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DE683909C - Dampfwasserableiter mit Schwimmer - Google Patents

Dampfwasserableiter mit Schwimmer

Info

Publication number
DE683909C
DE683909C DEG94070D DEG0094070D DE683909C DE 683909 C DE683909 C DE 683909C DE G94070 D DEG94070 D DE G94070D DE G0094070 D DEG0094070 D DE G0094070D DE 683909 C DE683909 C DE 683909C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
room
opening
float
adjoining
steam
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG94070D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEG94070D priority Critical patent/DE683909C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE683909C publication Critical patent/DE683909C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16TSTEAM TRAPS OR LIKE APPARATUS FOR DRAINING-OFF LIQUIDS FROM ENCLOSURES PREDOMINANTLY CONTAINING GASES OR VAPOURS
    • F16T1/00Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers
    • F16T1/38Component parts; Accessories

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Float Valves (AREA)

Description

  • Dampfwasserableiter mit Schwimmer Die Erfindung bezieht sich auf Damp.fwasserableiter mit Schwimmer und einer zum Vermeiden der Strudelbildung über der Ausflußöffnung angeordneten Klappe, die über der Ausflußöffnung einen besonderen, nur durch eine unter dem tiefsten Wasserspiegel liegende Öffnung mit dem Hauptraum verbundenen Nebenraum bildet.
  • Die Bauweise der bekannten Dampfwasserableiter mit Schwimmer beruht auf der Annahme, daß .der Austritt von Dampf verhindert wird, solange in der tiefsten Stellung des Schwimmers der Wasserspiegel noch einige Zentimeter über der Austrittsöffnung der Abflußvorrichtung steht. Diese Annahme mag bei ganz geringen Abflußgeschwindigkeiten des Dampfwassers stimmen, trifft aber im praktischen Betrieb fast nie zu. Wie man beispielsweise beim Ablassen des Badewassers beobachten kann, bilden sich selbst bei mäßiger Abflußgeschwindigkeit Strudel, die nicht nur durch ziemlich hohe Wasserschichten hindurch eine Verbindung zwischen der Wasseroberfläche und der Ausfluß.öffnung herstellen, sondern auch die Eigenart besitzen, sich der Strömungsrichtung des Wassers anzupassen, also beispielsweise eine Wand, die das abfließende Wasser umströmen muß, in dem ,gleichen Bogen wie das Wasser zu umgehen, ohne daß deswegen der Strudel unterbrochen wird. So erklärt sich auch, daß die Anordnung von Prallplatten, Sieben und Filtern, die die Verbindung zwischen der Abflu.ßvorrichtung und der Wasseroberfläche unterbrechen sollen, nur bei ausnahmsweise geringen Ausflußgeschwindigkeiten eine Strudelbildung verhindern. Das gilt insbesondere auch für die bekannten Dampfwasserableiter mit einer über der Ausfluß.öffnung angeordneten Kappe, da der auf die Weise gebildete Nebenraum, der durch eine unter dem tiefsten Wasserspiegel liegende Öffnung mit dem Hauptraum verbunden ist, in der Wirkung den bekannten Schutzschirmen entspricht, denn die Verbindungsöffnung zwischen dem Neben-und Hauptraum ist . so klein, daß sie die Strudelbildung nicht nur nicht verhindert, sondern von sich aus wieder eine Strudelbildung im Hauptraum hervorrufen oder den Strudel um die Schutzkappe herumleiten kann. Um nun die Wirkung der Strudelbildung zu verhindern, wird .erfindungsgemäß der Nehenräum und «die Verbindungsöffnung zwischen Neben- und Hauptraum so groß ausgebildet, daß in .dem- Nebenraum ein selbständiger Wasserspiegel entstehen kann und die Verbindungsöffnung selbst keinen Strudel im Hauptraum bildet oder den Strudel aus dem Nebenraum in den Hauptraum leitet. Durch diese Maßnahme wird das Durchschlagen des Dampfes mit Sicherheit vermieden, da der im Nebenraum entstehende Wasserspiegel, wesentlich höher steht als der Wasserspie im Hauptraum, denn der Dampf unter der' Kappe schlägt sich nieder, und die hierbei ausgeschiedene Luft nimmt ein bedeutend kleineres Volumen ein. Durch den sich über der Ausflußöffnung gegebenenfalls noch bildenden Strudel kann daher nur die ausgeschiedene Luft abgesaugt werden, da die unter dem tiefsten Wasserspiegel liegende Verbindungsöffnung zwischen Nebenraum und Hauptraum, wie angegeben, erfindungsgemäß so groß ausgeführt ist, daß sie nicht selbst wieder Anlaß zur Strudelbildung im Hauptraum gibt. Andererseits ist auch der Nebenraum, wie bereits erwähnt, so groß ausgebildet, daß nicht etwa der an der Abflußvorrichtung entstehende Strudel Anschluß an die Strömung von der Verbindungsöffnung her findet und in Krümmungen durch die Verbindungsöffnung hindurch an den Wasserspiegel des Hauptraums gelangt. Mit anderen Worten besteht die Erfindung darin, daß zur Vermeidung der Strudelbildung im Hauptraum der durch die Kappe abgegrenzte Raum und die Verbindungsöffnung zwischen Neben-und Hauptraum ausreichend groß ausgebildet sind. Wie groß der Nebenraum bzw. die Verbindungsöffnung zwischen Neben- und Hauptraum des Dampfwasserableiters mindestens sein muß, hängt vom Dampfdruck und der abzuleitenden Dampfwassermenge ab, jedoch sind erfahrungsgemäß die üblichen Abmessungen der Dampfwasserableiter ausreichend, um den Nebenraum und 'die Verbindungsöffnung zwischen Neben- und Hauptraum genügend groß ausführen zu können.
  • Weiterhin ist es vorteilhaft, im Hauptraum oberhalb der Verbindungsöffnung an der in den Wasserstand tief herabgezogenen Trennwand einen waagerechten Schirm anzuordnen, der das Einstürzen des Wasserspiegels verhindert.
  • In Abb. r ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. In einem Schwimmergehäusea, in welches das Dampfwasser durch den Stutzen b einfließt, ist in an sich üblicher Weise ein Schwimmer c angeordnet, der mittels eines Hebels d auf den Ventilkegel e (oder Schieber) der Abflußvorrichtung f einwirkt. Das Dampfwasser fließt durch die Sitzbohrung g der Ahflußrichtung und von dort durch den Kanal k in den Austrittsstutzen!. Bei Aufhören des Dampfwasserzuflusses und bei abgesperrter Abflußvorrichtung befindet sich der Wasserspiegel k um das Maß 1 oberhalb .der Austrittsbohrung g. Die Abflußvorrichtung f ist von einer Kappe m umgeben, welche die Abflußvorrichtung allseitig umschließt. Nur an der vorderen Stirnseiten, die bis nahe an den Schwimmer c heranreicht, ;-ist eine Austrittsöffnung o vorhanden, welche,-,;s'wie die Nebenabb. z zeigt, sehr breit gehalten ist, so daß sich ein großer Querschnitt bei ,geringer Höhe ergibt, wobei der Querschnitt im Verhältnis zum Querschnitt der Ausflußöffnung g ein Vielfaches beträgt. Infolge der geringen Höhe der Öffnung o ragt die untere Kante p der vorderen Wand n tief in die als Sperrflüssigkeit dienende Wasserschicht hinein, auch dann, wenn der Schwimmer c sich in seiner tiefsten Stellung befindet. Unter der Kappe nt wird sich im allgemeinen durch die sich während des Betriebes aus dem Dampfwasser abscheidende Luft ein Luftpolster g bilden, durch welches ein besonderer, vom Schwimmerraum unabhängiger Wasserspiegel r innerhalb der Kappe m entsteht. Sobald der Schwimmer c die Abflußvorrichtung f öffnet, entsteht durch die Strömung ein Wirbels, der die Bohrung g der Abflußvorrichtung mit dem Wasserspiegel r verbindet. Da aber das Luftpolster g allseitig durch die Wandungen der Kappe m von dem Dampfraum t des Dampfwasserableiters abgesperrt ist, kann der Wirbel nur die Luft aus dem Raum q absaugen, niemals aber Dampf mitreißen. Die Absaugung der Luft ist aber eine erwünschte Erscheinung, während die Absaugung des Dampfes unbedingt vermieden werden muß. Das Entstehen eines Wirbels in der Austrittsöffnung o der Kappe m ist ausgeschlossen, da infolge des großen Querschnitts die Strömungsgeschwindigkeit nur gering ist. Außerdem kann aber noch ein Schirm u oberhalb der Austrittsöffnung o vorgesehen sein, welcher das Einstürzen des Wasserspiegels verhindert, falls bei ungünstigen Strömungsverhältnissen irgendwelche Unterdruckbildungen in der Umgebung der Austrittsöffnung o eintreten sollten.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Schwimmerhebel d seitlich an den Wänden der Kappe m gelagert, wie Abb. 3 zeigt. Die Bewegung des Schwimmerhebels d wird dabei auf die Abflußvorrichtung e, f durch eine besondere Welle v übertragen, welche an den Seitenwänden der Kappe m oder sonstwie gelagert ist.
  • In Abb. q. ist ein weiteres Ausführungsbeispiel gezeigt, bei welchem der Schwimmerhebeld nicht seitwärts neben der Wandung der Kappe m angeordnet ist, sondern mit einer Kröpfung iv versehen ist, welche es ermöglicht, den Schwimmerhebel d unterhalb der tief-.liegenden Kante p der vorderen Stirnwand n der Kappem hindurchführen, ohne die Bewegung des Schwimmerhebels d zu behindern. Der Schwimmerhebeld ist dann in an sich bekannter Weise unmittelbar an der Abflußvorrichtung mittels des Bolzens x drehbar gelagert. Auch hier ist wieder ein Schutzschirm u oberhalb der Verbindungsöffnung o an der vorderen Stirnwand it angeordnet. Um den Schirm u beliebig weit über die Öffnung o hinausbauen zu können, ohne dadurch die Bewegung des Schwimmerhebels d zu behindern. wird in dem Schirm ein Schlitz y angeordnet, der die unbehinderte Beweglichkeit des Schwimmerhebels gewährleistet. Die Wirkungsweise ist bei diesem Ausführungsbeispiel die gleiche wie bei dem in der Abb. r beschriebenen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. D.arnpfwasserableiter mit Schwimmer und einer zur Vermeidung der Strudelbildung über der Ausfiußöffnung angeordneten Kappe, die über der Ausflußöffnung einen besonderen, nur durch eine unter dem tiefsten Wasserspiegel liegende Öffnung mit dem Hauptraum des Ableiters verbundenen Nebenraum bildet, dadurch gekennzeichnet, daß der Nebenraum (g) und die Verbindungsöffnung (o) zwischen Nebenraum (g) und Hauptraum (t) so groß ausgebildet sind, daß in dem Nebenraum ein selbständiger Wasserspiegel entstehen kann und -die Verbindungsöffnung (o) selbst keinen Strudel im Hauptraum bildet oder den Strudel aus dem Nebenraum in den Hauptraum leitet. z. Dampfwasserableiter nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Verbindungsöffnung (o) im Hauptraum (t) ein waagerechter Schirm (u) angeordnet ist.
DEG94070D 1936-11-07 1936-11-07 Dampfwasserableiter mit Schwimmer Expired DE683909C (de)

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DEG94070D DE683909C (de) 1936-11-07 1936-11-07 Dampfwasserableiter mit Schwimmer

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DEG94070D DE683909C (de) 1936-11-07 1936-11-07 Dampfwasserableiter mit Schwimmer

Publications (1)

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DE683909C true DE683909C (de) 1939-11-18

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DEG94070D Expired DE683909C (de) 1936-11-07 1936-11-07 Dampfwasserableiter mit Schwimmer

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