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DE68922001T2 - Verpackungsmaterial für lichtempfindliche Waren. - Google Patents

Verpackungsmaterial für lichtempfindliche Waren.

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Publication number
DE68922001T2
DE68922001T2 DE1989622001 DE68922001T DE68922001T2 DE 68922001 T2 DE68922001 T2 DE 68922001T2 DE 1989622001 DE1989622001 DE 1989622001 DE 68922001 T DE68922001 T DE 68922001T DE 68922001 T2 DE68922001 T2 DE 68922001T2
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DE
Germany
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layer
resin
light
film
packaging material
Prior art date
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DE1989622001
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DE68922001D1 (de
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Mutsuo Fuji Photo Film Co Akao
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fujifilm Holdings Corp
Original Assignee
Fuji Photo Film Co Ltd
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Priority claimed from JP8814288A external-priority patent/JPH01260438A/ja
Priority claimed from JP1988079536U external-priority patent/JPH0643801Y2/ja
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Publication of DE68922001T2 publication Critical patent/DE68922001T2/de
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C3/00Packages of films for inserting into cameras, e.g. roll-films, film-packs; Wrapping materials for light-sensitive plates, films or papers, e.g. materials characterised by the use of special dyes, printing inks, adhesives

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)
  • Packages (AREA)

Description

  • Diese Erfindung bezieht sich auf Verpackungsmaterialien für lichtempfindliche Materialien.
  • Zum Verpacken von Gegenständen oder Materialien, die unter der Einwirkung von Licht ihren Handelswert verlieren wie lichtempfindliche Materialien, werden Verpackungsbeutel (-behälter) verwendet, die das Licht vollständig abschirmen können. Die Verpackungsbeutel müssen eine ausreichende physikalische Festigkeit, beispielsweise Zugfestigkeit, Reißfestigkeit und Durchstoßfestigkeit, je nach Größe und Gewicht der zu verpackenden Materialien, sowie das obengenannte Lichtabschirmungsvermögen aufweisen. Da der Öffnungsabschnitt der Verpackungsbeutel in der Regel wärmeversiegelt wird, sind darüber hinaus geeignete Wärmeversiegelungseigenschaften erforderlich, und um eine elektrostatische Aufladung als Folge von Reibung zwischen den lichtempfindlichen Materialien und dem Verpackungsbeutel zu vermeiden, sind auch antistatische Eigenschaften erforderlich.
  • Bisher gibt es als Verpackungsmaterialien, die für einen solchen Verpackungsbeutel verwendet werden, einen Laminatfilm, der besteht aus einer Hochdruck-Harzfilmschicht aus verzweigtem Polyethylen mit niedriger Dichte (LDPE), die ein Lichtabschirmungsmaterial enthält, einer Aluminiumfolienschicht und einer gebleichten Kraftpapier-Schicht, die jeweils mittels einer LDPE-Harz-Extrusions-Klebstoffschicht aufeinanderlaminiert sind. Im allgemeinen ist es schwierig, Einschichtenfilmen die verschiedenen Eigenschaften zu verleihen, die als Verpackungsmaterial für lichtempfindliche photographische Materialien erforderlich sind, und deshalb wurde bisher nur ein dicker, Licht abschirmender LDPE-Harz-Einschichten-Film, der Ruß enthält, zum Verpacken von leichten lichtempfindlichen photographischen Materialien mit einer geringen Lichtempfindlichkeit, die in Schutz-Hüllen-Papieren enthalten sind, und zum Verpacken von leichten photographischen Kopierpapieren verwendet.
  • Als Verpackungsmaterial, insbesondere als Lichtabschirmungs-Wärmeversiegelungsbeutel zum Verpacken einer Rolle eines lichtempfindlichen photographischen Materials und von Bögen (Blättern) eines lichtempfindlichen Materials mit einem Gewicht von mehr als 1 kg hat der Erfinder bereits einen Laminatfilm beschrieben, der besteht aus einem Überkreuz-laminierten Film unter Verwendung von uniaxial verstreckten Harzfilmen aus Polyethylen mit hoher Dichte (HDPE), die eine hohe physikalische Festigkeit aufweisen, und einem LDPE-Harzfilm, der mindestens entweder ein Lichtabschirmungsmaterial oder ein Antistatikmittel enthält (US-A-4 147 291). Der Erfinder hat auch einen billigen Überkreuz-laminierten Film beschrieben, der verbesserte Wärmeversiegelungseigenschaften und Lichtabschirmungseigenschaften aufweist (US-A-4 258 848).
  • Außerdem hat der Erfinder andere Verpackungsmaterialien beschrieben, die bestehen aus einem Laminatfilm, der eine Lichtabschirmungs-Filmschicht aus einem linearen Polyethylenharz mit niedriger Dichte (L-LDPE) im Gemisch mit Ruß enthält, die eine hohe physikalische Festigkeit aufweisen, ausgezeichnete Wärmeversiegelungseigenschaften besitzen und billig sind (US-A-4 701 359, japanisches Patent KOKAI Nr. 18547/1987). Als Verpackungsmaterial, in dem ein metallisierter Film verwendet wird, hat der Erfinder außerdem ein Verpackungsmaterial für lichtempfindliche Materialien beschrieben, das besteht aus einer metallisierten Filmschicht und zwei L-LDPE-Harz-Polymerschichten, die mehr als 50 Gew.-% L-LDPE-Harz enthalten, die auf beide Seiten der metallisierten Filmschicht auflaminiert sind. Eine oder beide L-LDPE-Harz-Polymerschichten enthält (enthalten) 0,3 bis 30 Gew.-% eines Lichtabschirmungsmaterials (US-A-4 663 218).
  • Der obengenannte konventionelle Laminatfilm, bestehend aus der LDPE-Harz-Filmschicht, der Aluminiumfolienschicht und der gebleichten Kraftpapierschicht, ist jedoch dick und steif und deshalb ist die Handhabbarkeit beim Verpacken schlecht. Die physikalische Festigkeit, beispielsweise die Reißfestigkeit, ist gering und die Neigung zum Aufrollen ist groß. Darüber hinaus sind die Wärmeversiegelungseigenschaften schlecht und er ist teuer. Infolgedessen war es schwierig, mit diesem Verpackungsmaterial eine gute Lichtabschirmung, Feuchtigkeitsdichtheit und gute Gassperreigenschaften zu gewährleisten wegen des Auftretens von Staub, Durchbohrungen, Rissen oder eines Aufgehens des wärmeversiegelten Abschnitts während des Verpackens oder während des Transports. Im Falle des dicken Lichtabschirmungs-LDPE-Harz-Einschichtenfilms ist die physikalische Festigkeit gering und die Wärmeversiegelungseigenschaften sind schlecht. Daher ist es schwierig, die Qualität der lichtempfindlichen Materialien vollständig zu gewährleisten.
  • Die Verpackungsmaterialien, die einen Überkreuz-laminierten Film aufweisen, wie in US-A-4 147 291 und US-A-4 258 848 beschrieben, weisen eine hohe physikalische Festigkeit wie Reißfestigkeit und Zugfestigkeit auf und sie werden bis auf den heutigen Tag in der Praxis zum Verpacken von schweren Materialien verwendet. Da jedoch ein uniaxial verstreckter HDPE-Harz-Film als Wärmeversiegelungschicht verwendet wird, sind sie steif und ihre Handhabbarkeit beim Verpacken und ihre Wärmeversiegelungseigenschaften sind schlecht. Darüber hinaus variieren die physikalische Festigkeit und die Wärmeversiegelungsfestigkeit und es tritt eine Neigung zum Aufrollen auf als Folge der ungleichmäßigen Dicke einer Klebstoffschicht, des ungleichmäßigen Verstreckungsverhältnisses der uniaxial verstreckten HDPE-Harz-Filme oder dgl. Deshalb treten Störungen auf bei der Verarbeitung oder in dem Verpackungsprozeß und gelegentlich werden sie durchstoßen oder der wärmeversiegelte Abschnitt geht während des Transports auf. Darüber hinaus ist der überkreuz-laminierte Film, bei dem ein in Längsrichtung uniaxial verstreckter Film auf einen in Querrichtung uniaxial verstreckten Film auflaminiert ist, so daß ihre jeweiligen Orientierungsachsen einander überkreuzen, teuer, weil zwei Arten von Filmform-Vorrichtungen erforderlich sind.
  • Da die Verpackungsmaterialien mit einem Lichtabschirmungs- L-LDPE-Harz-Einschichtenfilm, wie sie in US-A-4 701 359 oder in dem japanischen Patent KOKAI Nr. 18547/1987 beschrieben sind, billig sind und ausgezeichnete Wärmeversiegelungseigenschaften und eine ausgezeichnete physikalische Festigkeit wie Reißfestigkeit und Durchstoßfestigkeit aufweisen, sind sie ausgezeichnet geeignet als Verpackungsmaterial für lichtempfindliche Materialien. Im Falle der Verpackung eines schweren lichtempfindlichen Materials oder eines lichtempfindlichen Materials mit scharfen Kanten werden die Lichtabschirmungs-L-LDPE-Harz-Filme jedoch gelegentlich gedehnt und dünner aufgrund ihres niedrigen Young'schen Modul, obgleich sie weder durchstoßen werden noch reißen. In diesem Falle kann eine ausreichende Lichtabschirmung und Feuchtigkeitsdichtheit nicht gewährleistet werden. Außerdem sind im Falle der Verwendung eines L-LDPE-Harzes mit einer Dichte von weniger als 0,925 g/cm³ die Gleiteigenschaften unzureichend und es tritt leicht eine Blockierung auf. Bei dem in US-A-4 663 218 beschriebenen Verpackungsmaterial sind die physikalische Festigkeit wie die Reißfestigkeit verbessert. Wenn jedoch ein Lichtabschirmungsmaterial nur einer Seite der L-LDPE- Harz-Polymerschicht einverleibt wurde, war die Neigung zum Aufrollen stark und die Verarbeitbarkeit war schlecht. Wenn der Schmelzpunkt beider L-LDPE-Harz-Polymerschichten nahezu identisch war, trat außerdem ein Schmelzen und Brechen der äußeren Schicht auf, wenn der Wärmeversiegeler nicht modifiziert wurde. Als Folge davon traten Feinlunker (Pinholes)auf und die Festigkeit wurde herabgesetzt. Auch war das Aussehen schlecht. Deshalb wurde dieses Verpackungsmaterial bisher in der Praxis verwendet als Laminatfilm, der auf einen Nylonfilm oder Polyesterfilm mit durch Vakuum abgeschiedenem Aluminium mit einem hohen Young'schen Modul und einer hohen Wärmebeständigkeit auflaminiert war. Die Aufrollneigung des Laminatfilms war jedoch stark und der Nylonfilm und der Polyesterfilm mit im Vakuum abgeschiedenem Aluminium waren teuer.
  • Der Erfinder hat auch einen coextrudierten Mehrschichten-Aufblas-Film aus einer L-LDPE-Harz-Filmschicht und einer Polyolefinharz-Filmschicht als einen Film mit einer verbesserten physikalischen Festigkeit wie Durchstoßfestigkeit entwickelt (japanisches Patent KOKAI Nr. 62-18548). Ein solcher coextrudierter Mehrschichten-Aufblasfilm wird hergestellt unter Verwendung einer Aufblasfilm-Formvorrichtung, wie sie beispielsweise in Fig. 7 dargestellt ist. Die Aufblasfilm-Formvorrichtung besteht aus Extrudern 8, die das Harz erhitzen und kneten, einer Ringdüse 9, die das geschmolzene Harz aus dem Schlitz (nicht dargestellt) zu einer schlauchförmigen Gestalt extrudieren, einem Blasschlauch 10 zum Einblasen von komprimierter Luft, einem Luftring 11 zum Abkühlen des in Schlauchform extrudierten geschmolzenen Harzes, Führungsrollen 12, die den schlauchförmigen Harzfilm 13 führen, Führungsplatten 14, die den schlauchförmigen Harzfilm 13 flach (eben) machen, ein Paar Abquetschwalzen 15 (Nipp-Walze), für die Aufnahme des rohrförmigen Harzfilmes 13 und eine Spule 16 zum Aufwickeln des Films. Wenn der obengenannte coextrudierte Mehrschichten-Aufblasfilm, bestehend aus einer L-LDPE-Harz- Filmschicht und einer Polyolefinharz-Filmschicht, geformt wird unter Verwendung der Aufblasfilm-Formvorrichtung, werden ein L-LDPE-Harz und ein HDPE-Harz, die jeweils die vorgeschriebenen Zusammensetzungen haben, durch die Extruder 8 geschmolzen und verknetet und aus dem kreisförmigen Schlitz der Ringdüse 9 so extrudiert, daß die L-LDPE-Harz- Filmschicht im Innern angeordnet ist, d.h. die HDPE-Harz- Filmschicht auf der Aaußenseite angeordnet ist. Zu diesem Zeitpunkt wird komprimierte Luft durch den Blasschlauch 10 eingeblasen und Kühlluft wird aus dem Luftring 11 herausgeblasen. Der schlauchförmige Harzfilm 13 mit dein vorgeschriebenen Durchmesser, der sich auf diese Weise gebildet hat, steigt aufgrund der Führung durch die Führungsrollen 12 ... 12 nach oben und wird durch die Führungsplatten 14 abgeplattet. Der Film wird zu einer Folie geformt durch Passieren der Quetschwalze 15 und auf die Spule 16 aufgewickelt.
  • Bei dem vorstehend beschriebenen Aufblasfilm-Formverfahren, bei dem die L-LDPE-Harz-Filmschicht innen und die HDPE-Harz-Filmschicht außen angeordnet sind, tritt jedoch das Problem auf, daß die L-LDPE-Harz-Filmschicht miteinander in Kontakt kommen, so daß eine Blockierung beim Aufwickeln derselben auf die Spule 16 auftritt. Darüber hinaus wurde der HDPE-Harz-Filmschicht eine Fettsäure oder Fettsäureverbindung, wie Fettsäureamid, Paraffinwachs oder ein Fettsäuremetallsalz zugesetzt, um die Filmformbarkeit zu verbessern oder Halogenverbindungen unschädlich zu machen, wobei der Zusatz aus der HDPE-Harz-Filmschicht nach außen wanderte und an den Führungsrollen 12 haftete, was zu einer Druckmarkierung und zu einem Abrieb an dem Film 13 führte. Der anhaftende Zusatz löste sich von den Führungsrollen 12 ab und haftete an dem Film in Form von weißen Klumpen. Wenn der Film aufgewickelt wurde, führten die weißen Klumpen zu einem Filmriß sowie zu einer Druckmarkierung an dem Film. Andererseits traten dann, wenn die L- LDPE-Harz-Filmschicht außen angeordnet war und die HDPE- Harz-Filmschicht innen angeordnet war, Falten und Furchen auf und die Filmausbeute nahm ab.
  • Andererseits wurden als Verpackungsbeutel für verhältnismäßig schwere und große lichtempfindliche photographische Materialien Doppelschicht-Beutel verwendet. Ein solcher Doppelschicht-Beutel bestand beispielsweise aus einer äußeren Folie, bestehend aus einem Clupak-Papier, Duostress- Papier oder ungebleichtem Kraft-Papier, beschichtet mit Polyethylenharz durch Extrusionslaminierung, und einer inneren Folie, bestehend aus einer Aluminiumfolie und zwei einheitlichen, Ruß enthaltenden Polyethylenharz-Filmen, die auf beide Seiten der Aluminiumfolie auflaminiert waren. Die Art des damit verpackten Produkts, Anleitungen und dgl. wurden auf die äußere Oberfläche der äußeren Folie während des Verpackungsprozesses oder eines anderen Prozesses aufgedruckt. Der Doppelschicht-Beutel weist eine ausgezeichnete physikalische Festigkeit auf und wenn das Papier der äußeren Folie eine für photographische lichtempfindliche Materialien schädliche Substanz enthält, kann ihr Einfluß durch die innere Folie, die mit den lichtempfindlichen photographischen Materialien in Kontakt kommt, abgeschirmt werden. Bei den Doppelschicht-Beuteln treten jedoch Probleme auf in bezug auf die schlechte Verarbeitbarkeit und die hohen Kosten für das Verpackungsmaterial. Deshalb wurden verschiedene Laminatfilme entwickelt, um den Nachteil des Beutelherstellungsverfahrens, um den Beutel doppelschichtig zu machen, zu beseitigen. Ein Beispiel für einen Laminatfilm wie er in Fig. 6 dargestellt ist, besteht aus einer Aluminiumfolienschicht 27, einer gebleichten Kraftpapier-Schicht 26, die hauptsächlich aus gebleichter Kraft-Pulpe besteht, und einer LDPE-Harz-Filmschicht 28a, der ein Lichtabschirmungsmaterial zugemischt ist, die unter Verwendung einer Klebstoffschicht 3 auf beide Seiten der Aluminiumfolienschicht 27 auflaminiert ist. Wenn ein Beutel daraus hergestellt wird, ist die gebleichte Kraftpapier-Schicht 26 auf der Außenseite angeordnet, d.h. die LDPE-Harz-Filmschicht 28a ist auf der Innenseite angeordnet. Die physikalische Festigkeit des Laminatfilms ist ausreichend für die Verpackung von leichten lichtempfindlichen photographischen Materialien, sie ist jedoch nicht ausreichend für die Verpackung von schweren lichtempfindlichen photographischen Materialien. Darüber hinaus hafteten gelegentlich Fasern an den verpackten lichtempfindlichen photographischen Materialien und führten zu Entwicklungsstörungen. Lichtempfindliche photographische Materialien neigen dazu, abgebaut (beeinträchtigt) zu werden, weil eine Oxidations-Reduktions-Reaktion angewendet wird und sie einen Farbstoff enthalten, der zum Abbau neigt durch pH-Wert, Feuchtigkeit, Wärme oder dgl. Deshalb waren selbst dann, wenn es erforderlich war, eine oxidierende oder reduzierende Substanz für die Oberfläche des Verpackungsmaterials zu verwenden, das mit den lichtempfindlichen photographischen Materialien in Kontakt kommt, die Art und Zumischungsmenge der oxidierenden oder reduzierenden Substanz beschränkt. Darüber hinaus traten dann, wenn die Qualität des Lichtabschirmungsmaterials nicht beschränkt war in bezug auf Teilchengröße, pH-Wert, Gehalt an Verunreinigungen und dgl., photographische Störungen, z.B. eine Schleierbildung, eine Fleckenbildung und eine Schwankung der Lichtempfindlichkeit, auf.
  • Ein Ziel der Erfindung ist es, ein Verpackungsmaterial für lichtempfindliche photographische Materialien bereitzustellen, das eine ausreichende physikalische Festigkeit für die Verpackung von schweren lichtempfindlichen photographischen Materialien aufweist und bei dem wenig Probleme in bezug auf Entwicklungsstörungen auftreten.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, ein Verpackungsmaterial für lichtempfindliche photographische Materialien bereitzustellen, das die damit verpackten lichtempfindlichen photographischen Materialien nicht in nachteiliger Weise beeinflußt und billig ist.
  • Diese Ziele wurden erreicht durch ein Verpackungsmaterial für lichtempfindliche photographische Materialien, das umfaßt eine mit Aluminium im Vakuum metallisierte, biaxial verstreckte thermoplastische Harz-Filmschicht, eine Langfaser-Papierschicht, in der mehr als 50 % der Fasern eine Faserlänge von länger als 3 mm haben, die ein Papierverstärkungsmittel enthält und einen pH-Wert von 4 bis 9, bestimmt nach dem Kaltwasser-Extraktionsverfahren (JIS P- 8133) hat, die auf eine Seite der obengenannten thermoplastischen Harz-Filmschicht auflaminiert ist, und eine Polyolefinharz-Filmschicht, die 0,1 bis 15 Gew.-% Ruß mit einem pH-Wert von 4 bis 9 und einer mittleren Teilchengröße von 15 bis 80 mµm und mehr als 5 Gew.-% eines Ethylen-Copolymer-Harzes enthält, die auf die andere Seite auflaminiert ist.
  • Die Fig. 1 bis 4 zeigen Partialschnittansichten einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung.
  • Die Fig. 5 zeigt eine Partialschnittansicht eines Vergleichs-Verpackungsmaterials.
  • Die Fig. 6 zeigt eine Partialschnittansicht eines konventionellen Verpackungsmaterials.
  • Die Fig. 7 zeigt eine schematische Partialansicht einer Aufblas-Formvorrichtung.
  • Der im Vakuum mit Aluminium metallisierte, biaxial verstreckte thermoplastische Harzfilm ist ein biaxial verstreckter thermoplastischer Harzfilm, der unter Anwendung des Vakuumabscheidungsverfahrens behandelt wurde zur Bildung einer Aluminium-Vakuumaufdampf-Schicht. Der Film verbessert die Zugfestigkeit und die Berstfestigkeit des Verpackungsmaterials und er verhindert die Bildung von Feinlunkern (Pinholes), das Reißen des Beutels und das Dünnerwerden durch Dehnung des Verpackungsmaterials, selbst wenn ein schweres Produkt daraufgelegt wird. Er verbessert auch die Feuchtigkeitsdichtheit, die Gassperreigenschaften, die antistatischen Eigenschaften und die Lichtabschirinungseigenschaften. Durch die biaxiale Verstreckung des thermoplastischen Harz-Films hat der verstreckte Film einen hohen Young'schen Modul und eine ausgezeichnete Feuchtigkeitsdichtheit und ausgezeichnete Gassperreigenschaften, obgleich er dünn ist. Da der verstreckte Film wärmebeständig ist, tritt beim Formen der Aluminium-Vakuum-Aufdampf-Schicht kaum eine Haarrißbildung (Bildung von Oberflächenrissen) auf. Die Bildung von Haarrissen (Oberflächenrissen) in der Aluminium-Vakuum-Aufdampf- Schicht wird auch verhindert durch den erhöhten Young'schen Modul und die Beständigkeit gegen Dehnung. Zu Beispielen für das für den Film geeignete Harz gehören ein Polyesterharz, Polyamid(Nylon)harz, Polyethylenharz, Polystyrolharz, Polypropylenharz, Polyvinylchloridharz, Polyvinylidenchloridharz, Vinylonharz, Copolymer-Harze aus den obengenannten Harzen und anderen Harzen, z.B. binäre, ternäre oder höhere Copolymere, die durch Random-Copolymerisation oder Block-Copolymerisation polymerisiert worden sind, modifizierte oder vernetzte Harze und Harzgemische aus den obengenannten Harzen und anderen Harzen. Das Verstrecken kann durchgeführt werden unter Anwendung eines bekannten biaxialen Verstreckungsverfahrens, beispielsweise durch gleichzeitige biaxiale Verstreckung oder aufeinanderfolgende biaxiale Verstreckung, wobei beide Verstreckungsverhältnisse in der Längsrichtung (MD) und in der Querrichtung (CD) jeweils 1,5 bis 20-fach, vorzugsweise 3- bis 15-fach, betragen. Die Verstreckungsvorrichtung kann eine bekannte Vorrichtung sein, beispielsweise eine T-Düsen-Filmform-Vorrichtung oder eine Aufblasfilm- Form-Vorrichtung. Eine bevorzugte Dicke des biaxial verstreckten thermoplastischen Harzfilms beträgt 7 bis 60 µm. Wenn die Dicke weniger als 7 µm beträgt, tritt bei dem Laminierverfahren eine Faltenbildung und Rißbildung (Kerbenbildung) auf. Wenn die Dicke mehr als 60 µm beträgt, ist die Steifigkeit zu groß. Als Folge davon sind das Beutelherstellungsvermögen und die Handhabung schlechter und der Film ist teuer. Der biaxial verstreckte thermoplastische Harzfilm kann ein Einschichtenfilm oder ein coextrudierter Mehrschichtenfilm sein. Darüber hinaus ist auf dem verstreckten Film ein anderes (weiteres) Harz, beispielsweise ein Polyvinylidenchloridharz, Siliconharz oder Teflonharz, in Form einer Schicht aufgebracht oder aufgedruckt oder es ist darauf eine Metallmembran vorgesehen. Die Metallmembran kann durch Vakuumabscheidung, Aufspritzen, Ionenplattierung, Elektronenstrahlabscheidung oder dgl. aufgebracht werden.
  • Eine bevorzugte Dicke der Aluminium-Vakuumabscheidungsschicht beträgt 55 bis 1200 Å, insbesondere 100 bis 600 Å, im Hinblick auf die Gewährleistung der physikalischen Festigkeit, der Lichtabschirmung, der antistatischen Eigenschaften, der Feuchtigkeitsdichtheit und der Gassperreigenschaften, die Kosten und die Qualität. Wenn die Dicke weniger als 55 Å beträgt, können die elektrostatischen Ladungen, die um die Aluminium-Vakuumabscheidungsschicht herum erzeugt werden, nicht verringert werden. Es ist schwierig, Feuchtigkeitsdichtheit, Gassperreigenschaften und Lichtabschirmungseigenschaften zu gewährleisten. Wenn die Dicke mehr als 1200 Å beträgt, treten Probleme auf in bezug auf den Abbau des verstreckten Films, die Faltenbildung wegen der Schrumpfung, die Bildung von Haarrissen (Oberflächenrissen) in der Vakuumabscheidungsschicht, hervorgerufen durch die Wärme bei der Vakuumabscheidung, und die Abnahme der physikalischen Festigkeit des Verpackungsbeutels, obgleich die antistatischen Eigenschaften, die Feuchtigkeitsdichtheit, die Gassperreigenschaften und die Lichtabschirmungseigenschaften noch gewährleistet sind.
  • Erforderlichenfalls kann auf der Aluminium-Vakuumabscheidungsschicht eine Schutzschicht vorgesehen sein. Zu Beispielen für das für die Schutzschicht verwendbare Harz gehören ein Acrylharz, Celluloseharze, wie Celluloseacetatharz, ein Urethanharz, Epoxyharz, Polyesterharz, Ionomerharz, Polyethylenharz, Ethylen-Copolymer-Harz und Polypropylenharz. Daneben ist auch Wachs, Gelatine, Polyvinylalkohol oder dgl. verwendbar. Die Dicke der Schutzschicht wird extrem gering gemacht, beispielsweise dünner als 50 µm, vorzugsweise dünner als 5 µm, um die statische Elektrizität wirksam zu eliminieren. Eine solche Schutzschicht kann durch bekannte Extrusionsbeschichtung, Lösungsbeschichtung oder Sprühbeschichtung hergestellt werden.
  • Mehr als 50 %, vorzugsweise mehr als 70 %, der die Langfaser Papierschicht aufbauenden Fasern haben eine Faserlänge von mehr als 3 mm, in der Regel 3 bis 7 mm. Wenn die Faserlänge weniger als 3 mm beträgt, kann die Bildung von Papierstaub und Aufrauhungen nicht wirksam verhindert werden. Wenn die Fasern, die eine Faserlänge von mehr als 33 mm haben, weniger als 50 % der gesamten Fasern betragenkann die Bildung von Papierstaub und das Aufrauhen nicht wirksam verhindert werden. Das Papierverstärkungsmittel wird dem Langfaser-Papier einverleibt, um die Bildung von Papierstaub und Aufrauhungen wirksam zu verhindern. Zu Beispielen für das erfindungsgemäß verwendbare Papierverstärkungsmittel gehören ein Kationen-induziertes Styrol/Acryl-Copolymer, ein Aminoamid-Epichlorhydrin-Kondensat, Carboxymethylcellulose, verschiedene Polyacrylamide und Copolymere davon, Carboxyl-modifiziertes Polyacrylamid, Polyethylenimin, Gummi-Öl-Harz, Natriumsilicat, synthetischer Kautschuklatex, eine nicht-acetylierte PVA-Faser, verschiedene Stärken einschließlich modifizierter Stärken, ein sulfomethyliertes Harz, Harnstoffharz, Alkylstyrolharz, Alkylketen-Dimer, Gelatine, PVA, Casein, Methacylamid, Polyamidamin-Epichlorhydrin, Natriumpolyacrylat, Carboxyl-modifizierter Polyvinylalkohol, Hydroxylethylcellulose und dgl. Ein geeigneter Gehalt an dem Papierverstärkungsmittel ist 0,05 bis 8 Gew.-%, vorzugsweise 0,3 bis 5 Gew.-%. Ein Kaltwasser-ExtraktionspH-Wert (JIS P-8133) des Langfaser-Papiers liegt in dem Bereich von 4 bis 9, vorzugsweise von 5 bis 9. Wenn der Kaltwasser-Extraktions-pH-Wert weniger als 4 oder mehr als 9 beträgt, werden für das lichtempfindliche photographische Material schädliche Substanzen gebildet. Langfaser-Neutralpapiere sind besonders bevorzugt. Der Gesamtgehalt an für lichtempfindliche photographische Materialien schädlichen Substanzen sollte weniger als 1000 ppm betragen. Die schädlichen Substanzen sind radioaktive Substanzen und die Materialien, die unter Verwendung einer radioaktiven Substanz erhalten werden, wie z.B. das Papier, das hergestellt wurde unter Verwendung von Flußwasser, Pulpen, Schnitzel- oder Abfallpapier, das dem Regen nach einem Nucleartest ausgesetzt war, Quecksilber, Legierungen davon, Quecksilberverbindungen und Agentien, die Quecksilber enthalten, wie Quecksilber, organischen Quecksilberagentien, einer zerbrochenen Leuchtstoffröhre und Schlamm- Kontrollmittel, wie es für die Papierherstellung verwendet wird, Sekundärbehandlungsprodukten von Silicon, wie Siliconöl und Siliconfett, Schwefelverbindungen, wie Na&sub2;S, H&sub2;S und Na&sub2;S&sub2;O&sub3;, Bleiverbindungen, wie PbS und PbSO&sub4;, Eisen und Eisenverbindungen, wie Eisenpulver, Fe&sub2;O&sub3;, FeO und FeCl&sub3;, Kupfer und Kupferverbindungen, wie Kupferpulver, CuO, CuSO&sub4; und CuCl&sub2;, und Aldehyde, wie Formaldehyd und Acetaldehyd. Wenn der Gehalt an einer der obengenannten Substanzen mehr als 1000 ppm beträgt, beeinflußt er schwerwiegend die lichtempfindlichen photographischen Eigenschaften in nachteiliger Weise. Der nachteilige Effekt der Substanz kann herabgesetzt werden durch Neutralisation, Adsorption oder dgl. In diesem Falle kann der Gehalt an der obengenannten schädlichen Substanz auch mehr als 1000 ppm betragen. So kann beispielsweise der nachteilige Einfluß von Eisen, Eisenverbindungen und anderen Metallverbindungen durch Zugabe eines Chelatbildners beseitigt werden, und der nachteilige Einfluß von Formaldehyd kann durch Zugabe von Harnstoff, Thioharnstoff, einer Hydrazinverbindung, von Dicyandiamid oder eines Säuresalzes desselben, von Hydroxylamin oder eines Säuresalzes derselben, wie Hydroxylaminhydrochlorid oder Hydroxylaminsulfat, oder Formamid beseitigt werden. Der nachteilige Einfluß der schädlichen Substanzen kann auch beseitigt werden durch Auswahl der Vorrichtungen und Materialien, so daß die Kontaminationsmengen minimiert werden, durch Verwendung von sauberem Wasser wie Quellwasser, und durch Verbot der Verwendung von Pulpen-, Schnitzel- und Abfallpapier, das Regen ausgesetzt war. Um die Bildung von Papierstaub zu vermindern, wird die Oberfläche des Langfaser-Papiers vorzugsweise durch Yankee-Kalandrierung oder Superkalandrierung behandelt und die Oberflächenfestigkeit beträgt vorzugsweise mehr als 6. Um die Oberflächenfestigkeit des Papiers zu erhöhen, ist ein Mahlen erforderlich. Das Mahlen muß so durchgeführt werden, daß mehr als 50 % der Fasern eine Faserlänge von mehr als 3 mm haben. Das Langfaser-Papier kann ein Kombinationspapier sein und es kann weiß oder gefärbt sein.
  • Die Polyolefinharz-Filmschicht enthält 0,1 bis 15 Gew.-% Ruß mit einem pH-Wert von 4 bis 9 und einer mittleren Teilchengröße von 15 bis 80 mm. Der Ruß absorbiert die für lichtempfindliche photographische Materialien schädlichen Substanzen, wenn das Langfaser-Papier kontaminiert ist, und er verhindert den Abbau (die Verschlechterung) der photographischen Eigenschaften, beispielsweise eine Schleierbildung, eine Schwankung der Lichtempfindlichkeit und eine Abnahme der Konzentration, wenn ein lichtempfindliches photographisches Material für einen langen Zeitraum in einem erfindungsgemäßen Verpackungsmaterial gelagert wird, zusätzlich zu der Lichtabschirmung. Wenn der pH-Wert des Rußes weniger als 4 oder mehr als 9 beträgt, tritt ein Abbau (eine Verschlechterung) der photographischen Eigenschaften, beispielsweise eine Schleierbildung, eine Schwankung der Lichtempfindlichkeit und eine Abnahme der Konzentration, auf. Wenn die mittlere Teilchengröße weniger als 15 mµm beträgt, aggregieren sich die Rußteilchen zu Klumpen und es tritt ein Fischaugenproblem auf. Wenn die mittlere Teilchengröße mehr als 80 µm beträgt, nimmt das Lichtabschirmungsvermögen ab. Darüber hinaus ist es bevorzugt, daß der Gehalt an freiem Schwefel weniger als 1000 ppm beträgt, weil eine Verschlechterung der photographischen Eigenschaften, beispielsweise eine Schleierbildung, eine Schwankung der Lichtempfindlichkeit und eine Abnahme der Konzentration, auftritt, wenn sein Gehalt mehr als 1000 ppm beträgt. Der Rußgehalt beträgt 0,1 bis 15 Gew.-%. Wenn der Gehalt weniger als 0,1 Gew.-% beträgt, ist der Effekt des Rußes, beispielsweise die Gewährleistung der Lichtabschirmung, die Verhinderung einer elektrischen Aufladung und die Verhinderung einer Oxidation, unzureichend, wenn der Gehalt mehr als 15 Gew.-% beträgt, werden die physikalische Festigkeit des Films, insbesondere die Reißfestigkeit und die Durchstoßfestigkeit, geringer und die Wärmeversiegelungseigenschaften werden schlechter. Außerdem nimmt die Oberflächenfestigkeit ab und es besteht die Gefahr einer Staubbildung. Der Staub haftet an den lichtempfindlichen photographischen Materialien und verursacht Entwicklungsstörungen und eine Kontamination.
  • Die Polyolefinharz-Filmschicht enthält mehr als 5 Gew.-% eines Ethylen-Copolymer-Harzes. Das Ethylen-Copolymer-Harz verbessert die Wärmeversiegelungseigenschaften, beispielsweise die Heißklebrigkeitseigenschaften, die Versiegelbarkeit mit anderen Materialien, die Langzeit- Wärmeversiegelungsfestigkeit, die Wärmeversiegelungsfestigkeit und die Wärmeversiegelungstoleranz, und die Bildung von Feinlunkern (Pinholes) in dem Wärmeversiegelten Abschnitt wird verhindert. Die Dispergierbarkeit von Ruß wird ebenfalls verbessert. Zu Beispielen für das Ethylen- Copolymer-Harz gehören ein EVA-Harz, EEA-Harz, EMA-Harz, EAA-Harz und L-LDPE-Harz. Das L-LDPE-Harz ist im Hinblick auf die Verbesserung der physikalischen Festigkeit, der Wärmeversiegelungseigenschaften und der Dispergierbarkeit des Rußes bevorzugt. Das L-LDPE-Harz ist ähnlich demjenigen, wie es bereits früher beschrieben worden ist, mit der Ausnahme, daß der bevorzugte MI 0,4 bis 20 g/IO min und die bevorzugte Dichte 0,87 bis 0,95 g/cm³ betragen. Der Gehalt an dem Ethylen-Copolymer-Harz beträgt mehr als 5 Gew.-%, vorzugsweise 15 bis 95 Gew.-%. Wenn der Gehalt weniger als 5 Gew.-% beträgt, sind, wenn die Breite der Wärmeversiegelung nicht erhöht wird, die Wärmeversiegelungseigenschaften, insbesondere die Langzeit-Wärmeversiegelungsfestigkeit und die Versiegelbarkeit mit anderen Materialien, schlechter und es besteht die Gefahr, daß Feinlunker (Pinholes) gebildet werden. Darüber hinaus besteht die Gefahr, daß der wärmeversiegelte Abschnitt aufgeht. Wenn das Ethylen-Copolymer-Harz ein L- LDPE-Harz ist, beträgt sein geeigneter Gehalt 5 bis 99,9 Gew.-%, vorzugsweise 10 bis 97 Gew.-%. Die Polyolefinharz- Filmschicht kann orientiert oder verstreckt sein.
  • Die obengenannten flexiblen Folienschichten können unter Anwendung eines bekannten Verfahrens, beispielsweise durch Wärmeversiegelung (Heißstabversiegelung), Impuls-Wärmeversiegelung, Ultraschallverschweißung und dgl. oder unter Anwendung eines Verfahrens, bei dem ein Klebstoff verwendet wird (Naßlaminierung, Trockenlaminierung, Heißschmelzlaminierung, Extrusionslaminierung und dgl.) laminiert werden.
  • Der Klebstoff wird ausgewählt unter dem Gesichtspunkt, daß beide Schichten miteinander vereinigt werden sollen, und er umfaßt thermoplastische Harz-Schmelzklebstoffe, z.B. einen Polyolefinklebstoff, Gummiklebstoffe vom Aufschmelz- Typ und Klebstoffe vom Lösungs-Typ. Zu Beispielen für die Polyolefin-Klebstoffe gehören ein Homopolymer und ein Copolymer aus einem Olefin, wie verschiedenen Polyethylenen, Polypropylenen, Polybutenen und Ethylen/Propylen-Copolymeren und L-LDPE, ein Copolymer aus einem Olefin und einem anderen Monomer, wie Ethylen/Vinylacetat-Copolymer, Ethylen/Acrylatester-Copolymer, verschiedene Ionomere ("SURLYN" der Firma Dupont, "HIMIRAN" der Firma Mitsui Polychemicals Co., Ltd. und dgl.) und ein Pfropf-Copolymer. Die Klebstoffe vom Lösungs-Typ werden eingeteilt in Klebstoffe für die Naßlaminierung und Klebstoffe für die Trockenlaminierung. Die Klebstoffe für die Naßlaminierung sind solche vom Emulsions-Typ oder Latex-Typ. Beispiele für die Klebstoffe vom Emulsions-Typ sind eine Polyvinylacetat- Emulsion, eine Emulsion eines Vinylacetat/Ethylen-Copolymers, eine Emulsion eines Vinylacetat/Acrylatester-Copolymers, eine Emulsion eines Vinylacetat/Maleatester-Copolymers, eine Emulsion eines Acrylcopolymers und eine Emulsion eines Ethylen/Acrylsäure-Copolymers. Beispiele für die Klebstoffe vom Latex-Typ sind natürlicher Kautschuk- Latex, Styrol/Butadien-Kautschuk-Latex, Acrylnitril/Butadien-Kautschuk-Latex und Chloropren-Kautschuk- Latex. Ein Beispiel für die Klebstoffe zum Trockenlaminieren ist ein Polyurethan-Klebstoff. Außerdem können auch verwendet werden Klebstoffe zum Aufschmelz-Laminieren, enthaltend Paraffinwachs, mikrokristallines Wachs, Ethylen/Vinylacetat-Copolymer und Ethylen/Ethylacrylat-Copolymer, druckempfindliche Klebstoffe und temperaturempfindliche Klebstoffe. Der Schmelzpunkt des verwendeten Klebstoffes liegt vorzugsweise um mehr als 5ºC unterhalb des Schmelzpunkts der flexiblen Folie, um eine Laminierung zu erzielen ohne nachteilige Einflüsse auf die flexible Folie durch eine thermische Schmelzhaftung.
  • Die Dicke der durch Extrusionslaminieren unter Verwendung eines thermoplastischen Harzes erzeugten Klebstoffschicht beträgt in der Regel 6 bis 50 µm, vorzugsweise 10 bis 20 µm. Die Dicke wird jedoch festgelegt auf der Basis der Kosten, der Auftragsgechwindigkeit, der Dicke der Gesamtschichten und dgl. und daher ist die Dicke nicht auf den obengenannten Bereich beschränkt.
  • Die Haftfestigkeit der Klebstoffschicht kann verbessert werden durch Aufbringen einer Verankerungs-Überzugsschicht, durch physikalische Oberflächenbehandlung, durch Behandlung mit einem chemischen Agens oder dgl.
  • Ein Verankerungs-Überzugsmittel ist ein allgemeiner Name für einen Haftungspromotor und ein Vernetzungsmittel, das auf dem Gebiet der Laminierung verwendet wird und es wird auch als Primer bezeichnet. Repräsentative Beispiele für das Verankerungs-Beschichtungsmittel sind folgende:
  • ein organisches Titanat-Verankerungs-Beschichtungsmittel:
  • Als Hauptbestandteil wird Tetrapropyltitanat oder Tetraisobutyltitanat verwendet und Tetrastearyltitanat wird als Hydrolyse-Einstellungsmittel zugegeben.
  • ein Polyethylenimin-Verankerungs-Beschichtungsmittel:
  • Es wird ein verhältnismäßig hochpolymeres Ethylenimin (-CH&sub2;-CH&sub2;-NH-)n verwendet. Dieses Agens ist besonders bevorzugt, weil seine Handhabung leicht ist und seine Topfzeit (Gebrauchslebensdauer) lang ist.
  • ein Polyisocyanat-Verankerungs-Beschichtungsmittel:
  • Vom 1-Komponenten-Typ: ein Polymer, das nur eine Isocyanatgruppe enthält,
  • vom 2-Komponenten-Typ: eine Kombination aus einem Polymer, das eine Isocyanatgruppe aufweist, und einem Polyester, das eine OH-Gruppe aufweist.
  • Eine chemische Reaktion, beispielsweise eine Vernetzungsreaktion, tritt bei beiden Typen auf und man erhält einen Haftungseffekt. Die Topfzeit (Gebrauchslebensdauer) ist kurz und dieses Beschichtungsmittel ist teuer.
  • ein Polyester- und Urethan-Verankerungs-Beschichtungsmittel:
  • Ein gesättigtes Polyesterharz oder ein Urethanharz wird in einem Lösungsmittel, beispielsweise Ethylacetat oder Toluol, gelöst.
  • ein Polyolefin-Verankerungs-Beschichtungsmittel; ein Polybutadien-Verankerungs-Beschichtungsmittel
  • Die Verankerungs-Überzugsschicht wird vorzugsweise extrem dünn gemacht. Das Beschichtungsverfahren kann sein eine Gravüre-Walzenbeschichtung, eine Pad-Walzenbeschichtung, eine Vorhangbeschichtung, eine Stabbeschichtung, eine Umkehrwalzenbeschichtung, eine Direktwalzenbeschichtung, eine Luftmesserbeschichtung oder dgl.
  • Repräsentative Beispiele für die physikalische Oberflächenbehandlung sind nachstehend beschrieben. Es können zwei oder mehr Arten der physikalischen Oberflächenbehandlungen miteinander kombiniert werden oder die physikalische Oberflächenbehandlung kann mit der Beschichtung mit einem Verankerungs-Beschichtungsmittel kombiniert werden.
  • Flammenbehandlung: die laufenden Kosten sind hoch und es besteht eine Brandgefahr.
  • Plasmabehandlung: Argongas wird in Plasma umgewandelt und die damit zu verbindende Oberfläche wird mit dem Plasma behandelt. Die Behandlungsstärke beträgt das Mehrfache der Coronaentladungsbehandlung, die Apparaturkosten für die Plasmabehandlung sind jedoch mehrere zehnmal höher als für die Coronaentladungsbehandlung.
  • Coronaentladungsbehandlung: behandelbare Materialien sind verschiedene Polymerfilme und -folien, Aluminiumfolie, ein im Vakuum mit Aluminium metallisierter Film und dgl. Diese billige Behandlung wird in großem Umfange angewendet und der Behandlungseffekt ist hoch.
  • Sandstrahl-Behandlung: Sand wie Siliciumdioxid-Sand wird unter einem hohen Druck auf die damit zu verbindende Oberfläche aufgeblasen und die Oberfläche wird aufgerauht.
  • Repräsentative Beispiele für andere Behandlungen sind folgende:
  • Behandlung mit einem chemischen Agens: behandelt wird mit einer Dichromat-Lösung oder dgl.
  • Ozon-Behandlung: behandelt wird in einem mit Ozongas gefüllten Behälter. Auch wenn die Harztemperatur beim Extrusionslaminieren herabgesetzt wird, ist die Haftfestigkeit noch verbessert.
  • Vorerwärmungsbehandlung: die flexible Folie, mit der eine Extrusionslaminierung durchgeführt werden soll, wird unter Verwendung einer Heiztrommel, von heißer Luft oder dgl. vorerwärmt.
  • Ultraviolettbestrahlung,
  • Hochfrequenz-Erhitzen,
  • dielektrisches Erhitzen,
  • Mikrowellen-Erhitzen und dgl.
  • Das erfindungsgemäße Verpackungsmaterial kann zum Verpacken von lichtempfindlichen Materialien, z.B. lichtempfindlichen photographischen Materialien, Lebensmitteln, Arzneimitteln oder chemischen Substanzen, verwendet werden und es ist besonders geeignet zum Verpacken von lichtempfindlichen photographischen Silberhalogenidmaterialien, lichtempfindlichen photographischen Diazomaterialien, lichtempfindlichen und wärmeempfindlichen Materialien vom Photofixier-Typ, lichtempfindlichen Materialien vom lichtempfindlichen Harz-Typ, lichtempfindlichen Materialien vom ultravioletten Aushärtungs-Typ, wärmeentwickelbaren lichtempfindlichen Materialien vom Übertragungs-Typ, lichtempfindlichen photographischen Materialien vom direktpositiven Typ, lichtempfindlichen photographischen Materialien vom Selbstentwicklungs-Typ, lichtempfindlichen Materialien für eine lithographische Druckplatte und anderen lichtempfindlichen Materialien, die durch eine geringe Menge Feuchtigkeit, Licht oder Gas abgebaut (beeinträchtigt) werden.
  • Die Verpackungsform kann konventionell sein und sie umfaßt einen flachen Einschichten-Beutel, einen flachen Doppelschicht-Beutel, einen selbststehenden Beutel, einen Einfachschicht-Falt-Beutel, einen Doppelschicht-Falt-Beutel, eine Innenauskleidung für einen feuchtigkeitsdichten Behälter, eine Innenauskleidung für einen bei Raumlicht füllbaren Lichtabschirmungsbehälter, ein Verpackungspapier und ein Vorspann(Vorlauf)-Papier. Die Beutelherstellungsform kann ebenfalls konventionell sein und sie umfaßt eine Wärmeversiegelung, Seitenverschweißung (Wärmeschnittversiegelung), Impuls-Wärmeversiegelung, Ultraschallversiegelung und Hochfrequenz-Versiegelung. Es können auch Verfahren angewendet werden, bei denen ein Klebstoff verwendet wird. Bei dem vorstehend beschriebenen Verpackungsmaterial für lichtempfindliche photographische Materialien tritt keine Freisetzung von Fasern und keine Aufrauhung des Papiers bei dem Langfaser-Papier auf und sie haften nicht an den lichtempfindlichen photographischen Materialien als Fremdmaterial. Das Langfaser-Papier verbessert den Young'schen Modul, die Wärmebeständigkeit und die Beschreibarkeit durch Schreibwerkzeuge. Die mit Aluminium im Vakuum metallisierte, biaxial verstreckte thermoplastische Harz-Filmschicht verleiht antistatische Eigenschaften, Feuchtigkeitsdichtheit, Gassperreigenschaften und Lichtabschirmungseigenschaften und verhindert das Eindringen von schädlichen Substanzen. Die Polyolefinharz-Filmschicht gewährleistet die Versiegelung und der darin enthaltene Ruß beeinflußt die lichtempfindlichen photographischen Materialien nicht in nachteiliger Weise. Der aus dem Verpackungsmaterial hergestellte Verpackungsbeutel kann ein Einschichten-Beutel sein und er weist ein hervorragendes Beutelherstellungsvermögen und eine hervorragende Verpackungsverarbeitbarkeit auf.
  • Repräsentative Ausführungsformen des Verpackungsmaterials, die umfassen eine im Vakuum mit Aluminium metallisierte, biaxial verstreckte thermoplastische Harz-Filmschicht, eine Langfaser-Schicht und eine Polyolefinharz-Filmschicht, sind in den Fig. 1 bis 4 erläutert.
  • Das Verpackungsmaterial der Fig. 1 besteht aus einer im Vakuum mit Aluminium metallisierten, biaxial verstreckten thermoplastischen Harz-Filmschicht 21, bestehend aus einer biaxial verstreckten thermoplastischen Harz-Filmschicht 19 und einer Aluminium-Vakuumabscheidungs-Schicht 20, einer Langfaser-Papierschicht 22, die als äußere Schicht auf die Aluminium-Vakuumabscheidungs-Schicht 20 auflaminiert ist, und einer Lichtabschirmungs-Polyolefinharz-Filmschicht 23a als innere Schicht auf der biaxial verstreckten thermoplastischen Harz-Filmschicht 19, die jeweils unter Verwendung einer Klebstoffschicht 3 auflaminiert sind.
  • Das Verpackungsmaterial der Fig. 2 ähnelt dem Verpackungsmaterial der Fig. 1, jedoch mit der Ausnahme, daß die Lichtabschirmungs-Polyolefinharz-Filmschicht 23a ersetzt ist durch eine coextrudierte Mehrschichten-Filmschicht 25a, bestehend aus einer Licht abschirmenden thermoplastischen Harz-Filmschicht 24a und einer Licht-abschirmenden Polyolefinharz-Filmschicht 23a.
  • Das Verpackungsmaterial der Fig. 3 ähnelt dem Verpackungsmaterial der Fig. 2, jedoch mit der Ausnahme, daß die mit Aluminium im Vakuum metallisierte, biaxial verstreckte thermoplastische Harz-Filmschicht 21 von der Innenseite nach außen gedreht ist.
  • Das Verpackungsmaterial der Fig. 4 ähnelt dem Verpackungsmaterial der Fig. 1, jedoch mit der Ausnahme, daß die Lichtabschirmungs-Polyolefinharz-Filmschicht 23a direkt auflaminiert wird unter Anwendung des Extrusionslaminierverfahrens.
  • Die Fig. 5 zeigt ein Vergleichs-Verpackungsmaterial I ähnlich dem Verpackungsmaterial der Fig. 2, bei dem jedoch die Langfaser-Papierschicht 22 durch eine konventionelle gebleichte Kraftpapierschicht 26 ersetzt ist.
  • Beispiele
  • Die Beispiele I und II sind Beispiele für das Verpackungsmaterial, das umfaßt eine im Vakuum mit Aluminium metallisierte, biaxial verstreckte thermoplastische Harz-Filmschicht, eine Langfaser-Papierschicht und eine Polyolefinharz-Filmschicht.
  • Das Verpackungsmaterial des Beispiels I entspricht demjenigen, wie es in Fig. 2 dargestellt ist.
  • Die Langfaser-Papierschicht 22 bestand aus einem gebleichten Kraftpapier, bestehend aus Fasern mit einer Faserlänge von etwa 4 mm, die 2,5 Gew.-% Polyacrylamidharz ("Polystlon" der Firma Arakawa Rinsan Kagaku K.K.) als Papierverstärkungsmittel und jeweils weniger als 500 ppm für lichtempfindliche photographische Materialien schädliche Substanzen enthielt und einen Kaltwasser-Extraktions-pH- Wert von 4,8, eine Oberflächenfestigkeit von 9 und ein Flächengewicht von 35 g/m² sowie eine glänzende Oberfläche durch Behandlung mit einem Yankee-Kalander aufwies, hergestellt unter Verwendung von Aluminiumsulfat als Fixiermittel.
  • Der biaxial verstreckte thermoplastische Harz-Film 19 der im Vakuum mit Aluminium metallisierten, biaxial verstreckten thermoplastischen Harz-Filmschicht 21 war ein biaxial verstreckter Nylonharz-Film einer Dicke von 15 µm. Die Dicke der Aluminium-Vakuumabscheidungs-Schicht 20 betrug 400 Å.
  • Die Lichtabschirmungs-Polyolefinharz-Filmschicht 23a der coextrudierten Mehrschichten-Filmschicht 25a bestand aus 91,75 Gew.-% Ethylen/4-Methylpenten-1-Copolymerharz, 5 Gew.-% LDPE-Harz, 3 Gew.-% Ölofen-Ruß mit einem pH-Wert von 8,0, einer mittleren Teilchengröße von 21 mµm und einem freien Schwefelgehalt von 450 ppm und 0,2 Gew.-% Antioxidationsmittel, und 0,05 Gew.-% Ölsäureamid und hatte eine Dicke von 40 µm.
  • Die Licht-abschirmende thermoplastische Harz-Filmschicht 24a bestand aus 71,75 Gew.-% Ethylen/4-Methylpenten-1-Copolymerharz, 20 Gew. -% HDPE-Harz mit einer Dichte von 0,954 g/cm³, 5 Gew.-% LDPE-Harz, 3 Gew.-% des gleichen Ölofen-Rußes wie er in der Lichtabschirmungs-Polyolefinharz- Filmschicht 23a verwendet wurde, 0,2 Gew.-% Antioxidationsmittel und 0,05 Gew.-% Ölsäureamid und hatte eine Dicke von 40 µm.
  • Die Klebstoffschichten 3 waren LDPE-Harz-Extrusionslaminier-Klebstoffschichten mit einer Dicke von 13 µm.
  • Die Laminierungen des Laminatfilms wurden unter Anwendung des gleichen Verfahrens, bei dem Tandem-Laminator verwendet wird, durchgeführt.
  • Das Verpackungsmaterial des Beispiels II entspricht demjenigen, wie es in Fig. 2 dargestellt ist.
  • Die Langfaser-Papierschicht 22 bestand aus einem ungebleichten Kraft-Neutral-Papier, bestehend aus Fasern mit einer Faserlänge von etwa 3,5 mm, die 0,2 Gew.-% Alkylketen-Dimer ("Aquapell" der Firma Dick Hercules) und 0,5 Gew.-% modifizierte Stärke als Papierverstärkungsmittel und jeweils weniger als 1000 ppm für lichtempfindliche photographische Materialien schädliche Substanzen enthielt und einen Kaltwasser-Extraktions-pH-Wert von 6,8, eine Oberflächenfestigkeit von 8 und ein Flächengewicht von 50 g/m² aufwies, hergestellt unter Verwendung von Aluminiumsulfat als Fixiermittel.
  • Die anderen Schichten waren die gleichen wie in Beispiel
  • Das Vergleichs-Verpackungsmaterial I entspricht demjenigen, wie es in Fig.5 dargestellt ist.
  • Die gebleichte Kraftpapier-Schicht 26 bestand aus einem semi-gebleichten Kraftpapier, bestehend aus Faser mit einer Faserlänge von 2,5 mm, die 2,0 Gew.-% Melamin-Formaldehyd-Harz als Papierverstärkungsmittel und 1870 ppm Formaldehyd, das lichtempfindliche photographische Materialien in nachteiliger Weise beeinflußt, enthielt und einen Kaltwasser-Extraktions-pH-Wert von 4,3, eine Oberflächenfestigkeit von 6 und ein Flächengewicht von 50 g/m² aufwies, hergestellt unter Verwendung von Aluminiumsulfat als Fixiermittel.
  • Die anderen Schichten waren die gleichen wie in Beispiel I.
  • Das konventionelle Verpackungsmaterial I entspricht demjenigen, wie es in der Fig. 6 dargestellt ist.
  • Die gebleichte Kraftpapier-Schicht 26 bestand aus einem gebleichten Kraftpapier, bestehend aus Fasern mit einer Faserlänge von 2,5 mm, die einen Kaltwasser-Extraktions- pH-Wert von 4,5, eine Oberflächenfestigkeit von 5 und ein Flächengewicht von 30 g/m² aufwies, hergestellt unter Verwendung von Aluminiumsulfat als Fixiermittel.
  • Die Metallfolienschicht 27 war eine Aluminiumfolie einer Dicke von 7 µm.
  • Die thermoplastische Harz-Filmschicht 28a war eine LDPE- Harzfilm mit einer Dicke von 80 µm, der 3 Gew.-% des gleichen Rußes wie in Beispiel I enthielt.
  • Die Klebstoffschichten 3 waren LDPE-Harz-Extrusions-Laminier-Klebstoffschichten mit einer Dicke von 40 µm.
  • Der laminierte Film wurde hergestellt durch Aufeinanderlaminieren unter Anwendung von Doppelextrusions-Laminierverfahren.
  • Es wurde verschiedene Eigenschaften der obengenannten Filme bestimmt und die Ergebnisse sind in der Tabelle 1 zusammengefaßt. Tabelle 1 erfindungsgemäßes Verpackungsmaterial Vergleichs-Verpackungsmaterial konventionelles Verpackungsmaterial Schicht-Zusammensetzung Lichtabschirmung nach dem Tropf-Test Heißklebrigkeitseigenschaften Versiegelbarkeit mit anderen Materialien Langzeit-Wärmeversiegelungsfestigkeit Beutel-Bruchfestigkeit Papierstaub-Bildung Oberflächenfestigkeit photographische Eigenschaften Reißfestigkeit(MD) (g) Die Bewertungen in der Tabelle 1 wurden wie folgt durchgeführt: A hervorragend B ausgezeichnet C praktikabel D ohne Probleme E nicht praktikabel
  • In den folgenden Tests war der verwendete Verpackungsbeutel ein Einschichten-Falten-Beutel und vier Rollen Farbdruckpapier einer Breite von 8,9 cm und einer Länge von 180 m wurden in zwei Schichten mit einem Wellpappen-Pad dazwischen in einem Wellpappen-Behälter angeordnet.
  • Lichtabschirmung nach dem Tropftest
  • Nach dem Tropftest gemäß JIS Z-0202, Abschnitt I, wurde jeder Verpackungsbeutel 1 h lang Licht von 80 000 Lux ausgesetzt. Das Farbkopierpapier wurde entwickelt und die Lichtabschirmung wurde bewertet.
  • Heißklebrigkeitseigenschaften (Heißversiegelbarkeit)
  • Zwei Folien jedes beispielhaften Films mit einer Breite von 15 mm wurden bei 170ºC wärmeversiegelt und unmittelbar danach wurde an den offenen Enden mit einem Gewicht von 45 g unter einem Abzugswinkel von 22,5º gezogen. Diese Eigenschaft wurde anhand der Abzugslänge (cm) bewertet.
  • Versiegelbarkeit mit anderen Materialien
  • Jeder beispielhafte Film wurde auf eine Breite von 15 mm zugeschnitten und ein Zigarettenende nach dem Rauchen wurde unter Verwendung eines Fingers auf die Wärmeversiegelungsoberfläche aufgedrückt. Danach wurden zwei Folien der Filme darübergelegt und es wurde eine Wärmeversiegelung bei jeder beliebigen Temperatur 1 s lang bei einem Versiegelungsdruck von 1 kg/m² durchgeführt. Diese Eigenschaft wurde bewertet anhand der Belastung, die erforderlich war, um den versiegelten Abschnitt unter einem Winkel von 180ºzu öffnen (abzuziehen).
  • Langzeit-Wärmeversiegelungsfestigkeit
  • Zwei Folien jedes beispielhaften Films mit einer Breite von 15 mm wurden bei der jeweiligen optimalen Temperatur 1 s lang unter einem Versiegelungsdruck von 1 kg/m² wärmeversiegelt. Diese Eigenschaft wurde bewertet anhand der Belastung, die erforderlich war zum Öffnen (Abziehen) des versiegelten Abschnitts unter einem Winkel von 180º einen Monat nach der Wärmeversiegelung.
  • Beutel-Bruchfestigkeit
  • Sie wurde bewertet anhand des Beutel-Bruch-Zustandes nach dem Tropftest gemäß JIS Z-0202, Abschnitt I.
  • Papierstaub-Bildung
  • Sie wurde bewertet anhand der Papierstaub-Menge, die nach dem Schütteltest gemäß JIS Z-0232, Abschnitt I, gebildet wurde.
  • Oberflächenfestigkeit
  • Sie wurde bestimmt nach dem Wachs-Verfahren gemäß JIS P- 8129 und ist ausgedrückt durch die Wachszahl.
  • Photographische Eigenschaften
  • Sie wurde bestimmt nach einem Kontakttest mit der obersten Schicht.
  • Reißfestigkeit
  • Bestimmt gemäß JIS P-8116.

Claims (3)

1. Verpackungsmaterial für photographische lichtempfindliche Materialien, umfassend eine mit Aluminium vakuumbedampfte, biaxial gestreckte thermoplastische Harz-Filmschicht, eine Papierschicht mit langen Fasern, wobei mehr als 50% der Fasern eine Faserlänge von mehr als 3 mm besitzen, die ein Papierverstärkungsmittel enthält und einen pH von 4 bis 9 besitzt, gemessen mit dem Kaltwasser-Extraktionsverfahren (JIS P-8133), auflaminiert auf einer Seite der obengenannten thermoplastischen Harz-Filmschicht, und eine Polyolefinharz-Filmschicht, die 0,1 bis 15 Gew.-% Ruß mit einem pH von 4 bis 9 und einer mittleren Teilchengröße von 15 bis 80 µm und mehr als 5 Gew.-% eines Ethylen-Copolymer- Harzes enthält, auflaminiert auf der anderen Seite.
2. Verpackungsmaterial nach Anspruch 1, worin das Papier mit langen Fasern eine Oberflächenfestigkeit von mehr als 6 besitzt, ausgedrückt als Wachszahl (entsprechend JIS P-8129).
3. Verpackungsmaterial nach Anspruch 1, worin das Ethylen- Copolymer-Marz ein L-LDPE-Harz ist.
DE1989622001 1988-01-29 1989-01-30 Verpackungsmaterial für lichtempfindliche Waren. Expired - Fee Related DE68922001T2 (de)

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