DE69409273T2 - Abgeschirmter Verbinder - Google Patents
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Description
- Diese Erfindung betrifft einen abgeschirmten Verbinder des Typs, bei dem eine Abschirmabdeckung an einem Verbindergehäuse angebracht ist und insbesondere eine Abschirmabdeckung mit einer Doppelverriegelungsstruktur zum Verhindem des Herausziehens des Anschlusses und einer Struktur, welche das Erkennen eines unvollständigen Einsetzens ermöglicht.
- Ein bekannter abgeschirmter Verbinder dieses Typs, wie er beispielsweise aus der US-A-4 550 960 bekannt ist, weist ein isolierendes Verbindergehäuse mit Anschlußaufnahmekammern auf, in welche Metallanschlüsse, welche jeweils mit Kerndrähten eines abgeschirmten Drahtes verbunden sind, jeweils von den rückwärtigen Enden dieser Kammern her eingeführt werden. Der abgeschirmte Verbinder weist auch eine elektrisch leitfähige Abschirmabdeckung auf, welche an dem Verbindergehäuse angebracht ist und elektrisch mit dem Abschirmleiter des abgeschirmten Drahtes verbunden ist, wenn die Abschirmabdeckung an dem Verbindergehäuse angebracht ist.
- Bei einem derartigen abgeschirmten Verbinder werden die nachfolgenden beiden Konstruktionen bislang allgemein als Haltevorrichtungen zum Anbringen der Metallanschlüsse an dem Verbindergehäuse derart verwendet, um das Herausziehen der Metallanschlüsse zu verhindern.
- Eine erste Konstruktion ist die sogenannte Einfachverriegelungskonstruktion, bei der nachgiebige Halteklauen an dem Verbindergehäuse oder den Metallanschlüssen ausgebildet sind und wenn der Metallanschluß in eine bestimmte Lage in nerhalb der Anschlußaufnahmekammer des Verbindergehäuses eingeführt worden ist, führt die Halteklaue ihre Haltefunktion durch.
- Bei dieser Konstruktion ist jedoch der Metallanschluß nur in einem Abschnitt gehalten und von daher ist die Herauszieh-Verhinderungskraft schwach. Wenn weiterhin der Metallanschluß nicht in seine korrekte Lage innerhalb der Anschlußaufnahmekammer eingeführt worden ist, kann die nachgiebige Halteklaue nur eine schwache Haltekraft zeigen, um den Metallanschluß in einer vorläufig gehaltenen Lage zu halten. In einer derartigen Lage kann eine Bedienungsperson fälschlicherweise annehmen, daß eine vollständige Einführung gemacht wurde, was zu einem Problem führen kann, daß ein Fehler, beispielsweise ein Herausziehen des Metallanschlusses nach dem Verbinden des Verbinders auftritt.
- Eine zweite Konstruktion wurde vorgeschlagen, welche Doppelverriegelungskonstruktion genannt wird. Bei dieser Konstruktion ist ein Halter vorgesehen, der für eine Einführung in das verbindergehäuse gedacht ist. Der Halter wird zunächst in einer vorläufig haltenden Position eingesetzt und der Metallanschluß wird in das Verbindergehäuse von einem rückwärtigen Ende hiervon eingeführt, so daß die nachgiebige Halteklaue den Metallanschluß gegen Herausziehen hält. Danach wird der Halter weiter aus der vorläufig haltenden Position herausgeschoben, so daß ein Haltevorsprung an dem Halter in Eingriff mit dem Metallanschluß gerit, wodurch der Metallanschluß vollständig gegen Bewegungen in Herausziehrichtung gehalten ist.
- Bei dieser Konstruktion wird der Metallanschluß an zwei Abschnitten durch die nachgiebige Halteklaue des Verbindergehäuses und den Haltevorsprung des Halters gehalten, so daß eine starke Herausziehverhinderungskraft erhalten werden kann. Wenn der Metallanschluß nicht in die korrekte Lage innerhalb der Anschlußaufnahmekammer eingeführt worden ist, kann der Halter nicht weiter von der vorläufig haltenden Position ausgeschoben werden und von daher kann der unvollständig eingeführte Zustand erkannt werden, so daß der Effekt erhalten werden kann, einen Fehler (ein Herausziehen des Anschlusses) am Auftreten zu hindern.
- Bei der obigen Doppelverriegelungsmethode ist jedoch zusätzlich zu dem Verbindergehäuse ein separates Teil, das heißt der Halter notwendig. Insbesondere in dem Fall, wo der abgeschirmte Verbinder von dem Typ ist, der zusätzlich zu den Metallanschlüssen und dem Verbindergehäuse eine Abschirmabdeckung zur Anbringung an dem Verbindergehäuse aufweist, ergibt sich der Nachteil, daß die Anzahl von Teilen erheblich anwächst.
- Die vorliegende Erfindung wurde angesichts der obigen Umstände gemacht und von daher ist es Aufgabe der Erfindung, einen abgeschirmten Verbinder zu schaffen, der eine Anschlußheraus zieh-Verhinderungs funktion und eine Erkennungsfunktion hinsichtlich eines unvollständigen Einführens des Metallanschlusses hat, der als äquivalent zu einem Verbinder des Doppelverriegelungstyps arbeitet, ohne daß die Anzahl von Einzelteilen anwächst.
- Diese und weitere Aufgaben werden gelöst durch Bereitstellen einer ersten Haltevorrichtung, welche in Eingriff mit einem Metallanschluß ist, der in eine bestimmte Position innerhalb einer Anschlußaufnahmekammer eines Verbindergehäuses eingeführt wurde, wodurch eine Bewegung des Metallanschluß in Herausziehrichtung verhindert wird. Eine zweite Haltevorrichtung ist mit dem Metallanschluß in Eingriff bringbar, wenn der Metallanschluß die bestimmte Position erreicht und verhindert die Bewegung des Metallanschlusses in Herausziehrichtung, wenn die zweite Haltevorrichtung mit dem Metallanschluß in Eingriff gelangt. Die zweite Haltevorrichtung gelangt mit dem Metallanschluß in Eingriff, wenn die Abschirmabdeckung mit dem Verbindergehäuse in Verbindung gebracht wird.
- Die zweite Haltevorrichtung kann einen federnden Halteabschnitt aufweisen, der elastisch deformierbar an dem Verbindergehäuse angeordnet ist, wobei, wenn die Abschirmabdeckung an dem Verbindergehäuse angeordnet wird, der elastische Halteabschnitt von der Abschirmabdeckung in einen Eingriff mit dem Metallanschluß deformierbar ist, der in die bestimmte Position eingeführt ist.
- Die zweite Haltevorrichtung kann weiterhin einen Halteabschnitt aufweisen, der an der Abschirmabdeckung angeordnet ist, wobei, wenn die Abschirmabdeckung an dem Verbindergehäuse angebracht wird, der Halteabschnitt in Eingriff mit dem Metallanschluß gebracht wird, der in die bestimmte Position eingeführt ist.
- Diese und weitere Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung bevorzugter Ausführungsform in Zusammenschau mit der beigefügten Zeichnung, in der:
- Fig. 1 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform ist;
- Fig. 2 eine perspektivische Ansicht ist, welche einen abgeschirmten Draht mit einem hieran angebrachten Verbindergehäuse zeigt;
- Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines abgeschirmten Verbinders im zusammengebauten Zustand ist;
- Fig. 4 eine Längsschnittdarstellung des abgeschirmten Verbinders im zusammengebauten Zustand ist;
- Fig. 5 eine Schnittdarstellung ist, welche den Zustand zeigt, wenn ein Verbindergehäuse an dem abgeschirmten Draht angebracht wird;
- Fig. 6 eine Schnittdarstellung ist, welche den Zustand zeigt, in dem Metallanschlüsse in die jeweiligen bestimmten Positionen eingesetzt werden und von ersten und zweiten Haltevorrichtungen gegen Herausziehen gehalten werden;
- Fig. 7 eine Schnittdarstellung ist, welche den Zustand zeigt, wo die Tatsache, daß der Metallanschluß nicht in die bestimmte Position eingeführt wurde, erkannt wird, wenn eine Abschirmabdeckung an dem Verbindergehäuse angebracht werden soll;
- Fig. 8 eine perspektivische Ansicht einer Modifikation des Verbindergehäuses der ersten Ausführungsform ist;
- Fig. 9 eine perspektivische Ansicht einer Modifikation des Verbindergehäuses der ersten Ausführungsform ist;
- Fig. 10 eine perspektivische Ansicht einer Modifikation des Verbindergehäuses der ersten Ausführungsform ist;
- Fig. 11 eine perspektivische Ansicht einer Modifikation des Verbindergehäuses der ersten Ausführungsform ist;
- Fig. 12 eine perspektivische Ansicht einer Abschirmabdeckung einer zweiten Ausführungsform ist;
- Fig. 13 eine Schnittdarstellung ist, welche den Zustand zeigt, in dem die Abschirmabdeckung an dem Verbindergehäuse der zweiten Ausführungsform angebracht ist;
- Fig. 14 eine auseinandergezogenen perspektivische Ansicht einer dritten Ausführungsform ist;
- Fig. 15 eine Schnittdarstellung ist, welche einen Zustand zeigt, in welchem Metallanschlüsse in entsprechende bestimmte Positionen eingeführt wurden und am Herausziehen in der dritten Ausführungsform gehindert sind; und
- Fig. 16 eine Schnittdarstellung ist, welche einen Zustand zeigt, in welchem die Tatsache, daß der Metallanschluß nicht in die bestimmte Position eingeführt wurde, erkannt wird, wenn eine Abschirmabdeckung an einem Verbindergehäuse der dritten Ausführungsform angebracht werden soll.
- Eine erste bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nun unter Bezug auf die Figuren 1 bis 7 beschrieben.
- Wie in Fig. 1 gezeigt, weist die Konstruktion insgesamt eine rohrförmige isolierende Abdeckung 1, einen abgeschirmten Draht 10, ein isolierendes Verbindergehäuse 30 und eine elektrisch leitfähige Abschirmabdeckung 40 auf. Das Verbindergehäuse 30 ist an einem vorderen Ende des abgeschirmten Drahtes 10 angebracht, wie in Fig. 2 gezeigt. Die Abschirm abdeckung 40 ist an dem Verbindergehäuse 30 angebracht und die isolierende Abdeckung 1 ist an der Abschirmabdeckung 30 angebracht. Dieser zusammengebaute Zustand ist in Fig. 3 gezeigt.
- Der abgeschirmte Draht 10 hat herkömmlichen Aufbau und weist ein Bündel von beispielsweise acht Kerndrähten 12, einen netzartigen Abschirmleiter 14, der einen äußeren Umfang des Bündels über eine isolierende Abdeckung abdeckt und eine isolierende Hülle 15 auf, welche den Abschirmleiter 14 abdeckt. Ein Metallanschluß 11 ist fest an einem Vorderende eines jeden Kerndrahtes 12 angebracht.
- Gemäß den Figuren 5 bis 7 ist der Metallanschluß 11 ein langgestreckter rohrförmiger männlicher Anschluß und weist an seinem hinteren Abschnitt eine Isolierklemme 16 auf, welche unter Druck mit einer Abdeckung des Kerndrahtes 12 verklemmt wird, sowie eine Drahtklemme 17, die unter Druck mit einem Leiter des Kerndrahtes 12 verklemmt wird und einen Kontaktabschnitt 18 am vorderen Endabschnitt. Der Metallanschluß 11 weist ein nachgiebiges Haltestück 19 auf, das durch Ausstanzen und Anheben eines Teiles des Metallanschlusses gebildet ist, wobei das Haltestück 19 schräg nach hinten vorsteht. Ein Halteabschnitt 21 ist an demjenigen Teil des Metallanschlusses 11 ausgebildet, das von dem nachgiebigen Haltestück 19 wegweist und verläuft senkrecht zur Richtung der Länge des Metallanschlusses 11, wobei der Halteabschnitt 21 nach hinten weist. Eine äußere Oberfläche des Halteabschnittes 21 verläuft von dem Halteabschnitt 21 aus nach vorne und dient als Eingriffsabschnitt 22, der parallel zur Längsrichtung des Metallanschlusses 11 verläuft.
- Das Verbindergehäuse wird nun unter Bezugnahme auf die Figuren 5 bis 7 beschrieben. Das Verbindergehäuse 30 weist rohrförmige Form mit quadratischen Querschnitt auf und hat acht Anschlußaufnahmekammern 31 zur jeweiligen Aufnahme der Metallanschlüsse 11 des abgeschirmten Drahtes 10. Eine obere Reihe von vier einander benachbarter Kammern 31 und eine untere Reihe von vier einander benachbarten Kammern 31 sind paarweise angeordnet. Ein Haltevorsprung 33 ist in jeder Anschlußaufnahmekammer 31 vorhanden und steht von einer Trennwand 32 vor, welches jedes Paar von Anschlußaufnahmekammern 31 voneinander trennt. Der Haltevorsprung 33 wirkt mit dem nachgiebigen Haltestück 19 des Metallanschlusses 11 des Abschirmdrahtes 10 zusammen, um eine erste Haltevorrichtung 35 zu bilden. Wenn der Metallanschluß 11 in eine bestimmte Position innerhalb der Anschlußaufnahmekammer 31 eingeführt worden ist, wird ein hinteres Ende des nachgiebigen Haltestückes 19 von einer Vorderfläche des Haltevorsprunges 33 gehalten.
- Das Verbindergehäuse 30 hat vier einander benachbarte langgestreckte nachgiebige Halteabschnitte 36 (nachgiebige Halteklauen), welche an jeder der oberen und unteren Wände angeordnet sind, welche die Anschlußaufnahmekammern 31 von der äußeren Oberfläche des Verbindergehäuses isolieren. Jede der nachgiebigen Halteklauen 36 erstreckt sich von einem im wesentlichen mittigen Abschnitt der oberen oder der unteren Wand nach hinten und ist an ihrem distalen Endabschnitt so gebogen, daß sie in die Anschlußaufnahmekammer 31 vorsteht. Die elastischen Halteklauen 36 sind in entsprechender Beziehung zu den Anschlußaufnahmekammern 31 jeweils angeordnet. Die nachgiebigen Halteklauen 36 arbeiten mit dem Halteabschnitt 21 und dem Eingriffsabschnitt 22 des Metallanschlusses 11 zusammen, um eine zweite Haltevorrichtung 37 zu bilden.
- Ein Vorsprung 38 ist an einer äußeren Oberfläche des distalen Endes einer jeden nachgiebigen Halteklaue 36 ausgebildet. Der Vorsprung 38 steht über die obere oder die untere Oberfläche des Verbindergehäuses 30 vor, wenn die nachgiebige Halteklaue 36 nicht nachgiebig deformiert wird. Ein nicht verformbarer Abschnitt 39, der parallel zu den nachgiebigen Halteklauen 36 verläuft, ist jeweils zwischen zwei benachbarten aus der Reihe der vier benachbarten nachgiebigen Halteklauen 36 ausgebildet. Somit sind drei nicht verformbare Abschnitte 39 in jeder der oberen und unteren Wände angeordnet.
- Wenn die nachgiebige Halteklaue 36 in einem freien Zustand ist, das heißt nicht nachgiebig deformiert ist, ist die Klaue 36 außerhalb eines Einführpfades des Metallanschlusses 11 in die Anschlußaufnahmekammer 31 angeordnet und von daher hemmt die Klaue 36 das Einführen des Metallanschlusses nicht. Wenn die nachgiebige Halteklaue 36 nachgiebig soweit deformiert wird, daß der Vorsprung 38 an der äußeren Oberfläche des distalen Endes der Klaue 36 nicht nach außen über die äußeren Oberfläche des Verbindergehäuses 30 vorsteht, gerät die nachgiebige Halteklaue 36 haltend in Eingriff mit dem Halteabschnitt 21 des Metallanschlusses 11, der in die bestimmte Position innerhalb der Anschlußaufnahmekammer 31 von der Rückseite her eingeführt worden ist.
- Wenn der Metallanschluß 11 nicht vollständig in die bestimmte Position innerhalb der Anschlußaufnahmekammer 31 eingeführt worden ist, wird die nachgiebige Halteklaue 36 leicht elastisch verformt, um mit dem Eingriffsabschnitt 22 des Metallanschlusses 11 in Eingriff zu gelangen und wird an einer weiteren elastischen Deformation gehindert. In diesem an einer Verformung verhinderten Zustand steht der Vorsprung 38 an der äußeren Oberfläche des distalen Endes über die äußere Oberfläche des Verbindergehäuses 30 vor.
- Die Abschirmabdeckung 40 wird durch Biegen einer elektrisch leitfähigen Metallplatte in Rohrform gebildet. Die Abschirmabdeckung 40 weist einen vorderen Endabschnitt auf, der einen Paßabschnitt 41 definiert zum engen Passen auf die äußere Oberfläche des Verbindergehäuses 30, sowie einen mittigen Abschnitt, der einen Einführabschnitt 42 bildet mit einem nach oben öffenbaren Deckel 43 und einen rückwärtigen Endabschnitt, der einen Verbindungsabschnitt 44 bildet zum Umfassen des Abschirmleiters 14 des abgeschirmten Drahtes 10, um elektrisch hiermit verbunden zu werden.
- Der Deckel 43 im mittigen Abschnitt der Abschirmabdeckung 40 wird geöffnet und das Verbindergehäuse 30 wird in den Einführabschnitt 42 eingeführt. Das Verbindergehäuse wird relativ zu der Abschirmabdeckung nach vorne geschoben, um in den Paßabschnitt 41 eingeführt zu werden und der Verbindungsabschnitt 44 am hinteren Endabschnitt wird verformt, um den Abschirmleiter 14 festzuklemmen. Somit ist die Abschirmabdeckung 40 an dem abgeschirmten Draht 10 und dem verbindergehäuse 30 angebracht. Wenn das Verbindergehäuse 30 in den Paßabschnitt 41 der Abschirmabdeckung 40 geschoben wird, werden die nachgiebigen Halteklauen 36 nach innen gezwängt und elastisch verformt. Wenn die nachgiebigen Halteklauen 36 an einer elastischen Verformung gehindert sind, wobei die Vorsprünge 38 an ihren distalen Enden über die äußere Oberfläche des Verbindergehäuses 30 vorragen, schlagen die Vorsprünge 38 an einer hinteren Kante des Paßabschnittes 41 an, so daß das Einschieben des Verbindergehäuses 30 in den Paßabschnitt 41 verhindert ist. Nach dem Anbringen der Abschirmabdeckung 40 wird die isolierende Abdeckung 1 nach vorne bewegt, um das Verbindergehäuse und die Abschirmabdeckung 40 abzudecken.
- Der Ablauf beim Zusammenbau des abgeschirmten Verbinders gemäß dieser Ausführungsform wird nun beschrieben.
- Zum Verbinden des Verbindergehäuses 30 mit dem abgeschirmten Draht 10 werden zunächst die Metallanschlüsse 11 in die jeweiligen Anschlußaufnahmekammern 31 des Verbindergehäuses 30 eingesetzt. Wenn jeder Metallanschluß 11 eingeführt wird, schlägt das nachgiebige Haltestück 19 des Metallanschlusses 11, welches die erste Haltevorrichtung 35 bildet, an der Spitze des Haltevorsprungs 33 an. Gleichzeitig wird, wenn der Metallanschluß 11 in die bestimmte Position eingeführt wird, das nachgiebige Haltestück 19 des Metallanschlusses 11 zurückgestellt, um von der Vorderfläche des Haltevorsprungs 33 gehalten zu werden, wie in Fig. 5 gezeigt. Im Ergebnis ist die Bewegung des Metallanschlusses 11 nach hinten, das heißt in eine Herausziehrichtung verhindert.
- Danach wird das Verbindergehäuse 30 in den Paßabschnitt 41 der Abschirmabdeckung geschoben. Hierbei wird der Vorsprung 38 an der äußeren Oberfläche des distalen Endes einer jeden nachgiebige Halteklaue 36 von der inneren Oberfläche des Paßabschnittes 41 verdrängt, so daß die nachgiebige Halteklaue 36 elastisch schräg nach innen verformt wird, um mit dem Halteabschnitt 21 des Metallanschlusses 11 von der Rückseite her in Eingriff zu gelangen, wie in Fig. 6 gezeigt. Im Ergebnis wird die Bewegung des Metallanschlusses 11 nach hinten, das heißt in die Herausziehrichtung verhindert, so daß die Herauszieh-Verhinderungsfunktion der zweiten Haltevorrichtung 37 erhalten wird.
- Wenn somit der Metallanschluß 11 in die richtige Position eingeführt worden ist, wird das Herausziehen des Metallanschlusses 11 auf doppelte Weise durch die erste Haltevorrichtung 35 und die zweite Haltevorrichtung 37 verhindert, so daß sicher ein Herausziehen des Metallanschlusses 11 verhindert ist.
- Wenn der Metallanschluß 11 nicht vollständig in die bestimmte Position innerhalb der Anschlußaufnahmekammer 31 eingeführt worden ist, das heißt in einem unvollständig eingeführten Zustand, liegt das distale Ende der nachgiebige Halteklaue 36 dem Eingriffabschnitt 22 des Metallanschlusses 11 gegenüber, wenn der abgeschirmte Draht 10 und das Verbindergehäuse 30 miteinander verbunden werden.
- Wenn daher das Verbindergehäuse 30 in den Paßabschnitt 41 geschoben werden soll, um das Verbindergehäuse 30 mit der Abschirmabdeckung 40 zu verbinden, wird der Vorsprung 38 der nachgiebigen Halteklaue 36 von der hinteren Kante des Paßabschnittes 41 verdrängt, so daß die nachgiebige Halteklaue 36 elastisch leicht in Anlage mit dem Eingriffsabschnitt 22 des Metallanschlusses 11 nachgiebig verformt wird und von daher die Halteklaue 36 an einer weiteren elastischen Verformung gehindert ist. In diesem Zustand gelangt der Vorsprung 38 der nachgiebige Halteklaue 36 in Anlage mit der hinteren Kante des Paßabschnittes 41 der Abschirmabdeckung 40, wie in Fig. 7 gezeigt und von daher kann das Verbindergehäuse 30 nicht weiter in den Paßabschnitt 41 geschoben werden.
- Wenn somit der Metallanschluß 11 nicht vollständig in die richtige Position eingeführt worden ist, kann der Ablauf des Verbindens des Verbindergehäuses 30 und der Abschirmabdeckung 40 nicht durchgeführt werden und die Tatsache, daß der Metallanschluß 11 unvollständig in die Anschlußaufnahmekammer 31 eingeführt worden ist, kann erfaßt werden.
- Abwandlungen des Verbindergehäuses werden nun unter Bezug auf die Figuren 8 bis 11 beschrieben.
- Ein Verbindergehäuse gemäß Fig. 8 hat wie das Verbindergehäuse 30 der ersten Ausführungsform vier nachgiebige Halteklauen 51 jeweils an den oberen und unteren Seiten hiervon und drei nicht verforrnbare Abschnitte 52 jeweils auf der oberen und unteren Seite, wobei jeder nicht verformbare Abschnitt 52 zwischen jeweils zwei benachbarten nachgiebigen Halteklauen 51 angeordnet ist. Ein Vorsprung 53 ist an den äußeren Oberflächen der distalen Enden der nachgiebigen Halteklauen 51 ausgebildet. Der Vorsprung 53 wird verdrängt, wenn eine (nicht dargestellte) Abschirmabdeckung an dem Verbindergehäuse 50 angebracht wird. Der Vorsprung 53 ist von einstückiger Formgebung und verbindet die distalen Enden der vier nachgiebigen Halteklauen 51 jeweils auf der oberen und unteren Seite untereinander. Der Vorsprung 53 ist von den äußeren Oberflächen der nicht verformbaren Abschnitte 52 beabstandet, wenn die nachgiebigen Halteklauen 51 in einem freien Zustand sind, das heißt nicht elastisch verformt werden und mit dieser Anordnung können die nachgiebigen Halteklauen 51 elastisch verformt werden, ohne daß sie mit den nicht verformbaren Abschnitten 52 in Wechselwirkung geraten.
- Bei einem Verbindergehäuse 60 gemäß Fig. 9 sind einstückige Vorsprünge 62 vorhanden, von denen jeder zwei benachbarte der vier nachgiebigen Halteklauen 61 verbindet. Der Vorsprung 62 ist von nicht verformbaren Abschnitten 63 beabstandet, wenn die nachgiebigen Halteklauen 61 nicht elastisch verformt werden, so daß die nachgiebigen Halteklauen 61 nachgiebig verformt werden können.
- Bei einem Verbindergehäuse 70 gemäß Fig. 10 erstreckt sich ein plattenförmiger Abschnitt 72 im Abstand zu äußeren Oberflächen dreier nicht verforrnbarer Abschnitte 71 jeweils auf der oberen und unteren Seite des Verbindergehäuses. Vier (nicht dargestellte) Klauen für jeweils einen Halteeingriff mit Halteabschnitten von Metallanschlüssen (in Fig. 10 nicht gezeigt) stehen von einer inneren Oberfläche des plattenförmigen Abschnittes 72 an einem distalen Ende hiervon nach innen vor, ohne mit den nicht verformbaren Abschnitten 71 in Wechselwirkung zu gelangen; dieser Aufbau bildet einen nachgiebigen Halteabschnitt 73. Ein Eingriffsvorsprung 74 in Form einer langgestreckten Rippe ist an einer äußeren Oberfläche des nachgiebigen Halteabschnittes 73 an einem distalen Ende hiervon ausgebildet und verläuft senkrecht zum plattenförmigen Abschnitt 72.
- Bei einem Verbindergehäuse 80 gemäß Fig. 11 erstrecken sich zwei plattenförmige Abschnitte 82 im Abstand zu äußeren Oberflächen von nicht verformbaren Abschnitten 81. Zwei Klauen (nicht dargestellt) für jeweils einen Halteeingriff mit Halteabschnitten von Metallanschlüssen (in Fig. 11 nicht gezeigt) sind an jedem der plattenförmigen Abschnitte 82 ausgebildet und ein Eingriffsvorsprung oder eine Rippe 83 ist an jedem plattenförmigen Abschnitt 82 ausgebildet. Diese Konstruktion bildet einen nachgiebigen Halteabschnitt 84.
- Nachfolgend wird eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Figuren 12 und 13 beschrieben.
- Was eine zweite Haltevorrichtung 90 bei dieser Ausführungsform betrifft, so ist am distalen Ende eines nachgiebigen Halteabschnittes 92 eines Verbindergehäuses 91 kein Eingriffsvorsprung vorhanden und der nachgiebige Halteabschnitt 92 kann in seinem freien Zustand fluchtend mit einer äußeren Oberfläche des Verbindergehäuses 91 liegen. Eine Abschirrnabdeckung 93 weist Druckteile 94 auf, welche durch Ausstanzen und Hochbiegen eines Teils der Abschirmabdeckung ausgebildet sind, wobei das Druckteil 94 schräg nach innen und vorne gerichtet ist. Wenn das Verbinderge häuse 91 mit der Abschirmabdeckung verbunden worden ist, drückt das Druckteil 94 den nachgiebigen Halteabschnitt 92 von außen her.
- Wenn ein Metallanschluß 11 in eine bestimmte Position eingeführt wird, wird der nachgiebige Halteabschnitt 92 des Verbindergehäuses 91 von dem Druckteil 94 der Abschirmabdeckung 93 gedrückt und von daher wird der Abschnitt 92 nachgiebig nach innen verformt, um in Halteeingriff mit dem Halteabschnitt 21 des Metallanschlusses 11 zu gelangen, wodurch eine Bewegung des Metallanschlusses 11 in Herausziehrichtung verhindert wird. Wenn der Metallanschluß 11 nicht in die bestimmte Position eingeführt worden ist, gerät der nachgiebige Halteabschnitt 92, der von dem Druckteil 94 gedrückt wird, mit dem Eingriffsabschnitt 22 des Metallanschlusses 11 in Anlage und wird an einer weiteren Verformung gehindert und von daher kann eine unvollständige Einführung des Metallanschlusses 11 erkannt werden.
- Eine dritte Ausführungsforrn der vorliegenden Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die Figuren 14 bis 16 beschrieben.
- In dieser Ausführungsform ist ein Schlitz 101, der sich quer über ein Verbindergehäuse 100 erstreckt, in jeder der oberen und unteren Oberflächen des Verbindergehäuses 100 ausgebildet und der Schlitz ist im wesentlichen fluchtend mit dem Halteabschnitt 21 des Metallanschlusses 11, der in eine bestimmte Position eingeführt worden ist.
- Eine Abschirmabdeckung 102 weist ein oberes Abdeckteil 103 und ein unteres Abdeckteil 104 auf, sowie Preßsitzbohrungen 103a und 104a, welche jeweils den Schlitzen 101 entsprechen und die in den oberen und unteren Abdeckteilen 103 und 104 ausgebildet sind. Eine Vorsprungshalteklaue 106, welche als zweite Haltevorrichtung dient, ist fest durch Preßsitz in jede der Preßsitzbohrungen 103a und 104a eingeführt, um in die Abschirmabdeckung 102 vorzustehen. Die Vorsprungshalteklause 106 ist aus Kunststoff gemacht, so daß sie isolierende Eigenschaften hat.
- In dieser Ausführungsform wird der Metallanschluß 11 in die bestimmte Position eingeführt und in diesem Zustand wird die Abschirmabdeckung 102 auf das Verbindergehäuse 100 gesetzt, wobei die Vorsprungshalteklauen 106 der Abschirmabdeckung 102 mit den Halteabschnitten 21 der Metallanschlüsse 11 in Anlage geraten, wie in Fig. 15 gezeigt, wodurch die Bewegung der Metallanschlüsse in Herausziehrichtung verhindert wird.
- Wenn versucht wird, die Abschirmabdeckung 102 in einem Zustand anzubringen, wo der Metallanschluß 11 nicht vollständig in die bestimmte Position eingeführt worden ist, gerät die Vorsprungshalteklaue 106 in Anlage mit dem Eingriffsabschnitt 22 des Metallanschlusses 11, wie in Fig. 16 gezeigt, und von daher können die Abdeckteile 103 oder 104 mit dieser Vorsprungshalteklaue 106 nicht in enge Anlage mit der äußeren Oberfläche des Verbindergehäuses 100 gebracht werden und die beiden Abdeckteile 103 und 104 können nicht zusammengefügt werden. Ein unvollständiges Einsetzen des Metallanschlusses 11 kann so erkannt werden.
- Wenn in einer der obigen Ausführungsformen der Metallanschluß in die bestimmte Position innerhalb der Anschlußaufnahmekammer des Verbindergehäuses eingeführt worden ist, wirkt die erste Haltevorrichtung dahingehend, die Bewegung des Metallanschlusses in Herausziehrichtung zu verhindern. Wenn die Abschirmabdeckung an dem Verbindergehäuse angebracht wird, wirkt die zweite Haltevorrichtung dahingehend, mit dem Metallanschluß in Anlage zu geraten, wenn der Metallanschluß in die bestimmte Position eingeführt worden ist, wodurch die Bewegung des Metallanschlusses in Herausziehrichtung verhindert ist, so daß ein sogenannter Doppelverriegelungszustand erhalten wird.
- Die zweite Haltevorrichtung kann beim Anbringen der Abschirmabdeckung in Eingriff mit dem Metallanschluß gebracht werden, wenn der Metallanschluß in der bestimmten Position angeordnet ist. Wenn der Metallanschluß nicht in die bestimmte Position eingeführt worden ist, gerät die zweite Haltevorrichtung nicht in Eingriff mit dem Metallanschluß und von daher kann dieser unzureichende Eingriff erkannt werden, wenn die Abschirmabdeckung angebracht wird, so daß die Bedienungsperson sofort erkennt, daß der Metallanschluß unvollständig eingeführt ist.
- Somit wird bei den abgeschirmten Verbindern der vorliegenden Erfindung das Herausziehen der Metallanschlüsse auf doppelte Weise durch die erste Haltevorrichtung und die zweite Haltevorrichtung verhindert, so daß das Herausziehen des Metallanschlusses positiv verhindert werden kann. Da die zweite Haltevorrichtung ihre Funktion unter Verwendung der original vorhandenen Abschirmabdeckung durchführt, ist ein spezielles Teil zum Verhindern des Herausziehens, beispielsweise ein Halter, nicht notwendig und die Anzahl der Bauteile wird nicht erhöht. Wenn weiterhin der Metallanschluß in einem unvollständig eingesetzten Zustand ist, kann dies beim Anbringen der Abschirmabdeckung erfaßt werden.
- Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die oben beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen beschränkt und beispielsweise sind die folgenden zusätzlichen Modifikationen möglich:
- (1) Obgleich in den obigen Ausführungsformen die Anzahl der Metallanschlüsse 11 des abgeschirmten Drahtes acht betrug, kann die Anzahl jede gewünschte Anzahl sein.
- (2) In den obigen Ausführungsformen wird die erste Haltevorrichtung durch das nachgiebige Halteteil gebildet, das an dem Metallanschluß ausgebildet ist und der Haltevorsprung ist an dem Verbindergehäuse ausgebildet; im Gegensatz hierzu kann ein Haltevorsprung an dem Metallanschluß ausgebildet sein, wohingegen ein nachgiebiges Halteteil an dem Verbindergehäuse ausgebildet ist.
- Obgleich die offenbarten Ausführungsformen bevorzugt sind, ergibt sich aus dieser Lehre, daß verschiedene Alternativen, Modifikationen und Variationen für den Fachmann auf diesem Gebiet möglich sind, welche innerhalb des Rahmens der vorliegenden Erfindung liegen, wie er durch die nachfolgenden Ansprüche definiert ist.
Claims (12)
1. Ein abgeschirmter Verbinder mit einem isolierenden
Verbindergehäuse (30) mit Abschlußaufnahmekammern (31), in
welche Metallanschlüsse (11), die jeweils mit Kerndrähten
(12) eines abgeschirmten Drahtes (10) verbunden sind,
eingeführt sind und mit einer elektrisch leitfähigen
Abschirmabdeckung (40), die an den Verbindergehäuse (30) angebracht
ist, wobei der abgeschirmte Verbinder aufweist:
erste Haltemittel, welche in Eingriff mit dem
Metallanschluß (11) bei Einführung des Metallanschlußes (11) in
eine bestimmte Position innerhalb der
Anschlußaufnahmekammer (31) sind, um eine Bewegung des Metallanschlusses (11)
in Ausziehrichtung zu verhindern,
gekennzeichnet durch
zweite Haltemittel, die in Eingriff mit dem Metallan
schluß (11) sind, wenn der Metallanschluß (11) die
bestimmte Position erreicht hat, um eine Bewegung des
Metallanschlusses (11) in Ausziehrichtung zu verhindern, wenn die
zweiten Haltemittel in Eingriff mit dem Metallanschluß (11)
sind, wobei die zweiten Haltemittel den Metallanschluß (11)
halten, wenn die Abschirmabdeckung (40) an dem
Verbindergehäuse (30) angebracht wird, wobei,
wenn die Metallanschlüsse (11) nicht in der bestimmten
Position sind, die zweiten Haltemittel in Eingriff mit
einem Eingriffsabschnitt (22) an einem entsprechenden der
Metallanschlüsse (11) geraten, wodurch verhindert wird, daß
die elektrisch leitfähige Abschirmabdeckung (40) an dem
Verbindergehäuse (30) angebracht wird.
2. Der abgeschirmte Verbinder nach Anspruch 1, wobei
die zweiten Haltemittel einen federnden Halteabschnitt
aufweisen, der elastisch an dem Verbindergehäuse (30)
angeordnet ist, wobei der elastische Halteabschnitt durch die
Abschirmabdeckung (40) in Eingriff mit dem Metallanschluß
(11) deformierbar ist, der in die bestimmte Position
eingeführt ist, wenn die Abschirmabdeckung (40) an dem
Verbindergehäuse (30) angeordnet wird.
3. Der abgeschirmte Verbinder nach Anspruch 1 oder 2,
wobei die ersten Haltemittel ein elastisches Haltestück
(19) aufweisen, das sich von dem Metallanschluß (11) schräg
in eine Richtung entgegengesetzt zu einer Einführrichtung
hiervon erstreckt, wobei das elastische Haltestück (19) in
Eingriff bringbar mit einem Halteabschnitt (33) in einer
entsprechenden der Anschlußaufnahmekammer (31) bringbar
ist.
-15 4. Der abgeschirmte Verbinder nach Anspruch 3, wobei
das elastische Haltestück (19) sich von jedem der
Metallanschlüsse (11) aus erstreckt.
5. Der abgeschirmte Verbinder nach Anspruch 1 oder 2,
wobei die zweiten Haltemittel eine zweite
Verbindungsvorrichtung aufweisen, mit einer elastisch nachgiebigen Klaue
(36), die sich teilweise in eine entsprechende der
Anschlußaufnahmekammern (39) erstreckt, wobei die elastische
Halteklaue (36) mit einem Halteabschnitt (21) an einem ent
sprechenden der Metallanschlüsse (11) in Eingriff bringbar
ist.
6. Der abgeschirmte Verbinder nach Anspruch 1, wobei
die zweiten Haltemittel ein Schubteil (94) aufweisen, daß
sich schräg nach innen von der Abschirmabdeckung (93) aus
in Einführrichtung erstreckt, wobei das Schubteil (94) mit
einem elastischen Haltebandteil (92) in dem
Verbindergehäuse (91) in Eingriff bringbar ist, wobei das elastische
Haltebandteil mit einem Halteabschnitt (21) eines
entsprechenden der Metallanschlüsse (11) in Eingriff bringbar ist.
7. Der abgeschirmte Verbinder nach Anspruch 1, wobei
die zweiten Haltemittel eine Vorsprungs-Halteklaue (106),
die durch einen Schlitz (101) in dem Verbindergehäuse (100)
ausstreckbar ist und eine entsprechende Preßsitzbohrung
(103a, 104a) in der Abschirmabdeckung (102) aufweisen,
wobei die Vorsprungs-Halteklaue (106) mit einem
Halteabschnitt (21) an einem entsprechenden der Metallanschlüsse
(11) in Eingriff bringbar ist.
8. Der abgeschirmte Verbinder nach einem der Ansprüche
1 bis 5, wobei der.abgeschirmte Verbinder vier der
elastischen Halteklauen (36) an jeder einer oberen Seite und
einer unteren Seite des Verbindergehäuses (30) aufweist.
9. Der abgeschirmte Verbinder nach einem der Ansprüche
1 bis 5, wobei ein Vorsprung (53) an einer äußeren
Oberfläche von distalen Enden der federnden Halteklaue (51)
befestigt ist, der die vier federnden Halteklauen an jeder der
oberen und unteren Oberflächen quer verbindet.
10. Der abgeschirmte Verbinder nach einem der
Ansprüche 1 bis 5, wobei ein Vorsprung (62) an äußeren
Oberflächen von distalen Enden der federnden Halteklauen (61)
befestigt ist, wobei jeder der Vorsprünge quer zwei
benachbarte der vier elastischen Halteklauen an jeder der oberen
und unteren Oberflächen verbindet.
11. Der abgeschirmte Verbinder nach einem der
Ansprüche 1 bis 5, wobei ein plattenförmiger Abschnitt (72) sich
in beabstandeter Beziehung zu äußeren Oberflächen von drei
nicht deformierbaren Abschnitten (71) an jeder der oberen
Seite und der unteren Seite des Verbindergehäuses (70)
erstreckt, wobei jeder der plattenförmigen Abschnitte (72)
ein langgestrecktes Band an einer äußeren Oberfläche und an
einem distalen Ende der plattenförmigen Abschnitte (72)
aufweist.
12. Der abgeschirmte Verbinder nach einem der
Ansprüche 1 bis 5, wobei zwei plattenförmige Abschnitte (82) sich
in beabstandeter Beziehung zu äußeren Oberflächen von drei
nicht deformierbaren Abschnitten jeweils auf der oberen
Seite und der unteren Seite des Verbindergehäuses (80)
erstrecken, wobei jeder der plattenförmigen Abschnitte (82)
ein langgestrecktes Band (83) an einer äußeren Oberfläche
und einem distalen Ende der plattenförmigen Abschnitte
aufweist.
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