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DE69404723T2 - Rauchabzugsgerät insbesondere für Schornsteine und Kamine - Google Patents

Rauchabzugsgerät insbesondere für Schornsteine und Kamine

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DE69404723T2
DE69404723T2 DE69404723T DE69404723T DE69404723T2 DE 69404723 T2 DE69404723 T2 DE 69404723T2 DE 69404723 T DE69404723 T DE 69404723T DE 69404723 T DE69404723 T DE 69404723T DE 69404723 T2 DE69404723 T2 DE 69404723T2
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DE
Germany
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smoke
hood
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smoke guide
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Rocca Gianluca Della
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B1/00Stoves or ranges
    • F24B1/18Stoves with open fires, e.g. fireplaces
    • F24B1/183Stoves with open fires, e.g. fireplaces with additional provisions for heating water
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B1/00Stoves or ranges
    • F24B1/18Stoves with open fires, e.g. fireplaces
    • F24B1/185Stoves with open fires, e.g. fireplaces with air-handling means, heat exchange means, or additional provisions for convection heating ; Controlling combustion
    • F24B1/188Stoves with open fires, e.g. fireplaces with air-handling means, heat exchange means, or additional provisions for convection heating ; Controlling combustion characterised by use of heat exchange means , e.g. using a particular heat exchange medium, e.g. oil, gas  
    • F24B1/1885Stoves with open fires, e.g. fireplaces with air-handling means, heat exchange means, or additional provisions for convection heating ; Controlling combustion characterised by use of heat exchange means , e.g. using a particular heat exchange medium, e.g. oil, gas   the heat exchange medium being air only

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Description

  • Die vorliegende Erfindung hat als Gegenstand eine Rauchabzugsvorrichtung, insbesondere für Schornsteine und Kamine, mit den im Oberbegriff des Anspruchs 1 wiedergegebenen Merkmalen.
  • Wie bekannt ist der Zug, das heißt die Rauchleitung und -ansaugung in Richtung des Rauchkanals von Schornsteinen, Kaminen und ähnlichen Konstruktionen nicht immer zufriedenstellend und angemessen. Zuweilen könnten sich Rauchwirbel und -rückflüsse in Richtung des Raumes sowohl durch die Anwesenheit von an der Feuerstelle erzeugtem Übermaß an Rauch, z.B. während des Bratens von bestimmten Speisen auf Holzglut oder wegen einer nicht optimalen Projektierung und/oder Ausführung der Kamine selbst bilden.
  • In diesen Situationen oder in anderen, beispielsweise, die auf besondere Wettereinflüsse zurückzuführen sind oder vor allem anfangs während des Anzündens bei nicht den Brenntemperaturen entsprechenden Temperaturen des Rauchkanals, gelingt es dem Rauch nicht die obere Einengung der Haube zu überschreiten, wo der Übergang dieser letzteren zum Rauchkanal erfolgt, und so dazu neigt, den Raum zu liberfluten, wo der Schornstein oder der Kamin angeordnet ist.
  • Das dem Stand der Technik am nächst liegende Dokument FR-A-2 467 358, lehrt in einem eine Feuerstelle und eine Haube zum Abfangen der einem Rauchkanal weiterzuleitenden Rauchgase umfassenden Kamin, eine Vielzahl von Kanälen zur Verfügung zu stellen, die untere Öffnungen, die nach unten in der Nähe der unteren Einmündung der Haube gerichtet sind, und obere Öffnungen aufweisen, die nach oben und mit dem unteren Ende des Rauchkanals verbunden sind. Eine Luftströmung wird um die Leitkanale gebracht und in den Raum derart geblasen, daß aus den Rauchgasen eine Wärmerückgewinnung bewirkt wird.
  • Das Patent US NR. 4,100,913 lehrt Leitkanäle bereitzustellen, die sich vom oberen Abschnitt der Haube erstrecken und in das untere Ende des Rauchkanals einmünden. Auch in diesem Dokument sind die Leitkanäle dazu bereitgestellt, eine Wärmerückgewinnung mittels einer Luftströmung zu bewirken, die um die Kanäle selbst herum fließt.
  • Auch das Patent Nr. 2, 277, 381 lehrt, Leitkanäle bereitzustellen, die sich vom oberen Abschnitt der Haube erstrecken und dazu ausgelegt sind, eine Wärmerückgewinnung aus den Rauchgasen über eine um die Kanäle selbst herumgeblasene Luftströmung zu bewirken.
  • In dieser Situation liegt die der vorliegenden Erfindung zugrundliegende Aufgabe darin, eine Rauchabzugsvorrichtung, insbesondere für Schornsteine und Kamine zu erdenken, die imstande ist, im wesentlichen die oben angegebenen Mängel zu beheben.
  • Im Bereich dieser technischen Aufgaben liegt ein wichtiges Ziel der Erfindung darin, eine Rauchabzugsvorrichtung zu schaffen, die es erlaubt, ohne auf die Verwendung von Ventilatoren oder ähnlichen, angetriebenen Abzugsvorrichtungen zurückgreifen zu müssen, in einem wesentlichen Ausmaß den natürlichen Zug eines Schornsteins oder eines Kamins derart zu erhöhen, daß bei jedem Umstand Rauchemissionen in den Raum vermieden werden, wo der Schornstein oder der Kamin selbst angeordnet ist.
  • Die angegebene Aufgabe und das genannte Ziel werden im wesentlichen durch eine Rauchabzugsvorrichtung, insbesondere für Schornsteine und Kamine gelöst, die dadurch gekennzeichnet ist, daß sie die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 wiedergegebenen Merkmale umfaßt.
  • Nun wird beispielsweise und nicht beschränkend, die Beschreibung einiger bevorzugter, jedoch nicht ausschließlicher Ausführungsformen einer erfindungsgemäßen Rauchabzugsvorrichtung wiedergegeben, die in den beigefügten Zeichnungen erläutert sind. Es zeigen,
  • Figur 1 schaubildlich eine erste Ausführungsform der in einem Kamin eingebrachte Rauchabzugsvorrichtung;
  • Figur 2 seitlich und teilweise im Scnitt eine zweite Ausfürungsform der Rauchabzugsvorrichtung mit den Merkmalen der beanspruchten Rauchabzugsvorrichtung,
  • Figur 3 seitlich im Teilschnitt, eine weitere Ausführungsform der Rauchabzugsvorrichtung,
  • Figur 4 schaubildlich und teilweise aufgebrochen die Rauchabzugsvorrichtung aus Figur 3.
  • Unter Bezug auf die genannten Figuren, ist die erfindungsgemäße Rauchabzugsvorrichtung insgesamt mit der Bezugsziffer 1 angegeben.
  • Sie ist in einem Schornstein oder Kamin herkömmlicher, für sich bekannter Art einbaubar, der eine Feuerstelle 2, eine Haube 3 zum Abfangen des einem Rauchkanal zuzuleitenden Rauches, und einen Rauchkanal 4 umfaßt.
  • Die Rauchabzugsvorrichtung 1 umfaßt eine Vielzahl von Rauchleitkanälen 5, die oberhalb der Feuerstelle 2 angeordnet sind, und sich daher innerhalb der Haube 3 erstrecken.
  • Die Rauchleitkanäle 5 weisen untere Öffnungen 5a, die nach unten in der Nähe der unteren Einmündung 3a der Haube gerichtet sind, und obere Öffnungen 5a auf, die nach oben gerichtet und in der Nähe eines unteren Endes 4a eines Rauchkanales 4 derart angeodnet sind, daß der in diesem letzteren erzeugte Zug bemerkbar wird. Insgesamt weist der Querschnitt der Leitkanäle 5 eine Fläche auf, die mindestens gleich der Fläche des Querschnittes des Rauchkanals 3 und bevorzugterweise mindestens 50% größer als dieser letztere ist.
  • In einer ersten, in Figur 1 dargestellten Ausführungsform, sind die Leitkanäle 5, beispielsweise durch Abschnitte von geradlinigen Rohren mit kreisförmigen Querschnitt festgelegt, zueinander anliegend in einem Bündel angeordnet und laufen in der Nähe des oberen Abschnittes 3b der Haube 3 derart zusammen, daß mindestens im Bereich ihrer oberen Öffnungen 5b der gesamte Querschnitt der Haube 3 selbst, mit Ausnahme der zwischen den Rohren liegenden, auf ihren kreisförmigen Querschnitt zurückzuführenden Zwischenräume, im wesentlichen beansprucht wird.
  • In dieser Ausführungsform werden bevorzugterweise ein Leitkanal oder Hauptrohr 5c, das in einer mittigen Stellung im wesentlichen oberhalb der an der Feuerstelle 2 brennenden Flamme angeordnet ist, und eine Vielzahl von Leitrohren oder Hilfsrohren 5d voregehen, die umfangsgemäß angeordnet sind und jeweils einen Querschnitt mit einer Fläche besitzen, die geringer ist, als jene die am Querscnitt des Hauptrohres 5c feststellbar ist.
  • Aufgrund von Versuchen, deren Ergebnisse an dieser Stelle nur beispielsweise wiedergegeben sind, wurde ein ausgezeichneter Zug für einen Rauchkanal mit einem quadratischen Querschnitt von 25x25 cm mit der Kombination eines Hauptrohres mit einem Durchmesser von 14 cm und neun Hilfsrohren mit dem Querschnitt von 10 cm jeweils erreicht, die gruppenweise von drei vorne und seitlich gegenüber der Feuerstelle angeordnet sind. Die Abmessungen der Feuerstelle waren im wesentlichen mit einer Breite von 70 cm, einer Tiefe von 50 cm und einer Höhe von 56 cm ausgelegt.
  • In einem Rauchkanal von 20x22 cm wurden auch ein Hauptrohr mit einem Durchmesser von 14 cm und sieben Hilfsrohre mit einem Durchmesser von 10 cm verwendet, die in einer Reihe von drei, vorne, und in zwei Reihen von zwei, seitlich, gegenüber einer Feuerstelle angeordnet sind, die eine Breite von 50 cm, eine Tiefe von 40 cm und eine Höhe von 45 cm aufwies. Ausgezeichnete Ergebnisse wurden auch erzielt, indem anstatt der sieben Hilfsrohre mit Durchmesser von 10 cm, neun Hilfsrohre mit einem Durchmesser von 8 cm verwendet wurden.
  • Immmer erfindungsgemäß kann überdies mindestens ein unteres, plattenförmiges Abschlußelement 6a vorgesehen sein, das sich in der Nähe der unteren Einmündung 3a der Haube 3 erstreckt, die einen profilierten Umfangsrand derart aufweist, daß er den Innenabmessungen der Haube 3 entspricht und mit Durchgangsbohrungen versehen ist, die die entsprechenden, unteren Endstrecken der Rauchleitkanäle 5 abgedichtet aufnehmen. In Anwesenheit dieses plattenförmigen, unteren Schließelementes 6a, wird der gesamte an der Feuerstelle 2 erzeugte Rauch zwangsmäßig in den Rauchkanal 4 über die Leitkanäle 5 eingeleitet.
  • Bei Wiedergewinnung, zumindest teilweise, der Rauchwärme zur Erzeugung von Warmluft, wird außer dem plattenförmigen, unteren Schließelement 6a ein oberes, plattenförmiges Schließelement 6b vorgesehen, das in der Nähe des oberen Abschnittes 3b der Haube 3 angeordnet ist. Das obere plattenförmige Element 6b weist ebenfalls durchgehende Bohrungen, die abgedichtet jeweils mit oberen Endstrecken der Leitkanäle 5 in Eingriff stehen, und einen profilierten Umfangsrand auf, um den Innenabmessungen der Haube 3 zu entsprechen. Auf diese Art und Weise legen das untere Schließelement 6b im wesentlichen in Kombination mit der Haube 3 eine Luftaustauschkammer fest, die gegenüber den Rauchgasen von den Leitkanälen 5 selbst abgedichtet durchquert wird. Zweckmäßige an der Haube 3 vorgesehene Öffnungen 7 für den Eintrag von aus dem Raum kommenden Kaltluft und den Austritt in denselben von Warmluft (wovon nur die Eintrittsöffnung in Figur 1 gezeigt ist) erlaubt, eventuell mit Zuhilfenahme von Enlüftungsmitteln, den Aufbau eines Zwangluftumlaufes, der sich bei Durchtritt der zwischen den Leitkanälen 5 anwesenden Zwischenräumen durch die von den Rauchgasen abgegebene Wärme erhitzen kann.
  • In einer weiteren in Figur 3 und 4 gezeigten Ausführungsform, sind die Leitkanäle 5 zueinander anliegend angeordnet und angereiht und beanspruchen nur teilweise das Volumen der Haube 3 und daher den Querschnitt dieser letzteren. Die Leitkanäle 5 dieser Ausführungsform weisen untere Öffnungen 5a auf, die längs der Vorderseite der unteren Einmündung 3a der Haube 3 derart ausgerichtet sind, daß ein Ansaugbereich festgelegt wird, der sich längs der gesamten Abwicklung dieser Seite erstreckt.
  • Bevorzugterweise sind die Leitkanäle 5 zueinander festliegend und aus einem durch Zwischenwände 8a geteilten, einzigen Körper 8 ausgearbeitet. Dieser einstückige Körper 8 kann innen einfach an einer Haube in Eingriff gebracht werden, die schon für die Verbesserung der Leistungen bei Rauchabsaugung angebracht ist. Die oberen Öffnungen 5b der durch die Zwischenwände 8a festgelegten Leitkanäle 5 münden an verschiedenen Höhen ein, um nicht die jeweiligen Rauchgasströmungen in einer Übergangsrohrleitung 9 zu behindern. Bevorzugterweise stehen, wie in Figur 4 gezeigt, die oberen Enden 5b der Leitkanäle 5, die an den seitlich des einstückigen Körpers 8 abgewandten Enden angeordnet sind, mit dem oberen Teil der Übergangsrohrleitung 9 über zwei Sammelrohre 20 in Verbindung, die Endabschnitte 20a aufweisen, die seitlich in die Übergangsrohrleitung selbst einmünden, wobei sie gemäß der Flußrichtung der Rauchgase längs derselben gekrümmt sind.
  • Vorteilhafterweise ist mit der Übergangsrohrleitung 9 nacheinanderfolgend eine Abzugsrohrleitung 10 verbunden, die sich derart abwickelt, daß sie ein eigenes oberes Ende 10a unmittelbar im Rauchkanal 4 aufweist. Auf diese Art und Weise liegt in der Nähe des oberen Endes 10a ein Unterdruck vor, der durch die schnelle Strömung der Rauchgase erzeugt wird, die von der Haube 3 herkommen, die fühlbar die Ansaugwirkung der Leitkanäle 5 erhöht.
  • Um sicherzustellen, daß auch in einer Situation der höchsten Raucherzeugung jeglicher Eintritt von Rauchgasen in den Raum verhindert wird, ist jeder Leitkanal 5 erfindungsgemäß in einen unteren, beweglichen Abschnitt "A" und einen oberen, festliegenden Abschnitt "B" geteilt, die zueinander teleskopisch gleitbar sind. Zweckmäßige Stütz- und Bewegungsmittel der unteren Abschnitte erlauben es, diese letzteren an veränderbaren Höhen oberhalb der Feuerstelle zu positionieren und insbesondere die unteren Öffnungen 5a der Leitkanäle 5 unmittelbar im Bereich der Raucherzeugungszone abzusenken.
  • Die oben genannten Stütz- und Bewegungsmittel sind nicht dargestellt, da sie auf jegliche bekannte Art und Weise ausführbar sind. Ein Ausfiihrungsbeispiel derselben wird in einer italienischen Patentanmeldung vorgeschlagen, die mit demselben Datum auf den Namen derselben Anmelderin angemeldet wurde. Wie aus Figur 2 ersichtlich, kann den unteren Enden 5a der unteren Abschnitte "A" der Leitkanäle 5 eine Hilfsleithaube 11 zugeordnet werden.
  • Die Wirkungsweise der oben vor allem konstruktionsmäßig beschriebenen Rauchabzugsvorrichtung, ist die folgende:
  • Die Leitkanäle 5 erlauben es, die Gesamtströmung der Rauchgase in drei Strömungen zu unterteilen, von denen jede eine herabgesetzte Wirbelbildung und eine höhere kinetische Aufstiegsenergie aufweist.
  • In der Praxis erlaubt es die erfindungsgemäße Vorrichtung der Flamme oder in anderen Worten, dem wirksamen Raucherzeugungsbereich den sogenannten Zugeffekt zu nähern, der sich innerhalb des Rauchkanals bildet, wobei so den Rauchgasen erlaubt wird, energischer nach oben angesaugt zu werden. Bei den herkömmlichen Lösungen sind die Ergebnisse des erwähnten Zugeffektes praktisch null bei einem Abstand in der Größenordnung von 20-30 cm vom unteren Ende des Rauchkanals selbst. Insbesondere bei der dritten in Figur 3 und 4 dargestellten Ausführungsform bildet sich ein Zugbereich, der sich längs des vorderen Randes der Rauchstelle erstreckt, der eine Schranke für die Immission der Rauchgase in Richtung des Raumes bildet, wo der Kamin gelegen ist.
  • Es wird hervorgehoben, daß diese letzte Ausführungsform der Vorrichtung es erlaubt, leicht und einfach auch an schon installierten Kaminen Eingriffe vorzunehmen, da die Vorrichtung selbst einfach einbaubar und an der vorderen Wand einer Haube anbringbar ist. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist daher dazu fähig, Kamine mit unzulänglichen Zugwirkungen aufgrund einer unangemessenen Projektion und/oder Ausführung ineffizient zu gestalten oder jedenfalls deren Leistungen auche bei den ungünstigsten Umständen zu verbessern.

Claims (11)

1. Rauchabzugsvorrichtung, insbesondere für Schornsteine und Kamine, wobei die Vorrichtung eine Feuerstelle (2) und eine Haube (3) zum Abfangen des einem Rauchkanal (4) zuzuleitenden Rauches umfaßt,
wobei die Vorrichtung eine Vielzahl von Rauchleitkanälen (5) umfaßt, wobei die Rauchleitkanäle (5) untere Öffnungen (5a), die nach unten in der Nähe der unteren Einmündung der Haube (3) gerichtet sind, und obere Öffnungen (5b) aufweisen, die nach oben gerichtet sind und mit dem unteren Ende des Rauchkanales verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Rauchleitkanäle (5) jeweils mindestens einen unteren, beweglichen Abschnitt ("A") und einen oberen, festliegenden Abschnitt ("B") aufweisen, die zueinander teleskopisch verstellbar sind, und in denen Stütz- und Bewegungsmittel der beweglichen, oberen Abschnitte vorgesehen sind, um dieselben in einer gewünschten Höhe oberhalb der Feuerstelle (2) zu positionieren.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Rauchleitkanäle (5) durch Abschnitte von geradlinigen Rohren festgelegt sind, die aneinander angereiht sind und in der Nähe eines oberen Abschnittes der Haube (3) zusammenlaufen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Rauchleitkanäle (5) einen Hauptrauchkanal (5c) aufweisen, der in mittiger Stellung im wesentlichen oberhalb der Flamme der Feuerstelle (2) angeordnet ist, und eine Vielzahl von umfangsmäßig angeordneten Hilfsrauchleitkanälen (5d) aufweisen, wobei jeder Hilfsrauchleitkanal einen Querschnitt mit einer Fläche aufweist, die kleiner ist, als die Fläche des Querschnittes des Hauptrauchleitkanales (5c).
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Rauchkanäle (5) insgesamt einen Querschnitt mit einer Fläche aufweisen, die mindestens gleich der Fläche des Querschnittes des Rauchkanals (4) ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der mindestens ein unteres, plattenförmiges Schließelement (6a) vorgesehen ist, das sich im Bereich der unteren Einmündung (3a) der Haube (3) erstreckt und durchgehende Löcher aufweist, die untere Endstrecken der Rauchleitkanäle (5) aufnehmen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie überdies ein oberes, plattenförmiges Schließ element (6b) umfaßt, das in der Nähe eines oberen Abschnittes (3b) der Haube (3) angeordnet ist und durchgehende Löcher umfaßt, die die oberen Endstrecken der Rauchleitkanäle (5) aufweisen, wobei die unteren (6a) und oberen (6b) plattenförmigen Schließelemente in Mitwirkung mit der Haube (3) eine Kammer zur Erzeugung von Heißluft festlegen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Rauchleitkanäle (5) teilweise den Rauminhalt der Haube (3) einnehmen und die unteren jeweiligen Öffnungen (5a) nacheinander ausgerichtet längs einer Vorderseite der unteren Einmündung (3a) der Haube (3) aufweisen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, bei der die Rauchleitkanäle (5) in einem an einer schon angebrachten Haube (3) angreifenden Körper (8) ausgerichtet, aneinander gereiht und festgelegt sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, bei der der einzige Körper (8) eine Übergangsrohrleitung (9) umfaßt, in der an zueinander differenzierten Höhen die oberen Öffnungen (5b) der Rauchleitkanäle (5) einmünden.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, bei dem nach der Übergangsrohrleitung eine Zugrohrleitung (10) vorgesehen ist, die ein eigenes, oberes Ende (10a) aufweist, das im Rauchkanal (4) angeordnet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie überdies eine Hilfshaube (11) umfaßt, die mit den unteren Enden (5a) der unteren, beweglichen Abschnitte ("A") der Rauchleitkanäle (5) verbunden ist.
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