DE69001197T2 - Kesselglied fuer niedertemperatur-heizkessel. - Google Patents
Kesselglied fuer niedertemperatur-heizkessel.Info
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Kesselglied für einen sogenannten Nidertemperatur-Heizkessel und insbesondere auf ein Kesselglied, das eine Überwachung der Temperatur der Rauchgase ermöglicht.
- Die gegenwärtigen Heizkessel weisen eine gewisse Anzahl von Nachteilen auf:
- - deren Reinigung ist oft schwierig,
- - der Anfall an Stickstoffoxyden ist nicht vernachlässigbar,
- - in einigen Fällen sind sie laut.
- Es sind bereits einteilige Heizkessel von geringer Leistung bei Niedertemperatur bekannt, die folgende Nachteile aufweisen:
- - die industrielle Herstellung erfordert komplizierte Kerne,
- - bei Fertigungsmangel muß der gesamte Kessel ausgetauscht werden.
- Als Beispiel ist das Patent FR-A-2071754 anzuführen, in dem ein Kessel beschrieben ist, dessen Feuerzüge an der vorderen Stirnseite des Kesselgliedes offen sind, um deren Reinigung zu erleichtern. Außerdem können die waagerechten Feuerzüge Umlenkbleche oder Platten enthalten, deren Zweck darin besteht, den Austritt der Gase zu verzögern. Der hauptsächliche Nachteil dieses Heizkessels ist, daß die vordere Stirnseite nicht benützt wird, um das Wasser in den Kanälen zu erhitzen; hieraus ergibt sich ein Verlust an Energie durch die vordere Seite des Heizkessels.
- Ein erstes Ziel der Erfindung besteht darin, ein Kesselglied in einer neuen Bauart zu schaffen, mit dem die vorstehend angeführten Nachteile vermieden werden und für den gleichzeitig der Herstellungspreis für den gesamten Heizkessel beibehalten werden kann.
- Um dieses Ziel zu erreichen, ist das Kesselglied gemäß der Erfindung, das eine vordere Stirnseite, eine hintere Stirnseite, eventuell ein oder zwei Zwischenstücke, eine Vielzahl von Kanälen für den Umlauf des Heizwassers, eine Tür, die sich auf eine Ebene der Stirnseite anlegt, enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Stirnseite bei dem Austausch von Wärmeeinheiten zwischen den Rauchgasen und dem Wasser mitwirkt. Um dies zu erreichen, sind auf der vorderen Stirnseite eine oder mehrere Platten vorgesehen, die den größten Teil der vorderen Stirnseite einnehmen und gegenüber der vorderen Ebene um einen geeigneten Abstand zurückversetzt sind, wobei die besagten Platten mit Rippen versehen sind, die gegen die vordere Ebene gerichtet sind, daß ebenfalls mindestens ein Kanal für den Wasserumlauf vorgesehen ist, der einerseits gegen die besagten Platten angelegt ist oder mit diesen ein Ganzes bildet und andererseits mit dem Feuerraum in Berührung steht, und daß dazu ein Hohlraum, der den vorderen Teil des Feuerraumes bildet, und eine Vielzahl von Feuerzügen vorgesehen sind, wobei der Hohlraum und die Feuerzüge einerseits auf der vorderen Ebene zur Erleichterung der Reinigung und andererseits auf der Ebene für den Zusammenbau der Bestandteile der Stirnseite oder der dazwischenliegenden Austauschelemente münden.
- Ein zweites Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Lieferung eines Kesselgliedes, mit dem ein besonders leistungsfähiger Heizkessel mit geringen Außenabmessungen hergestellt werden kann, wobei der innere Kreislauf für die Rauchgase verlängert und die Austauschflächen vergrößert werden.
- Ein drittes Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, die vordere Stirnseite an dem Wärmeaustausch Wasser/Rauchgase mitwirken zu lassen.
- Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Verstellung, mit Hilfe einer geeigneten Vorrichtung, der Austrittstemperatur der Rauchgase und diese Temperatur in Abhängigkeit der Daten und Bedarfswerte des Schornsteins anzupassen, um hauptsächlich die Bildung von Kondenswasser in dem Schornstein zu vermeiden, die beobachtet wurde, wenn die Temperatur der Rauchgase am Austritt des Heizkessels sich als allzu niedrig herausstellte.
- Es sind bereits Verstellgeräte für die Temperatur der Rauchgase bekannt, wie das Verstellgerät, das in dem Patent FR-A-2017563 beschrieben ist und das auf die Länge des Förderweges der Rauchgase, kurz vor deren Austritt aus dem Heizkessel einwirkt. Dieser Heizkessel ist jedoch höher als die üblichen Heizkessel, denn er enthält oberhalb des Kesselgliedes einen Umlenkraum, in dem das Verstellgerät angeordnet ist.
- Das Verstellgerät gemäß der Erfindung weist diesen Nachteil nicht auf. Es besteht mindestens aus einer Platte, die in dem Förderweg der Rauchgase in dem Raum zwischen der innenliegenden Seite der Tür und den Austauschplatten des Heizkessels angeordnet ist, wobei diese Platte entweder auf mindestens einen Teil der Rippen von einer der Austauschplatten angelegt oder auf der innenliegenden Seite der Tür des Heizkessels befestigt ist, wobei das Verstellgerät ebenfalls aus zwei von diesen Platten gebildet werden kann.
- Zwei Varianten für die Ausführung des Verstellgerätes für Temperatur sind nachstehend vorgeschlagen und beschrieben.
- Die Erfindung wird besser verstanden mit Hilfe der folgenden Beschreibung, die sich auf die beigelegten Zeichnungen bezieht.
- Fig. 1 einen Aufriß der vorderen Stirnseite des Kesselgliedes;
- Fig. 2 einen Aufriß der hinteren Stirnseite des gleichen Kesselgliedes, das nachstehend beschrieben wird;
- Fig. 3 einen Schnitt gemäß AA der Fig. 1;
- Fig. 4 einen Schnitt gemäß BB der Fig. 1;
- Fig. 5 eine Skizze, die den Förderweg der Rauchgase in dem Kesselglied darstellt;
- Fig. 6 eine halbe Vorderansicht der vorderen Stirnseite eines Heizkessels, der mit einer ersten Art der Ausführung eines Verstellgerätes für Temperatur gemäß der Erfindung ausgerüstet ist;
- Fig. 7 einen Schnitt gemäß CC der Fig. 6;
- Fig. 8 eine halbe Vorderansicht der hinteren Stirnseite eines Heizkessels, der mit einer zweiten Art der Ausführung eines Verstellgerätes für Temperatur geinäß der Erfindung ausgerüstet ist; und
- Fig. 9 einen Schnitt gemäß DD der Fig. 8.
- Das Kesselglied aus Gußeisen, das in den Fig. 1 bis 5 dargestellt ist, besteht vorzugsweise aus zwei Teilen, und zwar aus einer vorderen Stirnseite 1 und aus einer hinteren Stirnseite 2, die in einer senkrechten Ebene P mit Hilfe von nicht dargestellten Zugstangen, die in geeigneten Löchern 9 angeordnet sind, und von Nippeln, die in den Verbindungen eingesetzt sind, zusammengesetzt sind.
- Die vordere Stirnseite enthält einen zentralen Hohlraum 3, der den vorderen Teil des Feuerraumes bildet, in dem sich die Flamme bildet. Dieser Hohlraum 3 mündet auf der vorderen Ebene 17 im wesentlichen nach der Gestalt einer Raute bzw. eines Rhombusses 31 mit abgerundeten Ecken. Dieser Hohlraum entfaltet sich und mündet auf der Ebene "P" gemäß einer komplexen Gestalt 32, die in der Fig. 1 dargestellt ist und deren unterer Teil im wesentlichen die Formen und Abmessungen des unteren Teiles der Gestalt 31 aufweist, und deren oberer Teil im wesentlichen die Form eines Rechteckes mit abgerundeten Ecken besitzt, das praktisch die Breite des Heizkessels einnimmt.
- Austauschfeuerzüge sind in dem oberen und dem unteren Teil der vorderen Stirnseite vorgesehen und auf bekannter Weise mit Austauschrippen 16 versehen.
- Zwei waagerechte untere Feuerzüge 14a, 14b, gemäß einer senkrechten Richtung zu der Ebene "P" oder zu der vorderen Ebene 17 weisen einen im wesentlichen dreieckigen abgerundeten Querschnitt auf, dessen Seite einer Hypotenuse ähnlich ist, gegen den Feuerraum und dessen winkliger Teil gegen die Außenseite des Mantels des Heizkessels gerichtet ist.
- Drei waagerechte obere Feuerzüge 15a, 15b, 15', gemäß einer senkrechten Richtung zu der Ebene "P", weisen einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt mit abgerundeten Ecken auf, wobei die schmale Seite des zentralen Feuerzuges 15' gegen den Feuerraum 3 und die größere Seite der seitlichen Feuerzüge 15a, 15b gegen den Feuerraum gerichtet ist.
- Die vordere Stirnseite besitzt ebenfalls zwei große Austauschplatten 11, 12, die gegenüber der vorderen Ebene 17 parallel und gegenüber dieser Ebene 17 um einen Abstand "d" zurückversetzt sind.
- Die Austauschplatten 11, 12 sind auf ihrer gesamten Fläche mit Rippen 13 versehen, die auf bekannte Weise die Austauschfläche vergrößern.
- Sie erstrecken sich über den größten Teil der Stirnseite, auf alle Fälle über den gesamten verfügbaren Bereich zwischen den unteren Feuerzügen 14a, 14b, den oberen Feuerzügen 15a, 15b und dem vorderen Teil des Feuerraumes 31.
- Die hintere Stirnseite 2 enthält einen zentralen Hohlraum 33, der den hinteren Teil des Feuerraumes bildet. Dieser Hohlraum mündet nicht auf die hintere Seite des Heizkessels, von dem auf der Ebene "P" gemäß einer im wesentlichen rechteckigen Gestalt 34, deren oberer Teil im wesentlichen die Formen und Abmessungen des oberen Teiles der Gestalt 32 der vorderen Stirnseite aufweist und deren unterer Teil sich bis zu dem unteren Bereich des Kesselgliedes erstreckt, wie aus der Fig. 2 ersichtlich.
- Die hintere Stirnseite 2 enthält im oberen Teil drei Feuerzüge 25a, 25b, 25', die die Verlängerung der Feuerzüge 15a, 15b, 15' der vorderen Stirnseite sind.
- Eine Anzahl von Kanälen 4 für den Wasserumlauf ist um den Feuerraum und um die Feuerzüge herum vorgesehen. Insbesondere werden zwei senkrechte Kanäle 42 mit einem L-förmigen Querschnitt (siehe Fig. 4) entlang der Austauschplatten 11, 12 geführt, um die Wärmeeinheiten, die von den besagten Platten 11, 12 aufgenommen wurden, aufzufangen. Die innenliegende und hohlgewölbte Wandung 43 eines jeden Kanales 42 ist in ihrer Gesamtheit gegen den vorderen Teil 3 des Feuerraumes gerichtet und mindestens ein Teil der außenliegenden Wandung 44 legt sich auf einer Austauschplatte an oder bildet mit der Austauschplatte ein Ganzes.
- Die vordere Stirnseite ist durch eine Tür 5 geschlossen, die den größten Teil der Ebene 17 der Stirnseite bedeckt und gleichzeitig die zentrale Öffnung 31 und die fünf vorderen Feuerzüge 14a, 14b, 15b, 15', 15a abschließt - beispielsweise die Tür, an der der Brenner angebaut ist (beschrieben in der Patentanmeldung FR-A-2590003) mit speziellen Scharnieren für eine Öffnung nach rechts oder nach links (Patentanmeldung FR-A-2634542)
- Die hintere Stirnseite ist von dem Sammelstück 7 mit zentraler Düse 71 geschlossen, das für das Auffangen der Rauchgase aus den Feuerzügen 25a, 25b, 25' vorgesehen ist.
- Nun wird auf die Fig. 5 Bezug genommen, die den Förderweg der Rauchgase zeigt; hierbei handelt es sich um einen Förderweg mit vier Strecken, die mit I bis IV bezeichnet sind:
- - Strecke (I), waagerecht zum Hintergrund des Feuerraumes,
- - Trennung der Rauchgase gemäß zwei Strecken (IIa, IIb), waagerecht von hinten nach vorne, in den unteren Feuerzügen 14a, 14b,
- - Aufstieg der Rauchgase gemäß den Strecken (IIIa, IIIb) entlang der Austauschplatten bei jeweiliger Teilung oberhalb des Hohlraumes 31 in (IVa, III'a) und in (IVb, III'b),
- - Absaugung von vorne nach hinten durch den Schornstein gemäß den Strecken (IVa, IVb, IV') in den Feuerzügen 15a, 25a, 15', 25', wobei der letzte Feuerzug die Rauchgase der Strecken (III'a, III'b) auffängt.
- Das Kesselglied, das vorstehend beschrieben ist, wurde ausgelegt, damit die senkrechten Strecken in der vorderen Stirnseite aufsteigend sind, diese Anordnung hat den Zweck, einen natürlichen thermischen Zug zu erzeugen und den gesamten Druckverlust des Heizkessels zu vermindern.
- Wie angeführt, betrifft eine der Besonderheiten der vorderen Stirnseite das Vorhandensein von zwei Platten 11, 12, die mit Rippen für den thermischen Austausch versehen sind, die gegen die vordere Ebene 17 gerichtet sind, und das Vorhandensein eines senkrechten Kanals für den Wasserumlauf 42 je Platte, der sich jeweils auf den besagten Platten 11, 12 anlegt oder mit ihnen ein Ganzes bildet und andererseits mit dem Feuerraum in Berührung steht. Somit werden die besagten Kanäle für den Wasserumlauf 42 zweifach erwärmt: durch den Feuerraum und durch die Platten 11, 12 der vorderen Stirnseite 1.
- Der Abstand "d" zwischen den Platten 11, 12 und der vorderen Ebene 17 wird in Abhängigkeit von der Rauchgasmenge und der zulässigen Druckverluste errechnet.
- Es ist ebenfalls zu bemerken, daß die Gesamtheit der Feuerzüge auf der vorderen Ebene 17, ebenso der Feuerraum, mündet. Diese Auslegung hat den Zweck, die Reinigungsarbeiten zu erleichtern: somit sind, wenn die Tür geöffnet ist, alle Flächen, die von den Rauchgasen berührt werden - die Feuerzüge, die Platten, der Feuerraum - durchweg zugänglich. Ferner sind die Rippen 16 der Feuerzüge derart ausgerichtet und angeordnet, daß die Reinigung ebenfalls erleichtert wird.
- Andererseits besitzt der Feuerraum durch seinen Aufbau eine bedeutende Oberfläche im Verhältnis zu seinem Inhalt und dadurch wird die Temperatur der Flamme und somit die Erzeugung von Stickstoffoxyden geringer.
- Wahlweise können eine oder mehrere Verbindungsmöglichkeiten zwischen dem Feuerraum und der Strecke der Rauchgase (11a, 11b) im Bereich des Auslaufes der unteren Feuerzüge 14a, 14b vorgesehen werden, entweder in den Feuerzügen selbst oder in den Platten 11, 12. Diese Verbindungsmöglichkeiten, bespielsweise einfache Löcher 18, haben den Zweck, einen Teil der Verbrennungsgase zurückzuführen, den Prozentsatz an Unverbranntem zu verringern und den gesamten Wirkungsgrad zu verbessern.
- Gemäß einer weiteren Variante kann eine Schalldämpfung in die Tür 5 eingebaut werden (Patentanmeldung FR-A-2590003)
- Ebenfalls wahlweise ist es möglich, die Austrittsteinperatur der Rauchgase zu steigern, beispielsweise indem ein Bypaß 19 auf der vorderen Stirnseite vorgesehen wird, um warme Gase aus dem Feuerraum unmittelbar entlang und gemäß den Strecken III oder IV strömen zu lassen, und/oder indem Löcher 26 auf der hinteren Stirnseite zwischen dem Feuerraum und dem Sammelstück 7 vorgesehen werden.
- Der Heizkessel gemäß der Erfindung kann auch die Verbesserung erhalten, die in der Patentanmeldung FR-A-2547025 für die Beseitigung von Kondensaten in der Ebene "P" im Hinblick auf einen Betrieb bei Niedertemperatur und in den Patentanmeldungen FR-A-2615591 und FR-A-2631421, veröffentlicht am 17.11.1989, für verstellbare Füße beschrieben sind. Ferner werden bei der Herstellung Anschlüsse 8 von größerem Durchmesser für den Einbau von elektrischen Widerständen und für einen Betrieb des Heizkessels mit zwei Arten von Brennstoffen vorgesehen.
- Als Variante könnte selbstverständlich ein Heizkessel mit vier Strecken wie vorstehend beschrieben, hergestellt werden, jedoch mit einer umgekehrten Umlaufrichtung, d.h. mit dem Austritt der Rauchgase aus dem Feuerraum im oberen Bereich, dem Abstieg der Rauchgase entlang der Platten der vorderen Stirnseite und dem Ausscheiden im unteren Bereich hinten, jedoch würde in diesem Fall der Vorteil des natürlichen aufsteigenden Zuges, der vorstehend beschrieben ist, verloren gehen.
- Eine weitere Alternative würde darin bestehen, die hintere Stirnseite mit Platten zu versehen, die den Platten 11, 12 ähnlich und im Betrieb gleichwertig sind; dadurch wäre die Austauschfläche größer, jedoch auch die Abmessungen des Heizkessels.
- Gemäß einer dritten Variante können ein oder zwei dazwischenliegende Austauschelemente zwischen den beiden Stirnseiten 1, 2 vorgesehen werden, um das Volumen des Feuerraumes und die Leistung des Heizkessels zu steigern.
- Ohne das Prinzip der Erfindung zu verlassen, kann ebenfalls:
- - der Feuerraum seitlich versetzt werden; in diesem Fall enthält der Heizkessel eine einzige Platte in der vorderen Stirnseite;
- - der Aufbau des Feuerraumes geändert werden;
- - die Anzahl und der technische Aufbau der Feuerzüge geändert werden;
- - die Anzahl und der Aufbau der Kanäle 42 geändert werden, die zwischen dem Feuerraum und der oder den Platten 11, 12 vorgesehen sind.
- Die Auslegung des Heizkessels, die vorstehend beschrieben wurde, ist für die kleinen Heizkessel von etwa 15 bis 40 KW und bis etwa 100 KW je nach Varianten besonders geignet. Diese Auslegung kann bei Heizkesseln aus Stahl verwendet werden.
- Diese Heizkessel besitzen als Vorteile ein gutes Nutzvolumen-/Leistungsverhältnis, eine Verbesserung der Herstellung und der Gestehungskosten, eine erleichterte Wartung und geringe Nachteile (Geräusch, Stickstoffoxyd).
- Die Erfindung betrifft ebenfalls ein Verstellgerät für die Temperatur der Rauchgase in Form von einer oder mehreren Platten mit einstellbarer Fläche, das an dem vorstehend beschriebenen Kesselglied anzubauen ist.
- Gemäß einer ersten Variante, die in den Fig. 6 und 7 dargestellt ist, besteht das Verstellgerät für Temperatur aus einer Platte P1, beispielsweise aus Gußeisen, die auf einer der Austauschplatten 11 oder 12 angeordnet und mit Hilfe irgendeiner geeigneten Befestigung "S" auf den Spitzen der Rippen 13 angelegt ist. Beispielsweise ist die dargestellte Befestigung "S" eine Vierkantschraube "R", die in der Lage ist, die Temperatur der Rauchgase zu ertragen, in Verbindung mit einer senkrechten Einstellöffnung "L" der Platte P1 für eine Positionierung in der Höhe von der besagten Platte gegenüber der Austauschplatte oder jeder Austauschplatte.
- Die höhere Position der Platte P1 ist mit Vollstrichen und deren tiefere Position strichpunktiert dargestellt.
- Eine Positionierung in der Breite mit Hilfe einer waagerechten Einstellöffnung kann auch vorgesehen werden.
- Beispielsweise ist die Platte P1 im wesentlichen rechteckig und deren Zweck besteht darin, die Geschwindigkeit der Rauchgase in der oder in den Strecken für Rauchgase (IIIa, IIIb) zu verbessern, die auf jeder Seite des Feuerraumes in dem Abstand zwischen den Platten 11, 12 und der innenliegenden Seite der Tür 5 liegen, also die Wärmeaustauschvorgänge mit dem Wasser, das in den Kanälen 42 strömt zu verbessern und die Temperatur der Gase in den Strecken (IIIa, IIIb, IVa, IVb, IV') und am Austritt aus dem Heizkessel zu senken.
- Entsprechend der Gestalt und der Fläche der Platte P1 können die Rippen 13 mit ein und derselben Austauschplatte teilweise oder völlig abgedeckt werden; die Veränderung der Temperatur der Gase am Austritt des Heizkessels kann daher an den Bedarf des Schornsteines und/oder an die geltenden Normen angepaßt werden.
- Außerdem ist es möglich, zwei Platten P1 anzubauen, und zwar eine auf jeder Austauschplatte, und in diesem Fall besteht das Verstellgerät für Temperatur aus zwei Platten P1.
- Gemäß der zweiten Variante, die in den Fig. 8 und 9 dargestellt ist, besteht das Verstellgerät für Temperatur aus einer oder zwei Platten P2 aus feuerfesten Fasern, beispielsweise aus Keramikfasern oder gleichwertigen Fasern, die auf der innenliegenden Seite der Tür 5, beiderseits der Öffnung für den Brenner, mit Hilfe einer geeigneten Befestigung, beispielsweise von Schrauben "V" oder von einem hitzebeständigen Kleber, befestigt sind. Der Zweck der Platte P2 besteht darin, den Abstand "d" zwischen den Rippen und der Tür zu verkleinern, die Geschwindigkeit der Rauchgase zu verbessern und deren Temperatur zu senken.
- Jede Platte P2 kann rechteckig sein (diese Variante ist nicht dargestellt) oder die Form eines "C" aufweisen, dessen hohler Teil gegen die Öffnung des Feuerraumes gewendet ist (Variante in den Fig. 8 und 9).
- Auf der Platte P2 können eine oder mehrere Anreißlinien, beispielsweise L1, L2, vorgesehen werden, damit der Monteur während der Aufstellung des Heizkessels die Fläche der Platten, die mit dem Heizkessel geliefert werden, ohne weiteres verkleinern und somit die Veränderung der Austrittstemperatur der Rauchgase einstellen kann.
- Ebenfalls könnte die Breite der Platten verkleinert werden, indem senkrechte Anreißlinien (nicht dargestellt) vorgesehen werden.
- Diese alternative Ausführung hat den Vorteil, den Schallpegel des Heizkessels zu mindern, insbesondere wenn zwei vollständige Platten P2 befestigt werden oder wenn wenigstens die Bereiche unterhalb der Linie L2 beibehalten werden.
- Beispielsweise kann eine Minderung in der Größenordnung von 20 ºC bis 30 ºC erzielt werden, indem zwei vollständige Platten P2 eingebaut werden; wenn die Austrittstemperatur als allzu niedrig erachtet wird, können nach und nach ein oder zwei Teilstücke der einen und/oder der anderen Platte P2 entfernt werden, um die Austrittstemperatur bis zu der Beseitigung der Kondenswasserbildung in dem Schornstein zu steigern.
- Es dürfte klar sein, daß aufgrund der vorstehenden Ausführungen die einstellbare Nutzfläche sowie der Standort der Platte oder der Platten des Verstellgerätes für Temperatur von dem Monteur während der Aufstellung des Heizkessels gewählt oder abgeändert werden können.
Claims (20)
1. Kesselglied für Heizkessel, bestehend aus
mindestens einer vorderen Stirnseite (1) und einer
hinteren Stirnseite (2), die nach einem Zusammenbau
in einer senkrechten Ebene (P) einerseits einen
Förderweg für die warmen Gase und für die
Rauchgase von dem Feuerraum, in dem die Flamme sich
bildet, bis zu dem Sammelstück am Austritt, wobei
dieser Förderweg waagerechte Feuerzüge enthält,
und andererseits einen Wasserumlaufkreis bilden,
wobei die Flächen für den Wärmeaustausch zwischen
den beiden Medien mit Rippen (13) oder
gleichwertigen Elementen versehen sind und das besagte
Kesselglied ebenfalls eine Tür (5) enthält, die sich
auf einer senkrechten vorderen Ebene (17) der
vorderen Stirnseite (1) anlegt,
dadurch gekennzeichnet, daß
die vordere Stirnseite (1) enthält:
- mindestens eine senkrechte Austauschplatte (11,
12), die gegenüber der vorderen Ebene (17) um
einen Abstand (d) zurückversetzt ist, wobei jede
Austauschplatte mit Rippen (13) versehen ist,
die derart gegen die vordere Ebene (17)
gerichtet sind, daß zwischen dieser vorderen Ebene
(17) und der oder den Austauschplatten ein
senkrechtes
Volumen gebildet wird, das den größten
Teil der vorderen Fläche der vorderen Stirnseite
einnimmt, wobei in diesem Volumen die
waagrechten Feuerzüge münden und gashaltige Schwaden
strömen;
- eine Einrichtung für die Änderung der Dicke der
besagten gashaltigen Schwaden;
- mindestens einen senkrechten Kanal für den
Wasserumlauf (42), wovon mindestens ein Teil der
außenliegenden Wandung (44) sich auf der
Austauschplatte anlegt oder mit der Austauschplatte
ein Ganzes bildet, während die innenliegende
Wandungen mit dem Feuerraum in Berührung steht.
2. Kesselglied nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Anzahl der senkrechten Austauschplatten zwei
beträgt.
3. Kesselglied nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Rauchgase von unten nach oben in dem Raum
zwischen den Austauschplatten (11,12) und der
vorderen Ebene (17) strömen, die von der Tür
verschlossen ist.
4. Kesselglied nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die vordere Stirnseite versehen ist mit:
- zwei Austauschplatten (11,12);
- zwei waagerechten unteren Feuerzügen (14a,14b)
gemäß einer Richtung, die zu der vorderen Ebene
(17) senkrecht ist;
- einem zentralen Hohlraum (3)
wobei die Feuerzüge und der Hohlraum einerseits
auf der vorderen Ebene (17) und andererseits auf
der Ebene (P) des Zusammenbaus münden.
5. Kesselglied nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Hohlraum (3) im wesentlichen nach der Gestalt
eines Rhombusses (31) mit abgerundeten Ecken auf
der vorderen Ebene (17) mündet, sich entfaltet und
auf der Ebene (P) gemäß einer komplexeren Gestalt
(32) mündet, deren unterer Teil im wesentlichen
die Formen und Abmessungen des unteren Teiles der
Gestalt (31) aufweist und deren oberer Teil im
wesentlichen die Formen und Abmessungen des oberen
Teiles der Gestalt (34) des hinteren Teiles (33)
des Feuerraumes besitzt.
6. Kesselglied nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die vordere Stirnseite (1) mit mindestens einer
Verbindungsmöglichkeit (18) zwischen dem Feuerraum
und dem Ausgang der unteren Feuerzüge (14a,14b)
versehen ist.
7. Kesselglied nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die hintere Stirnseite (2) von der gleichen Art
wie die vordere Stirnseite (1) ist.
8. Kesselglied nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
jeder senkrechte Kanal für den Wasserumlauf (42)
einen L-förmigen Querschnitt aufweist, dessen
innenliegende und hohlgewölbte Wandung (43) sich in
ihrer Gesamtheit auf dem vorderen Teil (3) des
Feuerrauins anlegt.
9. Verstellgerät für Temperatur, verwendet an einem
Kesselglied, nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
es aus mindestens einer abnehmbaren Platte (P1
oder P2) mit einstellbarer Fläche gebildet ist,
die in dem Förderweg der Rauchgase in dem
senkrechten Volumen zwischen der innenliegenden Seite
der Tür (5) des Heizkessels und den
Austauschplatten des Kesselgliedes senkrecht angeordnet ist.
10. Verstellgerät nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Platte (P1) auf einer der Austauschplatten
(11,12) angeordnet und mit Hilfe einer Befestigung
(S) auf mindestens einem Teil ihrer Rippen (13)
angelegt ist.
11. Verstellgerät nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Platte (P2) auf der innenliegenden Seite der
Tür (5) befestigt ist.
12. Verstellgerät nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
es zwei Platten (P1) enthält, und zwar auf jeder
Austauschplatte eine.
13. Verstellgerät nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
es zwei Platten (P2) enthält, und zwar auf jeder
Seite der Öffnung des Brenners eine.
14. Verstellgerät nach Anspruch 10 oder 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Platte (P1) aus hitzebeständigem Gußeisen im
wesentlichen eine rechteckige Form aufweist und
eine Einstellöffnung (L) enthält.
15. Verstellgerät nach Anspruch 11 oder 13,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Platte (P2) aus feuerfesten Fasern mindestens
eine Anreißlinie für das Abschneiden (L&sub1;,L&sub2;)
aufweist.
16. Verstellgerät nach Anspruch 11, 13 oder 15,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Platte (P2) die Form eines "C" aufweist,
dessen hohler Teil gegen die Öffnung des Feuerraums
gewendet ist.
17. Verstellgerät nach einem der vorstehenden
Ansprüche 9 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Platten rechteckig sind.
18. Verstellgerät nach einem der vorstehenden
Ansprüche 9 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, daß
die einstellbare Nutzfläche von der oder von den
Platten des Verstellgerätes für Temperatur während
der Aufstellung des Heizkessels von dem Monteur
abänderbar ist.
19. Verstellgerät nach einem der vorstehenden
Ansprüche 9 bis 18,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Standort von der oder von den Platten während
der Aufstellung des Heizkessels von dem Monteur
wählbar ist.
20. Verstellgerät nach einem der vorstehenden
Ansprüche 9 bis 19,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Fläche von der oder von den Platten während
der Aufstellung des Heizkessels von dem Monteur
wählbar ist.
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