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DE19840331A1 - Jalousie in Isolierverglasung - Google Patents

Jalousie in Isolierverglasung

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Publication number
DE19840331A1
DE19840331A1 DE1998140331 DE19840331A DE19840331A1 DE 19840331 A1 DE19840331 A1 DE 19840331A1 DE 1998140331 DE1998140331 DE 1998140331 DE 19840331 A DE19840331 A DE 19840331A DE 19840331 A1 DE19840331 A1 DE 19840331A1
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DE
Germany
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glazing according
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double glazing
drive
output element
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DE1998140331
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English (en)
Inventor
Frank Mueller
Martin Trunk
Hartmut Vaeth
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Warema Renkhoff SE
Original Assignee
Warema Renkhoff SE
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Publication date
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    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
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    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/24Screens or other constructions affording protection against light, especially against sunshine; Similar screens for privacy or appearance; Slat blinds
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    • E06B2009/2643Screens between double windows
    • E06B2009/2646Magnetic screen operator

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  • Structural Engineering (AREA)
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  • Civil Engineering (AREA)
  • Blinds (AREA)

Abstract

Zwischen den Glasscheiben (14) einer Isolierverglasung ist eine Lamellenjalousie (12) angeordnet, deren Wendemechanismus (30, 32, 34) mit einer berührungslosen Kraftübertragung durch Magneten (54, 62) an Antriebsmitteln (58, 60) außen und/oder an Abtriebsmitteln (48) zwischen den Glasscheiben (14) eine Neigungsverstellung der Lamellen (28) erlaubt. Bisher bekannte Anordnungen erfordern Getriebestufen zur Umlenkung der Bewegungsrichtung oder lange Führungen der Antriebsmittel. Um eine leichte und funktionssichere Betätigung des Wendemechanismus zu ermöglichen, wird vorgeschlagen, daß die Antriebsmittel als Drehelement (56) über die Magneten (54, 62) ein linear verschiebliches Abtriebselement (48) aufnehmen. Das Drehelement auf der Fensteraußenseite ist platzsparend und kann nicht überdreht werden, während das linear verschiebliche Abtriebselement eine einfache Kraftübertragung auf den Wendemechanismus ermöglicht.

Description

Die Erfindung befaßt sich mit einer Isolierverglasung mit einer zwischen den Glasscheiben angeordneten Lamellenjalou­ sie, die über einen Wendemechanismus zur Neigungsverstel­ lung der Lamellen verfügt, wobei die Übertragung der An­ triebskräfte berührungslos durch Magneten erfolgt, die an Antriebsmitteln an einer Außenfläche des Fensters und/oder an mit dem Wendemechanismus gekoppelten Abtriebsmitteln im Innenraum zwischen den Glasflächen angeordnet sind.
Eine derartige Anordnung einer Lamellenjalousie kann bei­ spielsweise aus Platzgründen oder zum Schutz der Jalousie vor Verschmutzung oder Beschädigung durch äußere Einflüsse wünschenswert sein. Dabei besteht allerdings das Problem, daß der Wendemechanismus in dem evakuierten Zwischenraum der Isolierverglasung in irgendeiner Weise von außen betä­ tigbar sein muß. Problematisch hierbei ist, daß unter allen Umständen verhindert werden muß, daß Umgebungsluft in den evakuierten Zwischenraum gelangt. Ein Durchführen von be­ wegten Antriebsmitteln aber auch von elektrischen Leitungen durch die Versiegelungen des Zwischenraums erhöhen jedoch das Risiko beträchtlich, daß der Zwischenraum Luft zieht.
Aus dem EP 0 198 972 31 und der WO 95/24539 sind bereits Anordnungen der eingangs beschriebenen Art bekannt, bei denen die Antriebskräfte von außenliegenden Antriebsmitteln mit Hilfe von Magneten in den evakuierten Innenraum der Isolierverglasung übertragen werden. Das EP 0 198 972 B1 schlägt beispielsweise ein linear verschiebliches Abtriebs­ element und ein ebenfalls linear verschiebliches Betäti­ gungselement an der Außenseite der Isolierverglasung vor. Ein derartiger Aufbau besitzt jedoch den Nachteil, daß für das außenliegende Betätigungselement eine relativ lange Führung vorgesehen werden muß und bei schwergängigem Wende­ mechanismus oder bei einer schnellen Betätigung des außen­ liegenden Betätigungselements das innenliegende Abtriebs­ element nicht mehr dem Betätigungselement folgen kann und es zu einer Relativverstellung zwischen beiden Elementen kommt. Auch infolge einer im Laufe des Betriebs eintreten­ den Verstellung des Wendemechanismus kann es zu Situationen kommen, daß sich das Antriebselement bereits an seinem An­ schlag, die Lamellen jedoch noch nicht in ihrer maximalen Endstellung befinden.
Aus der WO 95/24539 ist eine Vorrichtung der eingangs be­ schriebenen Art bekannt, bei der die Abtriebs- und An­ triebselemente als Drehelemente ausgebildet sind. Eine den Antriebselementen zugehörige Betätigungsschnur führt zu ei­ ner von üblichem Jalousien her bekannten Betätigungsweise der Jalousie. Problematisch bei einer derartigen Anordnung ist, daß die Drehachse des Abtriebselements senkrecht zur Wende- bzw. Aufzugswelle der Jalousie steht, weshalb im In­ nenraum der Isolierverglasung eine Zahnrad-Getriebestufe erforderlich ist. Diese erfordert nicht nur einen relativ großen Bauraum, der in der Isolierverglasung nur bedingt vorhanden ist, sondern führt auch zu Reibungsverlusten, die die Betätigung der Jalousie erschweren können.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, den berührungslos mit Magneten erfolgenden Antrieb zwischen den Antriebs- und Abtriebsmitteln so zu gestalten, daß eine leichte, funkti­ onssichere Betätigung des Wendemechanismus der zwischen den Glasscheiben angeordneten Jalousie möglich ist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Antriebsmittel im wesentlichen aus einem Drehelement beste­ hen und die Magnete ein den Abtriebsmitteln zugehöriges, linear verschiebliches Abtriebselement mitnehmen.
Die erfindungsgemäße Lösung besteht in der Kombination ei­ nes antriebsseitigen Drehelements mit einem abtriebssei­ tigen Verschiebeelement. Es hat sich gezeigt, daß eine si­ chere Übertragung der Antriebskräfte auf den Wendemechanis­ mus auch mit einer derartigen Gestaltung möglich ist, wenn man entsprechend starke Magnetelemente in geeigneter Anord­ nung verwendet. Dabei ist auch von Vorteil, daß auf der Ab­ triebsseite eine reibungsarme Übertragung der Antriebs­ kräfte von dem linear verschieblichen Abtriebselement auf die Wendewelle des Wendemechanismus möglich ist.
Ein Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung besteht darin, daß die Bedienung des Wendemechanismus über einen platzsparen­ den Drehknopf an der Vorderseite des Fensters erfolgen kann, bei dem selbst dann nicht die Gefahr einer Funktionsstörung besteht, wenn es einmal zu einem Überdrehen des an­ triebsseitigen Drehelements in Bezug auf das Abtriebsele­ ment kommt, da durch einfaches Weiterdrehen des Drehele­ ments wieder der notwendige Kraftfluß erreichbar ist. Auch bei einer Verstellung des Wendemechanismus erlaubt das in seiner Drehbeweglichkeit nicht beschränkte Drehelement ein Erreichen der Endstellung der Lamellen. Alternativ dazu ist eine Begrenzung des Drehbereichs des Bedienknopfes durch einen verstellbaren mechanischen Anschlag möglich.
Ein weiterer Vorteil des Drehelements besteht darin, daß er eine feine und genaue Einstellung der Lamellen erlaubt, da ein Drehelement bei vergleichbarer Übersetzung wesentlich gefühlvoller bedienbar ist, als ein Schiebeelement.
Vorzugsweise sind an dem Drehelement mehrere Magnetelemente ringförmig und an dem Abtriebselement mehrere Magnetele­ mente linear angeordnet. Eine derartige Anordnung sorgt für eine konstant hohe, übertragbare Antriebskraft zwischen den Antriebsmitteln und den Abtriebsmitteln unabhängig von der Stellung des Drehelements. Dabei bestehen die Magnet­ elemente vorzugsweise aus Magnetblöcken mit senkrecht zu der zwischen dem Drehelement und dem Abtriebselement lie­ genden Glasscheibe ausgerichteter Polarisationsrichtung. Es ist denkbar, ein oder mehrere Magnetelemente durch ferroma­ gnetische Elemente zur Ausbildung des gewünschten Magnet­ feldes zu ersetzten oder zu ergänzen.
Eine besonders bevorzugte Anordnung der Magnetblöcke sieht vor, daß diese an dem Drehelement bzw. Abtriebselement ab­ wechselnd in entgegengesetzter Richtung polarisiert sind. Durch diese wechselseitige Anordnung lassen sich hohe An­ triebskräfte auf den Wendemechanismus übertragen. Die wech­ selseitige Anordnung läßt sich dadurch weiter optimieren, daß die Abstände der Polzentren der linear angeordneten Ma­ gnetelemente an dem Abtriebselement im wesentlichen den Ab­ ständen der Polzentren der ringförmig an dem Drehelement angeordneten Magnetelemente entsprechen. Hierbei kommt es zu einer besonders vorteilhaften Ausbildung der Magnet­ felder und damit zu einer besonders hohen möglichen An­ triebskraft.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vor­ gesehen, daß die antriebsseitigen Magnetelemente auf der Scheibenoberfläche reiben. Durch dieses Reibmoment wird der Wendemechanismus in seiner Momentanstellung gehalten, so daß es nicht zu einem unerwünschten Verstellen der Lamel­ lenneigung kommt, wenn beispielsweise das Fenster geöffnet wird. Das Reibmoment behindert dabei nicht die Abtriebsele­ mente, was für die Betriebssicherheit des Verstellmechanis­ mus von Vorteil ist.
In weiterer bevorzugter Ausbildung der Erfindung ist vorge­ sehen, daß die linear angeordneten Magnetelemente auf einer Stahlleiste und/oder die ringförmig angeordneten Magnetele­ mente auf einer Stahlscheibe oder einem Stahlring aufklebt sind, wobei die Magnetelemente jeweils zwischen der Stahl leiste bzw. der Stahlscheibe und der Fensterscheibe liegen. Die Magnetelemente können aus einzelnen Magnetblöcken oder den Magnetsegmenten eines segmentartig polarisierten Ring­ magneten bestehen. Die Stahlelemente verstärken die Magnet­ blöcke und geben ihnen mechanische Stabilität.
Das Abtriebselement ist vorzugsweise über Zugmittel mit dem Wendemechanismus verbunden. Eine derartige Ausbildung er­ laubt eine reibungsarme Übertragung der Antriebskräfte von dem Abtriebselement auf den Wendemechanismus. Als Alterna­ tive zu den Zugmitteln wäre auch eine linear verschiebliche Zahnstange an dem Abtriebselement denkbar, die mit einem auf der Wendewelle des Wendemechanismus sitzenden Zahnrad zusammenwirkt.
Die Zugmittel sind vorzugsweise flexibel ausgebildet und mit einem Ende im oberen und mit ihrem anderen Ende im un­ teren Bereich des Abtriebselements befestigt und von einer Antriebsrolle, die den Wendemechanismus der Jalousie an­ treibt und einer Umlenkrolle umgelenkt. Ein derartiger ein­ facher, reibungsarm arbeitender Aufbau besitzt in beiden Antriebsrichtungen die gleichen Eigenschaften, wobei als flexible Zugmittel Bänder, Ketten, Schnüre oder dgl. Ver­ wendung finden können. Um ein Durchrutschen der Zugmittel auf der Antriebsrolle zu vermeiden, kann in diesem Bereich ein formschlüssiger Eingriff vorgesehen sein, beispiels­ weise durch Verwendung von Lochbändern, Kugelketten, Ton­ nenketten oder dgl. als Zugmittel.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die Jalousie über einen aus einer Ober-, einer Unter- und zwei Seitenschienen bestehenden Rahmen verfügt und zwischen die Glasscheiben und deren seitliche Abstandprofile im wesentlichen spielfrei einge­ fügt ist.
Die Rahmenbauweise verleiht der Jalousie die erforderliche Stabilität ohne daß hierzu eine Bearbeitung des Isolier­ glasfensters notwendig wäre. Bei der Herstellung kann folg­ lich auf Standardisolierverglasungen zurückgegriffen wer­ den. Die durch den Rahmen erzielte Stabilität erlaubt eine exakte Führung und Lagerung der Abtriebsmittel und führt daher zu sehr geringen Reibungsverlusten.
Beispielsweise können die Abstandselemente in einer Seiten­ schiene linear verschieblich geführt sein. Eine derartige Führung erlaubt eine exakte Ausrichtung der Zugmittel in Flucht zur Antriebsrolle des Wendemechanismus mit entspre­ chend geringen Reibungsverlusten.
Die Lagerung des Drehelements erfolgt vorzugsweise an einem Lagerzapfen, der in einer bestimmten Position auf die Außenseite einer Glasscheibe aufgeklebt ist. Eine derartige Anordnung des Drehelements ist einfach und kommt mit einer Mindestzahl an Teilen aus.
Nachfolgend wird anhand der beigefügten Zeichnungen näher auf Ausführungsbeispiele der Erfindung eingegangen. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische, geschnittene Schrägansicht einer Isolierverglasung mit innenseitig angeordneter Jalousie;
Fig. 2 eine Schnittansicht der Isoliervergla­ sung nach Fig. 1;
Fig. 3 eine schematische Ansicht einer auf der Fensterinnenseite angeordneten Magnet­ leiste;
Fig. 4 eine schematische Ansicht des an der Fensteraußenseite angeordneten Ring­ magneten;
Fig. 5 eine schematische Ansicht der Isolier­ verglasung mit der Jalousie;
Fig. 6 eine Detailansicht der Leiterkordelbe­ festigung der Jalousie;
Fig. 7 eine Schnittansicht eines Befestigungs­ winkels zwischen zwei Rahmenschienen;
Fig. 8 eine weitere Ausführungsform eines Befe­ stigungswinkels für die Rahmenschienen;
Fig. 9 einen Querschnitt der Isolierverglasung nach Fig. 1 im Bereich der Antriebs­ mittel.
In Fig. 1 ist eine Isolierverglasung 10 mit einer innensei­ tig angeordneten Jalousie 12 dargestellt. Die Isolierver­ glasung 10 besteht in üblicher Weise aus zwei Glasscheiben 14, die über an den Rändern angeordnete Abstandsprofile 16 in bestimmtem Abstand zueinander gehalten sind. Eine umlau­ fende Butyldichtung 18 an den Außenseiten der Abstandsprofile 16 sorgt für eine luftdichte Versiegelung des Innen­ raums der Isolierverglasung, der aus Wärmedämmgründen eva­ kuiert ist.
In den Innenraum 20 der Isolierverglasung ist die Jalousie 12 eingesetzt, die einen aus einer Oberschiene 22, einer Unterschiene 24 sowie seitlichen Führungsschienen 26 (siehe Fig. 5) bestehenden Rahmen aufweist. Der Behang der Jalou­ sie 12 besteht aus Lamellen 28, die an Leiterkordeln 30 aufgehängt und nicht einholbar sind. Die Leiterkordeln 30 sind in der Oberschiene 22 um Wendelager 32 geführt, die drehstarr auf einer als Vierkantwelle ausgebildeten Wende­ welle 34 sitzen. Die Lamellen 28 sind in Querstege 36 zwi­ schen den gegenüberliegenden Leiterkordeln 30 eingefädelt, wodurch einerseits die Verdrehsicherheit bei der Wendung gewährleistet ist und gleichzeitig eine ausreichende Trans­ portsicherheit geschaffen wird. In der Unterschiene 24 sind die Leiterkordeln 30 in eindrehbaren Leiterkordelhaltern 38 (siehe Fig. 6) montiert.
Die Wendewelle 34 verfügt im Bereich einer seitlichen Füh­ rungsschiene 26 über eine drehstarr aufgesetzte Antriebs­ rolle 40, die in einem in der Oberschiene 22 eingebauten Lagerbock 42 (siehe Fig. 2) gelagert ist. Um die Antriebs­ rolle 40 ist als Übertragungselement für die Antriebskräfte ein flexibles Zugelement 44 geführt, das beispielsweise eine Kunststoffschnur, eine Tonnenkette, eine Kugelkette oder eine Gliederkette sein kann. Im unteren Bereich der Führungsschiene 26 ist das Zugelement 44 um eine dort gela­ gerte Umlenkrolle 46 geführt.
Die beiden Enden des Zugelements sind an einem Magnethalter 48 mit Hilfe von Klemmelementen 50 befestigt (siehe Fig. 2). Der Magnethalter 48 besteht dabei im wesentlichen aus einer Stahlleiste, auf die abtriebsseitigen Magnetelemente 52 so aufgeklebt sind, daß sie zwischen dem Magnethalter 48 und einer Glasscheibe 14 liegen.
Die genaue Anordnung der Magnetelemente 52 ergibt sich aus Fig. 3. Aus dieser Abbildung ist zu erkennen, daß insgesamt vier Magnetblöcke 54 mit abwechselnder Polarisierung in be­ stimmten Abständen T zueinander auf der Stahlleiste des Ma­ gnethalters 48 aufgeklebt sind. Die Polrichtung der Magnet­ blöcke 54 liegt dabei senkrecht zur Glasscheibe 14.
In Fig. 4 ist das auf der Außenseite der Glasscheibe 14 an­ geordnete Drehelement 56 schematisch dargestellt, das als Antriebselement dient. Das Drehelement 56 besteht im we­ sentlichen aus einem innen zylindrisch hohlen Drehknopf 58, in den ein Stahlring 60 eingelegt ist, auf dem einzelne Ma­ gnetblöcke 62 in ringförmiger Anordnung mit abwechselnder Polarisation aufgeklebt sind. Die Magnetblöcke 62 liegen - wie bei dem Magnethalter 48 - zwischen dem Stahlring 60 und der Glasscheibe 14.
Die Abstände T der acht über den Umfang verteilten Magnet­ blöcke 62 als Ringmagnet entsprechen dabei den linearen Ab­ ständen der Magnetblöcke 54 des abtriebsseitigen Magnethal­ ters 48. Mit Hilfe dieser Anordnung der einzelnen Magnet­ blöcke ist eine genaue und feine Lamelleneinstellung mög­ lich, wobei eine Klemmung der Lamellenwendung durch Reibung der Magnetblöcke 62 auf der Oberfläche der Glasscheibe 14 erzielt werden kann.
Der Drehknopf 58 ist auf einen Lagerzapfen 64 aufgesteckt und radial gelagert. Der Lagerzapfen 64 ist an einer be­ stimmten Stelle von außen auf die Glasscheibe 14 aufgeklebt und sorgt somit für den Halt des Drehknopfes 58 und der Ma­ gnetblöcke 62.
In Fig. 7 und 8 sind Befestigungswinkel 66 zum Verbinden der seitlichen Führungsschienen 26 mit der Oberschiene 22 bzw. der Unterschiene 24 am Beispiel der Verbindung im Be­ reich der Umlenkrolle 46 dargestellt. Die Befestigungswinkel 66 bestehen im wesentlichen aus einem L-förmigen Winkel mit um 90° abgewinkelten Schenkeln 68, die in Aufnahmestege 70 in den Schienenelementen 22, 24, 26 eingesteckt sind. Die Aufnahmestege 70 sind an die Schienenprofile angepreßt.
Die in Fig. 7 dargestellte Ausführungsform verfügt über an den Außenflanken der Schenkel 68 angeordnete Hakenelemente 72, die in entsprechende Ausnehmungen in den Schienenprofi­ len eingreifen. Bei der in Fig. 8 dargestellten Ausfüh­ rungsform sind an den Außenseiten der Schenkel 68 vorzugs­ weise elastisch nachgiebige Vorsprünge 74 vorgesehen, die den Befestigungswinkel 66 in den Aufnahmestegen 70 der Schienenprofile festklemmen. Eine Sicherung der Befe­ stigungswinkel 66 gegen Herausziehen aus den Aufnahmestegen 70 ist nicht unbedingt notwendig, da die Schienenprofile nach außen hin durch die Abstandsprofile 16 der Isolierver­ glasung 10 festgelegt sind.

Claims (17)

1. Isolierverglasung mit einer zwischen den Glasscheiben (14) angeordneten Lamellenjalousie (12), die über einen Wendemechanismus (30, 32, 34) zur Neigungsverstellung der Lamellen (28) verfügt, wobei die Übertragung der Antriebskräfte berührungslos durch Magneten (54, 62) erfolgt, die an Antriebsmitteln (58, 60) an einer Aus­ senfläche des Fensters der Isolierverglasung (10) und/­ oder an mit dem Wendemechanismus (30, 32, 34) gekoppel­ ten Abtriebsmitteln (48) im Innenraum (20) zwischen den Glasscheiben (14) angeordnet sind, dadurch gekennzeich­ net, daß die Antriebsmittel im wesentlichen aus einem Drehelement 56 bestehen und die Magneten (54, 62) ein den Abtriebsmitteln (40, 44, 48) zugehöriges, linear verschiebliches Abtriebselement (48) mitnehmen.
2. Isolierverglasung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß an dem Drehelement (56, 58, 60) mehrere Magnetelemente (62) ringförmig und/oder an dem Ab­ triebselement (48) mehrere Magnetelemente (54) linear angeordnet sind.
3. Isolierverglasung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich­ net, daß die Magnetelemente Magnetblöcke (54, 62) mit senkrecht zu der zwischen dem Drehelement (56) und dem Abtriebselement (48) liegenden Glasscheibe (14) ausge­ richteter Polarisationsrichtung sind.
4. Isolierverglasung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich­ net, daß die Magnetblöcke (54, 62) an dem Drehelement (56, 58, 60) bzw. Abtriebselement (48) abwechselnd in entgegengesetzten Richtungen polarisiert sind.
5. Isolierverglasung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, da­ durch gekennzeichnet, daß die Abstände (T) der Polzen­ tren der linear angeordneten Magnetelemente (54) an dem Abtriebselement (48) im wesentlichen den Abständen (T) der Polzentren der ringförmig an dem Drehelement (56, 58, 60) angeordneten Magnetelemente (62) entsprechen.
6. Isolierverglasung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, da durch gekennzeichnet, daß die antriebsseitigen Magnet­ elemente (62) auf der Scheibenoberfläche reiben.
7. Isolierverglasung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, da durch gekennzeichnet, daß die linear angeordneten Ma­ gnetelemente auf einer Stahlleiste (48) und/oder die ringförmig angeordneten Magnetelemente (62) auf einer Stahlscheibe oder einem Stahlring (60) aufgeklebt sind, wobei die Magnetelemente jeweils zwischen der Stahllei­ ste (48) bzw. der Stahlscheibe/dem Stahlring (60) und der Fensterscheibe (14) liegen.
8. Isolierverglasung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß das Abtriebselement (48) über Zugmittel (44) mit dem Wendemechanismus (30, 32, 34, 40) verbunden ist.
9. Isolierverglasung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich­ net, daß die flexibel ausgebildeten Zugmittel (44) mit einem Ende im oberen Bereich und mit ihrem anderen Ende im unteren Bereich des Abtriebselements (48) befestigt sind und um eine Abtriebsrolle (40), die den Wendeme­ chanismus (30, 32, 34) der Jalousie (12) antreibt und eine Umlenkrolle (46) umgelenkt sind.
10. Isolierverglasung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die Jalousie (12) über einen aus einer Ober- (22), Unter- (24) und zwei Sei­ tenschienen (26) bestehenden Rahmen verfügt und zwi­ schen die Glasscheiben (14) und deren seitliche Ab­ standsprofile (16) im wesentlichen spielfrei eingefügt ist.
11. Isolierverglasung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Abtriebselement (48) in einer Seitenschiene (26) linear verschieblich geführt ist.
12. Isolierverglasung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Schienenelemente (22, 24, 26) des Rahmens an den Stoßstellen über Winkelelemente (66) verbunden sind.
13. Isolierverglasung nach Anspruch 12, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Schenkel (68) der Winkelelemente (66) in entsprechenden Aufnahmestegen (70) an den Schienen­ elementen (22, 24, 26) eingeschoben sind.
14. Isolierverglasung nach Anspruch 13, dadurch gekenn­ zeichnet, daß seitliche Vorsprünge (74) an den Winkel­ schenkeln (68) ein Verklemmen der Winkelelemente (66) mit den Aufnahmestegen (70) bewirken.
15. Isolierverglasung nach Anspruch 13, dadurch gekenn­ zeichnet, daß Hakenelemente (72) an den Winkelschenkeln (68) in Ausnehmungen in den Schienenprofilen (22, 24, 26) eingehakt sind.
16. Isolierverglasung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehelement (56, 58) an einem Lagerzapfen (64) drehbar gelagert ist, der in einer bestimmten Position auf die Außenseite einer Glasscheibe (14) aufgeklebt ist.
17. Isolierverglasung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehelement (56) mit einem Anschlag zur Begrenzung des Drehbereichs ver­ sehen ist.
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