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DE69411433T2 - Flachdruckplatte und Verfahren zur Herstellung eines Trägers dafür - Google Patents

Flachdruckplatte und Verfahren zur Herstellung eines Trägers dafür

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Publication number
DE69411433T2
DE69411433T2 DE69411433T DE69411433T DE69411433T2 DE 69411433 T2 DE69411433 T2 DE 69411433T2 DE 69411433 T DE69411433 T DE 69411433T DE 69411433 T DE69411433 T DE 69411433T DE 69411433 T2 DE69411433 T2 DE 69411433T2
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DE
Germany
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treatment
aluminum
printing plate
planographic printing
support
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE69411433T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69411433D1 (de
Inventor
Yuzo Inukai
Seiji Kawasumi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fujifilm Corp
Original Assignee
Fuji Photo Film Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Application filed by Fuji Photo Film Co Ltd filed Critical Fuji Photo Film Co Ltd
Publication of DE69411433D1 publication Critical patent/DE69411433D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69411433T2 publication Critical patent/DE69411433T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41NPRINTING PLATES OR FOILS; MATERIALS FOR SURFACES USED IN PRINTING MACHINES FOR PRINTING, INKING, DAMPING, OR THE LIKE; PREPARING SUCH SURFACES FOR USE AND CONSERVING THEM
    • B41N3/00Preparing for use and conserving printing surfaces
    • B41N3/03Chemical or electrical pretreatment
    • B41N3/034Chemical or electrical pretreatment characterised by the electrochemical treatment of the aluminum support, e.g. anodisation, electro-graining; Sealing of the anodised layer; Treatment of the anodic layer with inorganic compounds; Colouring of the anodic layer
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25FPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC REMOVAL OF MATERIALS FROM OBJECTS; APPARATUS THEREFOR
    • C25F3/00Electrolytic etching or polishing
    • C25F3/02Etching
    • C25F3/04Etching of light metals
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Description

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG a) Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Flachdruckplatte und ein Verfahren zur Herstellung eines Trägers dafür und insbesondere betrifft sie eine Flachdruckplatte, worin ein Teil der Oberfläche (Rückfläche), die keiner Aufrauhungsbehandlung zum Auftragen einer lichtempfindlichen Harzschicht auf eine Flachdruckplatte unterzogen wurde, elektrochemisch aufgerauht wird, um eine rauhe Oberfläche beliebiger Form (beispielsweise ein Gestaltungsmuster) in der Oberfläche (Rückfläche) zu erzeugen und ein Verfahren zur Herstellung eines Trägers dafür.
  • b) Beschreibung des Standes der Technik
  • Eine Flachdruckplatte besteht hauptsächlich aus einem Aluminiumträger oder einem Träger aus Aluminiumlegierung (forthin einfach als "Aluminiumplatte" bezeichnet) und einer lichtempfindlichen Harzschicht. Bislang wurde eine sogenannte Schleifbehandlung zum Aufrauhen der gesamten Oberfläche eines Trägers, der mit einer lichtempfindlichen Harzschicht in engen Kontakt zu bringen ist, angewendet, um die Adhäsion zwischen dem Träger und der lichtempfindlichen Harzschicht gut zu gestalten und einem Nichtbildteil Wasserspeicherfähigkeit zu verleihen.
  • Als spezielle Maßnahmen für diese Schleifbehandlung gibt es mechanische Schleifverfahren, wie Sandstrahlverfahren, Kugelschleifverfahren, Bürstschleifverfahren unter Verwendung einer Nylonbürste und einer Schleifmittel/Wasseraufschlämmung, ein Hon-Schleifverfahren durch Aufblasen einer Schleifmittel/Wasseraufschlämmung auf eine Oberfläche eines Trägers unter hohem Druck, usw., und chemische Schleifverfahren zum Aufrauhen einer Oberfläche mit einem Ätzmittel, hergestellt aus einem alkalischen Mittel oder einem sauren Mittel oder ein Mischverfahren davon. Weitere bekannte elektrochemische Schleifverfahren sind in den Japanischen Offenlegungsschriften Nrn. JP-A-52-58602, JP-A-52-152302, JP-A-54- 85802, JP-A-55-158298, JP-A-58-120531, JP-A-60-147394, JP-A- 56-28898, JP-A-60-190392, JP-A-1-5589, JP-A-1-280590, JP-A-1- 118489, JP-A-1-141094, JP-A-1-148592, JP-A-1-178496, JP-A-1- 188395, JP-A-1-154797, JP-A-2-235794, JP-A-3-260100 und JP-A- 3-253600 beschrieben, elektrochemische Schleifverfahren unter Verwendung einer elektrischen Wechselstromquelle mit Sinuswellenform, wie in der Japanischen Offenlegungsschrift Nr. JP-A-48-28123 beschrieben und in der Beschreibung von GB-A- 896 563, elektrochemische Schleifverfahren unter Verwendung einer speziellen Wellenform, wie in der Japanischen Offenlegungsschrift Nr. JP-A-52-58602 beschrieben, Verfahren unter Verwendung eines mechanischen Schleifverfahrens und eines elektrochemischen Schleifverfahrens in Kombination, wie in den Japanischen Offenlegungsschriften Nr. JP-A-54-123204 und JP-A-54-63902 beschrieben; ein Verfahren unter Verwendung eines mechanischen Schleifverfahrens und eines chemischen Schleifverfahrens unter Verwendung einer gesättigten wässerigen Lösung aus Aluminiumsalz einer Mineralsäure in Kombination, wie in der Japanischen Offenlegungsschrift Nr. JP-A- 56-55261 beschrieben, usw..
  • Unter den vorstehend genannten verschiedenen Aufrauhungsverfahren sind elektrochemische Aufrauhungsverfahren als Verfahren bekannt, bei denen die Form der erhaltenen rauhen Oberfläche leicht gesteuert wird, eine feinrauhige Oberfläche erhalten wird und die Herstellungsausrüstung einfach wird.
  • Da eine aufgerauhte Aluminiumfläche an sich weich ist, so daß die Oberfläche leicht abgetragen wird, wird ein Oxidfilm durch anodische Oxidation gebildet und anschließend eine lichtempfindliche Harzschicht darauf aufgetragen. Die so behandelte Oberfläche der Aluminiumplatte ist hart und in der Haltbarkeit gegen Abrieb ausgezeichnet, so daß die Oberfläche gute hydrophile Eigenschaften, Wasserspeicherung und Hafteigenschaften zur lichtempfindlichen Harzschicht aufweist.
  • Andererseits sind Oberflächenbehandlungsverfahren für Baustoffe, Namensschilder, usw., die aus Aluminium gefertigt werden, weit verbreitet. Als besondere Maßnahme für diese Behandlungsverfahren gibt es beispielsweise ein Behandlungsverfahren zur Herstellung eines Musters in einer Aluminiumoberfläche durch elektrolytische Behandlung in einer Lösung zur Schlammentfernung, wie in der Japanischen Auslegeschrift JP- B-60-15717 beschrieben, ein Verfahren zur Herstellung einer längsgestreiften Folie durch die Wirkung der durch Anwenden von AC-Elektrolyse in einem elektrolytischen Bad erzeugten Blasen nach (mechanisch, chemisch oder elektrochemisch) Aufrauhen einer Aluminiumoberfläche, wie in der Japanischen Auslegeschrift, JP-B-60-11118 beschrieben, ein Behandlungsverfahren mit den Schritten: Auftragen einer Harzlösung auf eine Oberfläche einer Platte, wie eines Namensschildes aus Metall (beispielsweise Aluminium) in Form eines Musters, wie eines Zeichenmusters, Trocknen der Harzlösung unter Bildung eines Schutzfilms auf der Oberfläche und Herstellen eines Musters, wie eines Zeichenmusters, durch Entfernen des Schutzfilms nach elektrolytischem Polieren in einem Elektrolysebad, wie in der Japanischen Auslegeschrift, Nr. JP-B-61- 54120 beschrieben, ein Behandlungsverfahren mit den Schritten: Anwenden einer anodischen Oxidbeschichtung nach der Behandlung (Harzbehandlung, mechanisch/chemisches Polieren, Hair-line/Sandstrahlen, usw.) von Aluminium; Ausführen von Drucken durch Verwendung einer Druckfarbe, die nach dem Trocknen ausgezeichnete Nichtelektroleitfähigkeit aufweist; Trocknen und Härten der Druckfarbe durch eine Wärmebehandlungsvorrichtung (annealing) und Herstellen eines Musters, wie eines Zeichenmusters durch Auftragen mittels Elektroabscheidung auf diese Oberfläche, wie in der Japanischen Auslegeschrift Nr. JP-B-2-3718 beschrieben, ein Behandlungsverfahren mit den Schritten: Zuführen einer Muster-erzeugenden Substanz (wie ein Ölfarbstoff, usw.), erhalten durch vorausgehendes Mischen/Dispergieren eines pulverförmigen magnetischen Stoffes auf einer Oberfläche eines Wasserbades; Einwirkenlassen der durch einen Elektromagneten erzeugten Magnetkraft auf den magnetischen Stoff in der Muster-erzeugenden Substanz, um dadurch ein vorbestimmtes Muster in der Muster- erzeugenden Substanz auf der Flüssigkeit hervorzubringen und Abscheiden des vorbestimmten Musters auf ein Aluminiummaterial, das anodischer Oxidation unterzogen wird (einschließlich einer Färbungsbehandlung) nach Vorbehandlung (Entfetten/Reinigen, Ätzen, Entfernen von Schlamm, usw.), um ein Muster auf dem Aluminiummaterial, wie in der Japanischen Auslegeschrift Nr. JP-B-59-50198 beschrieben, usw., zu erzeugen.
  • Außerdem sind Oberflächenbehandlungsverfahren für andere Metalle als Aluminium im breiten Maße bekannt. Als spezielle Maßnahme für diese Behandlungsmethoden gibt es beispielsweise ein Behandlungsverfahren, angepaßt für den Fall von Kupfer und umfassend die Schritte: Markieren einer Kupferplatte mit einem Muster, wie einem Zeichenmuster, durch ein Markierungsmaterial mit Hafteigenschaften für die Kupferplatte nach Vorbehandlung (Behandlung zur Bildung eines elektrolytischen Films, Behandlung zur Bildung eines elektrochemischen Films, chemische Behandlung, Wässerungs-Behandlung) der Kupferplatte; Bilden eines Resistfilms, der nicht die Adhäsionseigenschaft für das markierende Material aufweist, aber Adhäsionseigenschaften für die Kupferplatte besitzt, auf der anderen, nichtmarkierten Stelle der Kupferplatte; Auftragen einer Plattierung auf die markierte Fläche der Kupferplatte nach Entfernen von nur dem markierenden Material; und Entfernen des Resistfilms, um dadurch ein Muster zu bilden, wie ein Zeichenmuster, wie beschrieben in der Japanischen Auslegeschrift Nr. JP-B-60-41154, ein Behandlungsverfahren, angepaßt für den Fall von rostfreiem Stahl und umfassend die Schritte: Bedrucken eines Nichtmuster-aufweisenden Teils eines Gegenstands aus rostfreiem Stahl mit einer säurefesten Farbe durch Siebdruck; Korrodieren eines mit Muster versehenen Teils durch Ätzen, um dadurch einen Vertiefungsbereich herzustellen; und Ausführen von Plattieren mit dem Gegenstand aus rostfreiem Stahl als Anode und Gold, Silber, Kupfer, usw. als Kathode in dem Zustand, bei dem der Boden des Hohlraumteils elektrolytisch poliert ist und eine säurebeständige Lösung auf den anderen Teil als den Hohlraumbereich aufgetragen wird, um dadurch eine plattierte Schicht eines Metalls, wie Gold, Silber, Kupfer, usw., auf dem Boden des Hohlraumteils zu bilden, wie beschrieben in der Japanischen Auslegeschrift Nr. JP-A-50-56334, Behandlungsverfahren, angepaßt für den Fall von rostfreiem Stahl und zum Herstellen eines Farbmusters auf einer Platte aus rostfreiem Stahl, die mit Aluminium beschichtet ist, wie beschrieben in der Japanischen Auslegeschrift Nr. JP-B-53-39869 und JP-B-56-10999, ein Behandlungsverfahren, angepaßt für den Fall von rostfreiem Stahl und zur Ausführung einer Färbungsbehandlung (Färben in Schwefelsäure-Chromsäurelösung, Härten eines Oxidfilms) nach Anwenden mechanischer Musterbehandlung (Beschreiben, Pressen mit einer Spannvorrichtung, die ein Muster aufweist, Ziehen eines Musters mit einem scharfen Messer, Prägebehandlung, usw.) für die Rückfläche einer Platte aus rostfreiem Stahl, wie beschrieben in der Japanischen Offenlegungsschrift Nr. JP-A-2-307629, usw..
  • Andererseits kann die Gesamtheit einer Oberfläche, die keine lichtempfindliche Harzschicht aufweist (Rückfläche), einer Flachdruckplatte Oberflächenbehandlung unterzogen werden. Als spezielle Maßnahme für dieses Behandlungsverfahren ist ein Verfahren zur Behandlung der Oberfläche mit einer wässerigen Lösung aus Alkalimetallsilicat, wie beschrieben in der Japanischen Offenlegungsschrift Nr. JP-A-3-90388, ein Verfahren zum Auftragen von Anstrichstoff, der ein darin dispergiertes Oberflächenaufrauhungsmittel enthält oder zur Ausführung einer mechanischen Behandlung, wie Kugelstrahlen, Honen-Schleifen, Bürstenschleifen, usw., oder Ausführen eines Pulververfahrens unter direkter Verwendung von Pulver, wie in der Japanischen Offenlegungsschrift Nr. JP-A-62-1586 beschrieben, ein Verfahren zur Ausführung von Wärmeverschmelzen nach Auftragen von Harzteilchen, die im wesentlichen gleichförmig sind, wie beschrieben in der Japanischen Offenlegungsschrift Nr. JP-A-3-249652, ein Verfahren zur Herstellung eines geprägten Musters auf der gesamten Fläche durch Pressen einer Prägewalze auf der Rückfläche, wie beschrieben in der Japanischen Auslegeschrift Nr. JP-B-Sho-55-237, usw., bekannt.
  • Außerdem werden aus Verfahren zur Verwirklichung eines Gestaltungsmusters im Teil der Rückfläche eines Trägers für Flachdruckplatten ein Tintenstrahlverfahren, ein Druckverfahren, usw., vorgeschlagen.
  • Bei diesen Verfahren wird jedoch ein Teil der durch Drucken aufgetragenen Druckfarbe gequollen. Folglich weisen diese Verfahren nicht nur den Mangel auf, daß die erhaltene Druckplatte an der lichtempfindlichen Harzschicht im Fall von Aufwickeln oder Stapeln klebenbleibt, sondern haben auch den Nachteil, daß die Druckfarbe zum Zeitpunkt der Entwicklung ausgelaugt wird. Diese Verfahren weisen außerdem den Mangel auf, daß die Kosten für die Gerätschaft, die zur Verhinderung des Auslaugens von Druckfarbe erforderlich sind, enorm sind, wenn das Auslaugen der Druckfarbe durch Verwendung von (UV- oder Wärme)-härtbarer Druckfarbe verhindert wird.
  • Außerdem gibt es ein Verfahren zum Aufkleben einer Walze oder einer Platte mit einem hergestellten Gestaltungsmuster auf die Rückfläche eines Trägers für eine Flachdruckplatte. Dieses Verfahren weist nicht nur den Mangel auf, daß der Teil des Gestaltungsmusters der Walze oder Platte abgerieben wird, sondern auch den Mangel, daß die Ebenheit des Trägers beeinträchtigt wird, wodurch es schwierig wird, die gleichförmigen Eigenschaften der aufgetragenen Schicht in dem Fall zu erreichen, bei dem eine lichtempfindliche Schicht aufgetragen wird, weil ein verdichteter Teil des Trägers gequollen wird.
  • KURZDARSTELLUNG DER ERFINDUNG
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Lösung der vorstehend genannten Probleme, das heißt die Bereitstellung einer Flachdruckplatte, die nicht nur ein Gestaltungsmuster auf einem Teil der Rückfläche eines Trägers für die Flachdruckplatte verwirklicht, keinen negativen Einfluß auf die lichtempfindliche Harzschicht ausübt, es jedoch ermöglicht, die hochqualitative Eigenschaft des Gestaltungsmusters beizubehalten und die zusätzlichen Vorteile davon auch im Fall, wenn eine Entwicklungsbehandlung durchgeführt wird, zu verbessern.
  • Vorstehende Aufgabe der vorliegenden Erfindung wird erreicht durch:
  • (1) Eine Flachdruckplatte mit einer lichtempfindlichen Harzschicht, aufgetragen auf einem Aluminiumträger, dadurch gekennzeichnet, daß die Flachdruckplatte eine rauhe Oberfläche einer gewünschten, beliebigen Form auf einer Oberfläche aufweist, auf der kein lichtempfindliches Harz aufgetragen ist.
  • (2) Ein Verfahren zur Herstellung eines Trägers für die Flachdruckplatte durch Verwendung einer Aluminiumplatte, dadurch gekennzeichnet, daß eine Oberfläche des Trägers, auf dem keine Schicht aus lichtempfindlichem Harz bereitgestellt wurde, mit einer Platte aus isolierendem Material, die in einer gewünschten, beliebigen Form gestanzt ist, bedeckt wird, und dann ein Strom an dem Träger in einer wässerigen Elektrolytlösung durch die gestanzte Oberfläche des isolierenden Materials angelegt und dadurch Aufrauhen unter Ausbildung einer rauhen Oberfläche der gewünschten, beliebigen Form auf der Oberfläche des Trägers, auf der kein lichtempfindliches Harz bereitgestellt wird, ausgeführt wird.
  • (3) Ein Verfahren zur Herstellung eines Trägers für die Flachdruckplatte gemäß vorstehendem Punkt (2), dadurch gekennzeichnet, daß das Aufrauhen vor oder nachdem die Gesamtheit einer Oberfläche des Trägers, auf dem die lichtempfindliche Harzschicht bereitgestellt wird, elektrochemisch aufgerauht wurde.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Figur 1 ist eine schematische Seitenansicht einer Vorrichtung für die elektrolytische Behandlung als eine Ausführungsform des elektrochemischen Aufrauhungsschritts des Trägers für die erfindungsgemäße Flachdruckplatte.
  • Figur 2 ist eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform der Form einer Maskierungsplatte, die bei dem elektrochemischen Aufrauhungsschritt des Trägers für die erfindungsgemäße Flachdruckplatte verwendet wird.
  • BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG IM EINZELNEN
  • Die vorliegende Erfindung wird nachstehend genauer beschrieben.
  • Der Aluminiumträger für die in der vorliegenden Erfindung verwendete Flachdruckplatte kann aus verschiedenen Aluminiumplatten ausgewählt werden, beispielsweise einer Platte, hergestellt aus JIS A1050-Material, einer Platte, hergestellt aus JIS A1100-Material, einer Platte, hergestellt aus JIS A3003-Material, einer Platte, hergestellt aus JIS A3103-Material, einer Platte, hergestellt aus JIS A5005-Material, usw.. Eine Oberfläche (Vorderseite) des Aluminiumträgers, die mit der lichtempfindlichen Harzschicht versehen ist, weist jedoch einen Einfluß auf die Eigenschaften der Druckplatte auf. Hinsichtlich der Auswahl des Materials im Fall von Aluminium, das auf seiner Vorder- und Rückfläche gleichförmig ist, ist es im allgemeinen erforderlich, daß ein optimales Material gemäß dem (mechanischen, chemischen oder elektrochemischen) Oberflächenaufrauhungsverfahren ausgewählt wird, so daß Vorzug der Fläche (Vorderfläche) gegeben wird, die mit der lichtempfindlichen Harzschicht zu versehen ist, auch im Fall, wenn ein Gestaltungsmuster auf der Rückfläche des Aluminiumträgers verwirklicht wird.
  • Im Fall eines Aluminiumträgers, dessen Vorder- und Rückflächen aus unterschiedlichen Komponenten gebildet sind, kann die vorstehend genannte Regel allerdings nicht angewendet werden, jedoch können optimale Materialien gemäß den Behandlungsverfahren, die für die betreffenden Flächen (Vorder- und Rückfläche) verwendet werden, ausgewählt werden.
  • Hinsichtlich des vorstehend genannten Aluminiumträgers kann die Vorbehandlung zur Entfernung von Walzöl von der Vorder- und Rückfläche davon oder zum Erzeugen sauberer Aluminiumflächen oder zur mechanischen Schleifbehandlung zur Erhöhung der Flächenoberfläche der Oberfläche, falls erforderlich, ausgeführt werden, bevor die elektrochemische Oberflächenaufrauhungsbehandlung für Befestigungseigenschaften einer Druckplatte und die elektrochemische Oberflächenaufrauhungsbehandlung gemäß vorliegender Erfindung auf die Oberfläche (Vorderfläche), die mit der lichtempfindlichen Schicht versehen wird, bzw. auf die Rückfläche, angewendet werden. Für die Vorbehandlung zur Entfernung von Walzöl von der Vorder- und Rückfläche wird größtenteils ein organisches Lösungsmittel, wie Trichlen, usw., ein Tensid oder Natriumsilicat, verwendet. Für die Vorbehandlung zum Erzeugen sauberer Aluminiumoberflächen wird im allgemeinen größtenteils ein Alkali-Ätzmittel, wie Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid, usw., verwendet. Für die mechanische Schleifbehandlung zur Erhöhung der Flächenoberfläche der Flächen wird gewöhnlich ein Kugelstrahlverfahren, ein Nylon-Bürstverfahren, usw. weithin verwendet.
  • Bei der aufeinanderfolgenden elektrochemischen Oberflächenaufrauhungsbehandlung wird die Behandlung der Oberfläche (Vorderfläche), die mit der lichtempfindlichen Harzschicht versehen ist, falls erforderlich, ausgeführt. Für die elektrochemische Behandlung der Rückfläche wird eine Wellenform vom elektrischen Wechselstrom verwendet. Beispiele für eine Wellenform für elektrischen Wechselstrom schließen Dreiphasen-Sinus-Wechselstrom-Wellenform und andere Wechselstrom- Wellenformen, wie Rechteck-Wellenform, Trapez-Wellenform, usw., ein.
  • Wenn die Oberfläche (Vorderfläche), die mit der lichtempfindlichen Schicht versehen ist, elektrochemischer Oberflächenaufrauhungsbehandlung unterzogen werden soll, kann die Behandlung vor oder nach der Behandlung der Rückfläche ausgeführt werden, jedoch ist es bevorzugt, daß die Behandlung nach der Behandlung der Rückfläche ausgeführt wird.
  • Außerdem kann die elektrochemische Oberflächenaufrauhungsbehandlung der Vorderfläche und die elektrochemische Oberflächenaufrauhungsbehandlung der Rückfläche, die mit der Vorbehandlung und/oder mechanischen Schleifbehandlung beginnen, gesondert davon ausgeführt werden, jedoch ist es bevorzugt, daß diese Behandlungen kontinuierlich ausgeführt werden.
  • Da die vorliegende Erfindung elektrochemisches Oberflächenaufrauhen der Rückfläche betrifft, wird die Erfindung nachstehend hinsichtlich der Rückfläche als hauptsächlicher Gegenstand beschrieben.
  • Als elektrolytische wässerige Lösung wird vorzugsweise eine Chlorwasserstoffsäure, Salpetersäure, Fluorwasserstoffsäure, Borsäure oder Weinsäure enthaltende Lösung als wesentliche Komponente oder eine wässerige Lösung, die ein Gemisch von zwei oder mehreren aus diesen Säuren ausgewählten Mitgliedern enthält, verwendet. Bevorzugter ist eine Lösung, die Chlorwasserstoffsäure oder Salpetersäure als Hauptkomponente enthält. Als diese elektrolytischen wässerigen Lösungen können üblich bekannte Lösungen verwendet werden. Die Elektrolytkonzentration davon wird vorzugsweise im Bereich von etwa 0,5 Gew.-% bis etwa 5,0 Gew.-% ausgewählt. Falls erforderlich, können Antikorrosionsmittel (oder stabilisierende Mittel), wie Nitrate, Monoamine, Diamine, Aldehyde, Phosphorsäure, Chromsäure, Borsäure, Ammoniumsalz, Aluminiumsalz, Carbonate, usw., zu diesen elektrolytischen, wässerigen Lösungen gegeben werden.
  • Ein Verfahren zum Anlegen eines Wechselstroms an einen Aluminiumträger in einer wässerigen, elektrolytischen Salpetersäurelösung, um die Ausbeute an anodischer Elektrizität (QA) größer zu gestalten als die Menge an kathodischer Elektrizität (QC), wie beschrieben in der Beschreibung von US-A-4 087 341, ein Verfahren unter Verwendung einer elektrochemischen Oberflächenaufrauhungsbehandlungsvorrichtung, in der ein Stromkreis für eine Hilfsgegenelektrode parallel an einen Stromkreis, verbunden mit einer Hauptgegenelektrode für einen Aluminiumträger, angeschlossen ist, und in dem eine Diode zur Steuerung des Anodenstroms in der Hauptgegenelektrode oder ein Mechanismus, der eine derartige Diodenfunktion übernimmt, in dem Stromkreis für die Hilfsgegenelektrode bereitgestellt wird, wie in der Japanischen Auslegeschrift Nr. Sho-61-48596, usw. beschrieben, kann in der vorliegenden Erfindung angewendet werden.
  • Die zwischen Elektroden angelegte Spannung wird vorzugsweise in einem Bereich von etwa 1 V bis etwa 200 V, bevorzugter im Bereich von 2 V bis 100 V, ausgewählt. Die Stromdichte wird vorzugsweise im Bereich von etwa 3 A/dm² bis etwa 300 A/dm², bevorzugter im Bereich von 3 A/dm² bis 250 A/dm², ausgewählt. Die Elektrizitätsmenge wird vorzugsweise im Bereich von etwa 5 C/dm² bis etwa 500 C/dm², vorzugsweise im Bereich von 5 C/dm² bis 300 C/dm², ausgewählt. Die Temperatur der wässerigen Elektrolytlösung wird vorzugsweise im Bereich von etwa 10ºC bis etwa 70ºC, bevorzugter im Bereich von 20ºC bis 60ºC, ausgewählt.
  • Da die so elektrochemisch aufgerauhte Grundfläche vor Quellung geschützt ist, wie im Fall eines Tintenstrahldruckverfahrens oder eines Druck-Klebe-Verfahrens, ist es möglich, nicht nur den nachteiligen Einfluß auf die Gleichförmigkeit der Rückfläche selbst, sondern auch die Haftkraft zu der lichtempfindlichen Harzschicht einer anderen Druckplatte und das Auslaugen der Druckfarbe zum Zeitpunkt der Entwicklung zu verhindern. Die Rauhheit (Ra) der Rückfläche wird vorzugsweise im Bereich von etwa 0,2 um bis etwa 0,7 um, bevorzugter im Bereich von 0,25 um bis 0,5 um, ausgewählt.
  • Die der vorstehend genannten Behandlung unterzogene Rückfläche kann außerdem einer geringfügigen Ätzbehandlung unterzogen werden. Es ist anzumerken, daß die Vorderfläche, die mit der lichtempfindlichen Harzfläche versehen ist, nach der elektrochemischen Oberflächenaufrauhungsbehandlung Ätzbehandlung unterzogen wird. Somit ist es im Fall, wenn, wie vorstehend beschrieben, Ätzbehandlungen sowohl für die Vorder- als auch für die Rückfläche erforderlich sind, möglich, daß die Ätzbehandlungen gesondert ausgeführt werden, jedoch ist es bevorzugt, daß die Ätzbehandlungen gleichzeitig ausgeführt werden.
  • Die Ätzbehandlung wird zum Auflösen der Oberfläche des Aluminiumträgers mit einer sauren oder alkalischen wässerigen Lösung verwendet. Beispiele der Säure schließen Schwefelsäure, Perschwefelsäure, Fluorsäure, Salpetersäure, Salzsäure, usw., ein. Beispiele der alkalischen Lösung schließen Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid, Natrium-tertiär-Phosphat, Kalium-tertiär-Phosphat, Natriumaluminat, Natriumsilicat, Natriumcarbonat, usw., ein. Unter diesen sind die letzteren wässerigen Lösungen hinsichtlich der Ätzgeschwindigkeit besonders bevorzugt.
  • Ein Teil der Rückfläche des so, wie vorstehend beschrieben behandelten Aluminiumträgers ist an sich weich, so daß er leicht abgetragen wird. Es ist daher bevorzugt, daß ein anodisch oxidierter Film gebildet wird, um die Festigkeit der Rückfläche zu verbessern. Die anodische Oxidation kann gemäß einem üblich bekannten Verfahren ausgeführt werden. Beispielsweise kann die anodische Oxidation hauptsächlich durch Verwendung eines Gleichstroms und unter Verwendung einer wässerigen oder nichtwässerigen Lösung, die ein Mitglied, ausgewählt aus Schwefelsäure, Phosphorsäure, Oxalsäure, Chromsäure und Amidosulfonsäure, enthält, oder ein Gemisch von zwei oder mehreren Mitgliedern, ausgewählt aus diesen Säuren, enthält, oder Aluminiumionen zusätzlich dazu als elektrolytische, wässerige Lösung enthält, ausgeführt werden. Alternativ kann anodische Oxidation unter Verwendung eines Wechselstroms oder durch Verwendung einer Kombination von Gleich- und Wechselströmen ausgeführt werden. Die Elektrolytkonzentration, die Temperatur, die Elektrizitätsmenge und die Menge an beschichtetem Oxidfilm werden vorzugsweise im Bereich von 1 Gew.-% bis 80 Gew.-%, im Bereich von 5ºC bis 70ºC, im Bereich von 10 C/dm² bis 200 C/dm² bzw. im Bereich von 0,05 g/m² bis 2,0 g/m², liegen.
  • Die Oberflächen des so behandelten Aluminiumträgers werden außerdem erforderlicher Oberflächenbehandlung unterzogen und dann eine übliche, bekannte Schicht aus lichtempfindlichem Harz auf dem Träger aufgetragen. Somit kann eine Tiefdruckplatte mit einer rauhen Oberfläche (Gestaltungsmuster) beliebiger Form, durchgeführt auf der Rückseite, ausgeführt werden.
  • Bei einer Druckplatte unter Verwendung eines durch das erfindungsgemäße Verfahren erhaltenen Trägers, hat nicht nur die rauhe Oberfläche mit einer gewünschten, beliebigen Form, ausgeführt auf einem Teil der Rückfläche des Trägers, keinen negativen Einfluß auf die lichtempfindliche Harzschicht, sondern es ist möglich, die hohen Qualitätseigenschaften des Gestaltungsmusters beizubehalten und den zusätzlichen Wert davon zu verbessern, auch im Fall, wenn die Entwicklungsbehandlung ausgeführt wird.
  • BEISPIELE
  • Die vorliegende Erfindung wird nachstehend genauer auf Grundlage der Beispiele beschrieben. In den nachstehenden Beispielen geben "%" "Gewichts-%" an, sofern nicht anders ausgewiesen.
  • Beispiel 1
  • Ein Aluminiumträger (240 mm x 120 mm, JIS A1050-Material) mit einer Dicke von 0,24 mm wurde in eine wässerige Lösung von 10% Natriumhydroxid bei 50ºC 20 Sekunden getaucht, so daß der Aluminiumträger durch Entfetten und Ätzen gereinigt wurde. Nach dem Reinigen wurde der Aluminiumträger mit Wasser gewaschen. Dann wurde der Aluminiumträger mit einer wässerigen Lösung von 25% Schwefelsäure 30 Sekunden neutralisiert und anschließend mit Wasser gewaschen.
  • Danach wurde eine elektrolytische wässerige Lösung 2, die so hergestellt wurde, daß sie eine Salpetersäurekonzentration von 10 g/l enthielt und die Aluminiumionenkonzentration von 7 g/l enthielt und in einen Lagertank 3 einer elektrolytischen Behandlungsvorrichtung 1, wie in Figur 1 dargestellt, gefüllt wurde, durch Pumpe 4 zu einer Elektrolyse- Behandlungszelle 5 bei einer Temperatur von 55ºC gespeist. In der elektrolytischen Behandlungszelle 5 wurde Aluminiumplatte 7 mit einem Abstand von 15 mm von Elektrode 6 in der elektrolytischen Lösung angeordnet, so daß die Rückfläche des Aluminiumträgers 7 gegenüber der Elektrode 6 war und der Aluminiumträger 7 wurde in die elektrolytische Lösung getaucht. In diesem Fall wurde eine 1 mm dicke Maskierungsplatte 8 (260 mm x 140 mm), hergestellt aus einem isolierenden Material, ausgestanzt, unter Bereitstellung von Öffnungen mit beliebigen Formen, wie in Figur 2 dargestellt, in nahen Kontakt mit der Rückfläche des Aluminiumträgers 7 gebracht, so daß die Rückfläche des Aluminiumträgers 7 mit der maskierenden Platte 8 bedeckt wurde. Eine Kohlenstoffplatte (240 mm x 120 mm) mit einer Dicke von 50 mm wurde als Elektrode 6 eingesetzt. Außerdem wurde die elektrolytische wässerige Lösung 2 aus einer Blowout-Düse 9 gegen die Maskierungsplatte 8 mit einer Strömungsgeschwindigkeit von 50 m/min aufgetragen. Die Elektrode 6 und der Aluminiumträger 7 wurden an eine elektrische Spannungsquelle 11 durch Kabel 10 angeschlossen.
  • Außerdem wurde ein Wechselstrom mit Trapez-Wellenform mit einer Frequenz von 40 Hz und einer Stromdichte von 150 A/dm² von Spannungsquelle 11 2 Sekunden angelegt, um den Aluminiumträger 7 elektrochemisch aufzurauhen.
  • Der Aluminiumträger 7 mit einer durch Aufrauhen eines Teils der Rückfläche gebildeten, gewünschten Form wurde dann mit Wasser gewaschen, mit einer wässerigen Lösung von 25% Schwefelsäure 20 Sekunden behandelt und dann anodisch mit einer wässerigen Lösung von 15% Schwefelsäure bei einer Stromdichte von 1 A/dm² 30 Sekunden oxidiert.
  • Schließlich wurde der Aluminiumträger 7 mit Wasser gewaschen und getrocknet und somit ein Träger für eine Flachdruckplatte mit einem, durch elektrochemisches Aufrauhen verwirklichen, beliebigen Gestaltungsmuster auf einem Teil einer Oberfläche, äquivalent der Rückfläche hergestellt.
  • Nicht nur die Oberflächenrauhheit Ra des Gestaltungsmusterteils, das so auf einer Oberfläche des Trägers für eine Flachdruckplatte gebildet wurde, war gleichförmig in einem Bereich von 0,25 um bis 0,30 um, sondern auch die Grenze zwischen dem Gestaltungsmusterteil und einem nichtaufgerauhten Teil wurde sehr deutlich.
  • Beispiel 2
  • Die Behandlung wurde unter denselben Bedingungen wie in Beispiel 1 ausgeführt, mit der Abweichung, daß die wässerige elektrolytische Lösung 2 in Beispiel 1 durch eine elektrolytische wässerige Lösung ersetzt wurde, die Chlorwasserstoffsäure in einer Konzentration von 11,5 g/l und Aluminiumionen in einer Konzentration von 4,5 g/l enthielt. Im Ergebnis war der aufgerauhte Teil mit einer gewünschten, beliebigen Form ausgeführt, die dieselbe wie in Beispiel 1 war.

Claims (6)

1. Flachdruckplatte, umfassend:
einen Träger mit einer ersten Oberfläche und einer der ersten Oberfläche gegenüberliegenden zweiten Oberfläche; und
eine lichtempfindliche Harzschicht auf der ersten Oberfläche des Aluminiumträgers, wobei ein Teil der zweiten Oberfläche aufgerauht ist, um ein Muster mit einer gewünschten beliebigen Form zur Verfügung zu stellen.
2. Flachdruckplatte nach Anspruch 1, wobei auf der zweiten Oberfläche keine lichtempfindliche Harzschicht vorgesehen ist.
3. Flachdruckplatte nach Anspruch 1, worin der Träger aus Aluminium hergestellt ist.
4. Verfahren zur Herstellung eines Aluminiumträgers für eine Flachdruckplatte mit einer ersten Oberfläche und einer der ersten Oberflächen gegenüberliegenden zweiten Oberfläche, wobei die erste Oberfläche so vorbereitet ist, daß sie eine lichtempfindliche Harzschicht aufnehmen kann, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfaßt:
(a) Abdecken der zweiten Oberfläche mit einer isolierenden Platte, die gestanzt ist, um Öffnungen mit gewünschten beliebigen Formen zur Verfügung zu stellen;
(b) Einbringen des Trägers mit der isolierenden Platte in eine wäßrige Elektrolytlösung und Anlegen eines Stroms an den Träger durch die Öffnung, so daß ein Teil der zweiten Oberfläche, entsprechend der Öffnung, aufgerauht wird, um ein Muster mit einer gewünschten beliebigen Form auf der zweiten Oberfläche zur Verfügung zu stellen.
5. Verfahren nach Anspruch 4, worin Schritt (b) durchgeführt wird, nachdem die gesamte erste Oberfläche elektrochemisch aufgerauht wurde.
6. Verfahren nach Anspruch 4, worin Schritt (b) durchgeführt wird, bevor die gesamte erste Oberfläche elektrochemisch aufgerauht wurde.
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