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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Modulsystem zur
Realisierung von Schmuck oder billigen Schmuckartikeln wie
Ringe (Hochzeit), Armbänder oder anderen Artikeln, die in der
Farbe und in ihrer äusseren Form gewechselt werden können, und
zwar mit Bausteinelementen und/oder mit aufzuibringenden Folien.
Solch eine modulare Form von Schmuck ist zuun Beispiel bekannt
aus US-A-1,327,606.
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Es ist bestens bekannt, dass Familien die Gewohtilieit haben, an
die wichtigsten Hoclizeitsdaten zul ermnem, und zwar durch
Zeichen, welche die zusammen verbrachten Jahre hervorheben und
den Ehepakt für die Zukunft erneuern. Insbesondere gibt es den
Brauch, die silberne Hochzeit und die goldene Hochzeit mit dem
Tausch von neuen Ringen aus Gold oder Weissgold zul
zelebrieren, welche die alten Trauringe ersetzen oder zuisätzlich zu diesen
getragen werden.
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Diese Gewolinheit ist mit Sicherheit voller Bedeutung für die
Paare, und daher werden die Kosten für die neuen Ringe nach so
langen Zeiten - 25 oder 50 Jahre - normalerweise in Kauf genoimnen.
Trotzdem gibt es viele Menschen, die glauben, dass neue Ringe
von anderer Farbe den symbolischen Wert der Trauringe
vermindern
könnten, dass der Charakter der Eüimaligkeit und Originalität
verloren ginge.
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Weiterhin unterliegt Schmuck - auch wenn er geringer ist als
Ringe oder andere getragene Artikel - der Mode. Bis jetzt war es
normalerweise nur möglich, einen Schmuckartikel zu ändern,
beispielsweise einen Ring, wenn er nicht länger dem Geschmack der
Person, die ihn trug, indem er verkauft und ein neuer, anderer
Artikel gekauft wurde, oder durch Einschmelzen des Metalls, wobei
eventuelle Steine herausgenommen werden und ein neues
Schmuckstück hergestellt wird.
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In beiden Fällen wird der Wert des Schmuckstücks normalerweise
auf der Basis des Edelmetallanteils und nach dem Karat der Steine
festgelegt, wänrend ftlr eine komplettere Bewertung auch die
Verarbeitungskosten des Schmuckstückes berücksichtigt werden
sollten. Diese Kosten jedoch können nicht zurückverlangt werden,
besonders im Falle des Einschmelzens. Ausserdem hat ein Ring
oder ein anderes Schmuckstück einen grossen Liebhaberwert, der
mit seinem Verkauf oder durch das Einschmelzen vollständig
verloren geht.
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Zweck der vorliegenden Erfmdung ist daher einmal der, den
nachstehenden Anforderungen zu entsprechen:
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- es zu ermöglichen, dass der Trauring dem Vergehen der Jahre
angepasst werden kann, im wesentlichen unter Beibehaltung der
gleichen Eigenschaften des am Hochzeitstag getauschten Ringes;
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- die Kosten für den Kauf von neuen Ringen zu vermeiden, auch
wegen der Gewohnheiten oder einfach der Wahl des Aussehens;
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- Schmuckstücke herzustellen, die mit Bausteinelementen
versehen sind, welche je nach dem Geschmack des Trägers
zusanimengesetzt werden können;
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- Schmuckstücke vorzusehen, die verändert werden können, ohne
dass sie einem unwiderruflichen Wechsel unterliegen, und zwar
mit der durchschnittlichen Fähigkeit eines jeden, wobei geeignete
Werkzeuge verwendet werden, auf jeden Fall aber mit einem
schnellen Eingriff durch eine in diesem Handwerk geübte Person;
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- ein Modulsystem zu realisieren, um es zu ermöglichen,
dekorative Elemente von Ringen, Armbändern und anderen
Schmuckstücken oder billigem Schmuck hinzuzutügen und/oder zu ändern.
Solche Hinzufügungen, Anderumgen oder Vervollständiguingen
entsprechen der Notwendigkeit, anstatt eines Verlobungsringes
und/oder Trauringes und/oder eines Ringes tür die silberne oder
die goldene Hochzeit eine einzige Struktur benutzen zu können,
welcher verschiedene Komponenten häiziigetügt werden können,
auch wenn sie zu unterschiedlichen Zeiten gekauft worden sind.
Auf eine ähnliche Weise könnte der Anforderung entsprochen
werden, je nach den Geschmacksrichtungen und den
Gelegenheiten die dekorativen Elemente von Ringen und anderen
Schmuckstücken zu verändern, wobei stets die gleiche Modulstruktur
verwendet wird.
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- ein neues Verfahren zur Herstellung von Trauringen, Ringen und
ähnlichem zu realisieren, bei welchem zwei, drei oder mehr
übereinander
geschichtete Folien von Edelmetallen oder nicht, von
verschiedenen Farben von der Seite her sichtbar sind.
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Der Gegenstand der vorliegenden Erfmdung löst das Problem, ein
Schmuckstück vorzusehen, insbesondere einen Trauring, der in
seiner Farbe und in seiner äusseren Fertigung verändert werden
kann, und zwar durch die Realisierung eines modulen Ringes, der
die Eigenschaften aufweist, wie sie in Anspruch 1 beschrieben
sind.
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Die genannten abdeckenden Folien, Reifen oder Ringe können aus
unterschiedliche Metallegierungen und aus verschiedenen Farben
hergestellt oder auch auf unterschiedliche Weisen gefärbt sein, so
dass sie die verschiedenen Zeiten des Ehelebens verdeutlichen.
Um den Ring zu verändern, können die Folien hinzugefligt oder
entfernt werden. Wenn sie hinzugefligt werden - und wenn die
Ausgangsflächen zylindrisch sind -, können sie an dem Ring
beispielsweise durch Umwickeln angebracht werden, während, wenn
die Ausgangsflächen flach sind, sie plastisch verformt und an den
entgegengesetzten Enden verschweisst oder auch mit zwei oder
mehreren kleinen unsichtbaren Schrauben an einem Trauring
befestigt werden können, der nicht mit den genannten Folien
versehen ist.
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Wenn ein Ring, versehen mit den genannten Folien, verändert
werden soll, so müssen die genannten Folien aufgeschniffen und
entfernt werden.
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Zur Realisierung der Variante des Systems, welches Ringe oder
andere Schmuckstücke betrifft, die aus überlagerten Metallfolien
bestehen, sieht die vorliegende Erfindung ein Verfahren vor,
welches die Verwendung einer rohrförmigen Struktur mit einer
Anzahl von Folien aus unterschiedlichen Metallen enthält, erhalten
durch Einpressen von koaxialen Rohren eines in das andere, oder
auch durch das anschliessende Umwickeln von Metallfolien, die
schliesslich verschweisst werden, oder durch mehrere und
aufeinanderfolgend ausgeführten Schichten von Elektroplattierungen,
aus welchem man durch das Schneiden mit Werkzeugen
rechtwinklig zu der Achse des genannten zusammengesetzten Rohres
Ringe mit dreischichtigen Kanten erhalten kann.
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Weitere Eigenschaften und Vorteile der vorliegenden Erfindung
werden nachstehend detaillierter beschrieben, und zwar unter
Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen, in welchen
vorgezogene Ausführungsformen gezeigt sind. Es muss darauf
hingewiesen werden, dass die Abbildungen von 5 bis einschliesslich 44
nicht Teil der vorliegenden Erfindung bilden und nur zu
erklärenden Zwecken vorgelegt werden.
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Abb. 1 zeigt einen Querschnitt einer ersten Ausfühnung
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eines Ringes nach der vorliegenden Erfindung;
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Abb. 2 zeigt einen Querschnitt einer zweiten Ausfühnung
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eines Ringes nach der vorliegenden Erfindung;
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Abb. 3 zeigt einen Querschnitt einer dritten Ausfühnung
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eines Ringes nach der vorliegenden Erfindung;
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Abb. 4 zeigt eine perspektivische Ansicht von einer der
Ausführungen des Ringes nach der vorliegenden
Erfindung, zu Darstellungszwecken teilweise geschnitten;
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Abb. 5 zeigt eine Frontalansicht von einem ringfönnigen
Trägerelement für einen Schmuckartikel;
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Abb. 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12 und 13 zeigen einen teilweisen
Querschnitt von dem ringförmigen Trägerelement aus
Abbildung 5, sowohl alternative Formen von zusätzlichen
äusseren, ringförmigen Elementen für das ringfönmge
Trägerelement;
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Abb. 14, 15 und 16 zeigen in einem teilweisen
diametralen Schnitt die Elemente, die ein Schmuckstück oder ein
ringförmiges billiges Schmuckstück mit
Bausteinelementen bilden;
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Abb. 17, 18, 19 und 20 zeigen einen diametralen Schmtt
der Elemente, die ein Schmuckstück oder ein
ringfönmges billiges Schmuckstück mit Bausteinelementen bilden;
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Abb. 21 und 22 zeigen in einem teilweisen diametralen
Schmtt die Elemente, die ein Schmuckstück oder ein
ringförmiges billiges Schmuckstück mit
Bausteinelementen bilden;
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Abb. 23 und 24 zeigen in einem teilweisen diametralen
Schnitt ein Schmuckstück oder ein ringfönmges billiges
Schmuckstück mit Bausteinelernenten;
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Abb. 25, 26, 27 und 28 zeigen in einem diametralen
Schmtt Elemente, die ein Schmuckstück oder ein
ringförmiges
billiges Schmuckstück mit Bausteinelementen
bilden;
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Abb. 29 zeigt einen mittleren teilweisen Querschnitt
eines Schmuckstückes oder ringförmigen billigen
Schmuckstückes mit Bausteinelementen;
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Abb. 30 zeigt eine teilweise axonometrische Ansicht der
Ausführung nach der Abbildung 29;
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Abb. 31 zeigt schematisch ein Detail eines ringförmigen
Artikels mit Bausteinelementen;
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Abb. 32 ist eine zerlegte axonometrische Ansicht der
Komponenten eines Modulsystems mit einem
Einpressmittel zur Herstellung eines Trauringes und/oder
eines Ringes;
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Abb. 33 zeigt einen Ring, erhalten durch das
Zusammensetzen der Elemente nach der vorangegangenen
Abbildung, mit einer veranschaulichenden Dekoration;
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Abb. 34 zeigt eine axonometrische Darstellung von
einigen Komponenten eines Modulsystems mit einem
Muffenverbindungsmiffel;
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Abb. 35 zeigt die Komponenten einer Modulstrtiktuir mit
lösbaren Einsetzmitteln;
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Abb. 36 zeigt eine Variante des lösbaren Systems, das an
Federverschlüssen und ähnlichem angebracht werden
kann, um den Austausch von Teilen zui erlauben, ohne
schweissen Zu müssen;
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Abb. 37 zeigt in einer zerlegten axonometrischen
Darstellung eine Variante der Platform des lösbaren Systems;
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Abb. 38 zeigt eine transparente, axonometrische Ansicht
von unten des Details von einem kleinen Block mit den
Funktionen eines Federverschlusses;
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Abb. 39 zeigt eine seitliche schematische Darstellung
eines Modulsystems mit gerillten Führungen;
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Abb. 40 und 41 zeigen eine veranschaulichende
Darstellung eines Systems zur Anbringung des oberen Teils an
einem modulen Ring mit einer
Schwalbenschwanzverbindung;
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Abb. 42 zeigt die Teile eines modulen Ringes mit einem
Schraubverbindungssystem oder ännlichem;
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Abb. 43 zeigt die direkte Verbindung von zwei
Abschmtten, in die ein Trauring aufgeteilt ist, ohne einen mittleren
Träger;
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Abb. 44 zeigt in einer seitlichen zerlegten Darstellung
eine Reihe von Trauringen, die durch Hohlräume
ineinander gesetzt werden;
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Abb. 45 zeigt eine zerlegte Darstellung von den Rohren
63, 64 und 65, die eines in das andere einzusetzen sind,
wie in Abbildung 46 gezeigt wird, und damit atich die
Mittel des Herstellungsverfahrens für Trauringe, Ringe
und ännliches, mit einer Anzahl von
übereinanderliegenden Folien von unterschiedlichen Metallen und Farben;
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Abb. 47 zeigt jene Phase des Verfahrens, in welcher das
Rohr mit den mehrfachen Folien 63, 64 und 65 durch
einen Schnitt in Ringe getrennt wird, die dann fertiggestellt
werden müssen, da die Kanten geschnitten sind;
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Abb. 48 zeigt eine Phase des Fertigstellungsverfahrens
für Trauringe oder Ringe mit einem Werkzeug, das mit
einem geeigneten Profil zur Ausführung der Rundung an
den Kanten versehen ist, so dass Ringe erhalten werden,
wie sie im Schnitt in Abbildung 1 gezeigt sind;
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Abb. 49 zeigt die Metallabdeckungen A, B und C,
welche eine in die andere eingeschoben und dann entlang
den Kanten verschweisst werden, um ein
Dreischichtenrohr zu erhalten;
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Abb. 50 zeigt zwei Varianten des
Herstellungsverfahrens, jeweils bestehend aus dem Verschweissen von
Halb-Trauringen F-G von unterschiedlichen
Durchmessern, zunächst geteilt in zwei Teile F' und G' und dann
aufeinanderfolgend um den mittleren Trauring E
montiert, um den endgültigen Ring mit drei Folien zu
erhalten; oder aus dem ringförmigen Verschweissen zum
Verbinden von hohlen Halb-Trauringen, die entlang einer
mittleren vertikalen Ebene geschmtten sind, welche durch
die Mitte verläuft;
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Abb. 51 zeigt eine Veranschaulichung des
Herstellungsverfahrens von Dreischichten-Trauringen, erhalten aus
Trauringen von unterschiedlichen Durchmessern E, L und
M, die einer in den anderen eingesetzt und in den Phasen
W und X durch Ausdehnen von innen her in Kontakt
miteinander gebracht werden; sowie die Variante, in
welcher die Trauringe L und M aus hohlen, profilierten
Metallabdeckungen bestehen, wie in dem seitlichen
Schmif des Details Y gezeigt wird.
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Die beiliegenden Abbildungen zeigen ein Modulsystem zur
Herstellung von Ringen, Armbändern und anderen Schmuckartikeln
und billigem Schmuck, bei welchem das ringförnüge
Trägerelement 1 aus Abbildung 1 die Querschnittform eines Körpers mit
einer halbwulstförmigen Obertläche aufiveist.
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Das Trägerringelement 2 aus Abbildung 2 hat die Form eines
Körpers, der aus einer Halbellipse erhalten ist.
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Das Trägerringelement 3 aus Abbildung 3 hat die Form eines
Körpers, der aus einem Trapez erhalten ist.
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Naturlich kann das Trägerringelement eines anderen Querschnitt
haben als die gezeigten, flach oder mit einem anderen Profil.
Die metallenen Abdeckfolien 1a, b, c, 2a, b, c und 3a, b, c werden
auf den jeweiligen Trägerelementen mit Hilfe von plastischer
Verformung profiliert. Solche Verformung kann erfolgen durch
direktes Aufbringen einer zylindrischen Folie auf den
entsprechenden Ring, das heisst durch Biegen einer flachen Folie nach der
Form eines Ringes, wobei die genannte Folie mit einem
Querschmtt geformt ist, welcher einem der Ringelemente entspricht,
angebracht an dem demselben und verschweisst oder wie immer
an den freien Enden befestigt, wie in Abbildung 4 gezeigt ist. Die
auf dem Trägerelement anhaftende Folie und die darüberliegenden
Folien sind ohne Klebemittel miteinander verbunden, während die
gleiche Verbindung, erhalten durch plastische Verformung einer
Folie, mit dem Ring oder mit der angrenzenden Folie durch einen
Schnitt gelöst werden kann.
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In Übereinstimmung mit einer weiteren möglichen Ausführung
kann der Ausgang ein rohrförmiges Element sein, das vorher zul
einer Anzabl von Folien verarbeitet ist. Nun wird das Plandrehen
mit einem hohlen Diamantstahl ausgetührt, welcher einen Ring mit
einem entsprechenden halbrunden Profil herstellt, oder mit einem
spitzen Diamantstahl, welcher einen Ring von einer vorwiegend
flachen Form herstellt. In beiden Fällen wird ein Ritig erhalten, bei
welchem an den seitlichen Kanten die Farben und die Stärken 4
der eingezogenen Folien zusammen mit dem Trägerelement
gesehen werden können, wie in der Abbildung 5 gezeigt ist.
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Eine oder mehrere metallene Abdeckfolien können eventuell eine
Oberfläche mit Dekorationen auvweisen. Die Anzahl der Folien
gehen normalerweise von einer bis drei, doch vorteilhafterweise
sind sie zwei.
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Was das System zur Herstellung von Schmuckartikeln betrifft, so
kann dies in Formen und Farben verändert werden, wie in den
Abbildungen 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12 und 13 gezeigt wird, wo das
Trägerritigelement 4 durch eine zylindrische Oberfläche 8 und
durch eine zylindrische äussere Oberfläche 9 begrenzt ist. Die
zylindrische äussere Oberfläche 9 ist an ihren Seiten mit
umlaufenden Erhebungen 10 und 11 versehen, um eine mittlere Rille 12
zu bilden.
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Das Trägerringelement 4 ist Teil des Schmuckartikeis; in seiner
unmittelbaren Form kann es zwecks Veranschaulichung, doch
nicht zu begrenzenden Zwecken, einen Teil eines Ringes
realisieren, zum Beispiel ein am Finger zu tragendes Schmuckstück.
Trotzdem kann es auch dazu verwendet werden, Ohrringe,
Broschen und andere Artikel herzustellen, die einen im wesentlichen
ringförmigen Teil enthalten.
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Der Schmuckartikel kann wenigstens ein äusseres, zusätzliches
ringförmiges Element 5a, 5b, 5c, ... 5n aufweisen, welches das
Aussehen des Artikels verändert. Jedes zusätzliche, äussere
ringförmige Element kann aus den gewunschten Metallegierungen
hergestellt sein und die geforderten äusseren Formen der
gewtinschten Verarbeitting und Fertigstellung haben. Es muss eine
interne Form aufweisen, die ein wenigstens teilweises Einsetzen in
die Mittlere Rille 12 des Trägerringelementes 4 erlaubt, sowie
eine lösbare Verbindung mit demselben entsprechend wenigstens
einer der umlaufenden Erhebungen 10 und 11. Die wird möglich
gemacht durch wenigstens eine entsprechende Rille, die in die
inteme Oberfläche des zusätzlichen ringförmigen Elementes 5a, 5b,
5c, ... 5n eingearbeitet ist, wie in den Abbildungen 6, 7, 8, 9, 10,
11, 12 und 13 gezeigt wird, in denen die gleichen oder ähnliche
Nummern die gleichen oder ännliche Elemente bezeichnen.
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Die Abbildung 6 zeigt einen Schmuckartikel, wie er der
Einfachheit halber ein Ring genannt werden soll, bei welchem wenigstens
die äussere umlaufende Oberfläche des Trägerringelementes 4
vollkommen durch nur ein zusätzliches ringförmiges Element 5a
abgedeckt ist. Dieses zusätzliche Element hat einen L-förmigen
Schnitt und weist zwei Rillen 13a, 14a auf, die Rille 13a kann
lösbar auf die umlaufende Erhebung 10 gesetzt werden, und zwar
aufgrund der Elastizität der Metallegierung des zusätzlichen
ringförmigen Elementes 5a, während die Rille 14a nach dem lösbaren
Einsetzen auf die umlaufende Erhebung 11 gesetzt wird. Es ist
offensichtlich, dass die äussere Form des zusätzlichen
ringförmigen Elementes 5a gleich allen hier nachstehend beschriebenen
Elementen unterschiedlich von dem glatten und flachen sein kann,
das in Abbildung 6 und in den folgenden Abbildungen gezeigt
wird.
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Das in Abbildung 7 gezeigte Trägerringelement 4 ist nur zu einem
Teil mit einem zusätzlichen ringförmigen Element 5b von einem
L-förmigen Querschnitt abgedeckt. Natürlich könnte diese Folie,
die nur die Hälfte des Rihgelementes abdeckt, eine ästhetische
Funktion haben, immerhin poliert bei der Ausführung wie in
Abbildung 8, wo an dem Trägerringelement ein zusätzliches
ringförmiges Element 5b für ein lösbares Einsetzen vorgesehen ist, so
wie auch ein ringförmiges Element 5c, welches dieselbe
spiegelgleiche Form hat. Die Rillen 13b und 13c werden über die ent
sprechenden umlaufenden Erhebungen 10 und 11 des
Trägerringelementes 4 gesetzt.
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Bei der Ausführung wie in der Abbildung 9 ist das
Trägerringelement zum Teil von zwei zusatzlichen ringförmigen Elementen 5d
und 5e abgedeckt, und zwar durch lösbares Einsetzen der
Erhebungen 10 und 11 in deren Rillen 13d und 13e. Bei der
Ausführung wie in der Abbildung 10 wird der mittlere, durch die beiden
zusätzlichen, sich gegenüberliegend angeordneten ringförmigen
Elemente 5d und 5e freigelassene Raum der Rille von einem
zusätzlichen ringförmigen Element 6a mit mehreckigem Quersclmitt
und ohne eine umlaufende Rille belegt. Bei der Ausfühung wie in
der Abbildung 11 ist der gleiche Raum von einem weiteren
zusätzlichen ringförmigen Element 6b mit einem kreisförmigen
Querschnitt belegt, ebenfalls ohne eine umlaufende Rille.
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Bei der Ausführung wie in der Abbildung 12 weist ein
zusätzliches ringförmiges Element 5f einen Schmif auf, der einen äusseren
Abschnitt 15f von einer dekorativen Form und Fertigstellung hat,
zum Beispiel gerundet, und einen inneren Abschmtt 16f,
ergänzend zu der Form der mittleren Rille 12 des Trägerringelementes 4
wie auch zu den Erhebungen 10 und 11 mit den Rillen 13f und
16f Das äussere zusätzliche ringförmige Element hat in diesem
Falle ein offenes Profil, das dann wie ein Ringe gebogen wird, um
mit dem Trägerringelement durch Verschweissen an seinen beiden
Enden verbunden zu werden.
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Bei der Ausführung wie in der Abbildung 13 enthält der
Schmuckartikel ein äusseres, zusätzliches ringförmiges Element
5g in Form eines Körpers mit einer halbwulstförmigen Oberfläche,
aussen abgedeckt durch zwei modellierte Metallfolien 7 und innen
versehen mit Mitteln, die sich mit den umlaufenden Erhebungen
10 und 11 in der mittleren Rille 12 verbinden. Die Erhebungen
können eventuell aus an dem Umlauf vorgesehenen elastischen
Zungen hergestellt sein, die in die mittlere Rille 12 im Anschlag
an die Erhebungen 10 und 11 des Trägerringelementes 4
eingesetzt werden, wobei die genannten Erhebungen Unterschnitte
zusammen mit der zylindrischen Oberfläche der Rille 12 bilden
können. In diesem Falle werden die Rillen 13g und 14g des
zusätzlichen ringförmigen Elementes durch die genannten elastischen
Zungen und durch die Profilseite beschrieben.
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Die entsprechende metallene Abdeckfolie 7 ist mit dem
zusätzlichen ringförmigen Element 59 zwecks dessen äusserer
Abdekkung ohne die Verwendung von Klebemitteln verbunden und kann
mit Hilfe eines Schnittes gelöst werden.
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Betreffend das Modulsystem, wie es in den Abbildungen 14, 15,
16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29 und 30
gezeigt ist, enthält der ringförmige Artikel, wie bei einer ersten
Herstellungsphase in den Abbildungen 14, 15 und 16 gezeigt wird,
einen Basiskörper 4 oder Trägerelement, versehen an einem Ende
mit einem äusseren Gewinde 22. An dem entgegengesetzten Ende
hat der Basiskörper 4 eine Umfangserhebung 23. Ah dem
genannten Basiskörper 4 kann mit einer reichlich bemessenen
Gleitverbindung
ein äusseres ringförmiges Element 18 als Element zür
Veränderung des Aussehens eingesetzt werden, wobei das
genannte Element mit einer umlaufenden internen Vertiefling 28
versehen ist, welche die Erhebung 23 des Basiskörpers 4 abdeckt
oder wenigstens mit dieser in Kontakt kommt. Das äussere
ringförmige Element 18 kann an dem Basiskörper 4 gehalten werden,
welches es mit Hilfe eines Innengewindes 29 aufnimmt, das an
dem entgegengesetzten Ende zu der umlaufenden Vertiefting 28
erhalten ist, oder, wenn kein Innengewinde 29 vorhanden ist, mit
Hilfe einer Mutter 17, aussen glatt oder geeignet geformt und
innen mit Gewinde versehen, wie in Abbildung 27 gezeigt wird.
Wie in den Abbildungen 14, 15 und 16 gesehen werden kann, hat
das äussere Gewinde 22 einen Aussendurchmesser, der grösser ist
als der grösste der Basiskörper 4, wenn die umlaufende Erhebung
23 ausgeschlossen ist, so dass zwischen dem Basiskörper 4 und
dem äusseren ringförmigen Element 18 nach dem
Zusammensetzen des ringförmigen Artikels ein mehr oder weniger weiter
Hohlraum vorhanden ist. Natürlich kann ohne das genannte äussere
ringförmige Element 18 dieselbe äussere Oberfläche 24 des
Basiskörpers 4 mit verschiedenen Elementen fertiggestellt oder
poliert sein, wie zum Beispiel mit eingesetzten Steinen oder hier
nicht gezeigten Elementen.
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Die geschraubte Verbindung des ringförmigen Elementes 18 und
der Mutter 17 kann durch eine starre Blockierung mit Hilfe einer
kleinen Blockierschraube an dem Basiskörper - hier nicht
gezeigt - oder dtirch Verschweissen perfekt gemacht werden.
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Die genannte geschraubte Verbindung kann Teil einer
Bajonettverbindung sein, die in einem Schema in der Abbildung 31 gezeigt
wird, bei welcher aufgrund einer teilweisen Umdrehung eine
Klinke 19 in Teile der Gewinde 23 an dem Basiskörper 4 greift.
Bei der in den Abbildungen 17, 18, 19 und 20 gezeigten
Ausführung enthält das ringförmige Element einen Trägerbasiskörper 4,
der an jedem Ende mit einem Aussengewinde 22 versehen ist,
welches einen Aussendurchmesser hat, der gleich ist wie der
Aussendurchmesser des Basiskörpers 4. Auf den Basiskörper 4
kann ein ausseres ringförmiges Element 18 in einer mehr oder
wemger präzisen Gleitverbindung aufgezogen werden, und zwar
als ein das äussere Aussehen des Artikels veränderndes Element,
das auf jeden Fall fertig bearbeitet und poliert und mit
eingesetzten Edelsteinen oder anderen Elementen versehen werden kann,
die hier nicht gezeigt sind. Das äussere ringförmige Element 18
kann an beiden Enden auf dem dieses tragenden Basiskörper 4
gehalten werden, zum Beispiel - je nach dem Geschmack oder der
ästhetischen Wahl - mit Hilfe einer ersten, fertig bearbeiteten
Mutter 17 und einer zweiten Mutter 17 mit wenigstens einem
eingesetzten Stein 26.
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Die Abbildungen 17, 18, 19 und 20 zeigen in Strichlinien die
Bausteinelemente 17 und 18, die auf dem Basiskörper 4 montiert
sind. Die Blockierung der Muttern 17 an dem Basiskörper 4
erfolgt wie oben beschrieben wurde.
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Bei einer weiteren möglichen Ausführung, die in den Abbildungen
21 und 22 gezeigt ist, enthält der ringförmige Artikel einen
Trägerbasiskörper 4, der an jedem Ende mit einem Aussengewinde
22 versehen ist, dessen Aussendtirchmesser grösser ist als der
Aussendurchmesser des Basiskörpers 4. Auf dem genannten
Basiskörper 4 braucht nur eine Mutter 17 durch eine
Schraubverbindung befestigt werden, um das Aussehen des Artikels zti
verändem, und diese kann fertig bearbeitet oder poliert und mit
eingesetzten Steinen oder anderen Elementen versehen sein, die hier
nicht gezeigt sind. Die Gewinde 22 des Basiskörpers 4 haben
dieselbe Richtung, während natürlich dort, wo nur eine einzige
Mutter 17 mit ihren beiden Gewinden 27 in die genannten beiden
Gewinde 22 greift, letztere eine andere oder entgegengesetzte
Richtung haben. Bei dieser Austühnrng ist die Weite der Mutter
17 die gleiche wie die Querabmessung des Basiskörpers 4. Bei
der in den genannten Abbildungen 21 und 22 gezeigten
Ausführung, auch wenn nicht besonders hervorgehoben, kann ein drittes
mittleres Gewinde zwischen den beiden seitlichen 22 vorgesehen
werden, so dass die Muttern 17 gleich oder zum Beispiel
unterschiedlich zu denen in den Abbildungen 16, 19 und 20 gezeigten
an dem Basiskörper 4 befestigt werden können.
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Bei der in Abbildung 23 gezeigten Ausführung enthält das
ringförmige Element einen Trägerbasiskörper 4, der an jedem Ende
mit einem Aussengewinde 22 versehen ist, welches einen
Aussendurchmesser hat, der gleich ist wie der Aussendurchmesser des
Basiskörpers
4. Auf dem genannten Basiskörper 4 können durch
Schranbverbindung zwei sich gegerniberliegende Muttern 17
befestigt werden, die im Anschlag aufeinandertreffen, um den
Basiskörper 4 abzudecken, wänrend die Abbildung 24 die beiden
Muttern 17 in Form von Halb-Trauringen zeigt, die mit einem Abstand
voneinander zusammengesetzt sind, so dass ein Teil der
Oberfläche 24 des Basiskörpers 4 offen gelassen wird. Die Muffern 17
wie immer ätisserlich fertig bearbeitet oder poliert und mit
eingesetzten Steinen oder anderen Elementen versehen sein, die hier
nicht gezeigt sind. Die Gewinde 22 des Basiskörpers 4 können in
diesem Falle die gleiche oder unterschiedlichen Richtungen
aufweisen.
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Bei den in den Abbildungen von 25 bis 30 gezeigten
Ausführungen enthält der ringförmige Artikel den Trägerbasiskörper 4,
versehen an beiden Enden mit Aussengewinden 22, die einen
Aussendurchmesser aufiveisen, welcher kleiner oder gleich dem
des Basiskörpers 4 ist. Der genannte Basiskörper 4 hat eine
Anzahl von querverlaufenden, am Umlauf angeordnete Rillen 25. In
den beiliegenden Abbildungen sind die genannten Rillen mit
einem schwalbenschwanzartigen Querschritt dargestellt, sie können
naturlich aber auch T-förmig sein oder einen anderen Unterschnitt
haben. Die Rillen 25 haben eine Länge, die gleich ist wie die
Querabmessungen des Basiskörpers und schneiden die Gewinde
22, wenn diesen den gleichen Durchmesser haben wie der
maximale Aussendurchmesser des Basiskörpers 4. Bei dieser
Ausführung
können zwei, an ihren inneren Oberflächen init Gewinde
versehen Muttern 17 mit den Aussengewinden des Basiskörpers 4
verbunden werden. Es ist eine Anzahl von laminaren gebogenen
Elementen vorgesehen, wie zum Beispiel die dünnen Folien 20 in
der Abbildung 30, von denen jedes solche Abmessungen hat, um
in wenigstens zwei aufeinanderfolgende oder nicht
aufeinanderfolgende Rillen 25 eingetügt werden zu können, und an seinen
eigenen Enden interne radiale Vorsprünge 30 mit einer zu dem
halben Querschnitt der genannten Rille ergänzenden Form aufiveist.
Jedes der genannten gebogenen Elemente 20, wie immer sie
äusserlich fertig bearbeitet oder mit verschönernden Elementen
versehen ist, kann quer in die aufeinanderfolgenden oder nicht
aufeinanderfolgenden Rillen 25 eingesetzt und seitlich mit Hilfe der
mit Gewinde versehenen Muttern 17 blockiert werden. Als
Alternative kann eine Anzahl von laminaren gebogenen Elementen 21
von einer geringeren Breite als die Querabmessungen des
Basiskörpers 4 - zum Beispiel in einer Teilung desselben - quer in die
gleichen Rillen 25 eingesetzt und seitlich mit Hilfe der mit
Gewinde versehenen Muttern 17 blockiert werden. Die genannten
gebogenen Elemente 20 und 21 können an der Oberfläche glatt
oder bearbeitet sein, ztun Beispiel mit Reliefs oder
Eingravierungen von Buchstaben und Zahlen oder von Zeichen oder
ähnlichem, oder sie können Steine oder anderes eingesetzt haben, je
nach Geschmack kombiniert.
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In Übereinstimmung mit den Varianten des modulsystems, und im In Übereinstimmung mit den Varianten des modulsystems, und im
Unterschied zu dem oben erwännten Schraubsystem, werden in
den Abbildungen 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43 und
44 die folgenden Komponenten gezeigt:
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- em mittleres, ringartiges Modul 1, versehen mit Endabschnitten
31, die tiefer oder höher liegen als dessen Oberfläche zum
Einsetzen durch Druck, oder mit Mitteln 32 und 33 tür eine Verbindung,
oder mit Mitteln 34 tür ein lösbares Einsetzen oder mit Mitteln 35
tür eine Schwalbenschwanzverbindung der umlaufenden
Ringstrukturen 36;
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- eine Anzahl von umlaufenden Ringstrukturen 36, versehen mit
Mitteln zuir Befestigung an dem genannten mittleren Modul,
welche entsprechend den an dem genannten Modul vorgesehenen mit
verschiedenen Formen, Dekorationen und Abmessungen versehen
sind.
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Ein Hauptmerkmal des Systems besteht darin, dass das
Vorhandensein von Verbindungsmitteln zwischen denen zuun Einpressen,
mit Muffen, lösbaren, bajonettartigen oder mit Rillentührungen die
direkte Verbindung von zwei ringfrmigen Strukturen 36
erlauben, ohne die Notwendigkeit des mittleren Moduls 1 zur
Herstellung von Trauringen oder ähnlichem von unterschiedlichen
Strukturen.
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Im Falle von Muffenverbindungsmitteln oder Verbindungsmitteln
mit Rillenführungen 37, vorgesehen in der Mitte des äusseren
Bandes des mittleren Moduls 1, ist ein Mittel zum Blockieren der
angesetzten Teile sowie eventuell Mittel zum verschönernden
Abdecken der unbedeckten Führungen vorgesehen.
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Was die in Abbildung 35 gezeigte Variante betrifft, so sehen die
Mittel 34 zum lösbaren Einsetzen an der seitlichen Kante des
mittleren Moduls 1 und/oder an den umlaufenden Strukturen 36
das Vorhandensein von einem oder mehreren Haken 38 oder
älinlichem vor, die in gegenüberliegende Öffnungen 39 eingeschoben
- die genannten Haken können durch das Lösen der
Befestigungsschrauben herausgezogen und wiedereingesetzt werden - und
somit durch Überwindung des Widerstandes von Federn 40 in
interne Haken 41 eingehakt werden können, von welchen sie für
den Fall der Abnahme der Komponenten durch Öffnungen 42, die
an der inneren Obertläche des mittleren Moduls 1 und/oder der
Strukturen 36 vorgesehen sind, freigegeben werden.
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Bei Anwendung dieses Konzeptes auf Federverschlüsse, wie in
den Abbildungen 36, 37 und 38 gezeigt wird, ist eine Hülse 53 mit
einem Innengewinde 54 dargestellt, welche durch Verschweissen
in eine Bohrung eingesetzt wfrd, die an der mittleren Struktur 1
oder an den ringförmigen Strukturen 36 vorgesehen ist, um
anschliessend durch Einschrauben den Einsatz 55 mit äusseren
Rillen 56 aufzunehmen, welcher die Mittel zum lösbaren
Zusammensetzen enthält. Natürlich können die Hülse 53 und der Einsatz 55
von anderen Formen sein, um mit Schrauben oder in anderer
Weise zusammengesetzt zu werden, wie in Abbildung 37 gezeigt
wird, wo die Schrauben 56 durch Ösen 57 an der ultraflachen
Hülse 58 angebracht werden können.
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Solche Lösung erlaubt es, einen Verschluss mit lösbaren internen
Federn zu erhalten, die entfernt werden können ohne den
gesamten Verschluss auszutauschen, und um komplette Teile und
Abschmtte oder Schmuckartikel zur Benutzumg bereit zu machen.
Bei der Variante wie in der Abbildung 39 bestehen die
Verbindungsmittel aus einer Anzahl von Zugangsrillen 43, die in dem
Modul 1 bis zu der mittleren Rille 37 vorgesehen sind, so dass,
wenn ein Zahn oder ännliches, der an der Innenseite einer jeden,
in eine der genannten Rillen 43 eingesetzten ringförmigen Struktur
36 angeordnet ist, die mittlere Rille 37 erreicht, infolge der
Umdrehung der Teile die Blockierung der Komponenten bewirkt
wird, sei es für Ringe wie auch für Arinbänder, für Medaillons
und eventuelle Kompositionen von Teilen von Fassungen an
Schmuckstücken oder billigem Schmuck.
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Im Falle der Anwendung des Schwalbenschwanzsystems, wie in
den Abbildungen 40 und 41 gezeigt ist, erweist sich das Einsetzen
der Vorsprünge 44 zwischen die Keile 45 zusammen mit einer
leichten Umdrehung als ausreichend, um den für die Stabilität der
Komposition erforderlichen Anschlag herzustellen.
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Bei der Ausflihrung wie in der Abbildung 42 sieht das
Verbindungssystem der Teile das Einsetzen von kleinen Schrauben 46 in
querverlaufende durchgehende Bohrungen 47 vor, die in den
Strukturen 36 vorgesehen sind, und in Blindbohrungen 48 in dem
mittleren Modul 1.
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Die Anwendung des Systems in allen oben erwähnten Varianten
erlaubt die Herstellung des in der Abbildung 44 gezeigten
Produktes, bestehend auf eine originelle Weise aus drei modularen
Trauringen, die durch Hohkäume einer in den anderen gesetzt sind, so
dass ein innerer Ring 49 aus Weissgold oder Platin zu sehen ist,
mit einem eventuellen kleinen Diamanten 50, eingeschlossen in
einen hohlen Weissgoldring 51 anlässlich der silbernen Hochzeit,
alles wiederum eingeschlossen in einen Rotgoldring oder einen
Ring 52 für die goldene Hochzeit, wobei die Bentitzung aller
Komponenten zusammen oder das Hinzufügen oder Austauschen
von einzelnen Teilen erlaubt ist, je nach Wahl und nach den
Anlässen.
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Natürlich kann bei ein und demselben Schmuckartikel oder
billigen Schmuck eine Anzahl der oben erwähnten Varianten des
Modulsystem kombiniert werden; insbesondere können durch
Benutzen der genannten Zugangsrillen 43 und der mittleren Rille 37
verschiedene Artikel hergestellt werden, wie zum Beispiel:
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- Ringe, bei denen die oberen Teile vollkommen oder teilweise
ausgetauscht werden können, oder der Stamm;
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- Armbänder, bei welchen der obere Teil ausgetauscht werden
kann, oder Abschnitte, gegen Fassungen oder Muster, die
eingesetzt werden können.
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Mit der Anwendung des lösbaren Einsetzsystems mit Haken 38
und 39, können Armbänder mit kleinen Teilen hergestellt werden,
die einzelne Buchstaben tragen, die zum Erhalten eines
Wofflautes zusammengesetzt werden.
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Bei der Anwendung des Schraubsystems können Halsketten
hergestellt werden, an denen der Verschluss vollkommen oder
teilweise mit Hilfe von Innen- und Aussengewinden ausgetauscht
werden kann. Auf eine ähnliche Weise kann die genannte
Halskette mit einem austauschbaren Verschluss mit dem lösbaren System
verbunden werden.
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Mit der Variante der Rillen 37-43 können Medaillons hergestellt
werden, dekoriert mit zusätzlichen Mitteln, eingeschlossen in
einen kleinen Druckrahmen.
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Bei der lösbaren Variante wie in der Abbildung 38 zur Herstellung
von Federverschlüssen sind folgende Elemente vorgesehen:
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- eine Stange 59 zur Freigabe des Hakens 38;
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- Schrauben zum Blockieren der Federn 40;
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- eine Klinke 60 für die Sitze der Federn 40;
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- Rillen 61 zum Losschrauben des kleinen Blockes;
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- em mittlerer Zapfen 62, um welchen sich der innere Haken 41
dreht.
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Zur Vervollständigung der vorliegenden Erfindung wurden
ursprungliche Verfahren für Modulsysteme zur Herstellung von
Ringen, Armbändern und anderen Schmuckartikeln ausgearbeitet,
insbesondere bestehend aus übereinanderliegenden Metallfolien
von unterschiedlichen Farben, wie in den Abbildungen 45, 46, 47,
48, 49, 50 und 51 gezeigt wird.
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Bezugnehmend auf die genannten Abbildungen kann das
Verfahren nach der vorliegenden Erfindung zur Herstellung von
Trauringen,
Ringen und ännlichem mit drei übereinanderliegenden
Metallfolien von unterschiedlichen Farben wie folgt beschrieben
werden:
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- em Rohr 63 aus Metall, das Platin oder Weissgold sein kann,
wird unter Druck in ein Rohr 64 aus Gold eingesetzt und alles
zusammen in ein Rohr 65 aus Rotgold oder anderem, wonach sie
durch Verschweissen oder andere Miff ei stabil verbunden werden
und man somit ein Dreischichtenrohr erhält;
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- das genannte Dreischichtenrohr 63-64-65 wird mit einem
Werkzeug rechtwinklig zu seiner Achse geschmifen, um Ringe 66 mit
scharfen, nicht fertig bearbeiteten Kanten zu erhalten.
Bei der Variante des in den Abbildungen 46 und 48 gezeigten
Verfahrens müssen folgende Schriffe ausgeffihrt werden, um einen
fertigen Trauring oder Ring zu erhalten:
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- nut einem Werkzeug 68 wird die Innenseite des Rohres 63-64-
65 in axialer Richtung bearbeitet, bis die Form 70 erhalten ist,
wodurch es seitlich abgerundet wird; nun wird das konkave
Werkzeug 67 vertikal zu der Achse des Rohres 63-64-65
angesetzt, um die Rundung zu erreichen, formt dann den Trauring und
schneidet ihn;
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- der Trauring, der noch eine Schneidkante zeigt, wird abgedreht
und in Dehnzangen gelegt, und die Abrundung wird noch mit dem
Werkzeug 68 vervollständigt.
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Bei einer weiteren Variante des Verfahrens wird das
Dreischichtenrohr durch aufeinanderfolgendes Verschweissen 69 von offe
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nen Folien oder Abdeckungen A-B-C aus verschiedenen Metallen
und Farben erhalten.
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Eine wichtige Variante des Verfahrens sieht Schichten durch
Elektroplattierung von aufeinanderfolgenden Lagen aus Metall auf
den einzelnen Trauringen oder auf noch zu schneidenden
Rohrstrukturen vor, wobei Lösungen der jeweiligen Salze verwendet
werden, und zwar mit einer Endpolitur, beispielsweise dem
elektrolytischen Entfernen der äusseren Lagen.
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Das in der Abbildung 50 gezeigte Verfahren ist eine Variante des
in der Abbildung 49 gezeigten, bei welchen anstatt der entlang
den Kanten 69 verschweissten Metallabdeckungen A-B-C die
Trauringe F und G geschmtten und in zwei Teile F' und G'
geöffnet sind, so dass sie anschliessend um den mittleren Trauring E
montiert und in 71 oder in 72-73 verschweisst werden können.
Auf eine ähnliche Weise kann ein Dreischichtenring mit Hilfe der
in der Abbildung 51 gezeigten Variante hergestellt werden; der
genannte Ring wfrd erhalten durch forcierte Ausdehnung der
Trauringe E-L-M von unterschiedlichen Durchmessern, so dass
einer in den anderen eingesetzt werden kann.
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Weiterhin kann ein bereits vorhandener Trauring mit einer oder
mehreren Metallschichten von unterschiedlichen Qualitäten und
Farben abgedeckt werden, und zwar mit Hilfe von Abgüssen,
welche die Herstellung von zwei seitlichen schmalen Ringen
erlauben, von denen jeder die Hälfie des Trauringes abdeckt, und
diese schmalen Ringe werden dann verschweisst oder durch
Pressen
miteinander verbunden; auf diese Ringe kinnen weitere Lagen
aus unterschiedlichen Metallen aufeinanderfolgend aufgetragen
werden, je nach dem Zweck.
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Das Spritzguss verwendende Verfahren sieht die folgenden
Schrille vor:
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- mit vuilkanisiertem Gummi wird die Struktur eines Traurings,
leicht grösser als der abzudeckende, hergestellt; der Trauring wird
in den Gummi eingesetzt; alles zusammen wird mit Wachs
überzogen; der Spritzguss wird ausgeführt, wobei das Wachs verloren
geht und man anstelle des Wachses eine Metallschicht erhält; das
ganze Verfahren wird bei allen weiteren Schichten wiederholt, je
nach den Anforderungen;
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- der erste Trauring wird in geschmolzenes Wachs eingetaucht;
der innere Teil des Traurings wird von dem Wachs und weiteren
unerwünschten Ablagerungen gereinigt; der Spritzguss mit
gelöstem Wachs ist ausgeführt wie bereits beschrieben;
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- das Wachs ist von Hand um den Trauring gestrichen und der
Spritzguss mit gelöstem Wachs ist ausgeführt.