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DE69400682T2 - Magnetischer Tisch für rotierende Siebdruckmaschinen - Google Patents

Magnetischer Tisch für rotierende Siebdruckmaschinen

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Publication number
DE69400682T2
DE69400682T2 DE69400682T DE69400682T DE69400682T2 DE 69400682 T2 DE69400682 T2 DE 69400682T2 DE 69400682 T DE69400682 T DE 69400682T DE 69400682 T DE69400682 T DE 69400682T DE 69400682 T2 DE69400682 T2 DE 69400682T2
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DE
Germany
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magnetic
magnetic table
printing
rubber roller
permanent magnets
Prior art date
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DE69400682T
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English (en)
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Danilo Molteni
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SGM SpA
Original Assignee
SGM SpA
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Publication date
Application filed by SGM SpA filed Critical SGM SpA
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Publication of DE69400682T2 publication Critical patent/DE69400682T2/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F15/00Screen printers
    • B41F15/14Details
    • B41F15/40Inking units
    • B41F15/42Inking units comprising squeegees or doctors
    • B41F15/426Inking units comprising squeegees or doctors the squeegees or doctors being magnetically attracted

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Screen Printers (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)
  • Details Or Accessories Of Spraying Plant Or Apparatus (AREA)
  • Coloring (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Magnettisch für Rotationssiebdruckmaschinen, insbesondere einen Tisch, der Permanent-Magnete umfaßt.
  • Es ist bekannt, daß Textilgewebe und andere weiche Materialien mittels Rotationssiebdruckmaschinen bedruckt werden. Die Maschinen dieser Art umfassen eine horizontale Trommel, die das Drucksieb trägt, das mit dem aufzudruckenden Muster versehen ist. Die Druckfarbe wird in die Drucktrommel eingeleitet und durch das Drucksieb mittels einer Gummiwalze gepreßt, die sich in Kontakt mit der inneren zylindrischen Fläche des Drucksiebes frei dreht, das durch die Trommel während deren Drehung gestützt wird. Das zu bedruckende Material wird unterhalb der Trommel durch einen flexiblen Förderer zugeführt, welcher sich auf einem Magnettisch bewegt, der einen starren, Elektromagnete enthaltenden Querträger umfaßt. Die aus ferromagnetischem Metall gefertigte Gummiwalze wird durch den Magnettisch nach unten gezogen, so daß die magnetische Anziehung die Gummiwalze bewirkt, die Druckfarbe durch die Lochung des Drucksiebes zu "quetschen", mit dem Endergebnis, daß die Druckfarbe in das Gewebe des Materials eindringt, das dementsprechend bedruckt wird.
  • Die Verwendung eines Elektromagneten im Magnettisch zur Anziehung der Gummiwalze hat den Vorteil, daß die Anziehung leicht unterbrochen werden kann, indem einfach die Stromversorgung unterbrochen wird. Diese Funktion tritt ziemlich häufig auf, da sie jedesmal erforderlich ist, wenn die Gummiwalze ersetzt oder das Drucksieb gewechselt werden muß. Die Verwendung der Elektromagneten hat jedoch den Nachteil, daß die Anziehungskräfte nicht stark genug sind, die Gummiwalze zu bewirken, die Druckfarbe kräftig zu pressen, um in Gewebe großer Dicke einzudringen. In solchen Fällen ist es möglich, die Kräfte durch Verwendung stärkerer Elektromagneten mit größeren Abmessungen zu erhöhen, jedoch bringt diese Lösung Platzprobleme mit sich. Außerdem haben die Elektromagnete einen beträchtlichen Stromverbrauch und sind während des Betriebs einer thermischen Expansion unterworfen, mit entsprechend negativer Auswirkung auf die Druckgenauigkeit.
  • In der FR-A-1553987 ist ein Magnettisch beschrieben, in dem ein Träger, der einen Satz Permanent-Magnete trägt, parallel zu der Achse der Gummiwalze bewegt werden kann, um das durch die Magnete erzeugte Magnetfeld zu ändern. Die Abdeckung des Magnettisches besteht aus einer Platte, die aus einer nicht-magnetischen Legierung hergestellt ist, in der eine Vielzahl von Scheiben eingesetzt ist, die aus magnetisierbarem Material hergestellt sind. Diese Scheiben ermöglichen es, die Pole der Permanent-Magnete parallelzuschließen, und unterbrechen deshalb ihre Anziehungskraft außerhalb des Tisches. Wegen des diskontinuierlichen Aufbaus seiner Abdeckung weist dieser Tisch den Nachteil auf, daß die Anziehungskraft entlang seiner Länge nicht homogen ist und keine sehr hohen Werte erreichen kann.
  • In der FR-A-2284448 ist ein Magnettisch beschrieben, dessen Abdeckung dünn und monolithisch ist. In diesem Magnettisch sind die Magnete jedoch nicht beweglich, so daß die Anziehungskraft nicht schnell unterbrochen werden kann.
  • Es ist daher ein Hauptziel der vorliegenden Erfindung, einen Magnettisch für Rotationssiebdruckmaschinen zu schaffen, der frei von den vorerwähnten Mißständen ist. Dieses Ziel wird mit einem Magnettisch erreicht, der ein Paar voneinander beabstandeter Träger und einen dazwischen angeordneten dritten Träger umfaßt, welcher auf seiner Oberseite zumindest ein Paar Permanent-Magnete trägt, und dadurch gekennzeichnet ist, daß der dritte Träger von dem Oberteil der beiden Träger aus vertikal nach unten bewegbar ist, die zusammen mit dem dazwischenliegenden Raum durch eine abpuffernde Abdeckung abgedeckt sind, die aus einer nicht-magnetischen Legierung hergestellt ist.
  • Die Merkmale und Vorteile des erfindungsgemäßen Magnettisches werden Fachleuten aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels mit Bezug auf die beigefügten zeichnungen ersichtlich werden, in denen:
  • Figur 1 eine schematische und geschnittene Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Magnettisches im Betriebszustand zeigt; und
  • Figur 2 eine schematische und geschnittene Vorderansicht des selben Magnettisches im Betriebszustand zeigt.
  • Mit Bezug auf Fig. 1 dreht sich die Drucktrommel 1 in der durch den Pfeil 2 angezeigten Richtung, während die Druckfarbe 3 in das Innere der Drucktrommel eingeleitet wird und sich an der Innenfläche des Drucksiebes 1 in Kontakt mit der Gummiwalze 4 sammelt, welche durch die Drehung der Drucktrommel 1 gezwungen wird, sich in Richtung des Pfeils 5 zu drehen. Das Gewebe 6 oder ein ähnliches anderes zu bedruckendes Material wird mittels eines Drucktuches 7 zugeführt, das als Förderer dient und sich in der durch den Pfeil 8 angezeigten Richtung bewegt.
  • Die vorstehend beschriebene Anordnung entspricht genau dem Stand der Technik. Der neue Teil in Fig. 1 ist der erfindungsgemäße Magnettisch, der nun näher beschrieben wird. Der Tisch umfaßt ein Paar paralleler Querträger 11 und 11' und einen dazwischen bewegbaren dritten Träger 12, der auf seiner Oberseite mindestens ein Paar Permanent-Magnete 15 und 15' trägt, wobei der obere Abschnitt der Träger 11 und 11' durch eine abpuffernde Abdeckung 10 abgedeckt ist. Die Träger 11, 11' und 12 sind aus dem gleichen Material gefertigt, das für die Träger der Tische des Standes der Technik verwendet wird, jedoch beträgt ihre Dicke offensichtlich nur etwa ein Drittel.
  • Die abpuffernde Abdeckung 10 besteht aus einem dünnen Blech einer nicht-magnetischen Legierung, das als Kasten passend gebogen ist, um den oberen Abschnitt der stützenden Querträger 11 und 11' abzudecken. Die Permanent-Magnete 15 und 15' sind auf der Oberseite des Trägers 12 in bekannter Weise durch die gebogene Platte 12A verankert. Die Anzahl der Magnete 15, 15' hängt von ihrer Länge und der Länge der Gummiwalze 4 ab. Die Gesamtlänge der Magnete muß mindestens der Länge der Gummiwalze entsprechen. Um eine perfekte Axialität der Gummiwalze in bezug zu ihrer Achse sicherzustellen, weisen die Magnete und ihre Auflager vorzugsweise eine Breite im Bereich von 16-25 mm auf.
  • Der Träger 12 wird durch bekannte Mittel (nicht gezeigt) angetrieben und kann vertikal bewegt werden wie durch die Pfeile 13 bzw. 14 gezeigt ist. Mit der Bewegung gemäß dem Pfeil 13 bringt der Träger 12 die Permanent- Magneten in eine sehr nahe Position zu der Gummiwalze 4, die auf diese Weise durch das von den Permanent-Magneten 15 und 15' erzeugte Magnetfeld angezogen wird. Wenn die Gummiwalze 4 durch das Magnetfeld angezogen wird, "quetscht" sie die Druckfarbe durch die Lochung des Drucksiebes 1, das durch die Drucktrommel 1 gehalten wird, und zwingt die Farbe in das Gewebe 6 einzudringen. Wenn der Druckvorgang unterbrochen werden muß, zum Beispiel, wenn die Gummiwalze gewechselt werden soll, so wird der Träger 12 in Richtung des Pfeils 14 bewegt, um einen Abstand von der Gummiwalze 4 zu erreichen, so daß diese nicht mehr durch das von den Permanent-Magneten 15 und 15' erzeugte Magnetfeld angezogen wird.
  • Mit Bezug auf Fig. 2 sind die Permanent-Magnete 15 auf der Oberseite des Trägers 12 dicht nebeneinander verankert, um ihre Anziehungskraft gleichmäßig entlang der ganzen Länge der Gummiwalze 4 zu verteilen. Die Permanent-Magnete 15 sind ausgewählte Magnete hoher Stärke, wie etwa die, welche aus einer Nd-Fe-B-Legierung hergestellt sind. Um einen konstanten Druck der Gummiwalze entlang der Breite des Gewebes sicherzustellen, liegt der Abstand zwischen den Magneten gemäß dem Durchmesser der Gummiwalze und demzufolge ihrer Steifigkeit vorzugsweise im Bereich von 30-40 mm.
  • Ein wichtiges Merkmal der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist die abpuffernde Abdeckung 10. Diese Abdeckung verhindert, daß die Drucktrommel 1 das Drucktuch 7 und das dazwischenliegende Gewebe 6 in den Raum drückt, der beim Zurückziehen der Magnete 15 frei bleibt, wenn der Träger 12 gemäß dem Pfeil 14 zurückgezogen wird oder die Magnete 15 von der Gummiwalze 4 fortbewegt werden. Diese nach unten gerichtete Bewegung der Druckwalze 1, des Gewebes 6 und des Drucktuches 7 wäre schädlich für die Funktion der Maschine und für die Qualität des Druckergebnisses.
  • Die abpuffernde Abdeckung 10 ist passend aus einer nicht-magnetischen Legierung hergestellt, so daß sie nicht durch das von den Permanent-Magneten 15 erzeugte Magnetfeld angezogen wird. Das Metallblech, das zur Vorfertigung der abpuffernden Abdeckung 10 verwendet wird, ist vorzugsweise sehr dünn, um nicht die anziehende Wirkung der darunter liegenden Permanent-Magnete 15 in einer erheblichen Weise zu verringern. Die Dicke dieses Metallblechs muß jedoch genau gewählt werden, um zu verhindern, daß es durch das Gewicht der Drucktrommel 1 und der Gummiwalze 4 durchgebogen wird. Alle diese Erfordernisse werden zum Beispiel durch eine 0,3 mm dicke Metallplatte einer besonderen Kupferlegierung erfüllt, die 1,8 bis 2% Beryllium, mehr als 0,2% Kobalt, 0,02% Nickel und 0,04% Eisen umfaßt.
  • Der erfindungsgemäße Magnettisch weist einen sehr einfachen und kompakten Aufbau auf, der es ermöglicht, ein stärkeres Magnetfeld zu erzeugen als diejenigen, die durch Elektromagnete mit gleichen Abmessungen erzeugt werden. Die Gummiwalze 4 wird entlang ihrer Länge in einer sehr gleichförmigen Weise angezogen, so daß sie nicht vibriert.

Claims (4)

1. Magnettisch für Rotationssiebdruckmaschinen, umfassend ein Paar voneinander beabstandeter Träger (11, 11') und einen dazwischen angeordneten dritten Träger (12), der auf seiner Oberseite zumindest ein Paar Permanent-Magnete (15, 15') trägt, dadurch gekennzeichnet, daß der dritte Träger (12) von dem Oberteil der beiden Träger (11, 11') aus vertikal nach unten bewegbar ist, die zusammen mit dem dazwischenliegenden Raum durch eine abpuffernde Abdeckung (10) abgedeckt sind, die aus einer nicht-magnetischen Legierung hergestellt ist.
2. Magnettisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die abpuffernde Abdeckung (10) aus einem Blech einer Kupferlegierung hergestellt ist, die Beryllium, Kobalt, Nickel und Eisen umfaßt.
3. Magnettisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die abpuffernde Abdeckung (10) aus einem Blech einer Kupferlegierung hergestellt ist, die 1,8 bis 2% Beryllium, mehr als 0,2% Kobalt, 0,02% Nickel und 0,04% Eisen umfaßt.
4. Magnettisch nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Permanent-Magnete (15, 15') Magnete hoher Stärke sind, die aus einer Nd-Fe-B-Legierung hergestellt sind.
DE69400682T 1993-07-06 1994-07-06 Magnetischer Tisch für rotierende Siebdruckmaschinen Expired - Fee Related DE69400682T2 (de)

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JP (1) JPH0776064A (de)
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