DE19840331A1 - Jalousie in Isolierverglasung - Google Patents
Jalousie in IsolierverglasungInfo
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Abstract
Zwischen den Glasscheiben (14) einer Isolierverglasung ist eine Lamellenjalousie (12) angeordnet, deren Wendemechanismus (30, 32, 34) mit einer berührungslosen Kraftübertragung durch Magneten (54, 62) an Antriebsmitteln (58, 60) außen und/oder an Abtriebsmitteln (48) zwischen den Glasscheiben (14) eine Neigungsverstellung der Lamellen (28) erlaubt. Bisher bekannte Anordnungen erfordern Getriebestufen zur Umlenkung der Bewegungsrichtung oder lange Führungen der Antriebsmittel. Um eine leichte und funktionssichere Betätigung des Wendemechanismus zu ermöglichen, wird vorgeschlagen, daß die Antriebsmittel als Drehelement (56) über die Magneten (54, 62) ein linear verschiebliches Abtriebselement (48) aufnehmen. Das Drehelement auf der Fensteraußenseite ist platzsparend und kann nicht überdreht werden, während das linear verschiebliche Abtriebselement eine einfache Kraftübertragung auf den Wendemechanismus ermöglicht.
Description
Die Erfindung befaßt sich mit einer Isolierverglasung mit
einer zwischen den Glasscheiben angeordneten Lamellenjalou
sie, die über einen Wendemechanismus zur Neigungsverstel
lung der Lamellen verfügt, wobei die Übertragung der An
triebskräfte berührungslos durch Magneten erfolgt, die an
Antriebsmitteln an einer Außenfläche des Fensters und/oder
an mit dem Wendemechanismus gekoppelten Abtriebsmitteln im
Innenraum zwischen den Glasflächen angeordnet sind.
Eine derartige Anordnung einer Lamellenjalousie kann bei
spielsweise aus Platzgründen oder zum Schutz der Jalousie
vor Verschmutzung oder Beschädigung durch äußere Einflüsse
wünschenswert sein. Dabei besteht allerdings das Problem,
daß der Wendemechanismus in dem evakuierten Zwischenraum
der Isolierverglasung in irgendeiner Weise von außen betä
tigbar sein muß. Problematisch hierbei ist, daß unter allen
Umständen verhindert werden muß, daß Umgebungsluft in den
evakuierten Zwischenraum gelangt. Ein Durchführen von be
wegten Antriebsmitteln aber auch von elektrischen Leitungen
durch die Versiegelungen des Zwischenraums erhöhen jedoch
das Risiko beträchtlich, daß der Zwischenraum Luft zieht.
Aus dem EP 0 198 972 31 und der WO 95/24539 sind bereits
Anordnungen der eingangs beschriebenen Art bekannt, bei
denen die Antriebskräfte von außenliegenden Antriebsmitteln
mit Hilfe von Magneten in den evakuierten Innenraum der
Isolierverglasung übertragen werden. Das EP 0 198 972 B1
schlägt beispielsweise ein linear verschiebliches Abtriebs
element und ein ebenfalls linear verschiebliches Betäti
gungselement an der Außenseite der Isolierverglasung vor.
Ein derartiger Aufbau besitzt jedoch den Nachteil, daß für
das außenliegende Betätigungselement eine relativ lange
Führung vorgesehen werden muß und bei schwergängigem Wende
mechanismus oder bei einer schnellen Betätigung des außen
liegenden Betätigungselements das innenliegende Abtriebs
element nicht mehr dem Betätigungselement folgen kann und
es zu einer Relativverstellung zwischen beiden Elementen
kommt. Auch infolge einer im Laufe des Betriebs eintreten
den Verstellung des Wendemechanismus kann es zu Situationen
kommen, daß sich das Antriebselement bereits an seinem An
schlag, die Lamellen jedoch noch nicht in ihrer maximalen
Endstellung befinden.
Aus der WO 95/24539 ist eine Vorrichtung der eingangs be
schriebenen Art bekannt, bei der die Abtriebs- und An
triebselemente als Drehelemente ausgebildet sind. Eine den
Antriebselementen zugehörige Betätigungsschnur führt zu ei
ner von üblichem Jalousien her bekannten Betätigungsweise
der Jalousie. Problematisch bei einer derartigen Anordnung
ist, daß die Drehachse des Abtriebselements senkrecht zur
Wende- bzw. Aufzugswelle der Jalousie steht, weshalb im In
nenraum der Isolierverglasung eine Zahnrad-Getriebestufe
erforderlich ist. Diese erfordert nicht nur einen relativ
großen Bauraum, der in der Isolierverglasung nur bedingt
vorhanden ist, sondern führt auch zu Reibungsverlusten, die
die Betätigung der Jalousie erschweren können.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, den berührungslos
mit Magneten erfolgenden Antrieb zwischen den Antriebs- und
Abtriebsmitteln so zu gestalten, daß eine leichte, funkti
onssichere Betätigung des Wendemechanismus der zwischen den
Glasscheiben angeordneten Jalousie möglich ist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die
Antriebsmittel im wesentlichen aus einem Drehelement beste
hen und die Magnete ein den Abtriebsmitteln zugehöriges,
linear verschiebliches Abtriebselement mitnehmen.
Die erfindungsgemäße Lösung besteht in der Kombination ei
nes antriebsseitigen Drehelements mit einem abtriebssei
tigen Verschiebeelement. Es hat sich gezeigt, daß eine si
chere Übertragung der Antriebskräfte auf den Wendemechanis
mus auch mit einer derartigen Gestaltung möglich ist, wenn
man entsprechend starke Magnetelemente in geeigneter Anord
nung verwendet. Dabei ist auch von Vorteil, daß auf der Ab
triebsseite eine reibungsarme Übertragung der Antriebs
kräfte von dem linear verschieblichen Abtriebselement auf
die Wendewelle des Wendemechanismus möglich ist.
Ein Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung besteht darin, daß
die Bedienung des Wendemechanismus über einen platzsparen
den Drehknopf an der Vorderseite des Fensters erfolgen
kann, bei dem selbst dann nicht die Gefahr einer Funktionsstörung
besteht, wenn es einmal zu einem Überdrehen des an
triebsseitigen Drehelements in Bezug auf das Abtriebsele
ment kommt, da durch einfaches Weiterdrehen des Drehele
ments wieder der notwendige Kraftfluß erreichbar ist. Auch
bei einer Verstellung des Wendemechanismus erlaubt das in
seiner Drehbeweglichkeit nicht beschränkte Drehelement ein
Erreichen der Endstellung der Lamellen. Alternativ dazu ist
eine Begrenzung des Drehbereichs des Bedienknopfes durch
einen verstellbaren mechanischen Anschlag möglich.
Ein weiterer Vorteil des Drehelements besteht darin, daß er
eine feine und genaue Einstellung der Lamellen erlaubt, da
ein Drehelement bei vergleichbarer Übersetzung wesentlich
gefühlvoller bedienbar ist, als ein Schiebeelement.
Vorzugsweise sind an dem Drehelement mehrere Magnetelemente
ringförmig und an dem Abtriebselement mehrere Magnetele
mente linear angeordnet. Eine derartige Anordnung sorgt für
eine konstant hohe, übertragbare Antriebskraft zwischen den
Antriebsmitteln und den Abtriebsmitteln unabhängig von der
Stellung des Drehelements. Dabei bestehen die Magnet
elemente vorzugsweise aus Magnetblöcken mit senkrecht zu
der zwischen dem Drehelement und dem Abtriebselement lie
genden Glasscheibe ausgerichteter Polarisationsrichtung. Es
ist denkbar, ein oder mehrere Magnetelemente durch ferroma
gnetische Elemente zur Ausbildung des gewünschten Magnet
feldes zu ersetzten oder zu ergänzen.
Eine besonders bevorzugte Anordnung der Magnetblöcke sieht
vor, daß diese an dem Drehelement bzw. Abtriebselement ab
wechselnd in entgegengesetzter Richtung polarisiert sind.
Durch diese wechselseitige Anordnung lassen sich hohe An
triebskräfte auf den Wendemechanismus übertragen. Die wech
selseitige Anordnung läßt sich dadurch weiter optimieren,
daß die Abstände der Polzentren der linear angeordneten Ma
gnetelemente an dem Abtriebselement im wesentlichen den Ab
ständen der Polzentren der ringförmig an dem Drehelement
angeordneten Magnetelemente entsprechen. Hierbei kommt es
zu einer besonders vorteilhaften Ausbildung der Magnet
felder und damit zu einer besonders hohen möglichen An
triebskraft.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vor
gesehen, daß die antriebsseitigen Magnetelemente auf der
Scheibenoberfläche reiben. Durch dieses Reibmoment wird der
Wendemechanismus in seiner Momentanstellung gehalten, so
daß es nicht zu einem unerwünschten Verstellen der Lamel
lenneigung kommt, wenn beispielsweise das Fenster geöffnet
wird. Das Reibmoment behindert dabei nicht die Abtriebsele
mente, was für die Betriebssicherheit des Verstellmechanis
mus von Vorteil ist.
In weiterer bevorzugter Ausbildung der Erfindung ist vorge
sehen, daß die linear angeordneten Magnetelemente auf einer
Stahlleiste und/oder die ringförmig angeordneten Magnetele
mente auf einer Stahlscheibe oder einem Stahlring aufklebt
sind, wobei die Magnetelemente jeweils zwischen der Stahl
leiste bzw. der Stahlscheibe und der Fensterscheibe liegen.
Die Magnetelemente können aus einzelnen Magnetblöcken oder
den Magnetsegmenten eines segmentartig polarisierten Ring
magneten bestehen. Die Stahlelemente verstärken die Magnet
blöcke und geben ihnen mechanische Stabilität.
Das Abtriebselement ist vorzugsweise über Zugmittel mit dem
Wendemechanismus verbunden. Eine derartige Ausbildung er
laubt eine reibungsarme Übertragung der Antriebskräfte von
dem Abtriebselement auf den Wendemechanismus. Als Alterna
tive zu den Zugmitteln wäre auch eine linear verschiebliche
Zahnstange an dem Abtriebselement denkbar, die mit einem
auf der Wendewelle des Wendemechanismus sitzenden Zahnrad
zusammenwirkt.
Die Zugmittel sind vorzugsweise flexibel ausgebildet und
mit einem Ende im oberen und mit ihrem anderen Ende im un
teren Bereich des Abtriebselements befestigt und von einer
Antriebsrolle, die den Wendemechanismus der Jalousie an
treibt und einer Umlenkrolle umgelenkt. Ein derartiger ein
facher, reibungsarm arbeitender Aufbau besitzt in beiden
Antriebsrichtungen die gleichen Eigenschaften, wobei als
flexible Zugmittel Bänder, Ketten, Schnüre oder dgl. Ver
wendung finden können. Um ein Durchrutschen der Zugmittel
auf der Antriebsrolle zu vermeiden, kann in diesem Bereich
ein formschlüssiger Eingriff vorgesehen sein, beispiels
weise durch Verwendung von Lochbändern, Kugelketten, Ton
nenketten oder dgl. als Zugmittel.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
ist vorgesehen, daß die Jalousie über einen aus einer
Ober-, einer Unter- und zwei Seitenschienen bestehenden
Rahmen verfügt und zwischen die Glasscheiben und deren
seitliche Abstandprofile im wesentlichen spielfrei einge
fügt ist.
Die Rahmenbauweise verleiht der Jalousie die erforderliche
Stabilität ohne daß hierzu eine Bearbeitung des Isolier
glasfensters notwendig wäre. Bei der Herstellung kann folg
lich auf Standardisolierverglasungen zurückgegriffen wer
den. Die durch den Rahmen erzielte Stabilität erlaubt eine
exakte Führung und Lagerung der Abtriebsmittel und führt
daher zu sehr geringen Reibungsverlusten.
Beispielsweise können die Abstandselemente in einer Seiten
schiene linear verschieblich geführt sein. Eine derartige
Führung erlaubt eine exakte Ausrichtung der Zugmittel in
Flucht zur Antriebsrolle des Wendemechanismus mit entspre
chend geringen Reibungsverlusten.
Die Lagerung des Drehelements erfolgt vorzugsweise an einem
Lagerzapfen, der in einer bestimmten Position auf die
Außenseite einer Glasscheibe aufgeklebt ist. Eine derartige
Anordnung des Drehelements ist einfach und kommt mit einer
Mindestzahl an Teilen aus.
Nachfolgend wird anhand der beigefügten Zeichnungen näher
auf Ausführungsbeispiele der Erfindung eingegangen. Es
zeigen:
Fig. 1 eine schematische, geschnittene
Schrägansicht einer Isolierverglasung
mit innenseitig angeordneter Jalousie;
Fig. 2 eine Schnittansicht der Isoliervergla
sung nach Fig. 1;
Fig. 3 eine schematische Ansicht einer auf der
Fensterinnenseite angeordneten Magnet
leiste;
Fig. 4 eine schematische Ansicht des an der
Fensteraußenseite angeordneten Ring
magneten;
Fig. 5 eine schematische Ansicht der Isolier
verglasung mit der Jalousie;
Fig. 6 eine Detailansicht der Leiterkordelbe
festigung der Jalousie;
Fig. 7 eine Schnittansicht eines Befestigungs
winkels zwischen zwei Rahmenschienen;
Fig. 8 eine weitere Ausführungsform eines Befe
stigungswinkels für die Rahmenschienen;
Fig. 9 einen Querschnitt der Isolierverglasung
nach Fig. 1 im Bereich der Antriebs
mittel.
In Fig. 1 ist eine Isolierverglasung 10 mit einer innensei
tig angeordneten Jalousie 12 dargestellt. Die Isolierver
glasung 10 besteht in üblicher Weise aus zwei Glasscheiben
14, die über an den Rändern angeordnete Abstandsprofile 16
in bestimmtem Abstand zueinander gehalten sind. Eine umlau
fende Butyldichtung 18 an den Außenseiten der Abstandsprofile
16 sorgt für eine luftdichte Versiegelung des Innen
raums der Isolierverglasung, der aus Wärmedämmgründen eva
kuiert ist.
In den Innenraum 20 der Isolierverglasung ist die Jalousie
12 eingesetzt, die einen aus einer Oberschiene 22, einer
Unterschiene 24 sowie seitlichen Führungsschienen 26 (siehe
Fig. 5) bestehenden Rahmen aufweist. Der Behang der Jalou
sie 12 besteht aus Lamellen 28, die an Leiterkordeln 30
aufgehängt und nicht einholbar sind. Die Leiterkordeln 30
sind in der Oberschiene 22 um Wendelager 32 geführt, die
drehstarr auf einer als Vierkantwelle ausgebildeten Wende
welle 34 sitzen. Die Lamellen 28 sind in Querstege 36 zwi
schen den gegenüberliegenden Leiterkordeln 30 eingefädelt,
wodurch einerseits die Verdrehsicherheit bei der Wendung
gewährleistet ist und gleichzeitig eine ausreichende Trans
portsicherheit geschaffen wird. In der Unterschiene 24 sind
die Leiterkordeln 30 in eindrehbaren Leiterkordelhaltern 38
(siehe Fig. 6) montiert.
Die Wendewelle 34 verfügt im Bereich einer seitlichen Füh
rungsschiene 26 über eine drehstarr aufgesetzte Antriebs
rolle 40, die in einem in der Oberschiene 22 eingebauten
Lagerbock 42 (siehe Fig. 2) gelagert ist. Um die Antriebs
rolle 40 ist als Übertragungselement für die Antriebskräfte
ein flexibles Zugelement 44 geführt, das beispielsweise
eine Kunststoffschnur, eine Tonnenkette, eine Kugelkette
oder eine Gliederkette sein kann. Im unteren Bereich der
Führungsschiene 26 ist das Zugelement 44 um eine dort gela
gerte Umlenkrolle 46 geführt.
Die beiden Enden des Zugelements sind an einem Magnethalter
48 mit Hilfe von Klemmelementen 50 befestigt (siehe Fig.
2). Der Magnethalter 48 besteht dabei im wesentlichen aus
einer Stahlleiste, auf die abtriebsseitigen Magnetelemente
52 so aufgeklebt sind, daß sie zwischen dem Magnethalter 48
und einer Glasscheibe 14 liegen.
Die genaue Anordnung der Magnetelemente 52 ergibt sich aus
Fig. 3. Aus dieser Abbildung ist zu erkennen, daß insgesamt
vier Magnetblöcke 54 mit abwechselnder Polarisierung in be
stimmten Abständen T zueinander auf der Stahlleiste des Ma
gnethalters 48 aufgeklebt sind. Die Polrichtung der Magnet
blöcke 54 liegt dabei senkrecht zur Glasscheibe 14.
In Fig. 4 ist das auf der Außenseite der Glasscheibe 14 an
geordnete Drehelement 56 schematisch dargestellt, das als
Antriebselement dient. Das Drehelement 56 besteht im we
sentlichen aus einem innen zylindrisch hohlen Drehknopf 58,
in den ein Stahlring 60 eingelegt ist, auf dem einzelne Ma
gnetblöcke 62 in ringförmiger Anordnung mit abwechselnder
Polarisation aufgeklebt sind. Die Magnetblöcke 62 liegen -
wie bei dem Magnethalter 48 - zwischen dem Stahlring 60 und
der Glasscheibe 14.
Die Abstände T der acht über den Umfang verteilten Magnet
blöcke 62 als Ringmagnet entsprechen dabei den linearen Ab
ständen der Magnetblöcke 54 des abtriebsseitigen Magnethal
ters 48. Mit Hilfe dieser Anordnung der einzelnen Magnet
blöcke ist eine genaue und feine Lamelleneinstellung mög
lich, wobei eine Klemmung der Lamellenwendung durch Reibung
der Magnetblöcke 62 auf der Oberfläche der Glasscheibe 14
erzielt werden kann.
Der Drehknopf 58 ist auf einen Lagerzapfen 64 aufgesteckt
und radial gelagert. Der Lagerzapfen 64 ist an einer be
stimmten Stelle von außen auf die Glasscheibe 14 aufgeklebt
und sorgt somit für den Halt des Drehknopfes 58 und der Ma
gnetblöcke 62.
In Fig. 7 und 8 sind Befestigungswinkel 66 zum Verbinden
der seitlichen Führungsschienen 26 mit der Oberschiene 22
bzw. der Unterschiene 24 am Beispiel der Verbindung im Be
reich der Umlenkrolle 46 dargestellt. Die Befestigungswinkel
66 bestehen im wesentlichen aus einem L-förmigen Winkel mit
um 90° abgewinkelten Schenkeln 68, die in Aufnahmestege 70
in den Schienenelementen 22, 24, 26 eingesteckt sind. Die
Aufnahmestege 70 sind an die Schienenprofile angepreßt.
Die in Fig. 7 dargestellte Ausführungsform verfügt über an
den Außenflanken der Schenkel 68 angeordnete Hakenelemente
72, die in entsprechende Ausnehmungen in den Schienenprofi
len eingreifen. Bei der in Fig. 8 dargestellten Ausfüh
rungsform sind an den Außenseiten der Schenkel 68 vorzugs
weise elastisch nachgiebige Vorsprünge 74 vorgesehen, die
den Befestigungswinkel 66 in den Aufnahmestegen 70 der
Schienenprofile festklemmen. Eine Sicherung der Befe
stigungswinkel 66 gegen Herausziehen aus den Aufnahmestegen
70 ist nicht unbedingt notwendig, da die Schienenprofile
nach außen hin durch die Abstandsprofile 16 der Isolierver
glasung 10 festgelegt sind.
Claims (17)
1. Isolierverglasung mit einer zwischen den Glasscheiben
(14) angeordneten Lamellenjalousie (12), die über einen
Wendemechanismus (30, 32, 34) zur Neigungsverstellung
der Lamellen (28) verfügt, wobei die Übertragung der
Antriebskräfte berührungslos durch Magneten (54, 62)
erfolgt, die an Antriebsmitteln (58, 60) an einer Aus
senfläche des Fensters der Isolierverglasung (10) und/
oder an mit dem Wendemechanismus (30, 32, 34) gekoppel
ten Abtriebsmitteln (48) im Innenraum (20) zwischen den
Glasscheiben (14) angeordnet sind, dadurch gekennzeich
net, daß die Antriebsmittel im wesentlichen aus einem
Drehelement 56 bestehen und die Magneten (54, 62) ein
den Abtriebsmitteln (40, 44, 48) zugehöriges, linear
verschiebliches Abtriebselement (48) mitnehmen.
2. Isolierverglasung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß an dem Drehelement (56, 58, 60) mehrere
Magnetelemente (62) ringförmig und/oder an dem Ab
triebselement (48) mehrere Magnetelemente (54) linear
angeordnet sind.
3. Isolierverglasung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Magnetelemente Magnetblöcke (54, 62) mit
senkrecht zu der zwischen dem Drehelement (56) und dem
Abtriebselement (48) liegenden Glasscheibe (14) ausge
richteter Polarisationsrichtung sind.
4. Isolierverglasung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich
net, daß die Magnetblöcke (54, 62) an dem Drehelement
(56, 58, 60) bzw. Abtriebselement (48) abwechselnd in
entgegengesetzten Richtungen polarisiert sind.
5. Isolierverglasung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß die Abstände (T) der Polzen
tren der linear angeordneten Magnetelemente (54) an dem
Abtriebselement (48) im wesentlichen den Abständen (T)
der Polzentren der ringförmig an dem Drehelement (56,
58, 60) angeordneten Magnetelemente (62) entsprechen.
6. Isolierverglasung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, da
durch gekennzeichnet, daß die antriebsseitigen Magnet
elemente (62) auf der Scheibenoberfläche reiben.
7. Isolierverglasung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, da
durch gekennzeichnet, daß die linear angeordneten Ma
gnetelemente auf einer Stahlleiste (48) und/oder die
ringförmig angeordneten Magnetelemente (62) auf einer
Stahlscheibe oder einem Stahlring (60) aufgeklebt sind,
wobei die Magnetelemente jeweils zwischen der Stahllei
ste (48) bzw. der Stahlscheibe/dem Stahlring (60) und
der Fensterscheibe (14) liegen.
8. Isolierverglasung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß das Abtriebselement
(48) über Zugmittel (44) mit dem Wendemechanismus (30,
32, 34, 40) verbunden ist.
9. Isolierverglasung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich
net, daß die flexibel ausgebildeten Zugmittel (44) mit
einem Ende im oberen Bereich und mit ihrem anderen Ende
im unteren Bereich des Abtriebselements (48) befestigt
sind und um eine Abtriebsrolle (40), die den Wendeme
chanismus (30, 32, 34) der Jalousie (12) antreibt und
eine Umlenkrolle (46) umgelenkt sind.
10. Isolierverglasung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Jalousie (12) über
einen aus einer Ober- (22), Unter- (24) und zwei Sei
tenschienen (26) bestehenden Rahmen verfügt und zwi
schen die Glasscheiben (14) und deren seitliche Ab
standsprofile (16) im wesentlichen spielfrei eingefügt
ist.
11. Isolierverglasung nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß das Abtriebselement (48) in einer
Seitenschiene (26) linear verschieblich geführt ist.
12. Isolierverglasung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Schienenelemente (22, 24, 26) des
Rahmens an den Stoßstellen über Winkelelemente (66)
verbunden sind.
13. Isolierverglasung nach Anspruch 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Schenkel (68) der Winkelelemente (66)
in entsprechenden Aufnahmestegen (70) an den Schienen
elementen (22, 24, 26) eingeschoben sind.
14. Isolierverglasung nach Anspruch 13, dadurch gekenn
zeichnet, daß seitliche Vorsprünge (74) an den Winkel
schenkeln (68) ein Verklemmen der Winkelelemente (66)
mit den Aufnahmestegen (70) bewirken.
15. Isolierverglasung nach Anspruch 13, dadurch gekenn
zeichnet, daß Hakenelemente (72) an den Winkelschenkeln
(68) in Ausnehmungen in den Schienenprofilen (22, 24,
26) eingehakt sind.
16. Isolierverglasung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehelement (56,
58) an einem Lagerzapfen (64) drehbar gelagert ist, der
in einer bestimmten Position auf die Außenseite einer
Glasscheibe (14) aufgeklebt ist.
17. Isolierverglasung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehelement (56)
mit einem Anschlag zur Begrenzung des Drehbereichs ver
sehen ist.
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|---|---|---|---|
| DE1998140331 DE19840331A1 (de) | 1998-09-04 | 1998-09-04 | Jalousie in Isolierverglasung |
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Cited By (9)
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