DE69411501T2 - Schneiddrahtfunkerosionsbearbeitungsvorrichtung - Google Patents
SchneiddrahtfunkerosionsbearbeitungsvorrichtungInfo
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- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23H—WORKING OF METAL BY THE ACTION OF A HIGH CONCENTRATION OF ELECTRIC CURRENT ON A WORKPIECE USING AN ELECTRODE WHICH TAKES THE PLACE OF A TOOL; SUCH WORKING COMBINED WITH OTHER FORMS OF WORKING OF METAL
- B23H7/00—Processes or apparatus applicable to both electrical discharge machining and electrochemical machining
- B23H7/02—Wire-cutting
-
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Entladungsdrahtschneidemaschine, die eine selbsttätige Drahtvorbewegungsfunktion und eine Abtrennungswiederherstellungsfunktion hat.
- In elektrischen Entladungsdrahtschneidemaschinen wird ein Draht längs oberen und unteren Drahtführungen geführt, die oberhalb bzw. unterhalb eines Werkstücks angeordnet sind, und es wird dem Draht ein elektrischer Strom zugeführt, um eine elektrische Entladung zwischen dem Draht und dem Werkstück zu erzeugen, um dadurch das Werkstück zu schneiden.
- Diese Art elektrischer Entladungsdrahtschneidemaschine hat eine selbsttätige Drahtvorbewegungsfunktion und eine Abtrennungswiederherstellungsfunktion.
- Die selbsttätige Drahtvorbewegungsoperation enthält ein Abschneiden des Drahts, wenn ein Bearbeitungsvorgang beendet ist, ein Entfernen des vorderen Teils des abgeschnittenen Drahts in bezug auf die Richtung der Bewegung des Drahts und ein Durchlaufenlassen des hinteren Teils des abgeschnittenen Drahts durch ein Bearbeitungsstartloch, das für den nachfolgenden Bearbeitungsvorgang von einem körperfernen Ende desselben aus vorgesehen ist.
- Gemäß der Abtrennungswiederherstellungsoperation wird, wenn eine abnormale elektrische Entladung während eines Bearbeitungsvorgangs auftritt und der Draht bei dem Punkt einer derartigen Entladung abgetrennt ist, ein stromaufwärtiger Teil des abgetrennten Drahts, der durch die abnormal Entladung beschädigt ist, abgeschnitten, und der Draht (der das abgeschnittene Ende als ein vorderes Ende hat) wird zu dem Werkstück vorbewegt.
- Demzufolge ziehen beide, die selbsttätige Drahtvorbewegungsoperation und die Abtrennungswiederherstellungsoperation, ein erzwungenes Abschneiden des Drahts nach sich. Der Draht kann auf zweierlei Art und Weise abgeschnitten werden:
- Ein Verfahren besteht aus einem Stromzuführungsschneiden, bei dem der Draht gespannt wird und dem gespannten Teil elektrischer Strom zugeführt wird, um dort Joulesche Wärme zu erzeugen, um dadurch den Draht abzuschneiden. Beispiele für ein derartiges Abschneiden sind in dem Druckschriften EP-A-0220436 u. JP-A-4-331022 vorgesehen.
- Das weitere Verfahren besteht darin, den Draht unter Benutzung eines Schneidwerkzeugs abzuscheren. Gemäß der Druckschrift US-A-4,778,972 wird ein mechanisches Schneidwerkzeug benutzt, und es wird auch die Anwendung von Wärme eingesetzt.
- In dem Fall, in dem das Stromzuführungsschneiden benutzt wird, ist das abgeschnittene Ende des Drahts frei von Schnittgrat, und da der Teil des Drahts, dem elektrischer Strom zugeführt wird, infolge der Joulesche Wärme geglüht wird, wird der geglühte Teil gerade. Das bedeutet, daß obwohl der Draht dazu neigt, sich aufzuwickeln, der abgeschnittene Endteil des Drahts infolge des Glüheffekts zu seiner ursprünglichen Form zurückgeführt werden kann. Der Abschneidvorgang verursacht auch, daß der abgeschnittene Endteil des Drahts geringfügig im Durchmesser verringert wird, um es dadurch leicher zu machen, den Draht in der nachfolgenden Stufe vorzubewegen. Aus diesen Gründen zeigt das Stromzuführungsschneidverfahren einen besseren Effekt als das Abscherungsverfahren, welches ein Schneidwerkzeug benutzt.
- In dem herkömmlichen Stromzuführungsschneidverfahren ist es indessen nicht möglich, den Punkt, bei dem der Draht zwischen zwei Elektroden abzuschneiden ist, mittels derer dem Draht der Drahtabscheidestrom zugeführt wird, vorherzubestimmen. Demgemäß kann der Draht selbst dann, wenn Strom zwischen den zwei Elektroden fließt und der Teil des Drahts zwischen den zwei Elektroden einer Glühung unterzogen wird, bei einem Punkt nahe der stromaufwärtigen Elektrode abgeschnitten werden. In diesem Fall wird das meiste des geglühten Teils abgeschnitten, und der verbleibende Teil des Drahts ist kaum geglüht. Um ein solches Problem zu bewältigen, besteht eine Idee, die vorschlägt, die Distanz zwischen den zwei Elektroden zu verringern, so daß der Bereich, innerhalb dessen der Draht abgeschnitten wird, auf eine gewisse Größe begrenzt werden kann, um dadurch den nachfolgenden Vorbewegungsvorgang zu erleichtern. In diesem Verfahren ist der geglühte Teil des Drahts zu sehr begrenzt. Demzufolge weist das herkömmliche Stromzuführungsschneideverfahren eine technische Schwierigkeit hinsichtlich des Erreichens eines stabilen Glühungeffekts durch das Abschneideverfahren auf, welches elektrischen Strom verwendet.
- Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine elektrische Entladungsdrahtschneidemaschine zu schaffen, die mit einem Drahabschneidemechanismus zum Abschneiden eines Drahts durch Zuführen elektrischen Stroms zu demselben ausgestattet ist, wobei der Drahtabschneidestrom effektiv sowohl für das Drahtabschneiden als auch für das Vorsehen eines stabilen Glüheffekts für den Draht verwendet wird.
- Gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist Drahtelektrodenabschneideverfahren für eine elektrische Entladungsdrahtschneidemaschine vorgesehen, das Schritte umfaßt zum
- Annähern jeder von ersten und zweiten Drahtabschneideelektroden an eine Drahtelektrode,
- Halten der Drahtabschneideelektroden in Kontakt mit der Drahtelektrode jeweils in einer ersten Höhenposition eines Bewegungswegs der Drahtelektrode und in einer zweiten Höhenposition, die sich um eine vorbestimmte Distanz längs des Bewegungswegs von der ersten Höhenposition getrennt auf einer stromabwärtigen Seite des Bewegungswegs befindet, Spannen der Drahtelektrode derart, daß zumindest ein Teil der Drahtelektrode, der sich zwischen den ersten und zweiten Höhenpositionen befindet, gespannt wird, und Zuführen eines elektrischen Stroms zu der Drahtelektrode durch die ersten und zweiten Drahtabschneideelektroden, gekennzeichnet durch
- ein Zuführen einer Flüssigkeit hin zu demjenigen Teil der Drahtelektrode, der sich zwischen den ersten und zweiten Höhenpositionen befindet, so daß dieser Teil der Drahtelektrode direkt oder indirekt der Temperatur der Flüssigkeit ausgesetzt wird, und
- ein Bewegen jeder der ersten und zweiten Drahtabschneideelektroden fort von der Drahtelektrode, nachdem die Drahtelektrode durch die Wirkung der Stromzuführung von den Drahtabschneideelektroden abgeschnitten ist.
- Gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist eine elektrische Entladungsdrahtschneidemaschine vorgesehen, die enthält:
- eine obere Drahtführung zum Führen einer Drahttelektrode an einem Ort oberhalb eines Werkstücks,
- eine untere Drahtführung zum Führen der Drahtelektrode an einem Ort unterhalb des Werkstücks,
- Drahtabschneidestromzuführungsmittel, die erste und zweite Drahtabschneideelektroden enthalten, welche oberhalb der oberen Drahtführung angeordnet und um eine vorbestimmte Distanz längs eines Drahtwegs voneinander getrennt sind,
- und
- ein Drahtspannmittel zum Spannen zumindest eines Teils der Drahtelektrode zwischen einem Ort, an dem die Drahtelektrode die erste Drahtabschneideelektrode berührt, und einem Ort, an dem die Drahtelektrode die zweite Drahtabschneideelektrode berührt,
- gekennzeichnet durch
- einen Drahtzuführungsrohraufbau, der umfaßt:
- einen Kühlflüssigkeitseinlaßabschnitt, einen dünnen rohrförmigen Abkühlungsabschnitt, einen Flüssigkeitsauslaßabschnitt und einen Erhitzungsabschnitt, wobei diese Abschnitte, die in Richtung von oben nach unten in der genannten Reihenfolge angeordnet sind und wovon jeder ein mittiges Durchgangsloch hat, das darin ausgebildet ist, zwischen den ersten und zweiten Drahtabschneideelektroden in einer Weise angeordnet sind, daß jede der Achsen dieser Durchgangslöcher mit dem Drahtbewegungsweg übereinstimmt, so daß die Drahtelektrode, welche von der ersten Drahtababschneideelektrode zugeführt wird, gestattet ist, nacheinander die Durchgangslöcher des Kühlflüssigkeitseinlaßabschnitts, des Abkühlungsabschnitts, des Flüssigkeitsauslaßabschnitts und des Erhitzungsabschnitts des Drahtzuführungsrohraufbaus zu durchlaufen, um über die zweite Drahtabschneideelektrode in die untere Drahtführung eingeführt zu werden, wobei der Kühlflüssigkeitseinlaßabschnitt des Drahtzuführungsrohraufbaus enthält: eine Kühlflüssigkeitseinlaßöffnung, die in einer Seitenwandung desselben ausgebildet ist, einen Kühlflüssigkeitseinlaßkanal, der darin zum Verbinden der Kühlflüssigkeitseinlaßöffnung mit den Durchgangsloch desselben ausgebildet ist, und ein Absperrteil, das in dem Durchgangsloch an einer Stelle unmittelbar oberhalb einer Verbindung des Durchgangslochs und des Kühlflüssigkeitseinlaßkanals angeordnet ist, um zu verhindern, daß Flüssigkeit, die über den Kühlflüssigkeitseinlaßkanal zugeführt wird, aufwärts fließt, und der Kühlflüssigkeitsauslaßabschnitt des Drahtzuführungsrohraufbau (12) enthält: eine Kühlflüssigkeitsauslaßöffnung, die in einer Seitenwandung desselben ausgebildet ist, einen Kühlflüssigkeitsauslaßkanal, der darin zum Verbinden der Kühlflüssigkeitsauslaßöffnung mit dem Durchgangsloch desselben ausgebildet ist, und ein Absperrteil, das in dem Durchgangsloch desselben an einer Stelle unmittelbar unterhalb einer Verbindung des Durchgangslochs und des Kühlflüssigkeitsauslaßkanals angeordnet ist, um zu verhindern, daß die Flüssigkeit, welche abwärts durch den Glühabschnitt fließt, nach unten zu dem Erhitzungsabschnitt fließt.
- Vorzugsweise ist das Drahtspannmittel aus einer Drahtwikkeleinheit und einer Drahtzuführungseinheit zusammengesetzt, wobei die Drahtwickeleinheit enthält: eine Drahtzuführungsrolle, die an einem Anfangsort des Drahtwegs angeordnet ist und auf welche die Drahtelektrode gewickelt wird, und ein Antriebsmittel zum Drehen der Drahtzuführungsrolle in einer Richtung zum Aufwickeln der Drahtelektrode, und die Drahtzuführungseinheit auf einer stromabwärtigen Seite des Drahtbewegungswegs in bezug auf die untere Drahtführung angeordnet ist, welche ein Zuführungsmittel zum Halten der Drahtelektrode und Zuführen derselben in stromabwärtiger Richtung enthält.
- Vorzugsweise ist eine Drahttransporteinheit auf einer unmittelbar stromabwärts liegenden Seite des Drahtwegs in bezug auf die zweite Drahtabschneideelektrode angeordnet, welche Drahttransporteinheit enthält: einen Arm, der einen Greifer an einem körperfernen Ende desselben zum Halten der Drahtelektrode hat, und ein Armbetätigungsmittel (28) zum Bewegen des Arms hin zu und fort von dem Drahtweg, wobei das Drahtspannmittel zusammengesetzt ist aus der Drahttransporteinheit und einer Drahtwickeleinheit, die eine Drahtzuführungsrolle, welche an einem Anfangsort des Drahtwegs angeordnet ist und auf welche die Drahtelektrode gewickelt wird, und ein Antriebsmittel zum Drehen der Drahtzuführungsrolle in einer Richtung zum Aufwickeln der Drahtelektrode umfaßt.
- Vorzugssweise ist eine Andruckrolle auf einer unmittelbar stromabwärts liegenden Seite des Drahtwegs in bezug auf die zweite Drahtabschneideelektrode zum seitlichen Verschieben der Drahtelektrode angeordnet, um den Draht gegen die zwei te Drahtabschneideelektrode zu drücken.
- Vorzugsweise ist die zweite Drahtabschneideelektrode mit einem Elektrodenverschiebemittel kombiniert, wobei das Elektrodenverschiebemittel betätigbar ist, um die zweite Drahtabschneideelektrode in Richtung auf den Drahtweg vorzubewegen, um dieselbe zu veranlassen, die Drahtelektrode zu berühren, und um die zweite Drahtabschneideelektrode von der Drahtelektrode zurückzuziehen, um sie von der Drahtelektrode fernzuhalten.
- Vorzugsweise ist die erste Drahtabschneideelektrode stets derart angeordnet ist, daß sie sich in Kontakt mit der Drahteletrode befindet, während die zweite Drahtabschneideelektrode in einer Position eingebaut ist, in der sie von der Drahtelektrode getrennt ist, wobei die Drahtelektrode mittels einer Andruckrolle, welche auf einer unmittelbar stromabwärts liegenden Seite des Drahtwegs in bezug auf die zweite Drahtabschneideelektrode angeordnet ist, gegen die zweite Drahtabschneideelektrode gedrückt wird, um dadurch der Drahtelektrode elektrischen Strom zuzuführen.
- Vorzugsweise hat der Kühlflüssigkeitseinlaßabschnitt des Drahtzuführungsrohraufbaus eine Düse, die in dem Durchgangsloch desselben an einem Ort unmittelbar stromabwärts von der Verbindung des Durchgangslochs und des Kühlflüssigkeitseinlaßkanals ausgebildet ist, so daß die Kühlflüssigkeit, welche von dem Kühlflüssigkeitseinlaßkanal in das Durchgangsloch eingeleitet wird, einen stromabwärtsgerichteten Ausflußstrahl bildet, wenn sie die Düse durchströmt.
- Mit der zuvor beschriebenen Anordnung gemäß der vorliegenden Erfindung wird, wenn der Draht an einem Ort zwischen den ersten und zweiten Drahtabschneideelektroden erhitzt wird, eine wirksame Erhitzungstemperaturdifferenz zwischen dem schlanken rohrförmigen Kühlabschnitt und dem Erhitzungsabschnitt verursacht. Als Ergebnis kann der Draht, welcher sich in dem schlanken rohrförmigen Kühlabschnitt befindet, auf eine bestimmte Temperatur abgekühlt werden, während der Draht, welcher sich in dem Erhitzungsraum befindet, auf eine höhere Temperatur erhitzt wird, wodurch der Draht, wenn dies erforderlich ist, ohne Fehler in dem Erhitzungsabschnitt und nicht in dem Kühlabschnitt abgeschnitten wird. Demzufolge liegt nicht nur der Abschneidepunkt nahezu fest, sondern es kann auch der Kühlungseffekt wirksam erzielt werden, wenn der Draht mittels Strom, der diesem zugeführt wird, abgeschnitten wird.
- Fig. 1 zeigt eine schematiche Vorderansicht einer elektritrischen Entladungsdrahtschneidemaschine gemäß der vorliegende Erfindung.
- Fig. 2 zeigt eine Schnittansicht eines Aufbaus eines Drahtvorbewegungsrohrs, das in der elektrischen Entladungsdrahtschneidemaschine gemäß Fig. 1 benutzt wird.
- Fig. 1 stellt schematisch die gesamte Anordung einer elektrischen Entladungsdrahtschneidemaschine dar, die eine selbsttätige Drahtvorbewegungsfunktion und eine Abtrennungswiederherstellungsfunktion hat. Die elektrische Entladungsdrahtschneidemaschine ist aus einem oberen Rahmen 1 und einem unteren Rahmen 2 zusammengesetzt. Die oberen und unteren Rahmen 1 u. 2 sind durch eine Säule (nicht gezeigt) miteinander verbunden und liegen einander gegenüber, um einen einstückigen verwindungssteifen Körperzu bilden.
- Der obere Rahmen 1 umfaßt eine Drahtwickeleinheit 3, eine Drahtvorbewegungsrolle 4, einen Drahtabschneidemechanismus 5, eine Drahttransporteinheit 6 und ein obere Drahtführung 7.
- Die Drahtwickeieinheit 3 enthält eine Zuführungsrolle 9, die mit einem Wickelmotor 8 verbunden ist. Der Wickelmotor 8 dreht die Zuführungsrolle 9 in einer Richtung zum Aufwikkein eines Drahts 20, der einmal von der Zuführungsrolle 9 abgerollt worden ist. Die Zuführungsrolle 9 befindet sich in einem Freilaufzustand, wenn sie nicht mittels des Wikkelmotors 8 angetrieben wird.
- Die Drahtvorbewegungsrolle 4 wird mittels eines Drahtvorbewegungsmotors 10 angetrieben. Der Betrag der Drehung des Drahtvorbewegungsmotors 10 wird mittels eines Kodierers 11 erfaßt.
- Der Drahtabschneidemechanismus 5 enthält einen Drahtvorbewegungs-Rohraufbau 12, erste und zweite Drahtabschneideelektroden 13 u. 14, die jeweils bei einem Drahteinlaß und einem Auslaß des Rohraufbaus 12 angeordnet sind, und eine Andruckrolle (15), die unterhalb der zweiten Drahtabschneideelektrode 14, d. h. auf der stromabwärtigen Seite des Drahtwegs, angeordnet ist.
- Die Drahttransporteinheit 6 enthält einen Arm 27, der einen Greifer 26 an einem körperfernen Ende desseben hat, und einen Luftzylinder 28 zum Zurückziehen des Arms 27 in einer Richtung fort von dem Drahtweg. Der Greifer 26 ist stromabwärts in bezug auf die Andruckrolle 15 positioniert und in der Lage, den Draht 20 zu halten und freizugeben.
- Die erste Drahtabschneideelektrode 13 hat einen klemmenartigen Aufbau und ist in der Lage, den Draht 20 zu halten und freizugeben.
- Die obere Drahtführung 7 hat ein Mundstück (nicht gezeigt) zum Führen des Drahts an einem Ort oberhalb eines Werkstücks zum Zuführen elektrischen Stroms und zum Abwärtssprühen einer Bearbeitungsflüssigkeit parallel zu dem Draht.
- Der Weg der Bewegung des Drahts 20 in dem oberen Rahmen 1 ist durch die strichpunktierte in Fig. 1 angedeutet. Im einzelnen wird der Draht 20, welcher von der Zuführungsrolle 9 der Drahtwickeleinheit 3 abgerollt ist, durch Umlenkrollen 21 u. 22 umgelenkt, verläuft zwischen der Drahtvorbewegungsrolle 4 und einer Andruckrolle 24, kommt in Berührung mit der ersten Drahtabschneideelektrode 13, durchläuft den Drahtvorbewegungs-Rohraufbau 12, erreicht die obere Drahtführung 7, verläuft längs der zweiten Drahtabschneideelektrode 14 und der Andruckrolle 15 und durchläuft dann die Führung 7 in Richtung auf den unteren Rahmen 2.
- Die zweite Drahtabschneideelektrode 14 und die Andruckrolle 15 sind derart angeordnet, daß sie sich entweder in Richtung auf oder fort von dem Drahtweg bewegen können. Zu der Zeit einer Drahtabschneideoperation werden die Drahtabschneideelektrode 14 und die Andruckrolle 15 individuell durch Antriebsmittel, wie einen Elektromagneten (nicht gezeigt), in Richtung auf den Draht 20 zu bewegt. Die Andruckrolle 15 wird zu dieser Zeit über den Drahtweg hinaus bewegt, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist, um den Draht 20 zu biegen, wie es durch eine gestrichelte Linie angedeutet ist, wodurch der Draht 20 zuverlässig in Berührung mit der zweiten Drahtabschneideelektrode 14 gebracht wird. Wenn sich das Drahtabschneiden einem Ende nähert, werden die zweite Drahtabschneideelektrode 14 und die Andruckrolle 15 beide fort von dem Draht 20 bewegt, um auf diese Weise die Berührung zwischen dem Draht 20 und der zweiten Drahtabschneideelektrode 14 aufzuheben.
- Der untere Rahmen 2 umfaßt eine untere Drahtführung 18, ein Führungsrohr 25 und die Kombination aus einer Drahtlieferrolle 16 und einer Andruckrolle 17. Das Bezugszeichen 19 bezeichnet die Hohe der oberen Oberfläche eines Arbeitstisches. Ein Werkstück, das auf dem Arbeitstisch plaziert ist, wird einer vorbestimmten Bearbeitung mittels einer elektrischen Entladung unterzogen, die zwischen dem Werkstück und dem Draht 20, der sich zwischen den oberen und unteren Drahtführungen 7 u. 18 erstreckt, erzeugt wird.
- Die untere Drahtführung 18 enthält ein Mundstück (nicht gezeigt) zum Führen des Drahts an einem Ort unterhalb des Werkstücks, zum Zuführen elektrischen Stroms und zum Aufwärtssprühen einer Bearbeitungsflüssigkeit parallel zu dem Draht.
- Der Draht 20, welcher von der oberen Drahtführung 7 des oberen Rahmens vorbewegt wird, durchläuft die untere Drahtführung 18 und wird mittels einer Umlenkrolle 23 umgelenkt, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist. Dann wird der Draht 20 durch das Führungsrohr 25 geführt, verläuft zwischen der Drahtlieferrolle 16 und der Andruckrolle 17 und wird um eine Drahtaufnahmerolle (nicht gezeigt) gewickelt.
- Während der elektrischen Entladungsbearbeitung bewegt sich der Draht 20 längs des Drahtwegs wie folgt: In dem oberen Rahmen 1 wird der Draht 20 längs des Drahtwegs durch die Kombination aus der Drahtvorbewegungsrolle 4, die mittels des Drahtvorbewegungsmotors 10 gedreht wird, und der Andruckrolle 24, die in Berührung mit der Drahtvorbewegungsrolle 4 angeordnet ist, vorbewegt, und in dem unteren Rahmen 2 wird der Draht 20 längs des Drahtwegs durch die Kombination aus der Drahtueferrolle 16 und der Andruckrolle 17, die derart angeordnet ist, daß sie der Drahtlieferrolle 16 gegenübersteht, gezogen. Indessen wird die Zuführungsrolle 9, während sich der Draht 20 während einer elektrischen Entladungsbearbeitung bewegt, nicht mittels des Wikkelmotors 8 angetrieben, sondern wird in einem Freilaufzusstand gehalten.
- Der Drahtvorbewegungs-Rohraufbau 12, welcher den Drahtabschneidemechanismus 5 bildet, wird im einzelnen unter Bezugnahme auf Fig. 2 beschrieben.
- Der Drahtvorbewegungs-Rohraufbau 12 umfaßt einen Wassereinlaßabschnitt 29, ein Kühlabschnitt 30, einen Wasserauslaßabschnitt 31 und einen Erhitzungsabschnitt 32, die in der genannten Reihenfolge längs der Bewegungsrichtung des Drahts 20 angeordnet sind. Jeder dieser Abschnitte hat ein mittiges Durchgangsloch 33, das darin derart gebildet ist, daß es sich axial erstreckt, um den Durchlauf des Drahts 20 zu gestatten, und ist elektrisch von dem Draht 20 isoliert.
- Der Wassereinlaßabschnitt 29 hat eine Kühlwasser-Zuführungsöffnung 41, die sich in der Seitenwand desselben offnet, und einen Kühlwasser-Zuführungskanal 34, der die Zuführungsöffnung 41 mit dem Durchgangsloch 33 verbindet. In dem Durchgangsloch 33 ist ein Hemmteil 43 aus dem Wassereinlaßabschnitt 29 an einem Ort unmittelbar stromaufwärts von der Verbindung gebildet, wo sich das Durchgangsloch 33 und der Zuführungskanal 34 treffen, um zu verhindern, daß das Kühlwasser, welches von der Zuführungsöffnung 41 her durch den Zuführungskanal 34 zugeführt wird, zu der stromaufwärtigen Seite ausgestoßen wird, obgleich der Hemmteil 43 das Durchgangsloch groß genug beläßt, um den Durchlauf des Drahts zu gestatten. Unmittelbar stromabwärts von der Verbindung des Durchgangslochs 33 und des Zuführungskanals 34 ist ein Mundstück 35 ausgebildet, bei dem der Durchmesser des Durchgangslochs 33 verringert ist, um einen Düseneffekt für das Kühlwasser zu schaffen, das dort durchfließt. Der Durchmesser des Durchgangslochs 33 vergrößert sich wieder auf der stromabwärtigen Seite in bezug auf das Mundstück 35. Das Durchgangsloch 33 führt auf der stromabwärtigen Seite zu dem oberen Ende des Durchgangsloch 33, das in dem Kühlabschnitt 30 gebildet ist, der eine einfache rohrartige Form hat. Der rohrförmige Kühlabschnitt 30 hat ein unteres Ende, das mit dem Wasserauslaßabschnitt 31 verbunden ist.
- Der Wasserauslaßabschnitt 31 hat eine Kühlwasser-Ausleitungsöffnung 42, die sich in der Seitenwand desselben öffnet, und einen Kühlwasser-Ausleitungskanal 36, der die Ausleitungsöffnung 42 mit dem axialen Durchgangsloch 33 verbindet. Längs des Durchgangslochs 33 des Wasserauslaßabschnitts 31 ist an einem Ort unmittelbar stromabwärts von der Verbindung, wo sich das Durchgangsloch 33 und der Ausleitungskanal 36 treffen, eine mundstückartige Unterteilungswand 37 gebildet. Ein kleines Loch, das durch die Unterteilungswand 37 geschnitten ist, gestattet den Durchlauf des Drahts 20, verhindert jedoch, daß das Kühlwasser durch diese fließt.
- Von der Zuführungsöffnung 41 des Wassereinlaßabschnitts 29 her wird Kühlwasser zu dem Zuführungskanals 34 hin eingeführt, durch das Durchgangsloch 33 und das Mundstück 35 des Wassereinlaßabschnitts 29 und das Durchgangsloch 33 des Kühlabschnitts 30 geleitet und dann von der Ausleitungsöffnung 42 des Wasserauslaßabschnitts 31 durch den Ausleitungskanal 36 ausgeleitet. Das Kühlwasser wird unter Benutzung einer Bearbeitungsflüssigkeits-Zuführungseinrichtung, die in der elektrischen Entladungsdrahtschneidemaschine vorgesehen ist, zugeführt.
- Der Erhitzungsabschnitt 32 ist mit dem stromabwärtigen Ende der Unterteilungswand 37 des Wasserauslaßabschnitts 31 verbunden. Das mittige Durchgangsloch 33 des Erhitzungsabschnitts 32 hat einen vergrößerten Durchmesser, der angenähert gleich dem des Gegenstücks des Kühlabschnitts 30 ist, um auf diese Weise einen Erhitzungsraum 38 zu definieren. Der Draht 20 bewegt sich stromabwärts durch den Erhitzungsraum 38 und verläßt dann das Durchgangsloch 33 des Drahtorbewegungs-Rohraufbaus 12.
- Die Stromversorgung für die ersten und zweiten Drahtabschneideelektroden für das Drahtabschneiden und Glühen, die Zuführung des Kühlwassers durch die Bearbeitungsflüssigkeits-Zuführungseinrichtung und die Operationen der darauf bezogenen Teile für das Spannen des Drahts usw. werden unter der Steuerung einer Steuereinrichtung, die nicht gezeigt ist, ausgeführt. Die Steueroperation, welche mittels der Steuereinrichtung der elektrischen Entladungsdrahtschneidemaschine gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ausgeführt wird, ist verglichen mit der Steueroperation, die mittels der Steuereinrichtung einer herkömmlichen elektrischen Entladungsdrahtschneidemaschine ausgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß wenn elektrischer Strom zum Abschneiden des Drahts zugeführt wird, dem Zuführungskanal 34 eine ausreichende Menge von Kühlwasser zugeführt wird, so daß das meiste des Drahts zwischen den ersten und zweiten Drahtabschneideelektroden (mit Ausnahme eines kleinen Teils des Drahts, der sich in dem Erhitzungsabschnitt befindet) dem Kühlwasser ausgesetzt werden kann.
- Während eine normale elektrische Entladungsbearbeitung mittels der elektrischen Entladungsdrahtschneidemaschine ausgeführt wird, befinden sich die zweite Drahtabschneideelektrode 14 und die Andruckrolle 15 jeweils in einer von dem Draht 20 zurückgezogenen Position, und demzufolge verbleiben die Drahtabschneideelektrode 14 und der Draht 20 in einem Nichtberührungs-Zustand.
- Normalerweise wird veranlaßt, daß sich der Draht 20 infolge des Drahtvorbewegungseffekts, der durch die Kombination der Drahtvorbewegungsrolle 4 und der Andruckrolle 24, die in Berührung damit angeordnet ist, erreicht wird, und des Drahtzieheffekts, der durch die Kombination der Drahtlieferrolle 16 und der Drahttransporteinheit 6 erreicht wird, stromabwärts längs des Drahtwegs bewegt, wodurch ein Werkstück (nicht gezeigt), das auf der oberen Oberfläche 19 des Arbeitstisches plaziert ist, bearbeitet wird.
- Während des Bearbeitungsvorgangs wird das Werkstück zusammen mit dem Arbeitstisch, der das Werkstück auf sich trägt, derart gesteuert, daß es sich in einer Ebene (horizontale Ebene) senkrecht zu dem Drahtweg (vertikale Richtung) längs eines vorbestimmten Wegs bezogen auf den Drahtweg bewegt. Während dieser Periode wird die erste Drahtabschneideelektrode 13 in Berührung mit dem Draht gehalten, wobei deren Klemme geöffnet gehalten ist. Ferner wird die Bearbeitungsflüssigkeit von jedem der Mundstücke der oberen und unteren Drahtführungen 7 u. 18, um Schlamm, der bei einem Bearbeitungspunkt erzeugt wird, zu entfernen, und außerdem zur Kühlung abgestrahlt.
- Wenn eine Bearbeitung des Werkstücks, die auf einer geometrischen Figur beruht, beendet ist und eine neue auf einer Figur beruhende Bearbeitung auszuführen ist, erteilt die Steuereinrichtung der elektrischen Entladungsdrahtschneidemaschine eine Reihe von Befehlen, um eine selbsttätige Drahtvorbewegungsoperation auszuführen.
- In Übereinstimmung mit den Befehlen werden die Antriebe der Drahtvorbewegungsrolle 4 und der Drahtlieferrolle 16 gestoppt, wodurch der Draht 20 seine Bewegung stoppt. Selbst nachdem die Bewegung des Drahts 20 getoppt ist, erhalten die Drahtlieferrolle 16 und die Andruckrolle 17 das Halten des Drahts 20 zwischen sich aufrecht.
- Nachfolgend bewegen sich die zweite Drahtabschneideelektrode 14 und die Andruckrolle 15, die sich jeweils in deren zurückgezogenen Positionen befunden haben, in Richtung auf den Draht 20 vor, um in Berührung mit dem Draht zu kommen. Demzufolge fließt elektrischer Drahtabschneidestrom zwischen der zweiten Drahtabschneideelektrode 14 und der ersten Drahtabschneideelektrode 13, die während der elektrischen Entladungsbearbeitung in Berührung mit dem Draht 20 gestanden haben, durch den Draht 20. Nach Berühren des Drahts 20 bewegt sich die Andruckrolle 15 weiter vor, um den Draht 20 zu biegen, wie dies durch die gestrichelte Linie in Fig. 1 angedeutet ist, wodurch der Draht 20 sicher gegen die zweite Drahtabschneideelektrode 14 gedrückt wird, um die Stromzufuhr zu stabilisieren.
- Demgemäß wird der Teil des Drahts 20 zwischen den ersten und zweiten Drahtabschneideelektroden 13 u. 14 erhitzt, wenn er mit elektrischem Strom versorgt wird. Gleichzeitig wird der Wickelmotor 8 des oberen Rahmens 1 getrieben, um die Zuführungsrolle 9 zu drehen, um dadurch zu veranlassen, daß der Draht 20 in einer Richtung, die entgegengesetzt derjenigen der normalen Bewegungsrichtung (angedeutet durch Pfeile in Fig. 1) ist, d. h. in stromaufwärtiger Richtung, zurückgezogen wird. Da indessen die Drahtlieferrolle 16 und die Andruckrolle 17 des unteren Rahmens 2 den Draht 20 fest zwischen sich halten, wie dies zuvor erwähnt wurde, wird der Teil des Drahts 20, der durch die Zuführungsrolle 9 und die Drahtlieferrolle 16 definiert ist, gespannt, wenn die Zuführungsrolle 9 durch den Wickelmotor 8 gedreht wird, um den Draht 20 in der entgegengesetzten Richtung zu ziehen.
- Dann wird, wobei der Teil des Drahts 20 zwischen den ersten und zweiten Drahtabschneideelektroden 13 u. 14 auf diese Weise gespannt ist, diesem Teil des Drahts 20 elektrischer Strom von den Drahtabschneideelektroden 13 u. 14 zugeführt. Als Ergebnis wird der Draht 20 an einem Ort zwischen diesen Elektroden 13 u. 14 abgeschnitten. Ein Teil des Drahts 20 zwischen den Elektroden 13 u. 14 wird indessen dem Kühlwasser ausgesetzt. Im einzelnen wird stets ein Teil des Drahts 20 durch Kühlwasser gekühlt, der sich innerhalb des Durchgangslochs 33 befindet, das sich von der unmittelbar stromabwärtigen Seite des Hemmteils 43 des Wassereinlaßabschnitts 29 über das Mundstück 35 und den Kühlabschnitt bis zu der unmittelbar stromaufwärtigen Seite der Unterteilungswand 37 erstreckt, so daß verhindert wird, daß der Draht 20 in diesem Teil abgeschnitten wird.
- Das bedeutet, daß der Punkt, an dem der Draht 20 abgeschnitten wird, auf einen solchen innerhalb eines Bereichs beschränkt ist, der mit dem Drahtabschneidestrom versorgt wird, jedoch nicht durch das Kühlwasser gekühlt wird, d. h. auf einen Punkt innerhalb des Erhitzungsabschnitts 32 (Erhitzungsraum 38), der sich unterhalb der Unterteilungswand 37 befindet. In dem Kühlabschnitt 30, der sich oberhalb der Unterteilungswand 37 befindet, wird der Draht 20 durch den elektrischen Strom bis zu einem solchen Grad erhitzt, daß er geglüht wird, obwohl er dem Kühlwasser ausgesetzt ist. Auf diese Weise können das Abschneiden und das Glühen gleichzeitig an verschiedenen Teilen des Drahts 20 durchgeführt werden. Das Glühen in dem Kühlabschnitt 30 dient dazu, die Krümmung des Drahts 20 zu begradigen, die erlangt worden ist, während er um die Zuführungsrolle gewickelt war.
- Unmittelbar nachdem der Draht 20 innerhalb eines begrenzten Teils desselben, der sich in dem Erhitzungsabschnitt 32 befindet, abgeschnitten ist, klemmt die erste Drahtabschneideelektrode 13 den stromaufwärtigen Teil des abgeschnittenen Drahts 20, so daß das Wiederaufwickeln des Drahts 20 infolge einer Reaktionskraft, die durch das Abschneiden verursacht wird, verhindert werden kann. Außerdem arbeitet die Drahtlieferrolle 16, um den stromabwärtigen Teil des abgeschnittenen Drahts 20 stromabwärts zu liefern, um den Draht 20 an die Außenseite der Maschine auszugeben. Ferner werden die zweite Drahtabschneideelektrode 14 und die Andruckrolle 15 von dem Draht 20 zurückgezogen. Der Wickelmotor 8 wird in einen Freilaufzustand versetzt.
- Nachfolgend wird unter hohem Druck stehendes Kühlwasser über die Kühlwasser-Zuführungsöffnung 41 in das Durchgangsloch 33 des Wassereinlaßabschnitts 29 eingeleitet. Die Drahtvorbewegungsrolle 4 wird dann angetrieben, und die erste Drahtabschneideelektrode 13 gibt den Draht frei. Als Ergebnis wird der stromaufwärtige Teil des abgeschnittenen Drahts 20 infolge der Drehung der Drahtvorbewegungsrolle 4 und eines Srahls des unter hohem Druck stehenden Kühlwassers, der durch das Mundstück 35 gebildet wird, stromabwärts vorbewegt, wodurch das körperferne Ende (abgeschnittene Ende) des Drahts 20 den Erhitzungsraum 38 des Erhitzungsabschnitts und dann die obere Drahtführung 7 in Richtung auf die untere Drahtführung 18 durchläuft.
- In diesem Fall ist der körperferne Endteil des Drahts 20, der sich der unteren Drahtführung 18 annähert, bereits in dem Kühlabschnitt 30 geglüht worden und ist demzufolge durch Befreiung von seiner Krümmung begradigt. Auf diese Weise kann der Draht 20 die obere Drahtführung 7 gleichförmig durchlaufen.
- Die Länge des geglühten und demzufolge begradigten Teils des Drahts ist im wesentlichen abhängig von der axialen Länge der rohrförmigen Kühlabschnitts 30. Daher hängt es von der Länge des Kühlabschnitts 30 des Drahtvorbewegungs- Rohraufbaus 12 ab, wenn der Draht 20 abgechnitten ist, bis zu welchem Ausmaß der stromabwärtige Teil des abgeschnittenen Drahts 20 von dem Abschneidepunkt zu glühen ist.
- Nach dem Durchlaufen der oberen Drahtführung 7 wird das körperferne Ende des Drahts weiter in Richtung auf die untere Drahtführung 18 mit Hilfe eines Vorbewegungsstrahls (Bearbeitungsflüssigkeit), der von dem Mundstück (nicht gezeigt) der oberen Drahtführung 7 zugeführt wird, vorbewegt und erreicht dann die Drahtlieferrolle 16 über die Umlenkrolle 23.
- Der Draht 20, welcher mittels der Umlenkrolle 23 umgelenkt ist, durchläuft das Führungsrohr 25 und erreicht die Drahtlieferrolle 16. Dem Führungsrohr 25 wird ein Führungsstrahl aus Bearbeitungsflüssigkeit zugeführt (obwohl eine ins einzelne gehende Anordnung dafür nicht dargestellt ist), wodurch der Draht 20, welcher das Führungsrohr 25 durch läuft, stromabwärts geführt wird, d. h. in Richtung auf die Drahtlieferrolle 16.
- Das Folgende ist eine Beschreibung einer Abtrennungswiederherstellungsoperation, die auszuführen ist, wenn der Draht 20 an einem Punkt abgetrennt ist, wo die elektrische Entladung während eines elektrischen Entladungsbearbeitungsvorgangs konzentiert auftritt.
- Wenn eine Abtrennung des Drahts 20 mittels eines Abtrennungs-Erfassungsabschnitts (nicht gezeigt) erfaßt ist, hält der Greifer 26 der Drahttransporteinheit 6 den Draht 20. Dann wird der stromabwärtige Teil des abgetrennten Drahts 20 in bezug auf den Punkt der Abtrennung (zwischen den oberen und unteren Drahtführungen 7 u. 18 in Fig. 1) stromabwärts durch die Drehung der Drahtlieferrolle 16 abgeführt.
- Der stromaufwärtige Teil des abgetrennten Drahts 20 wird innerhalb des Kühlabschnitts 30 durch den elektrischen Strom, der von den ersten und zweiten Drahtabschneideelektroden zugeführt wird, und durch das Kühlwasser, welches von der Kühlwasser-Zuführungsöffnung 41 zugeführt wird, geglüht, während er in dem Erhitzungsraum 38 des Erhitzungsabschnitts 32 wie in dem Fall der selbsttätigen Drahtvorbewegung, die zuvor beschrieben wurde, abgeschnitten wird.
- In der Abtrennungswiederherstellungsoperation wird der Wickelmotor 8 in einer Weise gesteuert, daß er die Zuführungsrolle 9 in einer Richtung zum Wickeln des Drahts 20 rückwärts (stromaufwärts) dreht. Da der Draht 20 indessen durch den Greifer 26 der Drahttransporteinheit 6 gehalten wird, wie dies zuvor erwähnt wurde, dient die Betätigung des Wickelmotors 8 dazu, den stromaufwärtigen Teil des Drahts 20 in bezug auf den Greifer 26 zu spannen.
- Nachdem der auf diese Weise gespannte Draht 20 innerhalb eines begrenzten Teils desselben, der sich in dem Erhitzungsraum 38 des Erhitzungsabschnitts 32 befindet, abgeschnitten ist, wird ein stromaufwärtiger Teil des abgeschnittenen Drahts 20 in bezug auf den Abschneidepunkt durch die erste Drahtabschneideelektrode 13 geklemmt. Andererseits wird ein kurzes Stück des Drahts 20, dessen vorderes Ende abgetrennt und dessen hinteres Ende in der zuvor beschriebenen Art und Weise abgeschnitten ist, das durch den Greifer 26 der Drahttransporteinheit 6 in seinem mittleren Teil gehalten wird, fort von dem Drahtweg bewegt, wenn sich der Arm 27, der den Greifer 26 an seinem körperfernen Ende hat, infolge des Betriebs des Luftzylinders 28 fort von dem Drahtweg bewegt. Das Stück des Drahts 20 wird in eine Abfalldrahtbox (nicht gezeigt) verbracht, die ausserhalb der Maschine vorgesehen ist.
- Nach Wegwurf des Stücks des Drahts 20 in die Abfalldrahtbox bewegt sich der Arm 27 wieder in Richtung auf den Drahtweg vor und veranlaßt den Greifer 26, sich zu öffnen und sich unmittelbar unterhalb des Drahtvorbewegungs-Rohraufbaus 12 zu positionieren.
- Dann wird der Draht 20, von dem das vordere Ende abgeschnitten worden ist, stromaufwärts in der selben Art und Weise wie in dem Fall der zuvor beschriebenen selbsttätigen Drahtvorbewegungsoperation vorbewegt.
- In dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel wird dem Kühlabschnitt 30 das Kühlwasser über die Kühlwasser-Zuführungsöffnung 41 zugeführt. Das Kühlwasser ist nicht auf Frischwasser beschränkt, sondern kann eine andere Flüssigkeit, wie die Bearbeitungsflüssigkeit, welche von den Mundstücken der oberen und unteren Drahtführungen während einer elektrischen Entladungsbearbeitung in Richtung auf das Werkstück zu sprühen ist, oder ein Gas (Luft usw.) sein. Kurz angemerkt wird innerhalb des Bereichs zwischen den ersten und zweiten Drahtabschneideelektroden 13 u. 14 eine wirksame Differenz der Erhitzungstemperatur zwischen dem dünnen rohrförmigen Kühlabschnitt 30 und dem Erhitzungsraum des Erhitzungsabschnitts 32 geschaffen, so daß der Draht 20, welcher sich in dem dünnen rohrförmigen Kühlabschnitt 30 befindet, bei einer bestimmten Temperatur geglüht werden kann, während der Draht 20, welcher sich in dem Erhitzungsabschnitt 32 befindet, bei einer höheren Temperatur erhitzt wird, um so nur innerhalb dieses Erhitzngsabschnitts 32 abgeschnitten zu werden.
- In dem Fall, in dem dem Kühlabschnitt 30 Luft, nicht Kühlwasser, als Kühlfluid zugeführt wird, ist die Kraft, welche durch einen Luftstrahl erzeugt wird, der durch das Mundstück 35 strömt, um den Draht 20 stromabwärts vorzubewegen, kleiner als diejenige, die durch Wasser erzeugt wird. Trotzdem kann das körperferne Ende des Drahts ohne irgendwelche Schwierigkeit durch die obere Drahtführung 7 in Richtung auf die untere Drahtführung 18 eingeführt werden, weil die Drahtvorbewegungsrolle 4 in Zusammenarbeit mit der Andruckrolle 24 dahingehend wirkt, den Draht stromabwärts vorzubewegen, und der Teil des Drahts 20, welcher das körperferne Ende (abgeschnitte Ende) enthält, geglüht und demzufolge begradigt worden ist.
- Ferner wird in dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel, um dem Draht 20 den Drahtabschneidestrom zuzuführen, die erste Drahtabschneideelektrode stets in Berührung mit dem Draht gehalten, während die zweite Drahtabschneideelektrode 14 vorwärts zu bewegen ist, um den Draht zu berühren. Alternativ dazu kann indessen, wenn die erste Drahtabschneideelektrode stets in Berührung mit dem Draht gehalten bleibt, wie dies zuvor erwähnt wurde, die zweite Drahtabschneideelektrode 14 stationät in einer vorbestimmten Position gehalten werden, die von dem Draht getrennt ist, so daß der Draht durch die Andruckrolle 15, die auf einer unmittelbar stromabwärtigen Seite des Drahtwegs in bezug auf die zweite Drahtabschneideelektrode angeordnet ist, vorgestoßen werden kann, bis er in Berührung mit der zweiten Drahtabschneideelektrode 14 kommt, um dadurch dem Draht 20 elektrischen Strom zuzuführen.
Claims (8)
1. Drahtelektrodenabschneideverfahren für eine elektrische
Entladungsdrahtschneidemaschine, das Schritte umfaßt zum
Annähern jeder von ersten und zweiten
Drahtabschneideelektroden (13, 14) an eine Drahtelektrode (20),
Halten der Drahtabschneideelektroden (13, 14) in
Kontakt mit der Drahtelektrode (20) jeweils in einer ersten
Höhenposition eines Bewegungswegs der Drahtelektrode
(20) und in einer zweiten Höhenposition, die sich um
eine vorbestimmte Distanz längs des Bewegungswegs von
der ersten Höhenposition getrennt auf einer
stromabwärtigen Seite des Bewegungswegs befindet,
Spannen der Drahtelektrode (20) derart, daß zumindest
ein Teil der Drahtelektrode (20), der sich zwischen den
ersten und zweiten Höhenpositionen befindet, gespannt
wird, und
Zuführen eines elektrischen Stroms zu der
Drahtelektrode (20) durch die ersten und zweiten
Drahtabschneideelektroden (13, 14),
gekennzeichnet durch
ein Zuführen einer Flüssigkeit hin zu demjenigen Teil
der Drahtelektrode (20), der sich zwischen den ersten
und zweiten Höhenpositionen befindet, so daß dieser Teil
der Drahtelektrode (20) direkt oder indirekt der
Temperatur der Flüssigkeit ausgesetzt wird, und
ein Bewegen jeder der ersten und zweiten
Drahtabschneideelektroden (13, 14) fort von der Drahtelektrode
(20), nachdem die Drahtelektrode durch die Wirkung der
Stromzuführung von den Drahtabschneideelektroden (13,
14) abgeschnitten ist.
2. Elektrische Entladungsdrahtschneidemaschine, die
enthält: eine obere Drahtführung (7) zum Führen einer
Drahtelektrode (20) an einem Ort oberhalb eines
Werkstücks, eine untere Drahtführung (18) zum Führen der
Drahtelektrode (20) an einem Ort unterhalb des
Werkstücks, Drahtabschneidestromzuführungsmittel, die erste
und zweite Drahtabschneideelektroden (13, 14) enthalten,
welche oberhalb der oberen Drahtführung (7) angeordnet
und um eine vorbestimmte Distanz längs eines Drahtwegs
voneinander getrennt sind, und ein Drahtspannmittel zum
Spannen zumindest eines Teils der Drahtelektrode (20)
zwischen einem Ort, an dem die Drahtelektrode (20) die
erste Drahtabschneideelektrode (13) berührt, und einem
Ort, an dem die Drahtelektrode die zweite
Drahtabschneideelektrode (14) berührt,
gekennzeichnet durch
einen Drahtzuführungsrohraufbau (12), der umfaßt:
einen Kühlflüssigkeitseinlaßabschnitt (29), einen dünnen
rohrförmigen Abkühlungsabschnitt (30), einen
Flüssigkeitsauslaßabschnitt (31) und einen Erhitzungsabschnitt
(32), wobei diese Abschnitte, die in Richtung von oben
nach unten in der genannten Reihenfolge angeordnet sind
und wovon jeder ein mittiges Durchgangsloch hat, das
darin ausgebildet ist, zwischen den ersten und zweiten
Drahtabschneideelektroden (13, 14) in einer Weise
angeordnet sind, daß jede der Achsen dieser Durchgangslöcher
mit dem Drahtbewegungsweg übereinstimmt, so daß der
Drahtelektrode (20), welche von der ersten
Drahtabschneideelektrode (13) zugeführt wird, gestattet ist,
nacheinander die Durchgangslöcher des
Kühlflüssigkeitseinlaßabschnitts (29), des Abkühlungsabschnitts (30),
des Flüssigkeitsauslaßabschnitts (31) und des
Erhitzungsabschnitts (32) des Drahtzuführungsrohraufbaus (12)
zu durchlaufen, um über die zweite
Drahtabschneideelektrode (14) in die untere Drahtführung (18)eingeführt
zu werden, wobei
der Kühlflüssigkeitseinlaßabschnitt (29) des
Drahtzuführungsrohraufbaus
(12) enthält: eine
Kühlflüssigkeitseinlaßöffnung (41), die in einer Seitenwandung desselben
ausgebildet ist, einen Kühlflüssigkeitseinlaßkanal (34),
der darin zum Verbinden der
Kühlflüssigkeitseinlaßöffnung (41) mit dem Durchgangsloch desselben
ausgebildet ist, und ein Absperrteil (43), das in dem
Durchgangsloch an einer Stelle unmittelbar oberhalb einer
Verbindung des Durchgangslochs und des
Kühlflüssigkeitseinlaßkanals (34) angeordnet ist, um zu verhindern, daß
Flüssigkeit, die über den Kühlflüssigkeitseinlaßkanal
(34) zugeführt wird, aufwärts fließt, und
der Kühlflüssigkeitsauslaßabschnitt (31) des
Drahtzuführungsrohraufbau (12) enthält: eine
Kühlflüssigkeitsauslaßöffnung (42), die in einer Seitenwandung desselben
ausgebildet ist, einen Kühlflüssigkeitsauslaßkanal (36),
der darin zum Verbinden der
Kühlflüssigkeitsauslaßöffnung (42) mit dem Durchgangsloch desselben ausgebildet
ist, und ein Absperrteil (37), das in dem Durchgangsloch
desselben an einer Stelle unmittelbar unterhalb einer
Verbindung des Durchgangslochs und des
Kühlflüssigkeitsauslaßkanals (36) angeordnet ist, um zu verhindern, daß
die Flüssigkeit, welche abwärts durch den
Abkühlungsabschnitt (30) fließt, nach unten zu dem
Erhitzungsabschnitt (32) fließt.
3. Elektrische Entladungsdrahtschneidemaschine nach
Anspruch 2, bei der das Drahtspannmittel aus einer
Drahtwickeleinheit (3) und einer Drahtzuführungseinheit (2)
zusammengesetzt ist, wobei die Drahtwickeleinheit (3)
enthält: eine Drahtzuführungsrolle (9), die an einem
Anfangsort des Drahtwegs angeordnet ist und auf welche
die Drahtelektrode (20) gewickelt wird, und ein
Antriebsmittel (8) zum Drehen der Drahtzuführungsrolle
(9) in einer Richtung zum Aufwickeln der Drahtelektrode
(20), und die Drahtzuführungseinheit (2) auf einer
stromabwärtigen Seite des Drahtbewegungswegs in bezug
auf die untere Drahtführung (18) angeordnet ist, welche
ein Zuführungsmittel (16) zum Halten der Drahtelektrode
(20) und Zuführen derselben in stromabwärtiger Richtung
enthält.
4. Elektrische Entladungsdrahtschneidemaschine nach
Anspruch 2, die ferner eine Drahttransporteinheit (6)
umfaßt, welche auf einer unmittelbar stromabwärts
liegenden Seite des Drahtwegs in bezug auf die zweite
Drahtabschneideelektrode (14) angeordnet ist, welche
Drahttransporteinheit (6) enthält: einen Arm (27), der einen
Greifer (26) an einem körperfernen Ende desselben zum
Halten der Drahtelektrode (20) hat, und ein
Armbetätigungsmittel (28) zum Bewegen des Arms (27) hin zu und
fort von dem Drahtweg, wobei das Drahtspannmittel
zusammengesetzt ist aus der Drahttransporteinheit (6) und
einer Drahtwickeleinheit (3), die eine
Drahtzuführungsrolle (9), welche an einem Anfangsort des Drahtwegs
angeordnet ist und auf welche die Drahtelektrode (20)
gewickelt wird, und ein Antriebsmittel (8) zum Drehen der
Drahtzuführungsrolle (9) in einer Richtung zum
Aufwikkeln der Drahtelektrode (20) umfaßt.
5. Elektrische Entladungsdrahtschneidemaschine nach einem
der Ansprüche 2 bis 4, die ferner eine Andruckrolle (15)
umfaßt, welche auf einer unmittelbar stromabwärts
liegenden Seite des Drahtwegs in bezug auf die zweite
Drahtabschneideelektrode (14) zum seitlichen Verschieben
der Drahtelektrode (20) angeordnet ist, um den Draht
gegen die zweite Drahtabschneideelektrode (14) zu drücken.
6. Elektrische Entladungsdrahtschneidemaschine nach einem
der Ansprüche 2 bis 5, bei der die zweite
Drahtabschneideelektrode (14) mit einem Elektrodenverschiebemittel
kombiniert ist, wobei das Elektrodenverschiebemittel
betätigbar ist, um die zweite Drahtabschneideelektrode
(14) in Richtung auf den Drahtweg vorzubewegenfilm
dieselbe zu veranlassen, die Drahtelektrode (20) zu
berühren,
und um die zweite Drahtabschneideelektrode (14) von
der Drahtelektrode (20) zurtickzuziehen, um sie von der
Drahtelektrode (20) fernzuhalten.
7. Elektrische Entladungsdrahtschneidemaschine nach einem
der Ansprüche 2 bis 4, bei der die erste
Drahtabschneideelektrode (13) stets derart angeordnet ist, daß sie
sich in Kontakt mit der Drahtelektrode (20) befindet,
während die zweite Drahtabschneideelektrode (14) in
einer Position eingebaut ist, in der sie von der
Drahtelektrode (20) getrennt ist, wobei die Drahtelektrode
(20) mittels einer Andruckrolle (15), welche auf einer
unmittelbar stromabwärts liegenden Seite des Drahtwegs
in bezug auf die zweite Drahtabschneideelektrode (14)
angeordnet ist, gegen die zweite
Drahtabschneideelektrode (14) gedrückt werden kann, um dadurch der
Drahtelektrode (20) elektrischen Strom zuzuführen.
8. Elektrische Entladungsdrahtschneidemaschine nach einem
der Ansprüche 2 bis 7, bei der der
Kühlflüssigkeitseinlaßabschnitt (29) des Drahtzuführungsrohraufbaus (12)
eine Düse (35) hat, die in dem Durchgangsloch desselben
an einem Ort unmittelbar stromabwärts von der Verbindung
des Durchgangslochs und des Kühlflüssigkeitseinlaßkanals
(34) ausgebildet ist, so daß die Kühlflüssigkeit, welche
von dem Kühlflüssigkeitseinlaßkanal (34) in das
Durchgangsloch eingeleitet wird, einen
stromabwärtsgerichteten Ausflußstrahl bildet, wenn sie die Düse (35)
durchströmt.
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