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DE68928865T2 - Turbolader - Google Patents

Turbolader

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Publication number
DE68928865T2
DE68928865T2 DE68928865T DE68928865T DE68928865T2 DE 68928865 T2 DE68928865 T2 DE 68928865T2 DE 68928865 T DE68928865 T DE 68928865T DE 68928865 T DE68928865 T DE 68928865T DE 68928865 T2 DE68928865 T2 DE 68928865T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
turbine
housing
chamber
variable turbocharger
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE68928865T
Other languages
English (en)
Other versions
DE68928865D1 (de
Inventor
Malcolm George Bow London Leavesley
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from GB888812664A external-priority patent/GB8812664D0/en
Priority claimed from GB888817230A external-priority patent/GB8817230D0/en
Priority claimed from GB888827153A external-priority patent/GB8827153D0/en
Priority claimed from GB888827761A external-priority patent/GB8827761D0/en
Priority claimed from GB898901803A external-priority patent/GB8901803D0/en
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE68928865D1 publication Critical patent/DE68928865D1/de
Publication of DE68928865T2 publication Critical patent/DE68928865T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D17/00Regulating or controlling by varying flow
    • F01D17/10Final actuators
    • F01D17/12Final actuators arranged in stator parts
    • F01D17/14Final actuators arranged in stator parts varying effective cross-sectional area of nozzles or guide conduits
    • F01D17/141Final actuators arranged in stator parts varying effective cross-sectional area of nozzles or guide conduits by means of shiftable members or valves obturating part of the flow path
    • F01D17/143Final actuators arranged in stator parts varying effective cross-sectional area of nozzles or guide conduits by means of shiftable members or valves obturating part of the flow path the shiftable member being a wall, or part thereof of a radial diffuser
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D17/00Regulating or controlling by varying flow
    • F01D17/10Final actuators
    • F01D17/12Final actuators arranged in stator parts
    • F01D17/14Final actuators arranged in stator parts varying effective cross-sectional area of nozzles or guide conduits
    • F01D17/16Final actuators arranged in stator parts varying effective cross-sectional area of nozzles or guide conduits by means of nozzle vanes
    • F01D17/167Final actuators arranged in stator parts varying effective cross-sectional area of nozzles or guide conduits by means of nozzle vanes of vanes moving in translation
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F05INDEXING SCHEMES RELATING TO ENGINES OR PUMPS IN VARIOUS SUBCLASSES OF CLASSES F01-F04
    • F05DINDEXING SCHEME FOR ASPECTS RELATING TO NON-POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, GAS-TURBINES OR JET-PROPULSION PLANTS
    • F05D2220/00Application
    • F05D2220/40Application in turbochargers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Supercharger (AREA)
  • Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)

Description

  • Diese Erfindung betrifft einen Turbolader, und sie betrifft mehr im einzelnen einen veränderlichen Turbolader.
  • Verschiedene Arten von Turboladern sind bekannt, siehe z. B. DE-A 32 44 190, und US-A-4 403 914. Eine bekannte Art eines Turboladers weist ein Gehäuse, einen Verdichter, der drehbar in dem Gehäuse angebracht ist, eine Turbine, die drehbar in dem Gehäuse angebracht ist, einen ersten Einlaß, um zu ermöglichen, daß Luft zu dem Verdichter geführt wird, einen Auslaß für Luft von dem Verdichter, einen zweiten Einlaß, um zu ermöglichen, daß Auspuffgase von einem Motor zu der Turbine geleitet werden, und eine Kammer, die die Turbine umgibt und die die Auspuffgase aus dem zweiten Einlaß erhält, bevor die Auspuffgase zu der Turbine geleitet werden, auf. Diese bekannte Art eines Turboladers ist derart, daß es eine feste Öffnung gibt, durch die die Auspuffgase in der Kammer zu der Turbine gelangen können. Die Größe dieser Öffnung ist so gewählt, daß sie einen Kompromiß zwischen den mehreren verschiedenen Größen der Öffnung, die idealerweise für verschiedene Motorbetriebszustände erforderlich sind, darstellt. Dies bedeutet, daß, für die meisten Motorbetriebszustände, die Öffnung nicht genau richtig ist, und der Turbolader daher bei weniger als bei seiner Bestleistung arbeitet. Z. B., mit einer verhältnismäßig kleinen Öffnung, antwortet der Turbolader schnell, aber ein übermäßiger Druck neigt dazu, sich in der Kammer aufzubauen. Mit einer großen Öffnung wird der Aufbau eines übermäßigen Drucks in der Kammer vermieden, aber dann ist die Antwortzeit der Turbinenvorrichtung langsam.
  • Die GB-A-2218744 zeigt einen Turbolader, in dem die Leitschaufeln aus dem Gasfluß entfernt sind. Dies vermindert den Wirkungsgrad des Turboladers. Ferner ist es in der GB-A-2218744 heißen Gasen erlaubt, seitlich zur Niederdruckseite der Turbinenvorrichtung vorbei zu gehen, wodurch verhindert wird, daß alle Gase auf der Turbine Arbeit leisten. Auch geraten die Gase, die an die Niederdruckseite des Turboladers verloren gehen, in Berührung mit der Lageranordnung und können dadurch, schließlich ein Versagen der Lageranordnung verursachen.
  • Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, das oben erwähnten Problem zu beseitigen oder zu verringern.
  • Demgemäß schafft diese Erfindung einen veränderlichen Turbolader, der ein Verdichtergehäuse, einen Verdichter, der drehbar in dem Verdichtergehäuse angebracht ist, ein Turbinengehäuse, eine Turbine, die drehbar in dem Turbinengehäuse angebracht ist, einen ersten Einlaß, um es zu ermöglichen, daß Luft zu dem Verdichter geführt wird, einen Auslaß für Luft von dem Verdichter, einen zweiten Einlaß, um es Auspuffgasen von einem Motor zu ermöglichen, zu der Turbine geleitet zu werden, eine Kammer, die die Turbine umgibt und die die Auspuffgase von dem zweiten Einlaß erhält, bevor die Auspuffgase zu der Turbine geleitet werden, einen Kolben, der zwischen der Turbine und dem Turbinengehäuse angeordnet ist, und der vor- und rückwärts gleiten gelassen werden kann, um eine bewegliche Wand, die die Turbine von der Kammer, die die Turbine umgibt, trennt, zu bilden, eine Lageranordnung um die Drehung des Verdichters und der Turbine zu erlauben, und einen Hitzeschild um die Lageranordnung von den Auspuffgassen abzuschirmen, aufweist, wobei der Kolben eine Mehrzahl von Leitschaufeln aufweist, wobei der Kolben derart ausgebildet ist, daß er in seiner geschlossenen Stellung kurz vor einem angrenzenden Teil des Turbinengehäuses endet, so daß immer eine Öffnung zwischen dem Ende des Kolbens und dem angrenzenden Teil des Turbinengehäuses besteht, wodurch Auspuffgase aus der Kammer immer durch die Öffnung hindurchgehen können, um auf die Turbine zu wirken, wobei der Kolben so ausgebildet ist, daß in seiner offenen Stellung die Öffnung vergrößert wird, und wobei der Kolben in seine geschlossene Stellung gegen Druck von den Auspuffgasen in der Kammer während der Benutzung des veränderlichen Turboladers vorgespannt ist, wodurch der Kolben vor- und rückwärts gleitet, um die Öffnung in Abhängigkeit von Motorbetriebszuständen zu verändern,
  • dadurch gekennzeichnet, daß der veränderliche Turbolader derart ausgebildet ist, daß die Leitschaufeln auf dem Kolben in Schlitze in dem Hitzeschild eintreten und dadurch in eine Kammer im zusammengesetzten Zustand des Turboladers ragen, die Kammer einen Endbereich des Lagergehäuses umgibt, und die Leitschaufeln derart ausgebildet sind, daß sie immer durch die Schlitze und in die Kammer hinein eingesetzt werden können für die Einfachheit des Zusammenbaus des veränderlichen Turboladers.
  • Der Hitzeschild ermöglicht es Teilen des Turboladers sich so zu drehen, daß ein Ölauslaß des Turboladers immer senkrecht nach unten deutet. Dies ergibt eine gute Schwerkraftzuführung von Öl zurück zum Motor.
  • Bevorzugt bildet der Hitzeschild eine Kammer, in die die Leitschaufeln auf dem Kolben hineinragen, wobei die Kammer abgedichtet ist, um das Lecken von Gas zu einer Niederdruckseite der Turbine zu verhindern. Die Kammer macht den Hitzeschild sehr wirksam beim Zurückhalten von Hitze, die zur Niederdruckseite der Turbinenvorrichtung hindurchgeht.
  • Der veränderliche Turbolader ist in der Lage, so ausgebildet zu sein, daß die Leitschaufeln immer im Gasfluß sind, um die Gase unter einem geeigneten Winkel auf die Turbine zu leiten.
  • Der veränderliche Turbolader kann Gabeleinrichtungen aufweisen, die in eine Nut im Kolben eingreifen. Die Gabeleinrichtungen ermöglichen es, daß der Kolben vor- und rückwärts in axialer Richtung bewegt werden kann, ohne den Kolben nach einer Seite zu drängen und ihn so zu veranlassen, in dem veränderlichen Turbolader zu klemmen.
  • Bevorzugt weist der Kolben einen zylindrischen Körperabschnitt auf, wobei die Nut an jenem Ende des Körperabschnitts vorgesehen ist, das von der Öffnung entfernt ist.
  • Der Kolben ist gewöhnlich so angeordnet, daß er in einem zylindrischen Teil des Turbinengehäuses gleitet.
  • Bevorzugt ist die Gabeleinrichtung auf einer Welle angeordnet, die im Gehäuse angebracht ist. Die Welle kann mit einem Betätigungsventil verbunden sein, das es ermöglicht, daß eine Bewegung auf die Gabeleinrichtung übertragen wird.
  • Die Gabeleinrichtung ist bevorzugt eine zweizinkige Gabel, aber andere Arten von Gabeleinrichtungen können verwendet werden.
  • Der veränderliche Turbolader kann einen Abströmdurchgang/Luftablaßkanal aufweisen, der von dem Ausgang für Luft von dem Verdichter zu dem Betätigungsventil führt, wobei der Abströmdurchgang es ermöglicht, daß Luft gegen eine Membran in dem Betätigungsventil gerichtet wird, um eine Bewegung des Betätigungsventils zu verursachen, wodurch Bewegung des Betätigungsventils auf die Gabeleinrichtung und den Kolben in Abhängigkeit vom Abströmdruck übertragen werden kann. Der Abströmdruck wird normalerweise von der Drehgeschwindigkeit des Verdichters abhängen.
  • Als eine Alternative zur Benutzung von Luft, die aus dem Kompressor entnommen wird, kann eine getrennte Luftversorgung benutzt werden. Somit kann, z. B., die getrennte Luftversorgung durch einen kleinen gesonderten elektronischen Verdichter bereitgestellt werden. Auch Mikroprozessoren können benutzt werden, um einen oder mehrere ausgewählte Parameter zu überwachen und die Stellung des Kolbens zu berechnen, um die erforderliche Kolbenstellung zu geben.
  • Der veränderliche Turbolader kann ein solcher sein, in dem der Kolben mit einem Ansatz versehen ist, der an einem Stift eingreift, um eine Drehung des Kolbens zu verhindern. Üblicherweise wird der Kolben in seine geschlossene Stellung federvorgespannt sein. Bevorzugt ist der Kolben in seine geschlossene Stellung durch eine einzelne Schraubenfeder vorgespannt. Vorteilhafterweise ist die einzelne Schraubenfeder axial innerhalb des Betätigungsventils angeordnet. In alternativen Ausführungsformen des veränderlichen Turboladers kann mehr als eine Feder verwendet werden. Wenn gewünscht, können auch andere Vorspannungseinrichtungen als Federn verwendet werden.
  • Der veränderliche Turbolader kann Dichteinrichtungen aufweisen, um eine gleitende Dichtung zwischen dem Kolben und dem Gehäuse zu bilden. Die Dichteinrichtungen können mindesten einen Kolbendichtring aufweisen.
  • Bevorzugt wird nur ein Kolbendichtring verwendet, aber mehr als ein Kolbendichtring kann verwendet werden, falls gewünscht. Der oder jeder Kolbendichtring kann in einem zylindrischen Teil des Kolbenkörpers angeordnet sein. Alternativ können der oder die Kolbendichtringe in dem Turbinengehäuse angebracht sein.
  • Das der Öffnung benachbarte Ende des Kolbens kann angefast sein. Dieses angefaste Ende des Kolbens kann dazu beitragen, bei manchen Arten von Maschinen, z. B. Zwei- und Viertakt-benzingetriebenen Motoren, die Ansammlung von Verbrennungsprodukten zu verhindern.
  • Wenn gewünscht, kann der veränderliche Turbolader mindestens ein Lager aufweisen, gegen das die Dichteinrichtung vor- und rückwärts gleitet. Wenn ein Lager verwendet wird, ist es bevorzugt, daß das Lager in dem Gehäuse benachbart dem zylindrischen Teil des Kolbens angeordnet ist.
  • Vorteilhafterweise sind das Verdichtergehäuse und das Turbinengehäuse als getrennte Teile ausgebildet. Dies kann den Zusammenbau des veränderlichen Turboladers · erleichtern und es kann auch die Befestigung des veränderlichen Turboladers in verschiedenen Motorräumen von verschiedenen Fahrzeugen erleichtern.
  • Der veränderliche Turbolader kann vorteilhafterweise eine Kammer aufweisen, in der die Gabeleinrichtung Platz findet, wobei der Kolben so ausgebildet und eingerichtet ist, daß er die Kammer abdeckt, um einen Hitzestau auf der Gabeleinrichtung zu verhindern und einen turbulenten Gasfluß an einem Ausgangsteil der Turbine zu verhindern.
  • Der veränderliche Turbolader kann ein solcher sein, bei dem der Kolben ein Ende hat, in dem ein konischer Ausströmraum angebracht ist, wobei der konische Ausströmraum dazu vorgesehen ist, den Gasabzug aus der Turbine zu erleichtern.
  • Der veränderliche Turbolader kann vorteilhaft ein solcher sein, bei dem der Kolben mindestens einen festen Kolbenring aufweist.
  • Der veränderliche Turbolader kann ein solcher sein, bei dem der Hitzeschild durch Klammern zwischen das Turbinengehäuse und das Lagergehäuse geklammert ist, und in dem der Hitzeschild 360º Grad drehbar ist auf ein Lösen der Klammern hin, um dadurch zu ermöglichen, daß der Turbolader an verschiedene Motoren unter verschiedenen Winkeln angeschraubt werden kann.
  • Der veränderliche Turbolader kann ein solcher sein, bei dem der Kolben innerhalb des Turbinengehäuses angebracht ist, derart, daß der Kolben direkt über der Turbine gleitet, um einen großen Gasausflußbereich zu erlauben. Dies bedeutet letztendlich, daß die Turbine so gebaut ist, daß sie keinen Trimmteil hat.
  • Die vorliegende Erfindung erstreckt sich auch auf einen Motor, wenn er mit dem veränderlichen Turbolader ausgerüstet ist. Der Motor kann irgendeine allgemeine Art von Motor sein, einschließlich durch Diesel oder Benzin angetriebener Motoren.
  • Ausführungsformen der Erfindung werden jetzt ausschließlich als Beispiele, und unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen, beschrieben, worin:
  • Fig. 1 ein Querschnitt durch einen ersten veränderlichen Turbolader, der jedoch einen Hitzeschild, der nicht in Übereinstimmung mit der Erfindung ist, aufweist, ist;
  • Fig. 2 eine Seitenansicht des in Fig. 1 gezeigten Kolbens ist;
  • Fig. 3 eine Endansicht des in Fig. 2 gezeigten Kolbens ist;
  • Fig. 4 eine Endansicht eines Teils des ersten veränderlichen Turboladers ist;
  • Fig. 5 eine Seitenansicht des in Fig. 1 gezeigten Hitzeschildes ist, und eine Luftöffnung über einem Lagergehäuse erläutert;
  • Fig. 6 ein Querschnitt durch ein Luftbetätigungsventil ist;
  • Fig. 7 ein Querschnitt durch einen zweiten veränderlichen Turbolader ist;
  • Fig. 8 ein Querschnitt durch einen dritten veränderlichen Turbolader ist;
  • Fig. 9 ein Querschnitt durch einen vierten veränderlichen Turbolader ist;
  • Fig. 10 eine Endansicht des zweiten, dritten und vierten veränderlichen Turboladers, die in Fig. 7 bzw. 8 bzw. 9 gezeigt sind, ist;
  • Fig. 11 eine Endansicht eines Hitzeschildes, der mit Leitschaufeln versehen ist, ist, wobei der Hitzeschild von der Art ist, die durch die vorliegende Erfindung nicht erfordert wird;
  • Fig. 12 eine Seitenansicht des in Fig. 11 gezeigten Hitzeschildes ist;
  • Fig. 13 erläutert, wie die Leitschaufeln in Schlitze eintreten;
  • Fig. 14 eine Seitenansicht, die eine Leitschaufelanordnung in einer offenen Stellung zeigt, ist;
  • Fig. 15 eine Seitenansicht, die die Leitschaufelanordnung der Fig. 14 in einer geschlossenen Stellung zeigt, ist;
  • Fig. 16 eine Querschnittsansicht, die einen Hitzeschild der durch die vorliegende Erfindung erforderten Art, und eine Leitschaufelanordnung in einer offenen Stellung zeigt, ist;
  • Fig. 17 eine Querschnittsansicht, gleich der in Fig. 16 gezeigten, aber mit der Leitschaufelanordung in einer geschlossenen Stellung, ist;
  • Fig. 18 eine Endansicht der in Fig. 16 und 17 gezeigten Leitschaufelanordnung ist;
  • Fig. 19 eine Seitenansicht, der Leitschaufelanordnung der Fig. 16-18 und in einer offenen Stellung ist; und
  • Fig. 20 eine Seitenansicht, der Leitschaufelanordnung der Fig. 16-18 und in einer geschlossenen Stellung, ist.
  • Unter Bezugnahme auf Fig. 1 bis 6 ist ein erster veränderlicher Turbolader 2 gezeigt. Der veränderliche Turbolader 2 weist ein Verdichtergehäuse 64 und einen Verdichter 6 auf. Der Verdichter 6 hat Schaufeln 8. Der Verdichter 6 ist dadurch drehbar in dem Gehäuse 64 angebracht, daß er auf einer Mittenwelle 10 angebracht ist. Eine Turbine 12 ist in einem Turbinengehäuse 4 dadurch drehbar angebracht, daß sie auf der Welle 10 angebracht ist. Die Turbine 12 hat Schaufeln 14.
  • Das Gehäuse 64 hat einen ersten Einlaß 16, um zu ermöglichen, daß Luft zu dem Verdichter 6 geleitet wird. Das Gehäuse 64 hat auch einen Auslaß 18 für Luft aus dem Verdichter. Der Auslaß 18 ermöglicht es, daß Luft aus dem Verdichter 6 zu einem Motor (nicht gezeigt) geleitet wird.
  • Das Gehäuse 4 hat einen zweiten Einlaß 20, um zu ermöglichen, daß Auspuffgase vom Motor zu der Turbine 12 geleitet werden. Eine Kammer 22 umgibt die Turbine 12, und diese Kammer 22 empfängt die Auspuffgase von dem zweiten Einlaß 20, bevor die Auspuffgase zu der Turbine 12 geleitet werden. Die Kammer 22 kann als eine schneckenförmige Toroidalkammer betrachtet werden.
  • Ein Kolben 24 ist zwischen der Turbine 12 und dem Gehäuse 4 angeordnet. Der Kolben 24 kann vor- und rückwärts gleiten, um eine bewegliche Wand zu bilden, die die Turbine 12 von der Kammer 22, die die Turbine 12 umgibt, trennt.
  • Der Kolben 24 ist so angeordnet und aufgebaut, daß er in seiner geschlossenen Stellung kurz vor einem angrenzenden Teil 26 des Gehäuses 4 endet, so daß immer eine Öffnung/Spalt 28 zwischen dem Ende 30 des Kolbens 24 und dem angrenzenden Teil 26 des Gehäuses 4 besteht. Das bedeutet, daß Auspuffgase aus der Kammer 22 immer durch die Öffnung 28 hindurchgehen können, um auf die Schaufeln 14 der Turbine 12 zu wirken. Der Kolben 24 ist so angeordnet und ausgebildet, daß in seiner offenen Stellung die Öffnung 28 vergrößert wird.
  • Der Kolben 24 ist in seine geschlossene Stellung gegen Druck von Auspuffgasen in der Kammer 22 während der Benutzung des veränderlichen Turboladers 2 vorgespannt, so daß der Kolben 24 vor- und rückwärts gleitet, um die Öffnung 28 in Abhängigkeit von Motorbetriebszuständen zu verändern. Der Kolben 24 wird mittels eines Betätigungsventils 7 vorgespannt.
  • Wie aus Fig. 1 und 2 ersehen werden kann, weist der Kolben 24 einen Zylinderkörperabschnitt 34 mit einer Nut 36 an dem Ende des Körperabschnitts 34 auf, das von der Öffnung 28 entfernt ist.
  • Wie am besten aus Fig. 1 und 4 ersehen werden kann, sind Gabeleinrichtungen in der Form einer zweizinkigen Gabel 21 in der Nut 36 angeordnet. Die Gabel 21 ist auch auf einer Welle 54 angebracht, die sich in einem Lagergehäuse 68 drehen kann. Auf dem Ende der Welle 54 ist eine Metallstange 91, die mit dem Betätigungsventil 7 verbunden ist. Das Betätigungsventil 7 dient dermaßen als Steuerungseinrichtung.
  • Wenn der Druck anfängt, eine gewisse, durch die Stärke einer Feder 95 (siehe Fig. 6) gewählte, Stufe zu überschreiten, drückt der Luftdruck innerhalb eines Gehäuses 9 des Betätigungsventiles 7 eine biegsame Membran 98 und verschiebt dadurch den Kolben 24 in eine offenere Stellung. Der Kolben 24 wirkt als ein Bereichssteuerelementkolben 24. Die Verschiebung des Kolbens 24 in eine offenere Stellung erhöht ihrerseits den Fließbereich 28 und vermindert die Geschwindigkeit der Gase, die in die Turbine 12 eintreten.
  • Wie in Fig. 1 bis 6 gezeigt, weist der erste veränderliche Turbolader 2 Dichteinrichtungen in der Form eines dichtenden Kolbenringes 52 auf. Der Kolbendichtring 52 dient zum Bilden einer gleitenden Dichtung zwischen dem Kolben 24 und dem Gehäuse 4. Der Kolbendichtring 52 ist in dem Turbinengehäuse 66 angeordnet. Der Kolbendichtring 52 kann alternativ im Kolben 24 angeordnet sein, wie durch gepunktete Linien 58 in Fig. 2 gezeigt.
  • Das Ende 30 des Kolbens 24 ist angefast wie gezeigt, so daß irgendwelche Verbrennungsprodukte aus den Auspuffgasen in der Kammer 22, die dazu neigen können, sich auf dem Teil des Kolbens 24, der die bewegliche Wand bildet, abzusetzen, dazu neigen können, wegzubrechen, und somit die Gleitbewegung des Kolbens 24 nicht zu behindern.
  • Der veränderliche Turbolader 2 weist einen Hitzeschild 17 auf. Der Hitzeschild 17 hat einen Flansch 19. Der Hitzeschild 17 ist mit Schrauben 420 über dem Lagergehäuse 68 angebracht. Fig. 5 zeigt eine Luftöffnung zwischen dem Lagergehäuse 68 und dem Hitzeschild 17. Bei einem alternativen Aufbau kann ein Dichtring im Hitzeschild 17 angeordnet sein, wie in Fig. 5 durch gepunktete Linien 5 gezeigt. In einem weiteren alternativen Aufbau kann der Dichtring innerhalb der Bohrung des Kolbens 24 angeordnet sein, wie in Fig. 1 durch gepunktete Linien 75 gezeigt, um auf die Außenseite des Hitzeschildes zu wirken.
  • Ein vorteilhaftes Merkmal des ersten veränderlichen Turboladers, gezeigt in Fig. 1 bis 6, ist, daß das Gehäuse 4 in zwei Endteile 64, 66 und einen Mittelteil 68 teilbar ist. Dies kann die Anordnung des veränderlichen Turboladers 2 in verschiedenen erforderlichen Stellungen in verschiedenen Motorräumen in Fahrzeugen oder anderen Geräten erleichtern. Das Endteil 64 ist an das Mittelteil 68 mittels eines Sicherungsringes 70 befestigt. Das Endteil 66 ist an das Mittelteil 68 durch Sicherheitsscheiben 72, die durch Schrauben 74 in ihrer Stellung gehalten werden, befestigt. Das Endteil 64 bildet ein Verdichtergehäuse, das Endteil 66 bildet ein Turbinengehäuse und das Mittelteil 68 bildet ein Lagergehäuse.
  • Der veränderliche Turbolader 2 ist auch mit einer Ölzufuhrleitung 76 versehen, um Öl für Lager (nicht gezeigt) auf der Welle 10 zu liefern. Die Welle 10 ist mit einem reibbolzen geschweißten Kopf 78 an einem Ende ausgebildet. Das andere Ende der Welle 10 ist mit einem Schraubgewinde versehen, wie gezeigt, um eine Mutter 80 aufzunehmen, die wirksam ist, um den Verdichter 6 in seiner Stellung zu halten. Eine Ötrückführleitung 82 ist auch vorgesehen, um es dem Öl, das für die Lager über die Ölzufuhrleitung 76 geliefert wird, zu ermöglichen, abzulaufen.
  • Der zweite Einlaß 20 ist mit einem Flansch 86 versehen. Der Flansch 86 hat Schraublöcher 88, so daß der Flansch 86 an einen Auspuffausgang (nicht gezeigt) des Motors angeschraubt werden kann.
  • Der Verdichter 6 ist von einer Kammer 90 umgeben, die der Kammer 22 etwas ähnlich ist. Um den Verlust von Luft aus der Kammer 90 zu verhindern, während die Luft zum Ausgang 18 hindurchgeht, ist eine Dichtung in Form einer O-Ring-Dichtung 92 wie gezeigt vorgesehen.
  • Indem man in der Lage ist, die Größe der Öffnung 28 zu verändern, können die Auspuffgase aus dem Motor die Turbine 12 mit praktisch immer dem erforderlichen Maß antreiben, um den Verdichter 6 in den Stand zu setzen, die vom Motor geforderte Luftmenge aus dem veränderlichen Turbolader 2 über den Auslaß 18 zu liefern.
  • Das Abströmen von Luft längs dem Abströmdurchgang 60 wirkt dahin, daß es auf das Betätigungsventil 7 wirkt, um den Kolben 24 zu veranlassen, in seine offene Stellung zu gleiten, in der die Größe der Öffnung 28 erhöht ist. Nachdem die Auspuffgase die Turbine 12 angetrieben haben, werden sie über einen Auspuffauslaß 94, der in dem Gehäuse 4 gebildet ist, ausgelassen.
  • Wie in Fig. 2 gezeigt, ist der Kolben 24 mit einer Ringnut versehen, gezeigt durch die gepunkteten Linien 58, um den Kolbendichtring 52 aufzunehmen. Alternativ kann der Kolbendichtring 52 in dem Gehäuse 4, wie in Fig. 1 gezeigt, angeordnet sein. Ebenfalls in Fig. 2 gezeigt ist die Nut 36 zur Aufnahme der Gabel 21.
  • Fig. 2, 3 und 4 zeigen, daß auf dem Kolben 24 sich ein Ansatz 146 befindet, der einen Schlitz 144 wie gezeigt haben kann, oder ein Loch (nicht gezeigt), zur Aufnahme auf einem Stift 142. Der Stift 142 kann in dem Lagergehäuse 68 angebracht sein, wie gezeigt, oder alternativ in dem Turbinengehäuse 66. Der Stift 142 und der Ansatz 146 sind vorgesehen, um eine Drehung des Kolbens 24 zu verhindern.
  • Wie in Fig. 3 gezeigt, ist der Kolben 24 derart angeordnet und ausgebildet, daß die Fläche 100 des Endes 30 mit Leitschaufeln 102 versehen ist. Die Leitschaufeln 102 sind so ausgerichtet, daß sie den eintretenden Gasstrom in einer tangentialen Richtung lenken, um den angemessenen Gasstrom zu liefern. Die Leitschaufeln 102 sind eingeschnitten oder auf andere Weise in dem Ende 30 des Kolbens 24 vorgesehen. Leitschaufeln 104 sind auch in dem Turbinengehäuse 66 vorgesehen, wobei die Leit schaufeln 104 in der Form eines Einsatzes 31, wie in Fig. 1 gezeigt, vorgesehen sind. Alternativ können die Leitschaufeln 104 in das Turbinengehäuse 66 eingegossen sein. Die Winkelstellungen der Leitschaufeln 102, 104 in dem Turbinengehäuse 66 und dem Kolben 24 sind derart, daß die Leitschaufeln 102 auf dem Kolben 24 zu den Leitschaufeln 104 in dem Turbinengehäuse 66 versetzt sind. Eine relative Verschiebung des Kolbens 24 verändert das Ausmaß der Überlappung der Leitschaufeln 102, 104.
  • Bezug nehmend auf Fig. 7 ist dort ein zweiter veränderlicher Turbolader gezeigt, bei dem ähnlichen Teilen wie in Fig. 1 die gleichen Bezugszeichen gegeben worden sind und sie werden nicht wieder beschrieben. In Fig. 7 wurde die relative Stellung der Gabel 21 und des Kolbens 24 geändert, so daß der Kolben 24 in der Gegenrichtung zu der in Fig. 1 gezeigten arbeitet.
  • Fig. 7 zeigt auch, wie der Hitzeschild 17 als ein Einsatz, um die Leitschaufeln 104 zu halten, benutzt wird. Der Einsatz ist auch in Fig. 1 l und 12 gezeigt. Fig. 1 l bzw. Fig. 12 zeigen eine Endansicht bzw. eine Seitenansicht des Hitzeschildes 17, mit den Leitschaufeln 104 versehen.
  • Bezug nehmend auf Fig. 8 ist dort ein dritter veränderlicher Turbolader gezeigt, bei dem ähnlichen Teilen wie in Fig. 7 das gleiche Bezugszeichen gegeben worden ist, und sie werden nicht wieder beschrieben. In Fig. 8, wurde eine Trimmung 136, wie sie in Fig. 7 auf der Turbine 12 gezeigt ist, entfernt. Dies, um einen größeren Ausgangsbereich aus der Turbine 12 zu ermöglichen. Der Kolben 24 ist leicht unterschiedlich darin, daß der Kolben 24 in einem konischen Ausströmraum/Diffusor 132 endet.
  • Fig. 9 zeigt einen vierten veränderlichen Turbolader 2, der dem veränderlichen Turbolader 2, der in Fig. 8 gezeigt ist, ähnlich ist, aber der einen längeren Kolben 24 verwendet, um zu verhindern, daß sich Gase in einem Bereich 134 stauen. Auch wird der turbulente Gasfluß im Bereich 134 und der turbulente Gasfluß, der zum Auslaß des veränderlichen Turboladers 2 führt, vermieden oder vermindert. Der längere Kolben 24 der Fig. 9 hat auch den konischen Diffusor 132.
  • Bezug nehmend jetzt auf Fig. 10, ist dort eine Endansicht des Turboladers 2, der der veränderliche Turbolader 2 aus irgendeiner der Fig. 7, 8 oder 9 sein kann, gezeigt.
  • Wiederum wurden ähnlichen Teilen wie in den vorherigen Figuren die gleichen Bezugszeichen gegeben und ihr genauer Aufbau und Wirkungsweise wird nicht wieder dargelegt. In Fig. 10 ist ein Steuerarm 91 gezeigt, der in einem Verbindungsglied 140 zur Verbindung an das Betätigungsventil 7 endet. Wie oben ausgeführt, nimmt das Betätigungsventil 7 Druck von der Verdichterseite der Turbine 12 ab. Alternativ kann der Druck von einem Motorsteuersystem (nicht gezeigt) abgenommen werden. Fig. 10 zeigt auch einen Stift 142, der in einer Öffnung 144 in einem Ansatz 146, der auf dem Kolben 24 gebildet ist, sitzt. Der Stift 142 wirkt, um eine Drehung des Kolbens 24 während der Vor- und Rückwärtsgleitbewegung des Kolbens anzuhalten. Der Kolben 24, der Stift 142, die Öffnung 144 und der Ansatz 146 sind näher im einzelnen in Fig. 2 und 3 gezeigt.
  • Fig. 10 zeigt weiter, wie die Gabel 21 zwei Arme 148, 150 aufweist. Der Arm 148 hat einen Stift 152, und der Arm 150 hat einen Stift 154. Die Stifte 152, 154 sitzen in der Nut 36 und ermöglichen es derart, daß der Kolben 24 vor- und rückwärts bewegt wird, ohne einen unzuträglichen seitlichen Druck auf den Kolben 24 auszuüben, der ihn aus seiner axialen Gleitausrichtung bewegen könnte und somit den Kolben 24 veranlassen könnte, zu klemmen. Die Gabel 21 ist an einer Stange 54 befestigt, die in dem Turbinengehäuse 66 angebracht ist. Die Stange 54 ist mit dem Steuerarm 91, wie gezeigt, verbunden.
  • In den oben beschriebenen Fig. 1, 7, 8 und 9 sind zusammenwirkende Leitschaufeln 102, 104 gezeigt. In Fig. 13, 14 und 15 ist eine Leitschaufelanordnung gezeigt, in der der Kolben derart abgewandelt ist, daß Schlitze 10 zwischen den Leitschaufeln 102 auf dem Kolben 24 vorgesehen sind. Diese Schlitze 10 haben den Vorteil, daß sie es ermöglichen, daß die Öffnung 24 zwischen dem Kolben 24 und dem Gehäuse 4 mehr als 50% geschlossen wird, während die Leitschaufeln 102 auf dem Kolben 24 und dem Gehäuse 4 in überlappender Weise in der offenen Stellung des Kolbens 24 gehalten werden. Wenn der Kolben 24 sich in einer offenen Stellung befindet und die Leitschaufeln 102, 104 sich nicht in einer überlappenden Weise befinden, dann können die Leitschaufeln 102, 104 nicht alle die verfügbaren Gase unter dem richtigen Winkel auf die Turbine 12 lenken, und ein turbulenter Gasstrom kann daraus folgen.
  • Durch Benutzung der Schlitze 10, die in Fig. 13, 14 und 15 gezeigt sind, kann diese Turbulenz verhindert werden und somit eine Wirkungsverminderung aufgrund des turbulenten Gasstromes vermieden werden.
  • In Fig. 13, 14 und 15 sind die Schlitze 10 im Kolben 24 geschaffen. Die Schlitze 10 nehmen die Leitschaufeln 104 auf und die Leitschaufeln 104 können sich von einem Einsatz aus erstrecken. Die umgekehrte Anordnung kann verwendet werden, bei der die Schütze im Einsatz sind, und bei der die Leitschaufeln 104 für die Schlitze dann vom Kolben 24 abragen. Die Schlitze können in dem Turboladergehäuse gegossen sein.
  • Bei weiteren Abwandlungen des veränderlichen Turboladers 2 können die Schütze 10 fortgelassen sein. Die Schlitze, die fortgelassen werden können, können so im Kolben 24 oder im Einsatz 31 sein.
  • Der oben beschriebene veränderliche Turbolader verwendet Dichteinrichtungen in der Form eines dichtenden Kolbenringes 52. Die Dichteinrichtungen können ein Dichtring sein, der kein geschlitzter Kolbenring ist. Wo ein geschlitzter Kolbenring verwendet wird, kann dieser nach innen spannen, um gegen die äußere Oberfläche des Kolbens 24 anzuliegen, um die erforderliche Dichtung gegen Gase zu bewirken. Solch ein geschlitzter Kolbenring 52 wird auf der Oberfläche des Kolbens 24 reiben und somit wird etwas Reibung erzeugt. Während dies unter vielen Umständen zufriedenstellend ist, kann, wenn es gewünscht ist, diese Reibung zu vermindern oder zu beseitigen, dann ein fester Kolbenring verwendet werden. Da dieser feste Kolbenring keinen Spalt hat, spannt er nicht nach innen und somit wird die Reibung vermindert.
  • Zusätzlich werden Auspuffgase mit dem Kolbenring in Berührung geraten, während der veränderliche Turbolader arbeitet. Bei einem geschlitzten Kolbenring können diese Auspuffgase den geschlitzten Kolbenring veranlassen, mit einem hämmernden Effekt auf der Oberfläche des Kolbens 24 zu arbeiten und dies kann nachteilig sein und unerwünschte Abnutzungen auf der Oberfläche des Kolbens hervorrufen. Die Verwendung des festen Kolbenringes kann helfen, um diesen hämmernden Effekt zu vermeiden und kann somit wiederum unerwünschte Abnutzungen auf der Oberfläche des Kolbens 24 vermindern.
  • Unabhängig davon, ob ein geschlitzter Kolbenring oder ein fester Kolbenring verwendet wird, kann es vorteilhaft sein, den Kolbenring aus einem Material herzustellen, das im wesentlichen denselben Ausdehnungsgrad wie das Material hat, aus dem der Kolben 24 hergestellt wird. Somit, wenn der Kolben 24 und der Kolbenring während der Arbeit des veränderlichen Turboladers heiß werden, können der Kolben 24 und der Kolbenring sich in praktisch dem gleichen Maße ausdehnen, um zu vermeiden, daß unnötige Reibung erzeugt wird, was der Fall sein könnte, wenn der Kolben 24 sich mehr ausdehnte als der Kolbenring. Der Kolben 24 und der Kolbenring können aus den gleichen oder unterschiedlichen Materialien gemacht sein.
  • In Fig. 16 und 17 ist eine zweite Leitschaufelanordnung gezeigt, in der der Hitzeschild 17 durch einen Hitzeschild 201 ersetzt ist. Der Hitzeschild 201 hat eine Kammer 203 im Rücken des Hitzeschildes 201. Auf einer Fläche 312 sind Schlitze 260 im Hitzeschild 201 vorgesehen, um zu erlauben, daß die Leitschaufeln 102 auf dem Kolben 24 in die Kammer 203 eintreten. Um zu verhindern, daß Gase durch die Kammer 203 hindurchlecken, ist die Kammer 203 bevorzugt eine gedichtete oder versiegelte Einheit, entlang einer Fläche 320.
  • Fig. 18, 19 und 20 erläutern den Hitzeschild 201. Fig. 18 ist eine Endansicht, die den Hitzeschild 201 mit den Leitschaufeln 102, die in Schlitze 260 in dem Hitzeschild 201 eintreten, zeigt. Fig. 19 zeigt die Leitschaufeln 102 in der offenen Stellung, während Fig. 20 die Leitschaufeln 102 in der geschlossenen Stellung zeigt. Die Bewegung des Kolbens 24 auf dieser zweiten Leitschaufelanordnung ist die gleiche, wie sie oben mit Bezug auf Fig. 7, 8 und 9 beschrieben wurde.
  • Der in den Fig. 16 bis 20 gezeigte Turbolader ergibt die folgenden Vorteile.
  • 1. Die Leitschaufeln 102 befinden sich immer im Gasfluß, so daß die Gase immer im wirkungsvollsten Winkel auf die Turbine geleitet werden über den ganzen Arbeitsbereich des Turboladers.
  • 2. Mit der gedichteten Kammer 203 werden die Gase daran gehindert, über den Hitzeschild 201 zur Niederdruckseite des Turboladers zu lecken, so daß alle Gase auf die Turbine 12 wirken müssen, was einen größeren Wirkungsgrad ergibt.
  • 3. Mit der gedichteten Kammer 203 hat der Hitzeschild 201 zwei Schutzschichten um Hitze daran zu hindern, auf die rückseitige Fläche des Lagergehäuses 68 zu wirken. Die zwei Schutzschichten werden durch zwei benachbarte Seiten der gedichteten Kammer 203 gebildet.
  • 4. Mit dem Hitzeschild 201 sind das Lagergehäuse 68 und das Turbinengehäuse 4 unabhängig von einander drehbar, so daß der Turbolader an unterschiedliche Motoren mit im wesentlichen gleicher Leichtigkeit angeschraubt werden kann und Motorenbestandteile, die im Wege gewesen sein könnten, leicht vermieden werden können, indem das Lagergehäuse 68 und das Turbinengehäuse 4 einfach relativ gedreht werden.
  • 5. Mit dem Hitzeschild 201 sind das Lagergehäuse 68 und das Turbinengehäuse 4 drehbar derart, daß der Ölauslaß 82 immer so angeordnet werden kann, daß er senkrecht nach unten deutet, und somit eine gute Schwerkraftzuführung von Öl zurück zum Motor ergibt.
  • Es muß zur Kenntnis genommen werden, daß die oben unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung nur als Beispiele gegeben wurden, und daß Abwandlungen durchgeführt werden können. Somit können z. B. die Leitschaufeln 102, 104 eine andere Form gegenüber den gezeigten annehmen, und mehr oder weniger Leitschaufeln als die gezeigten können verwendet werden. Falls gewünscht, können die Leitschaufeln umgedreht werden, um eine umgekehrte Drehung der Turbine 12 zu ermöglichen
  • Der veränderliche Turbolader 2 kann in verschiedenen Größen hergestellt werden, entsprechend zur Größe des Motors, mit dem der veränderliche Turbolader 2 verbunden werden soll. Die Form des Gehäuses 4 kann verändert werden, wie es gewünscht sein mag. Wassergekühlte Lager können eingebaut sein. Das Gehäuse 4 und die verschiedenen Bestandteile innerhalb des Gehäuses 4 können aus jedem gewünschten und geeignetem Material gemacht sein. Auch Dichtringe können hinzugefügt oder fortgelassen werden, wie gewünscht.

Claims (9)

1. Veränderlicher Turbolader (2), der ein Verdichtergehäuse (64), einen Verdichter (6), der drehbar in dem Verdichtergehäuse (64) angebracht ist, ein Turbinengehäuse (4), eine Turbine (12), die drehbar in dem Turbinengehäuse (4) angebracht ist, einen ersten Einlaß (16), um zu ermöglichen, daß Luft zum Verdichter (6) geleitet wird, einen Auslaß (18) für Luft vom Verdichter (6), einen zweiten Einlaß (20), um zu ermöglichen, daß Auspuffgase von einem Motor zur Turbine geleitet werden, eine Kammer (22), die die Turbine (12) umgibt und die die Auspuffgase aus dem zweiten Einlaß (20) aufnimmt, bevor die Auspuffgase zu der Turbine (12) geleitet werden, einen Kolben (24), der zwischen der Turbine (12) und dem Turbinengehäuse (4) angeordnet ist und der gleitend rückwärts und vorwärts bewegt werden kann, um eine bewegliche Wand, die die Turbine (12) von der Kammer (22), die die Turbine (12) umgibt, trennt, zu bilden, eine Lageranordnung, um die Drehung des Kompressors (6) und der Turbine (12) zu erlauben, und einen Hitzeschild (201), um die Lageranordnung von den Auspuffgasen abzuschirmen, aufweist, wobei der Kolben (24) eine Mehrzahl von Leitschaufeln (102) hat, wobei der Kolben (24) so angeordnet und ausgebildet ist, daß er in seiner geschlossenen Stellung kurz vor einem benachbarten Teil des Turbinengehäuses endet, derart, daß immer eine Öffnung zwischen dem Ende des Kolbens (24) und dem benachbarten Teil des Turbinengehäuses (4) vorhanden ist, wodurch Auspuffgase von der Kammer (22) immer durch die Öffnung hindurchgehen können, um auf die Turbine (12) zu wirken, wobei der Kolben (24) so angeordnet und ausgebildet ist, daß in seiner offenen Stellung die Öffnung vergrößert ist, und wobei der Kolben (24) in seine geschlossene Stellung gegen Druck von Auspuffgasen in der Kammer (22) während der Benutzung des veränderlichen Turboladers (2) vorgespannt ist, wodurch der Kolben (24) rückwärts und vorwärts gleitet, um die Öffnung in Abhängigkeit von Motorbetriebszuständen zu verändern,
dadurch gekennzeichnet, daß der veränderliche Turbolader (2) derart angeordnet und ausgebildet ist, daß die Leitschaufeln (102) auf dem Kolben (24) in Schlitze (260) in dem Hitzeschild (201) eintreten und dadurch in eine Kammer (203) in dem zusammengebauten Zustand des Turboladers hineinragen, die Kammer (203) einen Endbereich des Lagergehäuses umgibt, und die Leitschaufeln (102) so angeordnet und ausgebildet sind, daß sie immer durch die Schlitze (260) und in die Kammer (203) eingesetzt werden können zur Erleichterung des Zusammenbaus des veränderlichen Turboladers (2).
2. Veränderlicher Turbolader nach Anspruch 1, und eine Gabeleinrichtung (21) aufweisend, die in eine Nut (36) in dem Kolben eingreift.
3. Veränderlicher Turbolader nach Anspruch 2, bei dem die Gabeleinrichtung (21) auf einer Welle (54) angeordnet ist, die in dem Turbinengehäuse (4) angebracht ist.
4. Veränderlicher Turbolader nach Anspruch 3, bei dem die Welle (54) mit einem Betätigungsventil (7) verbunden ist.
5. Veränderlicher Turbolader nach Anspruch 3 oder Anspruch 4, und eine Kammer aufweisend, in der die Gabeleinrichtung (21) sitzt, wobei der Kolben (24) so ausgebildet und angeordnet ist, daß er die Kammer abdeckt, um einen Hitzestau auf der Gabeleinrichtung (21) zu verhindern und einen turbulenten Gasfluß bei einem Ausgangsteil der Turbine (12) zu verhindern.
6. Veränderlicher Turbolader nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Kolben (24) mit einem Ansatz (146) versehen ist, der an einem Bolzen (142) angreift, um eine Drehung des Kolbens zu verhindern.
7. Veränderlicher Turbolader nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Kolben ein Ende hat, in dem ein konischer Diffusor (132) angebracht ist, wobei der konische Diffusor (132) zur Erleichterung des Gasabzugs von der Turbine (12) bestimmt ist.
8. Veränderlicher Turbolader nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Kolben (24) mindestens einen festen Kolbenring (52) aufweist.
9. Veränderlicher Turbolader nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Kolben (24) derart innerhalb des Turbinengehäuses (4) angebracht ist, daß der Kolben (24) direkt über der Turbine (12) gleitet, um einen großen Gasausgangsbereich zu erlauben.
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