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DE6807018U - Fernbetaetigungsvorrichtung - Google Patents

Fernbetaetigungsvorrichtung

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Publication number
DE6807018U
DE6807018U DE19686807018 DE6807018U DE6807018U DE 6807018 U DE6807018 U DE 6807018U DE 19686807018 DE19686807018 DE 19686807018 DE 6807018 U DE6807018 U DE 6807018U DE 6807018 U DE6807018 U DE 6807018U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plunger
operating
actuating plunger
guided
membrane
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19686807018
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FICHTNER LUFTFAHRTTECHNIK KG
Original Assignee
FICHTNER LUFTFAHRTTECHNIK KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FICHTNER LUFTFAHRTTECHNIK KG filed Critical FICHTNER LUFTFAHRTTECHNIK KG
Priority to DE19686807018 priority Critical patent/DE6807018U/de
Publication of DE6807018U publication Critical patent/DE6807018U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Actuator (AREA)

Description

Paten»anwä11e ·** ·<
Dr. O. Loesenbeck
Dipl.-Ing. Stracke
Diol-lng. Loesenbeck
Bieleteld, Hettordet Sliaije 17
15/12
Firma Fichtner Luftfahrttechnik KG, 4816 ßennestadt, Lilienthalstr. 10
Fernbetätigungsvorrichtung
Die Neuerung betrifft eine Fernbetätigungsvorrichtung, mit der einen - lativ geringen Hub erfordernde Verstellarbeiten
( wie das En^aegeln oder Verriegeln von Rastsystemen, Schaltvorgänge oder das öffnen und Schließen von Ventilen in hydraulischen oder pneumatischen Systemen vorgenommen werden können. Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Ferabetätigungsvorrichtung dieser Art zu schaffen, die bei geringem Kraftaufwand für die Bedienungsperson relativ große Stellkräfte verwirklicht und die dabei auch unter schwierigsten Unterbringungs- bzw. Verlegungsvarhältnissen noch eingesetzt werden kann. Die neuerungsgemäße Lösung beste'it im wesentlichen darin, daß die Fernbetätigungenorrichtung ein Bedienungsteil mit einer Hydraulik-Druckkammer hat, die aaf
( einer Seite von einer mit einen Bedienungsstößel verbundenen
Rollmembran begrenzt ist und die über eine Hydraulikschlauchleitung mit einer Druckkammer in einem Anschlußteil in leitender Verbindung steht, die ihrerseits auf einer Seite von einer Membran aus elastischem Material begrenzt ist, auf deren anderer Seite ein im Anschlußteil geführter Betitigungsstößel anliegt, wobei die effektive Nutzfläche der Membran im Anschlußteil um ein vorbestimmtes Vielfaches größer ist als die effektive Nutzfläche der Membran im Bedienungsteil.
Lediglich durch die entsprechende Wahl des Nutzflächenverhältnisses der beiden vorgenannten Membranen läßt sich in einfacher Weise das Verhältnis der von der Bedienungsperson aufzubrin-
• · · I
— 2 —
genden Kraft zu der erzielten Stellkraft gestalten. Bas Verhältnis kann beispielsweise so ausgelegt werden, daß die Stellkraft um ein Vierfaches größer ist. Die Stellkraft kann aber auch um das Zehnfache größer sein als die von der Bedienungsperson aufzuwendende Kraft. Durch die Verwendung des Hydrauliksystemes läßt sich die Verbindungsleitung zwischen dem Bedienungsteil und dem Anschlußteil auch unter schwierigsten räumlichen Bedingungen verlegen. Im Gegensatz zu beispielsweise Bowdenzügen u. dgl. mechanischen Betätigungsvorrichtungen kann diese Hydraulikverbindungsleitung auch um Ecken und Kanten herumgeführt werden. Es ist sogar ohne weiteres eine Schleifen-'■ bildung möglich. Gerade letzteres bietet in vorteilhafter Vei-
,' se die Möglichkeit, die neuerungsgemäße Betätigungsvorrichtung
ohne jede Gefahr von Funktionsstörungen auch dort einzusetzen, wo das Anschlußteil an einem zu betätigenden Teil angebracht werden muß, das sich infolge der Betätigung dann bewegt.
Ferner ist als besonderer Vorteil hervorzuheben, daß sich durch die Verwendung von Membranen eis Begrenzungen der Druckkammern einerseits bei relativ geringen Abmessungen infolge des Fehlens von Kolbenstangen u. dgl. noch relativ große Nutzflächen im Einblick auf die Stellkräfte verwirklichen lassen und daß vor
ζ allen Dingen zum anderen irgendwelche Abdichtungsprobleme für
die Druckkammern nicht auftreten. Diese sind vielmehr über eine
C sehr lange Betriebsdauer hin völlig öldicht, ohne daß Wartungsarbeiten erforderlich wären. Hierdurch ist die Fernbetätigungsvorrichtung gemäß der Neuerung insbesondere dort sehr vorteilhaft einzusetzen, wo ein ölaustritt infolge der Geruchsbelästigung aber auch der Brandgefahr besenders nachteilig wäre, wie beispielsweise im Fahrzeugbau und im Flugzeugbau. So kann insbesondere diese neue Fernbetätigungsvorrichtun«c vorteilhaft zur Betätigung dar hydraulischen VerstellvorriolituaKen für die Lehnen von Kraftfahrzeugsitzen oder Flugzeugsitzen eingesetzt werden, zumal auch die Hydraulikschlauchltitung in sehr guter Anpassung an die räumlichen Gegebenheiten immer so verlegt werden kann, daß sich das Bedienungsteil in bequemer !Reichweite des Sitzbenutzers befindet.
680701
Weitere Besonderheiten des Gegenstandes der Neuerung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und den Unteransprüchen. Eine bevorzugte Ausführungsform des Gegenstandes der Neuerung ist in der beigefügten Zeichnung dargestellt.
Die Zeichnung zeigt eine Fernbetätigungsvorrichtung gemäß der Neuerung mit Schnittdarstellung des Bedienungsteiles und des Anschlußteiles.
Die Fernbetätigungsvorrichtung weist zunächst ein Bedienungsteil 1 auf, in dem sich eine Hydraulik-Druckkammer 2 befindet. Diese Hydraulik-Druckkammer 2 wird auf der einen Seite von einer im Bedienungsteil 1 festgesetzten Rollmembran 3 begrenzt, die mit einem Bedienungsstößel 4 verbunden ist. Der Bedienungsstößel 4 tritt dabei mit seinem unteren Ende durch die Rollmembran 3 hindurch. Die Rollmembran 3 ist zwischen einer Schulter des Bedienungsteiles 1 und einer Klemmhülse 5 festgesetzt, die wiederum von einem Verschlußstück 6, das im Bedienungsteil 1 festgesetzt ist, in ihrer Lage fixiert wird. Der Bedienungsstößel 4 ist in dem Verschlußstück 6 geführt und ragt zwecks Handbetätigung aus dem Bedianungsteil 1 hervor. Zur bequemeren Bedienung kann der Bedienungsstöeßel 4- an seinem Ende noch ein verbreitertes Kopfstück o. dgl. aufweisen.
Die Druckkammer 2 des Bedienungsteiles 1 steht über eine Hydraulikschlauchleitung 7 mit der Druckkammer 8 eines Anschlußteiles 9 in Verbindung. Diese Druckkammer 8 wird auf der einen Seite von einer Membran 10 aus elastischem Material, vorzugsweise Gummi, begrenzt. An dieser Membran 10 liegt auf deren anderer Seite ein Betätigungsstößel 11 an. Die Membran 10 ist in dem Anschlußteil 9 mittels eines Topfkörpers 12 an einer Schulter des AnechlußteileB 9 festgesetzt. Der Topfkörper 12 ist seinerseits an dem Anschlußteil 9 festgesetzt und sein Innenraym bildet die Druckkammer 8.
Das Verhältnis der Nutzflächen der Membran 10 einerseits und der Rollmembran 3 andererseits bestimmt das Verhältnis zwischen
der von der Bedienungsperson aufzubringenden Kraft und der erzielbaren Stellkraft. Durch Wahl entsprechender Abemes.sungen läßt sich beispielsweise eine Stellkraft erreichen, die das Vierfache oder auch das Zehnfache der von der Bedienungsperson aufzubringenden Kraft erreicht.
Der Betätigungsstößel 11 liegt an der Membran 10 mic einem verbreiterten Kopfstück 15 an, das in einen zylindrischen Innenraum 14 des Anschlußteiles 9 geführt ist. Innerhalb dieses zylindrischen Innenraumes 14 ist der Schaftteil 15 des Betätigungsstößels 11 von einer Rückstellfeder 16 umgeben, die im dargestellten Ausführungsbeispiel eine kleine Teller- -■* federsöule ist. Die Rückstellfeder 16 stützt sich einerseits
~~\ an dem Kopfstück 13 des Betätigungsstößels 11, andererseits
an der Begrenzunrswand 17 des zylindrischen Iunenraumes 14 ab. Der Schaftteil 15 des Betätigungsstößels 11 ist durch diese Begrenzungswand 17 hindurchgeführt, so daß der Betätigungsstößel 11 bis in eine Stecköffnung 18 des Anschlußteiles 9 verschiebbar ist, Das zu betätigende Teil, beispielsweise ein Ventilstößel, kann in dieser Stecköffnung 18 mit dem Anschlußteil 9 verbunden werden. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform hat zu diesem Zweck die Mantelwand der Stecköffnung 18 eine umlaufende Nut 19, deren Nutgrund in die Stecköffnung 18 mündende Durchbrechungen 20 hat. Diese Ausbildung ^ ermöglicht es, wenn auch das anzubringende Teil eine entsprechend liegende Nut hat, die Verbindung durch eine der üblichen Sicherungsscheiben herzustellen, die die Durchbrechungen 20 durchgreifen und in die Nut des anzuschließenden jJeilec eintreten können.
Es sei noch hervorgehoben, daß die neuerungsgemäße Betätigungsvorrichtung infolge der Verwendung der Membranen im wesentlichen reibungsfrei -abarbeitet, so daß sich ein sehr guter Wirkungsgrad der Stellkraftübertragung erreichen läßt.
In Fällen, in denen es nicht so eehr auf eine reibungsfreie
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Arbeitsweise ankommt und in denen das Problem der Öldichtheit der Betätigungsvorrichtung nicht im Vordergrund steht, können gemäß weiterer Ausführungsformen des Gegenstandes der Neuerung die eine oder die andere oder beide Membranen durch Kolben als Begrenzungen der Druckkammern ersetzt werden.

Claims (6)

' ' < · ι · ta • ·ι«« · ' '» ι t it· l/ Schutzansprüche ISSSISSSEXSSSSS=CSI=S
1. Fernbetätigungsvorrichtung, gekennzeichnet durch ein Bedienungsteil (1) mit einer Hydraulik-Druckkammer (2), die auf einer Seite von einer mit einem Bedienungsstößel (4) verbundenen Rollmembran (3) begrenzt ist und die über eine Hydraulikschlauchleitung (7) mit einer Druckkammer
(8) in einem Anschlußteil (9) in leitender Verbindung steht, j die ihrerseits auf einer Seite von einer Membran (10) aus
elastischen Material begrenzt ist, auf deren anderer Seite ( ) ein im Anschlußteil (9) geführter Betätigungsstößel (11) anliegt, wobei die effektive Nutzfläche der Membran (10) im Anschlußteil (9) um ein vorbestimmtes Vielfaches größer ist als die effektive Nutzfläche der Membran (3) im Bedienungsteil (1).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollmembran (3) von dem unteren Ende des Bedienunrsstößels (4) durchdrungen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
' der Bedienungsstößel (4) in einem Verschluß stück (6) des Be-/ > dienungsteiles (1) verschieblich geführt ist.
4-. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Membran (10) gegen eine Schulter im Anschlußteil (9) mit einem im Anschlußteil (9) befestigten Topfkörper
(12) festgesetzt ist, dessen Innenraum die Druckkammer (8) bildet.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsstößel (11) mit einem vsrbreiterten Kopfstück
(13) in einem zylindrischen Innenraum (14·) des Anschlußteiles
(9) geführt ist und innerhalb dieses Innenraumes (14) der Schaftteil (15) des Betätigungsstößels (11) von einer sich an dem Kopfstück (13) und an. der Begrenzungswand (17) des Innenraumes (14) abstützenden Rückstellfeder (16) umgeben ist,
wobei der Schaftteil (15) des Betätigungsstößels (11) diese Begrenzungswanü (17) durchtritt und in ihr geführt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsstößel (11) bis in eine Stecköffnung (18) de-Anschlußteiles (9) verschiebbar ist, deren Mantelwand eine umlaufende Nut (19) aufweist, deren Nutgrund in die Stecköff nung (18) mündende Durchbrechungen (20) aufweist.
7· Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle der einen oder der anderen oder beider Membranen (5,10) Kolben vorgesehen sind.
DE19686807018 1968-11-14 1968-11-14 Fernbetaetigungsvorrichtung Expired DE6807018U (de)

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DE6807018U true DE6807018U (de) 1969-04-03

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DE (1) DE6807018U (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1961079A1 (de) * 1969-08-01 1971-02-11 Porter Co P Steuervorrichtung fuer ein Fernsteuersystem
DE3336510A1 (de) * 1983-10-07 1985-06-13 DATA - LÖSCH Gesellschaft für Sicherheitstechniken im Datenschutz mbH, 4405 Nottuln Schwenkantrieb fuer behaelterdeckel

Cited By (3)

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DE1961079A1 (de) * 1969-08-01 1971-02-11 Porter Co P Steuervorrichtung fuer ein Fernsteuersystem
DE1967224C2 (de) * 1969-08-01 1983-04-21 P.L. Porter Co., Los Angeles, Calif. Befestigungseinrichtung zum Schalttafeleinbau einer hydraulischen Fernsteuer-Gebervorrichtung
DE3336510A1 (de) * 1983-10-07 1985-06-13 DATA - LÖSCH Gesellschaft für Sicherheitstechniken im Datenschutz mbH, 4405 Nottuln Schwenkantrieb fuer behaelterdeckel

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