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DE69400647T2 - Verbesserung in einem Blechbiegeverfahren und zugehörige Maschine - Google Patents

Verbesserung in einem Blechbiegeverfahren und zugehörige Maschine

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DE69400647T2
DE69400647T2 DE69400647T DE69400647T DE69400647T2 DE 69400647 T2 DE69400647 T2 DE 69400647T2 DE 69400647 T DE69400647 T DE 69400647T DE 69400647 T DE69400647 T DE 69400647T DE 69400647 T2 DE69400647 T2 DE 69400647T2
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Germany
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bending
sheet metal
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holding device
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SIPA Industrializzazione Progettazione e Automazione SpA
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SIPA Industrializzazione Progettazione e Automazione SpA
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D5/00Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves
    • B21D5/04Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves on brakes making use of clamping means on one side of the work
    • B21D5/045With a wiping movement of the bending blade
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D5/00Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves
    • B21D5/04Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves on brakes making use of clamping means on one side of the work
    • B21D5/042With a rotational movement of the bending blade

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein neues Blechbiegeverfahren für Metallplatten insbesondere zur Herstellung von Biegungen mit einem Winkel tiber 90º am End- bzw. Kantenabschnitt von Blechplatten mit länglicher Form, das vorwiegend durch numerisch gesteuertes Pressen ausgeführt wird, sowie die Maschinen, mit denen dieses Verfahren ausgeführt wird.
  • Beim Preßbiegen handelt es sich um ein bekanntes Verfahren in der Blechformindustrie, wo es auf annähernd die gleiche Weise von verschiedenen Herstellern eingesetzt wird, wobei lediglich geringfügige Unterschiede aufgrund verschiedener Automatisierungsgrade bestehen, die die entsprechenden Herstellungsverfahren aufweisen.
  • Ein derartiges Verfahren beruht im wesentlichen auf dem folgenden Herstellungszyklus, der im folgenden kurz erläutert wird, um einen Vergleich mit dem Zyklus gemäß der vorliegenden Erfindung zu erleichtern, der weiter unten beschrieben wird.
  • Im wesentlichen wird das Metallbiegeverfahren in zwei einzelnen Phasen ausgeführt, die aus dem Auflegen der zu biegenden Blechplatte auf einen geeigneten Amboß, der in der Technik allgemein unter der Bezeichnung "Dieder" (dihedron) bekannt ist und dementsprechend mit einer winkligen Konkavität versehen ist, und aus dem Abwärtshub eines Kolbens bestehen, der ein entsprechend geformtes Werkzeug trägt, das an seinem nach unten gerichteten Ende angebracht und in der Technik allgemein unter der Bezeichnung "Messer" bekannt ist.
  • Im allgemeinen haben die winklige Konkavität des Dieders und des Messers eine Form, durch die sie vollständig ineinanderpassen.
  • Der zunehmend ausgeübte Druck des Messers auf die Blechplatte, bei dem der Dieder als entgegenwirkendes und formendes Element wirkt, führt zum gewünschten Biegen und zur plastischen Verformung der Blechplatte, wobei letztere, wie jeder Fachmann weiß, von den Elementen eingeklemmt wird. Jedoch ist der Einsatz dieses Verfahrens auf das Biegen von relativ kleinen Blechplatten beschränkt. Im allgemeinen gilt die folgende Faustregel: je größer der Biegewinkel, desto kleiner die Blechplatte.
  • Probleme treten daher dann auf, wenn größere Blechplatten bearbeitet werden sollen, und insbesondere dann, wenn die Endbzw. Kantenabschnitte von länglich geformten Blechplatten vorzugsweise in einem Blechbiegevorgang über 90º hinaus gebogen werden sollen, d.h. "Unterschnitte" erzeugt werden sollen.
  • Es ist theoretisch möglich, den End- bzw. Kantenabschnitt einer Blechplatte in einem Blechbiegevorgang um einen solchen großen Winkel zu biegen. Dafür wäre es jedoch erforderlich, daß die Platte bei dem Vorgang nicht eingeklemmt wird, sondern im Gegenteil frei bleibt, und dies hätte wiederum eine Reihe unerwünschter Folgen. In diesem Fall würde das Eindringen des Messers in den Dieder und die dadurch bewirkte Verformung der dazwischen befindlichen Blechplatte dazu führen, daß der "Längen"-Abschnitt der Platte, d.h. der Abschnitt, der eigentlich nicht vom Biegevorgang betroffen ist, um einen Winkel gedreht wird, der der gewünschten Neigung der Biegung entspricht.
  • Dies hat eine Reihe unvermeidlicher Nachteile zur Folge: einerseits wird eine erhebliche Aufwärtsbewegung durch die Drehung der Blechplatte aufgrund des Blechbiegevorgangs im allgemeinen wegen des erheblichen Platzbedarfs, den dies auch im Zusammenhang mit den darum herum erforderlichen Sicherheitsflächen zur Folge hätte, als unannehmbar angesehen. Andererseits kann, wenn die Blechplatte relativ lang ist, ihre Aufwärtsbewegung dazu führen, daß sich die Platte in der Nähe der Biegelinie aufgrund der Biege- bzw. Knicklast, die durch das Gewicht des angehobenen Abschnitts der Blechplatte wirkt, durchbiegt. In der Praxis ist es daher nicht möglich, eine End- bzw. Kantenbiegung bei einer Blechplatte mit großen Biegewinkeln, insbesondere mit Biegewinkeln über 90º oder Unterschnitten, in einem einzelnen Blechbiegevorgang herzustellen und die Platte dabei in ihrer horizontalen Position zu halten.
  • Aus JP 59-33032 ist eine Biegemaschine bekannt, mit der ein langes Blech unter Verwendung eines Biegestempels gebogen werden kann, der mit einem Nockenmechanismus versehen ist und geneigte Form aufweist. Für diese Maschine ist des weiteren eine Vielzahl von stempelführungen 6 erforderlich, so daß die Maschine komplizierter, weniger kompakt und weniger flexibel wird.
  • Des weiteren muß für jede herzustellende Form von Endbiegung ein spezieller Werkzeugsatz eingesetzt werden, d.h., ein spezielles Messer und ein entsprechender Dieder. Dies führt natürlich sowohl aufgrund der erforderlichen Anzahl von Werkzeugsätzen als auch ihres Austauschs bzw. ihrer Einrichtung bei jeder Modelländerung in der Produktion zu erheblichen Kosten.
  • Es ist daher wünschenswert und eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Blechbiegeverfahren zu schaffen, mit dem alle obenerwähnten Nachteile aufgehoben werden, und mit dem insbesondere der Längenabechnitt der Blechplatte konstant in seiner horizontalen Ebene gehalten werden kann, und das zuverlässig, kostengünstig und mit derzeit zur Verfügung stehenden Verfahren und Einrichtungen leicht umsetzbar ist, sowie eine Maschine zu schaffen, mit der das Verfahren ausgeführt werden kann.
  • Zum besseren Verständnis der vorliegenden Erfindung wird sie im folgenden lediglich als nichteinschränkendes Beispiel beschrieben, wobei auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen wird, bei denen:
  • Fig. 1 eine schematische Ansicht einer Maschine gemäß der vorliegenden Erfindung in ihrer Ausgangsstellung ist;
  • Fig. 2, 3, 4 und 5 Ansichten sind, die vier folgende Funktionsstellungen der Maschine gemäß der vorliegenden Erfindung zeigen.
  • Das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung beruht im wesentlichen auf der Tatsache, daß der Biegevorgang in drei einzelnen Phasen durchgeführt wird, wobei in der ersten Phase ein Blechhalter mittels eines motorgetriebenen Kolbens auf die zu biegende Platte abgesenkt wird, so daß sie fest zwischen dem Blechhalter und einem entsprechenden Amboß gehalten wird, wobei in der zweiten Phase die Abwärtsbewegung des Kolbens fortgesetzt wird, die das Absenken des Blechhalters bewirkt, so daß ein Messer nach unten gedrückt wird, das untere Ende des Messers dann auf die zu biegende Blechplatte auftrifft und so bewirkt, daß sie sich um eine entsprechende Kante des Ambosses herum dreht, so daß die Platte einer ersten Biegung um 90º unterzogen wird, und wobei in der dritten Phase die fortgesetzte Abwärtsbewegung des Kolbens die Drehung und die dadurch bewirkte Absenkung des Messers erzwingt, so daß eines seiner Enden auf die gebogene Seite der Blechplatte drückt, wodurch sie sich weiter um die entsprechende geneigte und einspringende Kante des Abbosses biegt, wie es aus den Darstellungen in den Figuren und der folgenden Beschreibung der Maschine ersichtlich ist.
  • Die beigefügten Figuren stellen, wie zu sehen ist, eine Maschine dar, die die folgenden Elemente umfaßt:
  • 1 Zu biegende Blechplatte
  • 1a Kantenabschnitt der Platte, der um einen Winkel von 90º gebogen ist
  • 1b Kantenabschnitt der Platte, der um einen Winkel über 90º gebogen ist
  • 2 Amboß bzw. Dieder
  • 3 Druckerzeugender und -übertragender Kolben
  • 4 Blechhalter
  • Feder, die Druck von Kolben 3 auf Blechhalter 4 überträgt
  • 6 Druckbolzen, der auf Messer 11 wirkt
  • 7 Kopf des Bolzens 6
  • 8 Gegenlager des Kopfes 7 des Bolzens 6 zum Hebel 11a
  • 9 Bewegungsstrecke des Bolzens 6
  • 10 Drehstange von Messer 11
  • 11 Messer zum Biegen des Kantenabschnitts 1a, 1b von Platte 1
  • 11a Betätigungshebel für Messer 11
  • 12 Unteres wirksames Ende von Messer 11
  • 13 Endbiegespitze von Messer 11
  • 14 Feder, die Drehung von Messer 11 entgegenwirkt
  • Untere einspringende Kante von Amboß 2.
  • Diese Elemente sind miteinander verbunden und arbeiten wie folgt:
  • Zum Beginn des Verfahrens (Fig. 1) liegt die Blechplatte 1 auf dem Amboß 2 auf. Der Blechhalter 4 und der Kolben 3 sind durch einen Freiraum zur gegenseitigen Verschiebung getrennt und durch eine Feder 5 und eine Stange 5a miteinander verbunden, deren Zweck, Funktion und Eigenschaften weiter unten erläutert werden.
  • Der Körper des Kolbens 3 wird angehoben, und dadurch werden sowohl die Feder 5 des Blechhalters 4, die zwischen dem Blechhalter und dem Kolben 3 angeordnet ist, als auch die Feder 14, die dem Messer 11 entgegenwirkt und zwischen dem Hebel ha des Messers und dem Kolben 3 angeordnet ist, ausgedehnt, d.h. entspannt, da sie als Druckfedern arbeiten. Das Messer 11 und sein Betätigungshebel 11a sind über die stange 10, die fest an dem Kolben angebracht ist, mit dem Kolben 3 verbunden, wobei die Stange das Kraftübertragungselement ist, das bewirkt, daß sich das Messer und der Hebel in bezug auf den Kolben 3 drehen.
  • Der Druckbolzen 6, der an seinem oberen Abschnitt fest mit dem Blechhalter verbunden ist, befindet sich am unteren Ende seines Hubs in bezug auf den Kolben 3, der Blechhalter 4 nimmt eine angehobene Position in bezug auf die Blechplatte 1 ein, während das Messer 11, das sich im Ruhezustand befindet, eine im wesentlichen vertikale Position einnimmt und aufgrund der Wirkung der Feder 14, die den Betätigungshebel 11 an ein entsprechendes Gegenlager (nicht dargestellt) drückt, das sich am Kolben 3 befindet, in seine im Uhrzeigersinn äußerste Stellung gedreht ist. Das untere Ende 12 des Messers 11 ist von der Blechplatte um einen Abstand entfernt, der größer ist als der Abstand, der die Platte von der Unterseite des Blechhalters 4 trennt.
  • In der nächsten Phase des Verfahrens (Fig. 2) wird der druckerzeugende und -übertragende Kolben 3 abgesenkt, bis der Blechhalter 4 mit der Blechplatte 1 in Kontakt kommen kann. Alle anderen Elemente des Systems verbleiben hingegen in unveränderter Stellung in Bezug zueinander.
  • Durch weitere Abwärtsbewegung (Fig. 3) führt der Kolben 3 einen weiteren Abwärtshub über eine Strecke aus, die dem Höhenunterschied "L" zwischen der Unterseite des Blechhalters 4 und dem unteren Ende 12 des Messers 11 entspricht, so daß die Feder 5 zusammengedrückt wird. In dieser Phase des Verfahrens bewegt sich das untere Ende 12 des Messers 11, das durch die Stange 10 betätigt wird, nach unten und kommt mit dem vorstehenden Kantenabschnitt der Platte 1 in Kontakt, ohne jedoch bereits Druck darauf auszuüben. Des weiteren wird die Feder 14 zwischen dem Hebel ha und dem Kolben 3 nicht zusammengedrückt, da noch keine Last auf sie wirkt, weil der Kopf 7 des Bolzens 6 das Gegenlager 8 noch nicht erreicht hat, das sich an der Unterseite des Hebels 11a befindet.
  • In der folgenden Phase (Fig. 4) drückt der druckerzeugende und -übertragende Kolben 3, der sich weiter nach unten bewegt, über die Stange 10 das Messer 11 weiter nach unten, so daß das untere Ende 12 des Messers 11 nunmehr auf den Kantenabschnitt 1a der Blechplatte, der über den Amboß 2 hinaussteht, drücken und ihn um einen Winkel von 90º entgegen dem Uhrzeigersinn biegen kann.
  • Die weitere Abwärtsbewegung des Kolbens 3 bei Fortsetzung seines Abwärtshubs auch nachdem der Blechhalter die Blechplatte erreicht hat und das untere Ende 12 des Messers 11 auf den vorstehenden Kantenabschnitt der Blechplatte 1 nach unten bewegt wurde, wird durch die Tatsache ermöglicht, daß es einen freien Bewegungsraum zwischen dem Kolben und dem Blechhalter gibt, wobei der Raum teilweise durch die druckübertragende Feder 5 eingenommen wird, wobei die druckübertragende Feder 5 durch die koaxiale Stange 5a und den Bolzen 6 eingenommen wird.
  • Der Abwärtshub des druckerzeugenden und -übertragenden Kolbens 3 wird bis zu dem Punkt fortgesetzt (Fig. 5), an dem der Bolzen 6, der starr mit dem Blechhalter 4 verbunden ist, mit seinem Kopf 7 an dem Gegenlager 8 anschlägt. Von diesem Punkt an bewirkt die weitere Abwärtsbewegung des Kolbens 3, daß der Kqpf 7 des Bolzens 6 dementsprechend an das Gegenlager 8 drückt, und dadurch wiederum wird der Hebel 11a nach oben gedrückt, so daß letzterer, der an der Stange 10 gelagert ist, die an dem Kolben 3 angebracht ist, seinerseits bewirkt, daß sich so das Messer 11, und insbesondere seine Endspitze 13, entgegen dem Uhrzeigersinn dreht.
  • Die Endspitze des Messers, die bereits mit dem Kantenabschnitt 1a der Platte in Kontakt ist, die soeben im rechten Winkel gebogen wurde, übt einen Drehdruck entgegen dem Uhrzeigersinn auf diesen Kantenabschnitt aus, so daß der Kantenabschnitt (1b) der Platte weiter um die Kante des Ambosses herum auf die einspringende geneigte Kante 15 zu gebogen wird, ohne jedoch letztere zu berühren, und daher die gewünschte Neigung erhält, die, abgesehen von den Maßen der verschiedenen obenbeschnebenen Bauteile auch von der speziellen Zeitsteuerung der verschiedenen Betätigungselemente und Bewegungen der Maschine abhängt, die durch die numerische Steuerung möglich wird.
  • Wenn dieser letzte Vorgang abgeschlossen ist, wird die Maschine in ihre in Fig. 1 dargestellte Ausgangsstellung zurückgeführt, indem lediglich der Kolben 3 angehoben wird, so daß sich letzterer mit den verschiedenen obenerwähnten Funktionselementen der Maschine bewegt, indem automatisch in umgekehrter Reihenfolge die oben dargestellten Bewegungen ausgeführt werden, bis die Ausgangsstellungen der Elemente auch aufgrund der Wirkung der Federn 5 und 14 wieder vollständig hergestellt sind.
  • Dieses Verfahren ermöglicht zusammen mit der beschriebenen Maschine die folgenden weiteren Vorteile: einfacheres Biegeverfahren, kürzere Biegezeiten, Einsatz eines einzelnen Ambosses für eine größere Anzahl von Neigungs- bzw. Biegewinkeln, einfacheres Programmieren der gesamten Maschine durch Nutzung der Möglichkeiten, die die numerische Steuerung in diesem Zusammenhang bietet, einfachere und leichtere Umsetzung des Verfahrens, größere Funktionssicherheit und -zuverlässigkeit.
  • Für jeden Fachmann liegt nunmehr auf der Hand, daß der letzte Funktionsablauf zum Zurückstellen der Maschine leicht in die beschriebenen Abläufe integriert werden kann, indem das Steuerungs- und Betätigungssystem der Maschine auf geeignete Weise programmiert wird, wozu ein Fachmann zweifellos in der Lage ist.
  • Des weiteren ist ersichtlich, daß das oben dargestellte Verfahren und die dargestellte Maschine jeder beliebigen Abwandlung und/oder Ergänzung unterzogen werden können, um so eine Reihe von konstruktiven und/oder funktionellen Varianten herzustellen, die als geeignet erscheinen, so beispielsweise eine Aufbauform, die der hier gezeigten und dargestellten entgegengesetzt ist, oder den Einsatz von Federn, die Dehnungs- statt Druckfunktion aufweisen und entsprechend anders angeordnet sind, oder auch eine umgekehrte Anordnung des Bolzens 6, der so an der Bebel 11a angebracht werden kann und auf den Blechhalter 4 wirkt, statt der hier als Beispiel beschriebenen und dargestellten Anordnung.

Claims (4)

1. Biegemaschine zum Biegen einer Platte aus preßbarem Material, die eine Blechhalteeinrichtung (4) umfaßt, die die Platte (1) fest in der horizontalen Ebene zwischen der Blechhalteeinrichtung und einem entsprechenden Amboß (2) hält, und ein messerförmiges Werkzeug (11), das den Biegevorgang ausführt, wobei das Werkzeug (11) eine erste Biegephase durch eine reine Verschiebungsbewegung ausführen kann, und eine zweite Biegephase durch eine kombinierte Verschiebungs-Dreh-Bewegung, wobei in der ersten Biegephase der Kantenabschnitt der Platte um einen Winkel von 90º gebogen wird, und in der zweiten Biegephase der Biegewinkel auf einen beliebigen Winkel über 90º vergrößert wird, und die einen Betätigungskolben (3) umfaßt, der über eine weitere Stange (5a) mit der Blechhalteeinrichtung (4) verbunden ist, die Bewegung des Kolbens (3) nur senkrecht zu der Blechhalteeinrichtung ermöglicht, dadurch gekennzeichnet, daß
- das messerförmige Werkzeug (11) starr mit einem Betätigungshebel (11a) verbunden ist, der sich auf einer Stange (10) dreht, deren Position in bezug auf den Betätigungskolben (3) feststehend ist,
- sich der Hebel (11a) in einen Zwischenraum zwischen dem Kolben und der Blechhalteeinrichtung (4) hinein erstreckt,
- der Hebel durch Kontakt des Kopfes eines Bolzens (6), der an der Blechhalteeinrichtung oder dem Hebel angebracht ist, mit dem Hebel bzw. der Blechhalteeinrichtung betätigt wird.
2. Biegemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine erste Feder (5) vorhanden ist, die den Kolben (3) elastisch von der Blechhalteeinrichtung (4) getrennt hält, und eine zweite Feder (14) vorhanden ist, die den Kolben (3) von dem Abschnitt des Hebels, der dem Anbringungsteil des messerförmigen Werkzeugs gegenüberliegt, elastisch getrennt hält.
3. Biegemaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das messerförmige Werkzeug (11) mit einer Unterseite (12) versehen ist, die im wesentlichen flach ist, und sein Ende (13), das der Blechhalteeinrichtung zugewandt ist, einen spitzen Winkel aufweist.
4. Biegemaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen der Unterseite (12) und der Platte (1) kleiner ist als der Abstand zwischen entsprechenden Kontaktpunkten an dem Kopf (7) des Bolzens (6) und dem Gegenlager (8) des Hebels (11a), wenn sich der Betätigungskolben (3) in der höchstmöglichen Stellung befindet.
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