DE68921813T2 - Verfahren und Vorrichtung zur Setzung von Farbtrennregeln. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Setzung von Farbtrennregeln.Info
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Einstellen von Farbauszugsregeln, die beim Ausziehen von Farben eines Farbbildes in einem Farbbildprozessor, wie etwa einem Farb-Prozeßcanner, verwendet werden.
- Bekanntlich arbeitet ein Farbprozeß dahingehend, eine Farbvorlage pixelweise in der Reihenfolge von Abtastzeilen zu lesen, und so gewonnene Farbbilddaten werden einer Parbauszugsverarbeitung unterworfen, um Bilddaten für die Reproduktion eines Farbbildes zu erhalten.
- Eine solche Farbtrennung wird in Übereinstimmung mit verschiedenen Farbtrennregeln durchgeführt. Eine wichtige unter den Regeln ist eine solche, die in einem Farboriginal enthaltene Gedächtnisfarben betrifft, wobei "Gedächtnisfarben" solche Farben sind, die Menschen in ihrem täglichen Leben über visuelle Erfahrung oft wahrnehmen und deren Eindruck sie behalten.
- Wenn beispielsweise der Prozentsatz an Flächen von Gedächtnisfarben, wie etwa die Hautfarbe des Menschen, das Grün von Bäumen und Pflanzen und das Blau des Himmels und des Meeres, in der Farbvorlage verhältnismäßig groß ist, müssen die Gedächtnisfarben auf einem Druck in einem Farbton reproduziert werden, der den Eindruck auf Menschen entspricht, um den Druck zu einem qualitativ hochwertigen zu machen. Die Farbtrennregel für Gedächtnisfarben, muß daher von Standardregeln verschieden sein.
- Ferner können in einigen Fällen Gradationskurven gegenüber normalen, die unter Bezugnahme auf Grautöne hergestellt sind, verschoben erstellt werden. Wenn beispielsweise die Hautfarbe eines Menschen im Farboriginal vorkommt, wird der Teil mittlerer Dichte einer Gradationskurve so korrigiert, daß die Dichte der Druckfarbe auf einem Magenta-(M-)Block geringfügig höher als jene eines Gelb-(Y-)Blocks und ein Cyan-(C-)Blocks ist. Folglich wird ein grauer Abschnitt der Vorlage mit einem leicht rötlichen Ton reproduziert, während ein hautfarbiger Abschnitt desselben in einer Farbe reproduziert wird, die der Farbe der Haut, wie sie erinnert wird, ähnlicher ist, was einen wünschenswerten Druck ergibt. Eine solche Korrekturverarbeitung von Gedächtnisfarben ist üblicherweise über Handarbeit eines Bedieners durchgeführt worden.
- Da jedoch die meisten der Farbvorlagen, deren Farben durch einen Farbscanner getrennt werden, solche Gedächtnisfarben enthalten, ist die oben angegebene Korrektur für die Gedächtnisfarben häuf ig erforderlich. Es ergibt sich daher das Problem einer deutlich zunehmenden Belastung des Bedieners.
- Außerdem ist eine beträchtliche Erfahrung für eine manuelle Bedienung eines Farbscanners bei einer solchen Einstellung der Farbtrennregeln für die Gedächtnisfarben erforderlich. Daher bestehen auch Probleme der Schwierigkeit bei der Standardisierung der manuellen Arbeit und der Qualitätsschwankungen von Drucken abhängig von der Subjektivität des Bedieners.
- Um mit den Problemen fertig zu werden, ist es wünschenswert, das Einstellen der Farbauszugsregel in Bezug auf die Gedächtnisfarben zu automatisieren.
- DE-A-32 22 488 beschreibt eine Farbverarbeitungsvorrichtung bei welcher nach dem Abtasten einer Bildvorlage bestimmt wird, ob ausgewählte Farben im Bild vorhanden sind. Diese Bestimmung wird mit einem digitalen Prozeß unter Verwendung spezieller Adressen durchgeführt, die die Bezugsachsen eines zweidimensionalen Farbraumes definieren, in welchem die ausgewählten Farben identifiziert werden können. Schwellen-Komparatoren werden auch zur Bestimmung, ob die mittlere Belichtung des Bildes zwischen gegebenen Grenzen liegt, verwendet.
- Die vorliegende Erfindung richtet sich auf ein Verfahren zur Einstellung einer Farbtrennregel bei einem Farbbildprozessor, wobei die Farbtrennregel zur Trennung von Farbbildaten in Farbkomponenten verwendet wird, die geeignet sind, ein durch die Farbbilddaten dargestelltes Farbbild zu reproduzieren.
- Gemäß der vorliegenden Erfindung umfaßt das Verfahren die in den Ansprüchen 1 bis 8 angegebenen Schritte.
- Die vorliegende Erfindung ist auch auf eine Vorrichtung zur Erzielung des oben angegebenen Verfahrens gerichtet.
- Wie schematisch in Fig. 1 gezeigt, weist die Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung die Merkmale auf, die in den Ansprüchen 9 bis 15 angegeben sind.
- Da der Besetzungsanteil der Gedächtnisfarbe in der Farbbildvorlage zur Bestimmung einer Farbenregel verwendet wird, kann der Prozeß des Einstellens der Farbtrennregel unter objektiven Bedingungen erzielt werden. Wenn ferner das Kriterium zur Beurteilung, ob die einzelnen Probenpixel die Gedächtnisfarbe haben oder nicht, über eine statistische Analyse von Probenbildern bestimmt wird, kann der Besetzungsanteil mit hoher Genauigkeit berechnet werden.
- Dementsprechend ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Belastung eines Bedieners beim Einstellen einer Farbtrennregel in einem Farbbildprozessor zu vermindern.
- Eine weitere Aufgabe besteht darin, eine Farbtrennregel für die Reproduktion von Gedächtnisfarben geeignet einzustellen.
- Eine weitere Aufgabe besteht darin, den Prozeß des Einstellens einer Farbtrennregel zu verkürzen und die Arbeit zum Einstellen einer Farbtrennregel zu standardisieren.
- Eine weitere Aufgabe ist die Schaffung einer Vorrichtung zum automatischen Einstellen einer Farbtrennregel.
- Die vorstehenden und andere Aufgaben, Merkmale, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden detailierten Beschreibung der vorliegenden Erfindung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen deutlicher werden.
- Fig. 1 ist ein Diagramm, welches das Konzept der vorliegenden Erfindung zeigt,
- Fig. 2 ist ein Blockschaltbild, welches eine Bildverarbeitungsvorrichtung gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt,
- Fig. 3 ist ein Flußdiagramm, welches einen Gesamtvorgang einer Bildverarbeitungsvorrichtung gemäß der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt,
- Fig. 4 ist ein Diagramm, welches einen geschlossenen Raum zeigt, der einer Gedächtnisfarbe in dreidimensionalen Farbkoordinaten entspricht,
- Fig. 5 ist ein Flußdiagramm, welches die Korrektur von Farbtrennregeln für Bilder mit Gedächtnisfarben zeigt,
- Fig. 6 ist ein Graph, welcher ein Beispiel einer Korrektur von Gradationskurven für Bilder mit Gedächtnisfarben zeigt,
- Fig. 7 ist ein Blockschaltbild, welches Hardware-Schaltungen zeigt, die in einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet werden, und
- Fig. 8 ist ein Schaltbild, welches ein Beispiel der Kombination der Schaltungen 50 und 51 zeigt.
- Fig. 2 ist ein schematisches Blockschaltbild, welches einen Farb-Prozeßscanner gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt, und Fig. 3 ist ein Flußdiagramm, welches ein schematisches Arbeiten desselben zeigt.
- Dieser Farb-Prozeßscanner weist eine Abnahmeeinheit 1 für ein photoelektrisches Lesen eines Bildes auf einer Farbvorlage 100 für jedes Pixel in der Reihenfolge von Abtastzeilen auf. Die Abnahmeeinheit 1 weist einen Satz von Lichtteilern und Farbfiltern zum Trennen von Licht der einzelnen Pixel, die die Farbvorlage 100 bilden, in Grundlichtkomponenten von Rot (R), Grün (G) und Blau (B) auf. Die Grundlichtkomponenten werden mit photoelektrischen Zellen jeweils in elektrische Signale umgewandelt.
- In dem in Fig. 3 gezeigten Schritt S31 wird die Farbvorlage 100 zunächst mit der Abnahmeeinheit mit hoher Geschwindigkeit verglichen mit einer Abtastgeschwindigkeit für die Bildreproduktion abgetastet, um elektrische Signale zu gewinnen, die Farbdichten für jedes Pixel, das zu einem auf der Farbvorlage 100 definierten 200 x 200 Probenpixelfeld, beispielsweise, gehört, darstellen. Das Probenpixelfeld kann aus Probenpixeln bestehen, die sich auf der Farbvorlage 100 mit einer gleichförmigen Verteilungsdichte verteilen, und in diesem Fall können die Probenpixel unter Überspringen von Pixeln auf der Farbvorlage 100 mit einem bestimmten Überspringungsverhältnis abgenommen werden. Alternativ kann das Probenpixelfeld an einem bezeichneten kleinen Abschnitt der Farbvorlage 100 liegen, auf welchem sich ein charakteristischer Teil der Vorlage oder eine Szene befindet, welche die Gedächtnisfarbe enthält. Neben der Steuerung dieses Herausgreifens werden die folgenden verschiedenen Steuer- und Rechenvorgänge durch einen Steuerabschnitt 9 durchgeführt. Der Steuerabschnitt 9 ist beispielsweise durch einen Mikrorechner mit einer CPU 11 und einem Speicher 10 gebildet.
- Bilddaten in Bezug auf die so gewonnenen Probenpixel, die nachstehend als "Probenbilddaten" bezeichnet werden, werden in einem Bildspeicher 2 gespeichert. Da die Probenbilddaten Daten aufweisen, die Farbdichten in Bezug auf eine verhältnismäßig kleine Anzahl von Probenpixeln angeben, kann der Bildspeicher 2 eine verhältnismäßig kleine Kapazität haben.
- Im nächsten Schritt S32 wird eine Dichtehistogramm der Farbvorlage 100 beruhend auf den Probenbilddaten aus dem Bildspeicher 2 erzeugt.
- Im Schritt S33 werden Standardfarbtrennregeln und andere Parameter für die Bildverarbeitung in einer Farboperationsschaltung 3 eingestellt. Zunächst werden ein Spitzlichtpunkt, Standardschattenpunkt, und Gradationskurven anhand des in Schritt S32 gewonnenen Dichtehistogramms bestimmt. Für diese Verarbeitung kann eine Methode verwendet werden, welche beispielsweise in "A Statistical Method for Image Classification and Tone Reproduction Determination", R. Chung, Jr. Appl. Photogr. Sci. Eng., 3,74, 1974 beschrieben ist.
- Die Farboperationsschaltung 3 umfaßt eine Spitzlicht- und Schatteneinstellschaltung 4, eine Grundmaskierungsschaltung 5, eine Farbkorrekturschaltung 6, eine Gradationseinstellschaltung 7, eine Ausgabekorrekturschaltung und andere. Der Spitzlichtpunkt, der Schattenpunkt und die Standardgradationskurve, die mit der oben beschriebenen Verarbeitung erhalten wurden, werden in der Spitzlicht- und Schattenpunkteinstellschaltung 4, bzw. der Gradationseinstellschaltung 7 gesetzt. Außerdem wird eine Standardfarbkorrekturregel, die vorab bestimmt und im Speicher 10 gespeichert worden ist, ebenfalls vorübergehend in der Farbkorrekturschaltung 6 im Schritt S33 gesetzt.
- Im Schritt S34 wird die im Schritt S33 gesetzte Standardfarbtrennregel gemäß dem Prozentsatz an Gedächtnisfarben im Bild der Farbvorlage 100 korrigiert. Diese Verarbeitung wird später noch im einzelnen beschrieben.
- Im Schritt S35 wird die Farbvorlage 100 mit der Abnahmeeinheit 1 mit normaler Geschwindigkeit abgetastet, wodurch die Bilddaten, die das Bild auf der Farbvorlage 100 darstellen, für jedes Pixel gewonnen werden. Dieses Lesen wird in Bezug auf alle Pixel in einem gewünschten Abschnitt der Farbvorlage 100 zur Bildreproduktion derselben durchgeführt. Die Bilddaten für die einzelnen Pixel werden an die Farboperationsschaltung 3 für jede der Farben R, G und B geliefert. In der Farboperationsschaltung 3 werden die die Farbvorlage 100 darstellenden Bilddaten einer Farbrechenverarbeitung gemäß der korrigierten Farbtrennregel unterworfen, wobei die Bilddaten an eine Aufzeichnungseinheit 12 ausgegeben werden.
- Die Aufzeichnungseinheit 12 moduliert einen oder mehrere Laserstrahlen beruhend auf den Bilddaten nach dieser Farbrechenverarbeitung, um einen lichtempfindlichen Film 300 mit den modulierten Laserstrahlen zu belichten, wodurch latente Bilder für die Farben Y, M, C und K auf dem lichtempfindlichen Film 200 gewonnen werden.
- In diesem Abschnitt wird ein Prinzip zum Bestimmen, ob die Farbe eines Probenpixels einer Gedächtnisfarbe entspricht oder nicht, beschrieben. Fig. 4 ist ein Diagramm, welches einen in dreidimensionalen Farbkoordinaten definierten geschlossenen Bereich LC zeigt, der zur Diskriminierung von Gedächtnisfarben von anderen eingeführt wird.
- Zunächst werden eine Anzahl (vorzugsweise viele) Probenoriginale, auf welchen Bilder mit einer bezeichneten Gedächtnisfarbe, beispielsweise Hautfarbe, vorhanden sind, hergestellt, und die Farbdichte auf den Probenoriginalen wird für jedes in die Farbkomponenten B, G und R zu trennendes Pixel gelesen. Unter der Annahme, daß M die Gesamtzahl der Pixel auf den Probenoriginalen und i eine Folgenummer der Pixel (d. h., 1 ≤ i ≤ M) ist, können die Farbkomponenten des i-ten Pixels als Bi, Gi und Ri dargestellt werden. Die Farbkomponenten Bi, Gi und Ri werden im Bereich von 1 ≤ i ≤ M gemittelt, womit gemittelte Farbkomponenten BO, GO und RO erhalten werden. Vorzugsweise werden Originale, die die gewünschte Gedächtnisfarbe mit einer bevorzugten Tönung enthalten, als Probenoriginale ausgewählt, da die bezeichnete Gedächtnisfarbe in dem Probenoriginal Standards bei der Diskriminierung der Gedächtnisfarbe von anderen Farben bei der Reproduktion der Vorlage 100 ergibt.
- In den dreidimensionalen Farbkoordinaten bzw. im Farbkoordinatenraum wird ein Punkt P&sub0; mit den Koordinatenwerten der gemittelten Komponenten (BO, GO, RO) wie in Fig. 4 gezeigt, definiert. Der Punkt P0 ist ein charakteristischer oder Referenzpunkt, der eine bezeichnete Gedächtnisfarbe angibt. In nahezu allen Originalen fällt jedoch eine darin enthaltene Gedächtnisfarbe nicht notwendigerweise mit dem Punkt P&sub0; zusammen, und Farben, die der Gedächtnisfarbe entsprechen, sind statistisch um den Punkt P&sub0; herum verteilt. Daher wird in der bevorzugten Ausführungsform in einem bestimmten zulässigen Fehlerbereich bestimmt, ob die Farbe eines Probenpixels der bezeichneten Gedächtnisfarbe entspricht. Wenn man diesen zulässigen Fehlerbereich in den dreidimensionalen Koordinate als "Gedächtnisfarbenbereich" bezeichnet, dann läßt sich dieser Gedächtnisfarbenbereich durch den dreidimensionalen geschlossenen Bereich LC darstellen, der den Punkt P&sub0; in den dreidimensionaln Farbkoordinaten enthält.
- Dieser Gedächtnisfarbenbereich LC kann mit beliebiger Form bestimmt werden. Im Hinblick auf die Situation jedoch, in der Gedächtnisfarben in einer tatsächlichen Farbvorlage statistisch verteilt sind, ist es wünschenswert, die Form, die Größe und die Position des Gedächtnisfarbenbereichs in einer solchen Form zu bestimmen, daß der Charakter der Verteilung reflektiert wird.
- Bekanntlich ist eine statische Verteilung der meisten optischen Größen eine Normalverteilung (Gauß-Verteilung). Dementsprechend wird angenommen, daß Farben, die der bezeichneten Gedächtnisfarbe in der tatsächlichen Farbvorlage entsprechen, nach der Normalverteilung verteilt sind und daß die Farbkomponenten B, G und R der Probenpixel, die aus der Population, die aus allen Pixeln in der Vorlage besteht, extrahiert sind, ebenfalls gemäß der Normalverteilung verteilt sind. Die Gleichwahrscheinlichkeitsoberfläche in der Verteilung ist ein Ellipsoid bzw. die Oberfläche einer dreidimensionalen Ellipse, die am Punkt P&sub0; (BO, GO, RO) zentriert ist.
- Unter der Annahme also, daß ein bestimmter Schwellenwert wie unten beschrieben L² ist, können Punkte, die innerhalb des geschlossenen Bereiches oder der Ellipse LC, wie durch die folgende Ungleichung (1) dargestellt, vorhanden sind, statistisch als die bezeichnete Gedächtnisfarbe betrachtet werden:
- L² ≥ C&sub1;&sub1; (B - BO)²
- + C&sub2;&sub2; (G - GO)² + C&sub3;&sub3; (R - RO)²
- + 2C&sub1;&sub2; (B - BO) (G - GO)
- + 2C&sub2;&sub3; (G - GO) (R - RO)
- + 2C&sub3;&sub1; (R - RO) (B - BO) ... (1)
- Die Konstanten oder Koeffizienten C&sub1;&sub1; bis C&sub3;&sub1; in der Gleichung (1) stellen betreffende Gewichte der Farben B, G und R dar, welche die bezeichnete Gedächtnisfarbe charakterisieren. Nach der Statistik können die Koeffizierten C&sub1;&sub1; bis C&sub3;&sub1; als betreffende Elemente in einer inversen Matrix einer Varianz-Kovarianzmatrix A bestimmt werden, die durch die folgende Gleichung (2) dargestellt wird:
- wobei
- Vb = {1 / (M - 1)} Σ (Bi - BO)²
- = {1 / (M - 1)} {Σ Bi² - (Σ Bi)² / M}
- Vg = {1 / (M - 1)} {Σ Gi² - (Σ Gi)² / M}
- Vr = {1 / (M - 1)} {Σ Ri² - (Σ Ri)² / M}
- Cbg = {1 / (M - 1)} x Σ (Bi - BO) (Gi - GO)
- = {1 / (M - 1)} {Σ BiGi - (Σ Bi) (Σ Gi) / M}
- Cgr = {1 / (M - 1)} {Σ GiRi - (Σ Gi) (Σ Ri) / M}
- Crb = {1 / (M - 1)} {Σ RiBi - (Σ Ri) (Σ Bi) / M}
- Dieses mathematische Prinzip selbst ist beispielsweise in "Multivatiate Analysis Method", verlegt bei Nikka Giren Publishing Company, 1981, Seiten 261-267, beschrieben.
- Was folgt, ist ein Beispiel für numerische Werte, genommen, wenn die bezeichnete Gedächtnisfarbe Hautfarbe ist.
- BO : 1.198 GO : 0.920 RO 0.643
- Vb : 8.127 x 10&supmin;² Vg : 4 061 x 10&supmin;²
- Vr : 2.809 x 10&supmin;² Cbg : 5.565 x 10&supmin;²
- Cgr : 3.229 x 10&supmin;² Crb : 4.263 X 10&supmin;²
- Gemäß diesem Prinzip wird, wenn ein Probenpixel mit den Dichtewerten (Bi, Gi, Ri) die Gleichung (1) erfüllt, dessen Farbe als ein im wesentlichen mit der Gedächtnisfarbe übereinstimmende Farbe betrachtet. Wenn ein verhältnismäßig kleiner Wert als Schwellenwert L² in der Ungleichung (1) verwendet wird, wird der zulässige Fehler vermindert und das Kriterium für die nachfolgende Diskriminierung von Gedächtnisfarbe von anderen Farben wird streng, so daß nur Farben, die der bezeichneten Gedächtnisfarbe vollkommen ähneln, als im wesentlichen die mit der bezeichneten Gedächtnisfarbe übereinstimmende Farbe angesehen werden. Es ist daher wünschenswert, den Schwellenwert L² unter Berücksichtigung einer Ausgewogenheit zwischen Rigorosität bei der Feststellung der Gedächtnisfarbe und dem zulässigen Fehler auszuwählen.
- Gemäß der bevorzugten Ausführungsform wird der Schwellenwert L² unter dem Gesichtspunkt, welcher Prozentsatz von Farben normal verteilt als "Gedächtnisfarben" zu betrachten ist. Beispielsweise wird, wenn ein Ungenauigkeitsprozentsatz auf 3 % gesetzt wird und eine Wahrscheinlichkeit von 97 % besteht, mit der eine beliebige Probe, die eine Farbe im Bereich der Gedächtnisfarbe aufweist, die Gleichung (1) erfüllt, angenommen, daß L² = 9,12 aus einer Tabelle von numerischen Werten, die die χ²-Verteilung mit drei Freiheitsgraden, d.h., χ²(3), darstellt ist. Im allgemeinen ist es wünschenswert, den Schwellenwert L² so zu bestimmen, daß ungefähr 95 bis 98 % der für das Auffinden des mittleren Dichtewerts (BO, GO, RO) der bezeichneten Cedächnisfarbe verwendeten Proben die Gleichung (1) erfüllt.
- Alternativ können die folgenden Kriterien verwendet werden. Zunächst werden die Farbsättigungen b, g und r anhand der Farbdichten B, G und R über die folgenden Gleichungen (4) bestimmt:
- b = B / (B + G + R)
- g = G / (B + G + R) ... (4)
- r = R / (B + G + R)
- Die Farbsättigungen b, g und r erfüllen stets die folgende Normierungsbedingung:
- b + g + r = 1 ... (5)
- Die Kombination aus b, g und r liefert einen Punkt (b, g, r) auf einer Ebene, die durch die Gleichung (5) in den dreidimensionalen b-, g- und r-Koordinaten definiert ist.
- Ein Gedächtnisfarbenbereich im zweidimensionalen Raum bzw. der Ebene ist ein zweidimensionaler Bereich, der durch beliebige zwei der Farbsättigungen b, g und r definiert ist. Beispielsweise kann eine Ellipse auf den zweidimensionalen b- und g-Koordinaten durch die folgende Gleichung (6) definiert werden, um anzunehmen, daß Farben von Punkten innerhalb derselben als Gedächtnisfarbe betrachtet werden. Alle Farbsättigungen b, g und r enthalten einen Normierungsfaktor (B + G + R) in ihren Nennern, weshalb die betreffenden Größen der Farbkomponenten B, G und R durch zwei beliebige Farbsättigungen berücksichtigt werden. Da die Wahrscheinlichkeit, daß die Farbsättigungen b und g eines beliebigen Probenpixels die Ungleichung (6) erfüllen, durch die χ²-Verteilung mit zwei Freiheitsgraden ausgedrückt wird, kann der Schwellenwert l² in der gleichen Weise wie der Schwellenwert L² in der oben beschriebenen Ungleichung (1) eingestellt werden. Außerdem ist die Art und Weise der Bestimmung von Mitteln b0 und g0 und Koeffizienten c&sub1;&sub1;, c&sub2;&sub2;, c&sub1;&sub2; ebenfalls ähnlich zu derjenigen für die Ungleichung (1).
- l² ≥ c&sub1;&sub1; (b - b0)² + c&sub2;&sub2;(g - g0)² + 2c&sub1;&sub2; (b - b0) (g - g0) ... (6).
- Daten, die die oben beschriebene Ungleichung (1) bzw. (6) darstellen, sind vorab im Speicher (10) als die Kriterien zur Diskriminierung von Gedächtnisfarben von anderen Farben gespeichert worden. Wenn zwei oder mehr Farben als Gedächtnisfarben bezeichnet werden, wird die Ungleichung (1) oder (6) für jede Gedächnisfarbe erstellt und gespeichert. Wenngleich jede der Ungleichungen (1) und (6) verwendet werden kann, so verwendet doch die Vorrichtung gemäß der bevorzugten Ausführungsform die Ungleichung (1).
- Fig. 5 ist ein Flußdiagramm, welches die Einzelheiten des Vorgangs zur Auffindung von Besetzungsraten von Speicherfarben in der Bildvorlage und Korrigieren der Standard-Farbtrennregel zeigt und den Einzelheiten des in Fig. 3 gezeigten Schritts S34 entspricht.
- Zunächst werden, im Schritt S41, die die Farbdichte eines Probenpixels darstellenden Probenbilddaten aus dem Bildspeicher 2 geholt. Im Schritt S42 wird durch Durchführen einer Rechenoperation beruhend auf der Ungleichung (1) bestimmt, ob ein Punkt, dessen Koordinatenwerte (B, G, R) durch die Farbkomponente dieses Probenpixels bestimmt werden, in dem Intervallbereich des Gedächtnisfarbenbereichs bzw. der Ellipse LC im dreidimensionalen Farbkoordinatenraum liegt. Im einzelnen wird die rechte Seite der Ungleichung (1) in Bezug auf das extrahierte Probenpixel berechnet und der berechnete Wert mit dem Schwellenwert L² verglichen.
- Im Schritt S43 geht, wenn geschlossen wird, daß das Probenpixel im Gedächtnisfarbenbereich LC liegt, der Prozeß zum Schritt S43 weiter, um den Zählwert n um "1" zu inkrementieren. Dieser Zählwert n wird zum Zählen der Anzahl von Probenpixeln, die Farben im Gedächtnisfarbenbereich LC haben, verwendet. In der Anfangsstufe ist der Zählwert auf "0" gelöscht worden. Wenn das Ergebnis der Beurteilung im Schritt S43 dahin geht, daß das Probenpixel außerhalb des Gedächtnisfarbenbereichs LC liegt, bleibt der Zählwert n unverändert. Der Zählwert n gibt also die Anzahl der im Gedächtnisfarbenbereich LC liegenden Probenpixel unter allen Probenpixeln an, wenn alle Probenpixel dem Prozeß unterworfen werden.
- Durch das Vorhandensein des Schritts S45 wird die vorstehende Verarbeitung in Bezug auf alle Probenpixel aus dem Bildspeicher 2 durchgeführt. Wenn die Verarbeitung in Bezug auf alle Probenpixel abgeschlossen ist, wird ein Wert n/N aufgefunden, der das Verhältnis der Anzahl n von Probenpixeln im Gedächtnisfarbenbereich zur Anzahl N aller Probenpixel ist. Mit anderen Worten stellt der Wert n/N ein Besetzungsverhältnis der Pixel, die die Gedächtnisfarbe haben, in der Bildvorlage dar. Nachdem das Verhältnis n/N gewonnen ist, wird das Verhältnis n/N im Schritt S46 mit einem bestimmten Schwellenwert P verglichen.
- Der Schwellenwert P ist eine Konstante, die eine Minimalbesetzungsrate der Gedächtnisfarbe in der Bildvorlage definiert, oberhalb welcher die Standardfarbtrennregel für die Gedächtnisfarbe korrigiert werden sollte. Dieser Schwellenwert P wird vorab aus der Erfahrung oder experimentell für jede Gedächtnisfarbe aufgefunden, weil die Reproduktionsqualität von Gedächtnisfarben die Gesamtqualität eines Drucks in für die einzelnen Gedächnisfarben unterschiedlichen Ausmaßen beeinflußt. Beispielsweise wird die Qualität des Drucks wesentlich beeinflußt, wenn der Prozentsatz des Grüns der Bäume und Pflanzen im Bereich der gesamten Szene 30 % bis 50 % oder mehr beträgt, während er schon dann beeinflußt wird, wenn der Prozentsatz der menschlichen Hautfarbe darin nur einige % beträgt.
- Wenn das Verhältnis n/N größer als der Schwellenwert P ist, wird der Prozentsatz an Gedächtnisfarbe in der Farbvorlage 100 als hoch abgeschätzt und die Standardfarbtrennregel im nächsten Schritt S47 korrigiert. Die Korrektur beeinflußt die Farbkorrekturregeln und Gradationskurven, und die modifizierte Farbkorrekturregel und die korrigierten Gradationskurven werden in der Farbkorrekturschaltung 6 bzw. der Gradationseinstellschaltung 7 gesetzt. Mit anderen Worten wird, wenn das Verhältnis n/N gleich oder kleiner als der Schwellenwert P ist, die Standardfarbtrennregel nicht korrigiert und die Standardfarbtrennregel, die in der Farbkorrekturschaltung 6 und der Gradationseinstellschaltung 7 gesetzt worden ist, wird ohne jede Modifikation zur Bildreproduktion verwendet.
- Die Korrektur oder Modifikation der Farbtrennregel im Schritt S47 kann gemäß einer vorgegebenen Modifikationsregel, die im Speicher 10 gespeichert ist, auffolgende Weise durchgeführt werden. Beispielsweise ist, wenn die Farbtrennregel für eine Hautfarbe korrigiert wird, die Farbe der tatsächlichen Haut der gelben Rasse, wie der japanischen, im allgemeinen gelblicher als die von Menschen erinnerte Hautfarbe. Es ist also vorzuziehen, die Farbtrennregel so zu korrigieren, daß die Gelbheit beim Drucken etwas unterdrückt wird. Dementsprechend werden die Farbtrennregeln so modifiziert, daß die Dichte einer gelben Farbe in der Reproduktion etwas unterdrückt ist. Folglich erhält man ein Reproduktionsbild mit etwas unterdrückter Gelbheit, in welchem die Farbe eines haut farbigen Abschnitts eine von Menschen erinnerte gesunde Hautfarbe wird.
- Ferner werden die Standardgradationskurven korrigiert, um eine Gradationskorrektur zu erreichen, die für die Gedächtnisfarbe geeignet ist. Das heißt, für die Hautfarbe wird der Halbtonpunktprozentsatz in einem Mitteldichteabschnitt einer Standardgradationskurve GM1 für einen M-Block einer Negativreproduktion, wie in Fig. 6A gezeigt, vermindert, um eine korrigierte Gradationskurve GM2 zu erhalten. Andererseits werden die Halbtonpunktprozentsätze in Mitteldichteabschnitten von Standardgradationskurven GY1 und GC1 für Y- und C-Blöcke einer Negativreproduktion, wie in Fig. 6B gezeigt, erhöht, um korrigierte Gradationskurven GY2 und GC2 zu erhalten. Folglich ist das gesamte Bild leicht rötlich, so daß die Farbe der Haut günstig reproduziert wird. Wenngleich bevorzugt wird, sowohl die Farbkorrekturregeln als auch die Gradationskurve zu modifizieren, kann die Korrektur der Gradationskurven auch weggelassen werden.
- Außerdem wird, wenn eine Vielzahl von Speicherfarben, die eine Korrektur der Farbtrennregel erfordern, in der gleichen Farbvorlage vorhanden sind, bevorzugt, vorab die Prioritätsrangfolge bei der Korrektur der Farbtrennregel unter der Anzahl von Gedächtnisfarben zu bestimmen und die Korrektur für eine oder mehr Gedächtnisfarben, die hohe Priorität oder Wichtigkeit haben, zu erzielen. Im allgemeinen ist die Hautfarbe am wichtigsten, gefolgt vom Blau des Himmels und des Meeres und dem Grün der Bäume und Pflanzen. Diese Prioritätsreihenfolge kann abhängig vom Charakter der Vorlage und der Verwendung eines Drucks variiert werden.
- Da die Farbtrennregel mit den vorstehenden Schritten korrigiert und eingestellt wird, wird die bezeichnete Gedächtnisfarbe beruhend auf dem menschlichen Gedächtnis reproduziert, womit ein günstiger Druck über die so erhaltenen Farbblöcke gewonnen wird.
- Es können mehrere (beispsielsweise zwei oder drei) Schwellenwerte bei der Modifikation der Standardfarbtrennregel in Bezug auf eine Speicherfarbe hergestellt werden. In diesem Fall wird das Verhältnis n/N mit der Anzahl von Schwellenwerten P&sub1;, P&sub2;, ... verglichen und ein Minimumschwellenwert unter den Schwellenwerten aufgefunden, die größer als das Verhältnis n/N sind. Dann wird der Modifikationsgrad der Standardfarbtrennregel nach Maßgabe des aufgefundenen Minimumschwellenwerts bestimmt bzw. ausgewählt. Vorzugsweise wird der Modifikationsgrad erhöht, wenn der aufgefundene Miniumschwellenwert verhältnismäßig groß ist. Durch die Auswahl des Modifikationsgrads bzw. der Korrektur wird die Qualität des reproduzierten Bildes weiter verbessert.
- Außerdem kann, obwohl es wünschenswert ist, den geschlossenen Bereich mit dem statistisch zulässigen Fehlerbereich als Gedächtnisfarbenbereich zu definieren, der Gedächtnisfarbenbereich auf der Grundlage anderer Kriterien bestimmt werden. Es ist zu beachten, daß die vorliegende Erfindung auch auf eine andere als eine Prozeßscannerbildverarbeitungsvorrichtung angewandt werden kann.
- Zum Aufbau einer Farbbildverarbeitungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung können Hardware-Schaltungen verwendet werden. Fig. 7 ist ein Blockschaltbild, welches einen Prozeßscanner zeigt, bei welchem ein elektronischer Aufbau zur Bestimmung, ob die Farbe eines Probenpixels als Gedächtnisfarbe betrachtet werden kann oder nicht, und derjenige zum Zählen der Anzahl von Probenpixeln, deren Farben als Speicherfarben betrachtet werden, durch Hardware-Schaltungen verwirklicht sind. In diesem Fall kann der Steuerabschnitt 9 auch durch Hardware- Schaltungen, d.h., einen Komparator, eine Verriegelungsschaltung und andere Logikschaltungen, beispielsweise, gebildet sein. Hohe Universalität und hohe Bequemlichkeit lassen sich jedoch erreichen, wenn der Steuerabschnitt 9 durch einen Speicher 10, eine CPU 11 und die anderen gebildet ist, und ein Software-Programm verwendet wird, um die in Rede stehende Funktion zu erzielen.
- Die Arbeitsweise des Prozeßscanners der Fig. 7 ist die gleiche wie diejenige des oben beschriebenen Farb-Prozeßscanners, der in Fig. 2 gezeigt ist. Probenbilddaten, die aus einer Abnahmeeinheit 1 während eines schnellen Vorabtastens gewonnen werden, werden sequentiell in einem Bildspeicher 2 gespeichert, während sie gleichzeitig einer Diskriminierschaltung 50 zur Diskriminierung einer bezeichneten Gedächtnisfarbe gegenüber anderen Farben eingegeben werden. Die Anzahl von Probenpixeln, deren Farben als bezeichnete Gedächtnisfarbe durch die Diskriminierschaltung 50 beurteilt werden, wird mit einer Zählschaltung 51 gezählt. Nachdem die Probenpixel alle diese Verarbeitung unterworfen worden sind, wird der Zählwert der Zählschaltung 51 der CPU 11 in der Steuerschaltung 9 eingegeben, um eine Verarbeitung durchzuführen, die ähnlich der in dem oben beschriebenen Schritt S46 und den nachfolgenden Schritten, die in Fig. 5 gezeigt sind, ist. Die Diskriminierschaltung 50 kann unter Verwendung einer Nachschlagtabelle oder LUT, welche mit den Farbkomponenten B, G und R beliefert wird und einen Wert oder Impuls "1" nur ausgibt, wenn die Farbkomponenten die Ungleichung (1) erfüllen, aufgebaut sein. Ferner kann die Zählschaltung 51 durch eine Kombination von Standardlogikschaltungen, wie etwa 74LS161 aus der SN7400-Serie, geliefert von Texas Instruments, USA, gebildet sein.
- Fig. 8 ist ein Schaltungsdiagramm, welches Aufbauten der Diskriminierschaltung 50 und der Zählschaltung 51 zeigt. In diesem Beispiel werden alle Farbkomponenten B, G und R der Probenbilddaten der Diskriminierschaltung 50 in acht Bits eingegeben. Da der in Fig. 4 gezeigte Farbenraum ein großer Raum ist, ist ein Speicher mit einer großen Kapazität (2²&sup4; x 1 Bit, beispielsweise) erforderlich, wenn eine LUT derart aufgebaut wird, daß die Ungleichung (1) für den gesamten Raum in der LUT vorgesehen wird. Daher wird in dieser Ausführungsform der Farbraum in einen Bereich in der Umgebung des Punkts P&sub0;, der in Fig. 4 gezeigt ist, und den anderen Bereich unterteilt. Die LUT wird nur für den Bereich in der Umgebung des Punkts P&sub0; erstellt, um die erforderliche Speicherkapazität der LUT auf eine praktikable (256k x 1 Bit, beispielsweise) zu reduzieren. Subtrahierer 58 bis 60 führen Rechenoperationen bzw. Subtraktionen unter Verwendung der Gleichungen uB = B - BO, uG = G - GO bzw. uR = R - RO durch. Jede der Eingaben B, G und R und BO, GO und RO hat acht Bits, während jede der Ausgaben uB, uG und uR neun Bits hat, weil ein Vorzeichenbit hinzugefügt ist. Signale u'B, u'G und u'R, welche die höhersignifikanten vier Bits (ein Bit davon ist ein Vorzeichenbit) der 9 Bit-Ausgabe uB, uG und uR sind, werden Komparatoren 64 bis 66 eingegeben. Jeder der Komparatoren 64 bis 66 ist dahingehend betriebsbereit, seine Eingabe mit einem Wert "0" zu vergleichen, so daß ein Wert oder Impuls "1" an ihm ausgegeben wird, wenn die Eingabe gleich "0" ist, während ein Wert "0" ausgegeben wird, wenn die Eingabe nicht gleich "0" ist. Da die Signale u'B, u'G und u'R gewonnen werden, indem die signifikanteren vier Bits aus den Signalen uB, uG und uR extrahiert werden, gibt die Bedingung u'B = 0 (u'G = 0, u'R = 0) an, daß der Absolutwert des Signals uB (uG, uR) kleiner als ein Wert 2&sup4; ist, der einen bestimmten Abstand im Farbraum darstellt. In Bezug auf Punkte, die vom Punkt P&sub0; einen bestimmten Wert oder mehr im Abstand liegen, wird wenigstens eine der Ausgaben der Komparatoren 64 bis 66 zu "0" und eine Ausgabe eines UND-Glieds 68 wird zu "0". Wenn die Farbe eines Probenpixels nahe an dem Punkt P&sub0;, der der Referenzkoordinatenpunkt einer bezeichneten Gedächtnisfarbe ist, liegt, werden die Signale u'B, u'G und u'R alle zu "0", so daß die Ausgaben der Komparatoren 64 bis 66 alle "1" werden.
- Andererseits werden Sechs-Bit-Signale u''B, u''G und u''R, die aus den Acht-Bit-Signalen uB, uG und uR gewonnen sind, einer LUT 67 eingegeben. Alle Eingaben u''B, u''G und u''R umfassen die niedriger signifikanten fünf Bits des entsprechenden Signals uB, uG bzw. uR und das Vorzeichenbit, das ein Plus- oder Minuszeichen ist, und können Werte im Bereich von "-32" bis "+31" darstellen. Die folgende Ungleichung (1'), die durch Ersetzen von u''B, u''G und u''R durch (B - B0), (G - G0) und (R - R0) in der Ungleichung (1) gewonnen ist, wird in in der LUT 67 zu speichernder Tabellenform ausgedrückt:
- L² ≥ C&sub1;&sub1;u''B² + C&sub2;&sub2;u''G² + C&sub3;&sub3;u''R² + 2C&sub1;&sub2;u''Bu''G + 2C&sub2;&sub3;u''Gu''R + 2C&sub3;&sub1;u''Ru''B ...(1')
- Wenn die Werte u''B, u''G und u''R, welche betreffende Teile von Probenpixeldaten sind, die Ungleichung (1') erfüllen, wird eine Ausgabe der LUT 67 zu "1". Im einzelnen ist die LUT 67 so aufgebaut, daß ein Wert "1" von ihr nur ausgegeben wird, wenn der Wert, der durch Subtrahieren von L² von der rechten Seite der Ungleichung (1') gewonnen ist, null oder ein negativer Wert ist, oder äquivalent dazu, nur wenn der durch Subtrahieren der rechten Seite vom Wert L² gewonnene Wert ein positiver Wert ist. Dann ist, wenn die Ausgabe der LUT 67 "1" ist, unter der Bedingung, wo die Ausgaben der Komparatoren 64 bis 66 und der LUT 67 alle "1" sind, die Ausgabe der UND-Schaltung 68 "1", so daß der Zählwert der Zählschaltung 51 um "1" inkrementiert wird.
- Die Zählschaltung 51 ist dabei mit einem Löschimpuls CP versehen worden, um dieselbe zu löschen, bevor die Abnahmeeinheit 1 für die Vorabtastung freigegeben wird. Außerdem werden Probenentnahmeabtastimpulse SCK zur Spezifizierung der Probenpixel einem Probenentnahmetaktanschluß der Zählschaltung 51 eingegeben.
- Bei diesem Beispiel stellt, wenn die Dichten der Farben B, G und R jedes der Probenpixel Werte im Dichtebereich von 0 bis 4,0 darstellen, das niedrigstwertige Bit die Dichte von ungefähr 0,016, gewonnen durch Dividieren von 4,0 durch 2&sup8;, dar. Der Datenbereich der LUT 67, in welchem jede der Eingaben u''B, u''G und u''R durch die LUT 67 annehmbar ist, ist also ungefähr ± 0,5 in Dichte. Der Gedächtnisfarbenbereich kann also auf der LUT 67 mit einem erforderlichen Bereich und einer Auflösung, die für eine Diskrimentierung der Gedächtnisfarbe von anderen Farben mit hoher Genauigkeit ausreicht, definiert werden.
- Hardware-Schaltungen mit den in Fig. 7 und 8 gezeigten Aufbauten können jeweils bestimmen, ob die Farbe jedes der Probenpixel im Gedächtnisfarbenbereich enthalten ist, und die Anzahl von Probenpixeln, deren Farben im Gedächtnisfarbenbereich enthalten sind, während des schnellen Vorabtastens zählen, so daß die Farbtrennregel unmittelbar nach dem schnellen Vorabtasten korrigiert werden kann.
- Die bevorzugten Ausführungsformen wurden zwar für den Fall beschrieben, wo die Standardfarbtrennregel vorab in dem Prozeßscanner eingestellt worden ist, um über die vorgegebene Korrekturregel oder Modifikationsregel korrigiert zu werden, wenn der Prozentsatz der Gedächtnisfarben im Original ein bestimmter Prozentwert oder mehr ist, es können aber auch zwei oder mehr Standardfarbtrennregeln, die voneinander unterschiedlich sind, hergestellt werden, so daß eine von diesen zur Verwendung nach Maßgabe des Prozentsatzes der Gedächtnisfarben ausgewählt wird.
- Ferner kann die Korrektur der Farbtrennregel unter Berücksichtigung einer Veränderung von Gedächtnisfarben durchgeführt werden. Wenn beispielsweise die Hautfarbe Fleischfarbe einer weißen Rasse oder diejenige der schwarzen Rasse (beispielsweise braun oder dergleichen) eher als diejenige einer gelben Rasse ist, wird die Korrekturregel gemäß dem Charakter der bezeichneten Fleischfarbe modifiziert. Wenn das Himmelsblau getreuer für das menschliche Gedächtnis als Meeresblau reproduziert werden soll, kann der Punkt P&sub0; so eingestellt werden, daß er ein typisches Himmelsblau darstellt, so daß die Korrektur der Standardfarbtrennregel hauptsächlich für Himmelsblau unter den verschiedenen blauen Farben, beispielsweise Himmelsblau, Meeresblau, Cyanblau und andere durchgeführt wird.
- Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine bestimmte Farbtrennung korrigiert oder ausgewählt, wenn die Rate an Fläche mit Gedächtnisfarben in einem Farboriginal ein Schwellenwert oder mehr ist. Ein Kriterium zur Bestimmung, ob die Korrektur der Farbtrennregel erforderlich ist oder nicht, wird dementsprechend objektiviert, so daß die Belastung eines Bedieners vermindert ist, der Prozeß sich abkürzen läßt und die Arbeit standardisiert wird, um so ein Reproduktionsbild zu gewinnen, dessen Fertigausführung auch dann nicht variiert, wenn der Bediener keine nennenswerte Erfahrung hat. Dieses Verfahren ist daher für eine Automatisierung geeignet.
- Dementsprechend schafft die vorliegende Erfindung eine Vorrichtung, bei welcher das Einstellen einer Farbtrennregel automatisiert ist und ein zulässiger Fehler bei der Diskriminierung von Gedächtnisfarben statistisch bestimmt werden kann.
Claims (15)
1. Verfahren zum Einstellen einer Farbtrennregel in
Farbtrennmitteln, die in einem Farbbildprozessor vorgesehen sind,
der zum Trennen von Farbbilddaten, die eine Farbbildvorlage
(100) darstellen, in Farbkomponenten (R, G, B) verwendet wird,
um die Farbbildvorlage für jede Farbkomponente zu reproduzieren,
wobei das Verfahren die Verfahrensschritte des
(a) Bezeichnens einer Gedächtnisfarbe,
(b) Bezeichnens von Probenpixeln unter Pixeln einer
Farbbildvorlage, die zur Bildreproduktion erstellt sind,
(c) Bestimmens betreffender Farbkomponenten für jedes
Probenpixel, gekennzeichnet durch das
(d) Definieren einer Ellipse (LC) im Farbkoordinatenraum
so, daß ein Mittelpunkt der Ellipse an einem die Gedächtnisfarbe
darstellenden Punkt liegt,
(e) Zählen der Anzahl von Probenpixeln, deren betreffende
Farbkomponenten in der Ellipse im Farbkoordinatenraum enthalten
sind,
(f) Berechnen eines Verhältnisses dieser Anzahl zu einer
Gesamtzahl der Probenpixel, um das Verhältnis mit einem
Schwellenwert zu vergleichen,
(g) Speichern einer ersten Farbtrennregel in den
Farbtrennmitteln, wenn das Verhältnis den Schwellenwert nicht
überschreitet, und Speichern einer zweiten Farbtrennregeln in den
Farbtrennmitteln, wenn das Verhältnis den Schwellenwert
überschreitet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem
der Schritt (d) die Schritte des
(d-1) Trennens eines jeden einer Anzahl von Probenbildern
in betreffende Farbkomponenten, wobei jedes der Anzahl von
Probenbildern die Gedächtnisfarbe hat,
(d-2) Gewinnens einer Varianz-Kovarianz-Matrix, welche eine
Farbverteilung der Farbkomponenten der Anzahl von Probenbildern
um die Gedächtnisfarbe herum darstellt, und
(d-3) Gewinnens betreffender Matrixkomponenten einer
inversen Matrix der Varianz-Kovarianz-Matrix, und
(d-4) Bestimmens von Koeffizienten der Ellipse durch die
betreffenden Matrixkomponenten enthält.
3. Verfahren nach Anspruch 2, bei welchem
der Farbkoordinatenraum ein dreidimensionaler Raum mit drei
den drei Primärfarben entsprechenden Variablen ist, und
die Ellipse eine dreidimensionale Ellipse mit den drei
Variablen ist.
4. Verfahren nach Anspruch 2, bei welchem
der Farbkoordinatenraum ein dreidimensionaler Raum mit drei
den drei Primärfarben entsprechenden Variablen ist, und
die Ellipse eine zweidimensionale Ellipse mit zwei
Variablen ist, die durch Dividieren von jeweils zwei der drei
Variablen durch eine Summe der drei Variablen gewonnen sind.
5. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem
der Schritt (g) die Schritte des
(g-1) Bezeichnens einer Anzahl von Farbtrennregeln,
(g-2) Auswählens einer der Anzahl von Farbtrennregeln gemäß
dem Vergleichsergebnis im Schritt (f) zum Definieren der zweiten
Farbtrennregel durch eine ausgewählte aus der Anzahl von
Farbtrennregeln enthält.
6. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem
der Schritt (a) die Schritte des
(a-1) Bezeichnens einer Anzahl von Gedächtnisfarben,
(a-2) Bestimmens einer Prioritätsreihenfolge der Anzahl von
Gedächtnisfarben und
(a-3) Auswählens derjenigen einen der Anzahl der
Gedächtnisfarben, welche an der Spitze der Prioritätsreihenfolge ist,
um damit diese Gedächtnisfarbe zu bezeichnen, enthält.
7. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem
der Schritt (c) den Schritt des
(c-1) Bezeichnens der Probenpixel so, daß die Probenpixel
gleichförmig auf der Farbbildvorlage verteilt sind, enthält.
8. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem
der Schritt (c) den Schritt des
(c-1) Bezeichnens eines Teils der Farbbildvorlage enthält,
wobei die Probenpixel Pixel sind, die auf dem Teil der
Farbbildvorlage angeordnet sind.
9. Vorrichtung zum Einstellen einer Farbtrennregel in einem
Farbbildprozessor, wobei die Farbtrennregel zum Trennen von
Farbbilddaten in Farbkomponenten (R, G, B) verwendet wird, die
zum Reproduzieren einer durch die Farbbildaten dargestellten
Farbbildvorlage (100) geeignet sind, wobei die Vorrichtung
(a) Abtastmittel (1) zum Extrahieren von Probenpixeln aus
einer Farbbildvorlage zur Bestimmung betreffender
Farbkomponenten für jedes Probenpixel aufweist, gekennzeichnet durch
(b) erste Speichermittel zum Speichern von Information, die
eine Ellipse (LC) darstellen, welche in einem
Farbkoordinatenraum so definiert ist, daß ein Mittelpunkt (P&sub0;) der Ellipse an
einem Punkt liegt, welcher eine bezeichnete Gedächtnisfarbe in
dem Farbkoordinatenraum darstellt, und eine Größe der Ellipse
durch Verteilung betreffender Farbkomponenten einer Anzahl von
Probenbildern mit der gleichen Gedächtnisfarbe bestimmt wird,
(c) Mittel zum Beurteilen, ob ein Punkt mit
Koordinatenwerten, die durch die Farbkomponenten eines jeden Probenpixels
dargestellt sind, in der in dem Farbkoordinatenraum definierten
Ellipse liegt oder nicht,
(d) Zählermittel zum Zählen der Anzahl von Probenpixeln,
deren Farben in der Ellipse liegen, zur Erzeugung eines zu der
Anzahl proportionalen Zählwertes,
(e) Komparatormittel zum Vergleichen des Zählwertes mit
einem Schwellenwert, und
(f) Mittel zum ausgewählten Speichern einer von einer
ersten und einer zweiten Farbtrennregel in dem Farbbildprozessor
gemäß dem Ergebnis des in den Komparatormitteln durchgeführten
Vergleichs, wobei die erste und zweite Farbtrennregel
voneinander verschieden sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, bei welcher
die Mittel (f)
(f-1) zweite Speichermittel zum Speichern einer
Korrekturregel zur Farbbalancekorrektur der Gedächtnisfarbe,
(f-2) Mittel zum Speichern der ersten Farbtrennregel in
Farbtrennmitteln, die in dem Farbbildprozessor vorgesehen sind,
und
(f-3) Mittel zum Korrigieren der ersten Farbtrennregel
gemäß der Korrekturregel, wenn der Zählwert größer als der
Schwellenwert ist, um so die erste Farbtrennregel in die zweite
Farbtrennregel in den in dem Farbbildprozessor vorgesehenen
Farbtrennmitteln umzuwandeln.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9, bei welcher
die Mittel (f)
(f-1) zweites Speichermittel zum Speicher der ersten und
zweiten Farbtrennregel, und
(f-2) Mittel zum Auswählen einer von der ersten und zweiten
Farbtrennregel gemäß dem Ergebnis des in den Komparatormitteln
durchgeführten Vergleichs, um eine ausgewählte Farbtrennregel in
dem Farbbildprozessor einzustellen, enthalten.
12. Vorrichtung nach Anspruch 9, bei welcher
die Mittel (c)
(c-1) Mittel zum Berechnen betreffender Differenzen
zwischen den Farbkomponenten eines jeden Probenpixels und
Koordinatenwerten des die Gedächtnisfarbe darstellenden Punktes, wobei
jede der betreffenden Differenzen durch eine Kombination von N-
Bit Digitaldaten und einem Vorzeichenbit dargestellt wird, wobei
die Anzahl N eine ganze Zahl größer als eins ist,
(c-2) Mittel zum Trennen der N-Bit Digitaldaten in
höherwertige N&sub1;-Bits und niedrigerwertige N&sub2;-Bits, wobei die Zahlen N&sub1;
und N&sub2; positive ganze Zahlen sind, die N&sub1; + N&sub2; = N genügen,
(c-3) Mittel zum Beurteilen, ob ein Objektpunkt, dessen
Koordinatenwerte durch eine Kombination der niedrigerwertigen N&sub2;-
Bits und des Vorzeichen-Bits, die betreffenden Farbkomponenten
eines jeden Probenpixels entspricht, definiert sind, in der
Ellipse liegt oder nicht,
(c-3) Mittel zum Vergleichen der höherwertigen N&sub1;-Bits mit
Nullen, und
(c-4) Mittel zum Erzeugen eines Nachweissignals, wenn der
Objektpunkt in der Ellipse liegt und die höherwertigen N&sub1;-Bits
Nullen sind, enthalten, und
die Zählermittel
(d-1) Mittel zum Zählen des Nachweissignals zur Zählung der
Anzahl von Probenpixeln, deren Farben in der Ellipse liegen,
enthalten.
13. Vorrichtung nach Anspruch 9, bei welcher
die Abtastmittel
(b-1) Mittel zum photoelektrischen Lesen der
Farbbildvorlage
unter Überspringen von Pixeln auf der Farbbildvorlage mit
einem bestimmten Überspringungsverhältnis, um die betreffenden
Farbkomponenten für jedes Probenpixel zu bestimmen, enthalten.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, bei welcher
die Mittel (b-1)
(b-11) Mittel zum Abtasten der Farbbildvorlage mit einer
bestimmten Abtastgeschwindigkeit, die größer als eine
Abtastgeschwindigkeit ist, mit welcher die Farbbildvorlage zur
Bildreproduktion abgetastet wird, um die betreffenden Farbkomponenten
der Probenpixel zu bestimmen, enthalten.
15. Vorrichtung nach Anspruch 9, bei welcher
die Abtastmittel
(b-1) Mittel zum Abtasten eines bezeichneten Abschnitts der
Farbbildvorlage zur Bestimmung der betreffenden Farbkomponenten
der Probenpixel enthalten.
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