DE689507C - - Google Patents
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- DE689507C DE689507C DE1936P0072908 DEP0072908D DE689507C DE 689507 C DE689507 C DE 689507C DE 1936P0072908 DE1936P0072908 DE 1936P0072908 DE P0072908 D DEP0072908 D DE P0072908D DE 689507 C DE689507 C DE 689507C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B7/00—Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
- F27B7/20—Details, accessories or equipment specially adapted for rotary-drum furnaces
- F27B7/2016—Arrangements of preheating devices for the charge
- F27B7/2066—Arrangements of preheating devices for the charge comprising a band transporter
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)
Description
- Vorrichtung zur Wärmebehandlung von Gut aller Art Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Wärmebehandlung von Gut aller Art, insbesondere Zementrohgut, unter Anwendung eines Wanderrostes mit nachgeschaltetem Fertigbrennofen. Bei einer derartigen Vorbrenneinrichtung mit nachgeschaltetem Fertig= brennofen ist der oberhalb des Wanderrostes oder der gasdurchlässigen Fördervorxichtung angeordnete Raum in an sich bekannter Weise durch eine Trennwand in zwei Kammern unterteilt, denen beiden die Fertigb:rennofengase zufließen, um -alsdann durch die Gutschicht hindurchgesaugt zu werden.
- Bei der Aufteilung dieses oberhalb,der gasdurchlässigen Fördervorrichtung gebildeten Raumes, ist -man bisher nicht nach bestimmten Regeln oder Gesetzmäßigkeiten vorgegangen, weil ein derart durchgeführtes Brennverfahren erst wenige Jahre bekannt ist und bestimmte Erfahrungen infolgedessen noch nicht vorliegen. Man kannte weder die inneren Zusammenhänge zwischen- der Trockenkammer und der Brennkammer noch die Bedeutung der Größe dieser beiden Kammern in bezug auf Leistung und Wärmeverbrauch der Anlage.
- Der Fachmann ging infolgedessen von dem Gesichtspunkt aus, die Trocl@enkammer möglichst klein und jedenfalls nur -so groß zu wählen, daß die ihr gestellte Aufgabe der Trocknung des gekörnten Gutes bei möglichst niedriger Temperatur gerade erfüllt wurde.
- Man ging von der überlegung aus, eine zu .starke plötzliche Erwärmung des kleinstückigen oder gekörnten Rohgutes in der Trockenkammer zu vermeiden, da man bei stärkerer Erwärmung des Brenngutes eine zu schnelle Verdampfung des im Brenngut enthaltenen Wassers befürchtete, die leicht ein Zersprengen der Formlinge und damit ein Zusetzen der Spalten der gasdurchlässigen Unterlage durch die abgesprengten Gutteilchen bewirkte.
- Infolgedessen trat das bei verhältnismäßig niedriger Temperatur vorgetrocknete Bxeimgut nach Übertritt in die Brennkammer plötzlich in eine Zone höherer Temperaturen, wodurch leicht ein Zerplatzen der Gutkörnchen eintrat. Darüber hinaus kam -es bei der nur kurzen Trockenkammer mit niedriger Temperatur oft vor, da.ß die unteren Teile der Gutschichten nicht vollständig durchgetrocknet waren. Beim Eintritt in die Zone höherer Temperatur zerplatzen dann die nicht vollständig ausgetrockneten Gutkörnchen: Diese beiden Erscheinungen hatten zur Folge, daß die Gasdurchlässigkeit der Gutschichten beträchtlich abnahm, womit wieder ein Leistungsrückgang der Anlage verbunden war.
- Die vorliegende Erfindung schafft hier Abhilfe. Sie geht von der Erkenntnis aus; da.ß von der Aufteilung des Raumes oberhalb der gasdurchlässigen Fördervorrichtung bzw. von der richtigen Bemessung der .Trockenkammer und der Brennkammer die - Trockenleistung und die Gasdurchlässigkeit und damit auch wieder Leistung und Wärmeverbrauch der Anlage maßgebend beeinflußt werden: Es ist erkannt worden, daß die Trockenkammer nicht- nur so groß bemessen sein darf, daß sie zur Trocknung des Gutes gerade ausreicht. Es ist vielmehr notwendig, die den Raum oberhalb der gasdurchläs.sigeit-Unterlage in eine Trockenkammer und Brennkammer unterteilende Zwischenwand über die Trockenzone hinaus in die Anwärm- und Calcinierzone hineinzusetzen, während durch entsprechende Regelung und Führung der Gase dafür gesorgt wird, daß die Gastemperatur in der Trocknungs- und Anwärmkammer nach dem Beschickungsende hin möglichst gleichmäßig abfällt.
- Auf diese Weise wird :durch Verlängerung des Trockenweges eine gleichmäßige Trocknung des Gutes erzielt, da .das Gut genügend Zeit hat, sich derart mit Wärme zu sättigen, daß schon eine Art Vorcalcination eintritt. Dabei kann die günstigste Stelle für die Z1vischenwand, die im übrigen auch von der Art des Rohstoffes abhängt, verschieden sein. Sie wird im Einzelfalle durch Versuche festgestellt. Ebenso kann auch zur Erzielung der günstigen Wirkung die Führung der Gase verschiedenartig ausgebildet werden. Die Gase können beispielsweise oben oder unten um die Trennwand herum in die Trockenkammer eintreten. Auch können Gasdurchtrittsöffnungen in der Trennwand ausgespart sein. Die heißen Gase der Brennkammer strömen dann durch diese Offnungen hindurch und treten in den heißen Teil der Trockenkammer ein.
- Der Abfall der Temperatur ergibt sich hierbei durch die größer werdende Entfernung von der Gaseintrittsstelle. Dadurch wird als wesentlicher Fortschritt im kleinstückigen oder zu Streuseln verformten Rohgut beim Übergang von der Trockenkammer zur Brennkammer ein plötzlicher Temperaturanstieg vermieden.
- Es hat sich überraschenderweise gezeigt, daß diese besondere Vorbereitung des Gutes sich auf Leistung und Wärmeverbrauch der gesamten Anlage sehr günstig auswirkt, denn die Leistung konnte im praktischen Betriebe um etwa 20 0/0 gesteigert werden. Zweckmäßig beträgt .die Grundfläche der Brennkammer etwa 3o bis 55 % der nutzbaren Fläche der gasdurchlässigen Fördervorrichtung.
- Beispielsweise können die Grundfläche der Trockenkammer und der Brennkammer etwa je 50 % der nutzbaren Fläche des Wanderrostes betragen.
- Bei der praktischen Durchführung der Erfindung kann die den Raum oberhalb des Rostes aufteilende Zwischenwand fest eingebaut oder auch beweglich angeordnet werden, um jeweils das günstigste Verhältnis zwischen den Größen beider Kammern festlegen zu können.
- .. Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
- Der Wanderrost i oder eine ähnliche gasdurchlässige Fördervorrichtung ruht auf den beiden Umlenkrollen a, von denen die eine in beliebiger und an sich bekannter Weise angetrieben wird. Das zu behandelnde Gut wird durch den Trichter 3 zugeführt und gelangt alsdann über die Schurre q. in einen nicht gezeichneten Ofen, wie beispielsweise Drehrohrofen, in welchem es fertiggebrannt wird. Der Raum oberhalb des Wanderrostes i ist durch eine Mauerdecke nach oben abgeschlossen und gleichzeitig durch eine Zwischenwand 5 in eine Trockenkammer und Brennkammer unterteilt. Die Zwischenwand 5 kann in der Längsrichtung des Rostes verschiebbar angeordnet sein. Sie ist mittels einer Haltevorrichtung an einer Laufrolle ä aufgehängt und bewegt sich in einem Schlitz 6 der Decke, die durch eine Schiene o..dgl. so abgedeckt ist, daß durch diesen Schlitz keine Falschluft eintreten kann. Zur Überleitung der Heizgase von der Trockenkammer in die Brennkammer sind. in der Zwischenwand entsprechende Durchla.ßöffnungen vorgesehen, auch ist am unteren Ende der Zwischenwand ein Regelschieber angeordnet.
Claims (1)
- PATENT ANS PR ÜCHE: i. Vorrichtung zur Wärmebehandlung von Gut aller Art, insbesondere Zementrohgut, unter Anwendung eines Wanderrostes mit nachgeschaltetem Fertigbrennofen, -wobei der oberhalb des Wanderrostes angeordnete Raum durch eine Trennwand in zwei Kammern unterteilt ist, denen beiden regelbar Fertigbrennoferrabgase zufließen, die dann durch die Gutschicht hindurch abgesaugt werden, dadurch gekennzeichnety daß die Trennwand über die Trocknungszone hinaus in die Anwärm- und Calcinierzone hineingesetzt ist, während durch entsprechende Regelung und Führung der Gase dafür gesorgt wird, daß die Gastemperatur in der Trocknungs- und Amvärmkammer nach dem Beschickungsende hin möglichst gleichmäßig abfällt. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand in Längsrichtung des Rostes verschieblich angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1936P0072908 DE689507C (de) | 1936-03-19 | 1936-03-19 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1936P0072908 DE689507C (de) | 1936-03-19 | 1936-03-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE689507C true DE689507C (de) | 1940-03-26 |
Family
ID=7392187
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1936P0072908 Expired DE689507C (de) | 1936-03-19 | 1936-03-19 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE689507C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE902594C (de) * | 1947-02-28 | 1954-01-25 | Otto Georg Lellep Dr Ing | Verfahren und Vorbehandlungseinrichtung zum Trocknen, Brennen und Sintern von Gut aller Art, insbesondere von Zementrohmaterial |
| DE1189942B (de) * | 1956-12-20 | 1965-04-01 | Albert Edward Brookes | Vorrichtung zum Behandeln und Trocknen von Hopfen od. dgl. |
| DE1753591B1 (de) * | 1963-03-15 | 1969-12-11 | Schilde Ag | Einrichtung fuer die Waermebehandlung von gleichfoermig bewegtem Gut |
-
1936
- 1936-03-19 DE DE1936P0072908 patent/DE689507C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE902594C (de) * | 1947-02-28 | 1954-01-25 | Otto Georg Lellep Dr Ing | Verfahren und Vorbehandlungseinrichtung zum Trocknen, Brennen und Sintern von Gut aller Art, insbesondere von Zementrohmaterial |
| DE1189942B (de) * | 1956-12-20 | 1965-04-01 | Albert Edward Brookes | Vorrichtung zum Behandeln und Trocknen von Hopfen od. dgl. |
| DE1753591B1 (de) * | 1963-03-15 | 1969-12-11 | Schilde Ag | Einrichtung fuer die Waermebehandlung von gleichfoermig bewegtem Gut |
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