DE6940413U - Durchfuehrungskondensator - Google Patents
DurchfuehrungskondensatorInfo
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Landscapes
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Description
Lic e η t i a Patent—Te:rwaltungs—G-.m.b.ii.
6000 Ecaiikfurt/lIaiiL 70 ■>
Theodor-Stern-Sai 1
U 69 / 19 16.10.1969
PT-S-Hs/rh
Die -vorliegende !Teuerung bezieiit sich auf einen Itarehführungskondensator
mit auf beiden Seiten des rohr— oder scheibenför— migen Dielektrikums zentrisch gerade herausragenden Anschlüs—
sen und einer Verbreiterung des DurchfUhrungsleiters, die am
Hand der Dui-cnfunrungsöffnung anliegt.
Aus dem DBGM 1 908 281 ist ein rohrfönaiger DurciifiöirungaEondensator
bekannt, bei dem eine "nahezu zentriscl^e Anordnung
der beidseitigen Anschlüsse durch W-förmige Biegung des Durehführungsleiters
im Bereich des Söhrchens erzielt -wird. Hierdurch,
soll der Ihirciifuarungsleiter bei der Herstellung klemmend
genalten und dann eingelötet werden.
Weiterhin ist es aus dem franz. Patent 1 239 799 bekannt, bei
einer Durcnfünrung den Durcnfuarungsleiter a~xia"i derart zu
stauchen, dass ein scheibenförmiger Wulst entsteht. Auf diesen
Wulst ist von oben ein Glasrohrabschnitt aufgelegt und gleichzeitig steckt der untere Teil des Durchfuhrungsleiters
in einer Haltevorrichtung, in der der Glasrohrabschnitt geschmolzen
werden kann.
Auch ist es bereits aus dem US-Patent 3 44-3 251 bekannt,
einen wie oben beschriebenen gestauchten Draht oder ein Hohlniet für Durchführungskondensatoren zu verwenden.
Schliesslich ist es aus dem DBP 1 069 729 bekannt, bei einem
Durchführungskondensator das eine Ende des Durchführungslei—
ters derart zu verbreitern» dass es breiter ist als der Innendurchmesser
des Röhrchens. Das andere Ende ist so eingelötet, dass das verbreiterte Ende unter Druck am Innenbslag
8^5*- 69 4 0 4 i B
Mit der vorliegenden Neuerung soll u.a. die Aufgabe gelöst werden, den Durchführungsleiter so zu verformen^ dass der
Durchführungsleiter in den Durchführungskondensator im Tauchlötverfahren
eingelötet werden kann und dabei das nach dem verformten Teil verbleibende gerade Drahtstück mit hoher Genauigkeit
um ein gewünschtes Längenmass und zentrisch aus defin
- 2- ι
Röhrchen herausragt. |
I Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass der Ihirchführungslei- |
ter in ©ines Bereich unterhalb des Bandes der Durchführungs- I
öffnung eine plötzliche starke Querschnittsreduzierung durch f
ι Quetschung aufweist, die von der Durchführungsöffnung weg |
wieder bis zuia vollen Querschnitt weniger stark ansteigt. 1
Durch die plötzliche starke Querschnittsreduzierung wird f ein schneller übergang zu einem sehr breiten Durchführungs- |
leiterteil erzwungen, dessen Schultern beim Überschieben des f
Röhrchens auf den Durchführungsleiterteil das Röhrchen liegt. f Ä wird däcrttröxi eic Läge «Sa axe !ränge ues ssch t
abstehenden Anschlussteils genau festgelegt. Durch den allmäh- j
lichen Übergang zuai Vollprofil wird zusätzlich erreicht, dass |
der- Durchführungsleiter an der Quetschstelle nach dem Einlöten )
in die Durchführungs öffnung gsgen Abbrechen wegen leichter |
Biegbarkeit hinreichend gut g&schützt ist. I
Weitere vorteilhafte Sinzelheiten der Neuerung sind nachfol- I
gend anhand eines in der Zeichnung; veranschaulichten Ausführungsbeispiels beschrieben.
j?ig. 1 seigt einen neuerungssenässea Durchführungskonden- |
sator von der Seite ia Schnitt:, |
Eig. 2 einen Schnitt desselben nach Drehung um 90° um |
seine Längsachse. f
Mit 1 ist ein röhrchenförniges Dielektrikua mit einem
!flansch 2 beseichnet, der aussen zwecks 'Sinlötung; in eine
Trennwand im Bereich 5 versilbert ist. Die Durchführungsöffnung 4- ist ebenfalls versilbert.
!flansch 2 beseichnet, der aussen zwecks 'Sinlötung; in eine
Trennwand im Bereich 5 versilbert ist. Die Durchführungsöffnung 4- ist ebenfalls versilbert.
Das Röhrchen 1 ist über einen Duxchiühraiagsleiioer 5 geschoben,
dessen Durchmesser mindestens etwa halb so gross
ist wie derjenige der Burchführungsoffnung &. Sr besitzt
eine am -unteren Rand 6 der Durchführungsöffnung 4 anliegende Schulter 7, die durch e±ne Verbreiterung des Durchführungsleiters 5 gebildet wird« Beuerusigsgeiiass wird öie
Verbreiterung dadurch erreicht, dass der Durchfünmngslei—
ter 5 eine Quetschung erfährt, die um zaa. Röhrchen 1 h±a
plötzlich im Querschnitt stark· reduziert, so dass eine
sprunghafte Verbreiterung im Bereich. 8 starker
ist wie derjenige der Burchführungsoffnung &. Sr besitzt
eine am -unteren Rand 6 der Durchführungsöffnung 4 anliegende Schulter 7, die durch e±ne Verbreiterung des Durchführungsleiters 5 gebildet wird« Beuerusigsgeiiass wird öie
Verbreiterung dadurch erreicht, dass der Durchfünmngslei—
ter 5 eine Quetschung erfährt, die um zaa. Röhrchen 1 h±a
plötzlich im Querschnitt stark· reduziert, so dass eine
sprunghafte Verbreiterung im Bereich. 8 starker
ti ι ....... ' i
auftritt. Anschliessend verläuft die Quetschung weniger stark,
bis der ursprüngliche Querschnitt erhalten bleibt. Hierdurch wird u.a. erreicht, dass die Bruchgefahr im Bereich 8 nicht so
gross ist, als wenn nur der kleine Bereich 8 gequetscht wäre.
Die Herstellung des neuerungsgemässen Durchführungskondensators
geschieht ö-twa folgendennassen: ί'<
Der Durchführungsleiter 5 wird von einer Drahtrolle, z.B. aus
verzinntem oder versilbertem Kupferdraht, in eine Quetschvorrichtung
eingeführt, in der die Verbreiterung desselben in der eben geschilderten Weise vorgenommen wird. Zweckmässig :
wird in dieser Vorrichtung gleichzeitig der Durchführungsleiter 5 auf Länge geschnitten, d.h. von der Drahtrolle abgeschnitten,
wobei die Quetschung derart erfolgt, dass das nach unten suisstehende Ende 9 vom Beginn des Bereiches 8 aus eine
vorgegebene Länge besitzt. ?
Anschliessend wird über das obere Ende 10 ein Röhrchen, z.B. ;
aus einer dielektrischen gebrannten Keramik aufgeschoben, j
das innen einen eingebrannten Silberbelag 4 und aussen einen solchen Belag 3 aufweist. Es liegt dann mit seinem Band 6 an ;
den Schultern 7 au) so dass das untere Ende 9 nach unten in
der Länge einen bestimmten Wert besitzt. Das obere Ende 10 \
wird durch eine Greifvorrichtung 11 gehalten und mit dieser \
das ganze Eöhrchen 1 durch ein Tauchlötbad geführt. Dabei wird der Durchführungsleiter 5 mit dem Silberbelag der Durch- j
führungsöffnung 4- verlötet und der Bereich 3 mit einer Lot- -
schicht überzogen. ■
Zweckmässig wird als Lot ein solches verwendet, das eine .- "~
höhere Schmelztemperatur, z.B. 200 - 300 0C, aufweist als
das später zum Einlöten in eine Schaltung oder eine Gehäuse— wand verwendete Lot, ζ.B, 150 - 250 0C. Dadurch ist die Gewähr
gegeben, dass beim späteren Einlöten der DurchfffhTungs- ;
leiter 5 sich nicht löst und seine Lage verändert. !
413
Claims (2)
- -P τι-if: auf beiden SeiijezL des 2?oliode:r scliexbei2föi53±gexi lüeleMirüiinis zeiiferiscii gerade lieraus— den AsbcIlLSsssii xulö. sixiei? Yei?b??<s5-i&¥nxig des DixrclLfüli— eT1S, die am Sand der Irarcliiahrai^sofxiixtrig anliegt, dadurch. gekeTTny-eicGiiei;, dass der Drtrclixiihnaxigsleiijer (5) in eines Bereicli Q8j xnv^erhalb des Handes C6) der DurciLfüb.— nmgsöi*xiniQg (J^) eine plö-fezlicne starke Quersclmi-cijsreduziermig durcn Qp.ei;seliTmg aafwexsl;, die von der Barclixuhrungs-' δ1Ί"ητ3ΐ2.§ OO veg -wieder "ois zum -vollen Qaerscimxirfc weniger stark ansteigt;.
- 2. Durclixialiruzigskonaeiisator nacn JLnsprucn 1, dadtirclidass als !Lot ein solciies 2aii; einer Sciuaelztem-perainrr von etwa 2^0 0C oder iioher Verwendung findet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19696940413 DE6940413U (de) | 1969-10-16 | 1969-10-16 | Durchfuehrungskondensator |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19696940413 DE6940413U (de) | 1969-10-16 | 1969-10-16 | Durchfuehrungskondensator |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6940413U true DE6940413U (de) | 1970-02-05 |
Family
ID=34125875
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19696940413 Expired DE6940413U (de) | 1969-10-16 | 1969-10-16 | Durchfuehrungskondensator |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6940413U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3345310A1 (de) * | 1982-12-18 | 1984-06-20 | Murata Manufacturing Co., Ltd., Nagaokakyo, Kyoto | Duchfuehrungskondensator |
| DE3727014A1 (de) * | 1986-08-13 | 1988-02-18 | Murata Manufacturing Co | Hochspannungskondensator |
-
1969
- 1969-10-16 DE DE19696940413 patent/DE6940413U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3345310A1 (de) * | 1982-12-18 | 1984-06-20 | Murata Manufacturing Co., Ltd., Nagaokakyo, Kyoto | Duchfuehrungskondensator |
| DE3727014A1 (de) * | 1986-08-13 | 1988-02-18 | Murata Manufacturing Co | Hochspannungskondensator |
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