montage setzt sich das Kugellager 75 in den Sitz 63 des Körpers 50 und wirkt somit als Träger der Spindel 70.
- Die genannte Schraube 71 greift rechtwinklig in das Räderpaar 52 ein.
- Auf dem Teller 72 wird das permanente, scheibenförmige Magnet 76, doppelpolig gegenüber einem Durchmesser, angesetzt.
- Wenn die Glasscheiben 13 und 14 geklebt werden, schlägt die Spitze 73 an die Glasscheibe 13 (Abb. 3) an.
- Es ist also eindeutig, daß bei Drehung des Magneten 76 und folglich des Tellers 72 über die Schraube 71, die Rotation der Spindel 51, die abhängig von der Zähnanzahl des Radpaares 52 untersetzt worden ist, bestimmt wird. Jene Spindel setzt ihrerseits die Drehung des axialen Rotors 55 mit weiterer Untersetzung im Verhältnis zwischen der Zähneanzahl des Räderpaares 53 bzw. des Zahnradkranzes 58 des Körpers 50 fest. Da das gesamte Element 30, einschliesslich seines Getriebes, im Innern der dichten Kammer 15 "geschlossen" bleibt, wird die Rotation des Magneten 76, über die Glasscheibe 13 mittels Einrichtung 80 bedingt. Diese Einrichtung 80 schließt den Körper 81 mit Kappe 82 ein, die die freie Drehung der Spindel 83 zulassen. Auf diese Spindel ist vorderseitig der Teller 85 aufgezogen und mitten das Räderpaar 87. Rückseitig kann auf diese Spindel die Riemen-Scheibe 88, vom endlosen Seil 90 mitgenommen, frei drehen.
- Jene Riemen-Scheibe trägt vier Bolzen 91, in gleichen winkligen und radialen Abständen von der Achse der Spindel 83, auf denen vier gleiche Ritzel 92 frei drehen können, die gleichzeitig mit dem Räderpaar 87 und mit dem im Innern des Körpers 81 voreingestellten Zahnradkranz 89 ineindandergreifen.
- Dem Teller 85 ist das permanente scheibenförmige Magnet 86 mit doppelter diametraler Polarität, die wesentlich dem Magnet 76 gleich ist, aufgesetzt. Der Körper 81 wird stabil an die Glasscheibe 13 angebracht und zwar mittels der zweiseitig haftenden Folie 93 um den Sitz 94 desselben Körpers 81 herum, in dem der Teller 85 so eingebaut worden ist, damit das Magnet 86 sich dem Magnet 76 des Tellers 72, mit einer Regelung die von den Anschlägen der Spitze 88 der Spindel 83 und der Spitze 73 der Spindel 70 auf beiden Seitenflächen der Glasscheibe 13 bestimmt worden ist, entgegensetzt.
- Damit ist also klar, daß beim Ziehen des Seiles 90, die Rotation des Magnetes 86, mit einer Übersetzung, die dem Verhältnis zwischen Zähneanzahl des Zahnradkranzes 89 und dem Räderpaar 87 entspricht, bestimmt wird.
- Jenes Magnet 86, nimmt über die Glasscheibe 13, in seiner Drehung das Magnet 76 und folglich den Teller 72 und weiterhin, mittels des Getriebes des Elementes 30, die Muffe 56 mit.
- Da die Spindel 26 als Träger und Steuerung der lamellierten Jalousie einteilig mit dieser Muffe 56 wiedergegeben wird, bestimmt man bei Einwirkung auf das Seil 90 den Antrieb der lamellierten Jalousie intern der dichten Kammer 15 über das Glas 13.
- Die von der Einrichtung 80 bestimmte Übersetzung ermöglicht eine schnelle Steuerung über das Seil.
- Gleichzeitig ermöglicht die vom Getriebe des Elementes 30 bestimmte Untersetzung eine sichere Mitnahme des Magneten 76 seitens des Magneten 86 ohne in die Gefahr zu geraten ein Gegenmoment zu schaffen, das höher als die gegenseitige Anziehungskraft dieser Magneten sein würde.
- Selbstverständlich kann anstelle des Seiles ein, auch mit Fernsteuerung versehener, Elektro-Motor angebracht werden.
- Alternativ ist ein Antrieb mit dem Stab 110, wie in den Abb. 5-7 dargestellt, vorgesehen.
- Die Einrichtung 80, wie schon beschrieben, wird durch eine Einrichtung 100 ersetzt, die einen Körper 101 und die Kappe 102 einbegreift, die die Spindel 105 mit Vorderteller 106 frei tragen.
- Dieser Spindel, ist das Kegelradpaar 107, eingreifend mit dem Räderpaar 108, das einteilig mit dem Bolzen 109 ist, aufgezogen.
- Dem Teller 106 ist das Magnet 86 aufgesetzt.
- Der Bolzen 109 wird einteilig mit dem Bedienungsstab 110 mit Griff 111 über die Ösen 112 und 113 wiedergegeben.
- Da die Rotations-Geschwindigkeit, die handlich dem Stab gegeben wird, meistens kleiner als die über das Seil 90 oder über den Elektromotor erzeugende Rotations- Geschwindigkeit ist und da keine Übersetzung zwischen dem Bolzen 109 und der Spindel 105, vorhanden ist, wird das in Abb. 4) dargestellte Getriebe modifiziert indem man grundlegend die Muffe 56 einteilig mit der Spindel 51 wiedergibt.
Claims (6)
1. Vorrichtung zur Steuerung von Rollos im Inneren einer
Glaskammer (10), bestehend aus zwei Scheiben (13, 14),
einem dazwischen liegenden, tragenden Rahmen (11), in
welchem die Glasscheiben (13, 14) eingelassen sind,
sowie im Inneren einer dichten Kammer (15), bestehend
aus den besagten Glasscheiben (13, 14), einer
horizontalen Welle (26) zur Halterung und Bewegung des
Rollos (12) und einer Mechanik (51, 70), welche hier als
innere Mechanik bezeichnet wird und der Rotation der
besagten Welle (26) dient und angeschlossen ist an eine
weitere Mechanik (80, 100), welche hier als externe
Mechanik bezeichnet wird und über eine
Magnetkupplung außerhalb der dichten Kammer (15)
gesteuert werden kann,
dadurch gekennzeichnet, daß die besagte
Magnetkupplung aus einer Scheibe (72) mit
Dauermagneten (76) besteht, welche auf einem Ende der
Welle (70) der inneren Mechanik (51, 70) installiert ist
und die Rotation der Welle (26) zur Steuerung des Rollos
(12) bewirkt und in unmittelbarer Nähe zur Innenseite
einer der Glasscheiben (13) des Scheibenpaares (13, 14)
gegenüber einer weiteren Scheibe (85, 106) mit
Dauermagneten (86) installiert ist, welche auf dem Ende
einer weiteren Welle (83, 105) der externen Mechanik und
in unmittelbarer Nähe zur Außenseite einer der besagten
Glasscheibe (13) installiert ist, da die besagten Wellen
(70) und (83, 105) koaxial zur inneren und äußeren
Mechanik (80, 100) liegen und der Antrieb zwischen der
Welle (70) der inneren Mechanik und der Welle (26) zur
Steuerung des. Rollos (12) über ein in 90º installiertes
Wellenantriebspaar stattfindet.
2. Vorrichtung, wie unter Inanspruchnahme 1)
beschrieben,
dadurch gekennzeichnet, daß die Dauermagneten (76, 88)
der Scheiben (72) sowie (85, 106) der inneren und
äußeren Mechanik eine zum Durchmesser
entgegengesetzte Polarität haben;
3. Vorrichtung, wie unter Inanspruchnahme 2)
beschrieben,
dadurch gekennzeichnet, daß in der Mitte der besagten
Scheiben (72) sowie (85, 106) der inneren und äußeren
Mechanik (80, 100) ein Stift (73, 88) sitzt, welcher als
Anschlag gegen die Fläche der Glasscheibe (13) dient,
gegenüber welcher die Scheiben (72) sowie (85, 106)
angebracht sind und somit wechselseitig auf die
magnetische Anziehungskraft reagieren.
4. Vorrichtung, wie unter Inanspruchnahme 1)
beschrieben,
dadurch gekennzeichnet, daß die innere Mechanik aus
einem Untersetzungsgetriebe besteht, während die äußere
Mechanik (80, 100), welche mit der inneren Mechanik
zusammenwirkt, mit einem Übersetzungsgetriebe
ausgestattet ist.
5. Vorrichtung, wie unter Inanspruchnahme 4)
beschrieben,
dadurch gekennzeichnet, daß das besagte
Untersetzungsgetriebe aus einem Rotor besteht (55), auf
welchem über die parallel zu seiner Achse und in
gleichem radialen und Winkelabstand angeordneten Stifte
(57) identische Umlaufritzel (60) installiert sind, die
gleichzeitig in eine unbewegliche, koaxial zum Rotor (55)
angebrachte Zahnkrone (58), welche im Gehäuse (50) der
besagten Mechanik angebracht ist, sowie in die
umlaufenden Zähne (53) einer kleinen koaxial
angeordneten Welle (51) eingreifen, so daß die auf die
kleine, koaxial angeordnete Welle (51) einwirkende
Rotation auf den Rotor (55) übertragen wird in einem
Untersetzungsverhältnis, welches dem Verhältnis
zwischen den umlaufenden Zähnen (53) einer kleinen
Welle (51) und den Zähnen der Krone (58) entspricht, da
der Rotor (55) an die Welle (26) zum Antrieb des Rollos
(12) angeschlossen ist.
6. Vorrichtung, wie unter Inanspruchnahme 4)
beschrieben,
dadurch gekennzeichnet, daß das Übersetzungsgetriebe
aus einer rotierenden Riemenscheibe (88) besteht, auf
welcher über parallel zu seiner Achse und in gleichem
radialen und Winkelabstand angeordneten Stifte (91)
Umlaufritzel (92) installiert sind, die gleichzeitig in eine
unbewegliche, koaxial zur Welle (83) installierte.
Zahnkrone (89), welche im Inneren des Gehäuses der
besagten Mechanik (80) sitzt und in Zahnräder (87), die
koaxial und fest mit der Welle (83) des Rotors (88)
verbunden ist, welcher wiederum fest mit der Scheibe
(85) mit den Dauermagneten (86) verbunden ist,
eingreifen, so daß die auf den Rotor (88) einwirkende
Rotation auf die besagte Welle (83) übertragen wird in
einem Übersetzungsverhältnis, welches dem Verhältnis
zwischen den Zähnen der Krone (89) und den fest mit der
Welle (83) verbundenen Zahnrädern (87) entspricht, da
der Rotor (88) an eine Vorrichtung (90) zum Antrieb des
Rollos (12) angeschlossen ist.
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