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DE69400964T2 - Haltevorrichtung für torische linse - Google Patents

Haltevorrichtung für torische linse

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Publication number
DE69400964T2
DE69400964T2 DE69400964T DE69400964T DE69400964T2 DE 69400964 T2 DE69400964 T2 DE 69400964T2 DE 69400964 T DE69400964 T DE 69400964T DE 69400964 T DE69400964 T DE 69400964T DE 69400964 T2 DE69400964 T2 DE 69400964T2
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DE
Germany
Prior art keywords
guide
axis
lens
clamping device
circular guide
Prior art date
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Application number
DE69400964T
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English (en)
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DE69400964D1 (de
Inventor
Kenshiro Hattori
Koichi Inada
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Menicon Co Ltd
Original Assignee
Menicon Co Ltd
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Filing date
Publication date
Application filed by Menicon Co Ltd filed Critical Menicon Co Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE69400964D1 publication Critical patent/DE69400964D1/de
Publication of DE69400964T2 publication Critical patent/DE69400964T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B13/00Machines or devices designed for grinding or polishing optical surfaces on lenses or surfaces of similar shape on other work; Accessories therefor
    • B24B13/005Blocking means, chucks or the like; Alignment devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q27/00Geometrical mechanisms for the production of work of particular shapes, not fully provided for in another subclass
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T279/00Chucks or sockets
    • Y10T279/14Eccentric
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T82/00Turning
    • Y10T82/13Pattern section

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Geometry (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)
  • Turning (AREA)
  • Gripping On Spindles (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung, die zum Halten eines Linsenwerkstück beim Schneiden einer optischen Linse wie einer Kontaktlinse, einer Intraokularlinse oder dergleichen verwendet wird, insbesondere eine Haltevorrichtung die beim Herstellen einer optischen Linse mit Torusform verwendet wird, wie gemäß dem Oberbegriff des einzigen Anspruchs. Ein Beispiel für eine derartige Vorrichtung ist im Dokument US-A-3,066,560 angegeben.
  • Herkömmlicherweise wird auf dem Gebiet der Optik, insbesondere auf dem Gebiet von Augenlinsen in der Ophtalmologie abweichend von einer einfachen Kugellinse eine optische Linse mit Torusform als Kontaktlinse zum Korrigieren von Astigmatismus oder dergleichen verwendet.
  • Herkömmlich wurden verschiedene Verfahren zum Herstellen torischer Linsen vorgeschlagen, z. B. in der Veröffentlichung Nr. 12742/1988 zu einem geprüften japanischen Patent, gemäß dem ein Linsenwerkstück so angetrieben wird, daß es sich um eine Achse dreht, wobei seine Oberfläche durch ein Scheidwerkzeug in einem Zustand kugelförmig geschnitten wird in dem das grob bearbeitete. Linsenwerkstück durch Druck oder Biegung in radialer Richtung verformt wird.
  • Jedoch ist es schwierig, durch ein derartiges Verfahren ein Linsenerzeugnis hoher Qualität zu erhalten, da daß Linsenwerkstück durch Kraft verformt wird, was nachteilige Einflüsse auf das Linsenwerkstück hat, wie durch hervorgerufene Spannungen oder dergleichen.
  • Ferner wurde im US-Patent 4,947,715 und im US-Patent 4,384,482 ein Verfahren zum Herstellen einer asphärischen Linse vorgeschlagen, gemäß dem ein Linsenwerkstück durch eine Haltevorrichtung gehalten wird und um seine Achse gedreht wird und ein Schneidwerkzeug um eine Achse geschwenkt wird, die rechtwinklig zur Drehachse des Linsenwerkstück verläuft, während das Schneidwerkzeug in Kontakt mit dem Linsenwerkstück gebracht wird, wodurch die Oberfläche des Linsenwerkstücks abgespahnt wird. Der Drehwinkel des Linsenwerkstücks und der Schwenkwinkel des Schneidwerkzeugs werden erfaßt. Das Linsenwerkstück (Haltevorrichtung) wird um ein vorgegebenes Ausmaß abhängig vom Schwenkwinkel des Schwenkwerkzeugs zu diesem hin und von ihm weg bewegt.
  • Wenn jedoch eine wirtschaftliche Schneidgeschwindigkeit des Linsenwerkstücks durch das Schneidwerkzeug berücksichtigt wird, ist es erforderlich, das Linsenwerkstück mit hoher Drehzahl von mindestens 1000 U/Min. oder mehr zu drehen. Demgemäß ist es erforderlich, das Linsenwerkstück und die dieses Linsenwerkstück haltende Haltevorrichtung mit einer Rate von 2000 oder mehr pro Minute hin- und herzubewegen. Um die Haltevorrichtung mit derart hoher Rate mittels eines Drehantriebsmechanismus hin- und herzubewegen, ist es erforderlich, eine Antriebsvorrichtung mit extrem großer Ausgangsleistung bereitzustellen. Zusätzlich dazu kann sich eine Schwingung (Abweichung) um die Achse der Drehwelle herum gemäß der Hin- und Herbewegung verstärken, und es ist extrem schwierig, einen Kompromiß hinsichtlich der Produktivität und der Bearbeitungsgenauigkeit zu erzielen. Dabei ist eine praktische Realisierung sehr schwierig.
  • Die Erfindung wurde mit der obigen Situation als Hintergrund geschaffen und es ist eine Aufgabe der Erfindung, eine Haltevorrichtung für eine torische Linse zu schaffen, mit der eine torische Linse hoher Qualität ohne Spannungen oder dergleichen bei hervorragender Bearbeitungsgenauigkeit und guter Produktivität hergestellt werden kann.
  • Gemäß der Erfindung ist eine Haltevorrichtung mit den Merkmalen des einzigen Anspruchs geschaffen.
  • Gemäß der Erfindung ist die Hauptdrehachse des Spanneinrichtungs-Trägerelements exzentrisch zur Mittelachse des Führungslochs. Daher wird das Spanneinrichtungs-Trägerelement dadurch auf einer geraden Verstellinie hin- und herbewegt, daß es durch die Innenumfangsfläche des Führungslochs entsprechend dem Drehwinkel des Spanneinrichtungs-Trägerelements bezogen auf das Führungselement geführt wird, wenn sich das Spanneinrichtungs-Trägerelement um die Hauptdrehachse dreht. Daher wird das durch die Spanneinrichtung gehaltene Linsenwerkstück, die durch das Spanneinrichtungs-Trägerelement getragen wird, ebenfalls hin- und herbewegt.
  • Demgemäß kann bei einer derartigen Haltevorrichtung, wenn das Binsenwerkstück festgehalten wird und durch das Schreibwerkzeug abgespahnt wird, der Ort des Kontaktpunkts des Schneidwerkzeugs auf der bearbeiteten Fläche, der von Natur aus ein Kreis wäre, wenn die Drebwelle des Linsenwerkstücks tixiert wäre, durch die Hin- und Herverstellung der geladen Verstellinie entsprechend der Drehung des Linsenwerkstücks durch Drehen desselben in ungefähr eine Ellipse umgesetzt werden.
  • Ferner wird dadurch ein Punkt, an dem das Linsenwerkstück in axialer Richtung in derselben Höhe abgespahnt wird, in eine Eichtung rechtwinklig zur Achse (radiale Linsenrichtung) um die Mittelachse des Linsenwerkstücks geändert. Am Ergebnis wird die Schnittfläche des Linsenwerkstücks torisch mit verschiedenen Krümmungsradien in der Hauptachsenrichung und der Nebenachsenrichtung der ungefähren Ellipse ausgebildet, die der Ort des Kontaktpunkts des Schneidwerkzeugs ist.
  • Ferner kann die Differenz der Krümmungsradien in zueinander rechtwinkligen Meridianrichtungen (Grad der torischen Linse) auf der wie oben hergestellten Torusfläche dadurch abgestimmt werden, daß der Exzentrizitätsabstand der Hauptdrehachse des Spanneinrichtungs-Trägerelements in bezug auf die Mittelachse des Führungslochs des Führungselements eingestellt wird.
  • In den Zeichnungen ist folgendes dargestellt:
  • Fig. 1 ist ein Diagramm, das eine Übersicht zum Gesamtaufbau einer Drehbank für eine Kontaktlinse mit einer Haltevorrichtung gemäß der Erfindung zeigt;
  • Fig. 2 ist eine teilgeschnittene Seitenansicht, die die Haltevorrichtung gemäß der Erfindung zeigt, die zur in Fig. 1 dargestellten Drehbank gehört;
  • Fig. 3 ist ein Schnittbild entlang der Linie III-III in Fig. 2;
  • Fig. 4(a) und 4(b) sind jeweils erläuternde Diagramme zum Erläutern einer verstellbewegung einer Spanneinrichtung an der in Fig. 2 dargestellten Haltevorrichtung;
  • Fig. 5(a) und 5(b) sind Diagramme, die jeweils einen von Fig. 4 verschiedenen Zustand zeigen, um die Verstellbewegung der Spanneinrichtung in der in Fig. 2 dargestellten Haltevorrichtung zu erläutern;
  • Fig. 6(a) und 6(b) sind Diagramme, die jeweils einen Zustand zeigen, der von denen in den Fig. 4 und 5 verschieden ist, um die Verstellbewegung der Spanneinrichtung in der in Fig. 2 dargestellten Haltevorrichtung zu erläutern;
  • Fig. 7(a) und 7(b) sind Diagramme, die jeweils einen Zustand zeigen, der sich von denen in den Fig. 4 bis 6 unterscheidet, um die Verstellbewegung der Spanneinrichtung in der in Fig. 2 dargestellten Haltevorrichtung zu erläutern;
  • Fig. 8 ist ein erläuterndes Diagramm, das den Ort eines Schneidwerkzeugs auf einer Schneidbearbeitungsfläche eines Linsenwerkstücks zeigt, das durch die in Fig. 2 dargestellte Haltevorrichtung gehalten wird;
  • Fig. 9 ist ein erläuterndes Diagramm zum Erläutern der Form einer Torusfläche;
  • Fig. 10 ist ein erläuterndes Diagramm zum Erläutern der Form einer Torusfläche, die durch eine Bearbeitung unter Verwendung der in Fig. 2 dargestellten Haltevorrichtung ausgebildet wird; und
  • Fig. 11 ist ein Bezugsdiagramm, das ein Beispiel für spezielle Werte beim Konzipieren der Form einer Torusfläche seigt, die durch eine Bearbeitung unter Verwendung der in Fig. 2 dargestellten Haltevorrichtung hergestellt wird.
  • BEISPIELE
  • Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erfolgt eine detaillierte Erläuterung zu Beispielen der Erfindung, um die Erfindung wie folgt spezieller zu verdeutlichen.
  • Als erstes zeigt Fig. 1 einen Überblick über den Gesamtaufbau einer Drehbank für eine Kontaktlinse, mit einer Haltevorrichtung gemäß der Erfindung. Die Drehbank ist so aufgebaut, daß sie eine Haltevorrichtung 10 und eine Schneidvorrichtung 12 enthält, die einander gegenüberstehend auf einem Sockel angeordnet sind.
  • Die Haltevorrichtung 10 ist an ihrem Endabschnitt mit einer Spanneinrichtung 14 versehen, und von dieser Spanneinrichtung 14 wird ein Linsenwerkstück 16 gehalten. Ferner wird das gehaltene Linsenwerkstück 16 durch eine Antriebskraft gedreht, die von einer äußeren, nicht dargestellten Antriebseinrichtung an eine Riemenscheibe 18 übertragen wird.
  • Ferner ist die Schneidvorrichtung 12 an ihrem Endabschnitt, der der Haltevorrichtung 10 gegenüberstehend angeordnet ist, mit einem Schneidwerkzeug 20 versehen. Die Schneidvorrichtung 12 kann um eine vertikale Achse verschwenkt werden und sie kann in horizontaler Richtung verstellt werden, und sie wird zur Haltevorrichtung 10 hin und von dieser weg bewegt.
  • Bei einer derartigen Drehbank wird das Linsenwerkstück 16 gedreht und gleichzeitig wird die Schneidvorrichtung 12 in der Richtung der Haltevorrichtung 10 verstellt, um dadurch die Oberfläche des Linsenwerkstücks 16 durch das das Schneidwerkzeug 20 abzuspahnen. Ferner wird die Schneidvorrichtung 12 in horizontaler Richtung verstellt, während sie um die vertikale Achse geschwenkt wird, um dadurch eine Linsenfläche mit Sollkrümmungen zu schneiden.
  • In der Haltevorrichtung 10 werden die Spanneinrichtung 14 und das Linsenwerkstück 16 abhängig vom Drehwinkel bei ihrer Drehung in einer Richtung rechtwinklig zu einer Hauptdrehachse 22 hin- und herbewegt. Es erfolgt eine spezielle Erläuterung zum Aufbau und zum Betrieb der Haltevorrichtung 10.
  • Zunächst ist in Fig. 2 und Fig. 3 der Aufbau der Haltevorrichtung 10 detailliert dargestellt. In der Haltevorrichtung 10 ist eine Drehwelle 26 vorhanden, die das Innere eines ungefähr zylindrischen Gehäuses 24 durchdringt. Ferner ist eine Riemenscheibe 18 an einem Endabschnitt in axialer Richtung der Drehwelle 26 befestigt und eine ungefähr ringförmige Befestigungsplatte 23 ist am anderen Endabschnitt in axialer Richtung durch Schrauben befestigt. Die Befestigungsplatte 23 wird dadurch drehbar gehalten, daß sie in ein kreisförmiges Trägerloch 34 eines Trägerelements 32 eingesetzt ist, das an einem geöffneten Abschnitt des Gehäuses 24 befestigt ist, und ein Endabschnitt auf der Seite der Riemenscheibe der Drehwelle 26 wird durch einen nicht dargestellten Trägermechanismus drehbar gelagert. Dadurch ist die Drehwelle 26 um die Hauptdrehachse 22 drehbar gelagert. Ferner ist an der Trägerfläche des Trägerelements 32 zum befestigen der Platte 28 dadurch eine Luftlagerfläche ausgebildet, daß Druckluft durch ein Luftzuführloch 36 eingeleitet wird.
  • Ferner ist ein Paar Führungselemente 38 durch Schraubeit an der Außenfläche der Befestigungsplatte 28 in axialer Richtung befestigt und sie sind an zwei Seiten in radialer Richtung angebracht, wobei ein mittleres Loch 30 der Befestigungsplatte 28 dazwischenliegt. Anschlagstücke 39 sind für die Führungselemente 38, die jeweils einander gegenüberstehend vorstehen, an einem Endabschnitt an der Seite vorhanden, die von der Seite abgewandt ist, die an der Befestigungsplatte 23 befestigt ist.
  • Ein rechteckiges, Führungselement 42 mit einem kreisförmigen Führungsloch 40 ist an der Außenseite der Führungselemente 38 so vorhanden, daß es die Führungselelmente 38 um einen vorgegebenen Abstand getrennt umgibt. Ferner sind Trägerstücke 44 einander gegenüberstehend angeordnet, die sich parallel zu Außenumfangsflächen des Führungselements 42 erstrecken und die einstückig mit dem Trägerelement 32 vorstehen. V-Nuten sind jeweils an gegenüberstehenden Flächen der Führungselemente 42 und der Trägerstücke 44 ausgebildet, die sich in Längsrichtung erstrecken. Das Führungselement 42 ist über Führungsstäbe 46, die in die V-Nuten eingepaßt sind, mit den Trägerstücken 44 verbunden.
  • Dadurch ist das Führungselement 42 so am Gehäuse 24 befestigt, daß es nur in einer Richtung (horizontale Richtung in Fig. 3) verschiebbar ist, die die axiale Richtung der Führungsstäbe 46 ist und die rechtwinklig zur Hauptdrehachse 22 verläuft. Die Mittelachse des Führungslochs 40, das im Führungselement 42 vorhanden ist, kann exzentrisch zur Hauptdrehachse 22 liegen. In Fig. 2 sind Schrauben 48, die zu den Führungsstäben 46 hin eingeschraubt sind, vorhanden, um die Position der Mittelachse des im Führungselement 42 vorhandenen Führungslochs 40 einzustellen.
  • Ferner ist eine Mutter 52 einer Kugelspindel über einen Verbindungsarm 50 mit dem Führungselement 42 verbunden. Eine Schraube 54 der Kugelspindel wird durch einen am Trägerelement 32 befestigten Servomotor 56 drehend angetrieben, wodurch das Führungselement 42 in einer Richtung rechtwinklig zur Hauptdrehachse 22 verstellt wird. Bei diesem Beispiel wird die Schraube 24 durch eine Trägereinheit 58 gehalten, die dadurch die Schwingung der Mittelachse verhindert. Das Verstellausmaß des Führungselements 42, d.h. das Exzentrizitätsausmaß der Mittelachse des Führungslochs 40 in bezug auf die Hauptdrehachse 22 wird durch den Servomotor 56 in der Größenordnung von 0,1 µm eingestellt.
  • Andererseits ist ein Spanneinrichtungs-Trägerelement 60 zwischen einander gegenüberstehenden Flächen der Führungselemente 38 vorhanden, das im Führungsloch 40 des Führungselements 42 angeordnet ist. Dieses Spanneinrichtungs-Trägerelenent 60 verfügt über Blockform mit einer solchen Abmessung in Breitenrichtung, daß es zwischen die gegenüberstehenden Flächen der Führungselemente 38 paßt, und einer solchen Abmessung in Dickenrichtung, daß es zwischen gegenüberstehende Flächen der Befestigungsplatte 28 und der Anschlagsstücke 39 paßt. Das Spanneinrichtungs-Trägerelement 60 ist so angeordnet, daß es nur in einer geraden Verstellinie rechtwinklig jeweils zur Gegenüberstehungsrichtung der Führungselemente 38 und der Hauptdrehachse 22 angeordnet ist, und zwar dadurch, daß es durch die Führungselemente 38 und die Befestigungsplatte 28 gehalten wird. Ferner sind Luftlagerflächen an Abriebsflächen des Spanneinrichtungs-Trägerelements den Führungselementen 38 und der Befestigungsplatte 28 gegenüberstehend dadurch ausgebildet, daß Druckluft durch das Luftzuführloch 36 eingeleitet wird.
  • Ferner sind die zwei Endflächen in der Verstellrichtung des Spanneinrichtungs-Trägerelements 60 jeweils mit Bogenform ausgebildet, und sie sind entlang einer Innenumfangsfläche des Führungslochs 40 des Führungselements 42 angeordnet. Die Abmessung in der Verstellrichtung des Spanneinrichtungs-Trägerelements 60 (horizontale Länge in Fig. 3) ist etwas kleiner als der Durchmesser des Führungslochs 40 des Führungselements 42, und die Krümmungsradien der zwei Endflächen in der Verstellrichtung, die Bogenform aufweisen, sind etwas kleiner als der Krümmungsradius des Führungslochs 40. Ferner wird durch das Luftzuführloch 36 den zwei Endflächen in der Verstellrichtung des Spanneinrichtungs-Trägerelements 60 Druckluft zugeführt. Dadurch werden zwischen den zwei Entflächen in der Verstellrichtung des Spanneinrichtungs-Trägerelements 60 und der Innenumfangsfläche des Führungslochs 40 Freiräume ausgebildet, wodurch die Luftlagerflächen gebildet sind, und das Führungselement 42 wird so verstellt, daß eine Drehung der Drehwelle 26 um die Hauptdrehachse 22 selbst dann möglich ist, wenn die Mittelachse des Führungslochs 40 exzentrisch zur Hauptdrehachse 22 verläuft.
  • Durch die Wirkung der zwischen den zwei Endflächen in der Verstellrichtung und der Innenumfangsfläche des Führungslochs 40 ausgebildeten Luftlager ist das Spanneinrichtungs- Trägerelement 60 immer im mittleren Abschnitt in Verstellrichtung im Führungsloch 40 angeordnet.
  • Ferner ist ein zylindrischer Abschnitt 62 vorhanden, der parallel zur Hauptdrehachse 22 im mittleren Abschnitt des Spanneinrichtungs-Trägerelements 60 nach außen vorsteht, und ein Befestigungsloch 64 ist vorhanden, das den zylindrischen Abschnitt 62 durchdringt. Ferner ist die Spanneinrichtung 14 in das Befestigungsloch 64 eingeführt.
  • Die Spanneinrichtung 14 ist an der Unterseite ungefähr mit der Form eines Zylinders versehen, und ihr Öffnungsabschnitt ist durch sich in axialer Richtung erstreckende Schlitze erweiterbar und verengbar. Eine Schraubenfeder 68 ist im unteren Abschnitt der Spanneinrichtung 14 aufgenommen, und ein gegenüberstehender Block 66 ist in den Öffnungsabschnitt der Spanneinrichtung 14 eingeführt, wobei er so angeordnet ist, daß er auf Grund einer Positionierschraube 67 nicht aus dem zylindrischen Abschnitt 62 herausgezogen werden kann. Dadurch wird zwischen dem gegenüberstehenden Block 62 und der Bodenwand der Spanneinrichtung 14 von der Schraubenfeder 68 eine Druckkraft ausgeführt, wodurch die Spanneinrichtung 14 in die Innenrichtung des Zylinderabschnitts 62 gedrückt wird.
  • Ferner wird, wenn die Spanneinrichtung 14 in die Innenrichtung des Zylinderabschnitts 62 gedrückt wird, dadurch eine Kontaktkraft auf die Spanneinrichtung 14 ausgeübt, daß der Öffnungsabschnitt des Zylinderabschnitts 62 auf die Außenumfangsfläche des Öffnungsabschnitts der Spanneinrichtung 34 drückt, wodurch das Linsenwerkstück 16 durch den Öffnungsabschnitt der Spanneinrichtung 14 ergriffen wird.
  • Die Unterseite der Spanneinrichtung 14 ist dadurch zur Innenseite des Mittellochs 30 der Befestigungsplatte 28 verlängert, daß sie sich durch das Befestigungsloch 64 des Spanneinrichtungs-Trägerelements 60 erstreckt. Ferner ist ein Kolbenelement 70 an der Innenseite des Mittellochs 30 der Befestigungsplatte 28 vorhanden, das durch Druckluft angetrieben wird, die durch ein Luftzuführloch 62 in der Drehwelle 26 eingeleitet wird. Die auf den Öffnungsabschnitt der Spanneinrichtung 14 ausgeübte Zusammenziehkraft wird dadurch aufgehoben, daß die Spanneinrichtung 14 durch das Kolbenelement 70 in der Richtung nach außen verschoben wird, wodurch das Linsenwerkstück 16 freigegeben werden kann.
  • Nachfolgend erfolgt eine Erläuterung zum Betrieb beim Abspahnen des Linsenwerkstücks 16 durch die Schneidvorrichtung 12, wie in Fig. 1 dargestellt, wobei das Linsenwerkstück 16 durch die Haltevorrichtung 10 mit dem oben angegebenen Aufbau gehalten wird.
  • Als erstes zeigt Fig. 4(a) allgemein einen Zustand, bei dem das Führungselement 42 in der Richtung nach rechts in der Zeichnung verstellt wird und die Mittelachse P des Führungslochs 40 mit einem Exzentrizitätsausmaß e exzentrisch zur Hauptdrehachse 22 angeordnet ist. Fig. 4(b) zeigt die Position der Mittelachse Q der Spanneinrichtung 14 in bezug auf die Hauptdrehachse 22. Eine Bewegung des Spanneinrichtungs- Trägerelements 60 und der Spanneinrichtung 14 ist in den Fig. 5(a) bis 7(b) für jeweils einen Drehwinkel von 90º dargestellt, wenn die Drehwelle 26 in Gegenuhrzeigerrichtung unter verschiedenen Zuständen um die Hauptdrehachse 22 gedreht wird.
  • Beim in den Fig. 4(a) und 4(b) dargestellten Zustand ist die Mittelachse Q der Spanneinrichtung 14 um das Exzentrizitätsausmaß e exzentrisch zur Hauptdrehachse 22 in der Richtung nach rechts (Exzentrizitätsrichtung) in der Zeichnung angeordnet.
  • Danach ist im in den Fig. 5(a) und 5(b) dargestellten Zustand, bei dem die Drehwelle 26 ausgehend vom obigen Zustand um 90º in der Gegenuhrzeigerrichtung verdreht ist, die Mittelachse Q der Spanneinrichtung 14 auf der Hauptdrehachse 22 angeordnet.
  • Ferner ist beim in den Fig. 6(a) und 6(b) dargestellten Zustand, bei dem die Drehwelle 26 ausgehend vom obigen Zustand um 90º in der Gegenuhrzeigerrichtung verdreht ist, die Mittelachse Q der Spanneinrichtung 14 wie beim in den Fig. 4(a) und 4(b) dargestellten Zustand um das Exzentrizitätsausmaß e in der Richtung nach rechts in der Zeichnung (Exzentrizitätsrichtung) exzentrisch zur Hauptdrehachse 22 anneordnet. Jedoch ist die Spanneinrichtung 14 bezogen auf den in den Fig. 4(a) und 4(b) dargestellten Zustand auf andere Weise, oder um 180º verkehrt, verdreht.
  • Ferner ist beim in den Fig. 7(a) und 7(b) dargestellten Zustand, in dem die Drehwelle 26 ausgehend vom obigen Zustand um 90º in Gegenuhrzeigerrichtung verdreht ist, die Mittelachse Q der Spanneinrichtung 14 wie im in den Fig. 5(a) und 5(b) dargestellten Zustand auf der Hauptdrehachse 22 angeordnet. Jedoch ist die Spanneinrichtung 14 gegenüber der in den Fig. 5(a) und 5(b) dargestellten Position um 180º umgekehrt.
  • Durch kontinuierliches Drehen der Drehwelle 26 um die Hauptdrehachse 22 wiederholt die Spanneinrichtung 14 die in den Fig. 4(a) bis 7(b) dargestellten Zustände und die Mittelachse Q der Spanneinrichtung 14 läuft im wesentlichen in der Exzentrizitätsrichtung der Mittelachse P des Führungslochs 40 in bezug auf die Hauptdrehachse 22 hin und her.
  • Im Ergebnis ist, wenn das Schneidwerkzeug 20 der Schneidvorrichtung 12 die Bearbeitungsfläche des Linsenwerkstücks 16 kontaktiert, das durch die Spanneinrichtung 14 gehalten wird, die gedreht wird, während sie im wesentlichen hin- und und herläuft, der Ort des Kontaktpunkts des Schneidwerkeugs 20 kein eigentlicher Kreis, sondern er hat eine Form ähnlich einer Ellipse, wie in Fig. 8 dargestellt. Ferner entspricht das Ausmaß der Abnahme des Radius ausgehend von dem eines eigentlichen Kreises in der Nebenachsenrichtung (b-d) bei einem elliptischen Ort 24, der wie oben entstanden ist, dem Exzentrizitätsausmaß e der Mittelachse der Spanneinrichtung 14 in bezug auf die Drehung der Hauptachse 22.
  • Demgemäß ändert sich, wenn das Linsenwerkstück 16 unter Verwendung der oben angegebenen Haltevorrichtung 10 gehalten wird, der Punkt, an dem der Schneidvorgang vom Schneidwerkzeug 20 in derselben Höhe ausgeführt wird, in der Richtung des Linsendurchmessers entsprechend der Drehung des Linsenwerkstücks 16. Im Ergebnis wird die Schneidbearbeitungsfläche des Linsenwerkstücks 16 torusförmig ausgebildet, wobei die Krümmungsradien in der Hauptachsenrichtung (a-c) und der Nebenachsenrichtung (b-d) entlang des ellipsenähnlichen Orts 74 des Schneidwerkzeugs 20 voneinander verschieden sind.
  • Wie es in Fig. 9 dargestellt ist, ist es zum Ausbilden einer torischen Fläche erforderlich, den Krümmungsradius R1 eines Schnitts in der Richtung eines Bezugsmeridians (a-c) und den Krümmungsradius R2 in einem Schnitt in Richtung eines Meridians (b-d), der rechtwinklig zum Bezugsmeridian verläuft, jeweils auf Sollwerte einzustellen. Bei der oben angegebenen Haltevorrichtung 10 ist der Krümmungsradius R1 in der Richtung (a-c) durch den Schwenkort des Schneidwerkzeugs 20 in der Schneidvorrichtung 12 bestimmt, wohingegen der Krümmungsradius R2 in der Richtung (b-d) durch das Exzentrizitätsausmaß e der Mittelachse Q der Spanneinrichtung 14 in bezug auf die Hauptdrehachse 22 bestimmt ist.
  • Wie es in Fig. 10 dargestellt ist, sind der Schnitt M in der Bezugsmeridianrichtung (a-c) und der Schnitt N in der Meridianrichtung (b-d), die rechtwinklig zum Bezugsmeridian verläuft, durch die folgende Gleichung 1 bzw. 2 gegeben:
  • x² + (y - R1)² = R1² (1)
  • x¹ + (y - R2)² = R2² (2).
  • Die folgenden Gleichungen 3 und 4 ergeben sich aus den Gleichungen 1 und 2:
  • Xn = R1² - (Yn - R1)² (3)
  • Xn' = R2² - (Yn - (Yn - R2)² (4)
  • Ferner ist das Exzentrizitätsausmaßen durch die folgende Gleichung (5) gegeben:
  • en = Xn - Xn' (5)
  • Daher kann durch Einstellen und Ändern des Exzentrizitätsausmaßes en abhängig vom Schneidpunkt (Schwenkwinkel des Schneidwerkzeugs 20) und den obigen Gleichungen (3) bis (5) folgend eine Torusfläche durch Spahnabhebung hergestellt werden, die mit den zueinander rechtwinkligen Krümmungsradien R1 und R2 versehen ist, wie in Fig. 9 dargestellt, und zwar mittels des Schneidwerkzeugs 20, das mit dem Krümmungsradius R1 verschwenkt werden kann.
  • Zur Beispiel ist ein Berechnungsergebnis für das Exzentrizitätsausmaß e an mehreren Punkten in Fig. 11 dargestellt, gemäß dem eine Torusfläche mit den Krümmungsradien R1 = 8 und R2 = 7,5 durch ein Schneidwerkzeug 20 geschnitten wird, das nit dem Krümmungsradius R1 = 8 verschwenkt wird.
  • Wie aus der obigen Erläuterung ersichtlich ist, kann durch Verwenden der Haltevorrichtung 10 mit dem obigen Aufbau eine Linse mit beliebiger Torusform durch Spahnabhebung hergestellt werden, ohne die Haltevorrichtung in der Richtung hin- und herzubewegen. Daher ist der Aufbau der Drehbank extrem vereinfacht und es kann eine Verkleinerung und Kostenverringerung der Antriebsvorrichtung mit Vorteil erielt werden.
  • Ferner kann beim Schneiden einer torusförmigen Linse unter Verwendung einer derartigen Haltevorrichtung 10 ein Linsenerzeugnis mit optisch guter Qualität leicht und stabil hergestellt werden, da es nicht erforderlich ist, das Linsenwerkstück zu verformen, und es können Spannungen oder dergleichen verhindert werden.
  • Ferner wird bei der Haltevorrichtung 10 dieses Beispiels die Halterung des Spanneinrichtungs-Trägerelements 60 durch die Führungselemente 32 mittels Luftlagerflächen ausgeführt und die Reibung an diesen Abriebsflachen ist ausreichend verringert. Daher ist es möglich, das Linsenwerkstück 16 mit hoher Drehzahl zu drehen, wodurch hervorragende Produktivität erzielbar ist, während hohe Bearbeitungsgenauigkeit erhalten bleibt.
  • Obwohl für das Beispiel zu dieser Erfindung eine detaillierte Beschreibung erfolgte, soll die Erfindung nicht so ausgelegt werden, als sei sie nur auf dieses spezielle Beispiel beschränkt.
  • Zum Beispiel kann die Haltevorrichtung 10 verschwenkt werden, anstatt daß das Schneidwerkzeug 20 der Schneidvorrichtung 22 verschwenkt wird.
  • Ferner soll, was die Position der Luftzuführlöcher zum Ausbilden der Luftlagerflächen zwischen den jeweiligen Elementen betrifft, die Erfindung nicht so ausgelegt werden, daß sie auf das obige Beispiel beschränkt ist. Zum Beispiel wird beim obigen Beispiel die Luftlagerfläche zwischen dem Spanneinrichtungs-Trägerelement 60 und dem Führungsloch 40 durch komprimierte Luft gebildet, die vom Luftzuführloch 36 her eingeleitet wird, das mit den Endflächen des Spanneinrichtungs-Trägerelements 60 in Verbindung steht. Jedoch kann eine große Anzahl von Luftzuführlöchern an der Seite der Führungsfläche vorhanden sein (oder es kann eine Luftauslaßfläche ausgebildet sein, die aus porösem Material besteht), um dadurch die Luftlagerfläche dadurch auszubilden, daß Luft von der Seite der Führungsfläche zur Seite des Spanneinrichtungs-Trägerelements 60 ausgegeben wird.
  • Ferner ist ein spezielles Beispiel dargestellt, bei dem die Erfindung auf eine Vorrichtung zum Schneiden einer Kontaktlinse angewandt ist. Jedoch ist die Erfindung natürlich und vorzugsweise auf eine Vorrichtung zum Schneiden verschiede ner Linsen mit torischer Fläche, neben Kontaktlinsen, anwendbar.
  • Wie es aus der obigen Erläuterung ersichtlich ist, kann mittels der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung eine Torusfläche mit beliebigem Grad einer torischen Linse dadurch geschnitten werden, daß der Exzentrizitätsabstand der Mittelachse des Führungslochs des Führungselements in bezug auf die Hauptdrehachse des Spanneinrichtungs-Trägerelements eingestellt wird. Ferner ist es nicht erforderlich, die Haltevorrichtung in der Richtung der Linsenachse hin- und herzubewegen oder das Linsenwerkstück beim Schneidvorgang zu biegen. Daher kann eine Vereinfachung des Aufbaus in vorteilhafter Weise erzielt werden und es kann eine torische Linse mit extrem guter Qualität stabil hergestellt werden.

Claims (1)

  1. Haltevorrichtung zum Halten eines Linsenwerkstücks (16) beim Herstellen einer torischen Linse durch Schneiden des Linsenwerkstücks (16), mit:
    - einem rotierenden Spannelement (14) zum Halten des Linsenwerkstücks (16);
    - einem sich nicht drehenden Führungselement (42) mit einer kreisförmigen Führung (40), die außerhalb des Spannelements (14) vorhanden ist;
    - einem rotierenden Spanneinrichtungs-Trägerelement (60), das un eine Hauptdrehachse (22) drehbar ist, die exzentrisch zur Mittelachse (p) der kreisförmigen Führung (40) verläuft, und das entlang einer geraden Verstellinie rechtwinklig zur Hauptdrehachse (22) verstellbar ist und sich mit der Hauptdrehachse (22) dreht, wobei das Spannelement (14) abhängig von einer Drehung des Spanneinrichtungs-Trägerelements (60) entlang der geraden Verstellinie relativ zum Führungselement (42) verstellt wird und zwar durch Führen des Spanneinrichtungs-Trägerelements (60) entlang der kreisförmigen Führung (40), um dadurch das Spannelement (14) so zu halten, daß es exzentrisch zur Hauptdrehachse (22) stehen kann; und
    - einem Steuermechanismus (50 bis 58) zum Einstellen des Exzentrizitätsabstands (e) zwischen der Mittelachse (p) der kreisförmigen Führung (40) des Führungselements (42) und der Hauptdrehachse (22) durch Verstellen des Führungselements (42) relativ zur Hauptdrehachse (22) in einer Richtung rechtwinklig zur Hauptdrehachse (22);
    - dadurch gekennzeichnet, daß
    - die kreisförmige Führung (40) ein vollständig kreisförmiges Führungsloch (40) ist und das Spanneinrichtungs-Trägerelement (60) innerhalb dieses kreisförmigen Führungslochs (40) des Führungselements (42) vorhanden ist;
    - wobei bogenförmige Endflächen des Spanneinrichtungsträgerelements (60) entlang einer Innenumfangsfläche des kreisförmigen Führungslochs (40) geführt werden;
    - wobei die Abmessung, in der Verstellrichtung gesehen, des Spanneinrichtungs-Trägerelements (60) etwas kleiner als der Durchmesser des kreisförmigen Führungslochs (40) des Führungselements (42) ist; und
    - wobei die Krümmungsradien der zwei bogenförmigen Endflächen etwas kleiner als der Radius des Führungslochs (40) sind.
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