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DE69400980T2 - Elektrische Anschlussvorrichtung und zugehöriges Herstellungsverfahren - Google Patents

Elektrische Anschlussvorrichtung und zugehöriges Herstellungsverfahren

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DE69400980T2
DE69400980T2 DE69400980T DE69400980T DE69400980T2 DE 69400980 T2 DE69400980 T2 DE 69400980T2 DE 69400980 T DE69400980 T DE 69400980T DE 69400980 T DE69400980 T DE 69400980T DE 69400980 T2 DE69400980 T2 DE 69400980T2
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DE
Germany
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groove
punched
electrical connection
strip
bent
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DE69400980T
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Gerard Raimond
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PRONER COMATEL SA
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PRONER COMATEL SA
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R12/00Structural associations of a plurality of mutually-insulated electrical connecting elements, specially adapted for printed circuits, e.g. printed circuit boards [PCB], flat or ribbon cables, or like generally planar structures, e.g. terminal strips, terminal blocks; Coupling devices specially adapted for printed circuits, flat or ribbon cables, or like generally planar structures; Terminals specially adapted for contact with, or insertion into, printed circuits, flat or ribbon cables, or like generally planar structures
    • H01R12/50Fixed connections
    • H01R12/51Fixed connections for rigid printed circuits or like structures
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    • H01R12/57Fixed connections for rigid printed circuits or like structures characterised by the terminals surface mounting terminals
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
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  • Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)
  • Multi-Conductor Connections (AREA)
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Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Anschlußvorrichtung und auf ein zugehöriges Herstellungsverfahren.
  • Um elektrische Bauteile, Hybridschaltkreise oder vielschichtige elektronische Schaltkreise mit einer elektronischen Hauptleiterplatte zu verbinden, wird eine Anordnung benutzt, bei der Anschlußfahnen oder "Kontakte", die Verbindungsklammern bilden, mit regelmäßigem Abstand angeordnet werden, wonach die Teile, die die Verbindungsklemmen dieser Kontaktfahnen bilden, an die Bauteile oder vorgenannten Schaltkreise weich oder hart angelötet werden.
  • Derartige Kontakte, die von den angelsächischen Fachleuten auch "lead frame" genannt werden, liegen im allgemeinen in Form von auf Trommeln mit großem Durchmesser aufgerollten Bändern vor, die dazu geeignet sind, mit automatischen Maschinen zum gleichzeitigen Einsetzen und Löten von gedruckten Schaltkreisen auf Kontaktbänder oder Bereiche der Kontaktbänder verwendet zu werden.
  • Aus Gründen der zuverlässigkeit und Produktivität verlief die Entwicklung der elektrischen Verbindungsvorrichtungen mit Kontaktfahnen in der Weise, daß in der Nähe einer jeden Verbindungsklemme eine vorbestimmte Menge von Hartlot oder Weichlot angeordnet wurde. Auf diese Weise genügt es, nachdem die Kontaktklemmen auf das Bauteil oder den entsprechenden Schaltkreis aufgesetzt wurden, die vorbestimmte Menge des Hartlots oder Weichlots zu schmelzen, so daß dieser Werkstoff in eine gewünschte Gestalt fließt und beim Abkühlen eine endgültige elektrische Verbindung herstellt.
  • In der Druckschrift US 4.900.279 ist ein Weichlöt- oder Hartlötkontakt beschrieben, der aus einem Kontaktelement und einem mit dem Element verbundenen Kontaktarm besteht. Der Arm umfaßt einen Fuß mit einem zentralen Kontakt, der sich oberhalb des Fußes erstreckt und eine Lotschicht auf dem Fuß. Die Lotschicht ergibt eine schwache Bedeckung auf dem Kontakt, der den erhöhten Punkt des Arms bildet, wohingegen die Dicke mit der Entfernung vom Kontakt zunimmt, um eine Weichlot- oder Hartlotmasse zu bilden, die dazu geeignet ist, eine Verbindung mit dem Kontakt herzustellen, wenn der Arm erhitzt wird.
  • Der Kontakt kann auch in Form einer elastischen Klemme mit zwei gegenüber liegenden Kontaktarmen ausgebildet sein.
  • In der Druckschrift US 5.015.206 ist ein Weichlöt- oder Hartlötkontakt beschrieben, der ein Kontaktelement und einen ersten, mit dem Element verbundenen Arm aufweist. Der Arm weist einen ebenen Fuß mit gegenüberliegenden Rändern und eine damit zusammenhängende Weichlot- oder Hartlotmasse auf, die eine dünne und flache Lotbeschichtung, die vollständig mit dem Fuß verbunden ist und ein Paar Lotvorratsmengen umfaßt, die sich entlang den Rändern des Fußes erstrecken und nur mit der dünnen Lotbeschichtung verbunden sind.
  • Diese bekannten Vorrichtungen sind zufriedenstellend für die üblichen Abstände und Anordnungsschrittweiten, sind jedoch aus folgenden Gründen nicht für eine weitergehende Miniaturisierung und zum Engerstellen der Anordnungsschrittweiten geeignet:
  • Im Moment des Schmelzens des Weich- oder Hartlots kann der eine elastische Klemme bildende Kontakt entsprechend der Druckschrift US 4.900.279 auf der geschmolzenen Oberfläche der dünnen Beschichtung, die sich am Kontakt auf dem erhöhten Punkt des Armes befindet, gleiten oder sich verschieben.
  • Im Moment des Schmelzens des Weich- oder Hartlots kann sich die elastische Klemme der Druckschrift US 5.015.206 auf der dünnen und ebenen Lotbeschichtung verschieben. Des weiteren dürfen die Lotvorratsmengen keinerlei Vibration unterliegen, wenn sie geschmolzen sind, um die Bildung von unerwünschten Kurzschlüssen zu vermeiden.
  • Ziel der Erfindung ist es, den vorerwähnten Nachteilen abzuhelfen und eine neue Kontaktvorrichtung zu schaffen, die eine im wesentlichen gleichbleibende Klemmung des Teils, der die Klemme bildet, aufrechterhält und die eine Lotmenge aufweist, die so angeordnet ist, daß dadurch kein Verschieben des Teils, der die Klemme bildet, beim Schmelzen hervorgerufen wird.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Herstellen einer elektrischen Verbindung mit einem gebogenen Element aus federndem Material zum elastischen Halten und einer Beschichtung aus einem verformbaren Material zum Löten oder Hartlöten, das geschmolzen wird, um eine elektrische Verbindung herzustellen, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die Beschichtung aus dem verformbaren Material im wesentlichen innerhalb der Dicke des federnden Materials angeordnet ist und sich in einer Nut, die innerhalb der Dicke des federnden Materials hergestellt ist, befindet.
  • Gemäß weiteren Merkmalen der Erfindung,
  • - weist die Nut einen flachen Boden und zwei nach außen auseinander laufende Ränder auf,
  • - befindet sich wenigstens einer der Ränder der Nut außerhalb der elastischen Drucklinie, so daß das verformbare Material von der Drucklinie mit einer vorgebbaren Entfernung beabstandet ist,
  • - ist das verformbare Material zusammen mit dem federndem Material derart gebogen und ausgestanzt, daß es nicht seitlich über die elastischen Klemmelemente übersteht,
  • - liegt die Vorrichtung als leiterartig ausgebildetes Band mit Führungs- und Positionierlöchern zum automatischen Einsetzen von elektrischen Kontakten auf einer Seite eines Hybridschaltkreises, eines gedruckten Schaltkreises oder dergleichen vor,
  • - wird das verformbare Material nach dem automatischen Einsetzen geschmolzen, fließt durch Kapillarität und verfestigt sich unter Bildung der elektrischen Kontakte, die im wesentlichen nicht über die Klemmelemente hinausragen.
  • Gegenstand der Erfindung ist des weiteren ein Herstellungsverfahren für eine Vorrichtung zum Herstellen von elektrischen Verbindungen mit den folgenden Schritten:
  • a) Es wird eine Nut in einem Band aus federndem Material hergestellt,
  • b) die Nut wird vollständig mit einem verformbaren Hartlot oder Weichlot gefüllt,
  • c) das Band mit der ausgefüllten Nut wird leiterartig gestanzt und mit Positionierlöchern versehen,
  • d) das beschichtete und gestanzte Band wird gleichzeitig gebogen und ausgestanzt, um elastische Klemmelemente zu bilden,
  • e) das beschichtete, gestanzte, gebogene und ausgestanzte Band wird auf eine Vorratstrommel gewickelt.
  • Schließlich ist noch Gegenstand der Erfindung eine Komponente, ein Hybridschaltkreis oder ein elektronisches Bauteil, das mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Herstellen einer elektrischen Verbindung versehen ist.
  • Die Erfindung läßt sich leichter unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen anhand der nachfolgenden Beschreibung verstehen, die als nicht beschränkendes Beispiel gegeben ist, in denen:
  • Figur 1 schematisch einen ersten Schritt des erfindungsgemäßen Herstellungsverfahrens darstellt,
  • Figur 2 schematisch einen zweiten Schritt des erfindungsgemäßen Herstellungsverfahrens darstellt,
  • Figur 3 eine schematische, perspektivische Teildarstellung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in der Einsetzstellung zeigt und
  • Figur 4 eine schematische, perspektivische Teildarstellung einer endgültigen, erfindungsgemäßen Anordnung nach dem Weich- oder Hartlöten zeigt.
  • Unter Bezugnahme auf Figur 1 wird ein Band 1 aus einem elastischen Metall wie Phosphorbronze oder einer Legierung mit ähnlichen elastischen und elektrischen Eigenschaften in der Weise bearbeitet, daß sich wenigstens eine Nut 2 ergibt. Die Nut 2 weist vorzugsweise einen flachen Boden 2a und zwei nach oben schräg auseinander verlaufende Ränder 2b, 2c auf. Das Herstellen der Nut erfolgt durch Materialabnahme, z. B. durch Abschälen oder Abhobeln eines fortlaufenden Werkstoffspanes oder durch Fräsen mittels eines in seiner Form angepaßten Fräsers.
  • Der durch die Nut 2 begrenzte Kanal wird durch eine Lage Zinn 3 kalt und unter Druck oder warm mit einer ausreichenden Menge gefüllt, um diesen Kanal vollständig auszufüllen. Um dies zu erreichen, kann beispielsweise ein leichter Überstand des Zinns mit Bezug auf die Ebene des Bandes 1 vorgesehen sein. Dieser Überstand ist vorzugsweise geringer als 0,05 mm, um auf diese Weise ein ständiges Anpressen und Verdichten des Zinns während der nachfolgenden Verformungs- und Ausstanzarbeitsgänge zu gewährleisten.
  • In der Tat wird das Band 1 während der nachfolgenden Herstellungsschritte so gebogen, daß das Band 1 benachbart zum Kanal 2 Biegewinkel, eine U-Form oder eine Polygonalform aufweist, so daß das Zinn oder ein analoger verformbarer Werkstoff innerhalb eines Winkels verdichtet wird, indem er gegen den Grund durch den Teil, der das entsprechende Biegewerkzeug bildet, angepreßt wird.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel wird als verformbarer und streckbarer Werkstoff zum Hart- oder Weichlöten reines Zinn erwähnt. Selbstverständlich umfaßt die Erfindung auch jeden analogen streckbaren Werkstoff zum Hart- oder Weichlöten, wie beispielsweise eine Legierung aus 60 % Zinn und 40 % Blei, eine Legierung, die Silber oder Gold enthält usw.
  • Unter Bezugnahme auf Fig. 2 wird durch Ausstanzen und Biegen aus einem beschichteten Band der der Figur 1 entsprechenden Art ein Band 4 mit Kontakten 5 erstellt.
  • Zu diesem Zweck wird während eines ersten Schritts A das Band 1 so ausgestanzt, daß eine leiterartige Ausbildung erreicht wird, deren Ränder 6, 7 von Führungslöchern 8, 9 durchbohrt sind, so daß ein automatisches Einsetzen von Hybridschaltkreisen mittels einer bekannten Maschine möglich ist.
  • Die Stege 10 dieser leiterartigen Ausbildung weisen einen verbreiterten Kopf 11 auf, der sich teilweise in den ausgestanzten Bereich des Kanals 2 erstreckt, der mit dem Hartlot oder Weichlot beschichtet ist.
  • Während eines zweiten Schrittes B wird gleichzeitig ein Biegen und Stanzen durchgeführt, um eine klemmenartige Ausbildung 12 zu erzeugen, in der sich das Weichlot oder Hartlot befindet.
  • Diese klemmenartige Ausbildung 12 ist geeignet, auf den Rand eines Hybridschaltkreises, eines Bauelements, das auf der Oberfläche angeordnet werden soll oder analog gesteckt zu werden.
  • Unter Bezugnahme auf die Figur 3 erkennt man, daß ein Hybridschaltkreis 13 metallisierte Verbindungskontakte 14 aufweist und verbunden mit einem Kontaktsteg 15 dargestellt ist, dessen Klemmen 12 auf die metallisierten Verbindungskontakte 14 aufgeschoben sind.
  • Die Klemmen 12 üben auf die metallisierten Verbindungskontakte 14 eine im wesentlichen gleichbleibende Klemmkraft aus, die der elastischen Aufbiegung der Klemme beim Aufschieben entspricht.
  • Der verformbare Werkstoff oder Lötwerkstoff 3 ist gegenüber der Klemmebene P entsprechend der Drucklinie 16 mit einem vorgegebenen Abstand d zurückversetzt, so daß beim nachfolgenden Schmelzen des Werkstoffs 3 die Klemmkraft nicht durch das Verflüssigen des Werkstoffs 3 beeinflußt wird.
  • Des weiteren sind die sich erweiternden Ränder 2b, 2c, die die Nut 2 des Werkstoffs 3 begrenzen, mit einem Winkel C zwischen 300 und 600 mit Bezug auf die Ebene P in einer Richtung geneigt, die jeden Anriß oder jede Spaltbildung beim Aufschieben der Klemmen 12 auf das Bauteil 13 vermeidet und die das Aufrechterhalten der Verdichtung des Werkstoffs 3 ohne wesentliches Fließen desselben innerhalb des Kanals 2 aufrechterhält. Dies gewährleistet ein vollständiges Ausfüllen des Kanals 2 ohne Hohlraum- oder Porositätsbildung, die zu Weich- oder Hartlötfehlern führen können.
  • Der Werkstoff 3 zum Weich- oder Hartlöten steht seitlich nicht über die Klemme 12, mit der er gleichzeitig ausgestanzt und verformt ist, über. Diese Anordnung vermeidet jeden unerwünschten seitlichen Kurzschluß, im Gegensatz zum seitlichen Kurzschluß, der sich aus der Anwesenheit von Werkstoffvorräten in den aus dem Stand der Technik bekannten Vorrichtungen ergeben.
  • Unter Bezugnahme auf Figur 4 ist erkennbar, daß nach dem Schmelzen des Werkstoffs 3, dem Löten und dem endgültigen Ausstanzen der Haltebänder, die die Öffnungen 8 und 9 auf beiden Seiten der Klemmen 12 aufweisen, die Stege 10 entsprechend einer an die Montage von Oberflächenelementen (CMS) angepaßten Formgebung zurückgebogen werden. Der Werkstoff 3 fließt beim Schmelzen durch Kapillarität und verfestigt sich in einer ersten Stellung entsprechend der Bildung eines Keils 17, der den Kontakt mit dem Verbindungskontakt im Inneren der Klemme 12 bildet. Der Keil 17 steht seitlich nicht über die Klemme 12 über.
  • Der untere Teil 18 der inneren, zurückgebogenen Ausbildung des Werkstoffs bleibt an seiner Stelle während des Schmelzens und der Verfestigung, während der senkrecht gerichtete Werkstoff durch Kapillarität absinkt und sich in einem Verbindungsblock 19 verfestigt, der seitlich nicht über die entsprechende Klemme 12 hervorsteht.
  • Die mit Bezug auf eine besondere Ausführungsform beschriebene Erfindung umfaßt ebenfalls jede Formänderung und Ausführungsabweichung, bei der der verformbare Werkstoff zum Weich- oder Hartlöten durch Verdichtung im Inneren einer zurückgebogenen Ausbildung zusammengepreßt wird, bei der die Ausbildung eine elastische Haltewirkung entsprechend der Wirkung einer Klemme ausübt und bei der die Linie des mechanischen Andrucks keine Zwischenbeschichtung aus einem verformbaren Werkstoff, der dazu bestimmt ist, geschmolzen zu werden, um eine elektrische Verbindung durch nachfolgendes Verfestigen herzustellen, aufweist.

Claims (10)

  1. Vorrichtung zum Herstellen einer elektrischen Verbindung mit einem gebogenen Element aus federndem Material zum elastischen Halten und einer Beschichtung aus einem verformbaren Material zum Löten oder Hartlöten, das geschmolzen wird, um eine elektrische Verbindung herzustellen, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtung aus dem verformbaren Material (3) im wesentlichen innerhalb der Dicke des federndem Materials (1) angeordnet ist und sich in einer Nut (2), die innerhalb der Dicke des federnden Material (1) hergestellt ist, befindet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (2) einen flachen Boden (2a) und zwei nach außen verlaufende Ränder (2b, 2c) aufweist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich wenigstens einer der Ränder (2b, 2c) der Nut (2) außerhalb der elastischen Drucklinie (16) befindet, so daß das verformbare Material (3) von der Drucklinie (16) mit einer vorgebbaren Entfernung (d) beabstandet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das verformbare Material (3) zusammen mit dem federnden Material (1) derart gebogen und ausgestanzt ist, daß es nicht seitlich über die Klemmelemente (12) übersteht.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie als leiterartig ausgebildetes Band mit Führungs-und Positionierlöchern (8, 9) zum automatischen Einsetzen von elektrischen Kontakten auf einer Seite eines Hybridschaltkreises, eines gedruckten Schaltkreises oder dgl. vorliegt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das verformbare Material (3) nach dem automatischen Einsetzen geschmolzen wird, durch Kapillarität fließt und sich unter Bildung von elektrischen Kontakten (17, 19), die im wesentlichen nicht über die Kleinmelemente (12) hinrausragen, verfestigt.
  7. 7. Herstellungsverfahren für eine Vorrichtung zum Herstellen von elektrischen Verbindungen mit den folgenden Schritten:
    a) es wird eine Nut (2) in einem Band (1) aus federndem Material hergestellt;
    b) die Nut (2) wird vollständig mit einem verformbaren Hartlot oder Weichlot gefüllt;
    c) das Band (1) mit der ausgefüllten Nut (2) wird leiterartig gestanzt und mit Positionierlöchern (8, 9) versehen.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 7, mit den zusätzlichen, folgenden Schritten:
    d) das beschichtete und gestanzte Band wird gleichzeitig gebogen und ausgestanzt, um elastische Klemmelemente (12) zu bilden;
    e) das beschichtete, gestanzte, gebogene und ausgestanzte Band wird auf eine Vorratstrommel gewickelt.
  9. 9. Komponente oder Hybridschaltkreis mit einer durch Einsetzen, Schmelzen und Verfestigen gebildeten Vorrichtung zum Herstellen einer elektrischen Verbindung entsprechend einem der Ansprüche 1 bis 6.
  10. 10. Elektronisches Bauteil mit einer durch Einsetzen, Schmelzen und Verfestigen einer gebildeten Vorrichtung zum Herstellen einer elektrischen Verbindung entsprechend einem der Ansprüche 1 bis 6.
DE69400980T 1993-05-14 1994-05-06 Elektrische Anschlussvorrichtung und zugehöriges Herstellungsverfahren Expired - Lifetime DE69400980T2 (de)

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FR9305818A FR2705500B1 (fr) 1993-05-14 1993-05-14 Dispositif de raccordement électrique et procédé de fabrication correspondant.

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DE69400980D1 DE69400980D1 (de) 1997-01-09
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