DE68916602T2 - Vorrichtung zur Steuerung der Bewegung der Schusseintragsgreifer im Fach von schützenlosen Webmaschinen. - Google Patents
Vorrichtung zur Steuerung der Bewegung der Schusseintragsgreifer im Fach von schützenlosen Webmaschinen.Info
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft Mittel zum Führen der Hin- und Her-Bewegung eines Paares von Schußfadengreifern im Inneren des Faches von Webmaschinen mit einer kontinuierlichen Schußfadenzufuhr von der Art, die zwei Steuergurte aufweist, die in einer im wesentlichen horizontalen Ebene aufgrund der Wirkung von zwei Zahnrädern mit einer Hin- und Her-Bewegung beweglich sind, und mit einer Mehrzahl von Elementen zum Führen der Gurte, die auf dem zu der Weblade weisenden Blatt ausgerichtet und senkrecht zu diesen positioniert sind.
- Es ist bekannt, daß bei den modernen schützenlosen Webmaschinen von der oben genannten Art das Problem einer effektiven Führung der Schußfadengreifer noch derart zu lösen ist, daß sichergestellt ist, daß die Hin- und Her-Bewegungen der Greifer als auch ihre Bewegung in Bezug auf die Weblade und das Blatt richtig sind, und gleichzeitig eine weitestmöglichen Begrenzung der Abnutzung der Greifer, der Gurte und der anderen Elemente, die mit deren Bewegung eingeschlossen sind und die Begrenzung der Belastungen der Kettfäden, durch die das Ergreifen des Schußfadens ausgeführt wird, bewirkt.
- Dieses Problem wurde häufig durch eine Vielzahl von Entwicklern bearbeitet, die unterschiedliche Lösungen vorgeschlagen haben. Eine zur Nennung geeignete Lösung ist die nach der GB-A-257363, die eine Kupplung von Führungselementen vorsieht, die in Eingriff mit den vertikalen Seiten der Gurte sind. Diese Führungselemente sind jedoch kontinuierlich, so daß ein ununterbrochener Kontakt mit den Gurten bei hohen Geschwindigkeiten der Gurte nicht möglich ist. In jedem Fall sind die Führungselemente bei der GB-A-257363 nicht positioniert, um den Gurt in das Fach zu führen, und können dies nicht sein.
- Das Problem wurde auch von dem Anmelder erkannt, der über die Zeit einige interessante Lösungen erarbeitet hat, unter denen diejenigen nach der EP-B1-137376, EP- B1-204274 und insbesondere nach der EP-B1-275479 zu erwähnen sind.
- Die vorliegende Erfindung soll die verbleibenden Nachteile dieser Lösungen überwinden und eine verbesserte und befriedigendere Lösung schaffen, die vor allem geeignet ist, die Probleme zu lösen, die die Belastungen, die auf die Kettfäden ausgeübt werden, die Ansammlungen im Inneren des Fachs und die effiziente und zuverlässige Führung der Greifer betreffen, ohne sich negativ auf die anderen Parameter auszuwirken, die mit der wesentlichen Funktion des Ergreifens des Schußfadens im Inneren des Faches von Greiferwebmaschinen verbunden sind.
- Zu diesem Zweck schafft die vorliegende Erfindung Mittel zum Führen der Bewegung eines Paares von Schußfadengreifern im Inneren des Fachs von schützenlosen Webmaschinen - von der Art mit zwei Steuergurten, die in einer im wesentlichen horizontalen Richtung beweglich sind aufgrund der Wirkung von zwei Zahnrädern mit einer Hin- und Her-Bewegung und einer Mehrzahl von Gurtführungselementen, wobei die Gurtführungselemente in dem Fach ausgerichtet sind auf dem zu der Weblade weisenden Blatt und senkrecht zu diesem positioniert sind - dadurch gekennzeichnet, daß die Gurte einen im wesentlichen rechteckigen Abschnitt haben und mit einer geformten Ausnehmung auf jeder vertikalen Seite versehen sind, und dadurch, daß die Führungselemente einander gegenüberliegend und einem Abstand voneinander angeordnet sind und nach innen weisende gezahnte Abschnitte aufweisen, die wie die Ausnehmungen geformt sind, um diese die Seite des Gurtes einzubringen.
- Die Ausnehmungen und die Vorsprünge sind vorzugsweise keilförmig, wobei die Spitzen der Keile mehr oder weniger auf der Mitte des Gurtes liegen.
- Die Gurte sind weiter vorzugsweise breiter und in dem und nahe dem Bereich, wo die Greifer damit befestigt sind dicker, wodurch die Ausnehmungen in den Bereichen tiefer sind, um so ein zuverlässigeres und effizienteres Zusammenwirken der getarnten Abschnitte der Führungselemente in den Ausnehmungen zu bewirken.
- Die Erfindung wird jetzt in weiteren Einzelheiten unter Bezugnahme auf ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel, das in den beiliegenden Zeichnungen wiedergegeben ist, erläutert. Dabei zeigt:
- Fig. 1 eine Draufsicht auf ein System zum Führen der Bewegung der Schußfadengreifer nach der Erfindung;
- Fig. 2 und 3 zwei Seitenansichten, die zwei Paare von Führungselementen für einen (im Querschnitt gezeigten) Greifergurt nach der Erfindung wiedergeben, wobei der Streifen von den Elementen in Übereinstimmung mit seinem den Greifer (Fig. 2) tragenden Bereich ergriffen wird, und, in Übereinstimmung seines Bereich weit weg von dem Greifer (Fig. 3); und
- Fig. 4 und 5 wie der Gurt und seine Führungselemente sich bezüglich der Kettfäden der Webmaschine verhalten und zeigen den weiten Bereich, der für die Bewegung der Greifer im Inneren des Fachs verfügbar ist.
- Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen kann in Fig. 1 erkannt werden, wie die Bewegung der Greifer G im Inneren des Webfachs einer Webmaschine - bei der das Blatt C und das Gewebe T, wie gezeigt ausgebildet sind - durch eine Mehrzahl von gegenüberliegenden und versetzten Führungselementen geführt werden, die den Greifergurt 2 an seinen Seiten ergreifen.
- Die Führungselemente 1 sind, wie in den Fig. 2 und 3 gezeigt, erfindungsgemäß gekennzeichnet durch zahnartige Vorsprünge 3, die den Streifen 2 in Ausnehmungen mit einer komplementären Form ergreifen, die an dessen Seiten ausgebildet sind, wobei der Streifen in einer geeigneten Dicke ausbildet ist. Die Form der zahnartigen Vorsprünge 3 und die der entsprechenden Ausnehmungen in den Seiten des Gurtes sind vorzugsweise keilförmig mit einem dreieckigen Querschnitt, wie dies deutlich dargestellt ist.
- Aus den Fig. 1 und 3 ergibt sich unmittelbar, daß der Gurt 2 vorzugsweise in Übereinstimmung seines Endbereichs dicker und breiter ist, wo der Greifer P darauf befestigt ist und nahe dem Bereich (Fig. 1 und 2), der sanft gekrümmt ist, zu dem gesamten des restlichen Teiles des Gurtes einen konstanten Abschnitt hat und dünner und enger ist (Fig. 1 und 3). Um einen solchen Streifen 2 mit den Führungselementen führen zu können, sollten die Ausnehmungen, die in den Seiten des Gurtes natürlich entsprechend des dickeren und weiteren Bereichs viel größer und tiefer als in dem verbleibenden Hauptteil des Gurtes sein, um so dazu in der Lage zu sein, einen weitaus größeren Abschnitt der keilförmigen zahnartigen Vorsprünge 3 der Elemente 1 aufzunehmen als diejenigen, die von dem engeren und dünneren Bereich des Gurtes aufgenommen werden. Bei der Verwendung wird der Gurt 2 aufgrund seines genauen und effizienten Eingriffs der keilförmigen zahnartigen Vorsprünge 3 der Elemente in die entsprechenden Ausnehmungen der Seiten des Gurtes über die Länge des Gurtes gut von den Führungselementen 1 geführt. Insbesondere wird der Eingriff wegen der vergrößerten Breite und Dicke des Bereiches erhöht und verbessert in Übereinstimmung mit den Bereichen des Gurtes, in denen der Schußfadengreifer befestigt ist und in dem Bereich unmittelbar dazu benachbart. Die sich daraus ergebende größere Erstreckung der zusammenwirkenden und führenden Flächen zwischen den Zähnen 3 des Elements 1 und der erweiterten Seitenausnehmungen des Gurtes 2.
- Die verbesserte Führungswirkung wird durch ein ausgezeichnetes Verhalten der Mittel entsprechend der Erfindung begleitet, was die auf die Kettfäden ausgeübten Spannungen betrifft.
- Tatsächlich kann, wie in Fig. 4 gut erkennbar ist, dann, wenn ein Kettfaden f von einem Gestänge M der Schäfte angehoben oder abgesenkt wird, dieser den Gurt 2 gleitbar auf dem Führungselement 1 ergreifen - aufgrund des im wesentlichen rechteckigen Abschnitts des Gurtes 2 und dem besonderen Zusammenwirken zwischen den Führungselementen 1 und dem Gurt 2, der durch den Eingriff der zahnartigen Vorsprünge 3 der Elemente in die Seitenausnehmung des Gurtes erreicht wird - der Faden f kann sich auf keine Weise selbst zwischen den Gurt und dem keilförmigen Zahn setzen, da in beiden Fällen der Rand des Gurtes den Faden gut beabstandet von den Endberührungsbereichen der beiden gegeneinander gleitenden Teilen hält, in die er eingefangen werden könnte (bei üblichen Lösungen wird dieser tatsächlich häufig gefangen und verdreht oder zerstört).
- Andererseits tritt, wie ebensogut aus Fig. 5 erkennbar ist, dann, wenn die Führungselemente 1 sich in Richtung auf das untere Kettgewebe bewegt, aufgrund der Bewegung des Webfachs, an das es befestigt ist, das typische Phänomen des Einfangens von Kettfäden in den Führungszahn nicht auf, das häufig zu einem Bruch und noch häufiger zu einer Zerstörung der Fäden in üblichen Webmaschinen führt. Tatsächlich wird der Faden, der von dem stark geneigten unteren Abschnitt des keilförmigen Zahnes 3 des Führungselementes 1 nach der Erfindung ergriffen wird, leicht und unproblematisch auf der Seite des Zahnes nach oben gleiten, statt gefangen zu bleiben und erheblich nach unten belastet zu werden, wie es bei üblichen Führungselementen geschieht, die - wie bekannt - in der Form von hakenartigen Vorsprüngen ausgebildet sind, deren untere Seite nicht geneigt sind, sondern im wesentlichen horizontal verlaufen.
- Die Mittel zum Führen der Bewegung der Schußfadengreifer in Webmaschinen nach der Erfindung verwirklichen so - sehr effiziert - die doppelte Aufgabe des Erhaltens einer zuverlässigen und genauen Führungswirkung und des Verhinderns jeder problematischen Belastungen der Fäden der beiden Kettfadengewebe.
Claims (3)
1. Mittel zur Führung der Bewegung eines Paares
von Schußfadengreifern in das Innere des Fachs von
schützenlosen Webmaschen - von der Art mit zwei
Steuerriemen (2), die in einer im wesentlichen horizontalen
Ebene aufgrund der Wirkung von zwei Zahnrädern mit
einer Hin- und Herbewegung beweglich sind, und einer
Mehrzahl von Riemenführungselementen (1), wobei die
Elemente in dem Fach auf der Weblade zu dem Blatt
hinweisend ausgerichtet und senkrecht zu diesem
positioniert sind - dadurch gekennzeichnet, daß die Riemen (2)
einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt haben
und mit einer geformten Ausnehmung auf jeder vertikalen
Seite versehen sind, und dadurch, daß die
Führungselemente einander gegenüberliegend und mit einem Abstand
voneinander versetzt angeordnet sind und nach innen
weisende Zahnvorsprünge (3) haben, die wie die
Ausnehmungen geformt sind, um so in diese die Seite der
Riemen in Eingriff zu bringen.
2. Mittel zur Führung der Bewegung von
Schußfadengreifern nach Anspruch 1, wobei die Ausnehmungen und
die Vorsprünge (3) keilförmig sind und die Spitzen der
Keile mehr oder weniger auf der Mitte der Riemen (2)
liegen.
3. Mittel zur Führung der Bewegung von
Schußfadengreifern nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei
die Riemen (2) in dem Bereich und nahe dem Bereich, an
dem die Greifer befestigt sind, breiter und dicker
sind.
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