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DE69400553T2 - Nicht-reduzierbare dielektrische keramische Zusammensetzung - Google Patents

Nicht-reduzierbare dielektrische keramische Zusammensetzung

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Publication number
DE69400553T2
DE69400553T2 DE69400553T DE69400553T DE69400553T2 DE 69400553 T2 DE69400553 T2 DE 69400553T2 DE 69400553 T DE69400553 T DE 69400553T DE 69400553 T DE69400553 T DE 69400553T DE 69400553 T2 DE69400553 T2 DE 69400553T2
Authority
DE
Germany
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sample
dielectric
capacitance
composition
main component
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE69400553T
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English (en)
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DE69400553D1 (de
Inventor
Yukio Hamaji
Harunobu Sano
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Murata Manufacturing Co Ltd
Original Assignee
Murata Manufacturing Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Murata Manufacturing Co Ltd filed Critical Murata Manufacturing Co Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE69400553D1 publication Critical patent/DE69400553D1/de
Publication of DE69400553T2 publication Critical patent/DE69400553T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B35/00Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products
    • C04B35/01Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products based on oxide ceramics
    • C04B35/48Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products based on oxide ceramics based on zirconium or hafnium oxides, zirconates, zircon or hafnates
    • C04B35/49Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products based on oxide ceramics based on zirconium or hafnium oxides, zirconates, zircon or hafnates containing also titanium oxides or titanates
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G4/00Fixed capacitors; Processes of their manufacture
    • H01G4/002Details
    • H01G4/018Dielectrics
    • H01G4/06Solid dielectrics
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    • H01G4/12Ceramic dielectrics
    • H01G4/1209Ceramic dielectrics characterised by the ceramic dielectric material
    • H01G4/1236Ceramic dielectrics characterised by the ceramic dielectric material based on zirconium oxides or zirconates
    • H01G4/1245Ceramic dielectrics characterised by the ceramic dielectric material based on zirconium oxides or zirconates containing also titanates

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Description

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine nicht-reduzierbare dielektrische Keramikzusammensetzung und insbesondere auf eine nicht-reduzierbare dielektrische Keramikzusammensetzung, die für monolithische Keramikkondensatoren verwendet wird.
  • 2. Beschreibung des Stands der Technik
  • Monolithische Keramikkondensatoren werden im allgemeinen durch folgende Schritte hergestellt: zuerst Vorbereiten von dielektrischen Keramikgrünschichten mit einer dielektrischen Keramikzusammensetzung, beispielsweise einer Zusammensetzung, die hauptsächlich aus Bariumtitanat besteht, Aufbringen eines leitfähigen Materials für eine innere Elektrode auf eine Oberfläche jeder Grünschicht, Stapeln der Grünschichten, Verbinden derselben durch Thermokompression, Schneiden des resultierenden mehrschichtigen Körpers in Keramikkondensator-Grünchips, nachfolgendes Brennen der Grünchips in Luft bei 1250 bis 1350ºC, um Kondensatorchips mit inneren Elektroden zu bilden, und schließlich Bilden äußerer Elektroden, die mit den inneren Elektroden verbunden sind, auf gegenüberliegenden Seiten von jedem der Kondensatorchips, um monolithische Keramikkondensatoren fertigzustellen.
  • Folglich muß ein leitfähiges Material für innere Elektroden solche Bedingungen erfüllen, daß (a) dasselbe einen Schmelzpunkt aufweist, der höher ist als eine Sintertemperatur der dielektrischen Keramik, da die inneren Elektroden zusammen mit dem dielektrischen Keramikmaterial gebrannt werden; und daß (b) dasselbe weder oxidiert noch mit der dielektrischen Keramik reagiert, selbst in einer Oxidationsatmosphäre mit einer hohen Temperatur.
  • Um derartige Anforderungen zu erfüllen, wurden edle Metalle, beispielsweise Platin, Gold, Palladium und deren Legierungen, als ein leitfähiges Material für die inneren Elektroden verwendet. Derartige edle Metalle liefern zufriedenstellende Charakteristika, wobei die Verwendung derselben jedoch für alle praktischen Zwecke zu aufwendig ist. D.h., daß die Verwendung eines derart edlen Metalls der größte Faktor ist, der den Anstieg der Herstellungskosten von monolithischen Keramikkondensatoren bestimmt, da die Kosten der inneren Elektroden von 30 bis 70% der Herstellungskosten der monolithischen Keramikkondensatoren betragen.
  • Andere Metalle mit einem hohen Schmelzpunkt sind unedle Metalle wie z.B. Ni, Fe, Co, W und Mo, wobei dieselben jedoch in einer Oxidationsatmosphäre hoher Temperatur leicht oxidieren. Wenn ein solches unedles Metall als ein Material für innere Elektroden von monolithischen Keramikkondensatoren verwendet wird, verliert dasselbe folglich die Funktion, als die inneren Elektroden zu dienen, wenn die Grünchips in Luft gebrannt werden. Es ist daher erforderlich, die Grünchips in einer neutralen oder reduzierenden Atmosphäre zu brennen, um ein unedles Metall als ein Material für innere Elektroden von monolithischen Keramikkondensatoren zu verwenden. Jedoch werden die bekannten dielektrischen Keramikmaterialien beträchtlich reduziert und folglich halbleitend (semiconductorized), wenn sie in der reduzierenden Atmosphäre gebrannt werden.
  • Um ein solches Problem zu lösen, wurde in der JP-B-57-42588 vorgeschlagen, ein dielektrisches Keramikmaterial zu verwenden, das eine Bariumtitanat-Festkörperlösung aufweist, deren Verhältnis von Barium-Stellen zu Titan-Stellen größer als das stöchiometrische Verhältnis ist. Ein solches dielektrisches Keramikmaterial wird kaum halbleitend, selbst wenn es in einer reduzierenden Atmosphäre gebrannt wird, wodurch es möglich wird, monolithische Keramikkondensatoren herzustellen, die innere Elektroden aus einem unedlen Material, beispielsweise Nickel, aufweisen. Mit derartigen dielektrischen Keramikmaterialien ist es jedoch aus den folgenden Gründen schwierig, derartige dielektrische Keramikmaterialien zu miniaturisieren.
  • Mit der jüngeren Entwicklung von elektronischen Techniken wurde ein beträchtlicher Fortschritt bei der Miniaturisierung von elektronischen Bauelementen erreicht. Folglich erfordert dies eine Miniaturisierung monolithischer Keramikkondensatoren, ebenso wie anderer elektronischer Teile. Bei den monolithischen Keramikkondensatoren wird die Miniaturisierung im allgemeinen durch die Verwendung eines dielektrischen Keramikmaterials mit einer hohen dielektrischen Konstante oder indem die dielektrischen Keramikschichten dünn gemacht werden durchgeführt. Die dielektrischen Keramikmaterialien, wie sie in der JP-B-57-42588 offenbart sind, weisen eine hohe dielektrische Konstante auf, besitzen jedoch eine große Korngröße. Wenn folglich die Dicke der dielektrischen Keramikschichten auf 10 µm oder darunter verringert wird, ist die Anzahl von Kristallkörnern, die in jeder Schicht vorliegen, beträchtlich verringert, was eine Verringerung der Zuverlässigkeit der monolithischen Keramikkondensatoren zur Folge hat.
  • Andererseits offenbart die JP-B-61-101459 eine nicht-reduzierbare dielektrische Keramikzusammensetzung, die aus einer Bariumtitanat-Festkörperlösung besteht, in die ein seltenes Erdelement, beispielsweise La, Nd, Sm und Dy eingefügt wurde. Eine solche Zusammensetzung weist eine feine Korngröße auf, die es ermöglicht, das Verringern der Zuverlässigkeit von monolithischen Keramikkondensatoren zu vermeiden, da die feine Korngröße zu einer Zunahme der Anzahl von Kristallkörnern, die in jeder dielektrischen Schicht vorliegen, beiträgt. Es ist jedoch mit einer derartigen Keramikzusammensetzung unmöglich, eine hohe dielektrische Konstante zu erhalten, wobei die Zusammensetzung, die ein seltenes Erdelement enthält, während eines Brennens einfach zu oxidieren ist.
  • Die EP-A-0 446 814 offenbart eine nicht-reduzierende dielektrische Keramikzusammensetzung, deren Hauptkomponente eine Bariumtitanat-Phase ist, die durch die Oxide von Ba, Ca, Mg, Sr, Ce, Ti und Zr gebildet ist, wobei die Additive Oxide von Mn, Fe, Cr oder Co in einer Menge von 0,02 - 2 mol% pro 100 mol% der Hauptkomponente sind.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Es ist daher eine primäre Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine nicht-reduzierbare dielektrische Keramikzusammensetzung zu schaffen, die eine große dielektrische Konstante, jedoch eine kleine Kristallkorngröße aufweist, und die niemals halbleitend wird, selbst wenn sie in einer reduzierenden Atmosphäre gebrannt wird.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine nicht-reduzierbare dielektrische Keramikzusammensetzung zu schaffen, die es ermöglicht, monolithische Keramikkondensatoren zu miniaturisieren, ohne die Zuverlässigkeit und die Charakteristika zu senken.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine nicht-reduzierbare dielektrische Keramikzusammensetzung geschaffen, die im wesentlichen aus einer Hauptkomponente und zumindest einem Additiv besteht, das aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus Oxiden von Mn, Fe, Cr, Co und Ni besteht, wobei die Hauptkomponente eine Zusammensetzung der folgenden Formel (I) aufweist:
  • {(Ba1-o-q-rSroCapR1qR2r)01+q/2+r/2}m(Ti1-x-yZrxHfy)0&sub2;
  • wobei R1 zumindest ein Element ist, das aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus La, Ce, Nd, Pr und Sm besteht, R2 zumindest ein Element ist, das aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus Dy, Ho, Er, Yb und Y besteht, und wobei o, p, q, r, x, y und m folgende Bedingungen erfüllen: 0 < o &le; 0,32, 0 &le; p &le; 0,20, 0 < q &le; 0,02, 0 < r &le; 0,02, 0 < x &le; 0,24, 0 < y &le; 0,16, 1,00 &le; m &le; 1,03 und 0 < q+r &le; 0,03; der Gehalt des Additivs beträgt 0,02 bis 2,0 mol pro 100 mol der Hauptkomponente, wenn er hinsichtlich der jeweiligen Oxide MnO, Fe&sub2;O&sub3;, Cr&sub2;O&sub3;, CoO und NiO berechnet wird.
  • Die obige Zusammensetzung kann zumindest ein zusätzliches Additiv enthalten, das aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus SiO&sub2; und ZnO besteht, in einer Menge von 0,1 bis 2,0 mol pro 100 mol der Hauptkomponente.
  • Die obige nicht-reduzierbare, dielektrische Keramikzusammensetzung weist eine kleine Korngröße von nicht mehr als 3 µm auf, obwohl sie eine hohe dielektrische Konstante von nicht weniger als 11.000 aufweist, wodurch es möglich wird, die dielektrischen Schichten zu dünnen, ohne eine Abnahme der Anzahl von Kristallkörnern, die in jeder dielektrischen Schicht vorliegen, zu bewirken. Wenn der Gehalt von R1 und R2 erhöht wird, wird der dielektrische Verlust jedoch größer als 1,5% und der Isolationswiderstand wird gesenkt. Dieses Problem kann durch den Zusatz einer bestimmten Menge von MgO in die Hauptkomponente gelöst werden.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ferner eine nicht-reduzierbare dielektrische Keramikzusammensetzung geschaffen, die im wesentlichen aus einer Hauptkomponente und zumindest einem Additiv besteht, das aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus Oxiden von Mn, Fe, Cr, Co und Ni besteht, wobei die Hauptkomponente eine Zusammensetzung der allgemeinen Formel (II) aufweist:
  • (1-a) {(Ba1-o-p-q-rSroCaR1qR2r)O1+q/2+r/2}m(Ti1-x-yZrxHfy)O&sub2; +aMgO
  • wobei R1 zumindest ein Element ist, das aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus La, Ce, Nd, Pr und Sm besteht, R2 zumindest ein Element ist, das aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus Dy, Ho, Er, Yb und Y besteht, und a, o, p, q, r, x, y und m folgende Bedingungen erfüllen: 0< a &le; 0,05, 0 < o &le; 0,32, 0 &le; p &le; 0,20, 0 < q &le; 0,02, 0 < r &le; 0,03, 0 < x &le; 0,24, 0 < y < 0,16, 1,00 &le; m &le; 1,03 und 0 < q+r &le; 0,04; der Gehalt des Additivs beträgt 0,02 bis 2,0 mol pro 100 mol der Hauptkomponente, wenn er hinsichtlich der jeweiligen Oxide MnO, Fe&sub2;O&sub3;, Cr&sub2;O&sub3;, CoO und NiO berechnet wird.
  • Ferner kann die Zusammensetzung zumindest ein zusätzliches Additiv enthalten, das aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus SiO&sub2; und ZnO besteht, in einer Menge von 0,1 bis 2,0 mol pro 100 mol der Hauptkomponente.
  • Die dielektrische Keramikzusammensetzung der vorliegenden Erfindung wird niemals reduziert oder halbleitend, selbst wenn sie in einer reduzierenden Atmosphäre gebrannt wird. Ferner kann die dielektrische Keramikzusammensetzung der vorliegenden Erfindung bei einer Temperatur von nicht mehr als 1300ºC gebrannt werden. Folglich macht es die nicht-reduzierbare dielektrische Keramikzusammensetzung der vorliegenden Erfindung möglich, ein beliebiges unedles Metall als ein Material für innere Elektroden von monolithischen Keramikkondensatoren zu verwenden, was es wiederum möglich macht, die Herstellungskosten von monolithischen Keramikkondensatoren zu senken.
  • Die nicht-reduzierbare dielektrische Keramikzusammensetzung der vorliegenden Erfindung weist eine geringe Korngröße von nicht mehr als drei µm auf, obwohl dieselbe eine hohe dielektrische Konstante von nicht weniger als 9.000 aufweist, wodurch es möglich ist, die dielektrischen Schichten zu dünnen, ohne eine Abnahme der Anzahl von Kristallkörnern, die in jeder dielektrischen Schicht vorliegen, zu bewirken. Folglich macht es die vorliegende Erfindung möglich, monolithische Keramikkondensatoren herzustellen, die eine hohe Zuverlässigkeit aufweisen, wobei sie eine kleine Größe aber eine große Kapazität aufweisen.
  • Die obigen und weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus den folgenden Beispielen offensichtlich.
  • BEISPIEL 1
  • Unter Verwendung von BaCO&sub3;, SrCO&sub3;, CaCO&sub3;, CeO&sub2;, La&sub2;O&sub3;, Nd&sub2;O&sub3;, Dy&sub2;O&sub3;, Ho&sub2;O&sub3;, Er&sub2;O&sub3;, Yb&sub2;O, Y&sub2;O&sub3;, TiO&sub2;, ZrO&sub2;, Hfo&sub2;, MnO, Fe&sub2;O&sub3;, Cr&sub2;O&sub3;, CoO und NiO mit einer Reinheit von nicht weniger als 99,8% als Rohmaterialien wurden Proben dielektrischer Keramikzusammensetzungen auf die folgende Art und Weise vorbereitet:
  • Zuerst wurden die Rohmaterialien BaCO&sub3;, SrCO&sub3;, CaCO&sub3;, CeO&sub2;, La&sub2;O&sub3;, Nd&sub2;O&sub3;, Dy&sub2;O&sub3;, Ho&sub2;O&sub3;, Er&sub2;O&sub3;, Yb&sub2;O&sub3;, Y&sub2;O&sub3;, TiO&sub2;, ZrO&sub2; und NiO gewogen und gemischt, um ein Gemisch für eine Hauptkomponente vorzubereiten, das eine Zusammensetzung aufweist, die durch die allgemeine Formel (I) ausgedrückt ist:
  • {(Ba1-o-p-q-rSroCapR1qR2r)01+q/2+r/2}m(Ti1-x-yZrxHfy)0&sub2;
  • mit den Werten von o, p, g, r, m, x und y, die in Tabelle 1 gezeigt sind. Die übrigen Rohmaterialien MnO, Fe&sub2;O&sub3;, Cr&sub2;O&sub3;, CoO und NiO wurden dem resultierenden Gemisch in Verhältnissen, die in Tabelle 1 gezeigt sind, in der die zugesetzten Mengen des Additivs jeweils in mol pro 100 mol der Hauptkomponente aufgelistet sind, als ein Additiv zugesetzt.
  • Das resultierende Gemisch wurde mit einer Kugelmühle für 16 Stunden naß gemahlen, durch eine Verdampfung getrocknet, bei 1.100ºC für zwei Stunden in Luft kalziniert und danach durch eine Trockenschleifmaschine gebrochen und pulverisiert, um ein kalziniertes Pulver mit einer Partikelgröße von 1 µm oder kleiner vorzubereiten.
  • Dem kalzinierten Pulver wurden geeignete Mengen von reinem Wasser und einem organischen Bindemittel aus Polyvinyl-Acetat zugesetzt und für 16 Stunden mit einer Kugelmühle naß gemahlen und daraufhin granuliert, um eine pulverige Formmasse vorzubereiten. Das Pulver wurde dann unter einem Druck von 2000 Kg/cm² geformt, um Grünpreßlinge eines Durchmessers von 10 mm und einer Dicke von 0,5 mm vorzubereiten. Die Grünpreßlinge wurden in Luft auf 500ºC erwärmt, um das organische Bindemittel durch Verbrennung zu entfernen und dann bei einer Temperatur, die in Tabelle 2 gezeigt ist, für zwei Stunden in einer reduzierenden Atmosphäre, die aus H&sub2;, N&sub2; und Luft mit einem partiellen Sauerstoffdruck von 2 x 10&supmin;¹&sup0; bis 3 x 10&supmin;¹² atm besteht, gebrannt, um Keramikscheiben vorzubereiten. Die resultierenden Keramikscheiben wurden durch ein Abtastelektronenmikroskop mit einer Vergrößerung von 1.500 beobachtet, um die Kristallkorngröße zu bestimmen. Jede Keramikscheibe wurde auf ihren gegenüberliegenden Seiten durch das Aufbringen einer Silberpaste und das nachfolgende Backen derselben bei 600ºC für 30 Minuten in einer Stickstoffatmosphäre mit Silberelektroden versehen, um einen Kondensator vorzubereiten, der als eine Probe für Messungen der elektrischen Eigenschaften verwendet werden soll.
  • Für jede Probe wurden Messungen der dielektrischen Konstante (&epsi;), des dielektrischen Verlustes (tan &delta;), eines Temperaturkoeffizienten (TC) der Kapazität (C) und des Isolationswiderstands durchgeführt. Die dielektrische Konstante und der dielektrische Verlust wurden bei 1 KHz, 1 Vrms bei 25ºC gemessen. Der Temperaturkoeffizient (TC) der Kapazität wurde über dem Temperaturbereich von -25ºC bis 85ºC auf der Basis der Kapazität bei 20ºC zusammen mit dem größten absoluten Wert von TC in dem Bereich von -25ºC bis 85ºC bestimmt. Der Temperaturkoeffizient (TC) der Kapazität war durch die Gleichung TC = &Delta;C/C&sub2;&sub0; gegeben, wobei &Delta;C der Unterschied zwischen der Kapazität bei der gemessenen Temperatur und der bei 20ºC ist, und C&sub2;&sub0; eine Kapazität bei 20ºC ist.
  • Der Isolationswiderstand wurde bei 25ºC und 85ºC nach dem Anlegen einer Gleichspannung von 500 V für 2 Minuten an die Probe gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt, in der der Isolationswiderstand als ein logarithmischer Wert des Volumenwiderstands (log &delta;) gegeben ist.
  • In Tabelle 1 und Tabelle 2 sind Proben mit einem Sternchen diejenigen, die eine Zusammensetzung außerhalb des Bereichs der vorliegenden Erfindung aufweisen. Tabelle 1 Tabelle 1 (Fortsetzung) Tabelle 2 Tabelle 2 (Fortsetzung)
  • Wie aus den obigen Ergebnissen zu sehen ist, weist die nicht-reduzierbare dielektrische Keramikzusammensetzung der vorliegenden Erfindung eine hohe dielektrische Konstante gleich oder größer als 11.000, einen geringen Verlust-Tangens gleich oder kleiner als 2,0% und einen guten Temperaturkoeffizienten der Kapazität auf, der die Anforderungen der V-Charakteristika in dem Temperaturbereich von -25ºC bis +85ºC erfüllt, die durch den japanischen Industriestandard (JIS) definiert sind.
  • Außerdem besitzt die Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung einen hohen Isolationswiderstandswert, dessen logarithmischer Wert gleich oder größer als 12 ist. Ferner kann die Zusammensetzung bei einer relativ geringen Temperatur von nicht mehr als 1300ºC gesintert werden und weist eine kleine Korngröße von 3 µm oder darunter auf, was es möglich macht, die dielektrischen Schichten der monolithischen Keramikkondensatoren zu dünnen.
  • Die Hauptkomponente der nicht-reduzierbaren dielektrischen Keramikzusammensetzung wurde aus den folgenden Gründen auf diejenigen begrenzt, die eine Zusammensetzung aufweisen, die durch die allgemeine Gleichung (I) ausgedrückt ist:
  • Wenn der molare Bruchteil von Sr, o, 0 ist, wie bei der Probe Nr. 1, wird die dielektrische Konstante kleiner als 11.000, der dielektrische Verlust übersteigt 2,0% und der Temperaturkoeffizient der Kapazität wird groß. Wenn o 0,32 überschreitet, wie bei der Probe Nr. 18, wird die dielektrische Konstante kleiner als 11.000 und der Temperaturkoeffizient der Kapazität wird groß und erfüllt nicht die Anforderungen der F-Charakteristika, die durch JIS definiert sind.
  • Wenn der polare Bruchteil von Ca, p, 0,20 überschreitet, wie bei der Probe Nr. 19, werden die Sintereigenschaften der dielektrischen Keramikzusammensetzung schlecht.
  • Wenn der molare Bruchteil von R1, q, 0 ist, wie bei der Probe Nr. 2, übersteigt die Kristallkorngröße 3 µm, was es wiederum unmöglich macht, die dielektrischen Schichten für monolithische Keramikkondensatoren zu dünnen. Wenn g 0,02 übersteigt, wir bei der Probe Nr. 20, übersteigt der dielektrische Verlust 2,0% und der Isolationswiderstand bei 25ºC oder 85ºC wird geringer.
  • Wenn der molare Bruchteil von R2, r, 0 ist, wie bei der Probe Nr. 3, wird die dielektrische Konstante geringer als 11.000 und der Temperaturkoeffizient der Kapazität wird groß. Wenn r 0,02 übersteigt, wie bei der Probe Nr. 21, übersteigt der dielektrische Verlust 2,0% und der Isolationswiderstand wird geringer.
  • Wenn die Summe der molaren Bruchteile von R1 und R2, d.h. q+r, 0,03 übersteigt, wie bei der Probe Nr. 22, wird die Zusammensetzung reduziert und halbleitend, wenn sie in einer reduzierenden Atmosphäre gebrannt wird, wodurch der Isolationswiderstand beträchtlich gesenkt wird.
  • Wenn der molare Bruchteil von Zr, x, 0 ist, wie bei der Probe Nr. 4, wird die dielektrische Konstante geringer als 11.000 und der Temperaturkoeffizient der Kapazität wird groß. Wenn x 0,24 übersteigt, wie bei der Probe Nr. 23, werden die Sintereigenschaften gesenkt und die dielektrische Konstante wird kleiner als 11.000.
  • Wenn der molare Bruchteil von Hf, y, 0 ist, wie bei der Probe Nr. 5, wird die dielektrische Konstante geringer als 11.000. Wenn y 0,16 übersteigt, wie bei der Probe Nr. 24, erfüllt der Temperaturkoeffizient der Kapazität nicht die Anforderungen der F-Charakteristika, die durch JIS definiert sind.
  • Wenn das molare Verhältnis {(Ba1-o-p-q-rSroCapR1qR2r) o1+q/2+r/2} zu (Ti1-x-yZrxHfy)O&sub2;, d.h. m, geringer als 1,00 ist, wie bei der Probe Nr. 7, wird der Isolationswiderstand gesenkt, da die Zusammensetzung reduziert und halbleitend wird, wenn sie in einer reduzierenden Atmosphäre gebrannt wird. Andererseits werden, wenn m 1,03 übersteigt, wie bei der Probe Nr. 26, die Sintereigenschaften beträchtlich gesenkt. Folglich wurde das molare Verhältnis der Barium-Stellen zu den Titan-Stellen auf einen Wert in einen Bereich von 1,000 bis 1,03 begrenzt.
  • Wenn die zugesetzte Menge des Additivs MnO, Fe&sub2;O&sub3;, Cr&sub2;O&sub3;, CoO und NiO geringer als 0,02 mol pro 100 mol der Hauptkomponente ist, wie bei der Probe Nr.6, wird ferner der Isolationswiderstand bei 85ºC und darüber gering, was eine Absenkung der Zuverlässiqkeit bei einer Langzeitverwendung bei hohen Temperaturen zur Folge hat. Wenn die zugesetzte Menge des obigen Additivs 2,0 mol pro 100 mol der Hauptkomponente übersteigt, wie bei der Probe Nr. 25, übersteigt der dielektrische Verlust 2,0% und der Isolationswiderstand wird gesenkt. Aus diesen Gründen wurde die zugesetzte Menge des Additivs auf einen Wert in einem Bereich von 0,02 bis 2,0 mol pro 100 mol der Hauptkomponente begrenzt.
  • BEISPIEL 2
  • Unter Verwendung von kalzinierten Pulvern der Proben mit den Nummern 2, 3, 15 und 17, die in Beispiel 1 vorbereitet wurden und Partikelgrößen von nicht mehr als 1 µm aufweisen, wurden monolithische Keramikkondensatoren auf die folgende Art und Weise vorbereitet.
  • Getrennt von dem Obigen wurde unter Verwendung von BaCO&sub3;, SrCO&sub3;, CaCO&sub3;,TiO&sub2;, ZrO&sub2;, HfO&sub2;, MnO und NiO mit einer Reinheit von nicht weniger als 99,8% als Rohmaterialien ein kalziniertes Pulver für eine Vergleichsprobe Nr. 27 auf die folgende Art und Weise vorbereitet: die Rohmaterialien wurden gewogen und gemischt, so daß das resultierende Produkt eine zusammensetzung von 100 mol {(Ba0,92Sr0,06Ca0,02)O}1,01 (Ti0,83Zr0,16Hf0,01)O&sub2; + 0,3 mol MnO + 0,1 mol NiO aufweist. Das resultierende Gemisch der Rohmaterialien wurde mittels einer Kugelmühle für 16 Stunden naß gemahlen, durch eine Verdampfung getrocknet, in Luft bei 1.100ºC für zwei Stunden kalziniert und dann mittels einer Trockenschleifmaschine gebrochen und pulverisiert, um ein kalziniertes Pulver mit einer Partikelgröße von 1 µm oder darunter vorzubereiten.
  • Jedes kalzinierte Pulver wurde mit einer Kugelmühle für 16 Stunden zusammen mit einer geeigneten Menge Polyvinyl-Butyral-Harz, das in Ethylalkohol aufgelöst ist, naß gemahlen, um einen Keramikschlicker vorzubereiten. Nachfolgend wurde der Schlicker durch ein Rakelmesserverfahren in eine Schicht gebildet, getrocknet und dann geschnitten, um Keramikgrünschichten mit einer Dicke von 18 µm vorzubereiten.
  • Eine leitfähige Paste, die Ni enthält, wurde als ein leitfähiges Material mittels eines Siebdruckens auf eine Oberfläche jeder Keramikgrünschicht aufgebracht, um eine Schicht aus einer leitfähigen Paste für innere Elektroden zu bilden. Nachfolgend wurden 19 Schichten der resultierenden gedruckten Grünschichten gestapelt, durch eine Thermokompression zusammen mit zwei nicht-bedruckten Grünschichten, die auf die gegenüberliegenden Oberflächen des Stapels gegeben wurden, verbunden und nachfolgend in Stücke geschnitten, um Grünchips für monolithische Keramikkondensatoren zu bilden. Die Grünchips wurden in einem elektrischen Ofen in einer Stickstoffatmosphäre bei 350ºC gebrannt, um das Bindemittel zu verbrennen und nachfolgend bei einer Temperatur, die in Tabelle 3 gezeigt ist, für zwei Stunden in einer reduzierenden Atmosphäre, die aus einem gemischten Gas aus N&sub2;, H&sub2; und Luft bestand, mit einem partiellen Sauerstoffdruck von 2 x 10&supmin;¹&sup0; bis 3 x 10&supmin;¹² atm, gebrannt, um monolithische Keramikkondensatorchips vorzubereiten.
  • Die resultierenden Kondensatorchips wurden durch ein Abtastelektronenmikroskop mit einer Vergrößerung von 1.500 beobachtet, um die Kristallkorngröße zu bestimmen.
  • Die Kondensatorchips wurden auf ihren gegenüberliegenden Seiten durch das Aufbringen einer Silberpaste und das nachfolgende Backen derselben bei 600ºC für 30 Minuten in einer Stickstoffatmosphäre mit externen Elektroden, die mit den inneren Elektroden verbunden sind, versehen, um einen monolithischen Keramikkondensator zu erzeugen.
  • Die somit vorbereiteten monolithischen Keramikkondensatoren weisen die folgenden Abmessungen und Bestandteile auf:
  • Breite: 1,6 mm
  • Länge: 3,2 mm
  • Dicke: 1,2 mm
  • Dicke jeder dielektrischen Schicht: 15 µm
  • Anzahl wirksamer dielektrischer Schichten: 19 Schichten
  • Oberfläche der inneren Elektrode: 2,1 mm²
  • Die dielektrische Konstante (&epsi;) und der dielektrische Verlust (tan &delta;) wurden bei 1 KHz, 1 Vrms bei 25ºC gemessen. Der Isolationswiderstand (R) wurde nach dem Anlegen einer Gleichspannung von 16 V an die Probe für zwei Minuten bei 25ºC und 85ºC gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 3 gezeigt, in der der Isolationswiderstand als das Produkt des Isolationswiderstands und der Kapazität (CR) angegeben ist.
  • Der Temperaturkoeffizient (TC) der Kapazität wurde auf der Basis der Kapazität bei 20ºC zusammen mit dem größten absoluten Wert von TC in dem Bereich von -25ºC bis 85ºC über dem Temperaturbereich von -25ºC bis 85ºC bestimmt. Der Temperaturkoeffizient (TC) der Kapazität war durch die Gleichung TC = &Delta;C/C&sub2;&sub0; gegeben, wobei &Delta;C die Differenz zwischen der Kapazität bei der gemessenen Temperatur und der bei 20ºC ist, und C&sub2;&sub0; eine Kapazität bei 20ºC ist.
  • Ein Hochtemperatur-Belastungslebensdauertest wurde durch das Anlegen einer Gleichspannung von 150 V bei 150ºC an die Probe durchgeführt. Ein Ausfall der Probe, d.h. eines Kondensators, wurde angenommen, wenn der Isolationswiderstand unter 10&sup6; &Omega; fiel. Die Hochtemperatur-Belastungslebensdauer ist als ein Mittelwert der Daten für 36 Chips angegeben.
  • Die Kapazität jeder Probe wurde vor und nach einem Hochtemperatur-Belastungstest gemessen, der durch das Anlegen einer Gleichspannung von 32 V für 1.000 Stunden bei 85ºC an die Probe durchgeführt wurde. Aus den Daten wurde eine Änderungsrate der Kapazität durch die Gleichung (&Delta;C'/C&sub0;) x 100 bestimmt, mit &Delta;C' = C&sub1;&sub0;&sub0;&sub0;-C&sub0;, C&sub1;&sub0;&sub0;&sub0; eine Kapazität ist, die nach dem Test gemessen wurde, und C&sub0; eine Kapazität ist, die vor dem Test gemessen wurde. Tabelle 3
  • Wie aus den Ergebnissen, die in Tabelle 3 gezeigt sind, zu sehen ist, weisen die monolithischen Keramikkondensatoren, die die nicht-reduzierbare dielektrische Keramikzusammensetzung der vorliegenden Erfindung aufweisen, eine hohe dielektrische Konstante und einen geringen dielektrischen Verlust (tan&delta;) auf, und besitzen gute Temperaturcharakteristika, da der Temperaturkoeffizient der Kapazität (&Delta;C/C&sub2;&sub0;) die Anforderungen der F-Charakteristika, die durch JIS definiert sind, in dem Temperaturbereich von -25ºC bis +85ºC erfüllen. Außerdem weist die Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung einen hohen Isolationswiderstand auf, da das Produkt von C und R bei 25ºC größer als 10000 M&Omega; µF ist und bei 85ºC größer als 5.000 M&Omega; µF ist. Ferner weist die Zusammensetzung eine lange Hochtemperaturlebensdauer von mehr als 100 Stunden auf, wobei die Änderungsrate der Kapazität unter dem Hochtemperaturbelastungstest geringer als 10% ist.
  • Im Gegensatz dazu weist die Probe Nr. 2, die kein Element R1 enthält, das aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus La, Ce, Nd besteht, eine kurze Hochtemperaturlebensdauer auf. Die Probe Nr. 3, die kein Element R2 enthält, das aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus Dy, Ho, Er, Yb und Y besteht, weist eine geringe dielektrische Konstante aber einen großen dielektrischen Verlust auf. Außerdem wird die Änderungsrate der Kapazität groß, wenn der Kondensator für 1.000 Stunden dem Hochtemperaturbelastungstest unterworfen ist.
  • Die Probe, die kein Element von R1 und R2 enthält, weist eine kurze Hochtemperaturlebensdauer, aber eine große Änderungsrate der Kapazität auf. Folglich ist zu sehen, daß das zusätzliche Hinzufügen von R1 und R2 dazu beiträgt, sowohl die Hochtemperaturlebensdauer als auch die Änderungsrate der Kapazität aufgrund der Alterung während des Belastungslebensdauertests zu verbessern.
  • BEISPIEL 3
  • Unter Verwendung von BaCO3, SrCO&sub3;, CaCO&sub3;, CeO&sub2;, La&sub2;O&sub3;, Nd&sub2;O&sub3;, Pr&sub6;O&sub1;&sub1;, Sm&sub2;O&sub3;, Dy&sub2;O&sub3;, Ho&sub2;O&sub3; Er&sub2;O&sub3;, Yb&sub2;O&sub3;, Y&sub2;O&sub3;, TiO&sub2;, ZrO&sub2;, HfO&sub2;, MgO, MnO, Fe&sub2;O&sub3;, Cr&sub2;O&sub3;, CoO und NiO mit einer Reinheit von nicht weniger als 99,8% als Rohmaterialien wurden Proben dielektrischer Keramikzusammensetzungen auf die folgende Art und Weise vorbereitet:
  • die Rohmaterialien BaCO3, SrCO&sub3;, CaCO&sub3;, CeO&sub2;, La&sub2;O&sub3;, Nd&sub2;O&sub3;, Pr&sub6;O&sub1;&sub1;, Sm&sub2;O&sub3;, Dy&sub2;O&sub3;, Ho&sub2;O&sub3;, Er&sub2;O&sub3;, Yb&sub2;O&sub3;, Y&sub2;O&sub3;, TiO&sub2;, ZrO&sub2; und HfO&sub2; wurden gewogen und gemischt, um ein Gemisch für eine elementare Zusammensetzung für eine Hauptkomponente der Gleichung (III) vorzubereiten:
  • {(Ba1-o-p-q-rSroCapR1qR2r)O1+q/2+r/2}m(Ti1-x-yZrxHfy)O&sub2;
  • mit einer Einstellung von o, p, g, r, m, x und y, die in Tabelle 4 gezeigt ist.
  • Das resultierende Gemisch von Rohmaterialien wurde mit einer Kugelmühle für 16 Stunden naß gemahlen, durch Verdampfung getrocknet, bei 1.000ºC für zwei Stunden in Luft kalziniert und dann mittels einer Trockenschleifmaschine pulverisiert, um ein kalziniertes Pulver mit einer Partikelgröße von 1 µm oder darunter vorzubereiten.
  • Den 100 mol des kalzinierten Pulvers wurden die übrigen Rohmaterialien MgO, MnO, Fe&sub2;O&sub3;, Cr&sub2;O&sub3;, CoO und NiO zugesetzt. Die zugesetzten Mengen der Additive sind in Tabelle 5 gezeigt. Danach wurde das resultierende Gemisch, dem geeigneten Mengen von reinem Wasser und einem organischen Bindemittel aus Polyvinyl-Acetat zugesetzt wurden, für 16 Stunden mit einer Kugelmühle naß gemahlen und dann granuliert, um ein Formungspulver vorzubereiten. Das Pulver wurde dann unter einem Druck von 2000 Kg/cm² geformt, um Grünpreßlinge eines Durchmessers von 10 mm und einer Dicke von 0,5 mm vorzubereiten. Die Grünpreßlinge wurden in Luft auf 500ºC erwärmt, um das organische Bindemittel durch Verbrennung zu beseitigen, und danach bei einer Temperatur, die in Tabelle 6 gezeigt ist, für zwei Stunden in einer reduzierenden Atmosphäre, die aus H&sub2;, N&sub2; und Luft besteht, mit einem partiellen Sauerstoffdruck von 2 x 10&supmin;¹&sup0; bis 3 x 10&supmin;¹² atm gebrannt, um Keramikscheiben vorzubereiten.
  • Die resultierenden Keramikscheiben wurden durch ein Abtastelektronenmikroskop mit einer Vergrößerung von 1.500 beobachtet, um die Kristallkorngröße zu bestimmen.
  • Jede Keramikscheibe wurde auf ihren gegenüberliegenden Seiten durch das Aufbringen einer Silberpaste und das nachfolgende Backen derselben bei 600ºC für 30 Minuten in einer Stickstoffatmosphäre mit Silberelektroden versehen, um einen Kondensator vorzubereiten, der als eine Probe für Messungen der elektrischen Eigenschaften verwendet werden soll.
  • Für jede Probe wurden Messungen bezüglich der dielektrischen Konstante (&epsi;), des dielektrischen Verlustes (tan&delta;), eines Temperaturkoeffizienten (TC) der Kapazität (C) und des Isolationswiderstands durchgeführt. Die dielektrische Konstante und der dielektrische Verlust wurde bei 1 KHz, 1 Vrms bei 25ºC gemessen. Der Temperaturkoeffizient (TC) der Kapazität wurde über dem Temperaturbereich von -25ºC bis 85ºC auf der Basis der Kapazität bei 20ºC zusammen mit dem größten Absolutwert von TC in dem Bereich von -25ºC bis 85ºC bestimmt. Der Temperaturkoeffizient (TC) der Kapazität war durch die Gleichung TC = &Delta;C/C&sub2;&sub0; gegeben, wobei &Delta;C die Differenz zwischen der Kapazität bei der gemessenen Temperatur und der bei 20ºC ist, und C&sub2;&sub0; eine Kapazität bei 20ºC ist.
  • Der Isolationswiderstand wurde nach dem Anlegen einer Gleichspannung von 500 V für zwei Minuten an die Probe bei 25ºC und 85ºC gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 6 gezeigt, in der der Isolationswiderstand als ein logarithmischer Wert des Volumenwiderstands (log &delta;) gegeben ist. Tabelle 4 Tabelle 4 (Fortsetzung) Tabelle 5 Tabelle 6 Tabelle 6 (Fortsetzung)
  • Wie aus den obigen Ergebnissen zu sehen ist, wird die dielektrische Konstante geringer als 9.000, der dielektrische Verlust übersteigt 1,5% und der Temperaturkoeffizient der Kapazität wird groß, wenn der molare Bruchteil von Sr, o, 0 ist, wie bei der Probe Nr. 28. Wenn o 0,32 übersteigt, wie bei der Probe Nr. 45, wird die dielektrische Konstante kleiner als 9.000 und der Temperaturkoeffizient der Kapazität wird groß und erfüllt nicht die Anforderungen der F-Charakteristika, die durch JIS definiert sind.
  • Wenn der molare Bruchteil von Ca, p, 0,20 übersteigt, wie bei der Probe Nr. 46, werden die Sintereigenschaften schlechter und die dielektrische Konstante wird gesenkt.
  • Wenn der molare Bruchteil von R1, q, 0 ist, wie bei der Probe Nr. 29, übersteigt die Kristallkorngröße 3 µm, wodurch es folglich unmöglich wird, die dielektrischen Schichten bei der Herstellung monolithischer Keramikkondensatoren zu dünnen. Wenn q 0,02 übersteigt, wie bei der Probe Nr.47, übersteigt der dielektrische Verlust 1,5% und der Isolationswiderstand bei 25ºC oder 85ºC wird gesenkt.
  • Wenn der molare Bruchteil von R2, r, gleich 0 ist, wie bei der Probe Nr. 30, wird die dielektrische Konstante kleiner als 9.000 und der Temperaturkoeffizient der Kapazität wird groß. Wenn r 0,03 übersteigt, wie bei der Probe Nr. 48, übersteigt der dielektrische Verlust 1,5% und der Isolationswiderstand wird gesenkt.
  • Wenn die Summe der molaren Bruchteile von R1 und R2, d.h. q+r, 0,04 übersteigt, wie bei Probe Nr. 49, wird die Zusammensetzung reduziert und halbleitend, wenn sie in einer reduzierenden Atmosphäre gebrannt wird, wodurch der Isolationswiderstand beträchtlich gesenkt wird.
  • Wenn der molare Bruchteil von Zr, x, 0 ist, wie bei der Probe Nr. 31, wird die dielektrische Konstante kleiner als 9.000 und der Temperaturkoeffizient der Kapazität wird groß.
  • Wenn x 0,24 übersteigt, wie bei der Probe Nr. 50, werden die Sintereigenschaften gesenkt und die dielektrische Konstante wird kleiner als 9.000.
  • Wenn der molare Bruchteil von Hf, y, 0 ist, wie bei der Probe Nr. 32, wird die dielektrische Konstante kleiner als 9.000. Wenn y 0,16 übersteigt, wie bei der Probe Nr. 51, erfüllt der Temperaturkoeffizient der Kapazität die Anforderungen der F-Charakteristika, die durch JIS definiert sind, nicht.
  • Wenn der Gehalt von MgO 0 ist, wie bei der Probe Nr. 33, ist der dielektrische Verlust durch den Zusatz von R1 und R2, der 0,03 übersteigt, auf mehr als 1,5 erhöht, wobei der Isolationswiderstand gesenkt wird. Wenn der molare Bruchteil von MgO 0,05 übersteigt, wie bei der Probe Nr. 52, werden die Sintereigenschaften gesenkt und die dielektrische Konstante wird kleiner als 9.000.
  • Wenn das molare Verhältnis von {(Ba1-o-p-rSroCapR1qR2r) O1+q/2+r/2} zu (Ti1-x-yZrxHfy)O&sub2;, d.h. m, kleiner als 1,00 ist, wie bei der Probe Nr. 35, wird der Isolationswiderstand gesenkt, da die Zusammensetzung reduziert und halbleitend wird, wenn sie in einer reduzierenden Atmosphäre gebrannt wird. Wenn m 1,03 übersteigt, wie bei der Probe Nr. 54, werden die Sintereigenschaften beträchtlich gesenkt. Folglich wurde das molare Verhältnis der Barium-Stellen zu den Titan-Stellen auf einen Wert in einen Bereich von 1,000 bis 1,03 begrenzt.
  • Die Gründe dafür, warum die zugesetzte Menge der Additive MnO, Fe&sub2;O&sub3;, Cr&sub2;O&sub3;, CoO und NiO auf den obigen Bereich begrenzt wurde, sind wie folgt: wenn die zugesetzte Menge des Additivs kleiner als 0,02 mol pro 100 mol der Hauptkomponente ist, wie bei der Probe Nr. 34, wird der Isolationswiderstand bei 85ºC und darüber gering, was ein Absenken der Zuverlässigkeit bei einer langen Verwendung bei hohen Temperaturen zur Folge hat. Wenn die zugesetzte Menge des Additivs 2,0 mol pro 100 mol der Hauptkomponente übersteigt, wie bei der Probe Nr. 53, übersteigt der dielektrische Verlust 1,5% und der Isolationswiderstand wird gesenkt.
  • BEISPIEL 4
  • Unter Verwendung der kalzinierten Pulver der Proben mit den Nummern 29, 30, 36 und 44, die im Beispiel 3 vorbereitet wurden und Partikelgrößen von nicht mehr als 1 µm aufweisen, wurden monolithische Keramikkondensatoren auf die gleiche Art und Weise wie beim Beispiel 2 vorbereitet.
  • Getrennt von dem Obigen wurde unter Verwendung von BaCO&sub3;, SrCO&sub3;, CaCO&sub3;, TiO&sub2;, ZrO&sub2;, HfO&sub2;, MgO, MnO und NiO mit einer Reinheit von nicht weniger als 99,8% als Rohmaterialien ein kalziniertes Pulver für eine Vergleichsprobe Nr. 55 auf die folgende Art und Weise vorbereitet: die Rohmaterialien wurden gewogen und gemischt, derart, daß das resultierende Produkt eine zusammensetzung von 99,5 mol {(Ba0,93Sr0,05Ca0,02) O}1,01(Ti0,83Zr0,16Hf0,01)O&sub2; + 0,5 mol MgO + 0,3 mol MnO + 0,1 mol NiO aufweist. Das resultierende Gemisch der Rohmaterialien wurde mit einer Kugelmühle für 16 Stunden naß gemahlen, durch Verdampfung getrocknet, bei 1.100ºC für zwei Stunden in Luft kalziniert und nachfolgend mittels einer Trockenschleifmaschine gebrochen und pulverisiert, um ein kalziniertes Pulver mit einer Partikelgröße von 1 µm oder darunter vorzubereiten.
  • Unter Verwendung der kalzinierten Pulver wurden Proben (Nr. 55) von monolithischen Keramikkondensatoren auf die gleiche Art und Weise wie beim Beispiel 2 vorbereitet.
  • Die monolithischen Keramikkondensatoren wiesen die folgenden Abmessungen und Bestandteile auf:
  • Breite: 1,6 mm
  • Länge: 3,2 mm
  • Dicke: 1,2 mm
  • Dicke jeder dielektrischen Schicht: 15 µm
  • Anzahl der wirksamen dielektrischen Schichten: 19 Schichten
  • Oberfläche der inneren Elektrode: 2,1 mm²
  • Für jede Probe wurden die elektrischen Eigenschaften auf die gleiche Art und Weise wie beim Beispiel 2 gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 7 gezeigt. Tabelle 7
  • Wie aus den Ergebnissen, die in Tabelle 7 gezeigt sind, zu sehen ist, weisen die monolithischen Keramikkondensatoren, die die nicht-reduzierbare dielektrische Keramikzusammensetzung der vorliegenden Erfindung aufweisen, eine hohe dielektrische Konstante und einen geringen dielektrischen Verlust (tan &delta;) auf, und besitzen gute Temperaturcharaktenstika, da der Temperaturkoeffizient der Kapazität (&Delta;C/C&sub2;&sub0;) die Anforderungen der F-Charakteristika, die durch JIS definiert sind, in dem Temperaturbereich von -25ºC bis +85ºC erfüllen. Außerdem weist die Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung einen hohen Isolationswiderstand auf, da das Produkt von C und R bei 25ºC größer als 10000 M&Omega; µF ist und bei 85ºC größer als 5.000 M&Omega; µF ist. Ferner weist die Zusammensetzung eine lange Hochtemperaturlebensdauer von mehr als 100 Stunden auf, wobei die Änderungsrate der Kapazität unter dem Hochtemperaturbelastungstest geringer als 10% ist.
  • Im Gegensatz dazu besitzt die Probe Nr. 29, die kein Element R1 aufweist, das aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus La, Ce, Nd besteht, eine kurze Hochtemperaturlebensdauer auf. Die Probe Nr. 30, die kein Element R2, das aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus Dy, Ho, Er, Yb und Y besteht, aufweist, weist eine geringe dielektrische Konstante aber einen großen dielektrischen Verlust auf. Überdies wird die Änderungsrate der Kapazität groß, wenn der Kondensator für 1.000 Stunden einem Hochtemperaturbelastungstest unterworfen wird.
  • Die Probe Nr. 55, die R1 und R2 nicht enthält, weist eine kurze Hochtemperaturlebensdauer, aber eine große Änderungsrate der Kapazität auf. Folglich ist zu sehen, daß das zusätzliche Hinzufügen von R1 und R2 dazu beiträgt, sowohl die Hochtemperaturlebensdauer als auch die Alterungscharakteristika zu verbessern.
  • Obwohl bei allen oben beschriebenen Beispielen die verwendeten Anfangsmaterialien Pulver von Oxiden oder Karbonaten sind, beispielsweise BaCO&sub3;, SrCO&sub3;, TiO&sub2;, ZrO&sub2; und HfO&sub2;, können dieselben Pulver sein, die durch das Alkoxid-Verfahren, das Ko-Ablagerungs-Verfahren oder der Hydrothermalsynthese vorbereitet sind. Die Verwendung derartiger Pulver weist ein großes Potential für eine weitere Verbesserung der elektrischen Charakteristika verglichen mit denjenigen, die in den obigen Beispielen verwendet sind, auf.
  • Obwohl die vorliegende Erfindung speziell beschrieben wurde, sollte bemerkt werden, daß diese nur beispielsweise durchgeführt wurde und nicht als eine Begrenzung verwendet werden soll, wobei der Bereich der vorliegenden Erfindung nur durch die beiliegenden Ansprüche begrenzt ist.

Claims (2)

1. Eine nicht-reduzierbare dielektrische Keramikzusammensetzung, bestehend im wesentlichen aus einer Hauptkomponente und zumindest einem Additiv, das aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus Oxiden von Mn, Fe, Cr, Co und Ni besteht, wobei die Hauptkomponente eine Zusammensetzung der allgemeinen Formel (I) aufweist:
{(Ba1-o-p-q-rSroCapR1qR2r)O1+q/2+r/2}m(Ti1-x-yZrxHfy)O&sub2;
wobei R1 zumindest ein Element ist, das aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus La, Ce, Nd, Pr und Sm besteht, R2 zumindest ein Element ist, das aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus Dy, Ho, Er, Yb und Y besteht, und wobei o, p, g, r, x, y und m folgende Bedingungen erfüllen: 0 < o &le; 0,32, 0 &le; p &le; 0,20, 0 < q &le; 0,02, 0 < r &le; 0,02, 0 < x &le; 0,24, 0 < y &le; 0,16, 1,00 &le; m &le; 1,03 und 0 < q+r &le; 0,03; wobei der Gehalt des Additivs von 0,02 bis 2,0 mol pro 100 mol der Hauptkomponente ist, wenn er hinsichtlich der jeweiligen Oxide MnO, Fe&sub2;O&sub3;, Cr&sub2;O&sub3;, CoO und NiO berechnet wird.
2. Eine nicht-reduzierbare dielektrische Keramikzusammensetzung, bestehend im wesentlichen aus einer Hauptkomponente und zumindest einem Additiv, das aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus Oxiden von Mn, Fe, Cr, Co und Ni besteht, wobei die Hauptkomponente eine Zusammensetzung der folgenden allgemeinen Formel (II) aufweist:
(1-a) {(Ba1-o-p-q-rSroCapR1qR2r)O1+q/2+r/2}m (Ti1-x-yZrxHfy)O&sub2; + aMgo;
wobei R1 zumindest ein Element ist, das aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus La, Ce, Nd, Pr und Sm besteht, R2 zumindest ein Element ist, das aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus Dy, Ho, Er, Yb und Y besteht, und wobei a, o, p, q, r, x, y und m folgende Bedingungen erfüllen: 0< a &le; 0,5, 0 < o &le; 0,32, 0 &le; p &le; 0,20, 0 < q &le; 0,02, 0 < r &le; 0,03, 0 < x &le; 0,24, 0 < y &le; 0,16, 1,00 &le; m &le; 1,03 und 0 < q+r &le; 0,04; wobei der Gehalt des Additivs 0,02 bis 2,0 mol pro 100 mol der Hauptkomponente beträgt, wenn er hinsichtlich der jeweiligen Oxide MnO, Fe&sub2;O&sub3;, Cr&sub2;O&sub3;, CoO und NiO berechnet wird.
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