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DE69407373T2 - Gesenk und Gesenkmontage für eine Abkantpresse - Google Patents

Gesenk und Gesenkmontage für eine Abkantpresse

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Publication number
DE69407373T2
DE69407373T2 DE69407373T DE69407373T DE69407373T2 DE 69407373 T2 DE69407373 T2 DE 69407373T2 DE 69407373 T DE69407373 T DE 69407373T DE 69407373 T DE69407373 T DE 69407373T DE 69407373 T2 DE69407373 T2 DE 69407373T2
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DE
Germany
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lower tool
shaped groove
engagement
press brake
slots
Prior art date
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DE69407373T
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Inventor
Nobuya Mitsuyoshi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Amada Metrecs Co Ltd
Original Assignee
Amada Metrecs Co Ltd
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Publication date
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Publication of DE69407373T2 publication Critical patent/DE69407373T2/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D5/00Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves
    • B21D5/02Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves on press brakes without making use of clamping means
    • B21D5/0209Tools therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

  • Die vorliegenden Erfindung betrifft ein Unterwerkzeug gemaß dem vorkennzeichnenden Abschnitt von Anspruch 1 sowie eine Unterwerkzeuganordnung, die ein derartiges Unterwerkzeug umfaßt. Die vorliegenden Erfindung betrifft insbesondere ein Unterwerkzeug, das mit einer Reihe V-förmiger Nuten versehen ist, sowie eine Unterwerkzeuganordnung mit einem Unterwerkzeugträger, der das Unterwerkzeug so trägt, daß die V-förmigen Nuten ausgetauscht werden können, ohne sie auf ein Oberwerkzeug auszurichten, wenn das Unterwerkzeug von dem Unterwerkzeugträger entfernt wird, um das Unterwerkzeug auszutauschen, sofern das Unterwerkzeug einmal auf das Oberwerkzeug ausgerichtet wurde.
  • Beschreibung der verwandten Technik
  • Fig. 1A zeigt ein erstes Beispiel einer herkömmlichen Biegevorrichtung (ein aus Unterwerkzeug und Oberwerkzeug bestehendes Paar) für eine Abkantpresse, bei der ein oberer Tisch 1 und ein unterer Tisch 3 so angeordnet sind, daß sie einander in der vertikalen Richtung gegenüberliegen. Des weiteren wird entweder der obere oder der untere Tisch 1 bzw. 3 vertikal in bezug auf den anderen Tisch bewegt. Ein Oberwerkzeug (das obere Biegewerkzeug) 7 ist mit einem Befestigungselement 5 lösbar und auswechselbar an dem oberen Tisch 1 angebracht. Ein Unterwerkzeug (das untere Biegewerkzeug) 11 ist ebenfalls mit einem Unterwerkzeughalter 9 lösbar und auswechselbar an dem unteren Tisch 3 angebracht.
  • Des weiteren ist es, wenn, wie in Fig. 1A zu sehen, ein Blechmaterial (Werkstück) W auf das Unterwerkzeug 11 aufgelegt wird und daraufhin das untere Ende des Oberwerkzeugs 7 so abgesenkt wird, daß es mit einer ersten V-förmigen Nut 13A in Eingriff kommt, die in der Oberseite des Unterwerkzeugs 11 ausgebildet ist, möglich, das Werkstück W in V-Form zu biegen.
  • Bei der obenbeschriebenen Biegevorrichtung wird häufig eine zweite V-förmige Nut 1 38 des Unterwerkzeugs 11 eingesetzt, wenn sich die Blechdicke und/oder das Material des Werkstücks W ändern, ohne das Oberwerkzeug 7 auszutauschen. in diesem Fall muß der folgende Vorgang ausgeführt werden: Zunächst wird das Unterwerkzeug 11 von dem Unterwerkzeughalter 9 entfernt, indem eine Vielzahl von Befestigungsschrauben 15 gelöst werden, die in die Schraubenlöcher eingeschraubt sind, die in einer Unterseite des Unterwerkzeugs 11 und in dessen Längsrichtung angeordnet sind, zweitens werden die Vor- und Rückwärtsrichtung (in Fig. 1A die rechte und die linke Richtung) des gelösten Unterwerkzeugs 11 umgekehrt, drittens wird die zweite V-förmige Nut 13B auf das Oberwerkzeug 17 ausgerichtet, und schließlich werden die Befestigungsschrauben 15 wieder angezogen.
  • Daher besteht, da, wenn das Unterwerkzeug 11 entfernt und anschließend umgedreht wird, eine Reihe von Fixierschrauben 15 gelöst und dann wieder angezogen werden müssen, dahingehend ein Problem, daß der Austauschvorgang aufwendig und zeitraubend ist.
  • Um das obengenannte Problem zu lösen, ist eine andere Unterwerkzeuganordnung, wie sie in Fig. 1B dargestellt ist, vorgeschlagen worden, die in der japanischen veröffentlichten nichtgepruften Gebrauchsmusteranmeldung Nr.54-2739 offenbart wurde. Bei diesem zweiten Beispiel der herkömmlichen Unterwerkzeuganordnung befindet sich ein Unterwerkzeugtrager 17 zwischen einem Unterwerkzeug 11 und einem Unterwerkzeughalter 9. Das heißt, eine Vielzahl von Befestigungsschrauben 15 sind in der Unterseite des Unterwerkzeugtragers 17 angeordnet. Weiterhin ist der Unterwerkzeugträger 17 mit einem Führungsvorspmngsabschnitt 19 an der Oberseite desselben versehen, der in einer Längsrichtung (einer Richtung senkrecht zum Papier in Fig. 1B) in der Mitte seiner Breitenrichtung (der Rechts-Links-Richtung in Fig. 1B) verläuft. Darüber hinaus ist das Unterwerkzeug 11 mit einer Eingriffsnut 21 in der Unterseite desselben versehen, die mit dem Führungsvorsprungsabschnitt 19 über die gesamte Länge des Unterwerkzeugs 11 in Eingriff gebracht wird.
  • Bei dieser zweiten herkömmlichen Unterwerkzeuganordnung wird ein Maß A zwischen der mittleren Bodenlinie der V-förmigen Nut 13A und einem Ende (der linken Seite) der Eingriffsnut 21 so festgelegt, daß es einem Maß B zwischen der mittleren Bodenlinie der zweiten V-förmigen Nut 13B und dem anderen Ende (der rechten Seite) der Eingriffsnut 21 entspricht. Daher kann die erste V-förmige Nut 13A auf das Oberwerkzeug 7 ausgerichtet werden, indem eine Seitenfläche des Führungsvorsprungsabschnitt 19 als die Werkzeugbezugsebene festgelegt wird. Nach dem Ausrichten wird der Unterwerkzeugträger 17 an dem Unterwerkzeughalter 9 befestigt, indem die Befestigungsschrauben 15 angezogen werden.
  • Bei diesem zweiten Beispiel laßt sich der Umkehrvorgang nach dem Befestigen des Unterwerkzeugtragers 7 an dem Unterwerkzeughalter 9 (nach dem Ausrichten) wie folgt zusammenfassen: Der Eingriff zwischen dem Führungsvorsprungsabschnitt 19 des Unterwerkzeugtragers 17 und der Eingriffsnut 21 des Unterwerkzeugs 11 wird gelöst, um das Unterwerkzeug 11 von dem Unterwerkzeugtrager 17 zu entfernen, die Vorwarts- Rückwärts-Richtung des Unterwerkzeugs 11 wird umgekehrt, und die Eingriffsnut 21 wird wieder mit dem Führungsvorsprungsabschnitt 19 in Eingriff gebracht, um das Unterwerkzeug 11 so anzuordnen, daß die zweite V-förmige Nut 13B auf das untere Ende des Oberwerkzeugs 7 ausgerichtet werden kann.
  • Bei dieser zweiten herkömmlichen Unterwerkzeuganordnung ist es, nachdem der Unterwerkzeugträger 17 einmal positioniert und nach dem Ausrichten an dem Unterwerkzeugtrager 9 befestigt worden ist, auch dann, wenn die V-förmige Nut in bezug auf den Unterwerkzeugträger 17 ausgewechselt wird, möglich, daß bei der ersten herkömmlichen Unterwerkzeuganordnung auftretende Problem zu lösen, da sowohl die erste als auch die zweite V-förmige Nut 13A und 13B bereits auf das Oberwerkzeug 7 ausgerichtet worden sind.
  • Bei der obenbeschriebenen zweiten herkömmlichen Unterwerkzeuganordnung wird jedoch, da die Eingriffsnut 21 in der Unterseite des Unterwerkzeugs 11 ausgebildet sein muß, die Höhe des Unterwerkzeugs 11 zwischen dem Boden der V-förmigen Nut 13A bzw. 13B und dem Boden der Eingriffsnut 21 verringert, so daß die Festigkeit des Unterwerkzeugs 11 zwangsläufig abnimmt. Daher ist es erforderlich, die vertikale Unterwerkzeughöhe des Unterwerkzeugs 11 im Vergleich zu einem normalen Unterwerkzeug zu verringern.
  • Daher verringert sich, da die Dicke des Unterwerkzeugträgers 17 und des Unterwerkzeugs 11 zunehmen, die offene Höhe der Biegevorrichtung (der Zwischenraum zwischen dem unteren Ende des Oberwerkzeugs 7 und der Oberseite des Unterwerkzeugs 11) im Vergleich zu der normalen Unterwerkzeuganordnung zwangsläufig, so daß dahingehend ein Problem entsteht, daß der Werkstückbearbeitungsraum abnimmt.
  • Darüber hinaus wird bei der zweiten herkömmlichen Unterwerkzeuganordnung eine lange Seitenfläche des Führungsvorsprungsabschnitts 19, der in der Längsrichtung verläuft, als eine Werkzeugbezugsebene festgelegt, und weiterhin werden beide Seitenflächen der Eingriffsnut 21 des Unterwerkzeugs 11 ebenfalls als die Werkzeugbezugsebenen festgelegt. Daher tritt, wenn das Unterwerkzeug 11 beispielsweise aufgrund von Wärmebehandlung bezüglich der Breite (Vorwärts-Rückwärts-Richtung) leicht verformt wird, dahingehend ein Problem auf, daß der Führungsvorsprungsabschnitt 19 nicht über die gesamte Länge des Unterwerkzeugs mit der Eingriffsnut 21 in Eingriff gebracht werden kann.
  • Des weiteren muß eine Seitenfläche des Führungsvorsprungsabschnitts 19 des Unterwerkzeugträgers 17 (die Werkzeugbezugsebene) mit hoher Genauigkeit im rechten Winkel in bezug auf die Oberseite des Unterwerkzeugträgers 17 geformt und bearbeitet werden. Darüber hinaus müssen beide Seitenflächen der Eingriffsnut 21 des Unterwerkzeugs 11 (die Werkzeugbezugsebene) ebenfalls mit hoher Genauigkeit im rechten Winkel in bezug auf die Unterseite des Unterwerkzeugs 11 geformt und bearbeitet werden. Dadurch tritt ein weiteres Problem dahingehend auf, daß eine hochgenaue maschinelle Bearbeitung für die entsprechenden Werkzeug bezugsebenen erforderlich ist, so daß die Herstellungskosten steigen.
  • Weiterhin ist es, wenn die Breite der V-förmigen Nut 13A vergrößert wird, indem die Wanddicke T (siehe Fig. 1B) des Schulterabschnitts der V-förmigen Nut 13A konstant gehalten wird, da das Maß A zwangsläufig verringert wird, unmöglich, ein angemessenes Maß A zwischen der mittleren Bodenlinie der V-förmigen Nut 13A und der Seitenfläche (der Werkzeugbezugsebene) der Führungsnut 21 zu erreichen (da die Eingriffsnut 21 in der Mitte des Unterwerkzeugs 11 ausgebildet ist), so daß dahingehend ein weiteres Problem auftritt, daß die Gesamtbreite des Unterwerkzeugs zwangsläufig zunimmt.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Angesichts dieser Probleme besteht die Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung daher darin, das Unterwerkzeug und die Unterwerkzeuganordnung für eine Abkantpresse zu schaffen, so daß der Vorgang des Ausrichtens der V-förmigen Nut auf das Oberwerkzeug wegfallen kann, wenn die V-förmigen Nuten gegeneinander ausgetauscht werden, sofern das Unterwerkzeug bereits auf das Oberwerkzeug ausgerichtet worden ist.
  • Um die obengenannte Aufgabe zu erfüllen, schafft die vorliegenden Erfindung ein Unterwerkzeug für eine Abkantpresse, das versehen ist mit: einer ersten V-förmigen Nut (43A), die in einer Längsrichtung und an einer Oberseite desselben verlauft; einer zweiten V-förmigen Nut (43B), die in der Langsrichtung und an der Oberseite desselben parallel zu der ersten V-förmigen Nut verlauft, dadurch gekennzeichnet, daß das Unterwerkzeug versehen ist mit: einer Vielzahl erster Eingriffsschlitze (45A), die an einer Unterseite desselben parallel zu der ersten V-förmigen Nut mit einem vorgegebenen Abstand (A) zu einer mittleren Bodenlinie der ersten V-förmigen Nut in einer Querrichtung desselben angeordnet sind; sowie einer Vielzahl zweiter Eingriffsschlitze (45B), die an der Unterseite desselben parallel zu der zweiten V-förmigen Nut im gleichen vorgegebenen Abstand (B=A) zu einer mittleren Bodenlinie der zweiten V-förmigen Nut in der Querrichtung desselben angeordnet sind.
  • Des weiteren werden die ersten und zweiten Eingriffsschlitze (45A, 45B) gemeinsam zum Ausrichten der ersten und der zweiten V-förmigen Nut (43A, 43B) auf ein Oberwerkzeug (7) benutzt, das mit dem Unterwerkzeug in Eingriff kommt. Darüber hinaus sind die ersten und die zweiten Eingriffsschlitze (45A, 45B) zueinander in der Langsrichtung des Unterwerkzeugs versetzt angeordnet. Weiterhin werden die ersten Eingriffsschlitze (45A) und die zweiten Eingriffsschlitze (45B) durch gemeinsame Eingriffsschlitze (45) ersetzt, die auf einer geraden Linie im gleichen Abstand zu beiden mittleren Bodenlinien der ersten und der zweiten V-förmigen Nuten angeordnet sind. Anspmch 4 definiert eine alternative Ausführung des Unterwerkzeugs gemaß der Erfindung. Des weiteren schafft die vorliegenden Erfindung eine Unterwerkzeuganordnung für eine Abkantpresse, wie sie in Anspruch 5 definiert ist, und die ein Unterwerkzeug gemäß der Erfindung umfaßt.
  • Weiterhin handelt es sich bei den Eingriffselementen (41) vorzugsweise um Eingriffszapfen. Darüber hinaus sind die Eingriffszapfen 41 gegenüber einer mittleren Langslinie des Unterwerkzeugträgers in einer Querrichtung des Unterwerkzeugtragers versetzt. Des weiteren sind die Eingriffszapfen 41 gegenüber der mittleren Langslinie des Unterwerkzeugtragers in der Querrichtung des Unterwerkzeugtragers nach hinten versetzt angeordnet. Weiterhin umfaßt jeder der Eingriffszapfen (41) darüber hinaus eine Rolle (41C) oder ein Radiallager (41D) am Außenumfang desselben. Des weiteren besteht jeder der Eingriffszapfen (41) aus einem Abschnitt (41A) mit großem Durchmesser und einem Abschnitt (41B) mit kleinem Durchmesser, der in den Unterwerkzeugtrager (33) eingelassen ist, wobei der Abschnitt mit großem Durchmesser gegenüber dem Abschnitt mit kleinem Durchmesser exzentrisch ausgebildet ist, um die Position des Zapfens leicht und genau verstellen zu können.
  • Bei dem Unterwerkzeug und der Unterwerkzeuganordnung für eine Abkantpresse gemaß der vorliegenden Erfindung werden zunachst die Eingriffsschlitze, die in der Unterseite des Unterwerkzeugs ausgebildet sind, mit den an der Oberseite des Unterwerkzeugträgers angebrachten Eingriffselementen in Eingriff gebracht, anschließend wird der Unterwerkzeugtrager an dem Unterwerkzeughalter angebracht, drittens wird die V- förmige Nut, die in der Unterseite des Unterwerkzeugs ausgebildet ist, auf das an dem oberen Tisch befestigte Oberwerkzeug ausgerichtet, und schließlich wird der Unterwerkzeugtrager an dem Unterwerkzeughalter befestigt.
  • Unter diesen Bedingungen ist es, selbst wenn die V-förmigen Nuten des Unterwerkzeugs in bezug auf den Unterwerkzeugtrager gegeneinander ausgetauscht werden, da die Eingriffsschlitze an Positionen in gleichem Abstand zu jeder der beiden V-förmigen Nuten ausgebildet sind, wenn die in der Unterseite des Unterwerkzeugs ausgebildeten Eingriffsschlitze mit den an der Oberseite des Unterwerkzeugtragers angebrachten Eingriffselemente in Eingriff gebracht werden, möglich, jede der V-förmigen Nuten auf das Oberwerkzeug auszurichten. Das heißt, daß es, nachdem der Unterwerkzeugtrager einmal nach dem Ausrichten an dem Unterwerkzeughalter befestigt worden ist, auch dann nicht nötig ist, die V-förmige Nut wieder auszurichten, wenn die V-förmigen Nuten in bezug auf den Unterwerkzeugträger ausgetauscht werden, so daß der Austauschvorgang vereinfacht werden kann.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Fig. 1A ist eine Seitenansicht, die ein erstes herkömmliches Unterwerkzeug und eine Unterwerkzeuganordnung für eine Abkantpresse zeigt;
  • Fig. 1B ist eine Seitenansicht, die ein zweites herkömmliches Unterwerkzeug und eine Unterwerkzeuganordnung für eine Abkantpresse zeigt;
  • Fig. 2 ist eine Seitenansicht, die eine Ausführung des Unterwerkzeugs und der Unterwerkzeuganordnung zeigt, die an einer Abkantpresse der vorliegenden Erfindung angebracht sind;
  • Fig. 3 ist eine Perspektivansicht, die einen Unterwerkzeughalter, einen Unterwerkzeugtrager und das Unterwerkzeug der in Fig. 2 dargestellten Unterwerkzeuganordnung zeigt;
  • Fig. 4 ist eine Seitenansicht, die eine Abwandlung der Ausführung des Unterwerkzeugs gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • Fig. 5A ist ein vergrößertes Eingriffselement mit einer Rolle am Außenumfang desselben; und
  • Fig. 5B ist ein vergrößertes Eingriffselement mit einem Radiallager am Außenumfang desselben.
  • Ausführliche Beschreibung der Ausführungen
  • Eine Ausführung des Unterwerkzeugs und der Unterwerkzeuganordnung gemäß der vorliegenden Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, bei denen die gleichen Bezugszeichen für die gleichen Teile bzw. Elemente beibehalten wurden, die dieselben Funktionen wie bei den in Fig. 1A und 1B dargestellten herkömmlichen Unterwerkzeuganordnungn haben, ohne daß ihre Beschreibung wiederholt wird.
  • Fig. 2 und 3 zeigen eine Ausführung der Unterwerkzeuganordnung gemaß der vorliegenden Erfindung. In diesen Zeichnungen besteht die Unterwerkzeuganordnung ganz allgemein aus einem Unterwerkzeughalter 9, einem Unterwerkzeugtrager 33 sowie einem Unterwerkzeug 35. Des weiteren ist der Unterwerkzeugträger 33 mit einer Vielzahl von Befestigungselementen 31, die jeweils aus einem aus Schraube 39 und Scheibe 37 zusammengesetzten Paar bestehen, an dem Unterwerkzeughalter 9 befestigt.
  • Der Unterwerkzeughalter 9 ist an einem unteren Tisch 3 mit entsprechenden Befestigungselementen (nicht dargestellt) befestigt. Der Träger 33 ist an dem Unterwerkzeughalter 9 mit den Befestigungselementen 31 so befestigt, daß die Befestigungsposition des Unterwerkzeugtragers 33 in bezug auf den Unterwerkzeughalter 9 verstellt werden kann. Das Unterwerkzeug 35 ist lösbar an dem Unterwerkzeugträger 33 befestigt.
  • Das heißt, der Unterwerkzeughalter 9 ist mit einer Vielzahl T-förmig ausgesparter Abschnitte 9T versehen, die in der Langsrichtung an der Unterseite desselben so angeordnet sind, daß sie sich zu einer Seite desselben hin öffnen. Jedes der Befestigungselemente 31 (ein aus Schraube 39 und Scheibe 37 bestehendes Paar) befindet sich in jedem T-förmig vertieften Abschnitt 9T, um den Unterwerkzeugtrager 33 an dem Unterwerkzeughalter 9 an einer Vielzahl von Positionen zu befestigen.
  • Der Unterwerkzeugtrager 33 besteht aus einer länglichen Platte, die sich in der Langsrichtung erstreckt (senkrecht zum Papier in Fig. 2 und horizontal in Fig. 3). Der Unterwerkzeugträger 33 weist eine Vielzahl von Eingriffselementen (z.B. Zapfen) auf, die in einer geraden Linie in der Längsrichtung und an der Oberseite desselben an Positionen angeordnet sind, die gegenüber der Mittellängslinie in Richtung der Rückseite in der Querrichtung derselben versetzt sind (in Fig. 2 zur linken Seite). Darüber hinaus ist der Unterwerkzeugtrager 33 mit einer Vielzahl von Gewindelöchern 42 versehen, die ebenfalls in einer geraden Linie entlang der Mittellängslinie desselben angeordnet sind, und in die die Schrauben 39 der Fixierelemente 31 zum Eingriff eingeschraubt sind.
  • Des weiteren besteht das Unterwerkzeug 35 ebenfalls aus einer länglichen Platte, die sich in der Längsrichtung erstreckt (senkrecht zum Papier in Fig. 2 und horizontal in Fig. 3). Das Unterwerkzeug 35 ist mit einer ersten V-förmigen Nut 43A und einer zweiten V-förmigen Nut 43B versehen (wobei sich die Breiten dieser Nuten 43A und 43B voneinander unterscheiden), die an der Oberseite desselben parallel zueinander angeordnet sind, und in der Längsrichtung desselben gegenüber der Mittellängslinie zur Rückbzw. Vorderseite in der Querrichtung desselben versetzt angeordnet sind (nach links (hinten) und rechts (vorn) in Fig. 2).
  • Das Unterwerkzeug 35 ist des weiteren mit einer Vielzahl erster Angriffsschlitze 45A und einer Vielzahl zweiter Eingriffsschlitze 45B versehen, die beide auf einer geraden Linie in der Längsrichtung des Unterwerkzeugs 35 und an der Unterseite desselben gegenüber der Mittellängslinie zur Rück- und Vorderseite in der Querrichtung desselben versetzt angeordnet sind (nach links (hinten) und rechts (vorn) in Fig. 2). Darüber hinaus ist der Träger 35 mit einer Vielzahl von Gewindelöchern 47 versehen, die ebenfalls in einer geraden Linie entlang der Längsrichtung derselben angeordnet sind und in die die Schrauben 39 der Befestigungselemente 31 eingeschraubt werden, wenn dies erforderlich ist.
  • Es ist hier anzumerken, daß die ersten und die zweiten Schlitze 45A und 45B zu beiden Seiten (nach links und rechts in der Fig. 3) gegeneinander in der Längsrichtung des Unterwerkzeugs 35 versetzt sind, wobei die Gewindelöcher 47 jeweils ihre Mittelpunkte bilden. Weiterhin wird ein Abstand A zwischen der mittleren Bodenlinie der ersten Vförmigen Nut 43A und der Mitte des ersten Eingriffsschlitzes 45A so festgelegt, daß er einem Abstand B = A zwischen der mittleren Bodenlinie der zweiten V-förmigen Nut 43A und der Mitte des zweiten Eingriffsschlitzes 45B entspricht, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist. Daher können sowohl die ersten als auch die zweiten Schlitze 45A und 45B mit den Eingriffselementen 41 des Unterwerkzeugträgers 33 in Eingriff gebracht werden, wenn das Unterwerkzeug 35 in der Quer(Breiten)-Richtung umgekehrt wird (so daß die Rück- und die Vorderseite umgekehrt werden).
  • Um das Unterwerkzeug 35, den Unterwerkzeugträger 33 und den Unterwerkzeughalter 9 zu der Unterwerkzeuganordnung zusammenzusetzen (wenn die erste V-förmigen Nut 43A als Unterwerkzeug verwendet wird), werden die ersten Eingriffsschitze 45A, die an der Unterseite des Unterwerkzeugs 35 ausgebildet sind, mit den Eingriffselementen 41 in Eingriff gebracht, die an der Oberseite des Unterwerkzeugträgers 33 ausgebildet sind, und des weiteren werden die Befestigungselemente 31, die zeitweilig an den Unterwerkzeugträger 33 angebracht sind, in die T-förmig ausgesparten Abschnitte 9T eingeführt, die am unteren Abschnitt des Unterwerkzeughalter 9 ausgebildet sind. Danach wird die erste V-förmige Nut 43A auf ein Oberwerkzeug 7 ausgerichtet, das an einem oberen Tisch 1 befestigt ist, indem der Unterwerkzeugträger 33 in der Querrichtung verstellend bewegt wird. Nachdem das Unterwerkzeug 35 (d.h. die erste V-förmige Nut 43A) und das Oberwerkzeug 7 ausgerichtet worden sind, wird der Unterwerkzeugträger 33 an dem Unterwerkzeughalter 9 befestigt, indem die Schrauben 39 der Befestigungselement 31 angezogen werden.
  • In diesem Zustand, d.h., wenn der Unterwerkzeugträger 33 an dem Unterwerkzeughalter 9 befestigt ist, wird das Unterwerkzeug 35, wenn die erste V-förmige Nut 43A gegen die zweite V-förmige Nut 43B ausgetauscht werden soll, von dem Unterwerkzeugträger 33 entfernt, und anschließend wird das entfernte Unterwerkzeug 35 in der Quer(Vorwärts- und Rückwärts)-Richtung umgedreht. Des weiteren wird das Unterwerkzeug 35 wieder an dem Unterwerkzeugträger 33 angebracht, indem die zweiten Eingriffsschlitze 45B mit den Eingriffselementen 41 in Eingriff gebracht werden. In diesem Zustand ist die zweite V-förmige Nut 43B auf das Oberwerkzeug 7 ausgerichtet, ohne daß weiteres Ausrichten erforderlich ist, so daß es möglich ist, den Preßvorgang im Zusammenwirken der zweiten V-förmigen Nut 43B mit dem Oberwerkzeug 7 unmittelbar zu beginnen.
  • Das heißt, bei der Baugruppe gemäß der vorliegenden Erfindung ist es, wenn der Unterwerkzeugträger 33 an dem Unterwerkzeughalter 9 nach dem Ausrichten auf das Oberwerkzeug 7 befestigt worden ist, möglich, wahlweise entweder die erste oder die zweite V-förmige Nut 43A bzw. 43B sofort als das Unterwerkzeug zu verwenden, ohne daß zusätzliches Ausrichten auf das Oberwerkzeug 7 erforderlich ist, indem lediglich entweder die ersten oder die zweiten Eingriffsschlitze 45A und 45B des Unterwerkzeugs 35 mit den Eingriffselementen 41 des Unterwerkzeugträger 33 in Eingriff gebracht werden.
  • Die Vorteile der Unterwerkzeuganordnung gemäß der vorliegenden Erfindung werden im folgenden beschrieben. Bei der Unterwerkzeuganordnung, die in Fig. 2 und 3 dargestellt ist, ist anzumerken, daß eine Vielzahl der Eingriffselemente 41 als eine Werkzeugbezugsebene genutzt werden. Daher ist es, wenn die Eingriffselemente 41 Zapfen sind, wie dies in Fig. 5A dargestellt ist, möglich, die Zapfen 41 mit hoher Genauigkeit und relativ leicht durch Drehen herzustellen. Des weiteren werden, wenn die Eingriffszapfen 41 verwendet werden, vorzugsweise exzentrische Zapfen verwendet, bei denen ein Abschnitt 41B des Zapfens mit kleinem Durchmesser, der in den Unterwerkzeugtrager 33 eingelassen ist, leicht exzentrisch in bezug auf einen Abschnitt 41A mit großem Durchmesser, der von dem Unterwerkzeugtrager 33 vorsteht, ausgebildet sind. In diesem Fall kann die Werkzeugbezugsebene (die aus einer Vielzahl der Außenumfangsflächen der Zapfen 41 besteht) genau eingestellt werden, indem die Zapfen leicht gedreht werden, und so kann der Vorgang des Position ierens der Werkzeug bezugsebene einfacher und genauer ausgeführt werden.
  • Des weiteren ist es, da die Eingriffselemente 41 gegenüber der Mittelposition in der Quer(Breiten)-Richtung des Unterwerkzeugträger 33 versetzt nach hinten angeordnet sind, wenn entweder die ersten oder die zweiten Eingriffssch litze 45A und 45B des Unterwerkzeugs 35 wahlweise mit den Eingriffselementen 41 in Eingriff gebracht werden, möglich, zu verhindern, daß das Unterwerkzeug 35 in der Querrichtung des Unterwerkzeugträgers 33 nach vorn oder nach hinten verschoben wird. Darüber hinaus können die Schlitze 45A und 45B zusätzlich mit einem einfachen zusätzlichen Bearbeitungsvorgang bzw. maschineller Bearbeitung in den bereits hergestellten vorhandenen Unterwerkzeugen hergestellt werden.
  • Des weiteren ist es, da die Eingriffselemente 41 gegenüber der Mittelposition in der Quer(Breiten)-Richtung des Unterwerkzeugträgers 33 nach vom versetzt angeordnet sind, wenn das Unterwerkzeug 35 an dem Unterwerkzeugträger 33 angebracht wird, möglich, die Eingriffsschlitze 45A bzw. 45B mit den Eingriffselementen 41 in Eingriff zu bringen, indem die Vorderseite des Unterwerkzeugs 35 angehoben wird, so daß das Unterwerkzeugs 35 sicher und fest an dem Unterwerkzeugträger 33 angebracht werden kann, da der Eingriffszustand zwischen den Eingriffsschlitzen 45A bzw. 45B und den Eingriffselementen 41 zu sehen ist. Darüber hinaus ist es möglich, die Eingriffselemente 41 an Positionen anzuordnen, die gegenüber der Mittelposition in der Querrichtung des Unterwerkzeugträger 33 nach vorn versetzt sind.
  • Weiterhin ist, da anstelle einer langen Nut, die sich über die gesamte Länge des Unterwerkzeugs 35 erstreckt, die ersten und zweiten Eingriffsschlitze 45A und 45B (die mit den Eingriffselementen 41 in Eingriff sind) in der Unterseite des Unterwerkzeugs 35 als die Werkzeugbezugsebenen ausgebildet sind, die hochgenaue maschinelle Bearbeitung lediglich für die Eingriffsschlitze 45A und 45B erforderlich, ohne daß die Gesamtlänge des Unterwerkzeugs 35 hochgenau maschinell bearbeitet werden muß. Des weiteren ist es, da die Oberseite des Unterwerkzeugträger 33 und die Unterseite des Unterwerkzeugs 35 normalerweise beide zu einer Spiegeifläche poliert werden, möglich, die Eingriffsschlitze 45A und 45B sowie die Eingriffsöffnungen (für die Eingriffselemente 41) ebenfalls mit hoher Genauigkeit und relativ einfach herzustellen.
  • Darüber hinaus verringert sich, da die ersten und zweiten Eingriffsschlitze 45A und 45B in regelmäßigen Abständen in der Längsrichtung des Unterwerkzeugs 35 ausgebildet sind und darüber hinaus in der gleichen Längsrichtung zueinander versetzt sind, die Festigkeit des Unterwerkzeugs 35 nicht erheblich, so daß es möglich ist, das Unterwerkzeug 35 mit der gleichen Dicke wie bisher zu verwenden.
  • Des weiteren kommt es, wenn die Breiten beider V-förmigen Nuten 43A und 43B in dem Unterwerkzeug 35 mit einer konstanten Breite vergrößert werden, da sich die Positionen der mittleren Bodenlinien der V-förmigen Nuten 43A und 43B einander nähern, dazu, daß die Eingriffsschlitze 45A und 45B einander stören. Bei der Unterwerkzeuganordnung gemäß der vorliegenden Erfindung ist es jedoch, da die ersten und die zweiten Eingriffsschlitze 45A und 45B in der Längsrichtung zueinander versetzt ausgebildet sind, möglich, zu verhindern, daß sich die beiden Eingriffsschlitze 45A und 45B in der Längsrichtung des Unterwerkzeugs 35 stören.
  • Weiterhin reicht, wie in Fig. 2 zu sehen ist, die Schraube 39 des Befestigungselementes 31 lediglich bis an den Unterwerkzeugträger 33, ohne bis an das Unterwerkzeug 35 zu reichen. Auch bei diesem Verfahren tritt keinerlei Probleme auf, da das Unterwerkzeug 35 fest an dem Unterwerkzeugträger 33 angebracht werden kann. Wenn jedoch die Schraubenlöcher 47 in der Unterseite des Unterwerkzeugs 35 ausgebildet sind, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist, und wenn weiterhin die Schrauben 39 der Befestigungselemente 31 so lang sind, daß sie bis an das Unterwerkzeug 35 reichen, ist es möglich, das Unterwerkzeug 35 an dem Unterwerkzeugträger 33 auf die gleiche Weise wie bei der in Fig. 1A dargestellten herkömmlichen Unterwerkzeuganordnung zu befestigen. In diesem Fall ist es möglich, das in Fig. 1A dargestellte herkömmliche Unterwerkzeug unverändert einzusetzen. Das heißt, wenn die ersten und die zweiten Eingriffsschlitze 45A und 45B zusätzlich in der Unterseite der herkömmlichen Unterwerkzeuge ausgebildet sind, wie es in Fig. 1 dargestellt ist (so daß sie die bereits hergestellten Gewindelöcher nicht stören), ist es möglich, die herkömmlichen Unterwerkzeuge unverändert als die Unterwerkzeuganordnung der vorliegenden Erfindung einzusetzen.
  • Weiterhin ist es, da die ersten und zweiten Eingriffsschlitze 45A und 45B in regelmäßigen Abständen in der Längsrichtung des Unterwerkzeugs 35 ausgebildet sind und darüber hinaus in der gleichen Längsrichtung gegeneinander versetzt sind, wenn das Unterwerkzeug 35 in der Querrichtung leicht verschoben ist, nicht erforderlich, das Unterwerkzeug 33 über die gesamte Länge des Unterwerkzeugs 33 zu korrigieren. Das heißt, es ist, sofern nur die Eingriffsschlitze 45A und 45B an dem verschobenen Abschnitt korrigiert werden, möglich, die Eingriffsschlitze mit den Eingriffselementen 41 in Eingriff zu bringen. Das heißt, das Unterwerkzeug 35 der vorliegenden Erfindung kann im Unterschied zu dem herkömmlichen Unterwerkzeug an dem Unterwerkzeugträger 33 auch dann angebracht werden, wenn es verformt ist.
  • Weiterhin ist es, da das Unterwerkzeug 35 aufgrund des Schlitzeingriffs der Eingriffsschlitze 45A und 45B und der Eingriffselemente (Zapfen) 41 geringfügig in der Längsrichtung desselben in bezug auf den Unterwerkzeugträger 33 bewegt werden kann, möglich, ein Unterwerkzeug 45 in engen Kontakt mit einem weiteren Unterwerkzeug zu bringen.
  • Darüber hinaus ist es, da die ersten und zweiten Eingriffsschlitze 45A und 45B in der Unterseite des Unterwerkzeugs 35 in gleichem Abstand A = B (in Fig. 2) zu den mittleren Bodenlinien der ersten und der zweiten V-förmigen Nut 43A bzw. 43B ausgebildet sind, wenn die Breiten der ersten und der zweiten V-förmigen Nut 43A und 43B verändert werden, ohne die Wanddicke T an den Schulterabschnitten der entsprechenden V- förmigen Nuten zu verändern, möglich, die Eingriffsschlitze 45A und 45B an jeder beliebigen Position anzuordnen, solange die Bedingung A = B erfüllt ist. Das heißt, es ist möglich, verschiedene V-förmige Nuten mit unterschiedlicher Breite beim Einsatz des Unterwerkzeugs 35 mit konstanter Breite herzustellen.
  • Die Unterwerkzeuganordnung der vorliegenden Erfindung kann, ohne nur auf die in Fig. 2 und 3 dargestellte Ausführung beschränkt zu sein, wie folgt abgewandelt werden: Beispielsweise ist es, wie in Fig. 4 dargestellt, möglich, eine Vielzahl von Eingriffsschlitzen 45 an der Unterseite des Unterwerkzeugs 35 in einer geraden Linie in der Längsrichtung an einer Position anzuordnen, die sich in gleichem Abstand A zu der Position der mittleren Bodenlinie sowohl der ersten als auch der zweiten V-förmigen Nut 43A bzw. 43B befindet, die an der Oberseite des Unterwerkzeugs 35 ausgebildet sind. Diese Eingriffsschlitze 45 werden gemeinsam sowohl für die erste als auch die zweite V-förmige Nut 43A bzw. 43B mit den Eingriffselementen 41 in Eingriff gebracht. Bei dieser Abwandlung kann die Anzahl der Eingriffsschlitze verlängert werden, so daß die maschinelle Bearbeitung und die Verarbeitung weiter vereinfacht werden können.
  • Weiterhin ist es auch möglich, eine Rolle 41C (wie in Fig. 5A dargestellt) oder ein Lager 41D (wie in Fig. 5B dargestellt) an einer Außenumfangsfläche des Zapfens 41 (des Eingriffselementes) anzubringen, die von der Oberseite des Unterwerkzeugträgers 33 vorsteht, und zwar so, daß die Rolle bzw. das Lager gut in den Eingriffsschlitz 45A bzw. 45B passen. Bei dieser bevorzugten Ausführung kann das Unterwerkzeug 35 leichter in der Längsrichtung des Unterwerkzeugs in bezug auf den Unterwerkzeugträger 33 bewegt werden.
  • Bei der Unterwerkzeuganordnung gemäß der vorliegenden Erfindung ist es, wie obenbeschrieben, da die ersten und zweiten Eingriffsschlitze an Positionen in gleichem Abstand zu der ersten und der zweiten V-förmigen Nut angeordnet sind, wenn das Unterwerkzeug (eine der V-förmigen Nuten) auf das Oberwerkzeug ausgerichtet worden und anschließend der Unterwerkzeugträger an dem Unterwerkzeughalter befestigt worden ist, möglich, die V-förmigen Nuten gegeneinander auszutauschen, ohne daß sie auf das Oberwerkzeug ausgerichtet werden müssen, so daß der Vorgang des Auswechselns erheblich vereinfacht werden kann. Das heißt, jeder der ersten und zweiten Eingriffsschlitze kann gemeinsam zum Ausrichten sowohl der ersten als auch der zweiten V- förmigen Nut auf das Oberwerkzeug genutzt werden.
  • Weiterhin ist es, da die ersten und zweiten Eingriffsschlitze anstatt der Eingriffsnut eingesetzt werden, möglich, die Schlitze im Vergleich mit der Eingriffsnut mit hoher Genauigkeit und relativ leicht herzustellen.
  • Darüber hinaus können die Eingriffsschlitze durch zusätzliche maschinelle Bearbeitung des bereits hergestellten Unterwerkzeugs hergestellt werden. Weiterhin können verschiedene V-förmige Nuten unterschiedlicher Breite in einem Unterwerkzeug mit einer konstanten Breite hergestellt werden.

Claims (11)

1. Unterwerkzeug für eine Abkantpresse, das aufweist: eine erste V-förmige Nut (43A), die in einer Längsrichtung und an einer Oberseite desselben verläuft; eine zweite V-förmige Nut (43B), die in der Längsrichtung und an der Oberseite desselben parallel zu der ersten V-förmigen Nut (43A) verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß das Unterwerkzeug (35) versehen ist mit: einer Vielzahl erster Eingriffsschlitze (45A), die an einer Unterseite desselben parallel zu der ersten V- förmigen Nut (43A) mit einem vorgegebenen Abstand (A) zu einer mittleren Bodenlinie der ersten V-förmigen Nut (43A) in einer Querrichtung desselben angeordnet sind; sowie einer Vielzahl zweiter Eingriffsschlitze (45B), die an der Unterseite desselben parallel zu der zweiten V-förmigen Nut (43B) im gleichen vorgegebenen Abstand (B=A) zu einer mittleren Bodenlinie der zweiten V-förmigen Nut (43B) in der Querrichtung desselben angeordnet sind.
2. Unterwerkzeug für eine Abkantpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten Eingriffsschlitze (45A, 45B) gemeinsam zum Ausrichten der ersten und der zweiten V-förmigen Nut (43A, 43B) auf ein Oberwerkzeug (7) benutzt werden, das mit dem Unterwerkzeug (35) in Eingriff kommt.
3. Unterwerkzeug für eine Abkantpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten Eingriffsschlitze (45A, 45B) so angeordnet sind, daß sie in der Längsrichtung des Unterwerkzeugs (35) gegeneinander versetzt sind.
4. Unterwerkzeug für eine Abkantpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Eingriffsschlitze (45A) und die zweiten Eingriffsschlitze (45B) durch gemeinsame Eingriffsschlitze (45) ersetzt werden, die in einer geraden Linie im gleichen Abstand zu der mittleren Bodenlinie sowohl der ersten (43A) als auch der zweiten V-förmigen Nut (43B) angeordnet sind.
5. Unterwerkzeuganordnung für eine Abkantpresse, die ein Unterwerkzeug (35) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4 umfaßt, sowie einen Unterwerkzeugträger (33) zum Anbringen des Unterwerkzeugs (35); einen Unterwerkzeughalter (9), der an einem unteren Tisch (3) der Abkantpresse befestigt ist, sowie Befestigungselemente (31; 39) zum Befestigen des Unterwerkzeugträgers (33) an dem Unterwerkzeughalter (9), dadurch gekennzeichnet, daß der Unterwerkzeugträger (33) mit einer Vielzahl von Eingriffselementen (41) versehen ist, die an einer Oberseite desselben so angeordnet sind, daß sie mit jedem der ersten bzw. zweiten Eingriffsschlitze (45A, 45B) oder mit den gemeinsamen Eingriffssch litzen (45) in Eingriff gebracht werden können, wenn das Unterwerkzeug (35) in der Querrichtung desselben umgedreht und an dem Unterwerkzeugträger (33) angebracht wird, um die erste V-förmige Nut (43A) gegen die zweite V-förmige Nut (43B) auszutauschen oder umgekehrt.
6. Unterwerkzeuganordnung für eine Abkantpresse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingriffselemente (41) Eingriffszapfen sind.
7. Unterwerkzeuganordnung für eine Abkantpresse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingriffszapfen (41) so angeordnet sind, daß sie gegenüber einer Mittellängslinie des Unterwerkzeugträgers (33) in einer Querrichtung des Unterwerkzeugtragers (33) versetzt sind.
8. Unterwerkzeuganordnung für eine Abkantpresse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingriffszapfen (41) so angeordnet sind, daß sie gegenüber der Mittellängslinie des Unterwerkzeugträgers (33) in der Querrichtung des Unterwerkzeugträgers (33) nach hinten versetzt sind.
9. Unterwerkzeuganordnung für eine Abkantpresse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Eingriffszapfen (41) weiterhin eine Rolle (41C) am Außenumfang desselben umfaßt.
10. Unterwerkzeuganordnung für eine Abkantpresse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Eingriffszapfen (41) weiterhin ein Radiallager an der Außenumfangsfläche desselben umfaßt.
11. Unterwerkzeuganordnung für eine Abkantpresse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Eingriffszapfen (41) aus einem Abschnitt (41A) mit großem Durchmesser und einem Abschnitt (41B) mit kleinem Durchmesser besteht, der in den Unterwerkzeugträger (33) eingelassen ist, wobei der Abschnitt (41A) mit großem Durchmesser gegenüber dem Abschnitt (41B) mit kleinem Durchmesser exzentrisch ausgebildet ist, um die Position des Zapfens (41) leicht und genau verstellen zu können.
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