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DE69407365T2 - Naht mit hoher schlingendichte - Google Patents

Naht mit hoher schlingendichte

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Publication number
DE69407365T2
DE69407365T2 DE69407365T DE69407365T DE69407365T2 DE 69407365 T2 DE69407365 T2 DE 69407365T2 DE 69407365 T DE69407365 T DE 69407365T DE 69407365 T DE69407365 T DE 69407365T DE 69407365 T2 DE69407365 T2 DE 69407365T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fabric
pin
loops
seam
warp
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE69407365T
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English (en)
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DE69407365D1 (de
Inventor
Alfred Scarfe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Jwi Ltd
Original Assignee
Jwi Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Family has litigation
First worldwide family litigation filed litigation Critical https://patents.darts-ip.com/?family=21877305&utm_source=google_patent&utm_medium=platform_link&utm_campaign=public_patent_search&patent=DE69407365(T2) "Global patent litigation dataset” by Darts-ip is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
Application filed by Jwi Ltd filed Critical Jwi Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE69407365D1 publication Critical patent/DE69407365D1/de
Publication of DE69407365T2 publication Critical patent/DE69407365T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D3/00Woven fabrics characterised by their shape
    • D03D3/04Endless fabrics
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/0027Screen-cloths
    • D21F1/0054Seams thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
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  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)
  • Medicines That Contain Protein Lipid Enzymes And Other Medicines (AREA)
  • Decoration Of Textiles (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

    Hintergrund der Erfindung (a) Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine verbesserte hochfeste, zurückgewobene stiftgesicherte Nahtstelle mit hoher Schlingendichte zur Verwendung beim Verbinden der Enden von Papiermacher- und ähnlichen Geweben.
  • (b) Beschreibung des Standes der Technik
  • Gewebe, die zur Verwendung in entweder den Formungs-, den Preß oder den Trocknungsteilabschnitten von Papierherstellungsmaschinen bestimmt sind, werden gewöhnlich durch eines von drei Verfahren endlos gemacht:
  • 1) Endlosweben, wie es beispielsweise in der US-A-2,903,021 beschrieben ist;
  • 2) Verbinden der gegenüberliegenden Enden eines Flachgewebes mit einer Permanentnaht, wie es beispielsweise in der US-A-3,366,355; der US-A-3,596,858 oder der US-A-3,700,194 beschrieben ist; oder
  • 3) Verbinden der gegenüberliegenden Enden eines Flachgewebes durch Ausbilden kleiner Schlingen in den gegenüberliegenden Gewebeenden und dann Verflechten dieser Schlingenenden während der Anbringung des Gewebes an der Papierherstellungsmaschine, um einen Durchgang zu bilden, durch den ein Stift eingesetzt wird, um eine Verbindung vom Gelenktyp auszubilden. Derartige Nähte sind beispielsweise in der US-A-4,182,381, der US-A-4,469,142 und der US-A-5,092,373 beschrieben.
  • Die vorliegende Erfindung befaßt sich mit dem letzten dieser Verfahren. Obwohl verschiedene Typen dieser Nähte gegenwärtig an Papierherstellungsgeweben im Gebrauch stehen, ist der wünschenswerteste Nahttyp, der den geringsten Abdruck in der Papierbahn in Kontakt mit dieser erzeugt, eine zurückgewobene, stiftgesicherte Nahtstelle, wobei die Kettfäden des Gewebes dazu verwendet werden, um die Schlingen auszubilden, die den Verbindungsstift aufnehmen. Die Schlingen werden dadurch gebildet, daß die Enden von einigen der Kettfäden in einen nahegelegenen Kettfadenweg in dem Gewebe in Ausrichtung mit dem Gewebewebmuster zurückgewoben werden. Derartige Nähte sind beim Stand der Technik gut bekannt und werden in der Branche und daher in dieser Offenbarung als stiftgesicherte Nahtstellen bezeichnet. Aufgrund ihrer Länge sind Trocknergewebe an der Papiermaschine beinahe immer mit einer Naht innerhalb der Maschine verbunden und daher trifft diese Erfindung insbesondere auf Trocknergewebe zu. Es werden jedoch auch Preßgewebe oft durch stiftgesicherte Nahtstellen verbunden, wie beispielsweise einige Grobgewebe, und die Erfindung trifft gleichermaßen gut auf diese Gewebetypen zu.
  • Es ist gut bekannt, daß die meisten stiftgesicherten Nahtstellen nach dem Stand der Technik in Geweben ausgebildet sind, die in 4-Fach- oder 8- Fach-Webmustern gewoben sind. Derartige Gestaltungen sind aufgrund ihrer geraden Anzahl von Fächern besonders gut für stiftgesicherte Nähte geeignet. Die stiftgesicherte Nahtstelle wird typischerweise dadurch gefertigt, daß eine vorbestimmte Anzahl von Schußfaden strängen von jedem Ende des Gewebes entfernt wird und dann die gekräuselten Kettfadenstränge, die nun von beiden Gewebeenden vorragen, durch eine Vielzahl von hinzugefügten Schußfäden auf eine Weise zurückgewoben werden, die gut bekannt ist. Die Schußfadenstränge sind im allgemeinen aus einer Gruppe ausgewählt, die aus thermoplastischen Polymer-Monofilamenten, Fasergarnen, Multifilamentgarnen, mehrfädigen Monofilamenten oder Kombinationen davon besteht. Ein Kettfadenstrang wird typischerweise nach hinten umgelegt und teilweise in einem naheliegenden Kettfadenweg ineinander gewoben, bis er den Kettfadenstrang erreicht, der normalerweise in diesem Weg liegt, der auch in die hinzugefügten Schußfadenstränge zurückgewoben wird. Beide Stränge werden nahe der Oberfläche des Gewebes abgeschnitten, um Endpunkte bei verschiedenen Abständen von dem letzten ursprünglichen ungestörten Schußfadenstrang in dem Gewebeende zu schaffen. Eine Hälfte dieser nach hinten umgelegten Kettfadenstränge wird um eine schlingenbildende Stange gebogen, die benachbart dem letzten hinzugefügten Schußfadenstrang angeordnet ist, um Stiftschlingen zu bilden. Die verbleibenden nach hinten umgelegten Kettfadenstränge werden um den letzten hinzugefügten Schußfaden gebogen, um nichttragende Schlingen zu bilden. Das gleiche Verfahren wird an dem gegenüberliegenden Gewebeende so angewendet, daß Nahtschlingen erzeugt werden, die identisch zu denjenigen sind, die an dem ersten Gewebeende gefertigt sind. Die Naht wird dann durch Verflechten der beiden Sätze an Stiftschlingen und Einsetzen des Stiftes geschlossen. Es wird somit gesehen, daß nur 50 % der verfügbaren Kettfadenstränge von jedem gegenüberliegenden Gewebeende dazu verwendet werden, um die tragenden Stiftschlingen in diesen stiftgesicherten Nahtstellen nach dem Stand der Technik zu bilden.
  • Stiftgesicherte Nahtstellen nach dem Stand der Technik leiden an verschiedenen Nachteilen, einschließlich, aber nicht darauf begrenzt, der folgenden:
  • 1) der Schwierigkeit, mit der die Gewebeenden verflochten werden und der Stift während der Anbringung an der Papiermaschine eingesetzt wird,
  • 2) Gewebeversagen als Folge einer unzureichenden Festigkeit im Bereich der Naht, und
  • 3) Bilden eines Abdruckes auf der feuchten Papierbahn durch die Naht.
  • Eine leichte Anbringung ist ein sehr wichtiges Merkmal von Stiftnahtgeweben. Wenn ein langer Zeitraum erforderlich ist, um ein Gewebe an einer großen Papiermaschine anzubringen, als Folge von Schwierigkeiten, auf die während der Verflechtung der Stiftschlingen oder dem Einsetzen des Stiftes über die Gewebebreite gestoßen wird, dann können die Kosten für die Papierhersteller, was Maschinenstillstandszeiten betrifft, groß werden. Es sind zahlreiche Versuche durchgeführt worden, um die Leichtigkeit zu verbessern, durch die die Naht gebildet und der Stift in Gewebe eingesetzt wird, die während ihrer Anbringung an der Papierherstellungsmaschine endlos gemacht werden; die US-A-4,035,872 und die US-A-4,945,612 sehen Beispiele von verschiedenen Verfahren vor, die erdacht sind, die Verflechtung der gegenüberliegenden Enden des Gewebes zu verbessern oder zu unterstützen, und den Einsatz des Stiftes durch Schaffen eines offeneren Stiftaufnahmekanals zu vereinfachen. Die US-A-4,469, 142 offenbart beispielsweise eine stiftgesicherte Nahtstelle, die vergrößerte Nahtschlingen aufweist, mit der Aufgabe der Bewältigung dieser Probleme.
  • Es ist gut bekannt, daß die Naht einen Schwachpunkt des Gewebes darstellt und Nahtversagen in allen Papierherstellungsgeweben alltäglich sind. Somit ist es auch sehr wünschenswert, eine stiftgesicherte Nahtstelle zu schaffen, deren Zugfestigkeit derjenigen des Gewebes selbst so nahe wie möglich kommt. Wie vorher angemerkt wurde, sind die meisten stiftgesicherten Nahtstellen nach dem Stand der Technik in 4- oder 8- Fach-Geweben gefertigt, in denen eine Hälfte der Gewebekettgarne dazu verwendet wird, Stifthalteschlingen an jedem gegenüberliegenden Ende des Gewebes zu bilden. Dies entspricht einer 50 % Schlingenfüllung. Der Begriff "Schlingenfüllung" wird von nun an dazu verwendet, den Prozentsatz der gesamt verfügbaren Anzahl von Kettgarnen an jedem Ende des Gewebes zu bezeichnen, die dazu verwendet werden, die Stifthalteschlingen zu bilden. Es wird angenommen, daß eine 50 % Schlingenfüllung notwendig ist, um zuzulassen, daß sich die Schlingen von den gegenüberliegenden Gewebeenden leicht verflechten lassen, während ein offener Durchgang für den schließenden Stift geschaffen wird, wodurch die Gewebeanbringungszeit verringert wird. Da die verbleibenden 50 % der verfügbaren Kettfäden keine tragenden Elemente in der Naht darstellen, kann die Zugfestigkeit derartiger Nähte 50 % der Gewebefestigkeit nicht überschreiten.
  • Die Kettfadenfüllung, wie sie hier verwendet ist, ist als die Menge an Kettfaden in einem gegebenen Raum relativ zu dem betrachteten Gesamtraum definiert. Die Kettfadenfüllung kann über 100 % betragen, wenn mehr Kettfadenstränge in die verfügbaren Räume hineingezwängt werden, als der Raum in einer einzelnen Ebene dimensionsgerecht anpassen kann. Gewebe mit einer Nennkettfadenfüllung von annähernd 100 % weisen im allgemeinen eine tatsächliche berechnete Kettfadenfüllung von 80 % bis 120 % auf, wie auch die Gewebe der vorliegenden Erfindung. Werte über 100 % werden durch Zusammendrängen und Seitenwelligkeit der Kettfadenstränge bewirkt.
  • Es ist wünschenswert, daß die Naht keinen Abdruck auf dem Papier hinterläßt, das über dieser geformt wird. Nahtabdrücke können in dem Trocknerteilabschnitt durch unterschiedliche Trocknungsraten, die aus Änderungen der Luftpermeabilität in dem Nahtbereich verglichen zu der Substanz des Gewebes resultieren, oder durch übermäßigen Druck von irgendwelchen angehobenen Abschnitten der Naht gegen die nasse Papierbahn bewirkt werden, wenn sie gegen einen Trocknerzylinder gehalten wird. In jedem Fall ist es gut bekannt, daß eine stiftgesicherte Nahtstelle mit relativ kurzen Stifthalteschlingen, die mit einem Stift der richtigen Größe geschlossen ist, jegliche Tendenz für Abdrücke verringert. Im allgemeinen sollte die Naht eine so geringe Differenz wie möglich im Hinblick auf sowohl die Luftpermeabilität als auch die Dicke im Vergleich zu dem Rest des Gewebes schaffen. Es ist oft ein Kompromiß zwischen den Anforderungen der Verhinderung von Abdrücken und der Zugfestigkeit erforderlich, um eine Naht zu schaffen, die schnell und leicht in dem Gewebe an der Papiermaschine angebracht werden kann.
  • Es sind zahlreiche Mittel vorgeschlagen worden, um die oben angemerkten Nahtanforderungen der Verhinderung von Abdrücken, der Festigkeit und der Leichtigkeit der Anbringung zu optimieren. Beispielsweise offenbart Lees in der US-A-4,026,331 eine zurückgewobene stiftgesicherte Nahtstelle zur Verwendung in einzelschichtbildenden Geweben mit einer Kettfadenfüllung von größer als 80 %. Das Patent lehrt, daß Nahtabdrücke durch Wählen geeigneter Gewebewebstrukturen und Garndurchmessern verringert werden können, die sicherstellen, daß die Dicke von sowohl dem Gewebe als auch der Naht annähernd gleich sind. Die Naht wird dadurch gebildet, daß die gegenüberliegenden Gewebeenden aufgetrennt und dann, wenn sie erneut gewoben werden, die schlingenbildenden Kettgarne so nach hinten umgelegt werden, daß sich ihre Kräuselung in Ausrichtung mit dem Gewebekräuselungsmuster befindet. Es ist jedoch offenbart, daß diese letztgenannte Anforderung die Anwendung des Verfahrens auf symmetrische Webmuster beschränkt (Spalte 4, Zeilen 47 bis 56). Die Naht verwendet 50 % der verfügbaren Kettgarne, um die tragenden Stiftschlingen zu bilden, wodurch ihre Zugfestigkeit 50 % der Gewebezugfestigkeit nicht überschreiten kann. Das Patent schweigt in bezug auf die Winkelorientierung der Nahtschlingen.
  • In der US-A-4,99 1,630 offenbart Penven eine stiftgesicherte Nahtstelle mit 100 % Schlingenfüllung zur Verwendung in einzelkettschichtgewobenen Preßfilzbasisgeweben. Die Stiftschlingen an den gegenüberliegenden Gewebeenden sind so ausgebildet, daß sie entgegengesetzt zueinander geneigt sind. Eine Wärmefixierung des Gewebes wird dann angeblich bewirken, daß die Stiftschlingen erneut so ausgerichtet werden, daß sie eine im wesentlichen orthogonale Orientierung in bezug auf den Stift einnehmen, wodurch ein einfaches Schließen der Naht erlaubt wird. Fachleute werden erkennen, daß die von Penven offenbarte Naht mit 100 % Schlingenfüllung, wie auch der in Fig. 1 des Patentes gezeigte Stand der Technik nur erzielt werden kann, wenn die Kettfadenfüllung des Gewebes kleiner als 50 % ist, da andernfalls nicht ausreichend Raum an der Naht zur Verfügung steht, um die Stiftschlingen miteinander zu vermaschen. Sowohl Fig. 1 als auch Fig. 4 von Penven zeigen Gewebe, bei denen es scheint, daß sie eine niedrige Kettfadenfüllung aufweisen. Im Gegensatz dazu muß die Kettfadenfüllung der Gewebe der vorliegenden Erfindung im Bereich von ungefähr 80 % bis ungefähr 120 % liegen. Deshalb sind die Offenbarung von Penven und der Stand der Technik für die vorliegende Erfindung nicht relevant, obwohl die Naht mit 100 % Schlingenfüllung ein wünschenswertes Ziel ist. Die Forschung des vorliegenden Erfinders hat gezeigt, daß es möglich ist, eine Naht mit hoher Schlingenfüllung zur Verwendung in einem Gewebe mit hoher Kettfadenfüllung ohne die begleitenden Nachteile des Standes der Technik, der durch Penven angemerkt ist, zu bilden.
  • Vor der vorliegenden Erfindung waren die Hersteller von Stoffwaren für Papiermaschinen nicht in der Lage, zurückgewobene stiftgesicherte Nahtstellen in Gewebegestaltungen, die eine ungeradzahlige Anzahl von Fächern, wie beispielsweise 3-Fach-Gestaltungen, und ganze Mehrfache davon, wie beispielsweise 6-Fach-Gestaltungen, verläßlich zu erzeugen. MacBean beschreibt in der US-A-4,438,789 eine stiftgesicherte Nahtstelle, bei der 66 2/3 % der verfügbaren Kettfadenstränge dazu verwendet werden, um Stifrhalteschlingen in einem Gewebe mit hoher Kettfadenfüllung zu bilden, das eine asymmetrische 6-Fach-Halbduplex-Webmustergestaltung aufweist. Dieses Patent erkannte die Schwierigkeit der Verflechtung einer Naht mit 66 2/3 % Schlingenfüllung und versuchte, das Problem dadurch zu lösen, daß die Schlingen in eine aufrechte Position mittels ergänzender Multifilamentgarne gezwungen werden, die um Paare von Kettfadenschlingen miteinander verwoben sind, wobei diese in eine orthogonalen Position aneinander gedrängt werden, um die Schlingenausrichtung zu verbessern und die Schlingenverflechtung zu erleichtern. Die Hauptmerkmale dieses Patents sind wie folgt:
  • i) die Naht kann ohne Drehen der Kettgarne an den Schlingen gebildet werden (Spalte 3, Zeilen 15 - 17),
  • ii) alle der vorragenden Kettfadenstränge, die die Stift- und Halte- Schlingen bilden, werden ohne Rücksicht auf ihre vorfixierte Kräuselungskonfiguration oder das Kräuselungsmuster des Gewebes zurückgewoben (Spalte 3, Zeilen 24 - 26), und
  • iii) gewählte Paare von Stiftschlingen werden gruppiert, um Tandemschlingen mit dazwischenliegenden Halteschlingen zu bilden, so daß zwei Drittel der verfügbaren Kettfadenstränge in Stiftschlingen gebildet werden (Spalte 4, Zeilen 21 bis 27), die dann mittels ergänzender flexibler Stränge aneinander gezogen werden, um ihre Vermaschung und den Stifteinsatz zu erleichtern (Spalte 4, Zeilen 28 bis 36).
  • Eine Aufgabe dieses Patentes war es, eine hochfeste Naht zu schaffen, bei der 66 2/3 % der Kettfadengarne dazu verwendet werden, um die Stiftschlingen zu erzeugen. Das Schlüsselmerkmal von MacBean ist, daß flache Monofilamentkettgarne, welche die Stift- und Halteschlingen bilden, in das Gewebe ohne Rücksicht auf ihre vorfixierte Kräuselungskonfiguration oder das Kräuselungsmuster des Gewebes erneut zurückgewoben werden.
  • Die MacBean-Naht bringt sowohl den Papierherstellern als auch den Herstellern von Stoffwaren für Papiermaschinen eine Anzahl von praktischen Nachteilen. Erstens müssen, um eine Naht mit 66 2/3 % Schlingenfüllung in Geweben dieser Webmustergestaltung herzustellen, die Nahtschlingen in Paaren ausgebildet sein, wodurch es erforderlich wird, daß zwei Stiftschlingen an einem Gewebeende in einen Raum passen, der durch eine Halteschlinge besetzt ist, die durch ein Kettgarn an dem zweiten Gewebeende gebildet wird. Zweitens ist ein zusätzlicher Herstellungsschritt erforderlich, um die ergänzenden flexiblen Stränge einzuweben, die erforderlich sind, um die Paare an Nahtschlingen aufrecht und in Ausrichtung zu halten, so daß der Stift während der Gewebeanbringung eingesetzt werden kann. Drittens muß, um die offenbarte Naht mit zwei Dritteln Schlingenfüllung mit ihren Paaren von gleich großen Stiftschlingen zu bilden, zumindest einer der Kettfadenstränge von jedem Paar versetzt zu dem vorfixierten Kräuselungsmuster des Gewebes zurückgewoben werden, wodurch eine inakzeptable Rauheit an der Naht bewirkt wird. Soweit dem Anmelder bekannt ist, wird diese Nahtgestaltung nicht kommerziell verwendet.
  • Wenn eine stiftgesicherte Nahtstelle mit 50 % Schlingenfüllung nach dem Stand der Technik in einem 3-Fach-Webmuster ausgebildet wird, wird das Ergebnis nicht zufriedenstellend sein. Obwohl die Länge des Kettgarnes, das jede Stifthalteschlinge bildet, gleich ist, schreibt das 3-Fach-Webmuster vor, daß benachbarte schlingenbildende Garne jeweils an verschiedenen Startpunkten in dem Gewebe beginnen müssen. Dann werden die Schlingen entweder unterschiedliche Abstände von den Gewebeenden nach außen vorragen, um eine unregelmäßige Naht zu bilden, oder die Kettgarne können nicht erneut verwoben werden, um so ihre Kräuselung in Ausrichtung mit der des Gewebewebmusters beizubehalten. Somit sind 3-Fach- und 6-Fach-Webmuster üblicherweise nicht in Geweben verwendet worden, bei denen stiftgesicherte Nahtstellen erforderlich sind, trotz der Nützlichkeit einiger dieser Webmuster.
  • Ähnlicherweise wird, wenn die Lehren des Standes der Technik von Lees oder Penven beispielsweise in einer Naht mit 66 2/3 % Schlingenfüllung, wie beispielsweise von MacBean offenbart, angewendet sind, das Ergebnis auch nicht zufriedenstellend sein. Lees und MacBean stehen zueinander in Hinsicht auf die Notwendigkeit eines Zurückwebens der Kettgarne von der Naht in Ausrichtung mit dem Gewebewebmuster in Widerspruch. Penven und MacBean stimmen insoweit überein, daß beide die Verwendung von orthogonalen Stiftschlingen befürworten, um einen Stifreinsatz zu erleichtem. Penven verläßt sich jedoch auf eine Wärmefixierung, um die geneigten Stiftschlingen in eine orthogonale Position umzuorientieren, während MacBean ergänzende Garne verwendet, um das gleiche Ergebnis zu erzielen. Es sei auch angemerkt, daß weder die von Penven als Stand der Technik beschriebene Naht, noch die offenbarte Naht, von denen beide Nähte eine Schlingenfüllung von 100 % aufweisen, in Geweben angewendet werden könnten, deren Kettfadenfüllung 50 % überschreitet, da sie schwierig oder unmöglich zu schließen wären.
  • Somit sind Nahtgestaltungen nach dem Stand der Technik bei gewissen Anwendungen aus einer Vielzahl von Gründen nicht vollständig zufriedenstellend. Es besteht in der Papierherstellungsindustrie immer noch ein Bedarf für ein Trocknergewebe, das eine zurückgewobene stiftgesicherte Nahtstelle umfaßt, die in Kombination die folgenden Merkmale aufweist:
  • i) hohe Zugfestigkeit, die der des Gewebes nahekommt,
  • ii) niedriges Profil, so daß auf der darauf gebildeten Bahn kein Abdruck ausgebildet wird, und
  • iii) Leichtigkeit der Anbringung an der Papiermaschine.
  • Es ist insbesondere wünschenswert, daß eine derartige Naht auf Gewebe anwendbar ist, die in 3-Fächern oder ganzen Mehrfachen davon gewoben sind, wobei die Kettgarne, die die Stifthalteschlingen bilden, in Ausrichtung mit dem Gewebewebmuster zurückgewoben sind.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung versucht, die vorher erwähnten Schwierigkeiten des Standes der Technik dadurch zu bewältigen, daß ein Trocknergewebe zur Verwendung in einem Trocknerteilabschnitt einer Papierherstellungsmaschine geschaffen wird, wobei das Gewebe ein erstes und zweites Ende aufweist, die durch eine stiftgesicherte Nahtstelle verbunden sind, welche einen Stift und den Stift haltende Schlingen umfaßt, wobei in dem Gewebe:
  • a) die Kettgarne polymere Monofilamente sind, die bei einer Kettfadenfüllung von ungefähr 80 % bis ungefähr 120 % gewoben sind, wobei der Begriff Kettfadenfüllung die Menge an Kettfaden in einem gegebenen Raum als einen Prozentsatz relativ zu dem betrachteten Gesamtraum bezeichnet; und
  • b) die Kettgarne, von denen die den Stift haltenden Schlingen an den ersten und zweiten Gewebeenden ausgebildet werden, so in das Gewebe zurückgewoben werden, daß ihre vorfixierte Kräuselung in Ausrichtung mit der des Gewebewebmusters beibehalten wird;
  • und wobei ferner in der stiftgesicherten Nahtstelle:
  • i) die den Stift haltenden Schlingen eine Schlingenfüllung von größer als 50 % aufweisen, wobei der Begriff Schlingenfüllung den Prozentsatz der gesamt verfügbaren Anzahl von Kettgarnen an jedem Ende des Gewebes bezeichnet, die dazu verwendet werden, die den Stift haltenden Schlingen auszubilden;
  • ii) die den Stift haltenden Schlingen jeweils von einer Länge an Kettgarn ausgebildet sind, die nicht größer als zwei und einhalb Wiederholungen des Gewebewebmusters ist;
  • iii) die den Stift haltenden Schlingen an dem ersten Gewebeende eine "S"-Orientierung aufweisen; und
  • iv) die den Stift haltenden Schlingen an dem zweiten Gewebeende eine "Z"-Orientierung aufweisen.
  • Diese neuartigen Merkmale verbessern die Leichtigkeit, mit der die Stifthalteschlingen entlang der Gewebeenden verflochten werden, und schaffen einen glatteren und offeneren Durchgang für den Einsatz des Stiftes. Infolgedessen ist es einfacher, die resultierende Naht an der Papierherstellungsmaschine anzubringen. Die verbesserte Verflechtung der Stifthalteschlingen und ihre hohe Schlingenfüllung verringert den Hang dieser neuartigen Nähte, auf den darauf ausgebildeten Bahnen Abdrücke zu hinterlassen, während die Zugfestigkeit der Naht erhöht wird. Die relativ kurzen Stifthalteschlingen umfassen vorzugsweise eine Länge an Kettgarn, die nicht grtßer als zwei und einhalb Wiederholungen des Gewebewebmusters beträgt. Die resultierende Naht ist überraschend leicht zu schließen, trotz der hohen Schlingenfüllung und der relativ kurzen Schlingenlänge. Nähte, die in Übereinstimmung mit den Lehren dieser Erfindung hergestellt sind, sind insbesondere in Trocknergeweben nützlich, aber Nähte in anderen Gewebetypen, wie beispielsweise diejenigen, die für die Formungs- oder Preßteilabschnitte von Papierherstellungsmaschinen bestimmt sind, werden aus den Merkmalen dieser Erfindung gleichermaßen gut einen Nutzen ziehen.
  • Die Buchstaben "S" und "Z" werden von nun an dazu verwendet, die Drehrichtung zu beschreiben, die dazu verwendet wird, die Stifthalteschlingen um die Zentralachse des Stiftes zu formen. Man sagt, eine Stifthalteschlinge weist eine "S"-Orientierung um den Stift auf, wenn sich, wenn die Naht in einer vertikalen Position gehalten wird, der Abschnitt der Schlingen, die auf den Beobachter weisen und die um den Stift gedrehten Kettgarne umfassen, in der gleichen Richtung wie der Zentralabschnitt des Buchstaben "S" neigt. Ähnlicherweise sagt man, daß die Stifthalteschlingen der Naht eine "Z"-Orientierung um den Stift aufweisen, wenn sich, wenn die Naht in einer vertikalen Position gehalten wird, der Abschnitt der Schlingen, die auf den Beobachter weisen und die um den Stift gedrehten Kettgarne umfassen, in der gleichen Richtung wie der Zentralabschnitt des Buchstaben "Z" neigt. Diese Bezeichnung ist ähnlich zu der, die in der Textilindustrie verwendet wird, um die Richtung einer auf Garne und verwandte Produkte aufgebrachten Drehung zu beschreiben und ist von dem internationalen Standard ISO 2-1973 (E) angepaßt worden.
  • Aus Gründen der Klarheit wird darauf hingewiesen, daß die US-A-4,026,331 ein Trocknergewebe zur Verwendung in einem Trocknerteilabschnitt einer Papierherstellungsmaschine offenbart, wobei das Gewebe ein erstes und ein zweites Ende aufweist, die durch eine stiftgesicherte Nahtstelle verbunden sind, welche einen Stift und den Stift haltende Schlingen umfaßt, wobei in dem Gewebe:
  • a) die Kettgarne (1, 2, 3) polymere Monofilamente sind, die bei einer Kettfadenfüllung von ungefähr 80 % bis ungefähr 120 % gewoben sind, wobei der Begriff Kettfadenfüllung die Menge an Kettfaden in einem gegebenen Raum als einen Prozentsatz relativ zu dem betrachteten Gesamtraum bezeichnet; und
  • b) die Kettgarne, von denen die den Stift haltenden Schlingen an den ersten und zweiten Gewebeenden ausgebildet werden, so in das Gewebe zurückgewoben werden, daß ihre vorfixierte Kräuselung in Ausrichtung mit der des Gewebewebmusters beibehalten wird.
  • Überdies wird darauf hingewiesen, daß, obwohl die Stifthalteschlingen der US-A-4,026,331 Stifthalteschlingen verwenden, von denen jede von einer Länge an Kettgarn von dem Gewebewebmuster ausgebildet ist, keine Andeutung in dieser Referenz besteht, daß die Länge an Kettgarnen nicht größer als zwei und einhalb Wiederholungen des Gewebewebwiederholungsmusters sein sollte. Zusätzlich wird darauf hingewiesen, daß in der US-A-4,026,331 die Stiftschlingen alle "S"-Schlingen sind. Sie könnten gleichermaßen alle "Z"-Schlingen sein. Sie sind jedoch entweder alle "S" oder alle "Z", wohingegen die Stiftschlingen der vorliegenden Lehre nicht so ausgebildet sind, sondern vielmehr ein Satz "S" ist und der andere Satz "Z" ist.
  • Das Prinzip, auf dem die verbesserte Verflechtung der Stifthalteschlingen der vorliegenden Erfindung beruht, ist ein bißchen ähnlich zu dem, das bei der Bildung von Spiralgeweben angewendet wird. Derartige Gewebe werden dadurch zusammengesetzt, daß eine Vielzahl von Helices in paralleler Beziehung zueinander angeordnet werden, wobei wechselnd Helices in entgegengesetzten "S"- und "Z"-Richtungen gewunden werden, so daß sie in der Lage sind, sich zu verflechten. Spiralgewebe sind beispielsweise von Allen in der US 803,659, Pink in der US 2,255,452 und vor kurzem von Lefferts in der US 4,346,138 und von Kerber in der US 4,535,824 offenbart. Obwohl die Verflechtung dieser Spiralgewebe eine gewisse Ähnlichkeit mit sich bringt, unterscheidet sich die vorliegende Erfindung von einem Spiralgewebe darin, daß sie eine Naht ist, die in einem Gewebe mit einer Kettfadenfüllung von annähernd 100 % ausgebildet ist.
  • Die vorliegende Erfindung findet insbesondere Anwendung in 3-Fach-Geweben oder in ganzen Mehrfachen von einem 3-Fach-Webmuster, wie beispielsweise 6- und 9-Fach-Webmustern, obwohl andere Gestaltungen aus diesen neuartigen Techniken gleichermaßen einen Nutzen ziehen können. Insbesondere werden Gewebe, die dünn sein und eine Naht enthalten müssen, die wenig oder keinen Abdruck hinterläßt, wie beispielsweise diejenigen, die für Einzelstufen- oder Serpentinentrocknerteilabschnitte bestimmt sind, wie im wesentlichen in der US-5,062,2 16 beschrieben ist, aus der stiftgesicherten Nahtstelle dieser Erfindung einen Nutzen ziehen, wobei die Erfindung aber nicht so beschränkt ist.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Die Erfindung wird nun beispielhaft unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben, die zwei Ausführungsformen der Erfindung darstellen. In allen begleitenden Zeichnungen bezeichnet der Buchstabe "A" eines der Enden des zu verbindenden Gewebes, der Buchstabe "B" bezeichnet das zweite gegenüberliegende Gewebeende und der Buchstabe "P" bezeichnet einen Stift.
  • Fig. 1 zeigt ein Webmusterdiagramm für ein 4-Fach-Trocknergewebe mit 8 Wiederholungen nach dem Stand der Technik;
  • Fig. 2 ist eine Draufsicht der Papierseite des Gewebes von Fig. 1, das eine stiftgesicherte Nahtstelle des Standes der Technik enthält;
  • Fig. 3 ist eine Seitenansicht entlang der Linie Y - Y von Fig. 2 senkrecht zu der Ebene des Gewebes;
  • Fig. 4 ist ein Teilabschnitt an Linie X - X von Fig. 2 senkrecht zu der Ebene des Gewebes;
  • Fig. 5 zeigt ein Webmusterdiagramm für ein 3-Fach-Trocknergewebe mit 6 Wiederholungen nach dem Stand der Technik;
  • Fig. 6 ist eine Draufsicht der Papierseitenoberfläche des Gewebes von Fig. 5, die eine stiftgesicherte Nahtstelle mit einer 66 2/3 % Schlingenfüllung nach dem Stand der Technik aufweist;
  • Fig. 7 ist eine Seitenansicht entlang der Linie Y - Y von Fig. 6 senkrecht zu der Ebene des Gewebes;
  • Fig. 8 ist ein Teilabschnitt an Linie X - X des Gewebes von Fig. 6 senkrecht zu der Ebene des Gewebes;
  • Fig. 9 ist eine Draufsicht der Papierseitenoberfläche eines Gewebes, daß gemäß dem Webmusterdiagramm von Fig. 5 gewoben ist, das eine stiftgesicherte Nahtstelle gemäß der vorliegenden Erfindung aufweist;
  • Fig. 10 ist eine Seitenansicht entlang der Linie Y - Y des Gewebes von Fig. 9 senkrecht zu der Ebene des Gewebes;
  • Fig. 11 ist ein Teilabschnitt an Linie X - X des Gewebes von Fig. 9 senkrecht zu der Ebene des Gewebes;
  • Fig. 12 zeigt ein Webmusterdiagramm für ein 6-Fach-Trocknergewebe mit asymmetrischem Webmuster mit 12 Wiederholungen;
  • Fig. 13 ist eine Draufsicht der Papierseitenoberfläche des Gewebes von Fig. 12 und mit einer stiftgesicherten Nahtstelle gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 14 ist eine Seitenansicht entlang der Linie Z - Z von Fig. 13 senkrecht zu der Ebene des Papiers;
  • Fig. 15 ist eine Seitenansicht entlang der Linie Y - Y von Fig. 13 senkrecht zu der Ebene des Papiers; und
  • Fig. 16 ist ein Teilabschnitt an Linie X - X von Fig. 13 senkrecht zu der Ebene des Papiers.
  • In den Fig. 3, 7, 10, 14 und 15 ist aus Gründen der Klarheit der Stift weggelassen und die A- und B-Gewebeenden sind getrennt.
  • Beschreibung der erläuterten Ausführungsformen
  • Die Fig. 1 bis 4 erläutert ein Beispiel eines 4-Fach-Gewebes mit 8 Schußfadenwiederholungen nach dem Stand der Technik, das üblicherweise als ein Trocknergewebe für Papiermaschinen verwendet wird, in welchem eine zurückgewobene stiftgesicherte Nahtstelle nach dem Stand der Technik gefertigt worden ist. Dieser Typ einer stiftgesicherten Nahtstelle wird häufig dazu verwendet, die Enden von symmetrischen Geweben zu verbinden, die unter Verwendung von 4-Fach-Mustern oder ganzen Mehrfachen davon gewoben sind. Fig. 1 stellt das Webmusterdiagramm dieses Trocknergewebes dar. Die Kettfadengarne sind mit 1 bis 4 beziffert und sind vertikal ausgerichtet; die Schußfadengarne sind mit 1 bis 8 beziffert und sind horizontal ausgerichtet. In diesem Diagramm zeigt ein ausgefülltes Quadrat an der Überschneidung eines Kettfaden- und Schußfadengarns an, daß das numerisch identifizierte Kettfadengarn über das numerisch identifizierte Schußfadengarn gewoben ist; umgekehrt zeigt ein leeres Quadrat an der Überschneidung eines Kettfaden- und Schußfadengarns an, daß das Kettfadengarn unter das Schußfadengarn gewoben ist. Diese Konventionen sind auch in den Fig. 5 und 12 angewendet.
  • Fig. 2 ist eine Darstellung der Papierseitenoberfläche eines Trocknergewebes, das in Übereinstimmung mit dem in Fig. 1 gezeigten Webmusterdiagramm gestaltet ist, und in dem zwischen den gegenüberliegenden ersten und zweiten Enden des Gewebes eine zurückgewobene stiftgesicherte Nahtstelle nach dem Stand der Technik ausgeführt worden ist. Zu diesem Diagramm ist anzumerken, daß der sichtbare Anteil jeder Stifthalteschlinge von sowohl den A- als auch den B-Gewebeenden um den Stift P mit einer "S"-Orientierung ausgebildet ist. Dies ist eine Folge davon, daß beide Gewebeenden für die stiftgesicherte Nahtstelle auf eine identische Weise in Übereinstimmung mit Techniken nach dem Stand der Technik hergestellt sind, wie vorher beschrieben worden ist. Es sei angemerkt, daß die Stifthalteschlingen an beiden Gewebeenden auch mit einer "Z"-Orientierung ausgebildet worden sein könnten, es ist jedoch ungeachtet der Richtung, in der diese Schlingen um den Stift orientiert sind, beim Stand der Technik übliche Praxis geworden, die gegenüberliegenden Enden von Geweben für die stiftgesicherte Nahtstelle auf eine identische Weise herzustellen. Die gegenüberliegenden Gewebeenden und die Stifthalteschlingen darin sind somit zueinander identisch.
  • Fünfzig Prozent der verfügbaren Kettfadengarne werden dazu verwendet, um die Stifthalteschlingen in der in Fig. 2 gezeigten Naht nach dem Stand der Technik zu bilden, womit es sich versteht, daß die Naht eine 50 %- Schlingenfüllung aufweist. Die Zugfestigkeit einer zurückgewobenen stiftgesicherten Nahtstelle mit 50 % Schlingenfüllung kann 50 % der Zugfestigkeit des Gewebes selbst nicht überschreiten.
  • Fig. 3 ist eine Seitenansicht an Linie Y - Y in Fig. 2 der Gewebeenden A und B, die das Verfahren nach dem Stand der Technik zeigt, durch das die Stifthalteschlingen und nichttragenden Garnschlingen gebildet werden. Wenn mit dem in Fig. 3 gezeigten Gewebeende B begonnen wird kann gesehen werden, daß ein Kettfaden 1, ein nichttragendes Garn, über Schußfäden 1, 2 und 8, unter Schußfäden 7, 6, 5 und 3, dann über Schußfäden 4, 1 und 2 gewoben ist, so daß er um Schußfäden 1 und 2 gewickelt wird, um diese an ihrem Ort hinter dem Stift und den Stifthalteschlingen an dem Gewebeende zu halten. Der Kettfaden 1 wird dann in die nächste benachbarte Position, die des Kettfadenweges 2, zurückgewoben, wobei eine nichttragende Schlinge gebildet wird, wobei er unter den Schußfäden 1, 2 und 3, über den Schußfäden 4, 5, 6 und 8 und unter den Schußfäden 7, 2 und 1 verläuft. Der zurückgewobene Abschnitt von Kettfaden 1 wird in dem Weg von Kettfadengarn 2 bei einem vorbestimmten Abstand von der stiftgesicherten Nahtstelle in der Substanz des Gewebes auf eine Weise beendet, die Fachleuten gut bekannt ist.
  • Das Kettfadengarn 3, ein tragendes Garn, wird über dem Schußfaden 2 und unter den Schußfäden 1, 7, 8 und 5, über den Schußfäden 6, 3, 4 und 2, dann unter dem Schußfaden 1 gewoben, woraufhin er das Gewebeende B verläßt, um eine Stifthalteschlinge zu bilden. Das Kettfadengarn 3 wird dann in den Weg des Kettfadengarns 4 zurückgeführt, wobei es erneut über Schußfaden 2, unter den Schußfäden 1, 3, 4 und 5 und über den Schußfäden 6, 7, 8 und 2 verläuft. Der zurückgewobene Abschnitt des Kettfadengarns 3 wird in dem Weg des Kettfadengarns 4 beendet, wie oben beschrieben ist.
  • Die Stifthalteschlingen in dem Gewebeende A, das in Fig. 3 gezeigt ist, sind ähnlicherweise gestaltet: das Kettfadengarn 2 ist unter den Schußfäden 7, 1, 2 und 3, dann über den Schußfäden 4, 5, 6 und 8 gewoben, woraufhin es das Gewebeende A verläßt, um eine Stifthalteschlinge zu bilden. Das Kettfadengarn 2 wird dann in das Gewebe entlang des Weges von Kettfadengarn 1 zurückgeführt, wobei es unter den Schußfäden 7, 6, 5 und 3, über den Schußfäden 4, 1, 2 und 8 und unter dem Schußfaden 7 verläuft, um das Muster zu wiederholen.
  • Das Kettfadengarn 4, ein nichttragendes Garn, ist über den Schußfäden 7, 8 und 2, unter den Schußfäden 1, 3, 4 und 5 und über den Schußfäden 6 und 7 gewoben, woraufhin es um die Schußfäden 7 und 8 gewickelt wird, um diese an ihrem Ort hinter dem Stift und den Stifthalteschlingen an dem Gewebeende zu halten, wobei eine nichttragende Schlinge gebildet wird. Das Kettfadengarn 4 wird dann in das Gewebe in den Weg von Kettfadengarn 3 zurückgeführt, wobei es unter den Schußfäden 7, 8 und 5, über den Schußfäden 6, 3, 4 und 2 und unter den Schußfäden 1, 7 und 8 verläuft, um das Muster zu wiederholen.
  • Fig. 4 ist ein Querschnitt, der durch den Stift P entlang der Linie X - X, die in Fig. 1 gezeigt ist, senkrecht zu der Ebene des Gewebes genommen ist, wobei sie die Orientierung der Stifthalteschlingen von den gegenüberliegenden Enden des Gewebes in bezug aufeinander nach einem Einsatz des Stiftes P zeigt. Aus diesem Diagramm kann gesehen werden, daß die Stifthalteschlingen, die durch Kettfäden 1 und 2 von dem Gewebeende A gebildet sind, alle als nach links geneigt erscheinen, während die Schlingen, die durch Kettfäden 3 und 4 von dem Gewebeende B gebildet sind, alle als nach rechts geneigt erscheinen. Dieses Muster der abwechselnden Orientierung wird entlang der Länge des Stiftes P wiederholt und ist eine direkte Folge der Bildung der Stifthalteschlingen an den beiden gegenüberliegenden Enden A und B des Gewebes mit der gleichen "S"-Orientierung. Diese Gestaltung bewirkt, daß sich die Stifthalteschlingen von den gegenüberliegenden Gewebeenden A und B abwechselnd entlang der Papierseite und Maschinenseite des Stiftes P aneinanderdrängen. Dieses Aneinanderdrängen erhöht die Schwierigkeit der Verflechtung der gegenüberliegenden Gewebeenden A und B in dieser Naht mit 50 % Schlingenfüllung, aber nicht übermäßig.
  • Die Fig. 5 bis 8 zeigen ein Beispiel eines 3-Fach-Trocknergewebes mit 6 Schußfadenwiederholungen, bei dem eine zurückgewobene stiftgesicherte Nahtstelle mit einer 66 2/3 % hohen Schlingenfüllung unter Verwendung von Verfahren nach dem Stand der Technik ausgebildet worden ist. Das Webmusterdiagramm dieses Gewebes ist in Fig. 5 gezeigt.
  • Fig. 6 ist eine Darstellung der Papierseite eines Gewebes, das in Übereinstimmung mit dem in Fig. 5 gezeigten Webmusterdiagramm gewoben ist, in der eine zurückgewobene stiftgesicherte Nahtstelle mit hoher Schlingenfüllung nach dem Stand der Technik ausgebildet worden ist. Dieses Diagramm ist vorgesehen, um das Ergebnis der Erzeugung einer zurückgewobenen stiftgesicherten Nahtstelle mit hoher Schlingenfüllung in einem 3-Fach-Gewebe unter Verwendung von Verfahren nach dem Stand der Technik darzustellen. Es wird gesehen, daß der sichtbare Abschnitt jeder Stifthalteschlinge von beiden Gewebeenden A und B um den Stift P eine "S"-Orientierung aufweist. Dies ist eine Folge davon, daß beide Gewebeenden A und B für die stiftgesicherte Nahtstelle auf identische Weise hergestellt sind, wie vorher diskutiert wurde. Die Schlingen von beiden gegenüberliegenden Enden könnten auch mit einer "Z"-Orientierung ausgebildet worden sein, beide Gewebeenden A und B sind jedoch ungeachtet der Richtung, in der diese Schlingen um den Stift orientiert sind, auf die exakt gleiche Weise in Übereinstimmung mit akzeptierten Techniken nach dem Stand der Technik hergestellt und sind zueinander identisch.
  • Es sei auch angemerkt, daß jedes dritte Kettfadengarn, 3, von dem Gewebeende B und jedes dritte Kettfadengarn, 1, von dem Gewebeende A ein nichttragendes Garn ist, das an der Nahtseite beendet worden ist. Somit werden 66 2/3 % der Kettfadengarne an jedem gegenüberliegenden Gewebeende dazu verwendet, die Stifthalteschlingen zu bilden, wobei eine Naht mit einer 66 2/3 % Schlingenfüllung mit einer hohen Zugfestigkeit erzeugt wird. Als eine Folge von sowohl ihrer Orientierung als auch der hohen Schlingenfüllung werden die Stifthalteschlingen aneinandergedrängt. Jede Schlinge füllt den Raum straff, der durch das entsprechende Kettfadengarn von dem gegenüberliegenden Gewebeende verfügbar ist, das gegenüberstehend der Schlinge beendet worden ist. Dieses Drängen der Stifthalteschlingen an dem Stift wird durch die "S"-Orientierung bewirkt, die auf alle Schlingen von beiden Gewebeenden A und B aufgebracht wird.
  • Fig. 7 ist eine Seitenansicht entlang der Linie Y-Y in Fig. 6 dieses Gewebes, wie es für eine zurückgewobene stiftgesicherte Nahtstelle hergestellt worden ist. Beginnend bei Gewebeende B, das in Fig. 7 gezeigt ist, verläuft der Kettfaden 1 unter den Schußfäden 6, 5 und 4 und über den Schußfäden 3, 2 und 1 hindurch, woraufhin er eine Stifthalteschlinge bildet, und wird dann in das Gewebe in die benachbarte Kettfadenposition 2 zurückgewoben. Das Garn verläuft unter den Schußfäden 1 und 2, über den Schußfäden 3, 4 und 5 und unter dem Schußfaden 6. Der zurückgewobene Abschnitt von Kettfaden 1 wird in dem Weg von Kettfadengarn 2 in einem vorbestimmten Abstand von der stiftgesicherten Nahtstelle auf eine Weise beendet, die Fachleuten gut bekannt ist. Das nächste benachbarte Garn, 3, ein nichttragendes Garn, verläuft über den Schußfäden 6 und 5 und unter den Schußfäden 4, 3 und 2, woraufhin es über dem Schußfaden 1 beendet wird, um so Raum zu schaffen, um die Stifthalteschlinge von dem gegenüberliegenden Gewebeende unterzubringen.
  • An Gewebeende A kann gesehen werden, daß der Kettfaden 3, ein tragendes Garn, unter den Schußfäden 2, 3 und 4 und dann über den Schußfäden 5, 6 und 1 verläuft, woraufhin er das Gewebeende A verläßt, um eine Stifthalteschlinge zu bilden. Der Kettfaden 3 wird dann in den Weg des benachbarten Kettfadens 2 zurückgewoben und verläuft unter den Schußfäden 1 und 6, über den Schußfäden 5, 4 und 3 und dann unter dem Schußfaden 2. Der zurückgewobene Abschnitt von Kettfaden 3 wird in dem Weg von Kettfadengarn 2 in einem vorbestimmten Abstand auf die vorher beschriebene Weise beendet.
  • Fig. 8 ist ein Schnitt, der durch den Stift P entlang der in Fig. 6 gezeigten Linie X - X senkrecht zu der Ebene des Gewebes genommen ist, wobei die Position der Stifthalteschlingen von den gegenüberliegenden Gewebeenden A und B in bezug aufeinander nach der Verflechtung und dem Einsatz des Stiftes P dargestellt ist. In Fig. 8 kann gesehen werden, daß die durch die Kettfäden 2 und 3 von dem Gewebeende A gebildeten Schlingen alle auf die linke Seite von Fig. 8 geneigt sind, während die durch die Kettfäden 1 und 2 von dem Gewebeende B gebildeten Schlingen auf die rechte Seite geneigt sind. Dieses Muster wird entlang der Länge des Stiftes P wiederholt und ist eine direkte Folge daraus, daß die Stifthalteschlingen an beiden gegenüberliegenden Gewebeenden A und B mit einer "S"-Orientierung ausgebildet sind. Diese Konfiguration bewirkt, daß sich die Schlingen von den gegenüberliegenden Enden des Gewebes abwechselnd entlang der Papier- und Maschinenseiten des Stiftes P aneinander drängen. Das resultierende Aneinanderdrängen der Stifthalteschlingen in dieser 66 2/3 % Schlingenfüllungsgestaltung macht es äußerst schwierig, die Naht an der Papiermaschine zu schließen.
  • Die Fig. 9 bis 11 stellen eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar, die versucht, diese vorher erwähnten Probleme zu bewältigen. In diesen Figuren ist eine stiftgesicherte Nahtstelle mit einer 66 2/3 % Schlingenfüllung gemäß der vorliegenden Erfindung mit relativ kurzen Stifthalteschlingen in einem 3-Fach-, 6-Wiederholungsgewebe ausgebildet, das gemäß dem Webmusterdiagramm von Fig. 5 gewoben ist.
  • Fig. 9 ist eine Darstellung der Papierseite eines Gewebes, das gemäß dem Webmusterdiagramm von Fig. 5 gewoben ist, in der eine zurückgewobene stiftge sicherte Nahtstelle mit einer 66 2/3 % Schlingenfüllung, die in Übereinstimmung mit den Lehren der vorliegenden Erfindung ausgebildet ist, erzeugt worden ist. Jedes dritte Kettfadengarn, 3, von dem Gewebeende B und jedes dritte Kettfadengarn, 1, von dem Gewebeende A ist ein nichttragendes Garn, das an dem Gewebeende beendet ist. Die Stifrhalteschlingen an dem Gewebeende B werden dadurch gebildet, daß der Kettfaden 1 in den Weg von Kettfaden 2 zurückgeführt wird, während die Stifthalteschlingen an dem Gewebeende A dadurch gebildet werden, daß der Kettfaden 3 in den Weg von Kettfaden 2 zurückgeführt wird, wobei somit 66 2/3 % der Kettfadengarne von jedem gegenüberliegenden Ende dazu verwendet werden, um die Schlingen bei einer 66 2/3 % Schlingenfüllung auszubilden. Die Stifthalteschlingen an dem Gewebeende B, das in Fig. 9 gezeigt ist, sind identisch zu denjenigen in dem Gewebeende B in Fig. 6, und alle der Stifrhalteschlingen an dem Gewebeende B sind somit in der "S"-Richtung orientiert. Die Stifthalteschlingen von dem Gewebeende A sind jedoch mit einer "Z"-Orientierung ausgebildet.
  • Fig. 10 ist eine Seitenansicht von Gewebeenden A und B des in Fig. 9 gezeigten Gewebes, wie es für eine zurückgewobene stiftgesicherte Nahtstelle mit hoher Schlingenfüllung gemäß der vorliegenden Erfindung hergestellt ist. An dem Gewebeende A in Fig. 10 kann gesehen werden, daß der Kettfaden 3, ein tragendes Garn, über den Schußfäden 5, 6 und 1 und unter den Schußfäden 2, 3 und 4 gewoben ist, woraufhin er das Ende des Gewebes verläßt, um die Stifthalteschlinge zu bilden. In diesem Fall jedoch und in Vergleich mit dem Weg und der Schlinge, die durch den Kettfaden 1 im Gewebeende B gebildet wird, wie oben beschrieben ist, verläuft das Kettfadengarn 3 über und dann unter dem Stift P, um dann in den Weg von Kettfadengarn 2 auf eine derartige Weise zurück zu kehren, daß die Stifthalteschlinge mit einer "Z" -Orientierung ausgebildet wird. Der Kettfaden 3 wird dann über den Schußfäden 4 und 3, unter den Schußfäden 2, 1 und 6 und dann über den Schußfaden 5 gewoben, wenn er entlang des Weges von Kettfaden 2 weiterverläuft, und wird in einigem Abstand hinter der Seite der Naht beendet.
  • Die Folge der Ausbildung der Stifthalteschlingen an den gegenüberliegenden Gewebeenden mit entgegengesetzten "S"- und "Z"-Orientierungen ist die, daß alle Schlingen von sowohl dem Gewebeende A als auch dem Gewebeende B in die gleiche Richtung geneigt sind, wenn sie entlang des Stiftes P verflochten sind, wie in Fig. 11 gezeigt ist.
  • Es sind diese entgegengesetzten "S"- und "Z"-orientierten Stifthalteschlingen, die eine leichte Verflechtung dieser neuartigen stiftgesicherten Nahtstelle mit hoher Schlingendichte ermöglichen. Die Kettfadengarne, welche die Stifthalteschlingen der in Fig. 8 gezeigten Naht nach dem Stand der Technik bilden, wurden zusammengedrängt und die Nahtschlingen in entgegengesetzte Richtungen entlang des Stiftes P geneigt. Wie in Fig. 11 gesehen werden kann, sind die Stifthalte schlingen von jedem gegenüberliegenden Gewebeende nun alle in die gleiche Richtung geneigt und sind nicht aneinandergedrängt, wodurch ermöglicht wird, daß die Schlingen leicht zu verflechten sind.
  • Ferner besteht dadurch, daß die Schlingen entlang des Stiftes ohne Überschußraum zwischen diesen in die gleiche Richtung geneigt sind, wenig Unregelmäßigkeit an der Naht, wodurch die Neigung dieser neuartigen Naht verringert wird, auf der darauf gebildeten Papierbahn Abdrücke zu hinterlassen. Die Bildung von Abdrücken durch die Naht wird ferner dadurch reduziert, daß Längen von Kettfadengarn verwendet werden, die nicht größer als die Länge von zwei und einhalb Wiederholungen des Gewebewebmusters darstellen, um relativ kurze Stifthalteschlingen zu erzeugen. Diese Schlingen erstrecken sich von und enden an dem letzten eingesetzten Schußfaden 4 oder 1 an den Gewebeenden A und B, wie in Fig. 10 gezeigt ist. Die hohe Schlingenfüllung dieser Naht schafft auch eine glatte Spur durch die Stiftschlingen, die während der Gewebeanbringung einen schnellen Einsatz des Stiftes P ermöglicht.
  • Die Fig. 12 bis 16 stellen eine zweite bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar, in der eine stiftgesicherte Nahtstelle mit hoher Festigkeit und hoher Schlingendichte in einem nicht symmetrischen 6-Fach-Trocknergewebe mit 12 Wiederholungen gebildet worden ist. Das Webmusterdiagramm dieses Gewebes ist in Fig. 12 graphisch dargestellt.
  • Da dies ein 6-Fach-Webmuster ist, sind die Wege der Kettfäden 1, 2 und 3 von den Gewebeenden A und B in Fig. 15 gezeigt, während die entsprechenden Wege der Kettfäden 4, 5 und 6 von wiederum den Gewebeenden A und B in Fig. 14 getrennt gezeigt sind. In diesen beiden Figuren ist die Papierseite die oberste. Beide Fig. 14 und 15 sind Seitenansichten der Endabschnitte dieses 6-Fach-Gewebes mit 12 Wiederholungen, wie es für eine zurückgewobene stiftgesicherte Nahtstelle der vorliegenden Erfindung hergestellt ist.
  • In dem in Fig. 15 gezeigten Gewebeende B kann gesehen werden, daß der Kettfaden 1, ein tragendes Garn, über die Schußfäden 1 und 12, unter den Schußfäden 11 bis 7 und über den Schußfäden 6 bis 1 verläuft, woraufhin er die Substanz des Gewebes verläßt und um seine Längsachse gedreht wird und in das Gewebe in den Kettfadenweg 2 zurückgeführt wird, wobei eine Stifthalteschlinge gebildet wird. Da es sich hierbei um ein nicht symmetrisches Webmuster handelt, muß das Kettfadengarn 1 um 1800 um seine Längsachse gedreht werden, um so die Kräuselung dieses Garns mit der von Kettfaden 2 kompatibel zu machen, so daß es in das Gewebe zurückgewoben werden kann. Das Kettfadengarn 1 verläuft dann unter den Schußfäden 1 bis 5 und über den Schußfäden 6 bis 12; dieses gleiche Muster wird über die gesamte Länge des Gewebes wiederholt. Der zurückgewobene Abschnitt des Kettfadengarnes 1 wird in dem Weg von Kettfaden 2 bei einem vorbestimmten Abstand von der stiftgesicherten Nahtstelle auf eine Weise beendet, die Fachleuten bekannt ist. Das Kettfadengarn 3, ein nichttragendes Garn, wird über den Schußfäden 1 und 12 bis 8, dann unter den Schußfäden 7 bis 3 und über dem Schußfaden 2 gewoben und wird auf der Papierseite des Gewebes zwischen den Schußfäden 3 und 1 beendet.
  • Der Kettfaden 1 von dem Gewebeende A ist ein nichttragendes Garn; es wird unter den Schußfäden 9 bis 11, über den Schußfäden 12 und 1 bis 6 gewoben und wird auf der Maschinenseite des Gewebes zwischen den Schußfäden 6 und 8 beendet. Der Kettfaden 3, ein tragendes Garn, wird über den Schußfäden 9 bis 12, 1 und 2, unter den Schußfäden 3 bis 7 und über den Schußfäden 8 und 9 gewoben, woraufhin er die Nahtseite verläßt und 180º um seine Längsachse gedreht wird und in die Substanz des Gewebes in den Weg von Kettfadengarn 2 zurückgeführt wird, wobei eine Stifthalteschlinge ausgebildet wird. Der Kettfaden 3 verläuft dann über die Schußfäden 9 bis 6, unter den Schußfäden 5 bis 1, und über den Schußfäden 12 bis 9 zurück und wird in dem Weg von Kettfaden 2 einen gewissen Abstand entfernt von der Naht beendet. Es sei angemerkt, daß die Stifthalteschlinge, die durch den Kettfaden 3 gebildet ist, eine "Z"-Orientierung aufweist, während die Stifthalteschlinge, die durch Kettfaden 1 von dem Gewebeende B gebildet ist, eine "S"-Orientierung aufweist. Dies kann klarer aus Fig. 13 erkannt werden.
  • Es kann bei den Kettfadengarnen 4, 5 und 6 in dem Gewebeende B, das in Fig. 14 gezeigt ist, gesehen werden, daß der Kettfaden 4, ein tragendes Garn, unter den Schußfäden 1 und 12 bis 9, über den Schußfäden 8 bis 2 und unter dem Schußfaden 1 gewoben wird. Er verläßt die Nahtseite, wobei eine Stifthalteschlinge gebildet wird, und wird dann 180º um seine Längsachse gedreht, um so die Kräuselung des Kettfadengarnes 4 mit der von Kettfaden 5 kompatibel zu machen, in dessen Weg er eingesetzt wird. Das Kettfadengarn 4 verläuft dann unter den Schußfäden 1 bis 3, über den Schußfäden 4 bis 10 und unter den Schußfäden 11, 12 und 1 hindurch. Das Kettfadengarn 4 wird in dem Weg von Kettfaden 5 auf die vorher beschriebene Weise beendet. Der Kettfaden 6, ein nichttragendes Garn, verläuft über die Schußfäden 1 und 12 bis 10, unter den Schußfäden 9 bis 5, über den Schußfäden 4 bis 2 und wird auf der Maschinenseite des Gewebes zwischen den Schußfäden 2 und 1 beendet.
  • An dem Gewebeende A, das in Fig. 14 gezeigt ist, verläuft der Kettfaden 4, ein nichttragendes Garn, unter den Schußfäden 9 bis 12 und 1, über den Schußfäden 2 bis 8 und wird auf der Maschinenseite des Gewebes zwischen den Schußfäden 8 und 9 beendet. Der Kettfaden 6, ein tragendes Garn, wird unter dem Schußfaden 9, über den Schußfäden 10 bis 12 und 1 bis 4 und unter den Schußfäden 5 bis 9 gewoben, woraufhin er die Seite des Gewebes verläßt, um eine Stifthalteschlinge zu bilden. Er wird auch 180º um seine Längsachse gedreht, so daß die Kräuselung dieses Garns mit der von Kettfaden 5 kompatibel wird, in dessen Weg es eingesetzt wird. Das Kettfadengarn 6 wird dann in die Substanz des Gewebes über die Schußfäden 9 bis 4, unter den Schußfäden 3 bis 1, 12 und 11, und über den Schußfäden 10 und 9 zurückgewoben, wenn das Webmuster wiederholt wird.
  • Es sei angemerkt, daß die durch Kettfaden 6 von dem Gewebeende A gebildete Stifthalteschlinge, wenn sie um den Stift gebracht und in den Weg von Kettfaden 5 zurückgeführt ist, mit einer "Z"-Orientierung ausgebildet worden ist, während die durch Kettfaden 4 von dem Gewebeende B gebildete Stifthalteschlinge, wenn sie um den Stift P gebracht und in den Weg von Kettfaden 5 zurückgeführt ist, mit einer "S"-Orientierung gebildet worden ist. Dies kann klarer in Fig. 13 gesehen werden.
  • Fig. 13 stellt eine Draufsicht der Papierseitenoberfläche des Bereiches der stiftgesicherten Nahtstelle dieses Gewebes dar, das in Übereinstimmung mit den Lehren der Erfindung hergestellt ist. In dieser Figur kann deutlich gesehen werden, daß die entgegengesetzten "S"- und "Z"-Orienüerungen der Stifthalteschlingen von jedem der gegenüberliegenden Enden A und B des Gewebes bewirken, daß alle Schlingen entlang des Stiftes P in die gleiche Richtung geneigt sind und ihr Aneinanderdrängen beseitigt wird, wodurch ermöglicht wird, daß diese leicht verflochten werden. Dies wird deutlicher in Fig. 16 gesehen. Die 180º-Drehung, die auf die schlingenbildenden Garne aufgebracht wird und die erforderlich ist, um ihre Kräuselung in Ausrichtung mit der der Garne zu bringen, in deren Wege sie eingesetzt werden, hat ihre Ausrichtung nicht nachteilig beeinflußt.
  • Wie oben unter Bezugnahme auf Fig. 11 angemerkt worden ist, sind alle Stifthalteschlingen in Fig. 16 nicht nur innerhalb jedes Satzes von Gewebeende A und Gewebeende B parallel, sondern sie sind, wenn die beiden Sätze verflochten werden, auch in die im wesentlichen gleiche Richtung relativ zu der Zentralachse des Stiftes als ein vollständiger Satz geneigt. Somit ist wiederum das Aneinanderdrängen, das in Fig. 8 offensichtlich ist, beseitigt und die Verflechtung erleichtert. Es besteht nun eine geringe Unregelmäßigkeit an der Naht, wodurch die Neigung dieser neuartigen Naht verringert wird, auf der darauf gebildeten Papierbalin Abdrücke zu hinterlassen. Die Bildung von Abdrücken durch die Naht wird ferner dadurch verringert, daß relativ kurze Stifthalteschlingen unter Verwendung von Kettfadengarnlängen erzeugt werden, die nicht größer als die Länge von zwei und einhalb Wiederholungen des Kettfadens in dem Gewebe sind. Die hohe Schlingenfüllung dieser Naht schafft eine glatte Spur durch die Stiftschlingen, die eine schnelle Einsetzung des Stiftes während der Gewebeanbringung erlaubt.
  • In den Fig. 2, 6, 9 und 13 sind Gewebewebmuster gezeigt, in denen die Kettfäden abgeflachte Monofilamente umfassen. Diese Garne werden zur Verwendung als Kettfadenstränge in Geweben bevorzugt, in denen eine Naht gemäß dieser Erfindung verwendet wird. Wie aus den Fig. 9 und 13 gesehen werden kann, weisen die abgeflachten Kettfäden einen im wesentlichen rechtwinkligen Querschnitt auf, wobei sich die lange Achse des rechten Winkels parallel zu der Ebene des Gewebes erstreckt. Wenn ein abgeflachtes Monofilament in einem asymmetrischen Gewebe, wie beispielsweise das, das in Fig. 13 gezeigt ist, verwendet wird, muß das Garn um seine Achse um 180º gedreht werden, um das erforderliche Kräuselungsmuster beizubehalten, wenn die Stifthalteschlingen der Naht ausgebildet werden. Dies ist auch der Fall für ein im wesentlichen rundes Monofilament, obwohl die Drehung dann nicht so sichtbar ist.
  • Die neuartigen Merkmale der hier offenbarten zurückgewobenen stiftgesicherten Nahtstelle mit hoher Schlingenfüllung schaffen verschiedene Vorteile gegenüber stiftgesicherten Nahtstellen nach dem Stand der Technik:
  • 1) Es ist nun möglich, eine stiftgesicherte Nahtstelle mit hoher Festigkeit und hoher Schlingenfüllung in einem Gewebe herzustellen. Die Erfindung weist eine besondere Eignung in 3-Fach-Gewebegestaltungen oder ganzen Mehrfachen davon, wie beispielsweise 6-Fachoder 9-Fach-Webmuster, auf, die mehr als 50 % der verfügbaren Kettfadengarne von den gegenüberliegenden Gewebeenden verwenden, um die Naht zu bilden.
  • 2) Die Zeit, die zum Verbinden der Enden erforderlich ist, die diese neuartige Naht enthalten, ist verringert, da die entgegengesetzten "S"- und "Z"-Orientierungen der Stifthalteschlingen an den gegenüberliegenden Gewebeenden ermöglichen, daß die Schlingen schnell und leicht ausgerichtet und verflochten werden, und schafft einen offenen Stifraufnahmekanal, wodurch die Anbringung an einer Papierherstellungsmaschine beschleunigt wird.
  • 3) Die Neigung zu Abdrücken der Naht auf der Bahn ist nun als eine Folge der Ausrichtung der Stifthalteschlingen, ihrer hohen Schlingendichte und ihrer kurzen Schlingenlänge verringert.
  • Fachleute werden leicht erkennen, daß die vorhergehenden Beispiele der spezifischen Ausführungsformen dieser Erfindung, wie sie in einem 3- Fach- und 6-Fach-Gewebe angewendet sind, so vollständig in ihrer wesentlichen Beschaffenheit aufgezeigt worden sind, daß andere diese Konzepte auf andere Ausführungsformen ohne Abweichung von dem Schutzumfang der angefügten Ansprüche anpassen können. Deshalb ist beabsichtigt, daß derartige Anpassungen innerhalb der Bedeutung dieser Offenbarung eingeschlossen sind.

Claims (6)

1. Trockner-Gewebe zur Verwendung in einem Trocknerabschnitt einer Papierherstellungsmaschine, wobei das Gewebe ein erstes und zweites Ende (A, B) aufweist, die durch eine stiftgesicherte Nahtstelle verbunden sind, welche einen Stift (P) und den Stift haltende Schlingen (1, 2; 2, 3) umfaßt, wobei in dem Gewebe:
a) die Kettgarne (1, 2, 3) polymere Monofilamente sind, die bei einer Garnfüllung von ungefähr 80% bis ungefähr 120% gewebt sind, wobei der Begriff Gamfüllung die Menge an Garn in einem gegebenen Raum als einen Prozentsatz relativ zu dem gesamten betrachteten Raum bezeichnet; und
b) die Kettgarne, von denen die den Stift haltenden Schlingen an den ersten und zweiten Gewebeenden ausgebildet werden, so in das Gewebe zurückgewoben werden, daß ihre voreingestellte Kräuselung in Ausrichtung mit der des Gewebewebmusters beibehalten wird;
und wobei ferner in der stiftgesicherten Nahtstelle:
i) die den Stift haltenden Schlingen eine Schlingenfüllung von größer als 50% aufweisen, wobei der Begriff Schlingenfüllung den Prozentsatz der gesamt verfügbaren Anzahl von Kettgarnen an jedem Ende des Gewebes bezeichnet, die verwendet werden, um die den Stift haltenden Schlingen auszubilden;
ii) die den Stift haltenden Schlingen jeweils von einer Länge von Kettgarn ausgebildet sind, die nicht größer als zwei und einhalb Wiederholungen des Gewebewebmusters ist;
iii) die den Stift haltenden Schlingen an dem ersten Gewebeende eine "S"-Orientierung aufweisen; und
iv) die den Stift haltenden Schlingen an dem zweiten Gewebeende eine "Z"-Orientierung aufweisen.
2. Trockner-Gewebe nach Anspruch 1, wobei das Gewebe ein 3-Fach- Webmuster ist und die Schlingenfüllung 66 2/3% beträgt.
3. Gewebe nach Anspruch 2, wobei das Webmusterdesign ein ganzes Vielfaches von 3-Fächern ist und die Schlingenfüllung 66 2/3% beträgt.
4. Gewebe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Stiftschlingen Monofilamente (1, 2; 2, 3) umfassen, die einen rechtwinkligen Querschnitt aufweisen, deren lange Achse sich im wesentlichen parallel zu der Achse des Stifts (P) erstreckt.
5. Gewebe nach Anspruch 4, wobei in zumindest einigen der den Stift haltenden Schlingen die Kettgarne eine 180º-Schlingung aufweisen.
6. Gewebe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei eine Vielzahl von Webstoffschichten enthalten ist.
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