-
Die
Erfindung betrifft eine Stellvorrichtung für eine hydrostatische
Maschine, insbesondere eine Axialkolbenmaschine, gemäß Anspruch
1.
-
Die
Druckschrift
DE
10 2004 061 558 A1 zeigt einen Verstellmechanismus für
eine hydrostatische Maschine. Der Verstellmechanismus weist einen
Stellzylinder auf, welcher einen Stellkolben führt, welcher
wiederum den Stellzylinder in einen ersten Stelldruckraum und einen
zweiten Stelldruckraum aufteilt. In dem ersten Stelldruckraum und
in dem zweiten Stelldruckraum sind jeweils eine Rückstellfeder
angeordnet, welche den Stellzylinder von entgegengesetzten Seiten
her in Richtung einer mittleren Neutralposition mit Kraft beaufschlagen.
-
Die
gezeigte Stellvorrichtung hat allerdings den Nachteil, dass auf
den sich in der Neutralposition befindenden Stellkolben, auch bei
Druckgleichheit zwischen dem ersten Stelldruckraum und dem zweiten
Stelldruckraum, eine den Stellkolben aus der Neutralposition heraus
beaufschlagenden Kraft wirken kann, welche von der mittels des Verstellmechanismus” zu
steuernden hydrostatischen Maschine herrührt. Die hydrostatische
Maschine kann eine solche Kraft z. B. dann hervorbringen, wenn der
Kraftschwerpunkt auf einer Gleitebene einer Schwenkwiege der hydrostatischen
Maschine einen senkrechten Abstand zu einer Projektion der Schwenkachse
auf die Gleitebene der Schwenkwiege aufweist. Ein solcher senkrechter
Abstand kann z. B. bei Hangabtrieb auftreten. In einem solchen Fall
führt die den Stellkolben aus der Neutralposition heraus
auslenkende Kraft, welche von der hydrostatischen Maschine herrührt,
zu einer unerwünschten Schwenkwinkelverstellung.
-
Es
ist daher die Aufgabe der Erfindung eine 1 Stellvorrichtung für
eine hydrostatische Maschine zu schaffen, mit der eine unerwünschte
Schwenkwinkelverstellung der hydrostatischen Maschine sicher vermieden
werden kann.
-
Die
Aufgabe wird durch die Stellvorrichtung mit den Merkmalen nach Anspruch
1 gelöst.
-
Die
Erfindung betrifft eine Stellvorrichtung für eine hydrostatische
Kolbenmaschine. Die Stellvorrichtung umfasst dabei einen Hydraulikzylinder,
einen in dem Hydraulikzylinder verschiebbar angeordneten Stellkolben
und eine in dem Hydraulikzylinder ausgebildete erste Stelldruckkammer.
In der Stellvorrichtung ist ein Arretierkolben angeordnet, durch
den – in Abhängigkeit von dem Druck in der ersten
Stelldruckkammer – eine den Stellkolben in dem Hydraulikzylinder
arretierende Position und eine nicht arretierende Position einnehmbar
ist. Vorzugsweise geht der Arretierkolben von der nicht arretierenden
Position in die arretierende Position über, wenn der Druck in
der ersten Stelldruckkammer einen Schwellenwert überschreitet.
Auf diese Weise kann eine Arretierung des Stellkolbens durch den
Arretierkolben jeweils automatisch aufgelöst werden. Eine
bestimmte Position des Stellkobens kann dadurch fixiert werden,
wobei die dadurch erzeugte Fixierung wieder aufgelöst werden
kann. Z. B. kann der Stellkolben in einer Neutralposition fixiert
werden. Bei Bedarf, z. B. wenn der Stellkolben aus der Neutralposition
weichen soll, kann die Arretierung in der Neutralposition wieder
gelöst werden; z. B. durch Überschreiten des Schwellenwerts
in der ersten Stelldruckkammer.
-
In
den Unteransprüchen sind vorteilhafte Weiterbildungen der
erfindungsgemäßen Stellvorrichtung ausgeführt.
-
Vorzugsweise
ist der Arretierkolben in dem Stellkolben, besonders bevorzugt in
einer ersten Ausnehmung des Stellkolbens angeordnet, in der eine
Steuerdruckkammer ausgebildet ist. Auf diese Weise kann ein Druck
in der Steuerdruckkammer den Arretierkolben in Richtung z. B. der
nicht arretierenden Position beaufschlagen. Dadurch ist die Position des
Arretierkolbens mittels eines Drucks in der Steuerdruckkammer einstellbar.
Vorzugsweise führt eine Druckerhöhung in der Steuerdruckkammer über
einen Schwellenwert zu einer nicht arretierenden Position des Arretierkolbens.
-
Vorzugsweise
ist die teilweise durch den Arretierkolben begrenzte Steuerdruckkammer über eine
erste Verbindungsleitung mit der ersten Stelldruckkammer verbunden.
Auf diese Weise kann der Druck in der ersten Stelldruckkammer genutzt
werden, um über die Steuerdruckkammer die Position des
Arretierkolbens anzusteuern bzw. festzulegen.
-
Vorzugsweise
ist in der ersten Verbindungsleitung eine erste Ventileinrichtung
angeordnet. Durch die erste Ventileinrichtung kann eine Beaufschlagung
des Drucks in der Steuerdruckkammer mit dem Druck in der ersten
Stelldruckkammer beeinflusst werden. Die erste Ventileinrichtung
wird vorzugsweise zur Unterbrechung der Beaufschlagung der Steuerdruckkammer
verwendet.
-
Vorzugsweise
ist in der ersten Verbindungsleitung ein erstes Rückschlagventil
als Ventileinrichtung derart angeordnet, dass der Arretierkolben
bei in Richtung der Steuerdruckkammer offenem ersten Rückschlagventil
mittels eines Drucks aus der ersten Stelldruckkammer in die nicht
arretierende Position bringbar ist. Das erste Rückschlagventil
ist dazu vorzugsweise nur in Richtung der Steuerdruckkammer zu öffnen. Über
das erste Rückschlagventil kann Druckmittel aus der ersten
Stelldruckkammer in den Steuerdruckraum gelangen und die Position
des Arretierkolbens verändern, z. B. in Richtung der nicht arretierenden
Position. Vorzugsweise bedrückt die erste Stelldruckkammer
das erste Rückschlagventil in Richtung seiner offenen Position.
Vorzugsweise öffnet das erste Rückschlagventil
erst, wenn der Druck in der ersten Stelldruckkammer den ersten Schwellenwert überschreitet.
-
Vorzugsweise
weist die Stellvorrichtung eine zweite Stelldruckkammer auf, wobei
das erste Rückschlagventil über eine zweite Verbindungsleitung
mit der zweiten Stelldruckkammer verbunden ist und über
die zweite Verbindungsleitung mit einem Druck aus der zweiten Stelldruckkammer
in Richtung einer geschlossenen Position bedrückbar ist.
Auf diese Weise kann der Öffnungszustand von dem ersten Rückschlagventil
und/oder der erste Schwellenwert von dem Druck in der zweiten Steuerdruckkammer abhängig
gemacht werden. Vorzugsweise bedrückt die zweite Stelldruckkammer
das erste Rückschlagventil in Richtung seiner geschlossenen
Position. Die Position des Arretierkolbens ist dann von der Druckdifferenz
zwischen der ersten Stelldruckkammer und der zweiten Stelldruckkammer
abhängig.
-
Vorzugsweise
umfasst die erste Verbindungsleitung einen in den ersten Stelldruckraum mündenden
ersten Abschnitt und einen damit verbundenen, in den Steuerdruckraum
mündenden zweiten Abschnitt, welche den ersten Abschnitt
mit dem Steuerdruckraum verbindet. Dazu umfasst die zweite Verbindungsleitung
vorzugsweise ferner einen in den ersten Abschnitt mündenden
dritten Abschnitt und einen in die zweite Stelldruckkammer mündenden
vierten Abschnitt, welche mit in dieser Reihenfolge abnehmenden
Durchmessern koaxial, d. h. gleichzeitig und direkt benachbart angeordnet sind.
Dabei sind die erste Verbindungsleitung und die zweite Verbindungsleitung
vorzugsweise gleichachsig und benachbart angeordnet. Zudem sind
vorzugsweise in dem ersten Abschnitt ein erstes Anschlagelement,
ein erster Ventilschließkörper und eine den ersten
Ventilschließkörper gegen das erste Anschlagelement
und gegen den Druck in der ersten Stelldruckkammer beaufschlagende
erste Rückschlagfeder angeordnet. Der erste Abschnitt liegt vorzugsweise
in einer ersten Ebene und die zweite Bohrung in einer zweiten Ebene.
Der erste Abschnitt und/oder der zweite Abschnitt sind vorzugsweise senkrecht
zu einer Bewegungsrichtung des Arretierkolbens ausgebildet. Dadurch
ist eine einfach zu realisierende erste Verbindungsleitung mit erstem
Rückschlagventil ermöglicht.
-
Vorzugsweise
weist die Stellvorrichtung eine zweite Stelldruckkammer auf. Die
zweite Stelldruckkammer ist ebenfalls in dem Hydraulikzylinder ausgebildet,
wobei in ihr herrschender Stelldruck den Stellkolben entgegengesetzt
zu dem Druck des ersten Stelldruckraums beaufschlagt.
-
Vorzugsweise
ist die Steuerdruckkammer über eine dritte Verbindungsleitung
mit der zweiten Stelldruckkammer verbunden. Dadurch kann der Druck
in der zweiten Stelldruckkammer dazu verwendet werden, die Position
des Arretierkolbens automatisch anzusteuern bzw. festzulegen.
-
Vorzugsweise
ist in der dritten Verbindungsleitung eine zweite Ventileinrichtung
angeordnet. Mittels der zweiten Ventileinrichtung kann eine Abhängigkeit
des Drucks in der Steuerdruckkammer von dem Druck in der zweiten
Stelldruckkammer erzeugt werden. Die zweite Ventileinrichtung wird
vorzugsweise zur Ansteuerung bzw. zur Regulierung der Ansteuerung
des Drucks der Steuerdruckkammer und somit auch der Position des
Arretierkolbens verwendet.
-
Vorzugsweise
ist in der dritten Verbindungsleitung ein zweites Rückschlagventil
derart angeordnet, dass der Arretierkolben bei in Richtung der Steuerdruckkammer
offenem zweiten Rückschlagventil mittels eines Drucks aus
der zweiten Stelldruckkammer in die nicht arretierende Position
beaufschlagt ist. Das zweite Rückschlagventil ist dazu
vorzugsweise lediglich in Richtung der Steuerdruckkammer zu öffnen. Über
das zweite Rückschlagventil kann – um die Position
des Arretierkolbens zu verändern, z. B. in Richtung der
nicht arretierenden Position – Druckmittel aus der zweiten
Stelldruckkammer in den Steuerdruckraum gelangen. Die zweite Stelldruckkammer bedrückt
das zweite Rückschlagventil vorzugsweise in Richtung seiner
offenen Position. Vorzugsweise öffnet das zweite Rückschlagventil
erst, wenn der Druck in der zweiten Stelldruckkammer einen zweiten
Schwellenwert überschreitet.
-
Vorzugsweise
ist das zweite Rückschlagventil über eine vierte
Verbindungsleitung mit der ersten Stelldruckkammer verbunden und über
die vierte Verbindungsleitung mit einem Druck aus der ersten Stelldruckkammer
in Richtung einer geschlossenen Position bedrückbar. Die
Position des Arretierkolbens ist dadurch von der Druckdifferenz
zwischen der zweiten und der ersten Stelldruckkammer abhängig. Erst
bei Erreichen einer Mindestdruckdifferenz wird damit der Steuerdruckraum
mit dem Druck der ersten oder zweiten Stelldruckkammer beaufschlagt.
Eine solche Druckdifferenz tritt nur bei aktiven Ansteuerungen der
hydrostatischen Maschine aus der Neutrallage heraus auf. Infolgedessen
wird der Arretierkolben in seine nicht arretierende Position gebracht und
die Maschine kann verschwenkt werden.
-
Vorzugsweise
umfasst die dritte Verbindungsleitung einen in den zweiten Stelldruckraum mündenden
fünften Abschnitt und einen dazu senkrecht in den Steuerdruckraum
mündenden sechsten Abschnitt, welche über einen
siebten Abschnitt miteinander verbunden sind, der z. B. etwa senkrecht
zu dem fünften Abschnitt und dem sechsten Abschnitt ausgebildet
ist. Vorzugsweise umfasst die vierte Verbindungsleitung einen in
den fünften Abschnitt mündenden achten Abschnitt
und einen in die erste Stelldruckkammer mündenden neunten
Abschnitt, welche mit in dieser Reihenfolge abnehmenden Durchmessern
gleichachsig und direkt benachbart angeordnet sind. Vorzugsweise
sind dabei die dritte Verbindungsleitung und die vierte Verbindungsleitung gleichachsig
und benachbart angeordnet. In dem fünften Abschnitt sind
ein zweites Anschlagelement, ein zweiter Ventilschließkörper
und eine den zweiten Ventilschließkörper gegen
das zweite Anschlagelement und gegen den Druck in der zweiten Stelldruckkammer
bedrückende zweite Rückschlagfeder angeordnet.
Der fünfte Abschnitt liegt vorzugsweise in der ersten Ebene
und die sechste Bohrung in der zweiten Ebene. Die erste Ebene und
die zweite Ebene sind vorzugsweise nicht parallel.
-
Vorzugsweise
ist in der ersten Ausnehmung zumindest eine Arretierfeder angeordnet,
welche den Arretierkolben in Richtung seiner arretierenden Position
mit Kraft beaufschlagt. Durch die Arretierfeder ist sichergestellt,
dass der Arretierkolben mit einer Kraft in Richtung der arretierenden
Position beaufschlagt wird, welche einer Kraft in Richtung der arretierenden Position
nicht aus der Steuerdruckkammer entgegengesetzt ist. Auf diese Weise
ist sichergestellt, dass der Arretierkolben in die arretierende
Position zurückkehrt, wenn der Druck in keiner der Steuerdruckkammern
hinreichend groß ist, um den Arretierkolben in die nicht
arretierende Position zu bringen.
-
Vorzugsweise
ist in dem Arretierkolben eine Drossel ausgebildet, über
den die Steuerdruckkammer mit einem Tankvolumen verbunden ist. Über
diese Drossel kann der Steuerdruckraum in den Tank entspannt werden. Über
die Drossel lässt sich eine Zeitkonstante einstellen, mit
der der Arretierkolben nach Verschwinden der Stelldrücke
in der ersten und der zweiten Stelldruckkammer in die arretierende
Position gelangt.
-
Vorzugsweise
ist der Stellkolben entlang einer den Stellkolben durchdringenden
Stange mit zumindest einer Nut mit tangentialer Komponente geführt.
Auf diese Weise kann die Stange Führungsfunktionen übernehmen
und gleichzeitig zur Arretierung des Steuerkolbens verwendet werden.
-
Der
Arretierkolben greift bevorzugt in der arretierenden Position in
diese Nut ein.
-
Eine
bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird anhand der
Zeichnung in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
Es zeigen:
-
1 einen
Ausschnitt eines hydraulischen Schaltplans eines ersten Ausführungsbeispiels
einer erfindungsgemäßen Verstellvorrichtung;
-
2 einen
Ausschnitt eines hydraulischen Schaltplans eines zweiten Ausführungsbeispiels
einer erfindungsgemäßen Verstellvorrichtung;
-
3 einen
ersten Schnitt durch eine erfindungsgemäße erste
Ausnehmung mit einem Arretierungskolben in einer nicht arretierenden
Position;
-
4 einen
zweiten Schnitt durch die erfindungsgemäße erste
Ausnehmung mit dem Arretierungskolben in einer arretierenden Position;
-
5 einen
dritten Schnitt durch einen erfindungsgemäßen
Stellkolben zur Verdeutlichung der Lage der Verbindungsleitungen;
-
6A–F
verschiedene Ansichten eines erfindungsgemäßen
Stellkolbens; und
-
7 einen
Teilschnitt durch eine erfindungsgemäße Stellvorrichtung.
-
Die 1 zeigt
eine schematische Darstellung eines Teils einer erfindungsgemäßen
Verstellvorrichtung 1. Die erfindungsgemäße
Verstellvorrichtung 1 umfasst einen Hydraulikzylinder 2,
in dem ein Stellkolben 3 angeordnet ist, der den Hydraulikzylinder 2 in
eine erste Stelldruckkammer 4 mit einer ersten Rückstellfeder 5 und
einer ersten Stelldruckleitung 6 und eine zweite Stelldruckkammer 7 mit
einer zweiten Rückstellfeder 8 und einer zweiten
Stelldruckleitung 9 unterteilt. Der Stellkolben 3 ist
von einer Stange 10 durchdrungen, in der eine erste Nut 100 ausgebildet
ist.
-
In
dem Stellkolben 3 ist ferner eine erste Ausnehmung 11 ausgebildet
in der ein Arretierkolben 12 angeordnet und geführt
ist. Der Arretierkolben 12 ist in der ersten Ausnehmung 11 in
eine arretierende und in eine nicht arretierende Position bringbar.
Um den Arretierkolben 12 in eine arretierende Position
zu bringen, ist in der ersten Ausnehmung ein Arretierfederraum 13 ausgebildet,
in der eine Arretierfeder 14 angeordnet ist, die den Arretierkolben 12 in
Richtung der arretierenden Position mit Kraft beaufschlagt. Gegenüber
dem Arretierfederraum 13 ist eine Steuerdruckkammer 15 an
einer radialen Stufe des Arrtierkolbens 12 ausgebildet,
in die Druckmittel gefördert werden kann, welches den Arretierkolben 12 in Richtung
der nicht arretierenden Position mit Kraft beaufschlagt. Der Arretierkolben 12 ist
zur Einnahme der Positionen längsverschieblich in der Ausnehmung 11 angeordnet.
-
Der
Steuerdruckraum 15 ist über eine erste Verbindungsleitung 16 mit
der ersten Stelldruckkammer 4 verbunden. In der ersten
Verbindungsleitung 16 ist ein erstes Rückschlagventil 17 angeordnet. Das
erste Rückschlagventil 17 öffnet in Richtung
auf die Steuerdruckkammer 15. Das erste Rückschlagventil 17 ist
ferner über eine zweite Verbindungsleitung 160 mit
der zweiten Stelldruckkammer 7 verbunden. Das Druckmittel
aus der ersten Stelldruckkammer 4 bedrückt das
erste Rückschlagventil 17 in Richtung seiner offenen
Position. Das Druckmittel aus der zweiten Stelldruckkammer 7 bedrückt – gemeinsam
mit einer ersten Rückschlagfeder 170 – das erste
Rückschlagventil 17 in Richtung einer geschlossenen
Position. Ist der Druck in der ersten Stelldruckkammer 4 größer
als ein erster Schwellenwert, welcher sich aus dem Druck in der
zweiten Stelldruckkammer 7 und dem Druck der Feder ergibt, so
ist das erste Rückschlagventil 17 offen.
-
Der
Steuerdruckraum 15 ist zudem über eine dritte
Verbindungsleitung 18 mit der zweiten Stelldruckkammer 7 verbunden.
In der dritten Verbindungsleitung 18 ist ein zweites Rückschlagventil 19 angeordnet,
welches in Richtung der Steuerdruckkammer 15 öffnet.
Das zweite Rückschlagventil 19 ist darüber
hinaus über eine vierte Verbindungsleitung 180 mit
der ersten Stelldruckkammer 4 verbunden. Das zweite Rückschlagventil 19 wird
durch das Druckmittel aus der zweiten Stelldruckkammer 7 in Richtung
seiner offenen Position beaufschlagt. Das Druckmittel aus der ersten
Stelldruckkammer 4, hingegen, beaufschlagt, wie eine zweite
Rückschlagfeder 190, das zweite Rückschlagventil 19 in
Richtung seiner geschlossenen Position. Ist der Druck in der zweiten
Stelldruckkammer 7 größer als ein sich
aus dem Druck in der ersten Stelldruckkammer 4 und dem
Druck der zweiten Rückschlagfeder ergebender erster Schwellenwert,
so ist das zweite Rückschlagventil 19 offen.
-
In
dem Arretierkolben 12 ist eine als Drossel 20 ausgebildete
Verbindung zwischen dem Steuerdruckraum 15 und dem Arretierfederraum 13 angeordnet.
Der Arretierfederraum 13 ist über eine Tankverbindung 21 mit
einem Tankvolumen 22 verbunden.
-
In
dem Arretierkolben 12 ist eine als weitere Drossel 20' ausgebildete
weitere Verbindung zwischen dem Steuerdruckraum 15 und
der ersten Nut 100 angeordnet. Die erste Nut 100 ist
mit dem Tank 22 verbunden. Auf diese Weise kann Druckmittel
aus der Steuerdruckkammer 15 sowohl über den Arretierfederraum 13 als
auch über die erste Nut 100 in den Tank 22 abgeführt
werden. Bei verschwindendem Druck in der Steuerdruckkammer wird
aufgrund der Kraft der Arretierfeder 14 der Arretierkolben 12 so verschoben,
dass er in die Nut 100 eingreift. Da die Stange gehäuseseitig
fixiert ist, wird so der Stellkolben 3 in z. B. seiner
Neutralposition arretiert. Ein Druckanstieg in der ersten oder der
zweiten Stelldruckkammer führt zu einer Beaufschlagung
der Steuerdruckkammer 15. Übersteigt die so auf
den Arretierkolben wirkende hydraulische Kraft die Kraft der Arretierfeder 14,
so wird die Arretierung wieder gelöst.
-
2 zeigt
eine alternative Verstellvorrichtung 1' mit einem alternativen
Hydraulikzylinder 2' und mit einem alternativen Stellkolben 3',
welcher von einer alternativen Stange 10' durchdrungen
ist. Elemente mit bereits eingeführten Bezugszeichen entsprechen
den bereits eingeführten Elementen mit diesen Bezugszeichen.
Ein wesentlicher Unterschied zwischen der Verstellvorrichtung 1 und
der alternativen Verstellvorrichtung 1' besteht darin,
dass der Arretierkolben 12 in seiner arretierten Position
nicht in eine erste Nut 100 der Stange 10 eingreift,
sondern in eine zweite Nut 200, welche in der Wandung des alternativen
Hydraulikzylinders 2' ausgebildet ist.
-
Die
in dem Arretierkolben 12 als weitere Drossel 20' ausgebildete
weitere Verbindung verbindet den Steuerdruckraum 15 und
die zweite Nut 200. Die zweite Nut 200 ist mit
dem Tankvolumen 22 verbunden. Dadurch kann Druckmittel
aus der Steuerdruckkammer 15 sowohl über den Arretierfederraum 13 als
auch über die zweite Nut 200 in das Tankvolumen 22 abfließen.
-
3 zeigt
einen ersten Schnitt durch eine erfindungsgemäße
erste Ausnehmung 11 mit einem Arretierungskolben 12 in
einer nicht arretierenden Position. In der ersten Ausnehmung 11 ist
ein Ring 11.1 fixiert, welcher eine Hülse 11.2 arretiert,
an der sich die Arretierfeder 14 als Federlager abstützt,
um den Arretierkolben 12 in Richtung der arretierenden Position
mit Kraft zu beaufschlagen. Die Hülse 11.2 ist
zwischen dem Ring 11.1 und der Arretierfeder 12 angeordnet
und gegen den Ring 11.1 gepresst. Die Arretierfeder 14 ist
zwischen der Hülse 11.2 und dem Arretierkolben 12 angeordnet
und sowohl gegen den Ring 11.1 als auch gegen den Arretierkolben 12 gepresst.
Die Arretierfeder 14 ist zudem in dem Arretierfederraum 13 angeordnet.
Die Steuerdruckkammer 15 ist über eine Querbohrung
in dem Arretierkolben 12 sowohl mit der ersten Verbindungsleitung 16 als auch
mit der dritten Verbindungsleitung 18 verbunden. Die Steuerdruckkammer 15 ist
mit der als Drossel 20 ausgebildeten Verbindung zwischen
der Steuerdruckkammer 15 und dem Arretierfederraum 13 verbunden.
Druckmittel aus der Steuerdruckkammer 15 wird über
die Drossel 20 in den Arretierfederraum 13 gefördert.
In dem dargestellten Fall ist die hydraulische Kraft in der Steuerdruckkammer 15 größer
als die Gegenkraft, welcher sich aus dem Druck in dem Arretierferderraum 13 und
der Kraft der Arretierfeder 14 ergibt. Der Arretierkolben 12 befindet
sich in seiner nicht arretieren Position, in der er nicht in die
erste Nut 100 bzw. zweite Nut 200 eingreift.
-
Im
Unterschied dazu zeigt die 4 einen zweiten
Schnitt durch die erfindungsgemäße erste Ausnehmung 11,
in dem sich der Arretierungskolben 12 in einer arretierenden
Position befindet. In diesem Fall ist die Gegenkraft größer
als die hydraulische Kraft auf den Arretierkolben 12 in
der Steuerdruckkammer 15. Elemente mit bereits eingeführten
Bezugszeichen entsprechen auch hier den bereits eingeführten
Elementen mit diesen Bezugszeichen.
-
5 zeigt
einen dritten Schnitt durch einen Stellkolben 3. Elemente
mit bereits eingeführten Bezugszeichen entsprechen auch
hier den bereits eingeführten Elementen mit diesen Bezugszeichen.
-
Die
erste Verbindungsleitung 16 umfasst eine in den ersten
Stelldruckraum 4 mündende erste Bohrung 16.1 und
eine dazu senkrechte in den Steuerdruckraum 15 mündende
zweite Bohrung 16.2 als ersten bzw. zweiten Abschnitt,
welche die erste Bohrung 16.1 mit dem Steuerdruckraum 15 verbindet. Nachfolgend
wird anstelle des allgemeinen Begriffs des Abschnitts die konkretere
Bezeichnung Bohrung verwendet. Die erste Verbindungsleitung 16 ist
mit einer zweiten Verbindungsleitung 160 verbunden, welche
eine in die erste Bohrung 16.1 mündende dritte Bohrung 160.1 und
eine in die zweite Stelldruckkammer 7 mündende
vierte Bohrung 160.2 aufweist, welche mit in dieser Reihenfolge
abnehmenden Durchmessern gleichachsig und direkt benachbart angeordnet
sind. Die erste Bohrung 16.1 der ersten Verbindungsleitung 16,
d. h. der erste Abschnitt 16.1, und die zweite Verbindungsleitung 160 sind
ebenfalls gleichachsig und benachbart angeordnet. Die erste Bohrung 16.1 und
die zweite Bohrung 16.2 stehen ferner senkrecht zur Bewegungsachse
des Arretierkolbens 12.
-
Die
im dargestellten Schnitt nicht erkennbare Steuerdruckkammer 15 ist über
die erste Verbindungsleitung 16 mit der ebenfalls nicht
dargestellten ersten Stelldruckkammer 4 verbunden. In der
ersten Bohrung 16.1 der ersten Verbindungsleitung 16 ist als
erste Ventileinrichtung das erste Rückschlagventil 17 angeordnet.
-
Das
erste Rückschlagventil 17 umfasst in der ersten
Bohrung 16.1 ein erstes Anschlagelement 17.1,
an dem sich eine erste Ventilhülse 17.2 als Ventilschließkörper
abstützt, an der sich wiederum die erste Rückschlagfeder 170 abstützt.
Das erste Rückschlagventil 17 ist über
die zweite Verbindungsleitung 160 mit der zweiten Stelldruckkammer 7 verbunden.
Das erste Rückschlagventil 17 wird über
die zweite Verbindungsleitung 160, welche die dritte Bohrung 160.1 und
die vierte Bohrung 160.2 umfasst, mit einem Druck aus der
zweiten Stelldruckkammer 7 in Richtung seiner geschlossenen
Position bedrückt. Zusätzlich zu dem Druck aus
der zweiten Stelldruckkammer 7 bedrückt auch die
erste Rückstellfeder 170 die erste Ventilhülse 17.2 in
Richtung des ersten Sperrelements 17.1.
-
Das
erste Rückschlagventil 17 ist in seiner geschlossenen
Position gezeigt. Das erste Rückschlagventil 17 ist
jedoch derart in der ersten Verbindungsleitung 16 angeordnet,
dass der Arretierkolben 12 bei in Richtung der Steuerdruckkammer 15 offenem
ersten Rückschlagventil 17 mittels zumindest eines
Drucks aus der ersten Stelldruckkammer 4 in die nicht arretierende
Position bringbar ist, welche in der 3 gezeigt
ist. Der Druck, der sich aus dem Druck aus der zweiten Stelldruckkammer 7 und
dem Druck der ersten Rückschlagfeder 170 ergibt
ist der erste Schwellenwert. Der erste Schwellenwert hängt
von der ersten Rückschlagfeder 170 und dem Druck
in der zweiten Stelldruckkammer 7 ab.
-
Die
Steuerdruckkammer 15 ist ferner über die dritte
Verbindungsleitung 18 mit der zweiten Stelldruckkammer 7 verbunden.
Die dritte Verbindungsleitung 18 umfasst eine in den zweiten
Stelldruckraum 7 mündende fünfte Bohrung 18.1 und
eine dazu senkrechte in den Steuerdruckraum 15 mündende sechste
Bohrung 18.2, welche über eine siebte Bohrung 18.3 miteinander
verbunden sind, welche senkrecht zu der fünften Bohrung 18.1 und
der sechsten Bohrung 18.2 ausgebildet ist. Die fünfte
Bohrung 18.1 und die sechste Bohrung 18.2 stehen
senkrecht zur Bewegungsachse des Arretierkolbens 12. Die siebte
Bohrung 18.3 ist parallel zur Bewegungsachse des Arretierkolbens 12 ausgebildet.
Die dritte Verbindungsleitung 18 umfasst ferner eine vierte
Verbindungsleitung 180, welche eine in die fünfte
Bohrung 18.1 mündende achte Bohrung 180.1 und
eine in die erste Stelldruckkammer 4 mündende
neunte Bohrung 180.2 aufweist, welche mit in dieser Reihenfolge abnehmenden
Durchmessern koaxial und direkt benachbart angeordnet sind. Die
fünfte Bohrung 18.1, d. h. der fünfte
Abschnitt 18.1, und die vierte Verbindungsleitung 180 sind
ebenfalls gleichachsig und benachbart angeordnet.
-
Die
Steuerdruckkammer 15 ist über die dritte Verbindungsleitung 18 mit
der zweiten Stelldruckkammer 7 verbunden. Das zweite Rückschlagventil 19 ist
als zweite Ventileinrichtung in der fünften Bohrung 18.1 der
dritten Verbindungsleitung 18 ausgebildet.
-
Das
zweite Rückschlagventil 19 umfasst ein zweites
Anschlagelement 19.1, an dem sich eine zweite Ventilhülse 19.2 als
Ventilschließkörper abstützt, an der
sich wiederum die zweite Rückschlagfeder 190 abstützt.
Das zweite Rückschlagventil 19 ist über
die vierte Verbindungsleitung 180 mit der ersten Stelldruckkammer 9 verbunden.
Das zweite Rückschlagventil 19 wird über
die vierte Verbindungsleitung 180, welche die achte Bohrung 180.1 und
die neunte Bohrung 180.2 umfasst, mit einem Druck aus der
ersten Stelldruckkammer 4 in Richtung seiner geschlossenen
Position bedrückt. Zusätzlich zu dem Druck aus
der ersten Stelldruckkammer 4 bedrückt auch die
zweite Rückstellfeder 190 die zweite Ventilhülse 19.2 in
Richtung des zweiten Anschlagelements 19.1.
-
Das
zweite Rückschlagventil 19 ist in seiner offenen
Position gezeigt. Druckmittel aus der zweiten Stelldruckkammer 7 fließt
von der zweiten Stelldruckkammer 7 über die fünfte
Bohrung 18.1, die siebte Bohrung 18.3 und die
sechste Bohrung 18.2. Das zweite Rückschlagventil 19 ist
derart in der zweiten Verbindungsleitung 18 angeordnet,
dass das zweite Rückschlagventil 19 geschlossen
ist, wenn der Druck, der sich aus dem Druck aus der ersten Stelldruckkammer 4 und
dem Druck der zweiten Rückstellfeder 190 ergibt,
größer als der oder gleich dem Druck in der zweiten
Stelldruckkammer 7 ist; ansonsten offen. Der Druck, der
sich aus dem Druck aus der ersten Stelldruckkammer 4 und
dem Druck der zweiten Rückschlagfeder 190 ergibt,
ist der zweite Schwellenwert. Der zweite Schwellenwert hängt
von der zweiten Rückschlagfeder 190 und dem Druck
in der ersten Stelldruckkammer 4 ab.
-
Die
erste Bohrung 16.1 und die fünfte Bohrung 18.1 liegen
jeweils in einer ersten Ebene (nicht dargestellt) während
die zweite Bohrung 16.2 und sechste Bohrung 18.2 jeweils
in der zweiten Ebene (nicht dargestellt) liegen, wobei die erste
Ebene und die zweite Ebene nicht parallel sind. Eine solche Anordnung
der obigen Bohrungen ist fertigungstechnisch günstig zu
realisieren. Die Bohrungen werden teilweise mit Stopfen 23 einseitig
dichtend geschlossen.
-
Die 6A bis 6F zeigen
jeweils verschiedene Ansichten eines erfindungsgemäßen Stellkolbens 3.
Elemente mit bereits eingeführten Bezugszeichen entsprechen
den bereits eingeführten Elementen mit diesen Bezugszeichen.
Der erfindungsgemäße Stellkolben 3 in 6F weist
eine weitere Nut 300 auf, mittels derer der Stellkolben 3 z. B.
einen Stellhebel ansteuern kann, welcher z. B. auf den Schwenkwinkel
und somit auf das Hubvolumen einer Axialkolbenmaschine einwirkt.
-
Im
Falle des dargestellten Stellkolbens 3 sind die erste Stelldruckkammer 4 und
die zweite Stelldruckkammer 7 jeweils zumindest teilweise
in dem Stellkolben 3 ausgebildet.
-
Der
Stellkolben 3 ist entlang der Stange 10, welche
durch den Stellkolben 3 hindurchgeführt ist, in einem
nicht dargestellten Hydraulikzylinder 2 geführt. Der
erste Stelldruckraum 4 ist über die erste Stelldruckleitung 6 mit
Druckmittel beaufschlagbar. Analog ist der zweite Stelldruckraum 7 über
die zweite Stelldruckleitung 9 mit Druckmittel beaufschlagbar.
-
In 7 ist
ein vierter Schnitt durch die erfindungsgemäße
Stellvorrichtung 1 gezeigt. Elemente mit bereits eingeführten
Bezugszeichen entsprechen den bereits eingeführten Elementen
mit diesen Bezugszeichen. In der ersten Stelldruckkamer 4 ist
die erste Rückstellfeder 5 angeordnet. Die erste
Rückstellfeder 5 stützt sich an einem
ersten Abstützelement 101 ab. Das erste Abstützelement 101 stützt sich
an der Stange 10 und/oder an dem Stellkolben 3 ab.
Die erste Rückstellfeder 5 stützt sich
zudem an einem zweiten Abstützelement 102 ab,
welches sich wiederum an der Stange 10 und/oder an dem
Stellkolben 3 abstützt. Analog stützt
sich die zweite Rückstellfeder 8 an einem dritten
Abstützelement 103 ab, welches sich an der Stange 10 und/oder
an dem Stellkolben 3 abstützt. Die zweite Rückstellfeder 8 stützt
sich zudem an einem vierten Abstützelement 104 ab,
welches sich selbst wiederrum an der Stange 10 und/oder
an dem Stellkolben 3 abstützt. Der Stellkolben 3 ist
in der Stellvorrichtung 1 in dem Stellraum 2 geführt.
-
Bewegt
sich der Stellkolben 3 bei einer auftretenden Druckdifferenz
in den Stelldruckkammern 4, 7 aus der dargestellten
Neutralposition in Richtung der ersten Stelldruckleitung 6 heraus,
so bewegt der Stellkolben 3 das zweite Abstützelement 102 und
das dritte Abstützelement 103 in Richtung der
der ersten Stelldruckleitung 6. Das zweite Abstützelement 102 komprimiert
dann die erste Rückstellfeder 5, welche sich wiederrum
auf dem ersten Abstützelement 101 abstützt,
welches sich wiederrum an der Stange 10 abstützt.
Das dritte Abstützelement 103 nimmt die zweite
Rückstellfeder 8 mit. Diese wiederum stützt sich
auf dem vierten Abstützelement 104 ab, das durch
die Stange 10 blockiert ist. Der Abstand zwischen dem dritten
Abstützelement 103 und dem vierten Abstützelement 104 verringert
sich dadurch.
-
Bei
umgekehrter Bewegungsrichtung des Stellkolbens 3 gilt vorausgegangenes
analog.
-
Zur
Arretierung der Abstützelemente 101–104 und
zur Ausbildung der ersten Nut 100 sind in bzw. an der Stange 10 Nuten
und/oder zylindrische Bereiche mit unterschiedlichen Radien gleichachsig und
benachbart angeordnet.
-
Die
Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele
beschränkt. Vielmehr sind auch einzelne Merkmale der Ausführungsbeispiele vorteilhaft
miteinander kombinierbar.
-
Anstelle
des ersten Rückschlagventils 17 bzw. des zweiten
Rückschlagventils 19 kann jeweils eine alternative
Ventileinrichtung verwendet werden, welche die erste Verbindungsleitung 16 bzw.
die dritte Verbindungsleitung 18 öffnet oder schließt.
-
Vorzugsweise
ist die Stange 10 bzw. die alternative Stange 10' in
ihrer Position in den Hydraulikzylinder 2 fixiert und der
Stellkolben 3 bzw. der alternative Stellkolben 3' entlang
der entsprechenden Stange 10, 10' verschiebbar.
-
Vorzugsweise
weist die Stange 10 eine erste Nut 100 mit tangentialer
Komponente auf. Eine zusätzliche axiale Komponente ist
jedoch ebenfalls denkbar. Durch eine relative Rotation der Stange 10 in
Bezug auf den Stellkolben 3 kann die relative Position
beider letzteren, bei der eine Arretierung durch den Arretierkolben 12 möglich
ist, variiert werden und so die Position für die Arretierung
festgelegt werden.
-
Analog
weist der alternative Hydraulikzylinder 2' vorzugsweise
eine zweite Nut 100 mit tangentialer Komponente auf. Eine
zusätzliche axiale Komponente ist jedoch auch in diesem
Fall ebenfalls realisierbar. Durch eine relative Rotation des alternativen
Stellkolbens 3' in Bezug auf den alternative Stellraum 2' kann
auch in diesem Fall die relative Position dieser beiden letzten,
bei der eine Arretierung durch den Arretierkolben 12 möglich
ist, variiert werden.
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
Diese Liste
der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert
erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information
des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen
Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt
keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
-
Zitierte Patentliteratur
-
- - DE 102004061558
A1 [0002]