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DE69407806T2 - Schaltvorrichtung - Google Patents

Schaltvorrichtung

Info

Publication number
DE69407806T2
DE69407806T2 DE69407806T DE69407806T DE69407806T2 DE 69407806 T2 DE69407806 T2 DE 69407806T2 DE 69407806 T DE69407806 T DE 69407806T DE 69407806 T DE69407806 T DE 69407806T DE 69407806 T2 DE69407806 T2 DE 69407806T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
sliding part
locking
mainspring
actuating shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69407806T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69407806D1 (de
Inventor
Harri Mattlar
Matti Pussinen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ABB Control Oy
Original Assignee
ABB Control Oy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ABB Control Oy filed Critical ABB Control Oy
Application granted granted Critical
Publication of DE69407806D1 publication Critical patent/DE69407806D1/de
Publication of DE69407806T2 publication Critical patent/DE69407806T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/54Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand the operating part having at least five or an unspecified number of operative positions
    • H01H19/60Angularly-movable actuating part carrying no contacts
    • H01H19/635Contacts actuated by rectilinearly-movable member linked to operating part, e.g. by pin and slot

Landscapes

  • Push-Button Switches (AREA)
  • Slide Switches (AREA)
  • Switches With Compound Operations (AREA)
  • Mechanisms For Operating Contacts (AREA)
  • Eye Examination Apparatus (AREA)
  • Seal Device For Vehicle (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)
  • Oscillators With Electromechanical Resonators (AREA)
  • Electronic Switches (AREA)
  • Electrical Discharge Machining, Electrochemical Machining, And Combined Machining (AREA)
  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine manuell zu bedienende Schaltvorrichtung zum Steuern elektrischer Einrichtungen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 (EF-A-O 242 664).
  • Für Schalter, die in elektrischen Einrichtungen verwendet werden, muß die Schalterstellung oder der Schaltzustand gesichert sein, so daß ein unbeabsichtigter Wechsel des Schaltzustandes nicht eintreten kann. Ein unbeabsichtigtes Starten einer elektrischen Einrichtung, das sich z.B. aufgrund von Vibrationen oder eines starken Stoßes ereignet und ein Bewegen des Schalters in eine falsche Stellung verursacht, kann sogar äußerst bedenklichen Gefahrsituationen als Ergebnis des unbeabsichtigten Startens der Einrichtung herbeiführen. Ein unbeabsichtigtes Anlegen von elektrischer Spannung an einen Schaltkreis, z.B. während einer Instandhaltungstätigkeit, kann ebenfalls gefährlich sein. Entsprechend kann ein unbeabsichtigtes Kippen eines Schalters in eine Null-Stellung, d.h. Unterbrechen des Stroms zu einem elektrischen Schaltkreis, Maschinenschäden aufgrund eines unkontrollierten Anhaltens von Aktuatoren verursachen. Wegen dieser Risiken muß ein zuverlässiges Einklinken von Einrichtungsschaltern in deren EIN-Stellung bzw. AUS-Stellung z.B. mit Hilfe von unter Federspannung stehenden Vorrichtungen sicher erfolgen.
  • Ein eindeutiges Einklinken in eine Schalterstellung kann z.B. mittels eines Nockens implementiert werden, der an dem Schalterbetatigungsschaft befestigt ist, wobei sich dem Nocken ein unter Federspannung stehender Arretierungshebel anschließt. Der Arretierungshebel ist mit einem Führungsschlitz zum Anbringen eines Führungsstiftes versehen, der an der Rumpfstruktur des Schalters befestigt ist. Die Belastungsfeder des Arretierungshebels ist an den Arretierungshebel angepaßt und zwischen dem Führungsstift und dem Berührungspunkt des Arretierungshebels und dem Nocken zusammengedrückt. Wenn der Schalter in seiner EIN-Stellung bzw. seiner AUS-Stellung ist, kippt die Feder den Schalter eindeutig in seine gesetzte Stellung und verhindert eine unkontrollierte Drehbewegung des Schalterbetatigungsschafts. Wird der Schaft gedreht, so wird die Feder zwischen dem Führungsstift und der Nockenspitze zusammengedrückt. Nachdem die Nockenspitze in ihre obere Totpunktstellung (TDC-Stellung) gedreht ist, ist die Kippstellung des Nocken/Arretierungs-Systems erreicht, und wenn der Nocken über die TDC-Stellung hinaus weiter gedreht wird, drückt die Feder den Nocken und den dazugehörigen Schalterbetätigungsschaft in die entgegengesetzte Stellung.
  • Jedoch weist diese Schalterkonstruktion einige Nachteile auf. Obwohl die Feder den Schalter am Ende der Schaft-Drehbewegung eindeutig in eine richtige Stellung kippen kann, ist der Betrieb des Schalters in der Mitte der Schaft-Drehbewegung eher unbeherrschbar. In der TDC- Stellung des Nocken/Arretierungs- Mechanismus wirkt die Federkraft senkrecht zu der Längsachse der Nocken/Arretierungs-Kombination und daher auf den Schalterbetätigungsschaft, so daß kein Drehmoment auf den Schalterbetätigungsschaft und den Führungsstift ausgeübt wird. Entsprechend bildet dieser Abschnitt der Drehbewegung eine unbestimmte Stellung des Schalters, in der der Schalter nach dem Betätigen durch einen unachtsamen Anwender verbleiben kann. Die gegenseitige Reibung zwischen den Schalterteilen macht eine solche Stellung unbeherrschbar und ermöglicht dem Schalter, diese Zwischenstellung einzunehmen. Wenn die Zwischenstellung mit der TDC-Stellung des Nocken/Arretierungs-Mechanismus zusammenfällt, ist die Stellung sehr instabil. Deshalb kann ein Schalter, der sich in dieser Zwischenstellung befindet, leicht aus der Zwischenstellung, z.B. aufgrund eines leichten Stoßes, in eine der beiden Endstellungen kippen. Folglich kann solch ein unkontrollierter Wechsel der Schalterstellung ein unbeabsichtigtes Starten einer Einrichtung oder ein Anlegen von elektrischer Spannung an einen elektrischen Schaltkreis verursachen, an dem vermeintlich keine Spannung anliegt. Offensichtlich tritt eine gefährliche Situation ein.
  • Zusätzlich zu dem oben Erläuterten weist ein herkömmlicher Schalter den Nachteil auf, daß die Betätigungsgeschwindigkeit des Schalters abhängig von der Betätigungsart des Anwenders ist. Diese Eigenschaft vermindert die elektrischen Anwendungsspezifikationen des Schalters. Wenn der Schalter, z.B. unter Verwendung eines zu kleinen Drehmoments, betätigt wird, erfolgt der Schaltvorgang mit einer unzureichenden Geschwindigkeit, wodurch sich ein Lichtbogen zwischen den Kontakten ausbilden kann, der den Schalter sehr schnell zerstören kann, da mit der von dem Lichtbogen freigesetzten Energie offensichtlich ein um so größerer Brenneffekt verbunden ist, je länger der Lichtbogen aufrechterhalten wird. Zusätzlich zu dem unbeabsichtigten Lichtbogenbrennen, kann der Schalter vorsätzlich mißbraucht werden, indem der Schalter in einer Stellung gehalten wird, in der eine marginale Verbindung über einen Lichtbogen geschaffen ist. Offensichtlich zerstört ein solcher Mißbrauch den Schalter extrem schnell.
  • Aufgabe der Erfindung ist, eine Schalterkonstruktion bereitzustellen, mittels derer ein bestimmtes und sicheres Kippen in die AUS-Stellung bzw. in die EIN-Stellung beim Betätigen des Schalters erreicht wird.
  • Ferner ist es ein Aspekt der Erfindung, eine Schalterkonstruktion bereitzustellen, wobei das Betatigungsteil immer eine Stellung annimmt, die den Zustand des Schalters klar kennzeichnet, und die Schaltkontakte mit einer hohen Geschwindigkeit unabhängig von der Betätigungsgeschwindigkeit des Anwenders betätigt werden können.
  • Die Erfindung basiert darauf, daß der Schaltmechanismus mit wenigstens einem linear bewegbaren Gleitteil mit Kontakten versehen ist, die für eine kompatible Wechselwirkung mit den feststehenden Kontakten des Schalters angepaßt sind. Das Gleitteil ist über wenigstens ein federartiges Teil mit einer parallel zu dem Gleitteil bewegbaren Triebfeder-Schenkelplatte verbunden, die während des Bewegens der Platte bewirkt, daß sich das Gleitteil unter der von der Feder ausgeübten Kraft entsprechend bewegt.
  • Speziell ist der erfindungsgemäße Schalter durch das gekennzeichnet, was in dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegeben ist.
  • Die Erfindung bietet signifikante Vorteile.
  • Der größte Vorteil der Erfindung ist, daß der Schalter konsequent ein bestimmtes und unzweideutiges Kippen von einem Zustand in einen anderen gewährleistet, und die Konstruktion des Schalters ein Festsetzen des Schalters in irgendeiner Zwischenstellung verhindert. Der Schalter wird sowohl mechanisch als auch über eine von einer Feder ausgeübten Kraft in die EIN-Stellung oder in die AUS-Stellung gekippt, um den Schalter in der gewünschten Stellung eindeutig zu sichern. Ferner weist der Schalter eine mechanische Zwangstrennungs- Vorrichtung auf, die eine Zwangstrennung von verschweißten Kontakten in dem Fall vornimmt, in dem ein solches Verschweißen eintritt. Ist das Aneinanderhaften der verschweißten Kontakte derart stark, daß deren Zwangstrennung nicht möglich ist, kehrt die Schalterbetatigungsvorichtung automatisch in die EIN- Stellung zurück, so daß eine Mehrdeutigkeit des Schalterzustandes vermieden wird.
  • Die Triebfeder-Schenkelplatte steuert die Verbindungs/Trennungs-Funktion völlig unabhängig von der Anwenderwechselwirkung und beständig mit einer hohen Geschwindigkeit, da ein Kippvorgang in einer gesteuerten Art und Weise ausgeführt und mittels gespannter Federn mit einer konstanten Geschwindigkeit und unabhängig von der Drehgeschwindigkeit durchgeführt wird, mit der der Anwender die Schalterbetätigungsvorrichtung dreht. Folglich ist der hier offenbarte Schalter inhärent vor jeglicher Art des Mißbrauchs geschützt.
  • Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die Zeichnung detaillierter erläutert, in welcher zeigt:
  • Figur 1 eine Explosionsansicht eines erfindungsgemäßen Schalters;
  • Figur 2 eine Draufsicht auf ein Rumpfteil des Schalters nach Figur 1;
  • Figur 3 eine Schnittansicht des Rumpfteus nach Figur 2 entlang der Schnittlinie A - A;
  • Figuren 4 - 6 eine detaillierte Ansicht unterschiedlicher Teile des Schalters; und
  • Figuren 7 - 10 schematische Illustrationen des Schaltmechanismus in unterschiedlichen Betätigungsstellungen.
  • Der erfindungsgemäße Schalter ist in ein Rumpfteil 15 eingebaut. Der Raum auf der Montagekammerseite des Rumpfteils 15 enthält die Teile für den Betätigungsmechanismus, wohingegen die andere Seite gemäß der illustrierten Ausführungsform eine über eine schräge Oberfläche mit einem unteren Gleitteil 14 kommunizierende Kontaktbrücke 16 aufweist. Die Kontaktbrücke 16 ist über Federn 27 bewegbar an einem Gehäuse 28 befestigt. An der Kontaktbrücke 16 sind die bewegbaren Kontakte des Schalters angeordnet, wohingegen die diesen gegenüberliegenden Kontakte relativ zu dem Rumpfteil 15 fest montiert sind. Das Schalten wird durch das Bewegen des unteren Gleitteils 14 ausgeführt, welches dann über die schräge Oberfläche 24 die bewegbaren Kontakte 25 der Kontaktbrücke 16 relativ zu den feststehenden Kontakten 26 bewegt. Alternativ können die bewegbaren Kontakte direkt an dem unteren Gleitteil beziehungsweise die feststehenden Kontakten direkt an dem Rumpfteil montiert sein. Da die Struktur der Kontakte für die Funktion der Erfindung irrelevant ist, wird hier von einer detaillierten Beschreibung abgesehen. Beim Montieren der Elemente in der Montagekammer wird das untere Gleitteil 14 zuerst eingesetzt, wobei dieses Teil in dessen Mitte ein Loch und Aufnahmeplätze 21 für Federn auf beiden Seiten des Loches aufweist. Triebfedern 10 sind in diese Aufnahmeplätze 10 eingesetzt und die Federn sind zwischen Halterungsstiften 12 montiert&sub1; die an beiden Rändern der Triebfeder-Schenkelplatte 11 angeordnet sind, die über dem unteren Gleitteil 14 angeordnet ist. über der Triebfeder-Schenkelplatte 11 ist ein oberes Gleitteil 8 angeordnet, das mit dem unteren Gleitteil 14 über zwei Laschen 20 verbunden ist, von denen eine an dem unteren Gleitteil 14 und die andere an dem oberen Gleitteil 8 angeordnet ist. Der Schalterbetätigungsschaft 4 erstreckt sich durch Löcher, die in dem unteren Gleitteil 14, der Triebfeder-Schenkelplatte 11 und dem oberen Gleitteil 8 vorgesehen sind. An beiden Seiten des Schalterbetatigungsschafts 4 sind angepaßte Arretierungs-Blattfedern 3, die gegen an dem Schalterbetätigungsschaft 4 ausgebildete Arretierungszähne gestützt sind. Das Ende des Schalterbetätigungsschafts 4 weist Nocken 6 auf, und Übergabezähne 7, 23 sind an dem zwischen den Nocken 6 und den Arretierungszähnen 5 verbleibenden Schaftumfang vorgesehen. Die Montagekammer des Rumpfteils 15 ist mittels eines Deckels 2 abgedichtet, und der Betätigungshebel 1 des Schaltschafts ist an dem Ende des sich durch den Deckel 2 hindurcherstreckenden Schalterbetätigungsschafts 4 befestigt.
  • Der Boden in der Montagekammer des Rumpfteils 15 ist mit Verriegelungsschlitzen 17 versehen, wobei Verriegelungszähne 18 an den näher an der Mittelachse des Rumpfteils liegenden Seiten der Schlitze vorgesehen sind. Der Verriegelungszahn 18 ist ein vorstehendes Teil mit einer geraden Seite, die zu der Mitte des Rumpfteus hin ausgerichtet ist und senkrecht von der Oberfläche des Verriegelungsschlitzes 17 hervorsteht, wohingegen die andere Seite des vorstehenden Teils relativ zu der geraden Seite geneigt ist und in die entgegengesetzte Richtung ausgerichtet ist. Die geneigte Seite trennt einen Verriegelungsraum 19 von dem Ende des Verriegelungsschlitzes 17 ab. Das untere Gleitteil 14 ist mit elastischen Fingern 22 versehen&sub1; die in die Verriegelungsschlitze 17 eingesetzt werden, wenn das untere Gleitteil 14 in das Rumpfteil 15 eingesetzt wird. Die Nocken 6 des Schalterbetätigungsschafts 4 sind zum Zusammenwirken mit den Fingern 22 gestaltet.
  • Die Seite des Lochs in der Mitte der Triebfeder-Schenkelplatte 11 ist mit Zähnen 13 versehen, die zum Zusammenwirken mit den Übergabezähnen 7 des Schalterbetätigungsschafts 4 geeignet sind. Die Seite des Lochs in dem oberen Gleitteil 8 ist mit einer Kraftausübungsfläche 9 versehen, die mit dem am weitesten hinten liegenden Zahn 23 der Übergabezähne 7 an der Seite des Schalterbetätigungsschafts 4 zusammenwirkt, wenn der Schaft in das Loch eingesetzt wird.
  • Die Funktion eines in der oben beschriebenen Art und Weise aus seinen Elementen zusammengebauten Schalters wird im folgenden beschrieben. In der Beschreibung wird angenommen, daß der Schalter zu Beginn in einer Stellung ist, in der der Betatigungshebel 1 des Schalters in der AUS-Stellung nach rechts zeigt, und entsprechend zeigt der Betatigungshebel 1 nach unten, wenn der Schalter in der EIN-Stellung ist.
  • Aus Figur 7 ist der Schalter in der AUS-Stellung ersichtlich, d.h., daß der Laststrorn unterbrochen ist. Die Übergabezähne 7 des Schalterbetatigungsschafts 4 haben die Triebfeder-Schenkelplatte 11 auf die rechte Seite der Montagekammer getrieben, und die Triebfedern 10 drücken das untere und das obere Gleitteil 8, 14 auf die gleiche Seite. Der erste Verriegelungsfinger 22 des unteren Gleitteils 14 wird in dieser Stellung des Schalters gegen die gerade Seite des Verriegelungszahns 18 des Verriegelungsschlitzes 17 gedrückt, wodurch das untere Gleitteil 14 sowie das damit über die Laschen 20 verbundene obere Gleitteil 8 an diesem Ort verriegelt sind. Wenn der Schalterbetätigungsschaft 4 im Uhrzeigersinn gedreht wird, bewegen seine Transferzähne 7 die Triebfeder-Schenkelplatte 11 nach links, wodurch die Triebfedern 10 zusammengedrückt werden, da der Verriegelungsfinger 22 die Gleitteile 8, 14 zurückhält, die an diesem Ort gegen den Verriegelungszahn 18 des Verriegelungsschlitzes 17 verriegelt sind. Nachdem der Schalterbetätigungshebel 1 gedreht ist, so daß er annähernd nach unten zeigt, d.h. in die EIN-Stellung des Schalters, trifft der Nocken des Schalterbetätigungsschafts 4 auf den Verriegelungsfinger 22 und hebt diesen von der Kerbe des Verriegelungszahns 18 ab (Fig. 8). Die Gleitteile 8, 14 sind jetzt nach links bewegbar und werden tatsächlich durch die von den Triebfedern 10 ausgeübte Druckkraft auf die linke Seite der Montagekammer gedrückt. Mit der Bewegung des unteren Gleitteils 14 wird die elektrische Verbindung beim Kippen des Schalters in die EIN-Stellung hergestellt. Während der Bewegung des unteren Gleitteils 14 in Richtung auf die linke Seite der Kammer fällt der dem ersten Verriegelungsfinger gegenüberliegende Verriegelungsfinger in die Kerbe des Verriegelungszahns 18 des Verriegelungsschlitzes 17 ein, so daß die unteren und oberen Verriegelungsteile 14,8 an diesem Ort verriegelt sind. Die Schlußstellung des Schalters ist aus Figur 9 ersichtlich.
  • Das Kippen des Schalters von der EIN-Stellung in die AUS- Stellung ereignet sich in allgemeinen Situationen in einer zu dem oben beschrieben Kippen von der AUS-Stellung in die EIN- Stellung entsprechendnen Art und Weise. Der einzige Unterschied besteht darin, daß sich die Triebfeder-Schenkelplatte 11 und die Gleitteile 8, 14 nun nach rechts bewegen. Manchmal können jedoch die Kontaktoberflächen des Schalters z.B. aufgrund eines schlechten Kontakts zusammengeschweißt sein. Dann ist die von den Triebfedern 10 ausgeübte Kraft zum Trennen der Kontakte nicht ausreichend, so daß die Gleitteile 8, 14 auf der linken Seite der Kammer bleiben und der Schalter nicht öffnen kann. Für einen solchen Fall ist das obere Gleitteil 8 mit einer Kraftausübungsfläche 9 versehen, die mit dem am weitesten hinten liegenden Zahn 23 an dem Schalterbetatigungsschaft 4 zusammenwirkt. Der am weitesten hinten liegende Zahn 23 erstreckt sich ein wenig höher in Richtung der Längsachse des Schalterbetätigungsschafts 4 als die anderen Übergabezähne 7, wodurch der am weitesten hinten angeordnete Zahn sich in das Loch des oberen Gleitteils 8 hineinerstreckt.
  • In einer Situation, in der die Kontakte verschweißt sind, wird der Schalter in der folgenden Art und Weise geöffnet. Nachdem der Schalterbetatigungshebel 1 gegen den Uhrzeigersinn gedreht worden ist und der Nocken 6 des Schalterbetatigungsschafts den Verriegelungsfinger 22 gelöst hat, verbleiben das untere Gleitteil 14 und das mit dem unteren Gleitteil verbundene obere Gleitteil 8 aufgrund der verschweißten Kontakte auf der linken Seite. Wird der Schalterbetätigungshebel 1 weiter gedreht, trifft der am weitesten hinten liegende Zahn 23 an dem Schalterbetätigungsschaft 4 auf die Kraftausübungsfläche 9 des oberen Gleitteus 8, so daß beide Gleitteile 8, 14 auf die rechte Seite gedrückt werden, wodurch die Schweißverbindung zwischen den Kontakten im allgemeinen gelöst wird. Nach dem Lösen der Schweißverbindung drücken die Triebfedern 10 die Gleitteile 8, 14 normalerweise nach rechts, so daß der Schalter in die AUS-Stellung gesetzt wird. Falls die Schweißverbindung zwischen den Kontakten derart stark ist, daß sie einem solchen starken Trennversuch dauerhaft widersteht, drücken die Triebfedern 10 die Triebfeder-Schenkelplatte 11 und den Schalterbetätigungshebel 1 zurück in die EIN-Stellung, sobald der Anwender seinen Griff von dem Hebel löst, so daß keine Mehrdeutigkeit über den aktuellen Zustand des Schalters vorliegt.
  • Der Schalterbetatigungsschaft 4 weist ferner einen rechteckigen Teilabschnitt mit vier Nockenvorsprüngen 5 auf, die diesen in gleich große Winkelbereiche unterteilen. Die Arretierungsblattfedern 3 sind neben dem Schalterbetätigungsschaft 4 an den Nocken 5 derart eng angeordnet, daß die Nocken 5 an den Blattfedern 3 anliegen, wenn der Schaft gedreht wird. Daher wirken die Blattfedern 3 als Arretierung für die Drehbewegung des Schalterbetatigungsschafts 4, so daß der Schalterbetätigungsschaft 4 klar in 90º-Schritten positionierbar ist. Die von diesen Blattfedern 3 ausgeübte Kraft muß derart bemessen sein, daß die Triebfedern 10 den Schalterbetätigungshebel 1 und den Schaft 4 zurück in AUS-Stellung drehen können, wenn die Schaltkontakte fortdauernd verschweißt sind.
  • Zusätzlich zu der oben beschriebenen bevorzugten Ausführungsform kann die Erfindung auf viele Arten und Weisen implementiert werden. Zum Beispiel können die Schaltfedern irgendwelche gewünschten Federelementtypen oder ähnliche elastische energiespeichernde Elemente sein. Das Verriegeln der Gleitelernente kann einfach realisiert werden, indem andere Arten von Verriegelungsmitteln verwendet werden, die sich von den oben beschriebenen Verriegelungsfingern unterscheiden. Eine Mehrzahl solcher Verriegelungsfinger/Druckfläche-Kombinationen sind aus dem Stand der Technik bekannt. Ferner kann aus der Konstruktion das obere Gleitteil weggelassen und seine Funktionen mit denen des unteren Gleitteils kombiniert werden. Entsprechend kann die gemeinsame Anordnung von Gleitteilen und Triebfeder-Schenkelplatte ausgetauscht werden, und die elektrischen Kontakte können an den Seiten des Schaltergehäuses oder unter diesem angepaßt sein. Die Kontaktbrücke kann ein separates Element sein, oder alternativ können die bewegbaren Kontakte mit dem unteren Gleitteil verbunden sein.

Claims (5)

1. Schaltvorrichtung zum Steuern elektrischer Einrichtungen, wobei die Vorrichtung
ein Gehäuse (28) mit daran zum Ausbilden eines elektrischen Kontaktes angepaßten feststehenden Kontakten (26),
ein an dem Gehäuse (28) befestigtes Rumpfteil (15),
einen Schalterbetätigungsschaft (4), der an das Rumpfteil (15) so angepaßt ist, daß er um seine Längsachse drehbar ist, und
bewegbare Kontakte (25) aufweist, die zum Ausbilden eines physikalischen Kontaktes mit den feststehenden Kontakten (26) zum Ausbildeneines elektrischen Kontaktes geeignet sind,
gekennzeichnet durch
wenigstens ein Gleitteil (14), das an das Rumpfteil (15) angepaßt ist, wobei das Gleitteil (14) relativ zu dem Rumpfteil (15) linear bewegbar ist, so daß die bewegbaren Kontakte (25) mit den feststehenden Kontakten (26) durch die Bewegung des Gleitteils (14) einen elektrischen Kontakt ausbilden,
wenigstens eine Triebfeder-Schenkelplatte (11), die an das Rumpfteil (15) angepaßt ist, wobei die Platte durch eine Drehbewegung des Schalterbetätigungsschafts (4) in einer zu dem Gleitteil (14) parallelen Richtung verschiebbar ist, und
wenigstens ein federartiges Teil (10), das zum Verbinden der Triebfeder-Schenkelplatte mit dem Gleitteil (14) zum übertragen der Bewegung der Triebfeder-Schenkelplatte auf das Gleitteil (14) geeignet ist.
2. Schalter nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch wenigstens ein erstes Verriegelungsteil (22), das zum Verriegeln des Gleitteils (14) in einer ersten Position relativ zu dem Rumpfteil (15) geeignet ist und aus seiner verriegelten Position durch eine Drehbewegung des Schalterbetatigungsschafts (4) lösbar ist, und
wenigstens ein zweites Verriegelungsteil (22), das zum Verriegeln des Gleitteils (14) in einer zweiten Position relativ zu dem Rumpfteil (15) geeignet ist und aus seiner verriegelten Position durch eine Drehbewegung des Schalterbetätigungsschafts (4) lösbar ist.
3. Schalter nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein erstes Gleitteil (14), das an eine Seite der Triebfeder-Schenkelplatte (11) angepaßt ist und ein Verriegelungsteil (22) aufweist, und
ein zweites Gleitteil (8), das an die andere Seite der Triebfeder-Schenkelplatte (11) angepaßt ist und dauerhaft mit dem ersten Gleitteil (14) verbunden ist.
4. Schalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Mitte des ersten Gleitteus (14), des zweiten Gleitteils (8) und der Triebfeder-Schenkelplatte (11) ein Loch ausgebildet ist, so daß der Schalterbetätigungsschaft (4) durch diese Löcher einsetzbar ist.
5. Schalter nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch einen vorspringenden Teil, der an den Schalterbetätigungsschaft (4) angepaßt ist, und durch eine Kraftausübungsfläche an der Seite des Lochs in dem zweiten Gleitteil (8), wobei beide Details zum Zusammenwirken so aneinander angepaßt sind, daß das zweite Gleitteil (8) durch die Drehbewegung des Schalterbetätigungsschafts (4) kraftgesteuert bewegbar ist, wodurch ein vorstehender Teil (23) des Schafts (4) auf die Kraftausübungsfläche (9) trifft.
DE69407806T 1993-08-13 1994-07-20 Schaltvorrichtung Expired - Lifetime DE69407806T2 (de)

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AU (1) AU7126994A (de)
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