DE2219352C2 - Kontinuierlich arbeitender Ringmischer - Google Patents
Kontinuierlich arbeitender RingmischerInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F27/00—Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
- B01F27/60—Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a horizontal or inclined axis
- B01F27/62—Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a horizontal or inclined axis comprising liquid feeding, e.g. spraying means
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Description
Die Erfindur^, betrifft einen Ringmischer nach dem
Oberbegriff des Patentansprüche*.
Bei einem derartigen z. B. aus dem DE-GM 71 12 402
bekannten Ringmischer sind d ·? im Materialring
endenden Flüssigkeitszuführröhrcnen in einen Kühlmantel des Troges durchsetzenden Führungsröhren
angeordnet und gehalten. Diese Flüssigkeitszuführröhrchen sind in der Weise einstellbar, daß der Abstand ihrer
Austrittsöffnungen zur Innenwand des Troges veränderbar ist. Außerdem können Verschmutzungen der
Austrittsöffnungen der Flüssigkeitszuführröhrchen im Vergleich zu Ringmischern, bei denen die Flüssigkei'.v
zuführröhrchen an der Welle angebracht sind, schneller beseitigt werden. Bei derartigen Ringmischern tritt
dann, wenn sie zum Beleimen insbesondere von Holzspänen eingesetzt werden, das Problem des
Anbackens von Leim an bestimmten Totzonen der im Materialring befindlichen Teile der Flüssigkeitszuführröhrchen
auf. Derartige Leimanbackungen können sich unkontrolliert lösen und führen dann bei der Herstellung
von Spanplatten aus den beleimten Spänen zu Störstellen in der Spanplatte. Aus diesem Grunde
müssen die Leimzuführröhrchen in der Regel täglich von außen gereinigt werden. Es ist vorstellbar, daß dies
bei dem bekannten Ringmischer dadurch geschieht, daß die Flüssigkeitszufiihrröhrchen nach außen aus dem
Mischer herausgezogen werden. Eine solche Maßnahme ist aber umständlich und führt nur zu einem begrenzten
Zeitgewinn.
Aus der Zeitschrift »Holz-Z.cntralblatt« Nr. 124 vom
15. 10. 1971, Seiten 1803 ff., ist es bekannt, bei gattungsähnlichen
Ringmischern, bei denen die Flüssigkeit durch an der Welle angebrachte Flüssigkcitszuführröhrchcn in
den Materialring eingebracht wird, den Trog in seiner horizontalen Achsebene in zwei Troghälften aufzuteilen,
von denen mindestens eine aufklappbar ist.
Aus der DE-OS 16 07 770 ist schließlich ein gaitungsähnlichcr Ringmischcr bekannt, bei dem die
sich von außen in den Trog hinein erstreckenden, allerdings nicht im Materialring, sondern in dem von
diesem eingeschlossenen Hohlraum endenden Flüssigkeitszuführröhrchen an ein gemeinsames Flüssigkeitsverteilerrohr
angeschlossen sind. Auch bei diesem Ringmischer tritt das Problem von Leimanbackungen
an den Flüssigkeitszuführröhrchen auf.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zug-unde, die Flüssigkeitszuführung so anzuordnen und auszubilden,
daß diese schnellstmöglich ausgewechselt werden kann.
Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der
eingangs genannten Art erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches
gelöst.
is Durch die Ausgestaltung der Flüssigkeitszuführröhrchen
und des Flüssigkeitsverteilerrohres als eine Einheit, die lediglich klemmend zwischen den beiden
Troghälften gehalten ist, ermöglicht ein sehr schnelles Auswechseln der Flüssigkeitszuführröhrchen, wozu
lediglich die eine Troghälfte hochgeklappt und dann diese Einheit mit wenigen Handgriffen herausgenommen
und durch eine neue ersetzt wird. Die Flüssigkeitsröhrchen selber können dann anschließend, während
der Mischbetrieb des Ringmischers bereits wieder weitergeht, von Leimanbackungen und dgl. oder auch
Verstopfungen befreit werden. Weil ein solches Auswechseln sehr schnell vonstatten gehen kann,
können die Zeiträume zwischen zwei Überprüfungen und zwei Auswechselvorgängen verkürzt werden,
jo wodurch die Gefahr, daß Leimanbackungen sich von den Flüssigkeitszuführröhrchen lösen, erheblich verringert
wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung erläutert. In der Zeichnung
zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Ringmischer nach der Erfindung, von dem nur die untere Troghälfte
dargestellt ist und
F i g. 2 den Ringmischer im vertikalen Querschnitt.
Der in der Zeichnung dargestellte Mischer weist einen horizontal und axial geteilten zylindrischen Trog 1
auf, dessen untere Troghälfte 2 ortsfest über ein Gestell 3 gegenüber dem Boden abgestützt ist. Die obere
Troghälfte 4 ist gegenüber der unteren Troghälfte 2 bzw. dem Gestell 3 über Arme 5 und koaxiale
Bolzengelenke 6 aufklappbar. An den Rändern der Troghälften 2 und 4 sind umlaufende, sich in der
Trennebene der beiden Troghälften nach außen erstreckende Trennflanschc 7 bzw. 8 angebracht.
Koaxial ist im Trog 1 eine Mischwerkswelle 9 mit Mischarmen 10 angeordnet, die über Wälzlager 11 in am
Gestell 3 bzw. den Stirnseiten der Troghälften 2, 4 angebrachten Lagerböcken 12 gelagert ist. Die Welle ist
über eine auf ihr befestigte Keilriemenscheibe 13 von
5) einem Motor 14 über einen Riementrieb 15 hochtourig
antreibbar.
Die Mischarme 10 weisen in an sich bekannter Weise eine Steigung auf, die einen axiJcn Matcrialtransport in
Förderrichtung gemäß dem Richtungspfeil 16 in Fig. I
M) von einem tangential an einem F.ndc in den Trog I
einmündenden MatcrialzufUhrsuit/cn 17 zu einem
ebenfalls tangential einmündenden Matcrialaustrittsstutzen
18 ermöglicht. Obwohl der Matcrialzuführstutzen 17 an sich in Fig. I nicht erkennbar ist. ist seine
6i Lage dort sirichpunktiert eingezeichnet, während der
Materialaiistrittsstutzen 18 in K i g. I gestrichelt eingezeichnet
ist. da er von dem schematisch eingezeichneten Materialring 18a im wesentlichen zugedeckt wird. Im
Bereich der Trennflansche 7, 8 sind an der unteren Troghälfte 2 abgestützte, etwa parallel zur Mischwerkswelle
9 verlaufende Flpssigkeitsverteilerrohre 19,20,21,
22 angeordnet. Aus diesen Flüssigkeitsverteilerrohren 19,20,21,22 erstrecken sich Flüssigkeitszuführröhrchen
24,25,26,27 durch den Trennspalt zwischen der unteren
Troghälfte 2 und der oberen Troghälfte 4, also zwischen den Trennflanschen 7 und 8 in den Innenraum des
Troges hinei;;. Die radiale Erstreckung der einzelnen Flüssigkeitszuführröhrchen 24 bzw. 25 bzw. 26 bzw. 27
ist jeweils unterschiedlich. Sie erstrecken sich aber stets nur so weit in den Innenraum des Troges 1 hinein, daß
alle Austrittsöffnungen 29,30,31,32 dieser Flüssigkeitszuführröhrchen
noch in dem Materialring ISa liegen.
Die Mischwerkswelle 9 bei dem Ausführungsbeispiel in Fig. 1 dreht sich gemäß dem Drehrichtungspfeil 34
im Gegenuhrzeigersinn.
Die an den Flüssigkeitsverteilerrohren 19 bis 22 angebrachten Flüssigkeitszuführröhrchen 24 bis 27
werden zwischen den Troghälften 2 und 4, d. h. zwischen den Trennfianschen 7 und 8 klemmend gehalten, so daß
eine weitere Befestigung nicht notwendig ist. Sie können durch die einfache Steckverbindung mit den
Flüssigkeitsverteilerrohren äußerst einfach und schnell ausgewechselt werden. Die Flüssigkeitszuführröhrchen
24 bis 27 werden axial, also in Längsrichtung des Troges 1 so angeordnet, daß sie jeweils zwischen umlaufenden
Mischarmen 10 liegen, die bis fast an die Innenwand des Troges 1 heranreichen können.
Alle Flüssigkeitszuführröhrchen 24 bis 27 werden in der Trennfläche zwischen den beiden Trennflanschen 7,
8 in dem Durchmesser der Röhrchen angepaßten Ausnehmungen in den Trennflanschen gehalten. Zusätz-
iü liehe Befestigungsmittel zwischen Trennflanschen und
Flüssigkeitszuführröhrchen sind nicht erforderlicn. Die Trennflansche selber sind gegeneinander lediglich durch
metallische Dichtung abgedichtet.
Auf der den Armen 5 mit Bolzengelenken 6 entgegengesetzten Lenkseite des Troges I sind an der
unteren Troghälfte 2 angelenkte Verschlußklappenschrauben 42 vorgesehen, mittels derer ein Öffnen der
oberen Troghälfte 4 wahrend des Betriebes verhindert wird.
2ü Die Zuführung der Flüssigkeit 7 Jen Flüssigkcitsver-
teilerrühren IS bis 22 erfolgt beispielsweise
Dosierpumpe 43, die in Fig. 1 schematisch dargestellt ist.
Dosierpumpe 43, die in Fig. 1 schematisch dargestellt ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Kontinuierlich arbeitender Ringmischer zum Untermischen von Flüssigkeiten in pulveriges und/oder faseriges und/oder spanartiges Material, insbesondere zum Beleimen von Holzspänen, mit einem horizontal angeordneten zylindrischen Trog, in dem koaxial eine hochtourig antreibbare, mit Mischarmen versehene Mischwerkswelle angeordnet ist, mit einem Materialzuführstutzen an einem Ende des Troges und einem Materialaustrittsstutzen am anderen Ende des Troges und mit sich von außen in den Trog hinein erstreckenden und im Materialring endenden, axial hintereinander angeordneten Flüssigkeitszuführröhrchen, wobei die Flüssigkeitszuführröhrchen zwischen den bis fast an die Innenwand des Troges heranreichenden Mischarmen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitszuführröhrchen (24 bis 27) Jediglich klemmend in der Trennfuge zwischen den beiden Troghäiften (2,4) des in an sich bekannter Weise in seiner horizontalen Achsebene in zwei Troghälften geteilten, aufklappbaren Trog (1) gehalten und in an sich bekannter Weise an ein gemeinsames Flüssigkeitsverteilerrohr (19 bis 22) angeschlossen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2219352A DE2219352C2 (de) | 1972-04-20 | 1972-04-20 | Kontinuierlich arbeitender Ringmischer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2219352A DE2219352C2 (de) | 1972-04-20 | 1972-04-20 | Kontinuierlich arbeitender Ringmischer |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2219352A1 DE2219352A1 (de) | 1973-11-08 |
| DE2219352C2 true DE2219352C2 (de) | 1982-05-06 |
Family
ID=5842711
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2219352A Expired DE2219352C2 (de) | 1972-04-20 | 1972-04-20 | Kontinuierlich arbeitender Ringmischer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2219352C2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3714280A1 (de) * | 1986-04-30 | 1987-12-03 | Orgreb Inst Kraftwerke | Einrichtung zum anfeuchten und gleichzeitigen mischen pulverfoermiger und/oder koerniger gueter |
| DE3913384A1 (de) * | 1989-04-24 | 1990-10-25 | Henkel Kgaa | Mischer, verwendung dieses mischers und verfahren zum herstellen von pulvermischprodukten |
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