DE69403207T2 - Wirbelbett beschichtete amidoperoxysäure enthaltende bleichmittel zusammentzung - Google Patents
Wirbelbett beschichtete amidoperoxysäure enthaltende bleichmittel zusammentzungInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine beschichtete Bleichzusammensetzung, die Amidoperoxysäure enthält und in einem Wirbelbett mit einer Beschichtung eines wasserlöslichen Salzes sprühbeschichtet wurde. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auch auf ein Beschichtungsverfahren, mit dem die Beschichtung auf die Bleichzusammensetzung aufgetragen werden kann.
- Amidoperoxysäure-Bleichgranulate sind aus U.S. Patent 5,055,218 bekannt. Diese Granulate enthalten im allgemeinen 5 - 70 Gewichtsprozent Amidoperoxysäure, 1-40 Gewichtsprozent eines Tensids und 10 - 95 Gewichtsprozent einer hydratisierbaren Substanz. Diese Granulaten wird eine gute Auflösunggeschwindigkeit in Waschflüssigkeit und eine gute Lösungsstabilität nachgesagt. Außerdem sind sie mit trockenen, granulären Detergentien verträglich zur Herstellung von Bleichwaschmitteln. Dieses Patent erwähnt kein Zusammenbacken der Granulate. Die Erfinder der vorliegenden Erfindung haben entdeckt, daß die Granulate des U.S. Patents 5,055,218 erhebliche Probleme hinsichtlich des Zusammenbackens aufweisen, d.h. die Granulate neigen dazu, beim Lagern oder bei Anwendung von Druck wie z.B. in großen Transportcontainern zusammenzukleben. Es besteht daher ein Bedürfnis, dieses Problem des Zusammenbackens zu lösen, um die Lagerung und den Transport derartiger Amidoperoxysäure-Bleichgranulate zu erleichtern. Zusammenbacken als Problem für granulierte Detergentien wurde beispielsweise in U.S.-Patent 3,950,275 erkannt. Dort wird vorgeschlagen, die Detergentiengranulate mit einem Builder wie u. a. wasserfreiem Natriumsulfat, Natriumtripolyphosphat und Natriumcarbonat zu beschichten. Die Beschichtung wird mit einem bekannten Verfahren durchgeführt, wie z.B. mit Hilfe eines Trommelgranulators (Beispiel 1). Die Beispiele zeigen, daß das Zusammenbacken der Detergentiengranulate durch die Beschichtung vermindert wird. Die Beschichtung peroxyhaltiger Bleichgranulate wird in dieser Veröffentlichung nicht erwähnt.
- Ein anderes Patent, das sich auf das Zusammenbacken von Detergentiengranulaten bezieht ist U.S. Patent 3,989,635. In diesem wird vorgeschlagen, ein Beschichtungsmittel, das unter wässrigen Lösungen von Alkalimetallsilicaten, -carbonaten und -hydroxiden ausgewählt werden kann, allein oder in Kombination mit einem Pulver von Alkalimetallsilicaten, -sulfaten, -carbonaten oder -hydroxiden aufzusprühen. Die Beschichtung kann in einer umlaufenden Trommel, einer umlaufenden Quertrommel oder einem Wirbelturm durchgeführt werden, wobei alle drei Methoden als gleichwertig eingestuft werden. Auch hier wird eine Beschichtung peroxyhaltiger Bleichgranulate nicht vorgeschlagen.
- Des weiteren umfaßt U.S. Patent 4,997,590 die Sprühbeschichtung extrudierter Bleichaktivator-Zusammensetzungen mit einer wässrigen Lösung eines wasserlöslichen Farbstoffs und einer wasserlöslichen hydratisierbaren Substanz, wie z.B. Natriumsulfat. Diese Sprühbeschichtung wird in einem Trommelgranulator durchgeführt mit dem Ziel, die Bieichaktivator-Zusammensetzungen zu färben. Die Verwendung von Na&sub2;SO&sub4; reduziert die Agglomeration der Teilchen und begünstigt sogar das Färben. Obwohl der Beschichtungsprozeß dieses Patents die Backstärke innerhalb der ersten 30 Minuten nach der Beschichtung reduziert, weisen unbeschichtete Teilchen nach 24 Stunden eine bessere Backstärke auf als beschichtete Teilchen. Dieses Verfahren ist daher nicht dafür geeignet, ein Zusammenbacken während der Lagerung und des Transports der Teilchen zu verhindern.
- Sowohl die Britische Patentschrift 1,476,682 als auch das U.S. Patent 3,494,787 schlagen die Beschichtung aliphatischer, alicyclischer und aromatischer Peroxysäuren vor, um eine Zersetzung der Peroxysäuren zu verhindern und um eine exotherme Kontrolle im Falle einer Zersetzung zu gewährleisten. Die bevorzugte Peroxysäure ist Perphthalsäure. Zu den verwendeten Beschichtungsmitteln gehören die Alkalimetallsulfate und Erdalkalimetallsulfate. Die Beschichtungen werden aufgetragen, indem eine Wirbelschicht des Sulfat-Beschichtungsmaterials gebildet wird und vorgeformte Peroxysäureteuchen durch die Wirbelschicht geleitet werden. Ein Zusammenbacken wird in dieser Veröffentlichung nicht erwähnt.
- Die Britische Patentanmeldung 2,032,421 erwähnt jedoch, daß die Beschichtungen, die mit dem in den beiden obengenannten Patentschriften beschriebenen Verfahren gebildet werden, nicht kontinuierlich sind, sehr teuer sind, und die beschichteten Zusammensetzungen zum Zusammenbacken neigen. Entsprechend führt diese Veröffentlichung einen Fachmann, der sich mit dem Problem des Zusammenbackens beschäftigt, in eine andere Richtung als die, die in den zwei oben genannten Patentschriften vorgeschlagenen Verfahren eingeschlagen wird. GB 2,032,421 befürwortet anstelle des Wirbelschichtverfahrens ein einfaches Mischen von trockener oder feuchter Peroxysäure mit trockenen Salzen bzw. die Bildung des Salzes in-situ in der Peroxysäure-Reaktionsmischung, um ein Zusammen backen zu vermindern.
- U.S. Patent 4,105,827 bemerkt, daß Beschichtungen, die aufgebracht wurden, um anorganische Peroxyverbindungen zu stabilisieren, z. B. Natriumsilicat- oder Magnesiumsulfat-Beschichtungen, dazu führen, daß die Substanz bei Lagerung zum Teil zur Agglomeration (Zusammenbacken) neigt. Dieses Patent schlägt als alternative stabilitätsfördernde Beschichtung vor, ein Mischsalz wie Natriumsesquicarbonat oder gemischte Verbindungen, die durch Kristallisation von Natriumsulfat und Natriumcarbonat erhalten werden, zur Beschichtung von Alkalimetallpersalzen zu verwenden, um deren Lagerstabilität zu erhöhen. Diese Beschichtung wird vorzugsweise so aufgebracht, daß eine wässrige Losung des Beschichtungsmaterials auf eine Wirbelschicht des Alkalimetallpersalzes aufgesprüht wird, um eine homogene Beschichtung zu erreichen. Im Vergleichsbeispiel 7 wird das Alkalimetallpersalz mit Natriumsulfat durch Fließbettsprühung beschichtet. Angaben bezüglich des Zusammenbackens dieser Materialien werden nicht gemacht.
- U.S.-Patent 4,126,573 schlägt die Beschichtung fester Peroxysäuren mit Alkalimetallsalzen von Alkylsulfaten mit 9-22 Kohlenstoffatomen vor, um die Lagerstabilität zu erhöhen und eine exotherme Kontrolle zu gewährleisten, ohne die Löslichkeit der Peroxysäuren in der Waschflüssigkeit negativ zu beeinflussen. Die bevorzugte Beschichtungsmethode ist, eine wässrige Lösung des Beschichtungsmaterials auf eine Wirbelschicht der festen Peroxysäure aufzusprühen. Auch in diesem Patent finden sich keine Angaben in Bezug auf das Zusammenbacken.
- Schließlich offenbart die Europäische Patentanmeldung 0 254 331 ein Verfahren, geformte Teilchen aus Agglomeraten von Diperoxydodecandicarbonsäure herzustellen, indem die Agglomerate mit einer hydratisierbaren Substanz wie Natriumsulfat beschichtet werden. Die Beschichtung wird bei einer Temperatur oberhalb der Hydratisierungstemperatur der hydratisierbaren Substanz aufgetragen, indem die Agglomerate, der feuchte Kuchen und wasserfreies Natriumsulfat in z. B. einem Eirich- Mischer gemischt werden. Daten über das Zusammenbacken dieser geformten Teilchen sind nicht angegeben. Die Beschichtung wird aufgebracht, um die Agglomerate der Diperoxydodecandicarbonsäure zu stabilisieren.
- Es besteht daher in der Technik das Bedürfnis nach einer zuverlässigen Methode, das Zusammenbacken amidoperoxysäurehaltiger Zusammensetzungen zu verhindem und das Bedürfnis nach neuartigen amidoperoxysäurehaltigen Zusammensetzungen, die nicht zusammenbacken. Diese und andere Ziele der Erfindung werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung deutlich.
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine beschichtete Bleichzusammensetzung zum Waschen, die dadurch charakterisiert ist, daß die beschichtete Zusammensetzung zwischen 1-99 Gewichtsprozent einer Amidoperoxysäure umfaßt, wie sie in den Formeln I - II dargestellt ist: Formel
- wobei R&sub1; und R&sub2; Alkyl(en), Aryl(en) oder Alkaryl(en)-Gruppen mit etwa 1-14 Kohlenstoffatomen sind und R&sub3; Wasserstoff oder eine Alkyl-, Aryl-, oder Aralkylgruppe mit etwa 1 bis etwa 10 Kohlenstoffatomen ist; und 0 - 97 Gewichtsprozent eines mit Amidoperoxysäure verträglichen Materials; weniger als 2,0 Gewichtsprozent Wasser; und einer Beschichtung von 2 - 30 Gewichtsprozent eines wasserlöslichen Salzes, das schnell unter Verdampfung des Wassers aus einer Lösung des Salzes auskristallisiert und das durch Sprühbeschichtung in einem Wirbelsinterapparat auf die Granulate aufgebracht wird.
- In einer zweiten Ausführung bezieht sich die vorliegende Erfindung auch auf ein Verfahren zur Beschichtung einer amidoperoxysäurehaltigen Bleichzusammensetzung, das charakterisiert ist durch folgende Schritte: Aufsprühen einer ausreichenden Menge eines zerstäubten Sprühstrahls einer wässrigen Lösung eines wasserlöslichen Salzes auf eine Wirbelschicht einer Bleichzusammensetzung, die Amidoperoxysäure entsprechend den Formeln I - II enthält, bei einer Temperatur unterhalb der Zersetzungstemperatur der Amidoperoxysäure und oberhalb der adiabatischen Sättigungstemperatur des Luft/Lösung-Systems, um die Bleichzusammensetzung mit 2 - 30 Gewichtsprozent des wasserlöslichen Salzes zu versehen und durch das Trocknen der beschichteten Zusammensetzung bis zu einem Wassergehalt von weniger als 2,0 Gewichtsprozent.
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf beschichtete Zusammensetzungen von Amidoperoxysäuren, die sicher sind, einen geringen Wassergehalt aufweisen und nicht unter Zusammenback- und/oder Löslichkeitsproblemen leiden. Die vorliegende Erfindung stellt auch ein Verfahren bereit, diese beschichteten Zusammensetzungen herzustellen.
- Amidoperoxysäuren werden in U.S.-Patent 4,634,551 und in U.S.-Patent 4,686,063 beschrieben. Die in den Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung enthaltenen Amidoperoxysäuren weisen folgende allgemeine Formeln I und II auf: Formel
- wobei R&sub1; und R&sub2; Alkyl(en), Aryl(en) oder Alkaryl(en)-Gruppen mit 1-14 Kohlenstoffatomen sind und R&sub3; Wasserstoff oder eine Alkyl-, Aryl-, oder Aralkylgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen ist. Amidoperoxysäuren der allgemeinen Formel II, in denen R&sub3; = H ist, R&sub1; eine C&sub6; - C&sub1;&sub2;-Alkylgruppe und R&sub2; eine C&sub1; - C&sub6; -Alkylengruppe darstellt, sind bevorzugt. Die am stärksten bevorzugten Persäuren sind Nonylamidoperoxyadipinsäure und Nonylamidoperoxybernsteinsäure. Methoden zur Herstellung der Persäuren sind aus den zwei oben angegebenen U.S.-Patenten bekannt. Die Zusammensetzungen, die nach dem Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung beschichtet werden sollen, können von der Art sein, wie sie nach einem in U.S.-Patent 5,049,298 beschriebenen Verfahren erhalten werden und von der Art, wie sie in U.S.-Patent 5,055,218 beschrieben werden. Ein typischer Granulierungsprozeß umfaßt die folgenden Schritte:
- 1. Behandeln einer Amidoperoxysäurezusammensetzung, die 10 - 80 % Wasser und 20 - 90 % Amidoperoxysäure umfaßt, mit einem trockenem Zuleitungsstrom disperser Feststoffe, der ein amidoperoxysäure-verträgliches Material umfaßt,
- 2. Bildung feuchter Granulate aus dieser Mischung und
- 3. Trocknung dieser feuchten Granulate bis das Gewicht konstant ist in einem Ofen bei etwa 40 ºC, um einen niedrigen Endfeuchtigkeitsgehalt zu erreichen zur Herstellung amidoperoxysäurehaltiger Granulate.
- Die zu beschichtenden Zusammensetzungen können alternativ auch amidoperoxysäurehaltige Zusammensetzungen sein, die weitgehend reine Amidoperoxysäure bzw. Amidoperoxysäure und andere mögliche Additive, wie später beschrieben, enthalten.
- Wie aus "Cake formation in Particulate Systems", Griffith, Edward J., Weinheim: VCH, S. 78, (1991) bekannt, hat der Feuchtigkeitsgehalt der Zusammensetzung einen Einfluß auf seine Zusammenback-Eigenschaften. Dementsprechend sind Zusammensetzungen mit einem Feuchtigkeitsgehalt von weniger als 2,0 Gewichtsprozent erforderlich. Feuchtigkeitsgehalte im Rahmen der vorliegenden Erfindung müssen durch Trocknung der Zusammensetzung bis zur Gewichtskonstanz in einem Ofen bei 40 ºC und Messen des Gewichtsverlustes als Ergebnis der Ofentrocknung bestimmt werden. Dem Feuchtigkeitsgehalt werden 100 % des Gewichtsverlusts zugeschrieben.
- Gemäß der vorliegenden Erfindung typische zu beschichtende Zusammensetzungen enthalten 1 - 99 % Amidoperoxysäure, 0,25 - 10 Gewichtsprozent eines bleichstabilen Tensids und 0 - 97 Gewichtsprozent einer amidoperoxyverträglichen Substanz. Bevorzugtere Zusammensetzungen zur Beschichtung gemäß der vorliegenden Erfindung enthalten 30-60 % Amidoperoxysäure und 20-65 % verträgliche Substanz. Mit verträglicher Substanz ist eine Substanz gemeint, die im Kontakt mit Amidoperoxysäure deren Zersetzungsgeschwindigkeit nicht wesentlich erhöht.
- Die amidoperoxysäureverträgliche Substanz kann aus Substanzen wie Natriumsulfat, Natriumacetat, Natriumperborat, Zinknitrat, Magnesiumsulfat, Magnesiumnitrat, Natriumphosphat, Natriumhydrogenphosphit, Lithiumformiat, Lithiumsulfat, Natriumcitrat, Natriumtartrat, Kaliumaluminiumsulfat, polymere Füller wie Polyethylenglycol und Polyacrylate und Mischungen aus diesen ausgewählt werden. Natriumsulfat ist die bevorzugte amidoperoxysäure-verträgliche Substanz.
- Selbstverständlich können auch mehrere Komponenten in der Amidoperoxysäure- Zusammensetzung, die in der vorliegenden Erfindung beschichtet wird, wahlweise vorhanden sein. Beispiele geeigneter zusätzlicher Materialien, die in der Zusammensetzung eingeschlossen werden können, sind Tenside und vorzugsweise waschaktive Substanzen.
- Bei den waschaktiven Substanzen kann es sich um eine beliebige oder mehrere oberflächenaktive Substanz(en) handeln, die aus anionischen, nichtionischen, zwitterionischen, amphoteren und kationischen Tensiden und Mischungen daraus ausgewählt werden können. Für die vorliegende Erfindung geeignete Tenside können aus U.S.-Patent 4,686,063 entnommen werden, deren Offenbarung hier durch diesen Verweis eingeschlossen ist.
- Anionische Tenside wie C&sub1;&sub1; - C&sub1;&sub3; -lineare Alkylbenzolsulfonate (LAS) werden bevorzugt. Diese Substanzen werden in einer Menge von 0,25-25 % und vorzugsweise in einer Menge von 1 - 10% in der Zusammensetzung verwendet. Das bevorzugte Tensid ist Natriumdodecylbenzolsulfonat. Zusätzlich können maskierende und chelatbildende Substanzen in Mengen von 0,001 bis 5 % verwendet werden, um Verunreinigungen von Metallionen zu beseitigen, die in der Zusammensetzung auftreten können.
- Die Beschichtung der Zusammensetzung gemäß der vorliegenden Erfindung macht 2 - 30 Gewichtsprozent des Gesamtgewichts der Zusammensetzung aus. Vorzugsweise macht die Beschichtung 4 - 15 Gewichtsprozent des Gesamtgewichts der Zusammensetzung aus und besonders vorteilhaft sind 8 - 12 Gewichtsprozent. Geeignete Beschichtungsmaterial ien sind wasserlösliche Salze, die schnell unter Verdampfung des Waser aus einer Lösung des Salzes auskristallisieren. Insbesondere gehören zu den für die Beschichtung der vorliegenden Erfindung geeigneten wasserlöslichen Salzen Phosphate, Citrate, Tartrate, Acetate, Sulfate und Carbonate wie Natriumdihydrogenphosphat, Dinatriumhydrogenphosphat, Natriumsulfat, Magnesiumsulfat, Magnesiumammoniumsulfat, Aluminiummagnesiumnitrat, Kaliummagnesiumsulfat, Kaliumaluminiumsulfat, Ammoniumaluminiumsulfat, Kaliumsulfat, Natriumnitrat, Natriumcarbonat, Natriumcitrat, Natriumtartrat, Natriumacetat und Natriumaluminiumsulfat. Das am meisten bevorzugte wasserlösliche Salz ist Natriumsulfat.
- Die Beschichtung der vorliegenden Erfindung bedeckt im allgemeinen mindestens 30 % der Oberfläche der Zusammensetzung. Bevorzugtere Beschichtungen bedekken weitgehend die gesamte Oberfläche der Zusammensetzung. Die am meisten bevorzugte Beschichtung der vorliegenden Erfindung ist dadurch charakterisiert, daß sie eine weitgehend einheitliche Oberfläche aufweist und eine im Grunde genommen vollständige Umhüllung der gesamten Oberfläche der Amidoperoxysäure Zusammensetzung bildet. Die am meisten bevorzugte Beschichtung der vorliegenden Erfindung weist eine Dichte von 1500 bis 3000 kg/m³ auf.
- Höhere Feuchtigkeitsgehalte (bis zu 2,0 Gewichtsprozent) verstärken die Neigung der Zusammensetzung, zusammenzubacken. Falls ein hoher Feuchtigkeitsgehalt erwünscht ist, muß dieser durch eine stärkere Beschichtung ausgeglichen werden.
- Überraschend war die Entdeckung, daß eine derartige Beschichtung das Zusammenbacken der Amidoperoxysäurezusammensetzung wesentlich vermindert, ohne deren Sicherheit oder Löslichkeit wesentlich zu verschlechtern. Zusätzlich kann die Beschichtung die Neigung der Zusammensetzung verringern, Hautreizungen zu verursachen und kann möglicherweise gefärbt oder parfümiert werden. Die Beschichtung erhöht möglicherweise darüberhinaus die Verträglichkeit der Amidoperoxysäurezusammensetzung mit Detergentien.
- Die beschichtete Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung kann als Bleichzusammensetzung entweder allein oder in Kombination mit Detergentien verwendet werden. Die Bleichzusammensetzung kann somit typische Komponenten einer Detergentienzusammensetzung, wie Detergens-Builder enthalten. Die für Detergentienzusammensetzungen gebräuchlichen Komponenten werden in U.S.-Patent 3,936,537 aufgeführt. Derartige Komponenten umfassen im allgemeinen Farbflecken, Schaumbooster und Schauminhibitoren, Anlauf- und/oder Korrosionsschutzmittel, schmutztragende und schmutzlösende Substanzen, Farbpigmente, Füller, optische Aufheller, Germizide, Basizitätsquellen, hydrotrope Substanzen, Antioxidantien, Enzyme, enzymstabilisierende Wirkstoffe und/oder Duftstoffe. Geeignete Builder können ebenfalls aus U.S.-Patent 4,686,063 entnommen werden. Alle diese möglichen Substanzen können auch in der Beschichtung der vorliegenden Erfindung eingeschlossen sein.
- Schließlich können auch Puffersubstanzen verwendet werden, um den pH auf gewünschtem Niveau zu halten. Vorzugsweise wird auch das Phosphatpuffer-Waschen der europäischen Patentanmeldung 0 349 220 angewendet, um die chemische Stabilität der Amidoperoxysäure in der beschichteten Zusammensetzung zu erhöhen.
- Die Beschichtung wird durch das Beschichtungsverfahren aufgebracht, das einen zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung darstellt. Insbesondere wird die amidoperoxysäurehaltige Bleichzusammensetzung dadurch beschichtet, daß ein zerstäubter Sprühstrahl einer wässrigen Lösung eines wasserlöslichen Salzes auf eine Wirbelschicht der Bleichzusammensetzung aufgesprüht wird. Nach der Beschichtung wird die Zusammensetzung bis zu einem Wassergehalt von weniger als 2,0 Gewichtsprozent getrocknet.
- In einer Ausführung, bei der niedrige Temperaturen angewendet werden müssen, enthält die wässrige Lösung eines wasserlöslichen Salzes vorzugsweise etwas weniger wasserlösliches Salz als für die Sättigung der Lösung erforderlich wäre. Dadurch kann eine unerwünschte Ausfällung des wasserlöslichen Salzes in den Leitungen und im Wirbelbett verringert bzw. vermieden werden. So wird z. B. statt einer gesättigten Lösung von Natriumsulfat (etwa 30 Gewichtsprozent Natriumsulfat bei 30 ºC) eine 20 %ige Lösung verwendet, um die Gefahr einer unkontrollierten Ausfällung des Natriumsulfats aus der Lösung während des Beschichtungsvorgangs weitgehend zu reduzieren.
- In einer zweiten Ausführung wird vorzugsweise eine gesättigte Lösung eines wasserlöslichen Salzes oder ein Slurry verwendet, wodurch Energie im Trocknungsprozeß gespart wird und eine Kostenreduzierung in der Anlage erreicht werden kann. Ein Beispiel für ein Slurry ist eine gesättigte Natriumsulfatlösung, die zusätzliches kristallines Natriumsulfat mit einer Teilchengröße von weniger als ca. 1 µm enthält. Es können insgesamt bis zu 60-70 % Feststoffe verwendet werden.
- Um 2 - 30 Gewichtsprozent eines wasserlöslichen Salzes als Beschichtung auf der Amidoperoxysäurezusammensetzung zu erhalten, wird ausreichend wässrige Lösung eines wasserlöslichen Salzes verwendet. Der Zustrom des wasserlöslichen Salzes wird vorzugsweise geregelt, um eine Beschichtung zu erhalten, die 4 - 15 Gewichtsprozent der beschichteten Zusammensetzung ausmacht, besonders bevorzugt 8 - 12 Gewichtsprozent.
- Das Wirbelsinterverfahren muß bei einer Temperatur unterhalb der Zersetzungstemperatur der Amidoperoxysäure durchgeführt werden. Darüberhinaus muß das Beschichtungsverfahren bei einer Temperatur oberhalb der adiabatischen Sättigungstemperatur des Luft/Lösungssystems durchgeführt werden. Das Beschichtungsverfahren muß zudem oberhalb 0 ºC durchgeführt werden, um Gefrierprobleme zu vermeiden. Eine brauchbare Temperatur für das Beschichtungsverfahren ist Zimmertemperatur oder knapp darüber. Die Temperatur wird vorzugsweise durch Einstellen der Fließgeschwindigkeit und der Temperatur der fluidisierenden Luft sowie des Flusses und der Temperatur der wässrigen Beschichtungslösung gesteuert.
- In einer alternativen Ausführung wird das Beschichtungsverfahren unter Verwendung eines hydratisierbaren wasserlöslichen Salzes so durchgeführt, daß sowohl die wässrige Lösung des wasserlöslichen Salzes als auch die Wirbelschicht der Amidoperoxysäurezusammensetzung auf einer Temperatur gehalten werden, bei der das wasserlösliche Salz in seinem Festzustand kein Hydratationswasser enthält. Beim Beschichten mit Natriumsulfat wird z. B. die Zusammensetzung vorzugsweise bei einer Temperatur oberhalb der Hydratationstemperatur von Natriumsulfat, d. h. 32,4 ºC, beschichtet.
- Die im Beschichtungsverfahren am meisten bevorzugte Zusammensetzung zur Beschichtung ist eine Amidoperoxysäuregranulatzusammensetzung, bei der die Körnchen eine einheitliche und relativ kleine Größe (z. B. 1 mm) aufweisen. Diese Teilchen sind für das Wirbelschicht-Beschichtungsverfahren am besten geeignet.
- Die Beschichtung kann neben dem wasserlöslichen Salz kleinere Mengen anderer Inhaltsstoffe wie maskierende Substanzen, Tenside, Puffer und andere für die Bleichzusammensetzung typische, oben genannte Inhaltsstoffe enthalten.
- In der bevorzugten Beschichtungsvorrichtung wird eine Zweistoffdüse verwendet, so daß das Verhältnis von Luft zu wässriger Lösung zur Optimierung des Sprühprozesses vorsichtig verändert werden kann. Darüberhinaus beeinflußt das Verhältnis der Zustromgeschwindigkeit der wässrigen Lösung des wasserlöslichen Salzes zum fluidisierenden Luftstrom die Temperatur der Wirbelschicht.
- Die beschichtete Zusammensetzung kann nach jedem beliebigen gebräuchlichen Verfahren getrocknet werden. Der bevorzugte Trocknungsprozess findet in einem Wirbelschichttrockner bei etwa 40 - 60 ºC statt. Der Restfeuchtigkeitsgehalt der beschichteten Zusammensetzung sollte auf weniger als 2,0 Gewichtsprozent reduziert werden, um ein Zusammenbacken gemäß der vorliegenden Erfindung wirksam zu verhindern. In dem bevorzugten Verfahren, werden Beschichtung und Trocknung in derselben Wirbelschichtanlage durchgeführt.
- Die folgenden Beispiele sollen nur zur Veranschaulichung und Beschreibung dienen und sind nicht dahingehend zu werten, daß sie die Erfindung in irgendeiner Weise einschränken. Der Umfang der Erfindung ist aus den daran angefügten Ansprüchen zu bestimmen.
- Alle Prozentangaben sind Gewichtsprozente, bezogen auf das Gewicht der gesamten Zusammensetzung.
- Der Gesamtgehalt von aktivem Sauerstoff der Amidoperoxysäure-Zusammensetzungen wurde mit Hilfe folgender analytischer Maßreagentien bestimmt:
- 0,1 N Natriumthiosulfatlösung
- Eisessig und
- 10 % w/w Kaliumjodidlösung
- Um den Gesamtgehalt von aktivem Sauerstoff zu bestimmen werden 600 mg der Zusammensetzung in einen verschlossenen Kolben gegeben. 60 ml Eisessig werden hinzugefügt, um die Amidoperoxysäure zu lösen. Danach werden 50 ml Wasser hinzugefügt, um die restlichen Feststoffe in der Probe zu lösen. Über die Probe werden 2 Minuten Stickstoff bzw. Kohlendioxid geleitet und die Probe wird unter Stickstoff- bzw. Kohlendioxidatmosphäre gehalten. Es werden 10 ml der Kaliumjodidlösung zugegeben und die Lösung wird 5 Minuten im Dunkeln bei etwa 25 ºC stehen gelassen. Schließlich wird die Lösung mit der Natriumthiosulfatlösung bis zu einem farblosen Endpunkt titriert. Der Gehalt von aktivem Sauerstoff kann dann im Vergleich mit der Titration einer Blindlösung berechnet werden.
- Die Backstärke wird gemessen, indem die Substanz in kontrollierter Atmosphäre in eine zylindrische Backtesteinheit eingebracht und Druck angewendet wird. Nach einer Lagerzeit von 5 - 30 Tagen wird der Inhalt herausgenommen und es wird ein Kraftmesser verwendet, um die Kraft zu bestimmen, die erforderlich ist, den Kuchen zu zerbrechen.
- Eine Backstärke von 0,0 zeigt an, daß das gelagerte Material von selbst zerfällt und damit keine Neigung zum Zusammenbacken zeigt.
- Die Löslichkeit wird in Übereinstimmung mit dem Test der Europäischen Patentanmeldung 376 360 durchgeführt. Im besonderen wird die Auflösungszeit durch die Neutralisationsgeschwindigkeit einer Dispersion aus 150 mg Granulat in 150 ml Wasser bei 25 ºC und einem pH von 9,5 gemessen, wobei die unlösliche Persäure in ihr lösliches neutrales Salz umgewandelt wird. Zur Verfolgung des Neutralisationsvorgangs wird die Menge an 0,1 N NaOH-Lösung gemessen, die zugegeben werden muß, um mit einem pH-Meßgerät Metrohm 632 einen konstanten pH-Wert von 9,5 aufrecht zu erhalten. Die Auflösungszeit ist definiert als die für die Neutralisation der halben verwendeten Menge erforderliche Zeit.
- Granulate, die 35 Gewichtsprozent Nonylamidoperoxyadipinsäure, 55,6 % Natriumsulfat, 3,5 % lineares Natriumdodecylbenzolsulfonat, den Rest Wasser, Stabilisatoren und Verunreinigungen enthalten, sowie einen Wassergehalt unter 2,0 % aufweisen, wurden chargenweise in einem Wirbelsinterapparat unter Verwendung von 20%-igen (w/w) wässrigen Lösung von Natriumsulfat beschichtet. Die Temperaturen der Wirbelschicht sowie die Mengen der Natriumsulfatbeschichtung sind zusammen mit Messungen des Wassergehalts, Dichte und Backgrad in Tabelle 1 aufgeführt. Das Wirbelbett enthielt zu Beginn 150 g fluidisiertes Material.
- Nach der Beschichtung wurden Proben des beschichteten Materials entnommen und im Ofen getrocknet, um vor Durchführung des Backtests die Restfeuchtigkeit zu bestimmen. Tabelle 1
- Die Backwerte aus Tabelle 1 zeigen, daß bei Beschichtungen von 3 % oder mehr Natriumsulfat das Zusammenbacken wesentlich vermindert war und bei Beschichtungen von mehr als 7 % keine Neigung zum Zusammenbacken mehr auftrat (bei Bett-Temperaturen > 32,4 ºC).
- In diesen Beispielen wurde das unbeschichtete Granulat aus Beispiel 1 in Hinsicht auf sein Zusammenbacken bei verschiedenen Feuchtigkeitsgehalten untersucht.
- Aus diesen Beispielen wurde deutlich, daß das Problem des Zusammenbackens nicht einfach durch kräftiges Trocknen des Granulats gelöst werden konnte. Wie aus Tabelle 2 ersichtlich, wiesen alle unbeschichteten Granulate ein ernsthaftes Problem hinsichtlich des Zusammenbackens auf. Tabelle 2
- Mit diesen Beispielen wird gezeigt, daß Beschichtungen von mindestens 4,5 Gewichtsprozent Natriumsulfat das Problem des Zusammenbackens wesentlich vermindern, während bei Beschichtungen von 7,5 Gewichtsprozent keine Neigung zum Zusammenbacken mehr auftrat. Das Granulat aus Beispiel 1 wurde nach dem Verfahren von Beispiel 1 beschichtet und alle Beschichtungen wurden bei einer Temperatur der Wirbelschicht von mehr als 32,4 ºC aufgebracht. Die Ergebnisse sind in Tabelle 3 wiedergegeben. Diese Versuche wurden im Vergleich zu Beispiel 1 hochskaliert; entsprechend wurden Wirbelschichten mit zu Beginn 3250 g statt 150 g Substanz verwendet. Tabelle 3
- Mit diesen Beispielen wird gezeigt, daß eine Beschichtung unter Verwendung eines Trommelgranulators und/oder eines Eirich-Mischers das Problem des Zusammenbackens nicht löst.
- Für die Vergleichsbeispiele J - P wurde, um den in Beispiel 1 des U.S.-Patents 3,950,275 vorgeschlagenen bzw. den in U.S. 4,997,590 beschriebenen Beschichtungsprozeß zu simulieren, folgendes Verfahren angewendet. Im besonderen wurde ein Trommelgranulator Erweka mit den Granulaten aus Beispiel 1 gefüllt und langsam rotiert. Dann wurden die Granulate mit Wasser befeuchtet, wobei darauf geachtet wurde, daß nicht zu viel Wasser zugegeben wurde, das ein Zusammenbacken im Granulator verursachen könnte. Anschließend wurde die in Tabelle 4 angegebene Menge Natriumsulfat vorsichtig in den drehenden Granulator gegeben und die Komponenten wurden bis zur gründlichen Durchmischung gemischt. Danach wurden die Granulate aus dem Trommelgranulator entnommen und auf einen Feuchtigkeitsgehalt von unter 0,5 Gewichtsprozent getrocknet. In den Beispielen K, M und O wurde ein Ofen zum Trocken verwendet, während die Beispiele L, N und P in einem Wirbelschichttrockner getrocknet wurden.
- Die Vergleichsbeispiele Q - S wurden ausgeführt, indem ein Eirich-Mischer mit den Granulaten aus Beispiel 1 gefüllt wurde und man den Mischer langsam rotieren ließ. Bei Beispiel R wurde die Temperatur auf 40 - 45 ºC erhöht und die in Tabelle 4 angegebene Menge Natriumsulfat vorsichtig in den Mischer gegeben. Die Durchmischung wurde solange durchgeführt, bis eine weitgehend homogene Mischung erhalten wurde. Anschließend wurde die Mischung mit einer begrenzten Menge an Wasser besprüht, ohne ein Zusammenbacken der Substanz hervorzurufen, und nach einigen Minuten weiteren Durchmischens wurden die beschichteten Granulate aus dem Mischer entnommen und in einem Wirbelschichttrockner getrocknet. Bei Beispiel S wurde die Temperatur zuerst auf 40 - 45 ºC erhöht , das Wasser aufgesprüht und am Schluß das Natriumsulfat in den Mischer gegeben. Bei Versuchen R und S erwies sich das Trocknen als schwierig und der Wassergehalt dieser beschichteten Granulate betrug nach dem Trocknen 1,2 bzw. 1,7 %.
- Die Ergebnisse dieser vergleichenden Versuche sind in Tabelle 4 wiedergegeben. Tabelle 4
- Bemerkenswert bei diesen Beispielen ist, daß ein Teil des Natriumsulfats als dünne Schicht im Trommelgranulator gefunden wurde. Weiteres Natriumsulfat ging während der Wirbelschichttrocknung verloren, was durch einen Natriumsulfatfilm auf dem Trocknerfilter angezeigt wurde.
- In diesen Beispielen wurde das Granulat aus Beispiel 1 mit verschiedenen Mengen von Natriumsulfat bei verschiedenen Temperaturen, wie in Tabelle 5 wiedergegeben, beschichtet. Die Löslichkeit wurde gemäß des oben genannten Verfahrens gemessen; die Ergebnisse werden ebenfalls in Tabelle 5 aufgezeigt. Aus diesen Ergebnissen wird ersichtlich, daß die Beschichtung keinen bzw. keinen negativen Einfluß auf die Löslichkeit der Granulate hat. Tabelle 5
- Die Fließeigenschaften der beschichteten Nonylamidoperoxyadipinsäure (NAPAA) wurden mit den Fließeigenschaften unbeschichteter NAPAA-Granulate verglichen.
- Im besonderen wurden eine Reihe von Versuchen durchgeführt in bezug auf die Fließmuster und der Handhabung der Substanzen in verschiedenen Arten von Flußvorratsbehältern und -zuführungen. Darüberhinaus wurden die Fließeigenschaften der Substanzen nach fünftägiger Lagerung unter simulierten Lagerbedingungen, wie sie während des Bahntransports auftreten, bestimmt.
- Die Versuchsergebnisse zeigen, daß die beschichteten NAPAA-Granulate der vorliegenden Erfindung im Vergleich mit unbeschichteten NAPAA-Granulaten generell eine signifikante Verbesserung in ihren Fließeigenschaften aufweisen.
- Die vorhergehenden Beispiele sollten lediglich zur Veranschaulichung und Beschreibung dienen und sind nicht dahingehend zu werten, daß sie die Erfindung in irgendeiner Weise einschränken. Der Umfang der Erfindung muß demgemäß aus den hieran angefügten Ansprüchen bestimmt werden.
Claims (13)
1. Eine beschichtete Bleichzusammensetzung zum Waschen mit einer
verminderten Neigung zusammenzubacken, dadurch charakterisiert, daß die
beschichtete Zusammensetzung
(a) zwischen 1 - 99 Gewichtsprozent einer durch die Formeln I - II dargestellten
Amidoperoxysäure enthält,
Formel
wobei R&sub1; und R&sub2; Alkyl(en), Aryl(en) oder Alkaryl(en)-Gruppen mit
1-14 Kohlenstoffatomen sind und R&sub3; Wasserstoff oder eine Alkyl-, Aryl-,
oder Aralkylgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen ist,
(b) 0 - 97 Gewichtsprozent einer amidoperoxysäure-verträglichen Substanz
enthält;
(c) weniger als 2,0 Gewichtsprozent Wasser enthält und
(d) eine Beschichtung von 2 - 30 Gewichtsprozent eines wasserlöslichen
Salzes enthält, die durch Sprühen auf eine Wirbelschicht der
Bleichzusammensetzung aufgebracht wird.
2. Eine beschichtete Bleichzusammensetzung gemäß Anspruch 1, in der die
Zusammensetzung desweiteren 0,25 - 10 Gewichtsprozent eines bleichstabilen
Tensids enthält, das aus anionischen, nichtionischen, ampholytischen,
zwitterionischen und Kombinationen aus diesen ausgewählt wird.
3. Eine beschichtete Bleichzusammensetzung gemäß jedem der Ansprüche 1 - 2,
wobei die Beschichtung 4 - 15 Gewichtsprozent der Zusammensetzung enthält.
4. Eine beschichtete Bleichzusammensetzung gemäß jedem der Ansprüche 1-3,
wobei das wasserlösliche Salz aus den Salzen Natriumdihydrogenphosphat,
Dinatriumhydrogenphosphat, Natriumsulfat, Magnesiumsulfat,
Magnesiumammoniumsulfat, Aluminiummagnesiumnitrat, Kaliummagnesiumsulfat,
Kaliumaluminiumsulfat, Ammoniumaluminiumsulfat, Kaliumsulfat, Natriumnitrat,
Natriumcarbonat, Natriumcitrat, Natriumtartrat, Natriumacetat und
Natriumaluminiumsulfat ausgewählt wird.
5. Eine beschichtete Bleichzusammensetzung gemäß jedem der Ansprüche 1 -4,
wobei die Amidoperoxysäure Nonylamidoperoxyadipinsäure und das
wasserlösliche Salz Natriumsulfat ist.
6. Ein Verfahren für die Beschichtung einer amidoperoxysäurehaltigen
Bleichzusammensetzung, gekennzeichnet durch die Schritte:
(a) Aufsprühen einer ausreichend großen Menge eines zerstäubten Strahls
einer wässrigen Lösung eines wasserlöslichen Salzes auf eine
Wirbelschicht einer Bleichzusammensetzung, die eine durch die Formeln I - II
dargestellte Amidoperoxysäure enthält, bei einer Wirbelschichttemperatur
unterhalb der Zersetzungstemperatur der Amidoperoxysäure und oberhalb
der adiabatischen Sättigungstemperatur des Luft/Lösungssystems:
Formel
wobei R&sub1; und R&sub2; Alkyl(en), Aryl(en) oder Alkaryl(en)-Gruppen mit 1-14
Kohlenstoffatomen sind und R&sub3; Wasserstoff oder eine Alkyl-, Aryl-, oder
Aralkylgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen ist;
um die Zusammensetzung mit 2 - 30 Gewichtsprozent eines
wasserlöslichen Salzes zu versehen und
(b) Trocknung der beschichteten Zusammensetzung bis zu einem
Wassergehalt von weniger als 2,0 Gewichtsprozent.
7. Ein Verfahren gemäß Anspruch 6, wobei die wässrige Lösung des
wasserlöslichen Salzes nicht gesättigt ist.
8. Ein Verfahren gemäß jedem der Ansprüche 6 - 7, wobei das wasserlösliche Salz
ein hydratisierbares Salz ist und in dem während des Sprühvorgangs die
Wirbelschicht auf einer Temperatur gehalten wird, bei der das hydratisierbare
wasserlösliche Salz in seiner festen Form kein Hydratwasser enthält.
9. Ein Verfahren gemäß jedem der Ansprüche 6 - 8, wobei die Zusammensetzung
im Sprühvorgang mit 4 - 15 Gewichtsprozent des wasserlöslichen Salzes
versehen wird.
10. Ein Verfahren gemäß jedem der Ansprüche 6 - 9, wobei für das Sprühen der
wässrigen Lösung des wasserlöslichen Salzes eine Zweistoffdüse verwendet
wird.
11. Ein Verfahren gemäß jedem der Ansprüche 6 - 10, wobei das wasserlösliche
Salz Natriumsulfat und die Amidoperoxysäure Nonylamidoperoxyadipinsäure ist.
12. Ein Verfahren gemäß jedem der Ansprüche 6 - 11, wobei die Ströme der
fluidisierenden Luft und der wässrigen Lösung des wasserlöslichen Salzes
kontrolliert werden, um eine Temperatur unterhalb der Zersetzungstemperatur der
Amidoperoxysäure und oberhalb der adiabatischen Sättigungstemperatur des
Luft/Lösungssystems zu erhalten.
13. Ein Verfahren gemäß jedem der Ansprüche 6 - 12, wobei der Trocknungsschritt
in einem Wirbelsinterapparat unter Verwendung von warmer fluidisierender Luft
ausgeführt wird.
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