DE2646769A1 - Presswalze mit durchbiegungskontrollvorrichtung - Google Patents
Presswalze mit durchbiegungskontrollvorrichtungInfo
- Publication number
- DE2646769A1 DE2646769A1 DE19762646769 DE2646769A DE2646769A1 DE 2646769 A1 DE2646769 A1 DE 2646769A1 DE 19762646769 DE19762646769 DE 19762646769 DE 2646769 A DE2646769 A DE 2646769A DE 2646769 A1 DE2646769 A1 DE 2646769A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- annular chamber
- roll shell
- support
- roll
- roller
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Ceased
Links
- 239000012530 fluid Substances 0.000 claims description 40
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 claims description 7
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims description 5
- 239000004033 plastic Substances 0.000 claims description 5
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 claims description 5
- 230000007704 transition Effects 0.000 claims description 5
- 239000012528 membrane Substances 0.000 claims description 4
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims description 3
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims 2
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims 2
- 235000003625 Acrocomia mexicana Nutrition 0.000 claims 1
- 244000202285 Acrocomia mexicana Species 0.000 claims 1
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 10
- 239000000463 material Substances 0.000 description 7
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 5
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 5
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 5
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 5
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 4
- 230000008859 change Effects 0.000 description 3
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 230000008569 process Effects 0.000 description 2
- 206010035148 Plague Diseases 0.000 description 1
- 241000607479 Yersinia pestis Species 0.000 description 1
- 230000009471 action Effects 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 1
- 230000000295 complement effect Effects 0.000 description 1
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 230000007547 defect Effects 0.000 description 1
- 230000001627 detrimental effect Effects 0.000 description 1
- 230000005489 elastic deformation Effects 0.000 description 1
- 239000013013 elastic material Substances 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 1
- 239000000123 paper Substances 0.000 description 1
- 238000007639 printing Methods 0.000 description 1
- 230000009467 reduction Effects 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
- 238000007665 sagging Methods 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 description 1
- 230000003068 static effect Effects 0.000 description 1
- 239000004753 textile Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C13/00—Rolls, drums, discs, or the like; Bearings or mountings therefor
- F16C13/02—Bearings
- F16C13/022—Bearings supporting a hollow roll mantle rotating with respect to a yoke or axle
- F16C13/024—Bearings supporting a hollow roll mantle rotating with respect to a yoke or axle adjustable for positioning, e.g. radial movable bearings for controlling the deflection along the length of the roll mantle
- F16C13/026—Bearings supporting a hollow roll mantle rotating with respect to a yoke or axle adjustable for positioning, e.g. radial movable bearings for controlling the deflection along the length of the roll mantle by fluid pressure
- F16C13/028—Bearings supporting a hollow roll mantle rotating with respect to a yoke or axle adjustable for positioning, e.g. radial movable bearings for controlling the deflection along the length of the roll mantle by fluid pressure with a plurality of supports along the length of the roll mantle, e.g. hydraulic jacks
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)
Description
Bielefeld
Diess. Aktenz.: 11212/76
Fred H. Freuler, Bännlistrasse , Riedholz / Scnwelz
Presswalze mit Durchbiegungskontrollvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Presswalze mit Durchbiegungskontrollvorrichtung,
mit einem Walzenmantel zur Aufnahme
des auf ihn einwirkenden Pressdruckes, und mit einer innerhalb des Walzenmantels angeordneten, aber ausserhalb desselben gelagerten, ihn tragenden und mit ihm rotierenden
Trägerwelle, auf welcher die Durchbiegungskontrollvorrichtung angebracht ist, welche mehrere Stützvorrichtungen aufweist, die nebeneinander angeordnet und durch wenigstens einen in der Trägerwelle verlaufenden Kanal mit Druckfluid beschickbar sind, um auf einen Teil der Innenfläche des Walzenmantels einen dem Pressdruck entgegengesetzten Druck auszuüben.
des auf ihn einwirkenden Pressdruckes, und mit einer innerhalb des Walzenmantels angeordneten, aber ausserhalb desselben gelagerten, ihn tragenden und mit ihm rotierenden
Trägerwelle, auf welcher die Durchbiegungskontrollvorrichtung angebracht ist, welche mehrere Stützvorrichtungen aufweist, die nebeneinander angeordnet und durch wenigstens einen in der Trägerwelle verlaufenden Kanal mit Druckfluid beschickbar sind, um auf einen Teil der Innenfläche des Walzenmantels einen dem Pressdruck entgegengesetzten Druck auszuüben.
Bei Presswalzen wird meist und zu Recht die Anforderung gestellt, dass ein konstanter Liniendruck über die ganze Breite
eines Walzenspaltes in einem weiten Liniendruckbereich
709817/0968
eingestellt werden kann. Solche Bedingungen werden namentlich
von der Papier-, der Textil-, der Kunststoff- und anderen Industrien verlangt, weil ungleichmässige Liniendrücke
im Pressspalt sehr leicht die Qualität des Produktes vermindern und die Produktivität der Maschinen beeinträchtigen.
Nun ist es aber schwierig, diese Bedingungen einzuhalten, weil diese Walzen, welche auf Lagern ausserhalb des Walzenkörpers
drehbar sind, sich in der Richtung der resultierenden äusseren Kräfte elastisch durchbiegen, und daher ein gleichmassiger
Liniendruck ohne besondere Vorkehrungen nur bei Erfüllung sehr eng begrenzter Bedingungen möglich ist. Die
Forderung, dass die Liniendrücke innerhalb eines weiten Bereiches einstellbar sein müssen, werden von den heute bekannten
konstruktiven Lösungen nicht erfüllt.
Durch die deutsche Offenlegungsschrift Nr. 1,940,175 ist eine
Konstruktion bekannt geworden, bei welcher eine Walze zur Druckbehandlung flächiger Materialien einen Walzenkern; einen dazu
koaxialen zylindrischen Walzenmantel und dazwischen angeordnete, mit Druckmedium füllbare Blähkörper aufweist, wobei
die Blähkörper als verschliessbare, den Walzenkern umgebende Kammern ausgebildet und der Walzenmantel und der Walzenkern
gleichsinnig und praktisch mit gleicher Winkelgeschwindigkeit drehbar sind. Nachteilig bei dieser bekannten Konstruktion ist
die Tatsache, dass bei veränderter Auflagefläche der Blähkörper
die vertikale Tragkraft derselben sich ebenfalls verändert .
Die vorliegende Erfindung setzt sich zum Ziel, zum Prinzip
der Presswalze mit rotierender Trägerwelle mit traditioneller Aussenlagerung zurückzukommen, um eine Verminderung des
maschinellen Aufwands, betriebliche Vereinfachung und erhöhte
Wirksamkeit dieser Art von Maschinen herbeizuführen.
709817/0968
-If-
Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Presswalze zu schaffen, bei welcher Einzelringkantmern unabhängig
von der vertikalen Belastung eine gleichmassige vertikale Tragkraft entwickeln.
Dies wird durch die erfindungsgemässe Presswalze dadurch erreicht,
dass jede der Stützvorrichtungen eine die Trägerwelle unterbrechungsfrei umgebende, an einem der Kanäle für
die Druckfluidzufuhr angeschlossene im übrigen allseits dicht gegen Abfluss von Druckfluid abgeschlossene Ringkammer aufweist,
mit bei seitlichen Begrenzungen angeordneten Druckfluid-Abdichtung
und jede dieser Stützvorrichtungen einen zunächst beim Walzenmantel gelegenen elastisch komprimierbaren
und biegsamen Ringbegrenzungsteil aufweist, dessen radiale Expansion durch auf der Trägerwelle abgestützte Rückhaltemittel
derart begrenzt wird, dass der maximal mögliche Abstand des peripheren Tragflächenteils des Ringkammerbegrenzungsteils
zur Trägerwelle-Achse annähernd aber höchstens gleich dem Innenradius des Walzenmantels ist.
70 9 817/0968
Die Erfindung wird anhand der beiliegenden Zeichnungen beispielsweise
naher erläutert, es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer herkömmlichen
Presswalzenanordnung, ohne Durchbiegungsausgleichvorrichtung, mit einer ersten Walze mit bombierter
Oberfläche, die mit einer zweiten parallelen, zylindrischen Walze im Eingriff steht,
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer Presswalzenanordnung mit zwei durchbiegungskontrollierten Walzen,
Fig. 3 eine schematische Darstellung einer Presswalzenanordnung mit einer ersten zylindrichen Walze im Eingriff
mit einer zweiten durchbiegungskontrollierten Walze,
Fig. 4 eine schematische Darstellung einer weiteren Presswalzenanordnung
ähnlich derjenigen nach Fig, 3, jedoch mit einer durchbiegungskontrollierten Walze
mit in der Mitte angeordnetem Festlager,
Fig. 5 einen Längsschnitt durch ein Walzenende, Fig. 6 einen Querschnitt durch dieselbe Walze,
Fig. 7 einen Längsschnitt durch eine erste Ausführungsform
einer Stützvorrichtung im belasteten Zustand mit fest montierter Membran-Druckfluid-Abdichtung, und mit im
Kranz angeordneten Stützschuhelementen
Fig. 7a eine perspektivische Darstellung eines Ringkammerbegrenzungsteils
nach Fig. 7,
709817/0968
Fig. 8 einen Längsschnitt durch eine ^v,tiite Ausführungsform
einer Stützvorrichtung im belasteten Zustand mit in Radial- und Rotationsrichtung gleitender Druckfluidabdichtung,
Fig. 8a eine perspektivische Darstellung eines Ringkammerbegrenzungsteils
nach Fig. 8,
Fig. 9 einen Längsschnitt durch eine dritte Ausführungsform
einer Stützvorrichtung im belasteten Zustand mit einer Membran-Druckfluid-Abdichtung für die Radialbewegungen,
fest angeordnet auf einer frei rotierenden mit Gleitdichtungen versehenen Hülse,
Fig. 9a eine perspektivische Darstellung eines Ringkammerbegrenzungsteils
nach Fig. 9 und
Fig. 10 einen Längsschnitt durch eine weitere Ausführungsform
einer durchbxegungskontrollierten Walze mit zusätzlichen seitlichen Walzenmantel-Drehlagern.
In Fig. 1 ist eine herkömmliche Presswalzenanordnung dargestellt. Eine obere Presswalze 1 mit bombierter Oberfläche und eine zylindrische
Presswalze 2 werden gegeneinander gepresst, um das zwischen ihnen hindurchlaufende Pressgut 5 zu bearbeiten. Der
auf dieser einwirkende Pressdruck ergibt sich zu einem Teil durch die Eigengewichte und Biegesteifheit der beiden Walzen,
welche je nach Anordnung voll oder nur zum Teil, im positiven oder negativen Sinn, oder im Falle einer horizontalen Anordnung
gar nicht zur Wirkung kommt, und wird zum andern Teil erzeugt durch die der betrieblichen Kontrolle zugänglichen Anpressdrücke
der beidseitig angeordneten Zylinderkolbenaggregate, welche direkt oder durch eine Hebelanordnung die in Führungen
frei beweglichen untere Walze 2 gegen die festangeordnete obere Walze 1 drückt. Die resultierenden Kräfte'an den Walzen
bewirken Durchbiegungen (d1 und d_) welche über die Breite der
Walze gleichmässige Liniendrücke verunmöglichen würden, wenn diese durch Bombierung einer oder beider der Walzen nicht kompensiert
würden. Die erforderliche Grosse und die geometrische
7 0 9 8 17/0968
Form der Bombierung werden nach den bekannten Gesetzen der Mechanik berechnet unter Berücksichtigung der konstruktiven
Ausführung der induviduellen Walzen, der Anordnung der Walzen zueinander und des gewünschten Pressdruckes. Eine Anordnung
dieser Art kann, korrekte Druckbiegungs-Berechnungen vorausgesetzt, für einen bestimmten vorgewählten Druck einen über
die ganze Breite im wesentlichen gleichmässigen Liniendruck gewähren. Dennoch sind auch solche Ausführungen mit Mangeln
behaftet, da die durch die Bombierungen gegebenen Durchmesserunterschiede Differenzen in den Umfangsgeschwindigkeiten über
die Breite der Walzen und möglicherweise zwischen den beiden
Walzenoberflächen ergeben, was auf die Qualität des Pressgutes nachteilige Wirkungen haben kann. Ausserdem ist zu
beachten, dass durch die gegebene Bombierung nur ein sehr eng begrenzter Druckbereich um einen gegebenen Nennwert
herum möglich ist. Eine Anpassung der Drücke an verschiedene Verfahrens-Bedingungen der Pressgüter ist nicht möglich;
es bleibt lediglich die Möglichkeit, bei Aenderung der Drücke die Walze gegen eine solche mit anderer Bombierung auszutauschen.
Dieser Nachteil wird durch die erfindungsgemässe Presswalze
vermieden. Sie kann mit einer gleichen Walze zusammenwirken wie dies in Fig. 2 dargestellt ist, oder auch nur allein mit
einer herkömmlichen Gegenwalze 3 gemäss Fig. 3 und 4.
Anhand dieser Figuren soll vorerst der allgemeine Aufbau der erfindungsgemässen Presswalze beschrieben werden. Sie weist
eine auf den schon erwähnten Lagern 8 aufliegende Trägerwelle 11 auf, in deren Innerem wenigstens ein Zuführkanal 12 für
Druckfluid angeordnet ist. In den Fig. 2 und 4 sind zwei solche Kanäle 12a,12b in Fig. 3 zusätzlich noch ein dritter
Kanal'12c dargestellt, wobei der Kanal 12c über die ganze Länge
der Trägerwelle 11 inklusive die Länge des einen Wellenzapfens verläuft, während die anderen Kanäle 12a und ]2b sich nur
709817/0968
über einen Teil der Länge der. Trägerwelle 11 erstrecken. Von jedem Zuführkanal 12 aus verlaufen radiale Bohrungen .
bis an die Mantelfläche der Trägerwelle 11. Das Druckfluid, zweckmässigerweise Druckluft, gelangt durch die Kanäle
12 über eine drehbare Druckfluideinführung 13, die an stationäre Leitungen 14 angeschlossen ist, in welchen Druckregler 15 eingebaut
sind.
Auf der Trägerwelle 31 und zwischen dieser und dem konzentrisch
um sie herum angeordneten Walzenmantel 4 ist die Durchbiegungskontrol!vorrichtung
angebracht. Sie besteht aus Stützvorrichtungen 16, 17, 2 3 für diesen Walzenmantel 4 welche direkt anschliessend
nebeneinander, oder je nach Druckforderungen in vorgewählten Abständen, auf der Trägerwelle 11 angeordnet sind. Die einzelnen
Stützvorrichtungen bestehen aus zwei seitlichen, ringförmigen, auf der Trägerwelle angebrachten Rückhaltemittel 16 f
sowie aus dazwischen radial beweglichen äussern Begrenzungsringen 17 j und begrenzen zusammen eine die Trägerwelle samt
umgebende allseitig dichte Ringkammer 20 - Die radiale Expansion der elastisch biegsamen und komprimierbaren Ringkammerbegrenzungsteile 17 wird durch die Rückhaltemittel
16 begrenzt, so dass der maximale radiale Abstand zwischen der Trägerwellen-Achse 61 und der penpheren Tragfläche den
genannten Begrenzungsteiles 17 über den ganzen Umfang auch bei verschiedenen Drücken gleichmässig bleibt und im wesentlichen
dem Innenradius des Walzenmantels entspricht. Die Rückhaltemittel 16 weisen z.u diesem Zweck koaxiale Rückhalteflanschen
18 (Fig. 5) auf, an denen sich die zu Ringschultern 19 ausgebildeten benachbarten Ende der Ringkammerbegrenzungsteile anlegen können- Um eine allseitige Abdichtung
der Ringkammer gegen Verlust des Druckfluides auch während den radialen Bewegungen des Ringkammerbegrenzungsteiles innerhalb
der seitlichen Rückhaltemitteln zu gewähren, sind zwischen dem genannten Ringkammerbegrenzungstexl und den genannten Rückhaltemittel
Dichtungen angeordnet wie noch erläutert wird.
70 9 817/0 9 68
In jede der Ringkammern 20 münden Zuführkanäle, welche aus einer Kombination von konzentrischen Trägerwellenbohrungen 12a, 12b,
12c, radialen Bohrungen 12r zur Mantelfläche der Trägerwelle
und Längsnuten 12n auf der Mantelfläche bestehen können.
Das Prinzip, auf welchem die Durchbiegungskontrollvorrichtung arbeitet, lässt sich am besten anhand der unteren Presswalze
4 in Fig. 2 erläutern. Es sei vorerst angenommen, dass beide Druckregler 15 gleich eingestellt sind, so dass in den Zuführkanälen
12a und 12b derselbe Druck herrscht. Durch die Verschiebung des Walzenkörpers gegenüber der Trägerwelle werden die Ringkammerbegrenzungsteile 17 auf der Belastungsseite in die mit Druckfluidzufuhr
angeschlossene Ringkammern hineingestossen. Die volle Stützkraft des Druckfluids, die vorerst von den Schultern
des Ringkammerbegrenzungsteiles über die Flanschen 18 der Rückhaltemittel
aufgefangen war, wirkt nun nach der Separation der genannten Schultern von den genannten Flanschen über die peripheren
Tragflächen der Ringkammerbegrenzungsteile direkt auf die Innenseite des Walzenmantels.
Da nun einerseits die Fluid-Drücke, die innern Abmessungen der
Ringkammern und deren Abstand zueinander alle gleich sind und damit die Stützkraft über die ganze Breite konstant ist, und
dieser anderseits durch einen zweiten Walzenkörper identischer Konstruktion, Ausführung und Druckverhältnissen mit einem über
die Breite konstanten Druck belastet wird, heben sich die Aktionsund Reaktionskräfte, welche an jeden der beiden Walzenmäntel
wirken, an jedem Punkte auf, und Biegungsspannungen und Durchbiegungen solchen Ursprungs gibt es nicht. Kleinste elastische
Deformationen der Kreisringquerschnitte der Walzenmantel sind wohl möglich weil im Querschnitt gesehen die Belastung punktförmig
ist und die innere Abstützung halbkreisförmig. Sie sind aber wegen ihrer geringen Grosse für die korrekte Funktion der
Durchbiegungskontrollvorrichtung von keiner Bedeutung.
709817/0968
Es darf aber nicht ausser Acht gelassen warden, dass durch
die über die Breite der Walze diskontinuierlich wirkenden Stützkräfte der aneinandergereihten Stütze leinen te einerseits
und den über die Breite der Walze kontinuierlichen Widerstandskräften
des Pressgutes andererseits im Walzenmantel zwischen den Stützelementen, im Längsschnitt gesehen,
Biegungs- und Schubspannungen auftreten. Die Relation Walzenmantel -Weinddicke zu Stützelement-Abstand darf aus diesen
Gründen einen bestimmten Wert nicht unterschreiten und er wird durch Berechnungen der statischen Mechanik so gewählt,
dass auch die Deformationen diesen Ursprungs vernachlassbar klein bleiben.
Es kann jedoch erwünscht sein, diese Druckkräfte über die Breite des Walzenmantels 4 zu variieren, denn es kommt
vor, dass dcis Pressgut 5 quer über seine Breite absichtlich
unterschiedlich behandelt werden soll. Dies kann auf einfache Weise dadurch erreicht werden, dass man die Druckregler
15 entsprechend unterschiedlich einstellt. Die dem Walzenmantel eigene Biegungssteifheit—in Längsrichtung gesehen-hilft
dabei, dass die Liniendruck-Uebergänge zwischen den Stützelementen des einen Druckes zu den Stützelementen
eines andern Druckes sich allmählich und nicht mit abrupten Stufen vollziehen.
Die Gruppierung der Stützelemente zu um die Mitte der Walzenbreite symmetrischen Druckzonen mit der Möglichkeit der Anwendung
verschiedener Fluid-Drücke ist besonders wichtig für die Kombination zwischen einer durchbiegungskontrollierten
Walze und einer Walze normaler Bauart 3 .' (Fig. 3 und 4) und ohne Bombierung.
Wie schon oben erwähntTYdie durch den Pressdruck sich ergebenden
Durchbiequngskurven von gepaarten Presswalzenkörpern normaler Bauart 3 zur Folge, dass der Liniendruck. in
der Mitte der Breite immer kleiner ausfällt als an den Enden. Auch in einer Press-Anordnung mit einer Walze normaler Bau-
709817/0968
art im Eingriff mit einer durchbiegungskontrolliorten
Walze mit über der ganzen Breite gleichen Fluiddruckes wäre das
Zustandekommen von über die Breite gleiehnicissigen Liniendrücken
unmöglich. Die Liniendrücke wären ein maximum an den Walzenenden
und nahe null in der Mitte. Die durchbiegungskontrollierte Walze muss in einer solchen Kombination (Fig. 3, 4) so betrieben
v/erden, dass der Walzenmantel 4 während der Belastung nicht die gradlinigen Mantellinien beibehält wie bei
Fig. 2, sondern der genannte Walzenmantel sich zusammen mit dem Walzenkörper normaler Bauart 3 im gleichen Sinne durchbiegt.
Diese Möglich}-:axt wird durch entsprechende Erhöhung
der Drücke in Kanälen 12b und 12c und damit in den an diesen Kanälen angeschlossenen Ringkammern der mittleren Zonen geschaffen.
Das mögliche Äusmass dieser Durchbiegung des Walzenmantels 4 ist nicht nur von der Grosse der Druckdifferenzen
, sondern auch weitgehend von der Biegesteifheit des
genannten Walzenmantels abhängig.
Diese Anordnung zur Anschmiegung eines durchbiegungskontrolliertcn
Walzenkörpers an eine sich durchbiegende Walze normaler Bauart kann wie schon im Beispiel Fig. 2 je nach Wahl der Drücke
über die Breite der Walze gleichmässige Liniendrücke oder über
die Breite variable Liniendrücke hervorbringen.
Eine Bauart nach Fig. 4< hat gewisse Vorteile für Anwendungsfälle, wo von der durchbxegungskontrollierten Walze wegen erhöhter
Flexibilität der Gegenwalze normaler Bauart erhöhte Kompensations-Durchbiegungen gefordert werden. Auch lässt
diese Ausführung (Fig. 4) einfache Variationen der über die Breite verteilten Liniendrücke zu, mit nur einem Zuführkanal
und d.aher nur einer, einheitlichen Druckzone. Dies geschieht durch entsprechende Uebereinstimmung der beiden Fluiddrücke,
das heisst des Fluiddruckes in den Ringkammer-Stützelementen und des Fluiddruckes in den über die Aussenlager wirkenden Anpresszylinder
9
709817/0968
- JTX -
So erhält man zum Beispiel bei hohem Anpresszylinderdruck
und massigem Ringkammer-Fluiddruck genau die gegenteilige Durchbiegung wie bei den bisher gezeigten Ausführungsformen,
denn in einem solchen Fall ist die Druckkraft des Lagers 22 im Vergleich zu den übrigen Kräften am grossten,
und der Walzenmantel 4 fällt daher gegen seine beiden Enden hin ab, wie Fig. 4 darstellt. Erhöht man den Fluid-Druck
der Ringkammern, erhält man zuerst einen geradlinigen Verlauf der oberen Mantellinien und bei weiterer Steigerung
einen zum gezeigten Bild komplementären Verlauf, d.h. die Enden des Walzenmantels 4 werden dann am stärksten angehoben
und gegen das Pressgut gedrückt.
Einzelheiten der Durchbiegungskontrollvorrichtung sind in grösserem Massstab der Fig. 5 zu entnehmen, welche das
rechte Walzenende darstellt. Jede Ringkammer 20, von denen nur die Ringkammer 2On dargestellt ist, wird hier auf ihrer
Innenseite durch eine auf die Welle aufgezogene Hülse 23 begrenzt, durch welche eine oder mehrere Bohrungen 39 für den
freien Zu- und Abfluss des Druckfluids angebracht sind.
Die Fig. 5 zeigt im weiteren auch den Einbau einer Kupplung die wünschenswert ist zur Sicherung eines kraftschlüssigen
Gleichlaufes von Trägerwelle . 12 und Walzenmantel 4 Die flexible Kupplung 24 ist auf der einen Seite auf dem
Ende der Trägerwelle 12 aufgesetzt, und ein Kupplungswellen-Flansch
25 wird mittels einer Mutter 26 festgeklemmt,-welche indirekt auch die Rückhaltemittel 16 und die Distanzhülsen
23 vorspannt. Auf der andern Seite steht die Kupplung 2A im Eingriff mit einem auf dem Walzenmantel 4 befestigten
Kvipplungs flansch 27 . Eine Kupplung flexibler Art ist hier angezeigtwegen den sich mit jeder Umdrehung wiederholenden
kleinen Verschiebungen zwischen den Zentren der Trägerwelle 12 und des Walzenmantels 4
709817/0368
Die bereits im Zusammenhang mit der Beschreibung zu den Fig.
2 bis 4 erläuterte Wirkungsweise der Durchbiegungskontrollvorrichtung
wird nun anhand der Fig. 6 und 6a noch weiter verdeutlicht. Die Figuren stellen schematische Schnitte durch
die durchbiegungskontrollierte Walze an einer Stelle nahe dem einen oder andern Walzenende dar. In Fig. 6 ist angenommen,
dass auf die Presswalze 2 keine äussere Kraft einwirkt. Der Walzenmantel 4 ist daher konzentrisch zur Trägerwelle 12 und
damit auch konzentrisch zu jedem der Rückhalteflanschen 16. Der Ringkammerbegrenzungsteil 17, dessen Ringform deutlich
ersichtlich ist, befindet sich ebenfalls in einer konzentrischen Lage zur Trägerwelle 12, und dementsprechend weist die Ringkammer
2O längs ihres Umfanges denselben Querschnitt auf. Der Bogenwinkel oC· über welchen sich der entsprechende Ringkammerbegresizungsteil
17 an den Walzenmantel 4 anlegt, und der Bogenwinkel ß , über welchen sich die Schultern 19 gegen die Rückhalteflanschen
18 der Rückhaltemittel anlegen, betragen beide im wesentlichen je 180 .
Fig. 6a zeigt nun die durch Belastung von oben her verursachte Verschiebung des Walzenmantels 4 relativ zur Trägerwelle 12;
die Verschiebungsdistanz "d" ist zwischen den beiden Fig. 6 und 6a angegeben- Die Rückhalteflanschert 18 behalten ihre konzentrische
Lage zur Trägerwelle 12 bei, da sie ein Bestandteil der betreffenden Rückhaltemittel 16 sind. Hingegen wird nun
der Ringkammerbegrenzungsteil 17 durch den Walzenmantel 4" nach unten in die Ringkammer 20 hinein gestossen, was eine Querschnittsverkleinerung
der Ringkammer 20 zur Folge hat,was auch in den Fig. 2 bis 4 an den Enden der Presswalze deutlich
sichtbar ist- Zu beachten ist, dass dieser Druck nur in derjenigen
Umfangs-Hälfte dos Ringkammerbegrenzungsteils 17, bzw.
in demjenigen Bereich auf die Walzenmantel-Innenfläche wirkt,
v/elcher dem Druck auf die Presswalze ausgesetzt ist, also im Bereich D1 - A1 - B1.
709817/0 9 68
Auf der unteren Hälfte, im Bereich B1 - C - D1, kann der
Ringkammerbegrenzungsteil 17 seine Lage nicht ändern, d.h.
er kann nicht nach unten ausweichen, weil er durch die Rückhalteflanschen
18 daran gehindert wird. Da jedoch der Walzenmantel 4 sich als inflexible Einheit nach unten verschiebt,
trennt er sich vom Ringkammerbegrenzungsteil 17, so dass sich dort ein Zwischenraum 28 bildet.
Weil der Ringkammerbegrenzungsteil 17 nicht wie der Walzenmantel 4 nach unten ausweichen kann, folgt, dass er sich
seinen Umfang verkürzen muss, d.h. er wird während der belasteten Rotation gleichmässig komprimiert- Das Mass der
totalen Verkürzung beträgt im wesentlichen das doppelte der Verschiebung der Trägerwelle 12 nach unten, also gleich
zweimal "d". Gleichzeitig liegt der Teil 17, wie aus Fig. 6a deutlich ersichtlich, nur in dieser Hälfte am Walzenmantel an,
so dass die Uebertragung der Belastung also nur im wesentlichen in diese Hälfte erfolgt, die direkt der Belastung ausgesetzt
ist- Im weiteren folgt, dass das KrümmungsZentrum Z'
des Begrenzungsteils 17 in der oberen Hälfte mit demjenigen
des Walzenmantels A nach unten wandert, während das Krümmungszentrum für die untere Hälfte mit dem KrümmungsZentrum Z der
Trägerwelle zusammenfällt. Der elastische Ringkammerbegrenzungsteil 17 muss also im wesentlichen die Form zweier Kreisbogen
mit gegeneinander verschobenen Mittelpunkten annehmen. Somit tritt im Bereich der Punkte D' und B1 auch eine Krümmungsänderung
ein, die bei rotierendem Walzenmantel eine ständige Biegung des mitrotierenden Teils 17 an diesen Stellen zur Folge hat.
Der Teil 17 muss also sowohl elastisch komprimierbar als auch biegsam sein. Entsprechend verkürzt sich der Bogenwinkel cO ,
d.h. der Berührungswinkel zwischen Walzenmantel 4 und Teil
auf den Winkel o£', und ebenfalls verkürzt sich der Bogonwinkel f~>
(Berührungswinkel zwischen dem Teil 17 und dem Rückhaltemittel 16) auf den Winkel ß''.
709817/0968
Wie ein solcher Ringkammerbegrenzungsteil 17 ausgeführt werden
kann, um diesen Forderungen zu genügen, wobei gleichzeitig der Forderungen nach absoluter Dichtheit der zugehörigen Ringkammer
20 und der genauen Einhaltung eines maximalen Abstandes zwischen der peripheren Tragfläche 70 und der Trägerwellenachse
61 auch bei Variationen der Fluid-Drücken, Genüge getan werden kann, zeigen die folgenden Figuren.
Gemäss den Fig. 7 und 7a ist eine Ringmembrane 30· vorgesehen,
welche mit ihren seitlichen Rändern in den Seitenrändern der Hülse 23 verankert ist, sich beidseitig entlang den Rückhaltemitteln
16 nach oben erstreckt und innerhalb eines Ringes 31 verläuft, welcher an seiner Aussenseite Stützschuhe 32 aufweist
und mit diesen zusammen den Ringkammerbegrenzungsteil
17 bildet. Der Ring 31 besteht entsprechend der vorhin erhobenen Forderung bezüglich elastischer Biegung und Kompressibilität
aus Gummi oder elastischem Kunststoff, und die Stützschuhe 32 dürfen im nichtkomprimierten Zustand nicht zu nahe aneinander
auf den Ring 31 aufgebracht sein. Die (vorzugsweise metallischen) Stützschuhe dienen einerseits zur Kraftübertragung auf
den Walzenmantel 4 , andererseits weisen sie Ringsclrultern auf, die an die Rückhalteflanschen 18 anzuliegen kommen, ohne
sich durch die Wirkung des Fluid-Druckes durchzubiegen, was
nicht möglich wäre, wenn der Ringkammerbegrenzungsteil 17 ganz aus elastischem Material bestehen würde.
Nach den Fig. 8 und 8a besteht der Ringkammerbegrenzungsteil
17 aus einzelnen radial verlaufenden metallischen Segmenten 34 , welche wieder die Kraftübertragung auf die Innenfläche des
Mantels vornehmen und die strikte Begrenzung des Abstandes zur Trägerwellen-Achse sichern, und dazwischen angeordneten elastischen
Zwischenlagen 35 aus Gummi oder einem elastischen Kunststoff , welche die Biegung und die Kompression übernehmen.
Die Ringschultern 33 entsprechen weitgehend dem vorigen Beispiel. Zur Abdichtung ist beidseitig je eine Gleitdichtung
36 eingesetzt, welche freie Radial- wie auch Rotations-
709817/0968
At?
Bewegungen zulässt. Das letztere ist sehr wichtig, da bei gleichbleibenden
Umfangsgeschwindigkeiten des im Umfang verkürzten Ringkammerbegrenzungsteils zu einer wenig vergrösserten Winkelgeschwindigkeit
führt, was ein Voreilen oder "Walken" des genannten Ringkammerbegrenzungsteils gegenüber den beiden Rückhalteini
ttel-Ringen mit sich bringt.
Gemäss den Fig. 9 und 9a ist ähnlich wie bei den Fig. 7 und 7a
eine Ringmembrane 37 vorgesehen. Sie ist jedoch in den Seitenrändern einer im Querschnitt U-förmigen, frei gegenüber der
Hülse 2 3 verdrehbaren Hülse 38 befestigt, welche diese Hülse 23 umgibt und eine Durchtrittsöffnung 39 für das Druckfluid
besitzt. Zur Abdichtung von Druckfluid, das zwischen den beiden Hülsen 23 und 39 austreten könnte, ist wieder die schon
erwähnte Gleitdichtung 36 vorgesehen.
Der Ringkammerbegrenzungsteil besteht aus einer Ringfeder 41,
die aus in Umfangsrichtung mit geringem Abstand nebeneinanderliegenden
Querstegen 42 mit Ringschultern 43 besteht. Uebergangsstellen 44 zwischen den Querstegen 42 ergeben mit diesen
zusammen eine mäanderförmige Ausbildung der Ringfeder41 . Die Uebergangsstellen 44 sind besonders dünn ausgebildet, um sowohl
die notwendige Biegung wie auch die Kompressibilität des Ringkammerbegrenzungsteils zu gewährleisten. Die Ringfeder
ist hier auf ihrer Innenfläche mit einer Schicht von Gummi oder einem elastischen Kunststoff bezogen, damit die an diese Fläche
herangepresste dünne Membrane während dem Betrieb durch die sich stetig in Bewegung findenden Ringfederteile nicht beschädigt
wird.
709817/0968
In Fig. 10 schliesslich ist eino Bauart gezeigt, welche gewisse
Vorteile hat für Anwendungszwecke wo eine Neigung zu Vibrationen des Walzenmantels besteht bei hohen Geschwindigkeiten
und grossen lokalen, sich regelmässig wiederholenden Unterschiedlichkeiten
in der Dicke des Pressgutes 5 . Sie enthält im wesentlichen eine zwischen der Tragerwelle 11 und den um
sie herum angeordneten Walzenmantel A eine Durchbiegungsausgleichvorrichtung,
die aus Stützvorrichtungen gleicher Ausführung und Anordnung bestehen wie schon oben beschrieben.
Hingegen unterscheidet sich diese Bauart von den vorhergehenden Ausführungsbeispielen durchbiegungskontrollierten Walzen durch
die Anordnung von zusätzlichen Drehlagern 51 und· 52 nahe der seitlichen
Enden des Walzenmantels 57. Die Drehlager 52 sind konzentrisch auf der Trägerwelle 11 angeordnet und tragen das eine
Ende je einer nicht-rotierenden Hülse 53. Die andern Enden dieser Hülse enthalten die eigentlichen Hauptlager 54 der
rotierenden Trägerwelle 11. Die Hülsen 53 selbst übertragen die Belastung der Trägerwelle 11 auf mit Kugelsitzen versehenen
Fest-Lager 55. Die Kugelsitze sind hier erforderlich, damit sich die Neigungswinkel S der durchbiegenden Trägerwelle 11
frei ergeben können. Im weitern ist die Hülse 53 durch das Vorhandensein von Keilen 56 zwischen Hülse 53 und Festlager
vor Rotation verhindert. Auf den der Walzenmitte zugewendeten Seiten dieser Hülsen und vorteilhafterweise in einer Ebene
mit dem Hülseninnenlager 52 angeordnet, tragen diese je ein weiteres Drehlager 51, welches die seitlichen Enden 57 des
Walzenmantels 4 abstützen. Die Hülseninnenlager 52 und die Hülsenaussenlager 51 sind exzentrisch zueinander angeordnet.
Diese Anordnung der beiden Drehlager bewirkt eine exzentrische Anordnung zwischen dem Walzenmantel 4 und den mit diesem zusammenrotierenden
Trägerwelle 11 um das Mass "e". Im gezeigten Beispiel ist e = 1/2 (b-a) . Da die Exzentrizität dieser Lagerung
in der speziellen Ausführung der feststehenden Hülse 53 begründet ist, bleibt deren Orientierung auch während der Rotation
der Walze unverändert, es sei denn, dass die Hülse 53
709817/0968
durch Drehung zu einem andern Rnum-Winkel innerhalb des Pestlagers
55 einer neuen Walzenanordnung angepasst werden muss. Die räumliche Orientierung der Exzentrizität wird so ausgerichtet,
dass eine gerade Verbindungslinie durch die Kreiszentren der exzentisch angeordneten Drehlager mit der aus
Mantelgewicht und äusserer Belastung resultierenden Total-Belastungsrichtung
zusammenfällt. Dabei ist jene Seite der
Exzentrizität der Belastungsrichtung entgegengerichtet, bei welcher der die Stützvorrichtungen enthaltende Walzenspalt
das Mindestmass erreicht.
Dies hat zur Folge, dass die Ringkammerbegrenzungsteile 17 auf der Belastungsseite schon vor dem Eintreten einer
äusseren Belastung um das Mass "e" der Exzentrizität in die Ringkammern 20 hineingestossen sind, und diese auf der um
180 Winkelgrad abgewendeten Gegenseite von der Walzenmäntel-Innenfläche
um das gleiche Mass "e" abgehoben sind.
Ohne Zufuhr eines Druckfluids verhält sich diese Walze unter Belastung ähnlich wie eine Walze herkömmlicher Ausführung
Tritt eine äussere Belastung Pt in der vorgezeichneten Richtung auf, wird der Walzenkörper wie schon oben beschrieben der Nip-Belastung
Qn durch Durchbiegung auszuweichen versuchen. Mit der Zufuhr von Druckfluid wird eine direkte, über die Breite
der Walze gleichmässig verteilte auf den Walzenmantel wirkende Strecken-Stützkraft Qs erzeugt, welche durch die Wahl
des einheitlich vorgesehenen Fluid-Druckes je nach Bedarf eingestellt werden kann, und durch die Trägerwelle getragen
wird. Uebersteigen die Wirkungen der Tragkräfte Ps der seitlichen Walzenmantel-Drehlager 51, 52 diejenigen der Druckfluid
kontrollierten Stützkräfte Qs, sind die Liniendrücke gegen die Seiten zu höher als in der Mitte der Walzenbreite. Sind
die Wirkungen der Fluid-Stützkräften Qs dagegen unverhältnismässig
grosser als die der seitlichen Walzenmantol-Tragkräfte
Ps, werden die Liniendrücke in der Mitte der Walzenbreite akzentuiert. Die Abstimmung des Liniendruckverlaufes nach betrieblichen
Anforderungen erfolgt auf einfache Weise durch gegenseitige Abstimmung j3er Anpresszylinderdrücke 9p einer-
seits und der Stützvorrichtung-Fluiddrücke 15p andrerseits.
In Fig. 10 ist die linke Hälfte der durchbiegungskontrollierten
Walze im unbelasteten Zustand gezeigt. Die unterschiedlichen Positionen der Ringkammer-Begre'nzungsteil Ringschultern 19
gegenüber den Rückhalteflanschen 18 auf der oberen, der Belastungsrichtung entgegengesetzten Seite, im Vergleich zu der
untern, der Belastungsrichtung abgewendeten Seite ist deutlich erkennbar. Die Rotation der Trägerwelle 11 ist hier um die
obere Achse 61, die Rotation des Walzenmantels 4 um die untere Achse 62.
Auf der rechten Hälfte wird die durchbiegungskontrollierte Walze in belastetem Zustand gezeigt. Zur besseren Illustration ist
auch hier die durchgebogene Achse 63 der belasteten Trägerwelle 11 stark vergrössert gezeigt. Aus dieser Darstellung ist ersichtlich,
dass, um richtig zu funktionieren, die Exzentrizität "e" zum mindestens gleich - oder etwas grosser - sein muss
als derjenige Teil der maximal zu erwartende Durchbiegung "f" der Trägerwelle, welcher zwischen den seitlichen Walzenmantel-Drehlagern
Punkt "S" und der Walzenmitte Punkt "M" entsteht, sowie einschliesslich dem Betrag der erforderlichen Vorbiegung des
Walzenmantels, für Fälle, wo für die Durchbiegungen einer Gegenwalze 3 herkömmlicher Ausführung zusätzlich kompensiert
werden muss.
Die linke Walzenhälfte zeigt im weiteren eine Ausführung einer Zahnkupplung 58 welche den Walzenmantel 4 Drehkraft schlüssig
mit der Trägerwelle verbindet unter Zulassung der relativ geringen Achs-Verschiebungen der gekuppelten Drehteile um die
Exzentrizität "e".
709817/0968
Claims (12)
- Patentansprüche! Presswalze mit Durchbiegungskontroll-Vorrichtung, mit einem Walzenmantel zur Aufnahme des äusseren Pressdruckes und mit einer innerhalb des Walzenmantels angeordneten, aber ausserhalb desselben gelagerten, ihn tragenden und mit ihm rotierenden Trägerwelle und mehreren, in der Längsrichtung der Walze und auf der Trägerwelle angeordneten Stützvorrichtungen, die durch in der Trägerwelle vorhandene Kanäle hindurch mit Druckfluid zur Ausübung eines Druckes auf die Innenoberfläche des Walzenmantels beschickbar sind, derart, dass die Orientierung der in jeder dieser Stützvorrichtungen erzeugten resultierende Krafteinwirkung auch bei drehendem Walzenmantel unverändert bleibt, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Stützvorrichtungen (16, 17, 23) eine die Trägerwelle (11) unterbrechungsfrei umgebende, an einem der Kanäle für die Druckfluidzufuhr angeschlossene im übrigen allseits dicht gegen Abfluss von Druckfluid abgeschlossene Ringkammer (20) aufweist, mit bei seitlichen Begrenzungen angeordneten Druckfluid-Abdichtungen (36) und jede dieser Stützvorrichtungen einen zunächst beim Walzenmantel(4) gelegenen elastisch komprimierbaren und biegsamen Ringbegrenzungsteil (17) aufweist, dessen radiale Expansion durch auf der Trägerwelle (11) abgestützte Rückhaltemittel (16) derart begrenzt wird, dass der maximal mögliche Abstand des peripheren Tragflächenteils des Ringkammerbegrenzungsteils zur Trägerwelle-Achse annähernd aber höchstens gleich dem Innenradius des Walzenmantels (4) ist.709817/03682846769
- 2. Presswalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass 'die maximale radiale Expansion der dem Innern des Walzenmantels zunächst gelegenen peripheren Tragfläche der Stützschuhe (32) des Ringkammerbegrenzungsteils(17) in einem, im wesentlichen dem innern Radius des Walzenmantels entsprechenden, über den ganzen Umfang gleichmässigen, radialen Abstand zur Axe (Z) der Trägerwelle (11) begrenzt ist durch die Rückhaltemittel (16), die aus auf der Trägerwelle (11) sitzenden Käfigringen(17) mit an ihrem Aussenumfang beidseitig angeordneten koaxialen Rückhalteflanschen bestehen, an denen Ringschultern (33) anzuliegen kommen, die am benachbarten Ende des genannten, dem Walzenmantel zunächst gelegenen Ringkammerbegrenzungsteil (16) ausgebildet ist.
- 3. Presswalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die maximale radiale Expansion der dem Innern des Walzenmantels zunächst gelegenen peripheren Tragflächen von auf dem Ringkammerbegrenzungsteil sitzenden Schuhen(32) in einem, im wesentlichen dem innern Radius des Walzenmantels entsprechenden, über den ganzen Umfang gleichmässigen, radialen Abstand zur Axe (Z) der Trägerwelle (11) begrenzt ist durch die Rückhaltemittel (16) die aus auf der Trägerwelle (11) sitzenden Käfigringen(17) mit an ihrem Aussenumfang beidseitig angeordneten koaxialen Rückhalteflanschen bestehen, an denen Ringschultern (33) anzuliegen kommen, die am benachbarten Ende von Schuhen (32) ausgebildet sind, welche kranzartig zwischen dem Walzenmantel (4) und dem genannten, ihm zunächst gelegenen Ringkammerbegrenzungsteil (17) eingesetzt sind und an diesem letzteren haften.
- 4. Presswalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Ringkammerbegrenzungsteil (17) aus einem709817/0968elastischen Ring (31) und auf ihm kranzartig eingesetzten und daran haftenden dem Innern des Walzenmantels zunächst gelegenen Schuhen (32) besteht.
- 5. Presswalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Ringkammerbegrenzungsteil (17) ein allseitig elastischer Ring ist, der aus zahlreichen, radial verlaufenden Metallsegmenten (34) mit dazwischen angeordneten elastischen Zwischenlagen (35) besteht.
- 6. Presswalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Ringkammerbegrenzungsteil (17) eine Ringfeder (41) aus Metall oder Kunststoff aufweist, die aus quer zur Umfangsrichtung verlaufenden Querstegen (42) mit Uebergangsstellen (44) besteht, wobei die üebergangsstellen (44) die Querstege mäanderförmig verbinden und dünn ausgeführt sind, um die Elastizität und Kompressibilität der Ringfeder (41) zu gewährleisten.
- 7. Presswalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Ringkammer (20) bei den Rückhalteringen (16) und bei dem zunächst beim Walzenmantel gelegenen Begrenzungsteil (17) durch eine im Querschnitt als frei flexible Rollmembrane wirkende Ringmembrane (37) begrenzt, deren Ränder zwischen den Enden einer der Tragkörper samt umgebenden Hülse und den benachbarten Rückhalteringen gehalten wird.
- 8. Presswalze nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass jede Ringkammer (20) bei dem zunächst beim Walzenmantel gelegenen Begrenzungsteil (17) durch eine im Querschnitt als frei flexible Rollmembrane wirkende Ringmembrane (30) begrenzt ist, deren Ränder auf einem den Tragkörper samt umgebenden, freie Rotation zu-709317/0563Iflassende Hülse (23) gehalten sind und auf welcher Hülse (23) auch im Längsschnitt gesehen, sich auf jeder der beiden Seiten auf dem ganzen Umfang angeordnete Gleitdichtungen bekannter Art hat, die, das Druckfluid abdichtend, an Flächen des Tragkörpers oder der Rückhalteringe anliegen.
- 9. Presswalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Ringkammer (20) bei den Rückhalteringen (16) und bei dem zunächst beim Walzenmantel gelegenen Begrenzungsteil (18) auch im Längsschnitt gesehen sich auf jeder der beiden Seiten auf dem ganzen Umfang angeordnete Gleitdichtungen (36) bekannter Art hat, die, das Druckfluid abdichtend, an den inneren Flächen der benachbarten Rückhalteringe (16) anliegen und freie Bewegung des Rxngkammerbegrenzungsteils gegenüber dem Tragkörper in radialer und Rotationsrichtung zulassen.
- 10. Presswalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerwelle (11) einen oder mehrere Druckfluidzuführungskanäle (12) enthält, welche mit einzelnen oder Gruppen der Ringkammern (20) verbunden sind und mit Druckfluiden, vorzugsweise Luft, verschiedener Drücke gespiesen werden können.
- 11. Presswalze nach Anspruch lr dadurch gekennzeichnet, dass in ihrer Längsmitte der Walzenmantel (4) durch einen starren Ring oder ein Gelenklager (22) am Tragkörper praktisch unnachgiebig abgestützt ist.
- 12. Presswalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Walzenmantel (4) an beiden Enden auf Drehlagern (51, 52) abgestützt ist, und zwar derart, dass die Walzenmantelachse exzentrisch zu der Achse der709817/0968-Vi-Trägerwelle angeordnet ist und die Stützelemente auch im unbelasteten Zustand der Walze auf der Belastungsseite um zum mindesten das Mass (e) des zu erwartenden Totais der Belastungsdurchbiegungen von Trägerwelle und Walzenmantel vorkomprimiert sind, wobei das exzentrisch angeordnete Drehlager (54) sich über eine Hülse (53) und ein weiteres Drehlager (52) direkt auf die Trägerwelle (11) abstützt und die räumliche Orientierung der Exzentrizität durch Rotieren einer mit exzentrischen Lagersitzen versehenen Hülse ermöglicht wird.709817/0968
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1382075A CH610374A5 (de) | 1975-10-24 | 1975-10-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2646769A1 true DE2646769A1 (de) | 1977-04-28 |
Family
ID=4395622
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19762646769 Ceased DE2646769A1 (de) | 1975-10-24 | 1976-10-16 | Presswalze mit durchbiegungskontrollvorrichtung |
Country Status (9)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4068360A (de) |
| JP (1) | JPS5279162A (de) |
| CA (1) | CA1053489A (de) |
| CH (1) | CH610374A5 (de) |
| DE (1) | DE2646769A1 (de) |
| FI (1) | FI763022A7 (de) |
| FR (1) | FR2328880A1 (de) |
| GB (1) | GB1562506A (de) |
| SE (1) | SE7611464L (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2423582A1 (fr) * | 1978-04-18 | 1979-11-16 | Escher Wyss Sa | Dispositif de laminage a au moins un cylindre a reglage de la flexion |
| US4747195A (en) * | 1985-11-27 | 1988-05-31 | Valmet Oy | Roll for use in a paper machine |
Families Citing this family (22)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4007522A (en) * | 1976-05-26 | 1977-02-15 | Usm Corporation | Controlled deflection roll assembly |
| CH615487A5 (de) * | 1977-02-23 | 1980-01-31 | Escher Wyss Ag | |
| US4305191A (en) * | 1978-05-31 | 1981-12-15 | Shozo Enomoto | Squeeze roll adapted to adjust widthwise distribution of pressure on cloth being treated |
| CH663452A5 (de) * | 1983-12-22 | 1987-12-15 | Escher Wyss Ag | Walzvorrichtung. |
| DE3503240A1 (de) * | 1985-01-31 | 1986-08-07 | J.M. Voith Gmbh, 7920 Heidenheim | Nasspresse zum entwaessern einer faserbahn |
| EP0222621B1 (de) * | 1985-11-13 | 1991-05-22 | Akechi Yano | Walze zum Breitstrecken bzw. Schrumpfen von Bahnen |
| CA1270786A (en) * | 1986-03-07 | 1990-06-26 | Akechi Yano | Roll with an arched shaft |
| JPS62246617A (ja) * | 1986-04-19 | 1987-10-27 | Akitomo Yano | ピンチロ−ル |
| DE68908220T2 (de) * | 1988-03-25 | 1993-11-25 | Akechi Yano | Walze mit gekrümmter Achse. |
| DE4017433A1 (de) * | 1989-10-11 | 1991-04-25 | Escher Wyss Gmbh | Walzenpresse |
| DE4010192A1 (de) * | 1990-03-30 | 1991-10-02 | Roland Man Druckmasch | Vorrichtung zum durchbiegen einer walze |
| FI100264B (fi) * | 1994-08-04 | 1997-10-31 | Valmet Corp | Kenkäkuormitettu taipumakompensoitu tela |
| US6497177B2 (en) | 1999-06-10 | 2002-12-24 | Eduard Küsters Maschinenfabrik GmbH & Co. KG | Calender arrangement and a deflection controlled roll and method of operating them |
| US20040154146A1 (en) * | 2001-05-17 | 2004-08-12 | Pruitt Paul R. | Web spreader roll and methods for spreading webs of material |
| US7258654B2 (en) * | 2004-03-05 | 2007-08-21 | Rohm and Haas Dënmark Finance A/S | Compliant pressure roller with uniform nip pressure |
| TWI301794B (en) * | 2005-09-22 | 2008-10-11 | Toshiba Machine Co Ltd | Sheet or film-forming roll |
| JP4721896B2 (ja) * | 2005-12-27 | 2011-07-13 | 東芝機械株式会社 | シート・フィルム成形ロールおよびシート・フィルム成形ロールのクラウニング制御方法およびシート・フィルム成形装置 |
| JP4610546B2 (ja) * | 2006-12-11 | 2011-01-12 | 東芝機械株式会社 | シート・フィルム成形ロール、シート・フィルムキャスティング装置および微細パターン転写装置 |
| JP4948267B2 (ja) * | 2007-05-25 | 2012-06-06 | 東芝機械株式会社 | シート・フィルム成形装置及びシート・フィルム成形方法 |
| JP5193683B2 (ja) * | 2008-05-28 | 2013-05-08 | 東芝機械株式会社 | タッチロール、主ロール、シート・フィルムキャスティング装置および微細パターン転写装置 |
| JP5193682B2 (ja) * | 2008-05-28 | 2013-05-08 | 東芝機械株式会社 | シート・フィルム成形ロール、シート・フィルムキャスティング装置および微細パターン転写装置 |
| CN202293989U (zh) * | 2011-11-09 | 2012-07-04 | Craftwell股份有限公司 | 全自动压花机 |
Family Cites Families (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US710327A (en) * | 1902-07-31 | 1902-09-30 | Aloys W Kling | Lithographing or printing press roller. |
| US2648122A (en) * | 1950-08-04 | 1953-08-11 | Beloit Iron Works | Antideflection roll |
| NL259799A (de) * | 1960-04-02 | |||
| DE1151778B (de) * | 1961-03-23 | 1963-07-25 | Haas Friedrich Maschf | Walze zur gleichmaessigen Druckerzeugung bei der Behandlung von flaechigem Material, z. B. Gewebebahnen |
| DE1301940B (de) * | 1965-06-30 | 1969-08-28 | Saueressig Kg Maschinenfabrik | Walze, insbesondere Druckereiwalze |
| DE1460631A1 (de) * | 1965-09-29 | 1969-04-10 | Kleinewefers Soehne J | Elastische Kalanderwalze mit Kunststoffmantel |
| US3470948A (en) * | 1966-05-18 | 1969-10-07 | Kleinewefers Soehne Maschf | Bend-free roller for calenders,rolling mills,and the like |
| US3633493A (en) * | 1969-06-25 | 1972-01-11 | Toivo Helminen | Roll assembly |
-
1975
- 1975-10-24 CH CH1382075A patent/CH610374A5/xx not_active IP Right Cessation
-
1976
- 1976-10-15 SE SE7611464A patent/SE7611464L/xx unknown
- 1976-10-16 DE DE19762646769 patent/DE2646769A1/de not_active Ceased
- 1976-10-20 US US05/734,045 patent/US4068360A/en not_active Expired - Lifetime
- 1976-10-22 FI FI763022A patent/FI763022A7/fi not_active Application Discontinuation
- 1976-10-22 CA CA263,979A patent/CA1053489A/en not_active Expired
- 1976-10-22 GB GB43976/76A patent/GB1562506A/en not_active Expired
- 1976-10-22 FR FR7631848A patent/FR2328880A1/fr not_active Withdrawn
- 1976-10-23 JP JP51127743A patent/JPS5279162A/ja active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2423582A1 (fr) * | 1978-04-18 | 1979-11-16 | Escher Wyss Sa | Dispositif de laminage a au moins un cylindre a reglage de la flexion |
| US4747195A (en) * | 1985-11-27 | 1988-05-31 | Valmet Oy | Roll for use in a paper machine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2328880A1 (fr) | 1977-05-20 |
| JPS5279162A (en) | 1977-07-04 |
| FI763022A7 (de) | 1977-04-25 |
| GB1562506A (en) | 1980-03-12 |
| US4068360A (en) | 1978-01-17 |
| SE7611464L (sv) | 1977-04-25 |
| CH610374A5 (de) | 1979-04-12 |
| CA1053489A (en) | 1979-05-01 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2646769A1 (de) | Presswalze mit durchbiegungskontrollvorrichtung | |
| DE3805350C2 (de) | ||
| DE4239411C1 (de) | ||
| DE2254392A1 (de) | Druckwalze | |
| DE2942002A1 (de) | Druckbehandlungswalze | |
| DE2718734A1 (de) | Walze, insbesondere breitstreckwalze | |
| DE3639009A1 (de) | Walze fuer die druckbehandlung von warenbahnen | |
| EP0221448B1 (de) | Deformationsregelwalze | |
| DE68920395T2 (de) | Druckmaschinenwalzen. | |
| DE2522657B2 (de) | Walze zur Druckbehandlung von bahnförmigen Materialien | |
| DE2333731C3 (de) | Walze zur Ausübung eines gleichmäßigen Drucks | |
| DE4203497C2 (de) | Ausgleichwalze zur Druckbehandlung von Warenbahnen | |
| DE3889122T2 (de) | Selbst-belastende durchbiegungseinstellwalze. | |
| DE3011669C2 (de) | Preßwalze mit einer Einrichtung zum Korrigieren der Durchbiegung des Walzenmantels | |
| DE3637108A1 (de) | Pressenwalze, die insbesondere zur behandlung einer papierbahn oder dergleichen dient | |
| DE2039213A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Waermeuebertragung zwischen zwei Koerpern | |
| DE3024575C2 (de) | Preßwalze, deren Durchbiegung einstellbar ist | |
| DE3735491A1 (de) | Verfahren in einer durchbiegungsgeregelten walze und eine das verfahren anwendende walzenvorrichtung | |
| EP0936164B1 (de) | Zellenradschleuse mit Zusatzlagerung | |
| DE2517412C3 (de) | Walze zur Druckbehandlung von Materialbahnen | |
| EP0962668B1 (de) | Druckbehandlungswalze | |
| EP0242660A1 (de) | Deformationsregelwalze | |
| DE8817076U1 (de) | Kalander | |
| DE4042365C2 (de) | Durchbiegungseinstellwalze | |
| DE3928962C1 (de) |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OD | Request for examination | ||
| 8131 | Rejection |