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DE69408944T2 - Kraftverstärkende Kraftübertragungsvorrichtung - Google Patents

Kraftverstärkende Kraftübertragungsvorrichtung

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Publication number
DE69408944T2
DE69408944T2 DE69408944T DE69408944T DE69408944T2 DE 69408944 T2 DE69408944 T2 DE 69408944T2 DE 69408944 T DE69408944 T DE 69408944T DE 69408944 T DE69408944 T DE 69408944T DE 69408944 T2 DE69408944 T2 DE 69408944T2
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DE
Germany
Prior art keywords
roller
axis
rollers
housing
force
Prior art date
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DE69408944T
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English (en)
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DE69408944D1 (de
Inventor
Shigeru Itoi
Kenji Yamamoto
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fujikin Inc
Original Assignee
Fujikin Inc
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Publication date
Application filed by Fujikin Inc filed Critical Fujikin Inc
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Publication of DE69408944T2 publication Critical patent/DE69408944T2/de
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/12Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid
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    • F16K31/163Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid with a mechanism, other than pulling-or pushing-rod, between fluid motor and closure member the fluid acting on a piston
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16K7/00Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves
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    • F16K7/14Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves with flat, dished, or bowl-shaped diaphragm arranged to be deformed against a flat seat
    • F16K7/16Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves with flat, dished, or bowl-shaped diaphragm arranged to be deformed against a flat seat the diaphragm being mechanically actuated, e.g. by screw-spindle or cam
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Description

    Hintergrund der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Regler zum Öffnen und Schließen eines Fluidkanals nach dem Oberbegriff von Anspruch 1, wobei ein derartiger Regler aus der US-A-5,108,069 bekannt ist.
  • Es sind bereits Regler bekannt, die diejenigen einschließen, welche geeignet sind, einen Fluidkanal durch einen Ventilschaft, der mit einer Feder nach unten vorgespannt ist, zu schließen und einen Fluidkanal zu öffnen, indem der Ventilschaft durch die Kraft eines pneumatischen Drucks, eines Solenoids oder dergleichen, die größer als die Federkraft ist, aufwärts bewegt wird, und jene, welche geeignet sind, einen Fluidkanal durch einen Ventilschaft, der mit einer Feder nach oben vorgespannt ist, zu ffnen und einen Fluidkanal zu schließen, indem der Ventilschaft durch die Kraft eines pneumatischen Drucks, eines Solenoids oder dergleichen, die größer als die Federkraft ist, abwärts gedrückt wird.
  • In dem Fall, wo diese herkömmlichen Regler für Hochdruckfluide benutzt werden, entsteht die Notwendigkeit, eine größere Kraft zum Schließen des Fluidkanals auszuüben, um eine Leckage des Fluids zu vermeiden. Bei dem Regler, bei dem der Ventilschaft durch eine Feder nach unten vorgespannt wird, um den Fluidkanal zu schließen, und durch Druckluft, einen Solenoid oder dergleichen aufw?rts bewegt wird, um den Fluidkanal zu öffnen, besteht jedoch das Problem, daß die Kraft zum Schließen des Kanals nicht in gewünschtem Maß vergrößert werden kann, da eine Vergrößerung der Federkraft eine Vergrößerung der Kraft pneumatischer oder ähnlicher Art erfordert, um den Ventilschaft zu bewegen, diese Erhöhung der bewegenden Kraft jedoch eingeschränkt ist. Bei dem Regler, bei dem der Ventilschaft durch eine Feder nach oben vorgespannt ist, um den Fluidkanal zu öffnen, und der durch eine Kraft eines pneumatischen Drucks, eines Solenoids oder dergleichen, die größer als die Federkraft ist, abwärts gedrückt wird, um den Fluidkanal zu schließen, gibt es ein ähnliches Problem, da eine Erhöhung der Kraft zum Schließen des Kanals eine Erhöhung der abwärts drückenden Kraft pneumatischer oder ähnlicher Art erfordert.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Regler zu schaffen, bei dem die Kraft, die den Fluidkanal schließt, wie gewünscht erhöht werden kann, ohne die Druckluft, die elastische Kraft der Feder oder die Antriebskraft des Solenoids oder dergleichen zu erhöhen, und der somit für Hochdruckfluide verwendbar ist, wobei eine Leckage des Fluids verläßlich verhindert wird.
  • Die Begriffe "aufwärts" und "abwärts" werden hier unter Bezugnahme auf die in Figur 1 gezeigte Gebrauchsstellung der vorliegenden Vorrichtung verwendet.
  • Der Regler, der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist, umfaßt einen Ventilkörper, der ein Ventilelement und einen Ventilsitz aufweist, die zwischen sich einen Fluidkanal definieren, welcher durch eine hin- und hergehende Auf- und Abwärtsbewegung eines Ventilschaftes geöffnet und geschlossen werden kann, ein Gehäuse, das an einem oberen Abschnitt des Ventilkörpers fixiert ist, eine Betätigungsstange, die in einem oberen Innenbereich des Gehäuses auf- und abwärts bewegbar vorgesehen ist, ein Antriebsmittel, um die Betätigungsstange auf- und abwärts zu bewegen, und Kraftübertragungsmittel, die in einem unteren Innenbereich des Gehäuses vorgesehen sind, um eine auf die Betätigungsstange wirkende Kraft auf den Ventilschaft zu übertragen, wobei die Kraftübertragungsmittel ein konisches erstes Rollenkontaktelement, welches sich in vertikaler Richtung von einem unteren Ende der Betätigungsstange nach unten erstreckt, ein zweites Rollenkontaktelement, das an einem oberen Ende des Ventilschaftes vorgesehen ist, und Rollen, die drehbar zwischen den beiden Rollenkontaktelementen angeordnet sind, aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Paar von Rollentragelementen zwischen den beiden Rollenkontaktelementen symmetrisch zur Achse des ersten Rollenkontaktelements angeordnet ist, daß die Rollen ein Paar von drehbaren Rollen, die jeweils drehbar von dem Rollentragelement an einem oberen Abschnitt von diesem und in stützendem Kontakt mit einer geneigten Fläche des ersten Rollenkontaktelements getragen sind, und ein Paar von Stoßrollen, die jeweils drehbar von dem Rollentragelement an einem unteren Abschnitt von diesem und in lagerndem Kontakt mit einer nach oben gerichteten Rollentragfläche des zweiten Rollentragelements getragen sind, aufweist, und daß jedes der Rollentragelemente von dem Gehäuse so getragen wird, daß es um eine Achse an der Seite des ersten Rollenkontaktelements schwenkend gegenüber der Achse der entsprechenden Stoßrolle bewegbar ist.
  • Unter Bezugnahme der Figur 4, welche die oben genannte Anordnung zeigt, sei angenommen, daß eine Kraft F auf die Betätigungsstange 21 wirkt, und daß der halbe Winkel der geneigten Fläche 26a des konischen ersten Rollenkontaktelements 26 α ist. Die Kraft G, die dann auf jede der drehbaren Rollen 46 lotrecht zur geneigten Fläche 26a wirkt, ist durch G = F ÷ 2sin α gegeben.
  • Die Kraft G, die auf die drehbare Rolle 46 wirkt, wird auf das zweite Rollenkontaktelement 19 durch das Rollentragelement 43 und die Stoßrolle 45 übertragen.
  • Angenommen, die Strecke zwischen der zentralen Achse 74 der Schwenkbewegung des Rollentragelements 43 und der Achse 75 der drehbaren Rolle 46 ist C, der Winkel, der von einer Geraden durch die zentrale Achse 74 der Drehbewegung des Elements 43 und die Achse 75 der drehbaren Rolle 46 und von der geneigten Fläche 26a des ersten Rollenkontaktelements 26 eingeschlossen wird, ist γ, die horizontale Strecke von der zentralen Achse 74 zur Achse 76 der entsprechenden Stoßrolle 45 ist 6, und die abwärts drückende Kraft, die von den Stoßrollen 45 auf das Rollenkontaktelement 19 ausgeübt wird, ist N. Dann hat die Anordnung die Beziehung N x δ = G x cos γ x C. Somit ist die nach unten gerichtete Kraft, mit der die beiden Stoßrollen 45 das Rollenkontaktelement 19 drücken, d.h. die nach unten gerichtete Kraft auf den Ventilschaft 2, durch 2N = F x cos γ x C ÷ sin α ÷ δ gegeben. Somit kann die Kraft, die auf die Betätigungsstange 21 wirkt, im gewünschten Maß verstärkt auf den Ventilschaft 2 übertragen werden, indem entsprechende Größen für α, γ, und δ gewählt werden. Dies ermöglicht es, die Kraft, die den Fluidkanal schließt, wie gewünscht zu vergrößern, ohne den Luftdruck, die Federkraft oder die Kraft eines Solenoids oder dergleichen zu vergrößern, um den Fluidkanal zu öffnen, wodurch eine Leckage des Fluids verläßlich vermieden werden kann, sogar wenn der Druck des Fluids hoch ist.
  • In einer Ausführungsform der Erfindung hat das Gehäuse eine zylindrische Kammer in seinem oberen Bereich, und hat das Antriebsmittel einen Kolben, der an der Betätigungsstange befestigt ist und in der Zylinderkammer nach oben und unten verschiebbar ist, eine Feder, welche den Kolben ständig beaufschlagt, und einen Drucklufteinlaßkanal zum Einführen von Druckluft in die Zylinderkammer.
  • Gemäß der Ausführungsform ist jede der Stoßrollen durch eine Achse drehbar gehalten und die Stoßrollenachse an jedem ihrer gegenüberliegenden Enden mit einem einstückig mit ihr ausgebildeten exzentrischen Schwenkzapfen versehen, wobei das Rollentragelement um die Achse des exzentrischen Schwenkzapfen bewegbar ist. Die horizontale Entfernung zwischen der zentralen Achse der Drehbewegung des Rollentragelements und der Achse der Stoßrolle kann genau eingestellt werden, um ein genaues Verstärkungsverhältnis zu übertragen.
  • Weiterhin ist das Gehäuse gemäß der Erfindung in seinem unteren Innenbereich mit einem Paar von vertikalen Elementen fest versehen, die jeweils ein Lager haben, um den exzentrischen Schwenkzapfen drehbar zu halten. Die Rollentragelemente können dann von einem Paar vertikaler Elemente zurückgehalten werden. Dies hilft, die Kraftübertragungsmittel einfach zu montieren.
  • Gemäß der Ausführungsform weist jedes der Rollentragelemente ein Paar von vertikalen Platten auf und ist jedes Ende der Stoßrollenachse mit einem Anschlußabschnitt, der einen nicht kreisförmigen Querschnitt hat, versehen, wobei die vertikalen Platten mit einer nicht kreisförmigen Öffnung versehen sind, in die der Anschlußabschnitt eingesetzt werden kann. Die Stoßrolle kann dann einfach in das Rollentragelement eingebaut werden.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Figur 1 ist eine vertikale Längsschnittansicht, die einen Regler der Erfindung im geschlossenen Zustand zeigt;
  • Figur 2 ist eine vertikale Längsschnittansicht, die den gleichen Regler im geöffneten Zustand zeigt;
  • Figur 3 ist eine perspektivische in Explosionsansicht, die eine Kraftübertragungsvorrichtung des Reglers der Erfindung zeigt; und
  • Figur 4 ist eine vergrößerte Teildarstellung, welche die Funktionsweise zeigt, mit der eine auf eine Betätigungsstange wirkende Kraft, die durch die Übertragungsvorrichtung verstärkt wird, auf einen Ventilschaft übertragen wird.
  • Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
  • Eine Ausführungsform der Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben, wobei der Begriff "vorne" in Bezug auf die linke Seite der Figur 1, und der Begriff "hinten" in Bezug auf die rechte Seite der Zeichnung gebraucht wird, und die Begriffe "vorne" und "hinten" für die Ausführungsform benutzt werden, wenn man diese von vorne nach hinten betrachtet.
  • Unter Bezugnahme auf die Figuren 1 und 4 umfaßt der dargestellte Regler einen Ventilkörper 1, ein Gehäuse 61, das am oberen Bereich des Ventilkörpers 1 fixiert ist, eine Betätigungsstange 21, die im oberen Innenbereich des Gehäuses 61 auf- und abwärts bewegbar vorgesehen ist, eine Antriebsvorrichtung 20, um die Betätigungsstange 21 auf- und abwärts zu bewegen, und eine Kraftübertragungsvorrichtung 41, die in einem unteren Bereich des Gehäuses 61 vorgesehen ist, um eine auf die Betätigungsstange 21 wirkende Kraft auf einen Ventilschaft 2 zu übertragen.
  • Der Ventilkörper 1 beinhaltet ein Ventilgehäuse 3, das mit einer nach oben geöffneten Vertiefung 10 versehen ist, einen Fluideinlaßkanal 11 mit einem nach vorne geöffneten Ende und einem anderen geöffneten Ende, das mit dem mittleren Bereich des Bodens der Vertiefung 10 verbunden ist, und einen Fluidauslaßkanal 12 mit einem nach hinten offenen Ende und einem anderen Ende, das mit dem hinteren Bereich des Bodens der Vertiefung 10 verbunden ist. Der Ventilkörper 1 umfaßt weiterhin einen ringförmigen Ventilsitz 4, der an der Umfangskante des offenen hinteren Endes des Fluideinlaßkanals 11 vorgesehen ist, eine Federplatte (Ventilelement) 5, einen Federhalter 6, eine Scheibe 7, an deren unterem Ende der Federhalter 6 befestigt ist, den Ventilschaft 2, um die Scheibe 7 auf- und abwärts zu bewegen, und einen Deckel 8 mit einer Schaftführungsbohrung 14, der mit einer Mutter 9 am Ventilgehäuse 3 befestigt ist. Das Ventilelement 5 und der Ventilsitz 4 definieren zwischen sich einen Fluidkanal 11a, der durch eine hin- und hergehende Auf- und Abwärtsbewegung des Ventilschafts 2 geöffnet und geschlossen wird. Ein O-Ring 16 ist zwischen dem Außenumfang des Ventilschafts 2 und der Deckelwand eingelegt, was die Schaftführungsbohrung 14 definiert.
  • Das Gehäuse 61 umfaßt ein hohles unteres Gehäuseteil 62, das nach oben offen ist, und ein hohles oberes Gehäuseteil 64, das nach unten offen ist. Eine Teilplatte 66 ist am inneren Umfang des Gehäuseteils befestigt, wo das untere Ende des oberen Gehäuseteils 64 an das obere Ende des unteren Gehäuseteils 62 stößt. Das Gehäuse 61 bildet innen eine zylindrische Kammer 65 mit rundem Horizontalschnitt und hat eine Kraftübertragungskammer 63 mit quadratischem oder rechteckigem Horizontalquerschnitt entsprechend über oder unter der Teilplatte 66. Ein O-Ring 71 ist zwischen dem äußeren Umfang der Teilplatte 66 und dem inneren Umfang des unteren Endes des oberen Gehäuseteils 64 eingelegt. Das obere Gehäuseteil 64 hat eine Deckelwand 64a, die mittig mit einer Durchgangsbohrung 69 zum Einlaß von Druckluft und auch zur Führung der Betätigungsstange 21 versehen ist. Eine Betätigungsstangenbohrung 68 ist in der Mitte der Teilplatte 66 vorgesehen. Das untere Gehäuseteil 62 hat eine Bodenwand 62a, die mittig mit einer Deckelöffnung 67 versehen ist. Das obere Ende des Deckels 8 ist mit einem Außengewinde 8a versehen, auf das eine Sicherungsmutter 13 geschraubt ist, um den Ventilkörper 1 am unteren Gehäuseteil 62 zu fixieren.
  • Die Betätigungsstange 21 besitzt einen Abschnitt kleinen Durchmessers 23, dessen oberes Ende in die Durchgangsbohrung 69 des oberen Gehäuseteils 64 eingesetzt ist, und einen Abschnitt großen Durchmessers 24, der sich von dem Bereich 23 nach unten erstreckt, durch die Stangenbohrung 68 der Teilplatte 66 eingesetzt wird und sich weiter nach unten erstreckt. Ein Kolben 25, der in der zylindrischen Kammer 65 auf- und abwärts gleiten kann, ist um das untere Ende des Bereiches kleinen Durchmessers 23 der Betätigungsstange 21 angeordnet. Die zylindrische Kammer 65 wird durch den Kolben 25 in eine obere zylindrische Kammer 65a und eine untere zylindrische Kammer 65b unterteilt. Ein O-Ring 72 ist in die Stangenbohrung 68 um den Bereich großen Durchmessers 24 der Betätigungsstange 21 eingelegt. Ein O-Ring 73 ist zwischen den Außenumfang des Kolbens 25 und dem Innenumfang des oberen Gehäuseteils 64 eingelegt.
  • Ringförmige Federhaltervertiefungen 28, 70 sind an der Oberseite des Kolbens 25 der Betätigungsstange 21 und an der Unterseite der Deckelwand 64a des oberen Gehäuseteils 64 ausgebildet. Eine Feder 22 ist in diese Federhaltervertiefungen 28, 70 eingesetzt und wird von diesen gehalten, um den Kolben 25 nach unten vorzuspannen. Der Abschnitt kleinen Durchmessers 23 der Betätigungsstange 21 besitzt einen Drucklufteinlaßkanal 27, der an seinem einen Ende mit der Durchgangsbohrung 69 des oberen Gehäuseteils 64 und an seinem anderen Ende mit der unteren zylindrischen Kammer 65b verbunden ist. Die Außenwand des oberen Gehäuseteils 64 ist mit einem Luftauslaßkanal 29 versehen, um durch ihn Luft aus dem Innern der oberen zylindrischen Kammer 65a auszulassen, wenn sich der Kolben 25 aufwärts bewegt.
  • Die Antriebsvorrichtung 20 zum Auf- und Abwärtsbewegen der Betätigungsstange 21 besteht hauptsächlich aus dem Kolben 25, der Feder 22, der zylindrischen Kammer 65 und dem Lufteinlaßkanal 27. Der Kolben 25 wird stets durch die Feder 22 nach unten vorgespannt und durch Druckluft aufwärts bewegt, die durch den Einlaßkanal 27 in die zylindrische Kammer 65 eingelassen wird. Die Kraft, die auf den Kolben 25 wirkt, wird durch die Betätigungsstange 21 übertragen, um die Stange 21 auf- und abwärts zu bewegen.
  • Die Kraftübertragungsvorrichtung 41 besitzt ein konisches erstes Rollenkontaktelement 26, das einteilig mit dem unteren Ende des Abschnittes großen Durchmessers 24 der Betätigungsstange 21 ausgebildet ist und sich von diesem vertikal nach unten erstreckt, ein zweites Rollenkontaktelement 19, das einteilig mit dem oberen Ende des Ventilschafts 2 ist, ein Paar vorderer und hinterer Rollentragelemente 43, die zwischen den zwei Rollenkontaktelementen 26, 19 symmetrisch hinsichtlich der Achse des ersten Rollenkontaktelements 26 angeordnet sind, ein Paar vorderer und hinterer drehbarer Rollen 46, die jeweils drehbar an dem oberen Bereich des Rollentragelements 43 gehalten sind und im Gleitkontakt mit einer geneigten Fläche 26a des ersten Rollenkontaktelements 26 stehen, und ein Paar vorderer und hinterer Stoßrollen 45, die jeweils drehbar durch den unteren Bereich der Rollentragelemente 43 gehalten sind und im Gleitkontakt mit einer aufwärts weisenden Rollentragfläche 19a des zweiten Rollenkontaktelements 19 stehen.
  • Das erste Rollenkontaktelement 26 besitzt einen Bodendurchmesser, der größer als der Durchmesser des Abschnitts großen Durchmessers 24 ist, und reicht in die Übertragungskammer 63. Das zweite Rollenkontaktelement 19 hat die Form einer Scheibe und ist über dem Deckel 8 im Innern des Gehäuses 61 angeordnet.
  • Die vorderen und hinteren Rollentragelemente 43 besitzen jeweils ein Paar rechter und linker vertikaler Platten 44, um die drehbaren Rollen 46 und die Stoßrollen 45 dazwischen zu halten. Jede der vertikalen Platten 44 hat an ihrem oberen Endbereich ein rundes Schaftloch 47 und an ihrem unteren Endbereich ein nicht rundes Schaftloch 48.
  • Jede der vorderen und hinteren drehbaren Rollen 46 ist drehbar um einen horizontalen Schaft 49 befestigt, der sich quer zum Regler erstreckt und dessen rechten und linken Enden fest in dem Schaftloch 47 befestigt sind. Somit ist die drehbare Rolle 46 drehbar um den horizontalen Schaft durch das entsprechende Tragelement 43 gehalten.
  • Jede der vorderen und hinteren Stoßrollen 45 ist drehbar um einen horizontalen Schaft 50 befestigt, der sich quer zum Regler erstreckt. Jedes der rechten und linken Enden des Rollenschafts so ist an seinen oberen und unteren Seiten abgeschnitten, um einen Einpaßbereich 53 mit nicht rundem Querschnitt zu schaffen. Das Schaftloch 48 ist gemäß der Querschnittsform des Einpaßbereiches 53 gestaltet. Der Einpaßbereich 53 ist in das Schaftloch 48 eingesetzt, wobei die Stoßrolle 45 duch das entsprechende Rollentragelement 43 drehbar um den quer liegenden horizontalen Schaft gehalten ist.
  • Der Schaft 50 einer jeden Stoßrolle 45 besitzt weiterhin einen exzentrischen Zapfen 51, der einteilig mit jedem der gegenüberliegenden Enden ist und um den das Rollentragelement 43 schwenkend bewegbar ist. Die Achse 74 des exzentrischen Zapfens 51, d.h. die zentrale Achse der Schwenkbewegung, ist seitlich der Achse 77 des ersten Rollenkontaktelements 26 relativ zur Achse 76 der Stoßrolle 45 angeordnet.
  • Rechte und linke Halteelemente 42 haben jeweils die Form einer vertikalen rechteckigen Platte und sind angeordnet, um die vorderen und hinteren Rollentragelemente 43 zwischen sich zu halten, und sie sind an den betreffenden rechten und linken Seitenwänden des unteren Gehäuseteils 62 innenseitig befestigt.
  • Das äußere Ende eines jeden exzentrischen Zapfens 51 ist drehbar in einem Lager 52 gelagert, das an dem entsprechenden Halteelement 42 vorgesehen ist, wobei der exentrische Zapfen 51 drehbar vom unteren Gehäuseteil 62 gehalten ist, so daß er sich nicht vor oder zurück, auf- oder abwärts, und nach rechts oder links bewegen kann, und somit das Tragelement 43 schwenkbar um die Achse 74 des exzentrischen Zapfens 51 beweglich ist.
  • Wenn das Rollentragelement 43 geschwenkt wird, dreht sich die Achse 76 der Stoßrolle 45 um die Achse 74 des exzentrischen Zapfens 51, wobei sich die Entfernung zwischen der Achse 76 der Stoßrolle 45 und dem Kontaktpunkt 78 zwischen der Stoßrolle 45 und dem zweiten Rollenkontaktelement 19 ändert, um die von der Stoßrolle 45 auf das zweite Rollenkontaktelement 19 ausgeübte Stoßkraft zu verändern.
  • Wenn der Fluidkanal, wie in Figur 1 gezeigt, sich im geschlossenen Zustand befindet, wird die Betätigungsstange 21 durch die Kraft der Feder 22 nach unten vorgespannt in einer unteren Position gehalten, wobei die vorderen und hinteren drehbaren Rollen 46 voneinander weg und die vorderen und hinteren drehbaren Rollen 45 näher zueinander positioniert sind. Die elastische Kraft der Feder 22 wird über die drehbaren Rollen 46, die Rollentragelemente 43 und die Stoßrollen 45 auf das zweite Rollenkontaktelement 19 aufgebracht und so der Ventilschaft 2 abwärts gedrückt. Die Kraft wird auf die Federplatte 5 übertragen, um das offene hintere Ende ha des Fluideinlaßkanals 11 geschlossen zu halten.
  • Die auf das zweite Rollenkontaktelement 19 ausgeübte Kraft kann größer als die elastische Kraft der Feder 22 gemacht werden, indem der Neigungswinkel der geneigten Fläche 26a des ersten Rollenkontaktelements 26, die Entfernung zwischen der Achse 74 des exentrischen Zapfens 51 und der Achse 75 der drehbaren Rollenachse 49 und die horizontale Entfernung zwischen der Achse 76 der Stoßrollenachse 50 und der Achse 74 des exentrischen Zapfens 51 auf entsprechende Werte eingestellt werden. Dieses Prinzip wird unter Bezugnahme auf Figur 4 im folgenden erklärt.
  • Angenommen, die elastische Kraft der Feder 22, die auf die Betätigungsstange 21 ausgeübt wird, ist F, und der halbe Winkel der geneigten Fläche 26a des ersten Rollenkontaktelements 26 ist α. Dann wirkt eine Kraft auf die drehbaren Rollen 46 lotrecht zur geneigten Fläche 26a. Diese Kraft G, die auf jede der drehbaren Rollen 46 wirkt, ist durch G = F ÷ 2sin α gegeben.
  • Die Kraft G, die auf die drehbare Rolle 46 wirkt, wird auf das zweite Rollenkontaktelement 19 über das Rollentragelement 43 und die Stoßrolle 45 übertragen.
  • Angenommen, die Entfernung zwischen der Achse 74 des exzentrischen Zapfens 51 und der Achse 75 des drehbaren Rollenschafts 49 ist C, eine Gerade durch die Achse 75 des drehbaren Rollenschafts 49 und durch die Achse 74 des exzentrischen Zapfens 51 bildet einen Winkel 7 mit der geneigten Fläche 26a des ersten Rollenkontaktelements 26, die horizontale Entfernung zwischen der Achse 76 des Stoßrollenschafts 50 und der Achse 74 des exzentrischen Zapfens 51 ist 6, und die nach unten drückende Kraft, die von einer der vorderen und hinteren Stoßrollen 45 auf das zweite Rollenkontaktelement 19 ausgeübt wird, ist N. Dann hat die Anordnung die Beziehung N x δ = G x cos γ x C. Somit ist die nach unten gerichtete Kraft, mit der die vorderen und hinteren Stoßrollen 45 das zweite Rollenkontaktelement 19 drücken, d.h. die nach unten auf den Ventilschaft 2 gerichtete Kraft, durch 2N = F x cos γ x C + sin α ÷ δ gegeben. Somit kann die Kraft, die auf die Betätigungsstange 21 wirkt, im gewünschten Maß verstärkt auf den Ventilschaft 2 übertragen werden, indem entsprechende Größen für α, γ, und δ gewählt werden.
  • In der vorliegenden Ausführungsform ist α = 40º, γ = 250, C = 12,5, δ = 1,5, und der Verstärkungsfaktor beträgt 12.
  • Wenn Druckluft in den oberen Gehäuseteil 64 durch dessen Durchgangsbohrung 69 geleitet wird, wird die Luft der zylindrischen Kammer 65 von deren unterem Bereich durch den Lufteinlaßkanal 27 des Abschnitts kleinen Durchmessers 23 der Betätigungsstange 21 zugeführt. Somit wirkt auf den Kolben 25 pneumatisch eine Aufwärtskraft. Wenn diese Kraft größer als die Abwärtskraft der Feder 22 gemacht wird, drückt sie die Betätigungsstange 21 aufwärts. Diese Bewegung bewegt die vorderen und hinteren drehbaren Rollen 46 aufeinander zu schwenkt die vorderen und hinteren Rollentragelemente 43 und bewegt die vorderen und hinteren Stoßrollen 45 voneinander weg. Somit vergößert sich die Entfernung zwischen der Achse jeder Stoßrolle 45 zum Kontaktpunkt 78 der Stoßrolle 45 mit dem zweiten Rollenkontaktelement 19, um die abwärts drückende Kraft, die von der Stoßrolle 45 auf den Ventilschaft 2 ausgeübt wird, zu eliminieren, woraufhin die Federplatte 5 durch den Fluiddruck aufwärts gedrückt wird, um den Fluidkanal 11a zu öffnen (siehe Figur 2).
  • Der Regler arbeitet zufriedenstellend, wenn der gewünschte Luftdruck zum Öffnen des Fluidkanals 11a geringfügig größer als die elastische Kraft der Feder 22 ist. Sobald die elastische Kraft der Feder 22 basierend auf dem Verstärkungsprinzip, das in Figur 4 dargestellt ist, klein gemacht werden kann, kann auch der zum Öffnen des Fluidkanals 11a benötigte Luftdruck klein sein.
  • Obwohl die Betätigungsstange 21 mit Luftdruck angetrieben wird, wenn der Fluidkanal ha mit der vorangegangenen Ausführungsform geöffnet wird, kann die Stange 21 alternativ, beispielsweise mit einem Solenoid anstatt mit Luftdruck angetrieben werden. Es ist ebenfalls möglich, den Fluidkanal mit einem Ventilschaft geschlossen zu halten, der mit Luftdruck oder der Kraft eines Solenoids oder dergleichen abwärts gedrückt wird, die größer als die Kraft der Feder ist, die eine Betätigungsstange nach oben vorspannt, und den Fluidkanal zu öffnen, indem der Luftdruck oder die Kraft des Solenoids oder dergleichen entfernt wird.

Claims (5)

1. Ein Regler mit einem Ventilkörper (1), der ein Ventilelement (5) und einen Ventilsitz (4) aufweist, die zwischen sich einen Fluidkanal (11a) definieren, welcher durch eine hin- und hergehende Aufwärts- und Abwärtsbewegung eines Ventilschaftes (2) geöffnet und geschlossen werden kann, einem Gehäuse (61), das an einem oberen Abschnitt des Ventilkörpers (1) fixiert ist, einer Betätigungsstange (21), die in einem oberen Innenbereich des Gehäuses (61) vorgesehen und nach oben und nach unten bewegbar ist, einem Antriebsmittel (20), um die Betätigungsstange (21) nach oben und unten zu bewegen, und Kraftübertragungsmitteln (41), die in einem unteren Innenbereich des Gehäuses (61) vorgesehen sind, um eine auf die Betätigungsstange (21) wirkende Kraft auf den Ventilschaft (2) zu übertragen, wobei die Kraftübertragungsmittel (41) ein konisches erstes Rollenkontaktelement (26), welches sich in vertikaler Richtung von einem unteren Ende der Betätigungsstange (21) nach unten erstreckt, ein zweites Rollenkontaktelement (19), das an einem unteren Ende des Ventilschaftes (2) vorgesehen ist, und Rollen (45, 46), die drehbar zwischen den beiden Rollenkontaktelementen (26, 19) angeordnet sind, aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Paar von Rollentragelementen (43) zwischen den beiden Rollenkontaktelementen (26, 19) symmetrisch zur Achse des ersten Rollenkontaktelementes (26) angeordnet ist, daß die Rollen (45, 46) ein Paar von drehbaren Rollen (46), die jeweils drehbar von dem Rollentragelement (43) an einem oberen Abschnitt von diesem und in stützendem Kontakt mit einer geneigten Fläche (26a) des ersten Rollenkontaktelements (26) getragen sind, und ein Paar von Stoßrollen (45), die jeweils drehbar von dem Rollentragelement (43) an einem unteren Abschnitt von diesem und in lagerndem Kontakt mit einer nach oben gerichteten Rollentragfläche (19a) des zweiten Rollenkontaktelements (19) getragen sind, aufweist, und daß jedes der Rollentragelemente (43) von dem Gehäuse (61) so getragen wird, daß es um eine Achse an der Seite des ersten Rollenkontaktelements (26) schwenkend gegenüber der Achse der entsprechenden Stoßrolle (45) bewegbar ist.
2. Ein Regler wie in Anspruch 1 definiert, worin das Gehäuse (61) eine zylindrische Kammer (65) in seinem oberen Bereich aufweist und das Antriebsmittel (20) einen Kolben, der an der Betätigungsstange (21) befestigt ist und in der Zylinderkammer (65) nach oben und unten verschiebbar ist, eine Feder (22), welche den Kolben (25) ständig beaufschlagt, und einen Drucklufteinlaßkanal (27) zum Einführen von Druckluft in die Zylinderkammer (65) aufweist.
3. Ein Regler wie in Anspruch 1 definiert, worin jede der Stoßrollen (45) durch eine Achse (50) drehbar gehalten ist und die Stoßrollenachse (50) an jedem ihrer gegenüberliegenden Enden mit einem einstückig mit ihr ausgebildeten exzentrischen Schwenkzapfen (51) versehen ist, wobei das Rollentragelement (43) um die Achse (74) des exzentrischen Schwenkzapfen (51) bewegbar ist.
4. Ein Regler wie in Anspruch 3 definiert, worin das Gehäuse (61) in seinem unteren Innenbereich mit einem Paar von vertikalen Elementen (42) fest versehen ist, die jeweils ein Lager (52) haben, um drehbar den exzentrischen Schwenkzapfen (51) zu halten.
5. Ein Regler wie in Anspruch 3 definiert, worin jedes der Rollentragelemente (43) ein Paar von vertikalen Platten (44) aufweist und jedes Ende der Stoßrollenachse (50) mit einem Anschlußabschnitt (53) mit einem nicht kreisförmigen Querschnitt versehen ist, wobei die vertikalen Platten (44) mit einer nicht kreisförmigen Öffnung (48) versehen sind, in die der Anschlußabschnitt eingesetzt werden kann.
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