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DE3878238T2 - Selbsttaetiges drahtverbindungssystem. - Google Patents

Selbsttaetiges drahtverbindungssystem.

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DE3878238T2
DE3878238T2 DE8888910115T DE3878238T DE3878238T2 DE 3878238 T2 DE3878238 T2 DE 3878238T2 DE 8888910115 T DE8888910115 T DE 8888910115T DE 3878238 T DE3878238 T DE 3878238T DE 3878238 T2 DE3878238 T2 DE 3878238T2
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guide
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automatic
threading
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Gotaro Gamo
Tamotsu Ishibashi
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Fanuc Corp
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Fanuc Corp
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    • B23H7/00Processes or apparatus applicable to both electrical discharge machining and electrochemical machining
    • B23H7/02Wire-cutting
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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein selbsttätiges Drahteinfädelungs-Verfahren für eine elektrische Entladungs- Drahtschneidemaschine, insbesondere auf ein Verfahren dieser Art, bei dem eine Drahtelektrode (im folgenden als Draht bezeichnet) zum Bearbeiten durch ein Anfangsloch kleinen Durchmessers unter Benutzung einer einfachen Anordnung geleitet werden kann.
  • Eine elektrische Entladungs-Drahtschneidemaschine ist mit einer Einrichtung zum selbsttätigen Verbinden eines Drahts versehen, der gezielt geschnitten wird, wenn ein Bearbeitungszyklus durch einen anderen ersetzt wird, oder der während des Bearbeitungsvorgangs zurückschnellt, während der Draht von der Draht-Zuführungsseite eines Transportsystems zu der Draht-Abführungsseite desselben transportiert wird, so daß die elektrische Entladungsbearbeitungsmaschine in der Lage ist, einen selbsttätigen fortlaufenden Betrieb durchzuführen. Die Leistungsfähigkeit der elektrischen Entladungsbearbeitungsmaschine ist im hohen Maße abhängig von der Erfolgswahrscheinlichkeit bei dem selbsttätigen Drahteinfädeln. Herkömmlicherweise sind daher verschiedene Verfahren und Vorrichtungen zum selbsttätigen Drahteinfädeln vorgeschlagen worden. Währenddessen hat bei der Präzisionsbearbeitung ein Anfangsloch zum Bearbeiten oder ein Bearbeitungsbeginnloch, das gestattet, daß der Draht durch ein Werkstück in der Anfangsstufe der Bearbeitung verläuft, einen sehr kleinen Durchmesser von z. B. 0.8 mm oder um diesen Wert herum. In einem solchen Fall ist die Erfolgswahrscheinlichkeit bei dem selbsttätigen Drahteinfädeln mittels der herkömmlichen Verfahren und Vorrichtungen nicht immer hoch, und die Anordnung ist verhältnismäßig kompliziert. Eine Vorrichtung, die z. B. in der Japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr. 55-164437 offenbart ist, ist derart aufgebaut, daß ein Aufnahmeelement jenseits einer Draht-Führung und eines Werkstücks eingeführt wird, wenn der Draht abzuschneiden ist, und das Aufnahmeelement zurückgeführt wird, nachdem die zuführungs- u. abführungsseitigen Enden des Drahts mittels des Elements verbunden sind. Diese Vorrichtung erfordert eine Einführungseinrichtung für das Aufnahmeelement und ein Montagemittel für das Verbinden des eingeführten Aufnahmeelements und des Drahts. Gemäß einem Verfahren und einer Vorrichtung, die in der Japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr. 56-9134 offenbart sind, wird darüber hinaus derjenige Teil eines Drahts, der einem elektrischen Entladungsbearbeitungsbereich entspricht, durch Erhitzen und Strecken gehärtet. Nachdem dieser Draht bei einer Position unterhalb eines Werkstücks abgeschnitten ist, wird der gerade Teil vorübergehend aus dem Werkstück herausgezogen, das Werkstück wird horizontal bewegt, und der gerade Teil wird dann erneut durch ein Bearbeitungsbeginnloch geleitet. Diese Anordnung erfordert daher Mittel zum Sicherstellen der Geradheit des Drahts. Bei einem Verfahren, das in der Japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr. 56-52135 offenbart ist, wird darüber hinaus eine geradlinige oder stangenförmige Führung vorab durch ein Bearbeitungsbeginnloch in einem Werkstück geleitet, und die Führung und der Draht werden verbunden, wenn der Draht durch ein weiteres Bearbeitungsbeginnloch geleitet wird. Diese Anordnung bedingt die Schwierigkeit des Vorab-Leitens der Führung durch jedes der Bearbeitungsbeginnlöcher. Es ist schwierig, diese Anordnung auf ein selbsttätiges Drahteinfädeln mittels eines Bearbeitungsbeginnlochs kleinen Durchmessers anzuwenden, sogar obwohl eine Elektrode für die Bildung des Bearbeitungsbeginnlochs direkt als die Führung eingesetzt wird. In einer Vorrichtung, die in der Japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr. 56-82133 offenbart ist, und in Übereinstimmung mit dem Oberbegriff des vorliegenden Anspruchs 1 wird darüber hinaus ein Rohr zum Führen eines Drahts so in ein Bearbeitungsbeginnnloch eines Werkstücks eingeführt, daß es eine untere Führungsposition zu der Zeit des selbsttätigen Drahteinfädelns erreicht. Es ist außerdem schwierig, die Anordnung auf den Fall anzuwenden, in dem ein Bearbeitungsbeginnloch mit kleinem Durchmesser benutzt wird.
  • Ferner besteht eine alternative Anordnung, in der ein dünner Wasserstrom mit einem Durchmesser von ungefähr 1 bis 2 mm von einer Hilfsdüse, die in enger Berührung mit einer Führung steht, ausgestoßen wird, nachdem ein Draht in der Nachbarschaft eines Draht-Halteabschnitts auf der Zuführungsseite eines Draht-Transportsystems abgeschnitten ist, und eine DrahtZuführungseinrichtung getrieben wird, wenn der Draht mittels des Wasserstroms zu der Anlieferungsseite geführt wird. Diese Anordnung erfordert indessen ein Bearbeitungsbeginnloch, das in seinem Durchmesser größer ist als der Wasserstrom ist, und eine Wassermenge, die groß genug ist, um den Draht zu führen. Dementsprechend ist es schwierig, diese Anordnung auf ein selbsttätiges Drahteinfädeln mittels eines Bearbeitungsbeginnlochs kleinen Durchmessers anzuwenden.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein selbsttätiges Drahteinfädelungs-Verfahren zu schaffen, bei dem ein Draht akkurat durch einen Draht-Durchleitungsteil kleinen Durchmessers als ein Bearbeitungsbeginnloch geleitet werden kann, um ein selbsttätiges Drahteinfädeln unter Benutzung einer einfachen Anordnung in einer elektrischen Entladungsbearbeitungsmaschine zu bewirken.
  • Um diese Aufgabe zu lösen, wird ein selbsttätiges Drahteinfädelungs-Verfahren vorgeschlagen, das Schritte umfaßt zum (a) Schneiden eines Drahts in der Nähe einer Draht-Führung, die auf einer Draht-Zuführungsseite eines Draht-Transportsystems vorgesehen ist, (b) Ablegen desjenigen Teils des Drahts, der auf einer Draht-Abführungsseite des Draht-Transportsystems belassen bleibt, (c) Ausrichten eines Draht-Durchleitungsteils, das in einem Werkstück ausgebildet ist, mit der Draht-Führung bei einer Position direkt unterhalb der Draht-Führung, (d) Bewegen der Draht-Führung zusammen mit einem zulieferungsseitigen Teil des Drahts in Richtung auf das Werkstück, so daß das vordere Ende des zulieferungsseitigen Teils des Drahts nahe dem Draht- Durchleitungsteil angeordnet wird, (e) Bewegen der Draht-Führung fort von dem Werkstück, während das vordere Ende des zulieferungsseitigen Teils des Drahts nahe dem Draht-Durchleitungsteil gehalten wird, und (f) Transportieren des zulieferungsseitigen Teils des Drahts zu der Draht-Abführungsseite des Draht-Transportsystems, um dadurch das Drahteinfädeln abzuschließen,
  • Entsprechend dem selbsttätigen Drahteinfädelungs-Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung, wie es zuvor angegeben ist, wird der abgeschnittene Draht zusammen mit der Drahtführung so abgesenkt, daß das vordere Ende des Drahts dicht an dem Draht- Durchleitteil, wie einem Bearbeitungsbeginnloch, positioniert wird, so daß der Draht akkurat durch das Bearbeitungsbeginnloch sogar obwohl das Loch einen sehr kleinen Durchmesser hat, geleitet werden kann und die selbsttätige Drahteinfädelung sicher bewirkt werden kann. Die Anordnung ist darüber hinaus einfach, da das Verfahren gemäß der Erfindung nur durch Zufügen eines Mechanismus zum Bewegen einer Draht-Anlieferungsführung in der Z-Achsenrichtung zu einer herkömmlichen selbsttätigen Drahteinfädelungs-Vorrichtung bewirkt werden kann.
  • Die einzige Figur zeigt eine schematische Ansicht, die den wesentlichen Teil einer elektrischen Entladungs-Drahtschneidemaschine darstellt, auf die ein selbsttätiges Drahteinfädelungs- Verfahren gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung angewendet ist.
  • In der Figur ist eine elektrische Entladungs-Drahtschneidemaschine mit einem Draht-Transportsystem versehen, das eine selbsttätige Drahteinfädelungs-Vorrichtung enthält. In diesem Transportsystem wird ein Draht 1 von einer Draht-Zuführungsrolle 2 einer oberen Führungsrolle 4 über eine Draht-Spanneinrichtung 3 zugeliefert und vertikal durch die Führungsrolle 4 umgelenkt. Der Draht durchläuft eine obere Draht-Führung 5, die auf der Draht-Zulieferungsseite des Draht-Transportsystems angeordnet ist, ein Beginnloch zum Bearbeiten oder ein Bearbeitungsbeginnloch 7, das in einem Werkstück 6 ausgebildet ist, und eine untere Draht-Führung 8, die auf der Draht-Abzieh- oder -Abführungsseite des Draht-Transportsystems angeordnet ist, und erreicht auf diese Weise eine untere Führungsrolle 9. Der Draht wird durch die Führungsrolle 9 umgelenkt und dann in Richtung auf eine Draht-Abführungseinrichtung 11 durch ein Führungsband 10 transportiert. Die Bezugszeichen 12 u. 13 bezeichnen eine Draht-Schneideinrichtung bzw. ein Draht-Führungsmundstück, die an der oberen Draht-Führung 5 angebracht sind.
  • Die Draht-Spanneinrichtung 3, die aus aus einer Bremsrolle 14 und einer Andruckrolle 15, die sich in Berührung mit der äußeren Umfangsoberfläche der Bremsrolle 14 dreht, zusammengesetzt ist, übt eine geeignete Spannung auf den Draht 1 aus, die der bei der Draht-Abführung durch die Draht-Abführungseinrichtung 11 ausgeübten Kraft einen Widerstand entgegensetzt.
  • Die obere Draht-Führung 5, die in sich eine Draht-Zuführungseinrichtung 16 und einen Draht-Halteteil 17 aufweist, ist auf einem Körper (nicht gezeigt) einer elektrischen Entladungsbearbeitungsmaschine derart montiert, daß sie vertikal in bezug auf den Körper mittels eines Z-Achsenmotors Z und eines Zuführungs- Schneckenmechanismus 18 bewegbar ist. Die Draht-Zuführungseinrichtung 16 ist aus einer Zuführungsrolle 19, die mittels eines Motors M1 getrieben wird, und einer Andruckrolle 20, die in Berührung mit der äußeren Umfangsoberfläche der Rolle 19 steht, zusammengesetzt. Die Andruckrolle 20 ist in Richtung hin zu der Zuführungsrolle 19 und fort von dieser unter der Steuerung eines Elektromagneten 20' bewegbar.
  • Das Werkstück 6 ist auf einem Tisch 21 befestigt, der mittels eines X-Achsenmotors X und eines Y-Achsenmotors Y zur Bewegung innerhalb einer horizontalen Ebene getrieben wird.
  • Die untere Draht-Führung 8, die mit einem unteren Draht-Halteteil 22 versehen ist, der dem oberen Draht-Halteteil 17 gegenüberliegt, ist positionsmäßig festgelegt. Das Führungsband 10 ist wirksam mit einem Motor M2 verbunden.
  • Die Draht-Abführungseinrichtung 11 ist aus einer Abführungsrolle 23 und einer Andruckrolle 24, die sich in Berührung mit der äußeren Umfangsoberfläche der Abführungsrolle 23 dreht, zusammengesetzt. Die Abführungsrolle 23 ist wirksam mit einem Abführungsmotor M3 verbunden.
  • Die Draht-Schneideinrichtung 12 enthält einen Arm 27, der für eine horizontale Drehung durch einen Maschinenrahmen 25, welcher einstückig mit der oberen Draht-Führung 5 ausgebildet ist, mittels einer Welle 26 gehalten wird. An dem körperfernen Endteil des Arms 27 ist eine Schneidkante 28 zum Abkneifen des Drahts 1 angebracht. Der Arm 27 ist wirksam mit einem Elektromagneten 29, der zum Hin- u. Herbewegen des Arms dient, mittels eines Gelenkmechanismus 30 verbunden, und die Schneidkante 28 ist mit einem Elektromagneten 31 verbunden, der an dem Arm 27 angebracht ist.
  • In der Draht-Schneideinrichtung 12 ist das Draht-Führungsmundstück 13 an dem körperfernen Endteil eines Arms 33 angebracht, der für eine horizontale Drehung auf dem Maschinenrahmen 25 mittels einer Welle 32 gehalten wird. Das Führungsmundstück 13 ist vorgesehen, um den Draht 1 so zu führen, daß er seitlich abgekniffen wird, und um ein Bearbeitungsfluid um den Draht 1 herum auszustoßen. Das Bezugszeichen 34 bezeichnet einen Elektromagneten zum Hin- u. Herbewegen des Arms 33 mittels eines Gelenkmechanismus 35. Das Bezugszeichen 36 bezeichnet einen Bearbeitungsfluid-Zuführungsschlauch. Die Elemente 12 u. 13 sind in ihrem Aufbau ähnlich ihren Gegenstücken in z. B. der Internationalen Veröffentlichungsschrift Nr. W087/01063 gemäß PCT.
  • Das Drahttransportsystem ist mit einer Steuereinrichtung 37 versehen, die eine NC-Funktion für die Steuerung der verschiedenen zuvor genannten Motoren und Elektromagneten hat.
  • Während einer Bearbeitung mittels elektrischer Entladung befindet sich die obere Draht-Führung 5 in einer oberen Position entfernt von dem Werkstück 6, und die Andruckrolle 20 der Draht-Zuführungseinrichtung 16 steht außer Eingriff mit der Zuführungsrolle 19. Die Bearbeitung wird durch elektrische Entladung bewirkt, die zwischen dem Draht 1 und dem Werkstück 6 verursacht wird, wenn der Draht von dem oberen Draht-Halteteil 17 in Richtung auf den unteren Draht-Halteteil 22 transportiert wird. Der Draht 1, der den unteren Draht-Halteteil 22 durchlaufen hat, wird in Richtung auf die Draht-Abführungseinrichtung 11 mittels des Führungsbandes 10 transportiert und wird ferner durch die Abführungsrolle 23 und die Andruckrolle 24 der Abführungseinrichtung 11 vorbewegt, um in einem Draht-Sammelkasten (nicht gezeigt) untergebracht zu werden. Während der elektrischen Entladungsbearbeitung wird der Draht 1 bei einer konstanten Geschwindigkeit durch die Abführungsrolle 23 vorbewegt.
  • Wenn das Schneiden von dem ersten Bearbeitungsbeginnloch 7 in dem Werkstück 6 aus beendet ist, werden die Motoren M2 u. M3 in Reaktion auf einen Befehl aus der Steuereinrichtung 37 gestoppt, so daß die Zuführung des Drahts 1 gestoppt wird. Gleichzeitig wird die Stromversorgung für die elektrische Entladung zwischen dem Draht 1 und dem Werkstück 6 abgeschaltet, und es wird dann ein Vorgang zum selbsttätigen Drahteinfädeln gestartet.
  • Bei dem Vorgang zum selbsttätigen Drahteinfädeln wird zunächst der Elektromagnet 20' in Reaktion auf einen Befehl aus der Steuereinrichtung 37 betätigt, so daß die Andruckrolle 20 gegen die äußere Umfangsoberfläche der Zuführungsrollle 19 gedrückt wird, um den Draht 1 dazwischen zu halten. Dann wird der Elektromagnet 29 betätigt, um den Arm 27 zwischen der oberen Draht- Führung 5 und dem Werkstück 6 mittels des Gelenkmechanismus 30 zu drehen, der Draht 1 wird mittels der Schneidkante 28 abgekniffen, und dann wird der Elektromagnet 31 betätigt, um den Draht 1 zu schneiden. Auf diese Weise wird der Draht 1 bei einer Position nahe und unterhalb des oberen Draht-Halteteils 17 geschnitten, der auf der Drahtzulieferungsseite des Draht- Transportsystems angeordnet ist.
  • Wenn die Motoren M2 u. M3 erneut eingeschaltet werden, wird der abführungsseitige Teil (im folgenden als der erste Draht bezeichnet und mit dem Bezugszeichen 1' versehen) des abgeschnittenen Drahts 1 von der Draht-Abführungseinrichtung 11 in den Draht-Sammelkasten geliefert. Gleichzeitig wird der Arm 27 der Draht-Schneideinrichtung 12 aus einer Drehposition unterhalb der oberen Draht-Führung 5 zurückgeholt, und er kehrt zu seiner ursprünglichen Position zurück, wenn der Elektromagnet 29 entregt ist. In dem Augenblick, in dem der erste Draht 1a zugeliefert wird, werden der X-Achsenmotor X und der Y-Achsenmotor Y getrieben, um das Werkstück 6 zu bewegen, so daß ein zweites Bearbeitungsbeginnloch 7', das zuvor in dem Werkstück ausgebildet ist, direkt unterhalb des oberen Draht-Halteteils 17 positioniert wird.
  • Dann wird der Zuführungs-Schneckenmechanismus 18 mittels des Z- Achsenmotors Z getrieben, so daß die obere Draht-Führung 5 nach unten bewegt wird. Zu diesem Zeitpunkt senkt sich der zulieferungsseitige Teil (im folgenden als der zweite Draht bezeichnet und mit dem Bezugszeichen 1b versehen) zu dem Bereich direkt oberhalb des Werkstücks 6 in einer Weise ab, daß er zwischen der Zuführungsrolle 19 und der Andruckrolle 20 gehalten wird, woraufhin sein vorderes Ende mit dem zweiten Bearbeitungsbeginnloch 7' ausgerichtet ist. Vorzugsweise wird, um die Erfolgswahrscheinlichkeit bei der selbsttätigen Drahteinfädelung durch ein Loch kleinen Durchmessers zu erhöhen, die obere Braht-Führung 5 abgesenkt, so daß das vordere Ende des zweiten Drahts 1b in dem Bearbeitungsbeginnloch 7' untergebracht wird.
  • Darauf folgend wird der Zuführungs-Schneckenmechansimus 18 mittels des Z-Achsenmotors Z getrieben, um die obere Draht-Führung 5 anzuheben. Zu diesem Zeitpunkt liefert der Drahtzuführungs- Motor M1 den zweiten Draht 1b bei einer Zuführungsgeschwindigkeit, die äquivalent der Anhebegeschwindigkeit der Draht-Führung 5 ist, so daß sich die Draht-Führung 5 anhebt, während das vordere Ende des Drahts ausgerichtet mit dem zweiten Bearbeitungsbeginnloch 7' in der Position direkt oberhalb des Lochs gehalten wird, wobei vorzugsweise das Drahtende in dem Loch 7' gehalten wird. Wenn die Draht-Führung 5 die obere vorbestimmte Position erreicht und die Bewegung stoppt, stoppt vorübergehend der Drahtzuführungs-Motor M1.
  • Dann wird der Arm 33 durch den Elektromagneten 34 mittels des Gelenkmechanismus 35 hin- u. herbewegt, so daß das Draht-Führungsmundstück 13, welches einstückig mit dem Arm ausgebildet ist und zurückgezogen worden ist, zwischen der angehobenen oberen Draht-Führung 5 und dem Werkstück 6 angeordnet wird, um auf diese Weise den Draht 1 streng zu führen.
  • Darauf folgend wird die Zuführungsrolle 19 mittels des Drahtzuführungs-Motors M1 getrieben, so daß der zweite Draht 1b, der zwischen der Zuführungsrolle 19 und der Andruckrolle 20 gehalten worden ist, zugeliefert wird. Der Draht durchläuft, wenn er in das zweite Bearbeitungsbeginnloch 7' des Werkstücks 6 eindringt, den unteren Draht-Halteteil 22 der unteren Draht-Führung 8 und wird dann zu der Abführungseinrichtung 11 über das Führungsband 10 transportiert, das bereits gestartet ist. Auf diese Weise wird das Einfädeln des Drahts 1 abgeschlossen.
  • Hierauf wird der Elektromagnet 20' entregt, so daß die Andruckrolle 20 außer Eingriff mit der Zuführungsrolle 19 kommt, um dadurch den Draht 1 freizugeben. Danach wird eine normale elektrische Entladungsbearbeitung so durchgeführt, daß der Draht 1 von der Draht-Zuführungsrolle 2 abgezogen und bei konstanter Geschwindigkeit zugeführt wird.
  • Die oberen und unteren Positionen der oberen Draht-Führung 5 werden mittels Kontakt-Grenzschaltern (nicht gezeigt) oder der Steuereinrichtung 37 eingestellt. Darüber hinaus kann der Draht 1, falls der Drahtzuführungs-Motor M1 fortfährt, zu drehen, ohne vorübergehend gestoppt zu sein, selbst dann, wenn die obere Draht-Führung 5 die obere vorbestimmte Position erreicht, schnell mittels des Draht-Führungsmundstücks 13 geführt werden.
  • Das zuvor angegebene selbsttätige Drahteinfädeln wird so bewirkt, daß der Draht 1 zu dem zweiten Bearbeitungsbeginnloch 7' bewegt wird. Wenn der Draht 1 bei einer Bearbeitungsposition für das Werkstück 6 während der elektrischen Entladungsbearbeitung zurückschnellt, ist es nur erforderlich, das selbsttätige Drahteinfädeln durch dieselbe Prozedur wie zuvor angegeben bei der Position des Zurückschnellens ohne Bewegen des Werkstücks 6 oder bei einer ein Beginnloch bildenden Position, zu welcher der Draht 1 zurückgeführt wird, um sich in Ausrichtung mit dem ersten Bearbeitungsbeginnloch 7 zu befinden, zu bewirken.
  • Das Bewegungsmittel für die obere Draht-Führung 5, das Bewegungsmittel für die Andruckrolle 20 und der Mechanismus der Draht-Schneideinrichtung 12 oder des Draht-Führungsmundstücks 13 können beliebige andere, alternative Mittel sein.
  • Wenn die Draht-Zuführungseinrichtung 16 unter einer Bedingung derart getrieben wird, daß das Draht-Führungsmundstück 13 zwischen der oberen Draht-Führung 5 und dem Werkstück 6 angeordnet ist, kann das Bearbeitungsfluid von dem Draht-Führungs-mundstück 13 in Richtung auf das zweite Bearbeitungsbeginnloch 7' ausgestoßen werden, das den vorderen Endteil des zweiten Drahts 1b in sich aufnimmt, so daß der Draht 1 mit einer zusätzlichen Führungsfunktion des Bearbeitungsfluid zu der Zulieferungsseite transportiert wird. Bei einem solchen Vorgang kann der Draht ruckfreier und sicherer durch das Bearbeitungsbeginnloch mit kleinem Durchmesser geleitet werden, so daß die Erfolgswahrscheinlichkeit bei dem selbsttätigen Drahteinfädeln weiter erhöht ist.

Claims (5)

1. Selbsttätiges Drahteinfädelungs-Verfahren, das Schritte umfaßt zum
(a) Schneiden eines Drahts (1) in der Nähe einer Draht- Führung (5), die auf einer Draht-Zuführungsseite eines Draht-Transportsystems vorgesehen ist,
< b) Ablegen desjenigen Teils des Drahts (1), der auf einer Draht-Abführungsseite des Draht-Transportsystems belassen bleibt,
(c) Ausrichten eines Draht-Durchleitungsteils (7'), das in einem Werkstück (6) ausgebildet ist, mit der Draht-Führung (5) bei einer Position direkt unterhalb der Draht- Führung (5) und
(f) Transportieren des zulieferungsseitigen Teils des Drahts (1) zu der Draht-Abführungsseite des Draht-Transportsystems, um dadurch das Drahteinfädeln abzuschließen,
gekennzeichnet durch zwischen die Schritte (c) u. (f) eingeschaltete weitere Schritte zum
(d) Bewegen der Draht-Führung (5) zusammen mit einem zulieferungsseitigen Teil des Drahts (1) in Richtung auf das Werkstück (6), so daß das vordere Ende des zulieferungsseitigen Teils des Drahts (1) nahe dem Draht-Durchleitungsteil (7') angeordnet wird, und
(e) Bewegen der Draht-Führung (5) fort von dem Werkstück (6), während das vordere Ende des zulieferungsseitigen Teils des Drahts (1) nahe dem Draht-Durchleitungsteil (7') gehalten wird.
2. Selbsttätiges Drahteinfädelungs-Verfahren nach Anspruch 1, bei dem der Schritt (d) das Bewegen der Draht-Führung (5) und des zuführungsseitigen Teils des Drahts (1), so daß das vordere Ende des zuführungsseitigen Teils des Drahts (1) in dem Draht-Durchleitungsteil (7') untergebracht wird, beinhaltet.
3. Selbsttätiges Drahteinfädelungs-Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, das ferner einen Schritt zum Führen des zuführungsseitigen Teils des Drahts (1) mittels eines Draht-Führungsmundstücks (13) umfaßt, das zwischen der Draht-Führung (5) und dem Werkstück (6) angeordnet ist, wobei der Schritt zum Führen direkt auf den Schritt (e) folgt.
4. Selbsttätiges Drahteinfädelungs-Verfahren nach Anspruch 3, bei dem der Schritt (f) das Ausstoßen eines Bearbeitungsfluids aus dem Draht-Führungsmundstück (13) in Richtung auf den Draht-Durchleitungsteil (7') beinhaltet.
5. Selbsttätiges Drahteinfädelungs-Verfahren nach einem der An sprüche 1 bis 4, bei dem der Draht-Durchleitungsteil (7') ein Bearbeitungsbeginnloch ist.
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