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DE68917607T2 - Vorrichtung zum abrichten einer leitenden schleifscheibe. - Google Patents

Vorrichtung zum abrichten einer leitenden schleifscheibe.

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DE68917607T2
DE68917607T2 DE68917607T DE68917607T DE68917607T2 DE 68917607 T2 DE68917607 T2 DE 68917607T2 DE 68917607 T DE68917607 T DE 68917607T DE 68917607 T DE68917607 T DE 68917607T DE 68917607 T2 DE68917607 T2 DE 68917607T2
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DE
Germany
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axis
grinding wheel
grinding
dressing
work table
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Kazutoshi Nissei Plas Takayama
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Nissei Plastic Industrial Co Ltd
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Nissei Plastic Industrial Co Ltd
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    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B49/00Measuring or gauging equipment for controlling the feed movement of the grinding tool or work; Arrangements of indicating or measuring equipment, e.g. for indicating the start of the grinding operation
    • B24B49/18Measuring or gauging equipment for controlling the feed movement of the grinding tool or work; Arrangements of indicating or measuring equipment, e.g. for indicating the start of the grinding operation taking regard of the presence of dressing tools
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
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    • B24B53/001Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces involving the use of electric current

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding-Machine Dressing And Accessory Apparatuses (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Abrichten einer zum Schleifen oder Polieren von Metallteilen geeigneten Schleifscheibe.
  • HINTERGRUND
  • Beim Drehen einer Schleifscheibe zum Schleifen oder Polieren eines Werkstückes führt die Funktion der Schleifscheibe zu deren Verschleiß oder es treten Schleifspäne zwischen Körner des Schleifkörpers, der dadurch stumpf oder zugesetzt wird. Infolgedessen muß nach einer festgelegten Zeit das Schleifen unterbrochen und die Oberfläche mit einem als Abrichter bezeichneten Werkzeug bearbeitet werden, damit die Körner des Schleifkörpers von dessen Oberfläche vorstehen.
  • Diese Bearbeitung des Schleifkörpers wird im allgemeinen als Abrichten bezeichnet. Zum Abrichten einer Schleifscheibe zum Präzisionsschleifen wird ein Abrichtdiamant verwendet. In diesem Fall muß sorgfältig darauf geachtet werden, den Abrichter gegenüber der Schleifscheibe so anzuordnen, daß die Oberfläche der Schleifscheibe nicht zu stark abgearbeitet wird. Dafür ist Geschicklichkeit erforderlich.
  • Es ist auch bekannt, durch elektrische Entladungen abzurichten. In jedem Fall wird durch das Abrichten der Durchmesser der Schleifscheibe verringert, so daß die Nullpunktverschiebung der Schleifscheibe gegenüber dem Werkstück verändert werden muß.
  • Zum Verändern der Nullpunktverschiebung der Schleifscheibe nach dem Abrichten wird die Schleifscheibe willkürlich an die zu bearbeitende Fläche angefahren. Die Berührung zwischen der Schleifscheibe und der zu bearbeitenden Oberfläche wird durch die Wahrnehmung eines schwachen Anschlaggeräusches oder von beim Schleifen erzeugten Funken kontrolliert. Aus diesem Grunde wird zum Schleifen mehr Zeit benötigt als zum Spanen, Bohren usw. Die durch den Verschleiß der Oberfläche verursachte Abnahme des Durchmessers der Schleifscheibe ist nicht nennenswert. Man kann den Durchmesser nach dem Abrichten mit mechanischen oder elektrischen Einrichtungen messen. Es war bisher jedoch schwierig, auf Grund des Meßwertes die Schleifscheibe automatisch in eine neue Schleifposition zu bringen.
  • In der JP-B2-62-10780 ist eine Anordnung zum Abrichten eines leitfähigen Schleifkörpers nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 angegeben, in der die Formveränderung des scheibenförmigen Schleifkörpers gemessen und durch Elektroerosion beseitigt wird. Es wird jedoch nicht angegeben, wie die veränderte Breite des Schleifkörpers ermittelt wird, wenn der Schleifkörper in seine Schleifposition überführt wird. Insbesondere wird nicht angegeben, wie eine durch Abrichten bewirkte Abnahme des Durchmessers einer Schleifscheibe ermittelt werden kann.
  • DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
  • Durch die Erfindung werden die vorgenannten beim Schleifen mit einer Schleifscheibe auftretenden Probleme gelöst und soll es ermöglicht werden, das Schleifen und Polieren ähnlich wie andere Metallbearbeitungsvorgänge automatisch durchzuführen. Eine Aufgabe der Erfindung ist es, für eine Schleifvorrichtung eine Anordnung zu schaffen, mit der das Schleifen oder Polieren, das Abrichten einer Schleifscheibe und das Messen des Durchmessers einer Schleifscheibe nach dem Abrichten auf ein und demselben Arbeitstisch kontinuierlich durchgeführt werden können und auf Grund des Meßwertes die Nullpunktverschiebung der Schleifscheibe bestimmt wird.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, für eine Schleifvorrichtung eine Anordnung zu schaffen, die in einer Mehrzweck-Arbeitsmaschine verwendet werden kann, die zahlreiche Arbeitsfunktionen hat, z.B. Spanen nach Art einer Fräsmaschine, Bohren mit einem Spiralbohrer, Elektroerodieren, Schleifen mit kontinuierlichem elektrolytischem Abrichten, usw.
  • Zur Lösung der vorgenannten Aufgaben schafft die Erfindung für das Abrichten einer leitfähigen Schleifscheibe eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Somit wird eine Schleifvorrichtung geschaffen, die eine Einrichtung zum Bewegen eines Arbeitstisches auf einem Maschinenbett in der Richtung der X-Achse und in der Richtung der Y-Achse aufweist, ferner eine antreibbare Spindel, die über dem Arbeitstisch vertikalbewegbar angeordnet ist, und eine am äußersten Ende der Spindel montierte Schleifscheibe. Auf der oberen Fläche des Arbeitstisches sind ein leitfähiger Abrichter und ein Bezugsmeßelement vorgesehen, deren Wirkflächen zu der X-Achse oder der Y-Achse des Arbeitstisches parallel sind.
  • Die X-Achse und die Y-Achse des Arbeitstisches werden mit einem Bezugsglied für die X-Achse und einem Bezugsglied für die Y-Achse festgelegt, die auf der oberen Fläche des Arbeitstisches rechtwinklig zueinander angeordnet sind. Der leitfähige Abrichter und das Bezugsmeßelement sind auf der oberen Fläche des Bezugselements für die Y-Achse so angeordnet, dar Wirkflächen derselben zu der X-Achse oder der Y-Achse parallel sind.
  • Der Abrichter und das Bezugsmeßelement werden von je einem oder einem einzigen elektrisch leitfähigen Metallblock gebildet.
  • Das Werkstück wird an das Bezugselement für die X-Achse und das Bezugselement für die Y-Achse angestellt. Der Arbeitstisch bildet den Boden eines Flüssigkeitsgefäßes. Das Schleifen des Werkstückes und das Abrichten der Schleifscheibe werden innerhalb der in dem Flüssigkeitsgefäß befindlichen Arbeitsflüssigkeit durchgeführt.
  • Das Abrichten der Schleifscheibe kann durch elektrische Entladungen erfolgen. Für das Schleifen, das Messen und das Abrichten der Schleifscheibe usw. wird ein Schnittpunkt zwischen der X-Achse und der Y-Achse auf dem Arbeitstisch als Bezugspunkt verwendet. Zum Bewegen der Schleifscheibe wird durch einen Antriebsmechanismus der Arbeitstisch bewegt.
  • Gemäß der Erfindung können daher das Schleifen und das Abrichten, das Berechnen eines sich beim Abrichten ändernden Durchmessers der Schleifscheibe, das durchmesserabhängige Verändern der Nullpunktverschiebung der Schleifscheibe usw. auf ein und demselben Arbeitstisch als kontinuierliche Schritte unter NC-Steuerung durchgeführt werden. Somit kann jetzt das Schleifen einschließlich des Abrichtens einer Schleifscheibe automatisch durchgeführt werden, was bisher nicht möglich war.
  • Gemäß der Erfindung können ferner auf dem Maschinenbett einer Mehrzweck-Arbeitsmaschine Metallbearbeitungsvorgänge durchgeführt werden, z.B. ein Spanen, Elektroerodieren und elektrolytisches Schleifen, wie sie bisher schon unter NC-Steuerung durchgeführt worden sind, so daß eine einen Schleifvorgang umfassende Folge von Metallbearbeitungsvorgängen rationell durchgeführt werden kann. Insbesondere bei der Herstellung von Formen bzw. Werkzeugen ist es ein Vorteil, daß alle Arbeiten mit einer einzigen Maschine automatisch durchgeführt werden können.
  • Nachstehend wird die Erfindung anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform eines Maschinenbetts für eine erfindungsgemäße Schleifvorrichtung dargestellt.
  • Figur 1 zeigt in einer schematischen Vorderansicht wesentliche Teile einer Schleifvorrichtung mit einem im Längsschnitt dargestellten Maschinenbett.
  • Figur 2 zeigt das Maschinenbett in Draufsicht.
  • Figur 3 ist ein Ablaufdiagramm für Schleif- und Abrichtvorgangsfolgen.
  • Figur 4 erläutert die Positionen einer Schleifscheibe während einer Schleifvorgangsfolge.
  • Figur 5 erläutert die Positionen einer Schleifscheibe während einer Abrichtvorgangsfolge.
  • Figur 6 zeigt schaubildich eine andere Ausführungsform eines Abrichters und eines Bezugsblockes.
  • Figur 7 zeigt schaubildlich eine Mehrzweck-Arbeitsmaschine, auf die die Erfindung angewendet werden kann.
  • BEVORZUGTE AUSFÜHRUNGSFORM DER ERFINDUNG
  • In den Figuren ist mit 1 ein auf einem Maschinenbett 2 montierter Antriebmechanismus bezeichnet, in dem übereinander zwei zueinander rechtwinklige Vorschubmechanismen kombiniert sind, von denen jeder ein Paar von auf einer rechteckigen Platte 3 vorgesehenen Führungsschienen 4 und zwischen den Führungsschienen eine Kugelrollspindel aufweist, die von einem Servomotor 6 gedreht wird, der mit einem Positionsgeber 5 versehen ist.
  • Eine Grundplatte 8 und die Platte 3 des oberen Vorschubmechanismus sind in der oberen Führungsschiene 4 bzw. der unteren Führungsschiene 4 des Antriebsmechanismus 1 beweglich gelagert. Die Kugelrollspindeln 7 sind in Spindelaufnahmen 3a und 8a geschraubt, die von der unteren Fläche vorstehen.
  • Wenn in einem derartigen Abtriebsmechanismus 1 der Servomotor 6 des unteren Vorschubmechanismus läuft, werden die Grundplatte 8 und der obere Vorschubmechanismus in einer Horizontalebene des Maschinenbetts 2 in einer seitlichen Richtung (die nachstehend als die Richtung der X-Achse bezeichnet wird), bewegt und wird ferner die Grundplatte 8 von dem oberen Vorschubmechanismus in einer Längsrichtung bewegt (die nachstehend als die Richtung der Y-Achse bezeichnet wird).
  • Die einem Arbeitstisch 9 durch jeden Servomotor 6 erteilte Stellung, im wesentlichen eine Stellung einer Schleifscheibe 17 auf dem Arbeitstisch, wird mit dem an dem Servomotor 6 vorgesehenen Stellungsgeber 5 erfaßt. Auf Grund der so erfaßten Stellung wird der Servomotor 6 gesteuert.
  • Der auf der Grundplatte 8 befestigte Arbeitstisch 9 ist rechteckig und bildet den Boden eines Flüssigkeitsgefäßes 10. Auf der Platte sind ein Bezguselement 11 für die X-Achse und ein Bezugselement 12 für die Y-Achse rechtwinklig zueinander angeordnet.
  • Auf der oberen Fläche des Bezugselements 12 für die Y-Achse sind ein Abrichter 13 und ein Bezugselement 14 derart längs einer Geraden fluchtend angeordnet, daß Wirkflächen derselben zu der Y-Achse parallel sind. Diese Teile bestehen aus je einem Block in Form eines rechteckigen Parallelepipeds aus einem metallischen Werkstoff von ausgezeichneter elektrischer Leitfähigkeit, wie Kupfer. Dem Abrichter 13 wird Gleichstrom zugeführt. Über dem Abrichter 13 ist eine schräg abwärtsgerichtete Düse 15 zur Abgabe einer Flüssigkeit zum Elektroerodieren angeordnet, so daß beim Abrichten eine elektrolytische Flüssigkeit zugeführt werden kann.
  • Mit 16 ist ein in der Draufsicht quadratisches Werkstück bezeichnet, das in einem oberen mittleren Teil einen quadratischen Kern 16a besitzt, dessen Seitenfläche geschliffen werden soll. Dieses Werkstück 16 ist derart auf den Arbeitstisch gespannt, daß seine Seitenfläche an das Bezugselement 11 für die X-Achse und das Bezugselement 12 für die Y-Achse angestellt ist. Von dem Antriebsmechanismus 1 wird das Werkstück mit dem Arbeitstisch 9 in der Richtung der X-Achse oder in der Richtung der Y-Achse oder der Richtung einer Resultierenden horizontal bewegt.
  • Mit 17 ist eine Schleifscheibe bezeichnet, die aus einem leitfähigen Schleifkörper besteht, z.B. aus einem geraden CBN-Schleifkörper aus gußeisengebundenem Fasermaterial, einem topfförmigen CBN-Schleifkörper aus gußeisengebundenem Fasermaterial, usw. Die Schleifscheibe 17 ist über dem Arbeitstisch mit einem Spannfutter 19 auf einer Spindel 18 montiert.
  • Die Spindel 18 ist mit einer Abtriebswelle eines Motors verbunden, der mit einer nicht gezeigten Hubeinrichtung versehen ist, und bewegt sich mit der an ihrem unteren Ende aufgespannten Schleifscheibe 17 auf- und abwärts. Beim Abrichten kann der Spindel 18 ein positiver Gleichstrom zugeführt werden.
  • Eine derartige Schleifvorrichtung ist mit einer NC- Steuereinheit versehen, in die vorher ermittelte Daten eingegeben werden, die das Ablesen der Position des Mittelpunktes der Schleifscheibe 17 über dem Arbeitstisch, der Positionen von verschiedenen auf dem Arbeitstisch vorgesehenen Elementen und des Werkstuckes 16 oder einer Position der Wirkfläche der Schleifscheibe ermöglichen, wenn sich der Schnittpunkt (siehe Figur 2) zwischen der X-Achse und der Y-Achse- als Arbeitsbezugspunkt auf dem Arbeitstisch an einer geeigneten Stelle befindet. Das durch Drehen der Schleifscheibe bewirkte Schleifen, das Abrichten, das Messen des Durchmessers usw. werden auf Grund der genannten Daten oder unter Kombination derselben automatisch nacheinander durchgeführt.
  • Es sei darauf hingewiesen, daß in dieser Vorrichtung die Nullpunktverschiebung und das Positionieren erfolgen, indem durch den oberen und den unteren Servomotor 6 die Spindeln 7 gedreht werden und dadurch der Arbeitstisch 9 bewegt wird. Dabei wird die Schleifscheibe 17 selbst nicht verschoben, sondern bleibt sie stets an einer Stelle. Um die Erläuterung zu erleichtern, wird aber auch von einer "Bewegung der Schleifscheibe" gesprochen.
  • Figur 3 ist ein Ablaufdiagramm zur Erläuterung der Schleif- und Abrichtvorgangsfolgen, die auf dem erfindungsgemäßen Maschinenbett durchgeführt werden können. In den Figuren 4 und 5 sind die im Ablaufdiagramm angegebenen Positionen der Schleifscheibe 17 längs der X- bzw. Y-Achse dargestellt.
  • Nachstehend wird anhand dieser Figuren das vorerwähnte Ablaufdiagramm erläutert.
  • Schleifenvorgangsfolge (siehe Figur 4)
  • G1 "Messen des Werkstückes": Das Messen wird nach dem Eingeben der Form des Werkstückes vorgenommen.
  • G2 "Bewegen zum Maschinen-Nullpunkt": Nach der Eingabe des Meßwerts wird die Schleifscheibe 17 an den Maschinen- Nullpunkt (Arbeitsbezugspunkt) 0 bewegt.
  • G3 "Bewegen des Schleifkörpers in eine Meßbezugsstellung": Die Schleifscheibe 17 wird von dem Arbeitsbezugspunkt 0 in die Stellung X&sub2;, Y&sub1; bewegt.
  • G4 "Anfahren an das Bezugselement": Der Arbeitstisch 9 wird in der Richtung der X-Achse bewegt, bis die Oberfläche der Schleifscheibe 17 das Bezugsmeßelement 14 berührt. Vorher wird ein schwacher Strom zum Fließen zwischen dem Bezugsmeßelement 14 und der Schleifscheibe 17 veranlaßt.
  • G5 "Berührungskontrolle": Die Berührung wird dadurch bestätigt, daß ein Strom fließt. Wenn kein Strom fließt, wird angenommen, daß die Berührung nicht genügt, und wird der Arbeitstisch 9 weiter in der Richtung der X-Achse bewegt.
  • G6 "Erfassen der Position des Mittelpunkts der Schleifscheibe": Es werden die Werte für xt und Y&sub1; abgelesen.
  • G7 "Berechnen des Durchmessers D der Schleifscheibe": Der Meßwert X&sub1; für die Position der Oberfläche des Bezugselements 14 wird von dem Meßwert für die Position xt subtrahiert, und das Ergebnis wird verdoppelt (xt - X&sub1;) . 2 = D.
  • G8 "Nullpunktverschiebung": Die Nullpunktverschiebung der Schleifscheibe 17 (für D/2) relativ zu der zu schleifenden Oberfläche des Kerns 16a wird auf Grund des berechneten Durchmessers elektrisch berechnet. Der Arbeitstisch 9 wird in den Richtungen der X-Achse und der Y-Achse bewegt. Die Spindel 18 wird abwärtsbewegt, und die Schleifscheibe wird zur Nullpunktverschiebung in die Stellung X&sub3;, y&sub4; bewegt.
  • G9 "Schleifen": Das Flüssigkeitsgefäß wird mit einer Arbeitsflüssigkeit gefüllt, die aus einem Mineralöl besteht, dessen Hauptkomponente wenigstens teilweise aus einem Paraffinkohlenwasserstoff besteht. Die Schleifscheibe wird mittels der Spindel 18 mit hoher Drehzahl ( 8: 10 000 U/min) gedreht, während der Arbeitstisch 9 in der Richtung der X-Achse bewegt und in der Arbeitsflüssigkeit geschliffen wird. Dabei bewegt der Arbeitstisch 9 die Schleifscheibe 17 in die Stellung x&sub4;, wobei ein Abtrag g vorgegeben wird.
  • G10 "Vorgegebene Zeit ist abgelaufen": Nach dem Ablauf einer vorherbestimmten Schleifzeit wird festgestellt, ob ein Abrichten erforderlich ist.
  • G11 "Sofortiges Unterbrechen des Schleifens": Auf Grund der Feststellung, daß ein Abrichten notwendig ist, wird das Schleifen sofort unterbrochen.
  • Abrichtvorgangsfolge (siehe Figur 5).
  • D1 "In Abrichtbezugsstellung bewegen": Durch Bewegen des Arbeitstisches 9 in den Richtungen der X-Achse und der Y-Achse wird die Schleifscheibe 17 in die Stellung X&sub2;, y&sub3; bewegt.
  • D2 "Anfahren an den Abrichter": Durch Bewegen des Arbeitstisches 9 in der Richtung der X-Achse wird die Schleifscheibe 17 an den Abrichter 13 angefahren, durch den ein schwacher Strom fließt.
  • D3 "Berührungskontrolle": Zur Kontrolle der Berührung zwischen der Schleifscheibe 17 und dem Abrichter 13 wird festgestellt, ob ein Strom flieht.
  • D4 "Erfassen der Position des Mittelpunkts der Schleifscheibe": Es werden die Meßwerte für xt' und y&sub3;' abgelesen.
  • D5 "Bewegen in die Ausgangsstellung für das Abrichten": Da zum Abrichten mit einem Elektrolyten eine Entladungsstrecke erforderlich ist, wird die Schleifscheibe 17 in eine Stellung (xt' + d,y&sub3;) bewegt, bei der eine vorgegebene Entladungsstrecke d berücksichtigt ist.
  • D6 "Mit dem Abrichten beginnen": Es wird ein starker Strom veranlaßt, zwischen der Spindel 16 und dem Abrichter 13 zu fließen, und die Schleifscheibe wird mit hoher Drehzahl gedreht und dabei durch das Bewegen des Arbeitstisches 9 in der Richtung der Y-Achse längs des Abrichters 13 bewegt. Dabei wird durch Elektroerosion ein Abrichten bewirkt.
  • D7 "Abrichten beenden": Nach dem Ablauf einer festgelegten Zeit wird die Spindel 18 angehalten und der Stromfluß unterbrochen.
  • D8 "Bewegen des Schleifkörpers in die Bezugsmeßstellung": Die Schleifscheibe 17 wird in die Bezugsstellung X&sub2;, y&sub1; bewegt.
  • D9 "Anfahren an das Bezugsmeßstellung": Durch Bewegen des Arbeitstisches 9 in der Richtung der X-Achse wird die Oberfläche der Schleifscheibe 17 an das Bezugsmeßelement 14 angestellt. Vorher wird ein schwacher Strom veranlaßt, in das Bezugsmeßelement 14 zu fließen.
  • D10 "Berührungskontrolle": Zur Kontrolle der Berührung wird festgestellt, ob ein Strom flieht. Wenn kein Strom fließt, wird angenommen, daß die Berührung nicht genügt, und wird der Arbeitstisch 9 weiter in der Richtung der X-Achse bewegt.
  • Erneute Schleifvorgangsfolge
  • RG 1 "Erfassen der Position des Mittelpunkts der Schleifscheibe": Es werden die Meßwerte für xn und y&sub1; abgelesen.
  • RG 2 "Berechnen des Durchmessers D der Schleifscheibe": Der Meßwert x&sub1; für die Position der Oberfläche des Bezugselements 14 wird von dem Meßwert für die Position xt subtrahiert, und das Ergebnis wird verdoppelt (xt - X&sub1;) . 2 = D'.
  • RG 3 "Veränderung der Nullpunktverschiebung": Da durch das Abrichten der Durchmesser der Schleifscheibe verändert worden ist, wird die Nullpunktverschiebung um die Differenz D/2 - D'/2 verändert und die Schleifscheibe in die Stellung X&sub3;, Y&sub4;' bewegt.
  • RG 4 "Wiederbeginn des Schleifens": Das Schleifen beginnt.
  • RG 5 "Vorgegebene Zeit ist abgelaufen": Es wird festgestellt, ob ein Abrichten notwendig ist. In diesem Fall geht das Programm auf den Schritt D1 der Abrichtvorgangsfolge über.
  • RG 5 "Schleifen beendigen": Die Schleifscheibe 17 wird zusammen mit der Spindel 18 aufwärtsbewegt und in ihre Ausgangsstellung zurückgestellt. Dann ist die Vorrichtung für die nächste Schleifvorgangsfolge bereit.
  • In der vorstehend beschriebenen Ausführungsform sind der Abrichter 13 und das Bezugselement 14 zum Abrichten auf einer Geraden angeordnet. Man kann diese beiden Teile aber auch in Form eines T anordnen und in einem einzigen Block vereinigen. Wenn in diesem Fall an der Berührungsfläche eine Schulter vorgesehen ist, wie dies in der Figur 6 gezeigt ist, so daß die Abrichtfläche 13a sich außerhalb der Bezugsfläche 14a befindet, kann die Schleifscheibe 17 durch Elektroerosion abgerichtet werden, ohne daß sie durch die Bezugsfläche beeinflußt wird.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung kann in einer Mehrzweck-Arbeitsmaschine verwendet werden, in der durch Bewegen des Arbeitstisches 9 mehrere Metallbearbeitungsvorgänge durchgeführt werden können.
  • In der Figur 7 ist eine früher von dem vorliegenden Erfinder entwickelte Mehrzweck-Arbeitsmaschine dargestellt (Einzelheiten gehen aus der WO-A-89/03745 hervor). Auf dem Maschinenbett 21 ist ein Arbeitstisch 22 vorgesehen, der in der Richtung der X-Achse und der Richtung der Y-Achse bewegbar ist. In ein auf dem Arbeitstisch vorgesehenen Flüssigkeitsgefäß 23 wird ein Werkstück 24 eingesetzt. Infolgedessen kann durch Austausch von Werkzeugen ein Spanen, Elektroerodieren, elektrolytisches Schleifen usw. durchgeführt werden.
  • Wenn die erfindungsgemäße Anordnung auf dem Arbeitstisch 22 vorgesehen ist, kann die Mehrzweck-Arbeitsmaschine ohne weiteres zum Schleifen gemäß des vorstehend erläuterten Ablaufdiagramms verwendet werden.
  • In der Figur ist mit 25 ein Spiralbohrer, mit 26 eine Meßsonde, mit 27 eine Entladungselektrode, mit 28 ein Schleifkörper zum Schleifen, mit 28 ein Magazin für ein Werkzeug 29 und mit 30 ein automatischer Wechsler bezeichnet.
  • INDUSTRIELLE ANWENDBARKEIT
  • Vorstehend wurde bereits darauf hingewiesen, daß in der erfindungsgemäßen Anordnung ein auf den Arbeitstisch gespanntes Werkstück geschliffen und durch Bewegen des Arbeitstisches in der Richtung der X-Achse und der Richtung der Y-Achse eine Schleifscheibe bewegt werden kann und daß nach einem Abrichten unter Verwendung der X-Achse und der Y-Achse als Bezugsrichtungen und einem Bestimmen von Meßwerten der Schleifscheibe die Nullpunktverschiebung automatisch verändert werden kann. Infolgedessen braucht die Nullpunktverschiebung der Schleifscheibe nicht von Hand vorgenommen zu werden.
  • Während die Automatisierung des Schleifens, einschließlich des Abrichtens, bisher schwierig war, wird sie jetzt möglich. Ferner wird infolge der Automatisierung des elektroerosiven Schleifens der Arbeitswirkungsgrad der Mehrzweck-Arbeitsmaschine beträchtlich erhöht. Dieser Vorteil ist in der Industrie besonders wichtig. Ferner wird auch die Wirtschaftlichkeit erhöht. Infolgedessen wird die Vorrichtung vom Fachmann häufig verwendet.

Claims (6)

1. Anordnung zum Abrichten einer leitfähigen Schleifscheibe (17)
mit einer leitfähigen Schleifscheibe (17), die auf einer antreibbaren Welle (18) montiert ist, die vertikalbewegbar oberhalb eines Tisches (9) auf einem Maschinenbett (7) angeordnet ist, wobei der Tisch (9) in der Richtung einer X-Achse und in der Richtung einer Y-Achse bewegbar ist und auf seiner oberen Fläche ein leitfähiges Abrichtelement (13) trägt, das Wirkflächen aufweist, die zu der X-Achse oder der Y-Achse des Tisches (9) parallel sind,
dadurch gekennzeichnet, daß für die Steuerung des Durchmessers der Schleifscheibe (18) auf der oberen Fläche des Arbeitstisches (9) ferner ein Bezugsmeßelement (14) derart vorgesehen ist, daß Wirkflächen des Abrichtelements (13) und des Bezugsmeßelements (14) zu der X-Achse oder der Y-Achse des Arbeitstisches (9) parallel sind, daß die Welle, auf der die Schleifscheibe (17) montiert ist, eine vertikale Spindel (18) der Schleifmaschine ist und daß die Schleifscheibe (17) am äußersten Ende dieser Spindel (18) montiert ist.
2. Anordnung nach Anspurch 1 für eine Schleifvorrichtung, in der die X-Achse und die Y-Achse des Arbeitstisches (9) von einem Bezugselement (11) für die X-Achse und einem Bezugselement (12) für die Y-Achse bestimmt werden, die rechtwinklig zueinander auf der oberen Fläche des Arbeitstisches (9) vorgesehen sind, und daß das leitfähige Abrichtelement (13) und das Bezugsmeßelement (14) auf der oberen Fläche des Bezugselements (11) für die Y-Achse so angeordnet sind, daß Wirkflächen derselben zu der X-Achse oder der Y- Achse parallel sind.
3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2 für eine Schleifvorrichtung, in der das Abrichtelement (13) und das Bezugsmeßelement (14) aus elektrisch leitfähigen Metallblöcken bestehen.
4. Anordnung nach Anspruch 1 und 2 für eine Schleifvorrichtung, in der das Abrichtelement (13) und das Bezugsmeßelement (14) von einem einzigen elektrisch leitfähigen Metallblock gebildet werden.
5. Anordnung nach Anspruch 1 und 2 für eine Schleifvorrichtung, in der der Arbeitstisch (9) ein Bodenteil eines Flüssigkeitsgefäßes (23) ist, so daß Entladungsschleif- und -abrichtarbeiten in der Arbeitsflüssigkeit durchgeführt werden können.
6. Anordnung nach Anspruch 1 und 2 für eine Schleifvorrichtung, die auf einem Maschinenbett einer Mehrzweck-Arbeitsmaschine vorgesehen ist.
DE68917607T 1989-12-28 1989-12-28 Vorrichtung zum abrichten einer leitenden schleifscheibe. Expired - Fee Related DE68917607T2 (de)

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