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DE1075545B - Filmdruckmaschine mit endlosen Schablonen - Google Patents

Filmdruckmaschine mit endlosen Schablonen

Info

Publication number
DE1075545B
DE1075545B DE19581075545D DE1075545DB DE1075545B DE 1075545 B DE1075545 B DE 1075545B DE 19581075545 D DE19581075545 D DE 19581075545D DE 1075545D B DE1075545D B DE 1075545DB DE 1075545 B DE1075545 B DE 1075545B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnetic
printing machine
printing
film printing
machine according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19581075545D
Other languages
English (en)
Inventor
Kufstein Rupert Kraft (Österreich):
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1075545B publication Critical patent/DE1075545B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F15/00Screen printers
    • B41F15/14Details
    • B41F15/40Inking units
    • B41F15/42Inking units comprising squeegees or doctors
    • B41F15/426Inking units comprising squeegees or doctors the squeegees or doctors being magnetically attracted

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Screen Printers (AREA)

Description

DEUTSCHES
Bei Filmdruckmaschinen mit endlosen Schablonen machte die Lagerung der Schablonenbänder bisher Schwierigkeiten, da das auf der Innenseite der Schablonen nach der Rakeleinrichtung liegengebliebene Material, nämlich Druckfarbe, Kleber oder sonstiger Stoff, wie beispielsweise Kaolin für Papierveredelung oder Ätzmittel für Textilien, durch die Führungswalzen auf die Außenseite der Schablonen gedrückt wurde und die Konturen der Muster unscharf und verwischt erscheinen ließ.
In Fig. 1 ist dies in einem Beispiel schematisch dargestellt. Die zu bedruckende Ware wird auf ein Drucktuch geklebt und mittels einer endlosen Schablone bedruckt, die über drei im Dreieck angeordnete Walzen geführt ist. Die Farbe oder der Kleber oder sonstige Stoff wird von innen aufgebracht und mittels einer Rakel abgestreift. Wie aus der Zeichnung hervorgeht, verbleibt aber trotzdem Farbe auf der Innenseite der Schablone, und diese sammelt sich bei der rechten Spannwalze zu einem Keil, der dann durch die Schablone hindurch auf deren Außenseite gepreßt wird. Gleiche Keile bilden sich bei den beiden anderen Spannwalzen, so daß die endlose Schablone außen durchgedrückte Färbe oder Kleber aufweist und die Muster nicht mit der gewünschten Schärfe auf dem zu bedruckenden Stoff sich abbilden.
Diese bekannte Filmdruckmaschine hat den weiteren Nachteil, daß sie eine Vorrichtung erfordert, die einen Gleichlauf zwischen dem Drucktuch mit der aufgeklebten Ware und der endlosen Schablone bewirkt. Bei Mehrfarbendruck mit mehreren Schablonenbändern ist es deshalb überaus schwierig, die Muster der einzelnen Schablonen zur Deckung zu bringen. Ferner ist es nicht ganz einfach, Schablonen zu wechseln, da die Spannwalzen an deren Innenseite liegen. Es ist auch schwierig, das endlose Schablonenband mit dem Drucktuch und der daraufgeklebten Ware in Kontakt zu bringen, da die in der Zeichnung rechte Spannwalze die aufgerakelten Muster verquetscht, während die in der Zeichnung linke Spannwalze die auf die Bandaußenseite gedrückte Farbe usw. in unerwünschter Weise auf die Ware überträgt.
Die Erfindung setzt sich zum Ziel, diese Nachteile der bekannten Filmdruckmaschinen zu beseitigen und schlägt zu diesem Zweck vor, Schablonen aus auf 4^ magnetische Kräfte ansprechendem Material zu verwenden und zur Führung der Schablonen außenliegende magnetische oder elektromagnetische Walzen und als Drucktisch eine magnetische oder elektromagnetische Spannplatte vorzusehen. Es entfallen damit alle Nachteile der innenliegenden Spannwalzen. Als Werkstoff für die Schablonen eignet sich beispielsweise Stahl- oder Eisengaze, welche korrosionsbeständig oberflächenbehandelt ist, aber Filmdruckmaschine mit endlosen
Schablonen
Anmelder:
Rupert Kraft, Kufstein (Österreich)
Vertreter: Dipl.-Ing. G. Commentz, Patentanwalt,
Stuttgart-W, Rötestr. 2 B
Beanspruchte Priorität:
Österreich vom 1. Oktober 1957
Rupert Kraft, Kufstein (Österreich.),
ist als Erfinder genannt worden
auch einer der üblichen Werkstoffe, wenn dem Schablonenlack Eisenpulver od. dgl. zugesetzt wird.
Gewebe für Druckschablonen, die zum Teil oder ganz aus Metalldraht bestehen, wurden zwar bereits vorgeschlagen, jedoch nur zwecks höherer Verschleißfestigkeit, nicht aber im Zusammenhang mit magnetischen oder elektromagnetischen Walzen und/ oder Spannplatten.
In den Zeichnungen sind beispielsweise Ausführungsformen von erfindungsgemäß ausgebildeten Filmdruckmaschinen in der Seitenansicht schematisch dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 2 eine Maschine für Einfarbendruck,
Fig. 3 eine Maschine für Dreifarbendruck, beide mit bogenförmig angeordneten Walzen;
Fig. 4 stellt eine Maschine mit nur einer Walze
Fig. 5 zeigt die Maschine mit drei im Dreieck angeordneten Walzen;
Fig. 6 stellt eine Maschine für Dreifarbendruck mit lotrechter Anordnung der Spanntische dar, und
Fig. 7 zeigt eine Maschine für Zweifarbendruck mit kreisförmiger Anordnung der Drucktische.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2 ist ein elektromagnetischer, als Drucktisch dienender Spanntisch 1 vorgesehen, über den die auf das Drucktuch 3 geklebte Ware 4 geführt wird. Oberhalb des Spanntisches ist auf einem bogenförmigen Gestell eine Reihe von Walzen 5 gelagert, die ebenfalls durch nicht dargestellte Elektromagnete magnetisierbar sind. Jede Walze 5 ist mit der ihr benachbarten Walze mittels
909 730/3
einer endlosen Antriebskette verbunden. Eine der Walzen 5, beispielsweise die mittlere, trägt ein Handrad 6 zum weiter unten beschriebenen Einstellen der Schablone. Das Walzengestell 7 kann durch ein weiteres Handrad 8 seitlich verschoben werden.
Die endlose Schablone 9 spricht, wie oben erwähnt, auf magnetische Kräfte an und wird bei eingeschaltetem Elektromagneten an die bogenförmig angeordneten Walzen 5 und an den Spanntisch 1 gepreßt, so daß sie etwa die in Fig. 2 dargestellte Form annimmt. Die Farbe, der Kleber 10 oder der sonstige Stoff, werden wieder in üblicher Weise innen auf die Schablone aufgebracht; 11 ist eine Rakel beliebiger Bauart.
Zum Einstellen der Schablone in der Längsrichtung wird die Erregung des Drucktisches 1 nur schwach, die Erregung der Walzen 5 hingegen voll eingeschaltet. Es kann nunmehr durch Drehen des Handrades 6 die Schablone in der Längsrichtung verschoben und mit den Mustern der vor oder hinter ihr liegenden Schablonenbänder leicht in Deckung gebracht werden. Mittels des Handrades 8 kann das Gestell für die Schablonen, und zwar ebenfalls bei nur schwach erregtem Drucktisch 1, seitlich verschoben und dadurch die Schablone seitlich richtig eingestellt werden. Sodann wird die Erregung des Drucktisches 1 voll eingeschaltet und die Ware durch die Maschine laufengelassen. Die Schablone wird hierbei durch die elektromagnetischen Kräfte, die durch das Drucktuch 3 und die Ware 4 hindurch wirken, kräftig gegen den Drucktisch 1 gepreßt, wobei sie schlupffrei die Bewegung des angetriebenen Drucktuches 3 und der daraufgeklebten Ware 4 mitmacht, gleitet jedoch über diesen Drucktisch und wird mit der innen aufgebrachten Farbe 10 usw. eingefärbt. Da die Schablone nur von außen geführt wird, ist das obenerwähnte Verschmutzen der Schablonenaußenseite durch durchgequetschte Farbe usw. nicht mehr möglich.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Ausgestaltung liegt darin, daß die Schablonen leicht ausgewechselt werden können, da außer der Rakeleinrichtung kein Maschinenteil innerhalb der Schablone angeordnet ist.
Fig. 3 zeigt die Ausgestaltung einer Maschine für Dreifarbendruck, wobei jedes der drei Farbwerke eine stillstehende Rakel, bestehend aus einer Rakelrolle 12 und einem Magnetbalken 13 enthält. Das endlose Drucktuch 3 läuft dabei über die beiden Drucktuchwalzen 14, von denen eine kontinuierlich angetrieben wird, während die andere zum Spannen des Drucktuches dient.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 4 ist nur eine einzige Walze 5 vorhanden. Die Schablone 9 mit der innen aufgebrachten Farbe 10 wird bei eingeschalteten Elektromagneten einerseits gegen den Spanntisch 1 gezogen und andererseits durch die Walze 5 aufwärts, so daß sie die in der Zeichnung dargestellte dreieckige Form annimmt.
Die Ausführungsform gemäß Fig. 5 unterscheidet sich von jener gemäß Fig. 4 nur dadurch, daß noch zwei zusätzliche Walzen 5 an den beiden unteren Ecken des Dreiecks, dessen Form die Schablone annimmt, angeordnet sind.
Die Ausführungsform gemäß Fig. 6, die eine Dreifarbendruckmaschine betrifft, unterscheidet sich von jener nach Fig. 3 dadurch, daß die Drucktische 1 lotrecht stehen und infolgedessen die drei Farbwerke untereinander angeordnet sind. Die Ware wird daher in lotrechtem Zustand bedruckt; dem gegenüberliegenden Trum ist eine Trockeneinrichtung 15 zugeordnet.
Fig. 7 zeigt eine Maschine für Zweifarbendruck, bei der die Drucktische 1 in Form von Kreisbogensegmenten innerhalb eines aus nichtmagnetischem Werkstoff hergestellten Hohlzylinders 16 von dünner Wandstärke angeordnet sind, der angetrieben ist.
Es sind noch verschiedene Abänderungen möglich, ohne vom Rahmen der Erfindung abzuweichen; so könnten an Stelle der Elektromagnete auch permanente Magnete verwendet werden, deren magnetische Wirkung veränderbar ist. Auch könnte an Stelle eines ebenen Drucktisches eine Walze verwendet werden, um die die Ware und die Schablone laufen.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Filmdruckmaschine mit einer endlosen Schablone aus auf magnetische Kräfte ansprechendem Werkstoff, die zusammen mit der zu bedruckenden Ware über einen Drucktisch hinwegbewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung der Schablone (9) eine oder mehrere außen an die Schablone anliegende magnetische oder elektromagnetische Walze (n) (5) und als Drucktisch eine magnetische oder elektromagnetische Platte (1) vorgesehen sind.
2. Filmdruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die magnetische^) oder elektromagnetische (n) Walze (n) im Abstand vom Drucktisch angeordnet ist (sind).
3. Filmdruckmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetkraft des Drucktisches (1) und der Führungswalzen (5) unabhängig voneinander regelbar ist.
4. Filmdruckmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungswalzen (5) durch einen gemeinsamen Antrieb verbunden sind.
5. Filmdruckmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der bzw. die Drucktisch (e) (3) lotrecht angeordnet ist (sind).
6. Filmdruckmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der magnetische Drucktisch (1) kreisbogenförmig ausgebildet und im Inneren eines aus nichtmagnetischem Werkstoff hergestellten, antreibbaren Hohlzylinders (16) von dünner Wandstärke angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
<5(9O9· 730/3 2.60
DE19581075545D 1958-09-26 1958-09-26 Filmdruckmaschine mit endlosen Schablonen Pending DE1075545B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK0035850 1958-09-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1075545B true DE1075545B (de) 1960-02-18

Family

ID=95705392

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19581075545D Pending DE1075545B (de) 1958-09-26 1958-09-26 Filmdruckmaschine mit endlosen Schablonen

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DE (1) DE1075545B (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1135927B (de) 1958-11-05 1962-09-06 Rupert Kraft Vorrichtung zum Behandeln, z. B. zum Bedrucken, Beschichten oder Kaschieren, flaechenartiger Materialien
DE1220443B (de) 1963-11-07 1966-07-07 Thompson Werke G M B H Vorrichtung zum Bedrucken von Schlaeuchen oder Folien aus Kunststoff
DE1224334B (de) * 1962-04-04 1966-09-08 Prec Screen Machines Inc Siebdruckverfahren und -vorrichtung
US3566784A (en) * 1967-05-26 1971-03-02 Zimmer Johannes Squeegee device
EP0699526A1 (de) * 1994-08-10 1996-03-06 Hiruta Kengo Siebdruckvorrichtung
WO2025185985A1 (de) * 2024-03-05 2025-09-12 Robert Bosch Gmbh Verfahren zur herstellung einer dichtung und/oder klebestruktur auf einem substrat

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