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Die vorliegende Erfindung hat im wesentlichen eine Vielzweck-
Befestigungsklemme insbesondere für die Befestigung einer elektrischen
Ausrüstung an irgendwelchem Aufbau, wie z. B. einem Profil zum Gegenstand
(GB-A-833125).
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Man kennt bereits seit langem Befestigungsklemmen, die durch ein einziges
elastisch verformbares Werkstück gebildet sind, das also auf einen irgendeinem
z. B. durch die Schnittfläche eines Profils gebildeten Aufbau gehörenden
vorspringenden Teil aufgeklemmt werden kann.
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Da jedoch die Profile, wie bekannt, sehr unterschiedliche Gestalten haben
können, war es also erforderlich, über soviele
Befestigungsklemmengestaltungen, wie es Gestaltungen von Profilen gab, zu verfügen.
Anders gesagt, war es notwendig, über eine Sondergestalt der
Befestigungsklemme zu verfügen, die an jedes Profil angepaßt ist, um mit ihm
zusammenwirken zu können, wodurch demzufolge die Anzahl und die
Gestalten der Befestigungsklemmen vermehrt wurden.
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Die vorliegende Erfindung hat zum Ziel, insbesondere diesem Nachteil
abzuhelfen, indem sie eine Vielzweck-Befestigungsklemme vorschlägt, die sich
durch Aufstecken und Aufklemmen an irgendeinem Aufbauelement bzw. Profil
befestigen läßt.
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Zu diesem Zweck hat die Erfindung eine Vielzweck-Befestigungsklemme
insbesondere für die Befestigung einer elektrischen Ausrüstung an
irgendwelchem Aufbau, wie z. B. einem Profil zum Gegenstand, der ein
einziges, die allgemeine Gestalt eines U's aufweisendes elastisch verformbares
Werkstück bildenden Gattung, dessen einer der Schenkel bzw. erster Schenkel
länger als der andere Schenkel bzw. zweite Schenkel ist, ein nach innen des U's
umgebogenes Ende aufweist, um eine Klemme mit dem zweiten Schenkel zu
bilden, dadurch gekennzeichnet, daß das besagte umgebogene Ende des ersten
Schenkels entlang einer zum Steg des U's der Befestigungsklemme geschlitzt ist
und beiderseits des Schlitzes in der Richtung zu dem ersten Schenkel hin
umgebogen ist, um eine Austiefung mit elastischen Wänden zu bilden, die
geeignet ist, ein Element des Aufbaus aufzunehmen, das in die
Befestigungsklemme eingeführt und in der Austiefung durch wenigstens eine in
dem zweiten Schenkel der Befestigungsklemme ausgeschnittene Zunge
zusammengedrückt wird.
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Gemäß einem anderen bevorzugten Merkmal dieser Befestigungsklemme
weisen die Ränder des umgebogenen Endes des ersten Schenkels in diesen
Rändern ausgeschnittene und nach innen des U's vorspringende Klauen auf.
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Gemäß noch einem anderen bevorzugten Merkmal dieser Befestigungsklemme
weisen die Ränder des zweiten Schenkels des U's ausgeschnittene, nach innen
des U's umgebogene Ansatzlappen, deren freien Enden nach außen des U's
umgebogen sind, auf.
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Die Befestigungsklemme der Erfindung kann noch durch die Tatsache
gekennzeichnet werden, daß in dem Steg des U's und/oder an der Wurzel der
Schenkel des U's Öffnungen für den Durchgang eines bzw. einer die
Befestigung von Kabeln gestattenen Streifens bzw. Schelle oder dergleichen
gebildet sind.
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Man wird hier noch genauer andeuten, daß der Steg des U's ausgeschnittene
nach innen des U's umgefaltene und zur Bildung von Anschlägen gegenüber
des in die Befestigungsklemme eingefügten Aufbauelementes geeignete
Züngchen aufweist.
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Gemäß einem anderen bevorzugten Merkmal der Befestigungsklemme gemäß
dieser Erfindung ist in den beiden Seiten des ersten Schenkels wenigstens ein
Zünächen ausgeschnitten, das zum umgebogenen Ende hin des ersten Schenkels
umgebogen ist und das einen Anschlag für dieses umgebogene Ende bildet.
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Die Befestigungsklemme gemäß der Erfindung kann noch dadurch
gekennzeichnet sein, daß der erste Schenkel mit einer zur Aufnahme einer
Vierteldrehungsschraube geeigneten Öffnung versehen ist und daß das
umgebogene Ende des ersten Schenkels am Ende sich aus einer
Werkstoffumbiegung nach innen des U's ergebende Zähne aufweist.
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Man versteht also bereits, daß die verschiedenen Ausschnitte und besonderen
Umbiegungen der U-förmigen Befestigungsklemme gemäß dieser Erfindung ihr
eine Vielzahl von Mitteln zur Befestigung durch klemmendes Aufstecken
verleiht, so daß diese Befestigungsklemme sich unmittelbar an irgendwelche
Profilgestaltungen anpassen und in geeigneter Weise befestigen läßt.
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Aber weitere Vorteile der Erfindung werden besser in der ausführlichen
Beschreibung, die folgt und sich auf die beigefügten nur beispielsweise
angegebenen Zeichnungen bezieht, erscheinen und in welchen:
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Die Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht einer Befestigungsklemme gemäß
dieser Erfindung ist;
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Die Fig. 2 eine Ansicht dieser Befestigungsklemme im Aufriß und von der
Seite ist;
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Die Fig. 3 eine Ansicht im Aufriß gemäß dem Pfeil III der Fig. 2 ist;
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Die Fig. 4 eine Außenansicht im Aufriß des anderen Schenkels der
Befestigungsklemme gemäß dem Pfeil IV der Fig. 2 ist;
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Die Fig. 5 eine schaubildliche Teilansicht der Befestigungsklemme gemäß
dem Pfeil V der Fig. 2 ist und mehr besonders das umgebogene Ende des einen
Schenkels der Befestigungsklemme veranschaulicht;
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Die Fig. 6 eine Seitenansicht der Befestigungsklemme in der an dem Rand
eines durch ein Drahnetz-Gitterwerk gebildeten U-förmigen Kabeltroges
klemmend aufgesteckten Stellung ist;
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Die Fig. 7 und 8 der Fig. 6 ähnliche Ansichten sind, die aber die
Befestigungsklemme zeigen, wie sie an einem durch U-förmige Profilstangen
mit unterschiedlichen Gestaltungen gebildeten Kabeltrog befestigt ist, wobei die
besagten Profilstangen, sowie der auf der Fig. 6 sichtbare Kabeltrog aus
Drahtnetz in Halbansicht dargestellt sind;
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Die Fig. 9 und 10 den Fig. 6 bis 8 ähnliche Ansichten sind und die
Befestigungsklemme in der an flachen Profilstangen mit unterschiedlichen
Dicken klemmend aufgesteckten Stellung veranschaulichen.
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Gemäß einem Ausführungsbeispiel und unter Bezugnahme mehr besonders auf
die Fig. 1 und 5 bildet die Befestigungsklemme gemäß dieser Erfindung ein
einziges elastisch verformbares und die allgemeine Gestalt eines U's mit zwei
an einen Steg 3 angeschloßenen Schenkeln 1, 2 aufweisendes Werkstück, wobei
der Schenkel 1 bzw. erste Schenkel länger als der andere Schenkel bzw. zweite
Schenkel ist, um ein nach innen des U's derart umgebogenes Ende 4
aufzuweisen, daß es sich etwa parallel zum ersten Schenkel 1 erstreckt und
somit eine Zange mit dem zweiten Schenkel 2 bildet.
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Dementsprechend wird die Befestigungsklemme durch klemmendes Aufstecken
an irgendeinem Aufbauelement wie z. B. einer Profilstange, wie man es ferner
unter Bezugnahme auf die Fig. 6 bis 10 beschreiben wird, befestigt werden
können.
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Das umgebogene Ende 4 des ersten Schenkels 1 weist, wie man es gut auf den
Fig. 4 und 5 sieht, einen Schlitz S. der sich in einer zum Steg 3 des U's der
Befestigungsklemme senkrechten Richtung erstreckt, auf. Dieser Schlitz 5
verläuft bis zum freien Endrand 6 des umgebogenen Endes 4 des ersten
Schenkels 1.
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Das umgebogene Ende 4 weist beiderseits des Schlitzes 5, in Richtung auf den
ersten Schenkel 1 hin umgebogene Teile 7 auf, die eine Austiefung mit
elastischen Wänden bestimmt, die geeignet ist, ein in die Befestigungsklemme
zwischen dem umgebogenen Ende 4 und dem Schenkel 2 eingefügtes
Aufbauelement aufzunehmen, wie man es im einzelnen ferner unter
Bezugnahme auf die Fig. 6 beschreiben wird.
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Das umgebogene Ende 4 des ersten Schenkels 1 weist noch, an seinen
entgegengesetzten Rändern 8, in diesen Rändern ausgeschnittene und nach dem
inneren des U's, d. h. in genauerer Weise zum zweiten Schenkel 2 hin
vorspringende Klauen 9 auf.
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Schließlich weist das umgebogene Ende 4 am Ende Zähne 10 auf, die sich aus
einem Umbiegen des Werkstoffes zum zweiten Schenkel 2 hin, wie bei den
oben erwähnten Klauen 9, ergeben.
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Bei 11 hat man eine im Bereich der Verbindung des ersten Schenkels 1 mit dem
umgebogenen Ende 4 gebildete Öffnung gezeigt, wobei diese Öffnung diesen
beiden Elementen eine gewisse Elastizität verleiht, wobei der Schlitz 5 in diese
Öffnung ausmündet.
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Wie man es gut auf den Fig. 1, 2 und 4 sieht, weist der zweite Schenkel 2
der Befestigungsklemme in den Rändern 2a des Schenkels 2 ausgeschnittene,
nach innen des U's umgebogene Ansatzlappen 12 auf, deren freie Enden 13
nach aussen des U's krückenartig gekrümmt sind.
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Bei 14 auf den Fig. 1, 3 und 4 hat man in dem Steg 3 des U's der
Befestigungsklemme und auch in der Wurzel der Schenkel 1 und 2 des U's
gebildete Öffnungen gezeigt, wobei diese Öffnungen den Durchgang eines oder
einer bei 15 auf den Fig. 9 und 10 angedeuteten Binderiemens oder Schelle
gestatten, um die Befestigung z. B. von elektrischen Kabeln 16 zu ermöglichen.
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Außer dieser ausgeschnittenen Ansatzlappen 12 weist der Schenkel 2 der
Befestigungsklemme ein in dem besagten Schenkel ausgeschnittenes nach innen
des U's jenseits der Ansatzlappen 12, wie man es gut auf den Figuren sieht,
umgelenktes und in Klauen 17a auslaufendes Zünächen 17 auf.
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Der Steg 13 weist noch kleine ausgeschnittene und nach innen des U's
gecknickte Zünächen 18 auf. Diese kleinen Zünächen sind geeignet, Anschläge
gegenüber des freien Endes des in die Befestigungsklemme eingefügten Profils
zu bilden.
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Bei 19 hat man andere in den entgegengesetzten Seiten des ersten Schenkels 1
ausgeschnittene Zünächen, die in Richtung auf das umgebogene Ende 4 dieses
Schenkels hin umgeknickt sind, gezeigt. Diese Zünächen 19 werden vorteilhaft
einen Anschlag für das umgebogene Ende 4, während der Einführung des
Profils oder des Aufbauelementes bilden, damit ein Raum zwischen dem
besagten umgebogenen Ende 4 und dem ersten Schenkel 1 stets bewerkstelligt
wird.
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Dies ist tatsächlich deswegen notwendig, daß der erste Schenkel 1 mit einer auf
der Fig. 1 gut sichtbaren Vierteldrehungsschraube 20 versehen ist, die mit
einer in dem besagten Schenkel gebildeten und auf der Fig. 3 gut sichtbaren
Öffnung 21 zusammenwirken kann. Das Vorhandensein der
Vierteldrehungsschraube 20 erfordert also für ihre Anordnung, daß ein Raum
zwischen dem umgebogenen Ende 4 und dem Schenkel 1 der
Befestigungsklemme vorgesehen wird. Diese Schraube wird vorteilhaft die
Befestigung z. B. eines elektrischen Anschlußkastens an der
Befestigungsklemme der Erfindung gestatten, die selber durch klemmendes
Aufstecken an einem Aufbauelement oder Profil befestigt ist.
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Jedoch für ein besseres Verständnis der Erfindung wird man sich jetzt auf die
eine solche Befestigung an Aufbauelementen mit verschiedenen Gestaltungen
veranschaulichenden Fig. 6 bis 10 beziehen.
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Auf der Fig. 6 sieht man einen durch ein U-förmiges Gitternetzwerk 23 aus
miteinander durch Längsdrähte 24 vereinigten Drähten gebildeten Kabeltrog.
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In diesem Fall ist der Schenkel 23a eines U's zwischen den beiden elastischen
Wänden 7 beiderseits des Schlitzes 5 des umgebogenen Endes 4 und dem zu
dem Schenkel 2 gehörenden elastischen Zünächen 17 eingeklemmt.
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Somit können Kabeln 16 innerhalb des dachrinnenförmigen Kabeltroges
angeordnet werden, während ein elektrischer Anschlußkasten 25 mit der
Schraube 20 an dem Schenkel 1 der Befestigungsklemme befestigt werden
kann.
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Bezugnehmend auf die Fig. 7 und 8 sieht man, daß die Befestigungsklemme
hier an durch U-förmigen Profilstäben 26, 27 gebildeten Kabeltrögen befestigt
ist, deren freien Ränder der Flanschen verschiedenartige Gestaltungen haben.
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In diesem Fall hier ist der Schenkel 26a, 27a des U's einerseits zwischen den
Klauen 9 und den Zähnen 10 des umgebogenen Endes 4 des Schenkels 1 und
andererseits dem Zünächen 17 und den Ansatzlappen 12 des Schenkels 2
eingeklemmt.
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Auf den Fig. 9 und 10 sieht man, daß die Befestigungsklemme z. B. an einer
flachen Profilstange oder an dem flachen Flansch einer H-förmigen Profilstange
befestigt ist.
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Wiederum hier, wie vorangehend ist die Profilstange zwischen den Klauen 9
und den Zähnen 10 einerseits und dem Zünächen 17 sowie den Ansatzlappen 12
andererseits eingeklemmt. Hier dienen die in dem Steg 3 der
Befestigungsklemme ausgeschnittenen kleinen Zünächen 18 als Anschlag für
den freien Rand der Profilstange, der bei 28 angedeutet ist, so daß ein Raum
zwischen diesem freien Rand und dem Steg 3 des U's der Befestigungsklemme
zwangsläufig freigelassen wird, um den Durchgang der die elektrischen
Kabeln 16 vereinigenden Schelle 15 zu gestatten, welche somit mit der
Befestigungsklemme, die selber durch klemmendes Aufstecken an der
Profilstange befestigt ist, fest verbunden sind.
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Erfindungsgemäß hat man also eine Vielzweck-Befestigungsklemme
geschaffen, die an Profilstangen oder Aufbauelementen mit sehr
verschiedenartigen Gestaltungen oder sogar anderen, als die dargestellten
Gestaltungen befestigt werden kann und dies dank einer Anordnung, eines
Ausschnitts und einer besonderen Umbiegung der verschiedenen die
Befestigungsklemme bildenden und ihr die angestrebte Vielseitigkeit
verleihenden Elemente.
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Die Erfindung ist selbstverständlich keinesfalls auf die beschriebene und
veranschaulichte Ausführungsform, die nur beispielsweise angegeben worden
ist, beschränkt.