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DE69405083T2 - Reibebeläge tragende scheibe, insbesondere für kraftfahrzeuge - Google Patents

Reibebeläge tragende scheibe, insbesondere für kraftfahrzeuge

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Publication number
DE69405083T2
DE69405083T2 DE69405083T DE69405083T DE69405083T2 DE 69405083 T2 DE69405083 T2 DE 69405083T2 DE 69405083 T DE69405083 T DE 69405083T DE 69405083 T DE69405083 T DE 69405083T DE 69405083 T2 DE69405083 T2 DE 69405083T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
segments
central
support
friction
friction lining
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69405083T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69405083D1 (de
Inventor
Michel Blard
De Briel Jacques Thirion
Gino Villata
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Valeo SE
Original Assignee
Valeo SE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from FR9307475A external-priority patent/FR2706958A1/fr
Priority claimed from US08/091,060 external-priority patent/US5452783A/en
Priority claimed from FR9313341A external-priority patent/FR2712945B1/fr
Priority claimed from PCT/FR1994/000297 external-priority patent/WO1994021934A1/fr
Application filed by Valeo SE filed Critical Valeo SE
Application granted granted Critical
Publication of DE69405083D1 publication Critical patent/DE69405083D1/de
Publication of DE69405083T2 publication Critical patent/DE69405083T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/58Details
    • F16D13/60Clutching elements
    • F16D13/64Clutch-plates; Clutch-lamellae
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/58Details
    • F16D13/60Clutching elements
    • F16D13/64Clutch-plates; Clutch-lamellae
    • F16D2013/642Clutch-plates; Clutch-lamellae with resilient attachment of frictions rings or linings to their supporting discs or plates for allowing limited axial displacement of these rings or linings

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Immobilizing And Processing Of Enzymes And Microorganisms (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Reibbeläge tragende Scheibe als Träger für Reibbeläge zur Bildung einer Reibungskupplungsscheibe, insbesondere für Kraftfahrzeuge, in der Ausführung mit einem Mittelteil und einem Umfangsteil, der in radiale Segmente für die Aufnahme der Reibbeläge unterteilt ist, wobei sich jedes der besagten Segmente über einen Fuß an den besagten Mittelteil anschließt und mindestens einen ebenen Auflagebereich umfaßt, der insgesamt parallel zur Mittelebene des besagten Mittelteils verläuft, um mit mindestens einem der besagten Reibbeläge in Berührung zu treten und diese zu befestigen. Bei einer Reibungskupplungsscheibe erstrecken sich diese Reibbeläge beiderseits des Umfangsteils.
  • Die Reibungskupplungsscheiben sind zuweilen während des Betriebs störenden Schwingungen ausgesetzt, die eine Erscheinung bewirken, die gemeinhin als Rupfen bezeichnet wird. Dieses Rupfen kann sowohl bei niedrigem Drehmoment, etwa bei einem Parkvorgang, als auch bei hohem Drehmoment, etwa bei einem Gangwechsel auf der Straße oder beim Anfahren in einer Steigung, auftreten.
  • Die Auflagebereiche haben zuweilen eine Ausdehnung, die nicht so groß ist, wie dies eigentlich wünschenswert wäre, was ein Eindrücken zur Folge hat, wobei die Reibbeläge in das Innere der Hohlräume einsinken, die zwischen zwei Auflageflächen ein und desselben Segments vorgesehen sind.
  • Daraus ergibt sich ein Mangel an Flexibilität, der bei maximaler Belastung zumindest teilweise für das Rupfen verantwortlich ist.
  • Darüber hinaus ergibt sich ein Problem vor allem hinsichtlich der Berührung mit der Druckplatte der Kupplung.
  • Denn in einer Kupplung werden bei jedem Einrücken der Kupplung die Reibbeläge fortschreitend zwischen einer Druckplatte und einer Gegenanpreßplatte eingespannt.
  • Die durch die Reibung bedingte Erwärmung führt zwangsläufig zu einer kegelartigen Verformung der Druckplatte, wie dies beispielsweise in der US-A- 2,902,130 erläutert wird. Dies gilt ebenfalls, wenngleich in geringerem Maße, für die Gegenanpreßplatte.
  • Daraus folgt, daß sich der Bereich, in dem die Reibbeläge dem Druck einer der beiden Platten ausgesetzt sind, fortschreitend zur Achse der Baugruppe verschiebt, was wiederum einen ungleichmäßigen Verschleiß dieser Reibbeläge und eine Verringerung ihrer Wirksamkeit (geringeres übertragenes Drehmoment) oder sogar ein Rupfen zur Folge hat.
  • Um diese Nachteile zu beseitigen und dieses Problem zu lösen, ist in der EP-A-0 579 554 vorgeschlagen worden, wenigstens eine erste Reihe von Segmenten mit drei Auflagestellen zu schaffen, die einen ebenen mittleren Auflagebereich und zwei ebene Umfangsauflagebereiche an ihrem Außenrand beiderseits des besagten mittleren Bereichs aufweisen, der im Verhältnis zu den Umfangsauflagebereichen und zum Mittelteil axial versetzt ist.
  • In einer Ausführungsart wechseln sich diese Segmente umfangsmäßig mit einer Reihe von Zungen ab.
  • In einer anderen Ausführungsart wechseln sich diese Segmente umfangsmäßig mit einer zweiten Reihe von Segmenten mit drei Auflagestellen in Entsprechung zur ersten Reihe ab.
  • Die Segmente mit drei Auflagestellen dienen mit ihrem Mittelbereich zur Befestigung eines der Reibbeläge, in diesem Fall des Reibbelags, der zur Druckplatte der Kupplung gehört, während die Zungen oder die zweite Reihe von Segmenten mit drei Auflagestellen zur Befestigung des anderen Reibbelags dienen, in diesem Fall des zur Gegenanpreßplatte der Kupplung gehörenden Reibbelags.
  • Dank dieser Anordnung haben die Zungen oder die Segmente mit drei Auflagestellen der zweiten Reihe eine ausreichende Elastizität, um der kegelartigen Verformungsbewegung der Gegenanpreßplatte zu folgen, während die mit drei Auflagestellen ausgeführten Segmente der ersten Reihe der Bewegung zur kegelartigen Verformung der Druckplatte folgen und große Berührungsflächen aufweisen.
  • Außerdem verringern sich die Eindrück- und Rupferscheinungen, und die Segmente können sich mit höheren Drehzahlen drehen, wodurch die Biegebeanspruchungen in den Segmentfüßen unter der Einwirkung der Fliehkraft entfallen.
  • In diesem Dokument erfolgt die Befestigung der Reibbeläge anhand einer Reihe von Nieten, die auf ein und demselben Kreisumfang angeordnet sind. Daraus folgt, daß der mittlere Auflagebereich der ersten Reihe von Segmenten mit drei Auflagestellen mit einer Durchgangsöffnung für einen Niet versehen ist, der ein Befestigungsorgan bildet.
  • Das gleiche gilt für die Zungen oder für den mittleren Auflagebereich der zweiten Reihe von Segmenten mit drei Auflagestellen.
  • Bei Reibungskupplungsscheiben in großer Ausführung (mit großem Durchmesser), oder wenn die Reibbeläge dünn ausgeführt und an Blechleisten verklebt sind, die mittels Aufnieten an der belagtragenden Scheibe angefügt sind, müssen mindestens zwei Reihen von Nieten vorgesehen werden, die auf Kreisumfängen mit unterschiedlichem Durchmesser angeordnet sind.
  • Dabei ergibt sich ein Problem hinsichtlich der Anordnung der Durchgangslöcher für die Befestigungsorgane in Höhe des Mittelbereichs der Segmente mit drei Auflagestellen, da die Durchgangslöcher der Niete durch eine erhebliche radiale Entfernung beabstandet sein müssen, um eine effiziente Befestigung der Reibbeläge herbeizuführen, wobei die radiale Größe des mittleren Auflagebereichs entsprechend zu vergrößern ist.
  • Wenn die Reibbeläge an den mittleren Auflagebereichen verklebt werden sollen, ist es ebenfalls wünschenswert, die radiale Größe der mittleren Auflagebereiche zu vergrößern, um den Reibbelag innen zu stützen und die Festigkeit der Verklebung zu verbessern.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Anforderungen zu erfüllen und dazu auf einfache und wirtschaftliche Weise neue Segmente mit drei Auflagestellen vorzuschlagen, mit denen sich die radiale Größe der mittleren Auflagebereiche vergrößern läßt.
  • Während sich der mittlere Auflagebereich eines Segments mit drei Auflagestellen an den Mittelteil der belagtragenden Scheibe über einen Fuß anschließt, der mindestens einen geneigten Bereich in Form einer Längsbiegung umfaßt, die senkrecht zur radialen Symmetrieachse verläuft, wird der mittlere Auflagebereich wenigstens einiger der Segmente mit drei Auflagestellen mittig radial nach innen mittels eines Einschnitts verlängert, der auf die besagte Längsbiegung übergreift.
  • Im Gegensatz zu den Lösungen mit eingeschnittenen Zungen, die in den Dokumenten FR-A-786 598 und FR-A- 768 143 beschrieben werden, wird dank der Erfindung in allen Fällen die Auflagefläche für den betreffenden Reibbelag vergrößert und damit die Festigkeit der belagtragenden Scheibe gegenüber der Fliehkraft verbessert. In der gleichen Ebene können mindestens zwei radial zueinander beabstandete Durchgangslöcher im Mittelbereich eines Segments mit drei Auflagestellen angeordnet sein.
  • Dazu braucht man nur die erfindungsgemäße Verlängerung mit einem zusätzlichen Loch für den Durchgang eines Organs zur Befestigung des Reibbelags zu versehen. Durch diese biegsame Verlängerung werden außerdem die Anrisse eingeschränkt.
  • Der betreffende (gegebenenfalls unterteilte) Reibbelag kann dabei an den Mittelbereichen der ersten Reihe von Segmenten mit drei Auflagestellen anhand von mindestens zwei Reihen von Nieten oder anderen Befestigungsorganen befestigt sein, die radial zueinander beabstandet sind.
  • Dadurch ergibt sich eine effiziente Befestigung des Reibbelags, der sich daher mit hohen Drehzahlen drehen kann.
  • Außerdem kann der Reibbelag direkt durch Verkleben auf den mittleren Auflagebereichen befestigt werden.
  • Dank der Verlängerung wird dabei der besagte Reibbelag örtlich auf einer größeren Höhe befestigt, wodurch die Festigkeit der Verklebung verbessert wird. Außerdem werden die Risiken einer Ablösung oder Abtrennung dank der biegsamen Verlängerung verringert.
  • Natürlich kann auch das Loch nach dem Stand der Technik beibehalten werden, wobei der Reibbelag durch Verkleben oder Aufnieten befestigt werden kann.
  • Dabei ist jedoch zu beachten, daß die Lösung mit reiner Verklebung insofern vorteilhaft ist, als sie eine Verringerung der Dicke der Reibbeläge auf einen angemessenen Wert ermöglicht. Denn es braucht keine Überdicke wie bei einer Lösung mit Aufnieten vorgesehen zu werden. Dadurch verringert sich die Trägheit der Reibungskupplungsscheibe. Die Festigkeit der mittleren Auflagebereiche erhöht sich aufgrund der Tatsache, daß kein Nietloch vorgesehen werden muß. Deshalb kann sich die Reibungskupplungsscheibe mit noch höheren Drehzahlen drehen.
  • Desweiteren ist festzustellen, daß die erfindungsgemäße Anordnung wirtschaftlich ist, da sie keine tiefgreifende Veränderung des Werkzeugs zur Herstellung der belagtragenden Scheibe erfordert.
  • Dazu genügt es, den Einschnitt anhand eines einfachen Werkzeugs auszuführenen und gegebenenfalls zwei Reihen von Durchgangslöchern vorzusehen. Außerdem vergrößert die erfindungsgemäße Verlängerung den Auflagebereich für den betreffenden Reibbelag, ohne die mechanische Festigkeit der Längsbiegung zu beeinträchtigen.
  • Um eine größtmögliche Auflage für den betreffenden Reibbelag mit möglichst geringen Zwischenauflageabständen zu bewahren, wird nach einem anderen Merkmal der Erfindung die Anzahl der Segmente vervielfacht.
  • Daraus folgt, daß diese Segmente eine geringere Umfangsbreite aufweisen und daß die vorerwähnten Zungen, die sich insgesamt in der Ebene des Mittelteils befinden, als Segmente mit drei Auflagestellen gestaltet werden können, mit einem Mittelbereich in der Ebene des Mittelteils und zwei Umfangsauflagebereichen beiderseits des besagten Mittelbereichs.
  • Beim elastischen Zusammendrücken der Reibbeläge trifft daher der zu den Zungen gehörende Reibbelag auf einen Gegendruck infolge der neuen Umfangsauflagebereiche, die an dem anderen Reibbelag zur Anlage kommen können.
  • Dadurch werden die Eindrückerscheinungen eingedämmt, wobei sich der Verschleiß des Reibbelags, der zu den Zungen gehört, gleichmäßiger verteilt. Darüber hinaus werden auch die Verschleißerscheinungen des zu der ersten Reihe von Segmenten gehörenden Reibbelags verringert, da die Umfangsauflagebereiche der Zungen eine zusätzliche Auflage schaffen. Bei dem anderen Reibbelag fallen die Abnutzungen gleichmäßiger aus.
  • Die vorerwähnten Zungen kinnen natürlich auch durch eine zweite Reihe von Segmenten mit drei Auflagestellen ersetzt werden.
  • Ale Variante weisen zumindest einige der besagten Zungen mittels einer Anschlußbiegung mindestens einen zusätzlichen Auflagebereich auf, der axial in Richtung der Mittelbereiche der ersten Reihe von Segmenten mit drei Auflagestellen versetzt ist.
  • Die zusätzlichen Auflagebereiche können an einem freien Ende der Zunge oder mittels eines Einschnitts in dieser angeordnet sein. Alle Kombinationen sind möglich.
  • Wie vorstehend werden die Eindrückerscheinungen eingedämmt, wobei sich der Verschleiß des zu den Zungen gehörende Reibbelags dank des zusätzlichen Auflagebereichs besser verteilt.
  • Nach einem Merkmal der Erfindung greift der Einschnitt örtlich auf den Mittelbereich des Segments mit drei Auflagestellen über, um die Anrisse in Höhe der Verlängerung zu verringern.
  • Die nachstehende Beschreibung veranschaulicht die Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen. Darin zeigen:
  • - Figur 1 eine Axialschnittansicht einer Reibungskupplungsscheibe, die mit einer erfindungsgemäßen belagtragenden Scheibe bestückt ist;
  • - Figur 2 eine als Aufriß ausgeführte Teilansicht der besagten belagtragenden Scheibe mit Schraffierung der Auflagebereiche;
  • - die Figuren 3 bis 10 ähnliche Ansichten wie Figur 2 zu anderen Ausführungsbeispielen;
  • - Figur 11 eine Schnittansicht entlang der Linie 11- 11 von Figur 10.
  • In diesen Figuren wird eine Reibbeläge tragende Scheibe dargestellt, die zur Bildung einer Reibungskupplungsscheibe für Kraftfahrzeuge dienen kann.
  • Diese Scheibe (Figur 1 und 2) umfaßt einen Mittelteil 16 und einen Umfangsteil, der in radiale Segmente 771 unterteilt ist, die sich in Umfangsrichtung, hier gleichmäßig, mit einer Reihe von radialen Zungen 772 in der Ebene des Mittelteils 16 der belagtragenden Scheibe abwechseln. In dieser Figur sind die Segmente 771 und die Zungen 772 einstückig mit dem Mittelteil 16 ausgeführt.
  • Wie in der Patentanmeldung EP-A-0 579 554 beschrieben, schließt sich jedes Segment über einen Längsfuß 724 an den Mittelteil 16 an, wobei es einen ebenen mittleren Auflagebereich 722 und zwei ebene Umfangsauflagebereiche 723 an seinem Außenrand aufweist.
  • Der mit großer Ausdehnung ausgeführte Mittelbereich 722 ist im Verhältnis zum Mittelteil 16 und zu den Umfangsauflagebereichen 723 axial versetzt.
  • Der Mittelbereich 722 dient zur Befestigung eines Reibbelags 132, während die Zungen 772 zur Befestigung eines anderen Reibbelags 131 dienen. Dazu weisen die Zungen 772 und die Mittelbereiche 722 der Segmente 771 hier Löcher 19 auf, um die Befestigung der besagten Reibbeläge 131, 132 an der belagtragenden Scheibe zu ermöglichen, was hier anhand von Nieten 47 erfolgt (Figur 1).
  • Die Löcher 19 sind nach einem Merkmal der Erfindung auf zwei Kreisumfängen mit unterschiedlichem Durchmesser verteilt. Als Variante sind einige Löcher nicht auf den besagten Kreisumfängen verteilt, um eine Einbaumarkierung zu bilden. Als Variante kann eine Verklebung vorgenommen werden, wodurch die Löcher entfallen können und die Festigkeit der Segmente verbessert werden kann, wie dies im folgenden beschrieben wird.
  • Die belagtragende Scheibe ist mit zwei ringförmigen Reibbelägen 131, 132 bestückt, die beiderseits des Mittelteils 16 aneinander anliegend angebracht sind.
  • Diese Reibbeläge sind hier als organische Beläge ausgeführt, wobei sie umfangsmäßig durchgehend ausgeführt und durch Glasfasern, "KEVLAR"-Fasern (eingetragenes Warenzeichen) oder andere, verstärkt sind.
  • In einer Kupplung werden die Reibbeläge 131, 132 normalerweise zwischen der Druckplatte und der Gegenanpreßplatte (nicht dargestellt) der Kupplung eingespannt, die drehfest mit der Kurbelwelle des Verbrennungsmotors des Kraftfahrzeugs verbunden sind, während die Nabe 3 durch ihre innen genutete Bohrung drehfest mit der Eingangswelle des Getriebes verbunden ist.
  • Bei der Betätigung der Kupplung, um diese auszurükken, werden die Reibbeläge 131, 132 freigegeben, so daß diese in der Position mit ausgerückter Kupplung nicht mehr mit der Druckplatte und der Gegenanpreßplatte in Berührung stehen.
  • Beim Wiedereinrücken der Kupplung werden die Reibbeläge 131, 132 fortschreitend elastisch zwischen den besagten Platten eingespannt.
  • Dieses fortschreitende Einspannen ist hier größtenteils durch die Segmente mit drei Auflagestellen 771 bedingt, insbesondere durch ihre Umfangsauflagebereiche 723 und den Fuß 724.
  • Diese Segmente 771 haben eine dreiteilige Form mit drei ebenen Auflagebereichen 723 bzw. 722.
  • Der ebene mittlere Auflagebereich 722 steht mit dem zur Druckplatte gehörenden Reibbelag 132 in Berührung und dient zur Befestigung des besagten Reibbelags 132. Dieser Bereich 722 verengt sich in Richtung des Außenrands der belagtragenden Scheibe, so daß er an seinem Innenrand breiter ist.
  • Im einzelnen gehört die belagtragende Scheibe mit ihren Reibbelägen 131, 132 hier zu einer Reibungskupplungsscheibe, die zwei koaxiale Teile umfaßt, die im Verhältnis zueinander beweglich entgegen umfangsmäßig wirksamen elastischen Organen 5 und axial wirksamen Reibungsmitteln 20 gelagert sind.
  • Eine solche Scheibe wird beispielsweise in der Patentanmeldung EP-A-0 579 554 sowie in der Patentschrift US-5,014,842 beschrieben, auf die an dieser Stelle verwiesen werden kann.
  • Hier umfaßt einer der Teile zwei Führungsscheiben 1, 2 und die belagtragende Scheibe, während der andere koaxiale Teil eine Mitnehmerscheibe 4 umfaßt, die drehfest mit einer Nabe 3 verbunden ist, was durch Aufklemmen (nicht dargestellt) oder hier durch die mit Spiel erfolgende Wirkung von Eingriffsmitteln geschieht, die insbesondere in Figur 3 der Patentschrift US-5,014,842 zu erkennen sind.
  • Diese Eingriffsmittel umfassen dabei trapezförmige Verzahnungen, die am Außenrand der Nabe 3 und am Innenrand der Mitnehmerscheibe 4 ausgebildet sind, wobei diese Verzahnungen mit Spiel ineinander eingreifen.
  • Nicht dargestellte Federn mit geringer Steifigkeit liegen mit jedem ihrer Enden auf Tellern auf, die in Aussparungen der Nabe 3 und der Mitnehmerscheibe 4 eingesetzt sind, um eine elastische Verbindung zwischen den besagten Teilen herzustellen.
  • Der Aufbau kann auch umgekehrt werden, wobei die belagtragende Scheibe dann fest mit der im Verhältnis zur Nabe 3 beweglichen Mitnehmerscheibe 4 verbunden ist, während die Führungsscheiben dann fest mit der Nabe 3 verbunden sind.
  • Desweiteren kann die belagtragende Scheibe fest mit der Mitnehmerscheibe 4 verbunden sein, die selbst wiederum fest mit der Nabe 3 verbunden ist, wobei die Reibungskupplungscheibe dann in starrer Ausführung vorliegt, wie dies in der EP-A-0 579 554 dargestellt wird.
  • Die belagtragende Scheibe ist hier mit ihrem Mittelteil 16 an die Führungsscheibe 1 angefügt, mit der sie anhand von Distanzbolzen fest verbunden ist, die mit Spiel durch Öffnungen 7 hindurchgehen, die in die Mitnehmerscheibe 4 eingearbeitet sind.
  • Durch diese Distanzbolzen 8 werden die beiderseits der Mitnehmerscheibe 4 angeordneten Führungsscheiben 1, 2 fest miteinander verbunden.
  • Die elastischen Organe 5 bestehen hier aus Schraubenfedern, die hier paarweise in gegenüberliegenden Fenstern eingesetzt sind, die auf an sich bekannte Weise in die Führungsscheiben 1, 2 und in die Mitnehmerscheibe 4 eingearbeitet sind.
  • Die Reibungsmittel 20 umfassen eine Reibscheibe, die axial zwischen der Mitnehmerscheibe 4 und der Führungsscheibe 1 eingefügt ist, sowie eine Anpreßscheibe, die drehfest an der Führungsscheibe 2 angebracht ist, was anhand von axialen Ansätzen erfolgt, die in Öffnungen der besagten Führungsscheibe 2 eingreifen.
  • Eine Feder kommt auf der Führungsscheibe 2 zur Auflage und beaufschlagt die Anpreßscheibe in Anlage an die Mitnehmerscheibe 4.
  • Die Bereiche 723 erstrecken sich am Außenrand der Segmente 771 beiderseits des Mittelbereichs 722. Sie haben eine insgesamt dreieckige Form und schließen sich an den Auflagebereich 722 über Biegungen 721 an, die schräg im Verhältnis zur radialen Symmetrieachse des Segments 771 verlaufen. Diese Biegungen 721 sind axial geneigt und erstrecken sich symmetrisch im Verhältnis zu der besagten radialen Achse.
  • Die Auflagebereiche 723 und 722 sind daher dank der Biegungen 721 axial versetzt, wobei sie parallel zueinander verlaufen. Im einzelnen können die Auflagebereiche 723 mit dem Reibbelag 131, der zur Gegenanpreßplatte der Kupplung gehört, in Berührung kommen. Sie erstrecken sich hier in der Ebene des Mittelteils 16.
  • Der mittlere Auflagebereich 722 schließt sich an den Mittelteil 16 über eine tangential ausgerichtete Biegung 724 oder eine Längsbiegung an, die hier senkrecht zur radialen Symmetrieachse des Segments verläuft. Diese axial schräge Biegung 724 bildet den Fuß des Segments und ermöglicht einen axialen Versatz des Auflagebereichs 722 im Verhältnis zum Mittelteil 16. Die Biegung 724 erstreckt sich hier symmetrisch im Verhältnis zu der besagten radialen Achse.
  • Dadurch kommt es beim Zusammendrücken der Reibbeläge 131, 132 zu einer axialen Verformung der Auflagebereiche 723. Dabei ist zu beachten, daß die Biegungen 724 eine große Breite besitzen und demzufolge sehr robust sind. Die Segmente 771 sind durch vertikale Schlitze 224 von den Zungen 772 getrennt. Diese Schlitze münden am Außenrand der belagtragenden Scheibe und besitzen ein kreisförmiges geschlossenes inneres Ende für den Anschluß an die Biegungen 724 und an den Mittelteil 16.
  • Die gewölbten Segmente 771 weisen eine verringerte umfangsmäßige Ausdehnung im Vergleich zu der des Dokuments EP-A-0 579 554 auf, so daß die Zungen 772 erfindungsgemß eine Umfangsbreite haben, die derjenigen der Segmente 771 nahekommt. Dadurch sind die Auflageflächen für jeden Reibbelag möglichst nahe beieinander angeordnet.
  • Damit wird das Ziel verfolgt, eine möglichst große Auflage für die Reibbeläge 131, 132 mit möglichst geringen Zwischenauflageabständen zu bewahren.
  • Daher kommt es zu einer Vervielfachung der Anzahl von Segmenten. Da die Reibungskupplungsscheibe hier großformatig ausgeführt ist, geht es darum, beispielsweise zumindest zwei Reihen von Befestigungsorganen 47, wie etwa die vorerwähnten Niete, Schrauben oder Bolzen, anzuordnen, um die Reibbeläge 131, 132 zu befestigen, und dementsprechend zumindest einige Segmente 771 mit mindestens zwei Durchgangslöchern 19 für die besagten Befestigungsorgane zu versehen.
  • Als Variante kann eine einzige Reihe von Nieten und eine Verklebung oder nur eine Verklebung vorgesehen werden. In allen Fällen muß die Reibungskupplungsscheibe eine bessere Festigkeit gegenüber den Wirkungen der Fliehkraft aufweisen.
  • Erfindungsgemäß ist daher eine Reibbeläge tragende Scheibe der vorgenannten Art dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelbereich 722 wenigstens einiger Segmente mit drei Auflagestellen 771 mittig (bei 725) radial nach innen mittels eines Einschnitts 726 verlängert ist, der auf die Längsbiegung 724 übergreift. In den Figuren 1 und 2 ist die besagte Verlängerung 725 mit einem zusätzlichen Loch 19 für den Durchgang eines Befestigungsorgans 47, hier eines Niets 47, versehen. Die Auflagefläche für den Reibbelag 132 wird dadurch vergrößert, wobei die Befestigung des Reibbelags 132 robuster ausfällt.
  • Wie in Figur 2 zu erkennen ist, ist ein weiteres Durchgangsloch 19 am Außenrand des Mittelbereichs 722 und des Segments 771 angeordnet.
  • Die Löcher 19 zur Befestigung des Reibbelags 132, die sich in der gleichen Ebene befinden, sind dabei durch eine erhebliche Entfernung beabstandet, wobei sie hier radial auf der Symmetrieachse des Segments 771 angeordnet sind.
  • Nach einem Merkmal der Erfindung sind die Zungen 772 in Entsprechung zu den Segmenten 771 ausgeführt, so daß sie hier einen mittleren Auflagebereich 823 in der Ebene des Mittelteils 16 und zwei Umfangsauflagebereiche 822 beiderseits des besagten mittleren Bereichs 823 aufweisen.
  • Eine axial schräge und radial geneigte Biegung 821 verbindet jeden Auflagebereich 822 mit dem Umfangsteil des mittleren Bereichs 823. Die Auflagebereiche 822 sind axial in Richtung der mittleren Bereiche 722 der Segmente 771 versetzt. Sie können sich in deren Ebene befinden oder axial leicht zurückversetzt sein.
  • Im mittleren Bereich 823 sind zwei Durchgangslöcher 19 in der gleichen Ebene vorgesehen. Diese Löcher 19 sind radial auf die radiale Symmetrieachse der Zunge 772 ausgerichtet, wobei sie auf den gleichen Kreisumfängen wie die Löcher 19 der Segmente 771 angeordnet sind.
  • Bei einigen Zungen 772 sind diese Löcher auf ein Durchgangsloch 119 für die, in Figur 1 durch Aufnieten erfolgende, Befestigung des Mittelteils 16 an der Mitnehmerscheibe 4 ausgerichtet, die ihrerseits durch Aufnieten an einem Flansch der Nabe 3 angebracht ist.
  • Als Variante, wie dies in Figur 2 mit strichpunktierten Linien dargestellt ist, könnten natürlich die Zungen 772 durch eine zweite Reihe von gewölbten Segmenten mit drei Auflagestellen in ähnlicher Form wie die Segmente 771 mit einer Längsbiegung ersetzt werden, die den mittleren Auflagebereich mit dem Mittelteil 16 der belagtragenden Scheibe verbindet.
  • Der erfindungsgemäße Einschnitt 726 hat hier die Form eines V mit abgerundetem Boden, wobei die Spitze des V zur Achse der Reibungskupplungsscheibe gerichtet ist (zur Achse des Mittelteils 16). Die Verlängerung 725 hat daher die Form eines abgerundeten V. Sie bildet einen zusätzlichen Auflageansatz, der insgesamt radial nach innen gerichtet ist, wie dies in den anderen nachstehend erläuterten Figuren der Fall ist.
  • Dieser Einschnitt greift auf die Biegung 724 sowie örtlich auf einen geringen Teil des mittleren Auflagebereichs 722 und den Mittelteil 16 über. Die Biegung 724 ist daher unterteilt, wodurch die vorerwähnte progressive Einspannung verbessert wird. Diese Biegung 724 besitzt trotz des erfindungsgemäßen Einschnitts eine gute mechanische Festigkeit.
  • Dabei ist festzustellen, daß die Verlängerung 725 einen konisch erweiterten Übergangsbereich zum mittleren Auflagebereich 722 aufweist.
  • Durch diesen Übergangsbereich werden die Anrisse eingeschränkt.
  • Die radiale Symmetrieachse des Einschnitts 726 fällt mit der radialen Symmetrieachse des Segments 771 zusammen
  • Desweiteren ist auf die gute Ausgeglichenheit der Reibungskupplungsscheibe und die gute Ebenheit ihrer Reibbeläge hinzuweisen, die insbesondere durch die gleichmäßige Verteilung der Befestigungslöcher 19 und ihre Position auf der Symmetrieachse der Zungen 772 und der Segmente 771 bedingt sind.
  • Außerdem ist die einfache Herstellung zu beachten, die durch die mögliche radiale Verschiebung des Schneidwerkzeugs bedingt ist, wodurch die Herstellung von Kupplungsscheiben mit Segmenten und Zungen in unterschiedlicher Höhe ermöglicht wird.
  • In der Position mit eingerückter Kupplung (Reibbeläge 131, 132 eingespannt) besteht hier ein Zwischenraum zwischen den beiden Reibbelgen 131, 132, so daß die Segmente 771 nicht vollständig zusammengedrückt werden, damit sich die besagten Reibbeläge an die Form der Druckplatte und der Gegenanpreßplatte anpassen können.
  • Natürlich können die Segmente mit drei Auflagestellen eine andere Form aufweisen, wie sie etwa in der vorerwähnten Patentanmeldung EP-A-0 579 554 beschrieben wird.
  • So weist in Figur 3 das mit drei Auflagestellen ausgeführte Segment 971 einen mittleren Auflagebereich 922 auf, der an seinem Außenrand verengt und im Verhältnis zum Mittelteil 16 anhand von Schrägbiegungen 921, bezogen auf die radiale Symmetrieachse des Segments, und der senkrecht zu der besagten Symmetrieachse angeordneten Längsbiegung 924 axial versetzt ist.
  • Der mittlere Auflagebereich 922 wird, wie in Figur 2, mittig, radial nach innen, durch einen U-förmigen mittleren Einschnitt 926 verlängert, der auf die Längsbiegung 924 übergreift. Diese Verlängerung hat insgesamt die Form einer Zunge oder eines Ansatzes 925 mit einem verengten Übergangsbereich zum mittleren Auflagebereich 922, wobei die vertikalen Enden des Einschnitts 926 in kreisförmige Löcher führen, die in den Auflagebereich 922 eingearbeitet sind, auf den der Einschnitt 926 übergreift.
  • Der Ansatz 925 ist daher zur Achse der Einheit gerichtet, wobei er ein abgerundetes freies Ende aufweist.
  • Die Umfangsauflagebereiche 923 befinden sich insgesamt in der Ebene des Mittelteils 16. Diese Auflagebereiche 923 stehen umfangsmäßig im Verhältnis zum mittleren Auflagebereich 922 vor, so daß die Segmente 971 insgesamt T-förmig ausgebildet sind.
  • Diese Form wird genutzt, um die Zungen 972, 973 radial in ihrem mittleren Bereich umfangsmäßig zu verbreitem. Diese Zungen 972, 973 sind daher radial in der Mitte breiter als an ihren freien Enden und als an ihrem Anschlußbereich zum Mittelteil 16.
  • Die radialen Zungen 972 und 973 sind hier mit einer unterschiedlichen Gestaltung ausgeführt. Diese Zungen wechseln sich in Umfangsrichtung gleichmäßig mit den Segmenten 971 ab. Das freie Ende der Zunge 972 ist umfangsmäßig verengt und weist einen zusätzlichen Auflagebereich 942 auf, der sich an den Hauptteil der Zunge über eine Anschlußbiegung 941 anschließt, die zur Herbeiführung einer guten Biegsamkeit eine konstante Breite in Höhe des Auflagebereichs 942 aufweist, der axial in Richtung des mittleren Auflagebereichs 922 der Segmente 971 versetzt ist. Diese Biegung 941 verbreitert sich an ihrer Unterseite. Der zusätzliche Auflagebereich 942 befindet sich hier in der Ebene des Auflagebereichs 922 des Segments 971. Der besagte Auflagebereich 942 kann natürlich im Verhältnis zum Auflagebereich 922 leicht zurückversetzt sein.
  • Die Zunge 973 weist an ihrem freien Ende einen Bereich 932 auf, der sich über eine Biegung 931 an den Hauptbereich der Zunge 973 anschließt.
  • Die Biegung 931 und der Bereich 932, der sich hier in der Ebene des Mittelbereichs 922 befindet, sind trapezförmig ausgebildet.
  • Wie verständlich geworden sein dürfte, wird es durch die zwei Zungensätze ermöglicht, einen axialen Versatz zwischen den Bereichen 942 und den Bereichen 932 herbeizuführen, so daß ein sicherer Halt der Reibbeläge beim Einrücken der Kupplung gegeben ist.
  • Der Mittelteil 16 weist hier Durchgangslöcher 119 für die Befestigung des Mittelteils 16 an der Führungsscheibe 1 bzw., je nach Fall, an der Mitnehmerscheibe 4 auf.
  • Desweiteren ist zu beachten, daß der Einschnitt 926 mittig auf die Biegung 924 übergreift, die dadurch unterteilt ist, wodurch die progressive Einspannung des Segments 971 verbessert wird. Diese Biegung besitzt trotz des Einschnitts eine gute mechanische Festigkeit.
  • Außerdem ist festzustellen, daß die Schlitze 324, welche die radialen Zungen 972, 973 von den Segmenten 971 trennen, eine gewundene Form aufweisen, die durch die mittige Verbreiterung der besagten Zungen bedingt ist.
  • Die Reibbeläge 131 und 132 sind hier direkt durch Verkleben auf den Zungen 972, 973, und zwar auf dem Hauptteil der Zungen 972, 973, sowie auf den mittleren Auflagebereichen 922 der Segmente 971 befestigt. Dabei ist zu beachten, daß die biegsame Verlängerung 925 das Verkleben begünstigt.
  • Alle diese Anordnungen ermöglichen eine Verringerung der Dicke der Reibbeläge 131, 132.
  • So haben die besagten Reibbeläge 131, 132 gerade die benötigte Dicke, da es nicht notwendig ist, eine Überdicke für die Niete 47 vorzusehen, wie dies bei der Ausführungsart der Figuren 1 und 2 der Fall ist.
  • Dadurch verringert sich die Trägheit der Reibungskupplungsscheibe, was sich beim Ausrücken der Kupplung günstig auf die Schonung der Zahnräder auswirkt, die das Getriebe an der Eingangswelle aufweist, mit der die Nabe 3 fest verbunden ist.
  • Darüber hinaus werden die Segmente und die Zungen versteift, da sie keine Durchgangslöcher für die Niete aufweisen.
  • Dieser Umstand kann genutzt werden, um beispielsweise in der Zunge 972 einen zusätzlichen Auflagebereich 944 zu schaffen, der axial in Richtung des Auflagebereichs 922 versetzt ist, was mittels einer Biegung 945 erfolgt, die den besagten Auflagebereich 944 mit dem Hauptteil an der Zunge 972 in der Ebene des Mittelteils 16 verbindet.
  • Die Schaffung dieses zusätzlichen Auflagebereichs erfolgt mittels eines insgesamt V-förmig augebildeten Einschnitts 946, der, im Gegensatz zum Einschnitt 926, radial nach außen gerichtet ist.
  • Dadurch wird eine Zunge oder ein Ansatz 944, 945 gebildet, der radial nach außen gerichtet ist, wobei er symmetrisch im Verhältnis zur radialen Symmetrieachse der Zunge 972 verläuft.
  • Die Schaffung des zusätzlichen Auflagebereichs 925 ermöglicht natürlich auch die Einarbeitung eines zusätzlichen Lochs für die mittels Aufnieten erfolgende Befestigung des Reibbelags 132, wie in Figur 2.
  • So weisen in Figur 4 jede Zunge 1072 und jedes mit drei Auflagestellen ausgeführte Segment 1071 zwei Löcher 19 für den Durchgang der Organe zur Befestigung der Reibbeläge 131, 132 auf.
  • Diese Löcher 19 sind radial auf die radiale Symmetrieachse der radialen Zungen 1072 und der Segmente 1071 ausgerichtet.
  • Eines der Löcher 19 ist mittels des Bereichs der Verlängerung 1025 des Mittelbereichs eingearbeitet, der durch einen U-förmigen Einschnitt 1026 begrenzt ist, der mittig auf die Längsbiegung 1024 des Segments 1071 übergreift. Die in Form einer Zunge oder eines Ansatzes ausgebildete Verlängerung 1025 befindet sich in der Ebene des mittleren Auflagebereichs 1022 des Segments 1071, wobei der Auflagebereich 1022 axial im Verhältnis zum Mittelbereich 16 dank der Biegungen 1024 und der Biegungen 1021 versetzt ist, die im Verhältnis zur radialen Symmetrieachse des Segments 1071 schräg verlaufen.
  • Die Biegungen 1021 schließen sich an die Umfangsauflagebereiche 1023 an, die insgesamt parallel zu den Biegungen 1021 verlaufen.
  • Die Auflagebereiche 1023 befinden sich insgesamt in der Ebene des Bereichs 16.
  • Die Zungen 1072 haben eine ähnliche Form wie die Segmente 1071, mit dem einzigen Unterschied, daß ihr Hauptteil in der Ebene des Mittelbereichs 16 liegt.
  • Die radialen Zungen 1072 weisen daher an ihrem Außenrand zwei zusätzliche Umfangsauflagebereiche 1122 auf, die sich insgesamt in der Ebene des Mittelbereichs 1022 der Segmente 1071 befinden.
  • Diese Bereiche 1122 schließen sich über Biegungen 1121, die schräg im Verhältnis zur radialen Symmetrieachse der Zunge 1072 verlaufen, an den Hauptbereich der besagten Zunge an.
  • Die Segmente 1071 weisen hier eine Ausbauchung an ihrem Außenrand auf, und die Zungen 1072 sind umfangsmäßig an ihrem Außenrand verbreitert.
  • Die Zungen und die dreiteiligen Segmente können natürlich vonaneinander getrennt ausgeführt sein und beispielsweise durch Löcher 229 an der Führungsscheibe 1 oder an der Mitnehmerscheibe 4 angefügt werden.
  • So wechseln sich in Figur 5 die dreiteiligen Segmente 772 umfangsmäßig mit den radialen Zungen 771 ab, die eine ähnliche Form wie die Segmente 772 aufweisen, wie dies in Figur 2 zu erkennen ist.
  • Der Innenrand 316 der Zunge 771 weist dabei zwei Löcher 229 für den Durchgang der Befestigungsorgane, etwa der Niete, beispielsweise für die Befestigung an der Führungsscheibe 1 auf.
  • Die Zunge 771 weist hier in ihrem Mittelteil einen zusätzlichen Auflagebereich 1125 auf.
  • Dieser Auflagebereich 1125 befindet sich in der Ebene des Mittelbereichs des Segments 772, wobei er sich über eine Biegung 1124 des Hauptteils 1128 der Zunge 771 anschließt.
  • Diese gesamte Ausgestaltung wird durch den insgesamt V-förmigen Einschnitt 1126 ermöglicht.
  • Die Biegung 1124 mit dem spitz zulaufenden Auflagebereich 1125 bildet insgesamt eine Zunge oder einen Ansatz, der zur Achse der Einheit gerichtet ist, im Gegensatz zur Ausführungsart von Figur 3.
  • Die Zunge 772 wird radial über ihre L?ngsbiegung hinaus zur Achse der Einheit verlängert, um ihre Befestigung an der Führungsscheibe vorzunehmen, was anhand von Löchern 229 erfolgt, die den Durchgang von Befestigungsorganen ermöglichen.
  • Die Zunge 771 und das Segment 772 können natürlich, wie in Figur 6 dargestellt, an ihrer Unterseite miteinander verbunden sein.
  • In diesem Fall ist jedes Segment 771 einstückig mit einem Materialstreifen 116 ausgeführt, der insgesamt die Form eines ringförmigen Abschnitts aufweist.
  • Der Streifen 116 verbindet ein Segment 771 mit einer Zunge 772 und enthält drei Befestigungslöcher 229 für seine Befestigung an der Führungsscheibe 1 oder an der Mitnehmerscheibe 4, was hier mittels Aufnieten erfolgt.
  • In diesen Figuren 5 und 6 sind die Segmente 772 und die Zungen 771 in Entsprechung zueinander ausgeführt, da ihr Mittelbereich einen insgesamt V-förmigen Ansatz 1025, 1124, 1125 aufweist, der zur Achse der Einheit gerichtet ist.
  • Der Ansatz 1025 greift auf die Längsbiegung der Zunge 772 über, wie dies vorstehend dargelegt wurde. Die Reibbeläge 131, 132 können durch Verkleben oder Aufnieten (mittels der Löcher 19) befestigt werden, wobei der Ansatz 1025 ein solches Verkleben ermöglicht.
  • Der Mittelteil kann natürlich (Figur 7) in Streifen 226 mit Lappen an jedem ihrer Umfangsenden unterteilt sein. Die Lappen sind mit Löchern 229 versehen und überdecken sich mit einer Zunge an einem nachfolgenden Segment 772.
  • Die Streifen 226 sind hier an der Führungsscheibe 1 mittels Aufnieten durch die Löcher 229 befestigt.
  • Die Segmente 771 und die Zungen 772 können natürlich (Figur 8) einstückig, wie in Figur 2, ausgeführt sein, wobei die Löcher 19, wie in den Figuren 5 bis 7, für die Segmente 772 auf einem Kreisumfang mit anderem (kleinerem) Durchmesser angeordnet sind als der Kreisumfang, auf dem sich die Löcher 19 für die Zungen 771 befinden, wobei die Löcher 119 mittels der Zungen eingearbeitet sind.
  • Wie in den Figuren 5 bis 7, können die Reibbeläge natürlich mittels Verkleben oder Aufnieten befestigt werden, wobei das Verkleben die zweite Reihe von Nieten ersetzt. Die Zungen 771 können aus dreiteiligen Segmenten mit einem Ansatz 1025 bestehen.
  • In Figur 9 umfaßt die Reibbeläge tragende Scheibe zwei aneinandergefügte Trägerscheiben, die jeweils Segmente mit drei Auflagestellen umfassen. Diese Segmente haben eine ähnliche Form wie in Figur 6, wobei sie jeweils durch Löcher 229 an der betreffenden Trägerscheibe befestigt sind.
  • Diese Trägerscheiben sind anhand der Distanzbolzen 8 von Figur 1 aneinander angefügt und befestigt, und zwar gleichzeitig mit der Führungsscheibe 1.
  • Dadurch entsteht eine abwechselnde Folge von dreiteiligen Segmenten 771 und Zungen 772, die durch Schlitze 524, 224 voneinander getrennt sind. Die dreiteiligen Segmente sind aneinander anliegend eingebaut, wobei der Reibbelag 131, 132 mittels Verkleben an den mittleren Auflagebereichen der dreiteiligen Segmente 771 befestigt ist.
  • Einer der Reibbeläge ist daher durch Verkleben auf den mittleren Auflagebereichen einer der Reihen von dreiteiligen Segmenten befestigt, während der andere Reibbelag durch Verkleben auf den mittleren Auflagebereichen der anderen Reihe von dreiteiligen Segmenten befestigt ist.
  • Es sind in einer Richtung axial wirksame Anfügemittel 501, 502 vorgesehen, die die axiale Entfernung zwischen den beiden Trägerscheiben begrenzen können und zwischen diesen zum Einsatz kommen.
  • Die besagten Anfügemittel sind an einigen der mittleren Auflagebereiche der dreiteiligen Segmente 771 angeordnet.
  • Dadurch entsteht hier eine gleichmäßige Abfolge von dreiteiligen Segmenten 771, entsprechend denen von Figur 2, und von dreiteiligen Segmenten, die mit Anfügemitteln versehen sind. Diese Anfügemittel umfassen Haken 501, 502. Die Haken enthalten einen Ansatz 501, 502, der sich in Längsrichtung parallel zum mittleren Auflagebereich der betreffenden Trägerscheibe erstreckt.
  • Der Ansatz 501, 502 schließt sich über eine Biegung 510 an den mittleren Auflagebereich an. Die Ansätze sind mittels eines Einschnitts 500 in Form eines Langlochs ausgebildet, das in den mittleren Auflagebereich eingearbeitet ist.
  • Der an einer der Trägerscheiben angebrachte Haken kann daher an einer zugehörigen Anschlagfläche zum Anschlag kommen, die an der anderen Trägerscheibe angebracht ist. Diese andere Trägerscheibe trägt einen Ansatz 502, der dem Ansatz 501 entspricht.
  • Es wird folglich ein Haken 501, 502, 510 gebildet, der sich zum größten Teil auf einer Seite der radialen Symmetrieachse des dreiteiligen Segments erstreckt, wobei nur der Ansatz 501, 502 beiderseits der besagten Achse verläuft, um mit dem zugehörigen Ansatz der anderen Trägerscheibe zusammenzuwirken.
  • Der Ansatz 501, 502 erstreckt sich daher parallel zum mittleren Auflagebereich, wobei er axial in Richtung des Reibbelags versetzt ist, der dem Reibbelag gegenüberliegt, der auf dem mittleren Auflagebereich des betreffenden dreiteiligen Segments befestigt ist.
  • Wie verständlich geworden sein dürfte, umfaßt eine der Trägerscheiben mindestens einen Ansatz 501, 502, der sich von einer Kante des mittleren Auflagebereichs aus in Richtung der anderen Kante des besagten mittleren Auflagebereichs erstreckt, und umgekehrt bei der anderen Trägerscheibe.
  • Dadurch ist es möglich, eine Anbringung nach dem Bajonettprinzip vorzunehmen. Dabei wird beispielsweise der Ansatz 501 einer der Trägerscheiben in die Öffnung 500 der anderen Trägerscheibe eingesetzt und anschließend in Umfangsrichtung gedreht, so daß er mit dem zugehörigen Ansatz 502 der anderen Trägerscheibe in Eingriff kommt.
  • Der Einschnitt 500 ist natürlich dementsprechend bemessen.
  • Auf diese Weise läßt sich einfach eine Untergruppe bilden, zu der die beiden Trägerscheiben mit ihren Segmenten 771 und Zungen 772 sowie die Reibbeläge 131, 132 gehören, wobei die axiale Entfernung durch das Zusammenwirken der Ansätze 501, 502 begrenzt wird.
  • Diese Untergruppe wird anschließend anhand der Distanzbolzen 8 an den Führungsscheiben 1, 2 angebracht.
  • Die Ansätze 501, 502 stehen miteinander im Eingriff, wenn die Kupplung ausgerückt ist, wodurch die axiale Entfernung zwischen den dreiteiligen Segmenten begrenzt wird.
  • Bei ausgerückter Kupplung befinden sich die Ansätze 501, 502 insgesamt in der gleichen Ebene wie die Umfangsauflagebereiche der dreiteiligen Segmente, die sich wiederum insgesamt in der gleichen Ebene wie die Trägerscheiben befinden.
  • Außerdem ist zu beachten, daß die Reibbeläge 131, 132 auf einer großen Auflagefläche verklebt werden.
  • Es können natürlich (Figuren 10 und 11) zusätzliche Umfangsauflagebereiche 1425 in den dreiteiligen Segmenten 1471 mittels der Umfangsauflagebereiche des besagten Segments geschaffen werden.
  • Die Auflagebereiche 1425 erstrecken sich in der Ebene des Mittelbereichs 1422. Im einzelnen schließt sich der Mittelbereich 1422 über eine Schrägbiegung 1421 an einen Umfangsauflagebereich 1423 in der Ebene des Hauptteils der Zunge 1472 an.
  • Dieser Auflagebereich 1423 schließt sich über eine Biegung 1424, die schräg im Verhältnis zur radialen Symmetrieachse des Segments 1471 verläuft, an den zusätzlichen Auflagebereich 1425 an. Dieser Auflagebereich 1425 befindet sich in der Ebene des zusätzlichen Auflagebereichs 622, den die Zunge 1472 aufweist. Der Auflagebereich 622 ist am freien Ende der Zunge 1472 ausgebildet und hat insgesamt eine rechteckige Form. Er schließt sich über eine Biegung 621, entsprechend den Biegungen 941 und 931 von Figur 3, an den Hauptteil der Zunge 1472 an.
  • Diese Zunge 1472 weist ebenfalls, wie in den Figuren 5 bis 8, einen zusätzlichen Auflagebereich 1125 auf, der sich über eine Biegung 1124 an den Hauptteil der Zunge 671 anschließt.
  • Diese Gesamtanordnung wird durch einen insgesamt V- förmigen Einschnitt 1426 ermöglicht. Dabei befindet sich der Auflagebereich 1125 in der Ebene des Mittelbereichs 1422.
  • Alle diese zusätzlichen Auflagebereiche, die Stabihsierungsbereiche bilden, ermöglichen eine gute Stabilität der Reibbeläge, die sich wiederum günstig auf eine Verringerung der Verschleißerscheinungen auswirkt. Diese Reibbeläge verfügen über einen sicheren Halt.
  • Die Reibbeläge 131, 132 können natürlich ausschließlich durch Verkleben an den Zungen und an den Segmenten 771, 772 befestigt werden.
  • Die vorliegende Erfindung ist natürlich nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt.
  • Die Reibbeläge 131, 132 können unterteilt sein. Als Variante kann jeder Reibbelag einen durchgehenden und durchbrochenen Tragkranz für die Befestigung von Reibplättchen umfassen, wie dies in der vorerwähnten Patentanmeldung EP-A-0 579 554 beschrieben wird.
  • Die Tangentialbiegungen können auch nicht allein den Fuß der Segmente bilden, wobei ein Endstück der Füße die Biegungen mit dem Mittelteil der belagtragenden Scheibe verbindet.
  • Nach Maßgabe der jeweiligen Anwendungen können die am Außenrand der radialen Zungen eingearbeiteten Auflagebereiche entfallen. In Figur 3 können beispielsweise die Biegung 941 und der Auflagebereich 942 entfallen, während der Auflagebereich 944 und der Einschnitt 946 beibehalten werden.
  • Außerdem können zwei Einschnitte angelegt werden, die radial in entgegengesetzter Richtung verlaufen und die eine Anschlußbiegung begrenzen, die einen zusätzlichen Auflagebereich trägt.
  • Alle Kombinationen sind möglich.
  • Desweiteren ist festzustellen, daß in den Figuren 5 bis 8 die drei zusätzlichen Auflagebereiche, und zwar der Teil 1125 und die beiden Umfangsauflagebereiche der Zungen 771, sinnvoll in Dreiecksanordnung verteilt sind, was sich sehr günstig auf die Stabilität und die Verringerung der Verschleißerscheinungen der Reibbeläge 131, 132 auswirkt.
  • Die Schrägbiegungen, die die Umfangsauflagebereiche an den Mittelbereich anschließen, können natürlich auch nicht symmetrisch im Verhältnis zur radialen Symmetrieachse des Segments ausgeführt sein. Das gleiche gilt dementsprechend auch für den Mittelbereich.
  • Die zusätzlichen Auflagebereiche sind nicht unbedingt auf der radialen Symmetrieachse der Zunge angeordnet. Es kann auch ein leichter Versatz bestehen.
  • Grundsätzlich ist festzustellen, daß in den Figuren 3 bis 8 und 10 bis 11 die Zungen mindestens einen zusätzlichen Auflagebere ich aufweisen.
  • Beim Zusammendrücken der Reibbeläge 131, 132 können daher der bzw. die jeweiligen Auflagebereiche 932-822-1122 mit dem Reibbelag 132 in Berührung kommen, um dadurch einen Gegendruck zu schaffen. Die besagten Auflagebereiche bilden daher Stabilisierungsbereiche, die sich hier dank der vorerwähnten Biegungen 931- 821-1131 in der Ebene des mittleren Auflagebereichs 722 erstrecken.
  • Als Variante k4nnen diese Auflagebereiche im Verhältnis zu den mittleren Auflagebereichen leicht zurückversetzt sein. Dadurch bleibt der Reibbelag 131 völlig eben.
  • Auf diese Weise entsteht eine Reibbeläge tragende Scheibe mit großen Auflagebereichen an ihrem Außenrand, die zu einer Verringerung der Eindrück- und Rupferscheinungen beitragen, da die Reibbeläge 131, 32 in einer genau parallelen Ebene bleiben. Die Reibbeläge tragende Scheibe und daher auch die Reibungskupplungsscheibe können sich daher mit hoher Geschwindigkeit drehen und gleichzeitig der Bewegung zur kegelartigen Verformung der Druckplatte und der Gegenanpreßplatte folgen. Der Verschleiß der Reibbeläge wird dabei noch besser verteilt.
  • Desweiteren ist festzustellen, daß die Biegungen 724- 924-1024-931-921-821-1121-1021 der belagtragenden Scheibe eine gute Stabilität verleihen, wodurch ein guter Kontakt der Reibbeläge mit der Druckplatte und der Gegenanpreßplatte herbeigeführt werden kann, was zu einer Verringerung der Abnutzungen der Reibbeläge beiträgt.
  • Es ist auf die gute Ausgeglichenheit der Reibungskupplungsscheibe und auf die einwandfreie Ebenheit ihrer Reibbeläge hinzuweisen, was vor allem mit der gleichmäßigen Verteilung der Befestigungslöcher 19 und ihrer Position auf der Symmetrieachse der Zungen und der dreiteiligen Segmente zusammenhängt.
  • In der Position mit eingerückter Kupplung (Reibbeläge 131, 132 eingespannt) besteht hier ein Zwischenraum zwischen den beiden Reibbelägen 131, 132, so daß die Segmente nicht vollständig zusammengedrückt werden, damit sich die besagten Reibbeläge an die Form der Druckplatte und der Gegenanpreßplatte anpassen können.
  • In den Figuren 10 und 11 ist festzustellen, daß der mittlere Auflagebereich 1422 an seinem Innenrand zwei Ansätze umfaßt, die beiderseits der Längsbiegung 1024 angeordnet sind. Diese Ansätze ermöglichen eine Vergrößerung der Auflagefläche des Bereichs 1422 in Verbindung mit dem Ansatz 1025.
  • Dadurch ist es möglich, den Reibbelag 132 auf dem besagten Bereich 1422 auf zukleben.
  • In allen Fällen ermöglichen diese Verlängerungen, die erfindungsgemäß insgesamt in Form von biegsamen Ansätzen 725-925-1025 ausgebildet sind, eine mittels Verkleben erfolgende Befestigung des betreffenden Reibbelags.
  • Die besagten biegsamen Ansätze werden dabei mit Klebstoff bestrichen.

Claims (11)

1. Reibbeläge tragende Scheibe zur Bildung einer Reibungskupplungsscheibe, insbesondere für Kraftfahrzeuge, umfassend zumindest einen Mittelteil (16) und einen Umfangsteil, der in mindestens eine Reihe von radialen Segmenten mit drei Auflagestellen (771-971- 1071-1471) unterteilt ist, wobei die besagten Segmente anhand von Biegungen (721-921-1121-1421) einen ebenen mittleren Auflagebereich (722-922-1022-1422) und zwei ebene Umfangsauflagebereiche (723-923-1023- 1423) an ihrem Außenrand beiderseits des besagten mittleren Auflagebereichs aufweisen, wobei die besagten Umfangsauflagebereiche axial im Verhältnis zu dem besagten mittleren Auflagebereich versetzt sind und wobei sich der besagte mittlere Auflagebereich an den Mittelteil (16) der die Reibbeläge tragenden Scheibe über einen Fuß mit einem geneigten Bereich in Form einer Längsbiegung (724-924-1024) anschließt, die senkrecht zur radialen Symmetrieachse eines der besagten Segmente verläuft, dadurchgekennzeichnet, daß der mittlere Auflagebereich (722-922-1022-1422) wenigstens einiger Segmente mit drei Auflagestellen (771-971-1071-1471) mittig (bei 725-925-1025) radial nach innen mittels eines Einschnitts (726-926-1026) verlängert wird, der auf die Längsbiegung (724-924-1024) übergreift.
2. Reibbeläge tragende Scheibe nach Anspruch 1, dadurchgekennzeichnet, daß die besagten Verlängerungen (725-925-1025) in Form von Ansätzen ausgebildet sind, die sich insgesamt radial erstrecken.
3. Reibbeläge tragende Scheibe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschnitte (726-926-1026) örtlich auf den besagten mittleren Auflagebereich (722-922-1022-1422) übergreifen.
4. Reibbeläge tragende Scheibe nach Anspruch 3, dadurchgekennzeichnet, daß die Einschnitte (726) insgesamt die Form eines V mit abgerundetem Boden aufweisen, wobei die Spitze des V zur Achse des Mittelteils (16) gerichtet ist.
5. Reibbeläge tragende Scheibe nach Anspruch 3, dadurchgekennzeichnet, daß die Einschnitte (926-1026) die Form eines U aufweisen, dessen Boden zur Achse des Mittelteils (16) gerichtet ist.
6. Reibbeläge tragende Scheibe nach Anspruch 5, dadurchgekennzeichnet, daß die Verlängerung (925) die Form eines U mit einem verengten übergangsbereich zu dem besagten mittleren Auflagebereich aufweist.
7. Reibbeläge tragende Scheibe nach Anspruch 1, dadurchgekennzeichnet, daß die radiale Symmetrieachse der Einschnitte (726-926-1026) mit der radialen Symmetrieachse der Segmente mit drei Auflagestellen (771-971-1071-1471) zusammenfällt.
8. Reibbeläge tragende Scheibe nach Anspruch 1, dadurchgekennzeichnet, daß sich die Segmente mit drei Auflagestellen (771-1071) umfangsmäßig mit Zungen (772-1072) in Entsprechung zu den besagten Segmenten abwechseln, so daß die besagten Zungen einen mittleren Auflagebereich (823-1023) in der Ebene des Mittelteils (16) und zwei Umfangsauflagebereiche (822-1122) beiderseits des besagten mittleren Bereichs (823-1023) aufweisen.
9. Reibbeläge tragende Scheibe nach Anspruch 1, dadurchgekennzeichnet, daß sich die besagten Segmente mit drei Auflagestellen umfangsmäßig mit Zungen (972-973-1472) abwechseln, die mittels einer Anschlußbiegung (931-941-621) einen Auflagebereich (932-942-944-1125) aufweisen, der axial in Richtung der besagten mittleren Bereiche der zugehörigen Segmente mit drei Auflagestellen (971- 1471) versetzt ist.
10. Reibbeläge tragende Scheibe nach Anspruch 1, wobei der besagte mittlere Auflagebereich der Segmente mit drei Auflagestellen (771-1071) mindestens ein Loch (19) für den Durchgang eines Befestigungsorgans (47) enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die besagte Verlängerung (725-925-1025) mit einem zusätzlichen Loch (19) für den Durchgang eines Befestigungsorgans versehen ist.
11. Reibbeläge tragende Scheibe nach Anspruch 1, dadurchgekennzeichnet, daß die besagte Verlängerung (725-925-1025) mit Klebstoff bestrichen ist.
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