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DE68918863T2 - Verfahren und vorrichtung zur selektiven speicherung und zur nachrichtenübertragung über eine fernsprechleitung. - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur selektiven speicherung und zur nachrichtenübertragung über eine fernsprechleitung.

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Publication number
DE68918863T2
DE68918863T2 DE68918863T DE68918863T DE68918863T2 DE 68918863 T2 DE68918863 T2 DE 68918863T2 DE 68918863 T DE68918863 T DE 68918863T DE 68918863 T DE68918863 T DE 68918863T DE 68918863 T2 DE68918863 T2 DE 68918863T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transmission
predetermined
information
telephone line
frequency
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
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DE68918863T
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DE68918863D1 (de
Inventor
Jean-Marie Hardre
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I M S FRANCE INFORMATIONS MEDI
Original Assignee
I M S FRANCE INFORMATIONS MEDI
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Publication date
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Application filed by I M S FRANCE INFORMATIONS MEDI filed Critical I M S FRANCE INFORMATIONS MEDI
Application granted granted Critical
Publication of DE68918863D1 publication Critical patent/DE68918863D1/de
Publication of DE68918863T2 publication Critical patent/DE68918863T2/de
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M11/00Telephonic communication systems specially adapted for combination with other electrical systems
    • H04M11/06Simultaneous speech and data transmission, e.g. telegraphic transmission over the same conductors
    • H04M11/066Telephone sets adapted for data transmision

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Communication Control (AREA)
  • Financial Or Insurance-Related Operations Such As Payment And Settlement (AREA)
  • Facsimiles In General (AREA)
  • Computer And Data Communications (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Speichern und Übertragen von kodierten Informationen auf einer Telefonleitung.
  • Die Erfindung ist auch auf die Vorrichtung zur Durchführung des zuvor genannten Verfahrens gerichtet.
  • Die Erfindung ist vorzugsweise auf einem Gebiet der Untersuchung der Medikamenteneinkäufe auf der Ebene der Apotheken anwendbar.
  • Die sehr hohen Kosten im Zusammenhang mit der Forschung und Entwicklung, der Markteinführung und der Werbung bei neuen Medikamenten bringen die pharmazeutischen Labors im zunehmenden Maße dazu, den Markt pharmazeutischer Spezialartikel und insbesondere dessen Entwicklung zeitlich und räumlich präzise einzukreisen. Dafür müssen zuverlässige statistische Daten zur Verfügung gestellt werden, die eine Moment-"Aufnahme" der Daten des Markts bezüglich des Verkaufs eines jeden pharmazeutischen Spezialartikels bei den verschiedenen Verkaufsstellen liefern.
  • Das Vertriebssystem für pharmazeutische Spezialartikel ist um Verteilerzentren gebildet, die die Apotheken beliefern, in denen der Einzelverkauf erfolgt.
  • Eine Technik des Sammelns von Informationen über die Verkäufe von pharmazeutischen Spezialartikeln besteht (derzeit) darin, die Rechnungen einer Gruppe von Apotheken zu sammeln, die eine für die Gruppe der Apotheken eines gegebenen Bereichs repräsentative Probe bilden, diese mikrozuverfilmen und sie dann an ein einziges Verarbeitungszentrum weiterzuleiten, wo die der Gruppe dieser Rechnungen entnommenen Informationen manuell durch Bedienungspersonen erfaßt werden, um zu statistischen Zwecken verarbeitet zu werden.
  • Dieses Verfahren ist jedoch sehr schwerfällig und sehr teuer. Die mit der Marktuntersuchung befaßte Stelle muß nämlich komplexe Fahrten zum Sammeln der Rechnungen in den ausgewählten Apotheken organisieren, und sie muß dann diese Rechnungen an die Apotheker zurückgeben. Überdies führt das Weiterleiten der Mikrofilm-Dokumente zwangsläufig zu Verzögerungen zwischen dem anfänglichen Erfassen der Rechnungen und deren Verarbeitung, was die Zuverlässigkeit der Untersuchung herabsetzt.
  • Das Erfordernis, in großem Umfang Personal einzustellen, das allein mit dem Erfassen der Daten in dem Verarbeitungszentrum befaßt ist, macht die Operation sehr teuer.
  • Darüber hinaus ist die große Mehrheit der Apothekern bereits mit Einrichtungen für eine Telefon-Bestellung ausgestattet, mit denen Bestellungen von pharmazeutischen Spezialartikeln an eine oder mehrere Verteilerzentralen übermittelt werden können. Fig. 1 zeigt einen Typ einer Einrichtung, der derzeit in den Apotheken verwendet wird.
  • Ein Befehls-Endgerät 11, das in der Umgangssprache als "Untertasse" bezeichnet wird, ist mit der Telefonleitung 2 der Apotheke über einen Anschluß 13a verbunden, der mit einem Anschluß 13b eines Telefonapparats 12 gekoppelt ist, wobei die Anschlüsse ineinanderschiebbar sind, und der in den Telefonanschluß 17 eingesetzt ist. Die Telefonleitung 2 ist mit dem öffentlichen Telefonnetz 7 verbunden, mit dem auch Endgeräte R&sub1;, ..., Rm unterschiedlicher Verteilerzentralen verbunden sind.
  • Die durch das Befehls-Endgerät 11 und den Telefonapparat 12 gebildete Einheit bildet nun eine besondere Sendevorrichtung E. Die übertragenen Informationen sind:
  • - die Identifikationsnummer der Apotheke, die von dem Befehls-Endgerät 11 erzeugt wird,
  • - der Code des zu bestellenden pharmazeutischen Spezialartikels, der durch einen in dem Befehls-Endgerät enthaltenen optischen Leser von einer dem Spezialartikel zugeordneten Lochkarte nach dem Einführen dieser Karte in das Fenster 11a des optischen Lesers gelesen wird,
  • - die Bestellmenge, die von dem Apotheker an der Tastatur des Befehls-Endgeräts 11 eingegeben wird.
  • Diese einem speziellen Übertragungsprotokoll entsprechenden kodierten Informationen werden in einem asynchronen Modus mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 300 oder 1200 Baud zur mit der Bestellung befaßten Verteilerzentrale übertragen. Diese sendet eine Empfangsbestätigung zurück, um z. B. die fehlenden Spezialartikel und Mengen anzugeben.
  • Fig. 1b zeigt ein weiteres Beispiel der Konfiguration einer Telefon-Bestellvorrichtung, bei der ein Videotext-Endgerät 14 vom Bildschirm-Typ in Verbindung mit einem Telefonapparat 12 und einem Elektronikgehäuse 15 verwendet wird, das mit einem Leser 15a ausgestattet und mit dem Endgerät 14 verbunden ist. Dieser Aufbau besitzt gegenüber dem vorhergehenden den Vorteil, daß er eine größere optische Anzeigeeinheit liefert, mit der beispielsweise die ganze zu übertragende Bestellung angezeigt werden kann.
  • Es geht somit darum, die Existenz dieser Fernbestelleinrichtungen in der großen Mehrzahl von Apotheken zu nutzen, um unmittelbar auf die Quelle der Informationen bezüglich der Gesamtheit von Bestellungen pharmazeutischer Spezialartikel, die von einer Apotheke aufgegeben werden, zugreifen zu können, um sich dadurch der aktuellen Probleme des Sammelns von Rechnungen, der Übertragung auf Mikrofilme, der Weiterleitung und der Verarbeitung mit manuellem Zugriff zu entledigen.
  • Aus dem amerikanischen Patent US-A-713 837 ergibt sich ein Erfassungssystem zum Speichern und Übertragen von kodierten Informationen auf einer Telefonleitung, das beim Fernablesen von Zählern, der elektronischen Post oder der elektronischen Fakturierung angewendet wird. Bei diesem System wird ein existierendes Übertragungsnetz verwendet, es gestattet jedoch kein selektives Speichern spezieller Informationen, die über eine Telefonleitung übertragen werden. Bei diesem System werden vielmehr Meßdaten vor Modulator/Demodulator- Einheiten (Modem) erfaßt und gesammelt, womit das Problem der Identifikation und des Erfassens entsprechend einem besonderen Übertragungsprotokoll kodierter, über eine Telefonleitung übertragener Daten nicht gelöst werden kann.
  • Der Artikel "IBM Technical Disclosure Bulletin Vol. 23 no 11 Avril 1981" beschreibt eine Vorrichtung, mit der zuvor gesammelte und durch ein tragbares Aufzeichnungsgerät gespeicherte Daten über ein Telefonnetz zu einer Verarbeitungszentrale übertragen werden können. Diese Übertragung ist bei vorgegebenen Zeitpunkten, die beispielsweise außerhalb der Arbeitsstunden liegen, programmiert. Diese Vorrichtung ist nicht zur Übertragung der Daten vorgesehen, die zuvor auf einer Telefonleitung übertragen werden.
  • Darüber hinaus sind bereits Techniken zum telefonischen Abhören bekannt, die es durch einen Parallelanschluß an die Telefonleitung gestatten, die auf dieser Leitung übertragenen Informationen zu erfassen. Bei diesen bekannten Techniken werden häufig Mittel zum Speichern von Informationen wie etwa Bandgeräte verwendet, die mit den Abhörmitteln verbunden sind, die diese Techniken ausführen. Eine mit diesen Abhörfunktionen befaßte Bedienungsperson wählt im allgemeinen von den auf der Leitung übertragenen Informationen jene aus, die es wert sind, für eine spätere Verarbeitung gespeichert zu werden. Diese Auswahl erfolgt in der Praxis bei Telefon-Informationen, und sie führt manchmal subjektive Kriterien ein, die mit den Zielen der Abhöroperation verknüpft sind. Bei der Anwendung einer statistischen Untersuchung am Anfang der Erfindung werden die aufgesuchten Informationen in kodierter Form übertragen, und sie gehören zu vorgegebenen Mitteilungen, so daß es darum geht, systematisch diese Protokolle in der Flut von auf der betreffenden Leitung übertragenen Informationen zu sichten, die diesen Protokollen zugeordneten Nutzinformationen zu speichern und diese zu einer Verarbeitungszentrale übertragen zu können, ohne daß eine schwerfällige Struktur des Sammelns, des Weiterleitens und des Erfassens an der Tastatur erforderlich ist.
  • Ziel der Erfindung ist es, diese Nachteile zu beseitigen, indem ein Verfahren zum Speichern und Übertragen von kodierten Informationen auf einer zu einem Fernsprechnetz gehörenden Telefonleitung geschaffen wird.
  • Gemäß der Erfindung enthält dieses Verfahren:
  • - eine Operation des systematischen Abhörens von auf der Telefonleitung übertragenen Informationen,
  • - eine Operation der Identifikation von vorgegebenen Übertragungsprotokollen, wobei die Identifikation eines der Protokolle zu
  • - einer Operation des selektiven Speicherns von im Rahmen des identifizierten Protokolls übertragenen Informationen führt, und
  • - eine Operation des Übertragens der selektiv gespeicherten Informationen über die Telefonleitung zu vorgegebenen, programmierten Zeitpunkten an einen mit dem Fernmeldenetz verbundenen Empfänger.
  • So gestatten es die bei diesem Verfahren ausgeführten Operationen der Identifikation von Protokollen, in einer Flut von Informationen, in der Sprechnachrichten und kodierte digitale Nachrichten vermischt sind, die den Bestellungen und Antworten entsprechenden Nachrichten, die dem Rahmen vorgegebener Übertragungsprotokolle unterworfen sind, zu unterscheiden und zu speichern.
  • Diese Informationen werden dann dadurch, daß die Telefonleitung selbst als Träger für die Übertragung verwendet wird, zu einem Empfänger übertragen, der z. B. eine Zentrale für eine statistische Verarbeitung und der Marktforschung sein kann. Damit werden sämtliche Schritte des Sammelns, des Weiterleitens und des Erfassens des Standes der Technik durch ein Verfahren ersetzt, das sehr geringe Betriebskosten mit sich bringt und deutlich bessere Eigenschaften hinsichtlich der Schnelligkeit und der Zuverlässigkeit besitzt.
  • Der Umstand, daß die Übertragungsoperationen zu einem vorgegebenen Zeitpunkt stattfinden, ermöglicht es, Übertragungszeiten bei solchen Tageszeiten, hauptsächlich Nachtzeiten, zu wählen, bei denen die Gefahr am geringsten ist, daß diese Übertragung zu einer Überlastung der Telefonleitung führt, die bei der überwiegenden Mehrzahl der Apotheken für alle Verbindungen verwendet wird.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführung der Erfindung ist vorgesehen, daß die vorgegebenen Übertragungsprotokolle jeweils einem Informationsaustausch zwischen einer mit der Telefonleitung verbundenen besonderen Sendevorrichtung und einer oder mehreren mit dem Fernsprechnetz verbundenen Informationsverarbeitungseinheiten entsprechen.
  • So tritt die besondere Sendevorrichtung, mit der eine Apotheke ausgestattet sein kann, über die Telefonleitung mit Informationsverarbeitungseinheiten, in dem Fall den Verteilerzentren, in Verbindung, indem eines oder mehrere vorgegebene Übertragungsprotokolle verwendet werden.
  • Das erfindungsgemäße System für eine kodierte Übertragung zur Ausführung des Verfahrens enthält eine mit der Telefonleitung verbundene besondere Sendevorrichtung, die Eingabemittel für kodierte Informationen, Mittel zur Verarbeitung der kodierten Informationen und Mittel zum Übertragen der kodierten Informationen auf der Telefonleitung an mit dem Fernmeldenetz verbundene Informationsverarbeitungseinheiten aufweist.
  • Erfindungsgemäß enthält es überdies eine Vorrichtung zur zurückgestellten selektiven Übertragung, die mit der Telefonleitung verbunden ist, um zu vorgegebenen Zeitpunkten die kodierten Informationen über die Telefonleitung zu wenigstens einem vorgegebenen, mit dem Fernsprechnetz verbundenen Empfänger zu senden.
  • Diese Vorrichtung zur zurückgestellten selektiven Übertragung enthält:
  • - Mittel zum systematischen Abhören, die mit der Telefonleitung verbunden sind,
  • - Analyse- und Auswahlmittel, die mit den Abhörmitteln verbunden sind, um unter den auf der Telefonleitung übertragenen und von den Abhörmitteln abgehörten Informationen diejenigen kodierten Informationen aus zuwählen, die einem vorgegebenen Übertragungsprotokoll entsprechen,
  • - Speichermittel, die mit den Analyse- und Auswahlmitteln verbunden sind, um die ausgewählten Informationen zu speichern,
  • - Übertragungsmittel, die mit den Speichermitteln und der Telefonleitung verbunden sind, um zu den vorgegebenen Zeitpunkten die vorher ausgewählten und gespeicherten kodierten Informationen an den Empfänger zu übertragen.
  • Diese Vorrichtung vereinigt gleichzeitig Mittel zum systematischen Abhören und Übertragungsmittel, die mit der Telefonleitung verbunden sind.
  • Die Mittel zum systematischen Abhören dienen dazu, den Analyse- und Auswahlmitteln die Gruppe von auf der Telefonleitung übertragenen Informationen zu liefern, um die in dem Rahmen des vorgegebenen Protokolls übertragenen Informationen zu identifizieren.
  • Das Speichern dieser Informationen ermöglicht deren zurückgestelltes Übertragen zu dem Empfänger.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung. In der beigefügten Zeichnung, die als Beispiel im nicht einschränkenden Sinne angegeben ist, zeigen:
  • - Fig. 1a eine Einrichtung für eine Befehls-Fernübertragung der derzeit in Apotheken verwendeten Art,
  • - Fig. 1b ein weiterer bekannter Aufbau einer Befehls-Übertragungseinrichtung,
  • - Fig. 2 eine Befehls-Übertragungseinrichtung mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur zurückgestellten selektiven Übertragung,
  • - Fig. 3 ein allgemeines Übersichtsschema der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
  • - Fig. 4 ein Übersichtsschema einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
  • - Fig. 5 eine schematische Detaildarstellung des Leitungs- Schnittstellenteils der in Fig. 3 dargestellten Vorrichtung,
  • - Fig. 6 das allgemeine Flußdiagramm des erfindungsgemäßen Verfahrens,
  • - Fig. 7 das detaillierte Flußdiagramm der bei dem erfindungsgemäßen Verfahren eingesetzten Operation zur Übertragung von Informationen,
  • - Fig. 8 das Flußdiagramm eines späteren Wiederholungsschrittes, der bei einer ersten Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ausgeführt werden kann,
  • - Fig. 9 das Flußdiagramm eines späteren Wiederholungsschrittes, der im Verlauf des Betriebs ausgeführt werden kann,
  • - Fig. 10 das Flußdiagramm eines Schrittes des Speicherns der ausgewählten Informationen.
  • Bei der in Fig. 2 dargestellten besonderen Ausführungsform der Erfindung enthält das System zum Übertragen von kodierten Informationen ein Befehls-Endgerät 11 wie etwa das zuvor beschriebene, einen Telefonapparat 12 und eine in einem Gehäuse 1a enthaltene Vorrichtung 1 zur zurückgestellten selektiven Übertragung. Diese drei Komponenten sind mit der Telefonleitung 2 über die Leitungen 2a, 2b bzw. 2d verbunden, die an ihrem Ende mit ineinanderschiebbaren Anschlüssen 13a, 13b, 13d versehen sind, die somit über den Anschluß 17 an der Telefonleitung 2 ein leichtes Anschließen gestatten. Diese Leitung ist Teil eines Fernsprechnetzes 7, mit dem Informationsverarbeitungseinheiten R&sub1;, ..., Rm (bei der bevorzugten Anmeldung der Erfindung auf eine elektronische Verarbeitung eingestellte Verteilerzentren) und ein Empfänger D wie etwa eine auf eine elektronische Verarbeitung eingestellte Zentrale zur statistischen Verarbeitung verbunden sind.
  • Die Vorrichtung 1, die in einem vorzugsweise verschlossenen und gekapselten Gehäuse 1a untergebracht ist, wird mittels einer Anschlußschnur 100 vom Netz versorgt. Ihr geringer Platzbedarf ermöglicht es, sie unter dem Befehls-Endgerät 11 anzuordnen, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist.
  • Bei einer praktischen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist die Gruppe der diese Vorrichtung bildenden Schaltungen auf einer einzigen Leiterplatte vorgesehen, die in dem Gehäuse 1a angeordnet ist.
  • Dieses Gehäuse, das offensichtlich aus Gründen der Diskretion und Vertraulichkeit verschlossen und gekapselt ist, besitzt als Verbindungen nach außen:
  • - eine Verbindung 2d mit der Telefonleitung 2,
  • - und eine Netzversorgungsschnur 100.
  • In dem Fall, daß eine normale Übertragung der selektiv in dem Speichern der Vorrichtung 1 gespeicherten Informationen zu der Zentrale D für eine statistische Verarbeitung über den normalen Kanal 2 der Telefonleitung nicht möglich ist, ist überdies eine vorübergehende Verbindung 2c vorgesehen, um die Übertragung dieser Informationen an Datenerfassungsmittel wie etwa einen Mikrocomputer 200 im Fall eines Störungsbeseitigungseingriffs der erfindungsgemäßen Vorrichtung zu bewirken.
  • Die Vorrichtung 1 zur zurückgestellten selektiven Übertragung enthält nach Fig. 3 Mittel 3 des permanenten Abhörens, die mit Analyse- und Auswahlmitteln 8 verbunden sind. Diese identifizieren die vorgegebenen Übertragungsprotokolle, und sie speichern die den identifizierten Übertragungsprotokollen entsprechenden "abgehörten" Informationen in den Speichermitteln 4.
  • Mit den Speichermitteln 4 und der Telefonleitung 2 verbundene Übertragungsmittel 6 übertragen zu vorgegebenen Zeitpunkten die gespeicherten Informationen zu einem Empfänger D wie etwa einem auf eine elektronische Verarbeitung eingestellte Zentrale für eine statistische Verarbeitung.
  • Bei einer in Fig. 4 dargestellten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung enthält die erfindungsgemäße Vorrichtung zum zurückgestellten selektiven Übertragen einen Digitalteil N und einen Leitungs-Schnittstellenteil I.
  • Der Digitalteil N enthält die zuvor genannten Analyse- und Auswahlmittel 8 und Speichermittel 4. Er ist um einen 8 Bit- Mikroprozessor 30 (INTEL 8085) gebildet und enthält einen ROM-Speicher 32, in dem ein Mikroprogramm zum Steuern der zurückgestellten selektiven Übertragung enthalten ist, und RAM-Schreib-Lesespeicher 33, die dazu bestimmt sind, die ausgewählten Informationen zu speichern. Diese peripheren Komponenten sind mit dem Mikroprozessor 30 entsprechend bekannter Schnittstellen-Techniken verbunden. Der Digitalteil N enthält überdies eine integrierte Taktgeberschaltung 34, die die aktuelle Zeit und das aktuelle Datum angibt, eine Schaltung 35 für ein asynchrones Senden/Empfangen vom UART- Typ und eine Eingabe-Ausgabeschaltung 36 vom Typ INTEL 8155, die überdies einen integrierten Schreib-Lesespeicher und einen integrierten Zähler enthält. Es werden zwei Interrupt- Eingänge (RST 5.5 und RST 6.5) des Mikroprozessors verwendet: der eine ist mit dem Ausgang der Taktgeberschaltung 34 und der andere mit einer Klingelzeichen-Erfassungsschaltung verbunden, die in der folgenden Beschreibung dargestellt wird.
  • Die Informationen: Kodes, Daten und Adressen, die zwischen dem Mikroprozessor und den oben dargestellten peripheren Komponenten ausgetauscht werden, stellen auf herkömmliche Weise den Datenbus 60 und den Adreßbus 64 dar.
  • Eine mit dem Adreßbus verbundene Adreß-Dekodierschaltung 37 liefert jeder der peripheren Komponenten ein Auswahlsignal über die Leitungen 48, 49, 50, 51 und 52.
  • Ein mit dem Netz verbundener Gleichrichter 145 liefert zwei stabilisierte Ausgangsgleichspannungen von + 5 V und - 5 V. Ein Kondensator 45 großer Kapazität von z. B. 1 Farad ist mit den Ausgangsklemmen des Gleichrichters 145 verbunden, und er gewährleistet die Sicherung der in den Schreib-Lesespeichern 33 und der Taktgeberschaltung 34 gespeicherten Informationen bei einer Unterbrechung der Netzversorgung oder beim Auftreten von kleineren Unterbrechungen. Es kann auch ein Lithiumelement verwendet werden. Lumineszenzdioden 47 und Schalter 46 können mit der Eingabe-/Ausgabeschaltung 36 verbunden sein, um das Einstellen und die Wartung der Vorrichtung 1 zum zurückgestellten selektiven Übertragen zu ermöglichen.
  • Der Leitungs-Schnittstellenabschnitt I enthält die Mittel 3 für ein systematisches Abführen und die Übertragungsmittel 6. Er enthält überdies eine Modulator-/Demodulatorschaltung (Modem) 38, die mit der asynchronen Sende-/Empfangsschaltung 35 verbunden ist. Diese beiden Schaltungen bewirken die Umwandlung von modulierten Analogsignalen, die über die Leitung 2 übertragen werden, in digitale Wörter für eine Verarbeitung durch den Mikroprozessor 30 und den umgekehrten Betrieb ab dem Digitalteil N zu der Telefonleitung 2. Das Modem 38 enthält einen analogen Übertragungsausgang T und einen analogen Empfangseingang R.
  • Bei der praktischen Ausführung der Erfindung enthalten die Übertragungsmittel 6 nach Fig. 5 eine Ausgangspegel-Stabilisierungsschaltung 39 sowie eine Klingelzeichenschaltung 40a zur Übertragung der von einer Wählschaltung 40 gelieferten Wählimpulse, die in Form eines Tonsignals oder digital vorliegen können. Der Ausgang der Klingelzeichenschaltung ist mit der Primärseite eines Sendetransformators 71 und einer Erfassungsschaltung 43 für die erste vorgegebene Frequenz, im vorliegenden Fall 440 Hz, verbunden.
  • Die Sekundärseite des Transformators 71 ist über die elektromagnetischen Relais R&sub2; und R&sub1; mit der Telefonleitung 2 verbunden.
  • Die Mittel 3 zum systematischen Abhören enthalten einen Empfangstransformator 70, dessen Primärseite über ein elektromagnetisches Relais R&sub3; und das Relais R&sub1; mit der Telefonleitung 2 verbunden ist. Die Sekundärseite des Empfangstransformators 70 ist mit einer Erfassungsschaltung 42 für eine zweite vorgegebene Frequenz verbunden, in diesem Fall 2100 Hz, sowie über eine Anpassungsschaltung 42a mit dem Eingang R des Modems 38.
  • Die Eingabe-/Ausgabeschaltung 36 gewährleistet gleichzeitig die Steuerung der Wählschaltung 40 und von drei Relais R&sub1;, R&sub2;, R&sub3; und den Empfang der von den beiden vorgegebenen Frequenzerfassungsschaltungen 42, 43 gelieferten Erfassungssignale.
  • Das von der Steuerschaltung c1 versorgte Relais R&sub1; steuert die Verbindung der Telefonleitung 2 entweder zu dem Sendetransformator 71 oder dem Empfangstransformator 70. Diese Verzweigung wird von dem Mikroprozessor 30 über die Eingabe-/Ausgabeschnittstelle 36 in Abhängigkeit von verschiedenen Verbindungsphasen gesteuert.
  • Das Relais R&sub2; ermöglicht die tatsächliche Verbindung der Sekundärseite des Transformators 71 mit der Telefonleitung 2.
  • Das Relais R&sub3; steuert im Empfangsfall die Verbindung der Telefonleitung 2 entweder mit der Klingelzeichen-Erfassungsschaltung 44 oder der Primärseite des Empfangstransformators 70.
  • Diese beiden Relais R&sub2;, R&sub3; besitzen als Leistungsschnittstelle mit der Eingabe-/Ausgabeschaltung 36 die Steuerschaltungen C&sub2; bzw. C&sub3;.
  • Um die Telefonleitung 2 nicht zu stören und die Übereinstimmung mit den Normen herzustellen, denen die mit dem Fernmeldenetz 7 verbundenen Geräte unterworfen sind, weist der Sendetransformator 71 am Ausgang an der Leitung eine Impedanz von gleich 600 Ohm auf. Aus den gleichen Gründen weist der Empfangstransformator 70 am Eingang an der Leitung eine Impedanz auf, die größer oder gleich 10 kiloohm ist.
  • Es ist daher möglich, einen einzigen Transformator vorzusehen, der die beiden Funktionen Senden und Empfangen gewährleistet und äquivalente Eingangs- und Ausgangsimpedanzen aufweist, die den oben beschriebenen Erfordernissen genügen.
  • Es wird jetzt im einzelnen das erfindungsgemäße Verfahren zur zurückgestellten selektiven Übertragung beschrieben. Dieses Verfahren wird nach Fig. 4 praktisch durch ein in den Festspeicher 32 der Vorrichtung 1 gespeichertes Mikroprogramm verwirklicht.
  • Der erste Schritt des Verfahrens (Fig. 6) ist ein Initialisierungsschritt 101, der durchgeführt wird, wenn die Vorrichtung 1 zur zurückgestellten selektiven Übertragung an die Spannung angelegt wird. Dieses Anlegen an die Spannung hat als erstes die Wirkung, daß die erfindungsgemäße Vorrichtung über die elektromagnetischen Relais R&sub1;, R&sub2;, R&sub3; elektrisch mit der Telefonleitung 2 verbunden wird.
  • Es wird eine interne Prüfung 102 durchgeführt, um festzustellen, ob es sich um ein erstes Anlagen an die Spannung oder ein Anlegen an die Spannung am Ende einer vorübergehenden Netzunterbrechung handelt.
  • Da die erfindungsgemäße Vorrichtung nämlich einen Sicherungskondensator enthält, werden die in dem Schreib-Lesespeicher 33 und dem Taktgeber 34 gespeicherten Informationen währen einer Unterbrechung, die mehrere Stunden dauern kann, beibehalten.
  • Handelt es sich tatsächlich um ein erstes Anlegen an die Spannung, z. B. bei der ersten Installation dieser Vorrichtung in einer Apotheke, so wird ein Schritt 103 des Anrufs einer Empfangszentrale D ausgeführt, um an diese letztere Installations-Informationen dieser neuen Vorrichtung (Lokalisation, Identifikation) zu übertragen. Am Ende dieses Schrittes, dessen Ablauf später beschrieben wird, nimmt die Vorrichtung eine Position für ein systematisches Abhören und selektives Speichern in dem Rahmen eines Informationsspeicherungsschrittes 104 ein. Dieser Schritt beruht auf einer permanenten Schleifenbildung, und er wird nur zu vorbestimmten Zeitpunkten unterbrochen, bei denen die Vorrichtung für die Übertragung der gespeicherten Informationen zu der Empfangszentrale D im Rahmen einer Übertragungsphase sorgt, die die gleiche Struktur wie der zuvor genannte Anrufsschritt 103 besitzt. Diese vorgegebenen Zeitpunkte werden durch den Taktgeber 34 erhalten, der an dem RST-Eingang 5.5 des Mikroprozessors 30 nach Fig. 4 ein Unterbrechungssignal liefert. Dieser Anrufschritt 103, dessen vereinfachtes Flußdiagramm in Fig. 7 dargestellt ist, umfaßt zunächst eine Prüfung, ob die Leitung 110 frei ist. Es ist daran zu erinnern, daß die erfindungsgemäße Vorrichtung in der Praxis an eine Telefonleitung, z. B. die Leitung einer Apotheke angeschlossen ist, die für sämtliche anderen Zwecke verwendet werden kann. Ist die Leitung 2 frei, so sind die asynchrone Sende-/Empfangseinheit 36 und das Modem 38 so konfiguriert, daß eine Übertragung bei 1200 Baud möglich und die Leitung 2 tatsächlich belegt wird.
  • Im Rahmen der Prüfung 112 überträgt die Erfassungsschaltung 42 für die vorgegebene erste Frequenz, hier 440 Hz, über die Eingabe-/Ausgabeschaltung 36 ein Erfassungssignal bezüglich dieser Frequenz zu dem Mikroprozessor 30.
  • Hat die Erfassungsschaltung 42 am Ende der vorgegebenen Zeit die Frequenz von 440 Hz nicht erfaßt, so wird die Warteschleife unterbrochen (Prüfung 118). Im Fall einer Erfassung wird die Wählschaltung 40 in Betrieb gesetzt, und sie erzeugt auf der Leitung 2 die Nummer dieser Empfangsverarbeitungszentrale D (Schritt 113). Am Ende dieser Wahl geht die Vorrichtung 1 in einen Zustand über, in der sie auf eine zweite vorgegebene Frequenz, hier 2100 Hz wartet, wobei eine zerhackte Frequenz von 1300 Hz gesendet wird, was die tatsächliche Berücksichtigung der verlangten Nummer und den Anfang der Verbindung zwischen der Vorrichtung 1 und der Empfangszentrale D angibt. Es ist auch eine Prüfung 119 der Wartedauer vorgesehen, um das Warten auf die Frequenz 2100 Hz jenseits einer vorbestimmten Dauer zu unterbrechen und die Telefonleitung 2 nicht unnötig zu blockieren. Im Fall einer Erfassung ist die Verbindung nun aufgebaut, und die Vorrichtung 1 zur zurückgestellten selektiven Übertragung überträgt im "Halbduplex"-Modus mit 1200 Baud über ihre Übertragungsmittel 6 die gespeicherten Informationen entsprechend bekannter asynchroner Übertragungstechniken. Bei diesem Übertragungsschritt 115 überträgt die Empfangsverarbeitungszentrale D an die Vorrichtung 1 das Datum sowie Stunde und Minute des nächsten Anrufs, den die Vorrichtung bewirkt. Diese den nächsten Anruf betreffenden Informationen werden in dem Schreib-Lesespeicher 33 der erfindungsgemäßen Vorrichtung gespeichert. Die Anrufe werden vorzugsweise für die Nacht programmiert, um die normale Nutzung der Telefonleitung 2 so wenig wie möglich zu beeinträchtigen.
  • Am Ende des Übertragungsschrittes 115 wird die Telefonleitung 2 durch die Vorrichtung 1 freigegeben (Schritt 116), während die Mittel 3 des systematischen Abhörens aufrechterhalten werden.
  • Führt von der Prüfung 110, ob die Leitung frei ist und den Prüfungen 118 und 119 der Wartedauer eine zu einer Unterbrechung des Vorgangs des Anrufs der Empfangszentrale D, oder wird die laufende Verbindung 115 unterbrochen, so wird ein Wiederholungsschritt 121 entweder unmittelbar nach der Prüfung 110, ob die Leitung frei ist, oder am Ende eines Schrittes 120 der Freigabe der Leitung nach den Prüfungen 118 und 119 der Wartedauer ausgeführt.
  • Während dieses Wiederholungsschrittes 121 (Fig. 9) wird seitens des Digitalteils 9 der Vorrichtung eine erste Prüfung 140 durchgeführt, um festzustellen, ob es sich um den ersten Wiederholungsschritt handelt. Trifft dies zu, so wird die Übertragung der gespeicherten Informationen zu einem vorbestimmten Zeitpunkt einer durch den Digitalteil bestimmten Wiederholung protokolliert (Schritt 141).
  • Andernfalls wird die spätere Anrufzeit gleich der zuvor programmierten Anrufzeit gesetzt, wobei diese erneute Wiederholung jedenfalls in der folgenden Nacht erfolgt (Schritt 142).
  • Handelt es sich um ein erstes Anlegen an Spannung und ist die Prüfung 110 der verfügbaren Leitung fehlgeschlagen oder wurde die Verbindung des ersten Anrufs unterbrochen, so wird ein besonderer Wiederholungsschritt 122 durchgeführt (Fig. 8). Eine vorbestimmte Anzahl von Wiederholungsversuchen bei einem ersten Anlegen an Spannung wurde zuvor festgelegt, und sie wird als interner Parameter des Mikroprogramm eingegeben, ebenso wie eine vorbestimmte Verzögerungsdauer zwischen den jeweiligen Versuchen.
  • Nach Fig. 8 erfolgt somit ein erster Verzögerungsschritt 130 während jeder Wiederholungsphase 122, wenn die Anzahl von Versuchen die vorgegebene Anzahl von Wiederholungsversuchen nicht überschritten hat (Prüfung 131). Ist die Anzahl erreicht, so wird der Wiederholungsvorgang unterbrochen, und die Vorrichtung wird als außer Betrieb angesehen. Andernfalls wird mit einer Anrufsphase, die mit der in Fig. 7 beschriebenen gleichartig ist (mit A bezeichnete Eingabestelle), begonnen.
  • Der Informationsspeicherungsschritt 104, dessen vereinfachtes Flußdiagramm in Fig. 10 wiedergegeben ist, enthält einen ersten Schritt 150 zum Festlegen einer ersten vorgegebenen Übertragungsgeschwindigkeit bezüglich der asynchronen Sende-/Empfangsschaltung 35 vom Typ UART.
  • Bei der oben beschriebenen praktischen Ausführungsform beträgt diese Übertragungsgeschwindigkeit typischerweise 300 Baud. Diese ist nämlich durch die vorgegebenen Protokolle zwischen der speziellen Sendevorrichtung E nach Fig. 3 und der oder den Informationsverarbeitungseinheiten R&sub1;, ..., Rn vorgegeben, die bei dem betreffenden praktischen Anwendungsfall die Zentralen zur Verteilung von pharmazeutischen Spezialartikeln sind.
  • Am Ende dieses Schrittes zur Festlegung der Übertragungsgeschwindigkeit ist ein Protokollerkennungsschritt 151 vorgesehen.
  • Kodes, die für die aufgesuchten Protokolle repräsentativ sind, wurden zuvor in den Festspeicher 32 der Vorrichtung 1 eingegeben, damit die Durchführung des Verfahrens erfolgt, wie sich dies aus Fig. 4 ergibt, und die Informationen, die durch die Mittel 3 erfaßt und von dem Modem 38 und der asynchronen Sende-/Empfangsschaltung 35 verarbeitet und umgewandelt wurden, werden systematisch digital mit den für die aufgesuchten Protokolle repräsentativen Kodes verglichen.
  • Wird ein Protokoll erkannt, so erfolgt ein Informationsspeicherungsschritt. Hier geht es darum, die Gesamtheit der über die Leitung übertragenen und z. B. zwischen der Sendevorrichtung E der Apotheke und einer Informationsverarbeitungseinheit R&sub1;, ..., Rn, z. B. einer Verteilerzentrale, ausgetauschten Informationen in den Schreib-Lesespeicher 32 der Vorrichtung einzuschreiben.
  • Dieser Speicherungsschritt wird in der Praxis in zwei Unterschritte untergeteilt, wobei der erste 152 die von der Sendevorrichtung E zu dem Empfänger der Informationsverarbeitungseinheit R&sub1;, ... Rn gesendeten Informationen betrifft und der zweite 155 die Antwort dieser Informationsverarbeitungseinheit R&sub1;, ... Rn an die Sendevorrichtung E betrifft.
  • Bei der hier dargestellten praktischen Ausführungsform der Erfindung betrifft der erste Unterschritt 152 das Senden von Bestellungen von pharmazeutischen Spezialartikeln durch die Apotheke an die Verteilerzentrale durch die zuvor beschriebenen Mittel, nämlich die durch ein Befehls-Endgerät 11 gebildete Einheit E und einen Telefonapparat 12, während der zweite Unterschritt 155 die Antwort der Verteilerzentrale an die Apotheke darstellt: Bestätigung der Bestellung, Angabe der fehlenden Spezialartikel, eventuelle statistische Informationen.
  • Der Informationsaustausch zwischen der Sendevorrichtung E und der Informationsverarbeitungseinheit R&sub1;, ..., Rn erfolgt im "Voll-Duplex"-Betrieb.
  • Im Verlauf eines jeden der beiden Speicherungs-Unterschritte 152, 155 wird eine Prüfung 153, 154 für Zeichen durchgeführt, um die beiden Unterschritte 152, 155 nach einer vorgegebenen Wartedauer für Zeichen zu unterbrechen und einen neuen Schritt 151 des Erkennens von Protokollen zu beginnen.
  • Der Informationsspeicherungsschritt 104 wird somit laufend wiederholt, und er wird entweder durch einen von dem Taktgeber 34 zur Durchführung eines Anrufsschrittes 103 ausgegebenen Anrufbefehl, durch eine Verbindungsstörung (Fehler, Leitungsunterbrechung), oder durch einen von der Empfangszentrale D ausgesendeten und von den Klingelzeichen-Mitteln 44 erfaßten Anruf unterbrochen.
  • Bei jedem Informationsspeicherungsschritt ordnet die erfindungsgemäße Vorrichtung jeder Einheit von selektiv gespeicherten, einem bekannten Protokoll entsprechenden Informationen die Information über den Zeitpunkt der Ausführung dieser Speicherung zu, z. B. den Tag, das Datum und die Zeit, geliefert von dem Taktgeber 34. Diese Zeitinformation wird zur gleichen Zeit wie die entsprechenden ausgewählten Informationen gespeichert.
  • Bei der zurückgestellten Übertragung dieser Informationen und während des Verbindungsschrittes 115 werden nach Fig. 7 ein Kode der Identifikation der Vorrichtung 1 sowie die Information des Speicherungszeitpunkts gemeinsam mit den selektiv gespeicherten Informationen zu der Zentrale D einer statistischen Verarbeitung übertragen.
  • Es wird nun die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Übertragung kodierter Informationen bei einer Untersuchung des Markts von pharmazeutischen Spezialartikeln beschrieben.
  • Ein pharmazeutisches Labor wünscht genaue Kenntnis über die zeitliche und räumliche Entwicklung von Verkäuf en eines oder mehrerer pharmazeutischer Spezialartikel. Es wendet sich an ein Unternehmen für statistische und Marktuntersuchungen, das mit einer Informationsverarbeitungszentrale D ausgestattet ist, welche mit dem Telefonnetz 7 verbunden ist. Dieses Unternehmen installiert die erfindungsgemäße Vorrichtung zur zurückgestellten selektiven Übertragung bei einer entsprechenden Anzahl von Apotheken. Es versteht sich, daß diese Apotheken mit Fernbestellungs-Endgeräten 11, 14, 15 nach den Fig. 1a und 1b ausgestattet sein müssen. Die zuvor beschriebene Aufgabe besteht darin, die Gesamtheit der von sämtlichen Apotheken an die unterschiedlichen, auf dem die Markt forschung betreffenden Gebiet vorgesehenen Verteilerzentralen R&sub1;, ..., RM gerichteten Bestellungen zu sammeln.
  • Die Installation der erfindungsgemäßen Vorrichtung in der Apotheke ist sehr einfach, und sie kann sehr rasch erfolgen, da keinerlei Nachstellung erforderlich ist. Das Mikroprogramm zur Steuerung der zurückgestellten selektiven Übertragung wurde zuvor während des Einstellens der Vorrichtung in den Festspeicher 32 eingeschrieben, der gegebenenfalls vom REPROM-Typ sein kann. Es genügt, die Vorrichtung mittels des mit der Schnur 2d verbundenen Einschiebanschlusses 13d an die Telefonleitung 2 anzuschließen und die Versorgungsschnur mit einem Netzanschluß zu verbinden. Das Anlegen an Spannung bewirkt automatisch das Ausführen des Mikroprogramms durch den Mikroprozessor 30, und der erste Schritt des Verfahrens, nämlich der Initialisierungsschritt 101, wird durchgeführt. Die Vorrichtung ruft die statistische Verarbeitungszentrale D an, um dieser auf irgendeiner Weise ihrer Installation anzuzeigen, und sie wird dann in einen Zustand des systematischen Abhörens versetzt. Dann werden die verschiedenen Schritte der Identifikation, des Speicherns und der Übertragung in der zuvor beschriebenen Weise durchgeführt.
  • Die statistische Verarbeitungszentrale D empfängt so von jeder in einer Apotheke installierten Vorrichtung zur zurückgestellten selektiven Übertragung die Gesamtheit der Bestellungen zusammen mit besonderen Informationen der Identifikation einer jeden Vorrichtung und des Zeitpunkts der Übertragung der Bestellungen.
  • Im Fall von Betriebsproblemen wie etwa der Unmöglichkeit eines Übertragens der gespeicherten Informationen wird die Vorrichtung durch das die Installation bewirkende Unternehmen wiederaufbereitet, und der Inhalt seines Schreib-Lesespeichers 33, der durch den Kondensator 45 oder gegebenenfalls durch ein Lithiumelement gesichert wurde, kann über eine vorübergehende Verbindung 26 nach Fig. 2 zu dem Mikroprozessor 20 übertragen werden. Eine spezielle, mit der asynchronen Sende-/Empfangsschaltung 36 verbundene Schaltung 50 (Fig. 4) gewährleistet die serielle Übertragung der gespeicherten Informationen über die vorübergehende Verbindung 2c.
  • Das so durchgeführte Verfahren zur Übertragung kodierter Informationen weist damit eine hohe Flexibilität hinsichtlich der Verwendung und der Steuerung auf, und es entspricht den Anforderungen eines schnellen und zuverlässigen Sammelns geographisch verteilter Informationen für deren zentralisierte Verarbeitung.
  • Es versteht sich, daß die Erfindung nicht auf die beschriebenen und dargestellten Beispiele beschränkt ist und zu diesen Beispielen zahlreiche Ausführungen möglich sind, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
  • So kann das erfindungsgemäße Verfahren zur Analyse von Informationen und das Erstellen von Statistiken bezüglich anderer Wirtschaftsbereiche wie des Einzelhandels oder jeglicher anderer Aktivitäten unter Einsatz von über eine öffentliche oder eine spezielle Telefonleitung erfolgenden Techniken angewendet werden.

Claims (33)

1. Verfahren zum Speichern und Übertragen von kodierten Informationen auf einer einem Fernmeldenetz (7) zugehörigen Telefonleitung (2), dadurch gekennzeichnet, dass es umfasst:
- eine Operation des systematischen Abhörens von auf der Telefonleitung übertragenen Informationen,
- eine Operation der Identifikation (151) von vorgegebenen Übertragungsprotokollen, wobei die Identifikation eines der Protokolle zu
- einer Operation des selektiven Speicherns (153, 154) von im Rahmen des identifizierten Protokolls übertragenen Informationen führt, und
- eine Operation des übertragens (103) der selektiv gespeicherten Informationen über die Telefonleitung (2) zu vorgegebenen, programmierten Zeitpunkten an einen mit dem Fernmeldenetz (7) verbundenen Empfänger (D).
2. Verfahren zur zurückgestellten selektiven Übertragung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vorgegebenen Übertragungsprotokolle jeweils einem Informationsaustausch zwischen einer mit der Telefonleitung (2) verbundenen besonderen Sendevorrichtung (E) und einer oder mehreren mit dem Netz (7) verbundenen Informationsverarbeitungseinheiten (R&sub1;, ..., Rm) entsprechen.
3. Verfahren gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß bei jeder der Übertragungsoperationen (103) gemeinsam mit den selektiv gespeicherten Informationen ein Identifikationskode der besonderen Sendevorrichtung (E) an den vorgegebenen Empfänger (D) übertragen wird.
4. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeithnet, daß bei jeder der Übertragungsoperationen (103) gemeinsam mit den selektiv gespeicherten Informationen Informationen bezüglich des Speicherungszeitpunkts an den vorgegebenen Empfänger (D) übertragen werden.
5. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei jeder der Übertragungsoperationen (103) der Empfänger (D) an die Sendevorrichtung (E) die Mitteilung über den vorgegebenen Zeitpunkt des Beginns der nächsten Übertragungsoperation überträgt.
6. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß es außerdem eine Initialisierungsphase umfaßt, während der die Sendevorrichtung (E) an den vorgegebenen Empfänger (D) Initialisierungsinformationen überträgt, die die Ausführung des Verfahrens und die Gerätebedingungen dieser Ausführung angeben, und daß die Initialisierungsphase jeweils im Abstand einer vorgegebenen Verzögerungsdauer in einer vorgegebenen Anzahl wiederholt werden kann, falls die herstellung der Verbindung nicht möglich ist.
7. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Fall, in dem eine Übertragungsoperation im programmierten Zeitpunkt nicht vollständig ausgeführt werden kann, die Übertragungsoperation in einem Wiederholungszeitpunkt, der in einem vorgegebenen Zeitbereich enthalten ist, wiederholt wird.
8. Verfahren gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Fall, in dem die Übertragungsoperation im Wiederholungszeitpunkt nicht erneut vollständig ausgeführt werden kann, die Übertragungsoperation bezüglich des programmierten Zeitpunktes um einen Tag verschoben wird.
9. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungsoperation (103) umfaßt:
- eine Prüfung, ob die Telefonleitung (2) für eine Verwendung frei ist (110), wobei der Prüfung, falls die Leitung frei ist, ein Besetzen der Leitung (111) und
- eine rückgeschleifte Erkennungsprüfung (112) einer vorgegebenen ersten Frequenz folgen, wobei dieser rückgeschleiften Erkennungsprüfung (112), wenn die vorgegebene erste Frequenz erfaßt worden ist,
- eine Wähloperation (113), die die Übertragung eines den Empfänger (D) angebenden vorgegebenen Impuls- oder Frequenzzuges auf der Telefonleitung (2) umfaßt,
- eine rückgeschleifte Erkennungsprüfung (114) einer vorgegebenen zweiten Frequenz folgen, wobei dieser rückgeschleiften Erkennungsprüfung (114), wenn die vorgegebene zweite Frequenz erfaßt worden ist,
- eine Mitteilungsoperation (115) zwischen der Sendevorrichtung (E) und dem Empfänger (D), in deren Verlauf die wahlweise gespeicherten Informationen unter einem vorgegebenen Protokoll tatsächlich an den Empfänger (D) übertragen werden,
- und eine Operation zur Beendigung der Mitteilung (116) folgen.
10. Verfahren gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die rückgeschleiften Erkennungsprüfungen (112, 114) einer ersten und einer zweiten vorgegebenen Frequenz eine vorgegebene Zeitbegrenzung aufweisen, jenseits derer die Übertragungsoperation unterbrochen wird und zu einem vorgegebenen Wiederholungszeitpunkt wiederholt wird.
11. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende der Identifikation eines vorgegebenen Übertragungsprotokolls, das eine Übertragung von Informationen der besonderen Sendevorrichtung (E) an eine vorgegebene Einheit (R) der Informationsverarbeitungseinheiten (R&sub1;, ..., Rm) angibt, die im Rahmen des Übertragungsprotokolls übertragen en Informationen im Verlauf eines ersten Speicherungsschrittes (152) gespeichert werden und daß am Ende des ersten Speicherungsschrittes (152) die von der Informationsverarbeitungseinheit (R) an die besondere Sendevorrichtung (E) übertragenen Antwortinformationen im Verlauf eines zweiten Speicherungsschrittes (155) ebenfalls gespeichert werden, wobei die Gesamtheit der während der Kommunikation zwischen der besonderen Sendevorrichtung (E) und der Informationsverarbeitungseinheiten (R&sub1;, ..., RM) gespeicherten Informationen die selektiv gespeicherten Informationen darstellen.
12. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Informationen, die zwischen der besonderen Sendevorrichtung (E) und jeder der Informationsverarbeitungseinheiten (R&sub1;, ..., Rm) ausgetauscht werden, in einem asynchronen Modus mit einer vorgegebenen ersten Übertragungsgeschwindigkeit übertragen und aus Zeichen gebildet werden.
13. Verfahren gemäß den Ansprüchen 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß im Verlauf des ersten und des zweiten Speicherungsschrittes (152, 155) jedes der die ausgetauschten Informationen bildenden Zeichen während eines vorgegebenen Warteintervalls erwartet wird, jenseits dessen der erste oder der zweite Speicherungsschritt (152, 155) unterbrochen wird und mit einer neuen Protokoll-Identifikationsoperation (151) begonnen wird.
14. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 12 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Operationen (103) des Übertragens der selektiv gespeicherten Informationen an den Empfänger (D) im Modus einer asynchronen Übertragung mit einer vorgegebenen zweiten Übertragungsgeschwindigkeit ausgeführt werden.
15. System zum Ubertragen von kodierten Informationen auf einer einem Fernmeldenetz (7) zugehörigen Telefonleitung (2), mit einer mit der Telefonleitung (2) verbundenen besonderen Sendevorrichtung (E), die Eingangsmittel für kodierte Informationen, Verarbeitungsmittel der kodierten Informationen und Mittel zum vertragen der kodiert en Informationen auf der Telefonleitung (2) an mit dem Fernmeldenetz (7) verbundene Informationsverarbeitungseinheiten (R&sub1;, ..., Rm) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß es außerdem eine mit der Telefonleitung (2) verbundene Vorrichtung zur zurückgestellten selektiven Übertragung (1) umfasst, welche Vorrichtung umfasst:
- Mittel (3) zum systematischen Abhören, die mit der Telefonleitung (2) verbunden sind,
- Analyse- und Auswahlmittel (8), die mit den Abhörmitteln (3) verbunden sind, um unter den auf der Telefonleitung (2) übertragenen und von den Abhörmitteln (3) abgehörten Informationen diejenigen kodierten Informationen auszuwählen, die einem vorgegebenen Übertragungsprotokoll entsprechen,
- Speichermittel (4), die mit den Analyse- und Auswahlmitteln (8) verbunden sind, um die ausgewählten Informationen zu speichern,
- Übertragungsmittel (6), die mit den Speichermitteln (4) und der Telefonleitung (2) verbunden sind, um zu den vorgegebenen Zeitpunkten die vorher ausgewählten und gespeicherten kodierten Informationen an den Empfänger (D) zu übertragen.
16. System gemäß Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die kodierten Informationen in einem asynchronen Modus in Form von modulierten Analogsignalen auf der Telefonleitung (2) übertragen werden.
17. System gemäß Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Mitteln zum systematischen Abhören (3) erfaßten Informationen von mit den Abhörmitteln verbundenen Modulations-/Demodulationsmitteln (38) in asynchrone Digitalsignale umgewandelt werden und daß diese asynchronen Digitalsignale von einerseits mit den Modulations-/Demodulationsmitteln (38) und andererseits mit den Speichermitteln (4) verbundenen asynchronen Sende-/Empfangsmitteln (35) in Digitalsignale, die die Form von eine vorgegebene Anzahl von Bits enthaltenden Wörtern haben, umgewandelt werden.
18. System gemäß Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die asynchronen Sende-/Empfangsmittel (35) und die Modulations-/Demodulationsmittel (38) ebenfalls mit den Übertragungsmitteln (6) verbunden sind, um die selektiv gespeicherten Informationen umzuwandeln und zu modulieren, wenn diese an den vorgegebenen Empf änger (D) übertragen werden.
19. System gemäß Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur zurückgestellten selektiven Übertragung (1) außerdem Steuer- und Verarbeitungsmittel (30) wie etwa einen Mikroprozessor umfaßt, die über einen Bus (60) mit Strukturspeichermitteln (32) zum Speichern eines Mikroprogramms, mit den Speichermitteln (4) und mit den asynchronen Sende-/Empfangsmitteln (35) verbunden sind und die Analyse- und Auswahlmittel (8) enthalten, um einerseits sowohl die Mittel zum Abhören (3), zum Übertragen (6), zur Modulation/Demodulation (38) und zum asynchronen Senden/Empfangen (38) als auch den Strukturspeicher (32) und den Speicher (4) zu leiten und andererseits die von den asynchronen Sende-/Empfangsmitteln (38) in Form von Wörtern übertragenen Informationen zu analysieren, die vorgegebenen Übertragungsprotokolle zu identifizieren und die Speicheroperationen der Speichermittel (4) und die Übertragungsoperationen der selektiv gespeicherten Informationen zu den vorgegebenen Zeitpunkten an den Empfänger (D) zu steuern.
20. System gemaß Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur zurückgestellten selektiven Übertragung (1) außerdem Zeitgebermittel (34) umfaßt, die über den Bus (60) mit den Steuer- und Verarbeitungsmitteln (30) verbunden sind, um insbesondere in jedem Zeitpunkt das Datum, die Stunde und die Minute zu liefern.
21. System gemaß einem der Ansprüche 17 bis 20 , dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungsmittel (6) Mittel zum Erfassen (43) einer ersten vorgegebenen Frequenz und Wählmittel (40) zum Ausgeben einer den Empfänger (D) bezeichnenden Nummer auf die Telefonleitung umfassen und daß die Mittel zum systematischen Abhören (3) Erfassungsmittel (42) für eine vorgegebene zweite Frequenz zum Erkennen einer Bestätigung der Berücksichtigung der bezeichnenden Nummer und Erfassungsmittel für ein Klingelzeichen (44) zum Erfassen eines einen Anruf von außen angebenden Signals auf der Telefonleitung umfassen.
22. System gemäß Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur zurückgestellten ausgewählten Übertragung (1) außerdem einen die Telefonleitung (2) mit den Wählmitteln (40) und den Modulations-/Demodulationsmitteln (38) verbindenden Sendetransformator (71) aufweist, der am Ausgang an die Telefonleitung (2) eine Impedanz von 600 Ohm aufweist.
23. System gemäß Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur zurückgestellten ausgewählten Übertragung (1) außerdem einen die Telefonleitung (2) mit den Erfassungsmitteln (43) einer vorgegebenen ersten Frequenz, mit den Erfassungsmitteln (42) einer vorgegebenen zweiten Frequenz und mit den Modulations-/Demodulationsmitteln (38) verbindenden Empfangstransformator (70) umfaßt, der am Eingang an die Telefonleitung (2) eine Impedanz aufweist, die größer oder gleich 10 Kiloohm ist.
24. System gemäß Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Sendetransformator (71) und der Empfangstransformator (70) in Wirklichkeit einen einzigen Transformator bilden, der gleichzeitig das Senden und das Empfangen gewährleistet.
25. System gemäß den Ansprüchen 20 und 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur zurückgestellten selektiven Übertragung (1) außerdem Eingabe-/Ausgabemittel (36) umfaßt, die einerseits über den Bus (60) mit den Steuer- und Verarbeitungsmitteln (30) und andererseits mit den Erfassungsmitteln (43) einer vorgegebenen ersten Frequenz, mit den Erfassungsmitteln (42) einer vorgegebenen zweiten Frequenz, mit den Wählmitteln (40) und mit den Modulations-/Demodulationsmitteln (38) verbunden sind und an die Wählmittel der Nummer des Empfängers (D) entsprechende vorgegebene Impulszüge liefern, wobei die Erfassungsmittel (42, 43) an die Eingabe-/Ausgabemittel (36) Signale liefern, die die jeweilige Erfassung der ersten bzw. der zweiten vorgegebenen Frequenz angeben.
26. System einem der Ansprüche 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Modulations-/Demodulationsmittel (38) und dem Sendetransformator (71) einstellbare Verstärkungsmittel eingesetzt sind, um auf der Telefonleitung (2) einen im wesentlichen konstanten Signalpegel aufrechtzuerhalten.
27. System gemäß einem der Ansprüche 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuer- und Verarbeitungsmittel (30), die Speichermittel (4), die Strukturspeichermittel (32), die Zeitgebermittel (34), die asynchronen Sende-/Einpfangsmittel (35) und die Eingabe-/Ausgabemittel (36) integrierte Digitalschaltungen sind.
28. System gemäß Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Modulations-/Demodulationsmittel (38), die Wähimittel (40), die Erfassungsmittel (43) einer vorgegebenen ersten Frequenz, die Erfassungsmittel (42) einer vorgegebenen zweiten Frequenz und die Klingelzeichenerfassungsmittel (44) spezielle integrierte Schaltungen sind.
29. System gemäß Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur zurückgestellten selektiven Übertragung (1) außerdem Mittel zur Wechselstrom-/Gleichstrom-Umformung (145), die in den integrierten Schaltungen eine stabilisierte Versorgungsgleichspannung liefern, und Notstromversorgungsmittel (45), beispielsweise einen Kondensator mit sehr hoher Energiespeicherungsdichte, die mit den Umformungsmitteln (145) verbunden sind, um die in den Speichermitteln (4) gespeicherten Informationen und die von den Zeitgebermitteln (34) erzeugten Informationen im Falle einer Unterbrechung der Netzversorgung zu sichern, aufweist.
30. System gemäß einem der Ansprüche 15 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur zurückgestellten selektiven Übertragung (1) in einem verschlossenen und gekapselten Gehäuse (1a) enthalten ist und als Verbindungen nach außen besitzt:
- eine Verbindung (2d) mit der Telefonleitung (2),
- einen Eingang für die Netzversorgung (100).
31. System gemäß Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur zurückgestellten selektiven Übertragung (1) außerdem als weitere Verbindung nach außen eine temporäre digitale Verbindung (2c) aufweist, um die in den Speichermitteln (4) selektiv gespeicherten Informationen an die außerhalb der Vorrichtung befindlichen Mittel zum Abgreif en der Daten (200) übertragen zu können, wenn sich die Übertragung von den Übertragungsmitteln (6) über die Telefonleitung (2) als unmöglich erweist.
32. System gemäß einem der Ansprüche 15 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß die besondere Sendevorrichtung (D) ein Befehls-Endgerät (11, 14) und einen Telefonapparat (12), die mit der Telefonleitung (2) verbunden sind, aufweist.
33. System gemäß einem der Ansprüche 15 bis 32, dadurch gekennzeichnet, daß der Empfänger (D) ein Informationsverarbeitungszentrum ist.
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