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DE68913103T2 - Thermoplastischer Deckel für thermoplastischen Behälter. - Google Patents

Thermoplastischer Deckel für thermoplastischen Behälter.

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DE68913103T2
DE68913103T2 DE68913103T DE68913103T DE68913103T2 DE 68913103 T2 DE68913103 T2 DE 68913103T2 DE 68913103 T DE68913103 T DE 68913103T DE 68913103 T DE68913103 T DE 68913103T DE 68913103 T2 DE68913103 T2 DE 68913103T2
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DE
Germany
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lid
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thermoplastic
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ethylene
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Shell Internationale Research Maatschappij BV
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SHELL INT RESEARCH
Shell Internationale Research Maatschappij BV
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D79/00Kinds or details of packages, not otherwise provided for
    • B65D79/005Packages having deformable parts for indicating or neutralizing internal pressure-variations by other means than venting
    • B65D79/0087Packages having deformable parts for indicating or neutralizing internal pressure-variations by other means than venting the deformable part being located in a closure, e.g. in caps or lids

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)
  • Packages (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen thermoplastischen Behälter, der mit einem Deckel abgedichtet bzw. verschlossen ist. Insbesondere betrifft die Erfindung einen thermoplastischen Behälter, der mit erhitzten Produkten gefüllt und mit einem Deckel verschlossen werden kann ohne unannehmbare Verformung beim Abkühlen.
  • Es ist aus der U.K.-Beschreibung Nr. 1 367 338 bekannt, becherförmige oder kappenförmige Gegenstände aus einer Bahn oder einem Blatt aus einem thermoplastischen Material wie beispielsweise Polypropylen herzustellen. Solche Gegenstände können auch aus Blöcken oder Barren aus den gleichen Materialien gebildet werden. Das Verfahren umfaßt das Einführen eines dünnen Blattes oder eines Blockes aus dem thermoplastischen Material im Festphasenzustand, d.h. unter dem kristallinen Schmelzpunkt, zwischen einen Formungsstopfen und eine hohle Form, die eine Endöffnung hat, das Bewegen des Formungsstopfens in die Formöffnung mit dem Blatt, um den gedehnten oder gestreckten Teil des Blattes in die Form zu tragen, und das Einführen eines Druckfluids in den gedehnten oder gestreckten Teil des Blattes, um den Gegenstand in der Form zu formen. Das obige Verfahren ist besonders geeignet zum Herstellen von becherförmigen oder kappenförmigen Gegenständen aus Polypropylen und es wird mit beträchtlichem wirtschaftlichen Erfolg angewendet.
  • Es ist bekannt, daß nach dem Füllen und Verschließen eines nachgiebigen Körpers wie beispielsweise eines thermoplastischen Behälters, der aus einem solchen becherförmigen oder kappenförmigen Gegenstand hergestellt worden ist, ein Bestreben für seine Seitenwände besteht, sich unter gewissen Bedingungen nach innen zu verformen oder zu vertiefen. Diese Verformung der Seitenwände ergibt sich aus dem Druckunterschied zwischen der Innenseite und der Außenseite des Behälters, und diese Abweichungen können durch verschiedene physikalische oder chemische Bedingungen hervorgerufen werden. Beim Verpacken von Nahrungsmitteln werden verschiedene Materialien einschließlich Fluiden, wie Säfte, Sirupe, Salatöle u. dgl., oftmals auf höhere Temperaturen gebracht, bevor sie in thermoplastische Behälter eingebracht werden. Es ist gefunden worden, daß eine bemerkenswerte Tendenz für solche Behälter besteht, sich gemäß obiger Beschreibung nach innen zu verzerren bzw. zu verformen. Wenn beispielsweise heißgefüllte Behälter abkühlen gelassen werden, nimmt der Innendruck allmählich ab, wodurch der äußere Atmosphärendruck bewirkt, daß die Behälterwände sich nach innen vertiefen oder in anderer Weise teilweise zusammenfallen. Dieser Umstand macht die Behälter für den Letztverbraucher unannehmbar.
  • Abgesehen von den Problemen, die solchen heißgefüllten Behältern zugeordnet sind, gibt es andere zugehörige Verpackungssituationen, bei denen chemische Reaktionen merkbare Verringerungen in den Druckunterschieden des Behälters hervorrufen, was zu einer Bildung von Vertiefungen oder einer Verformung der Seitenwände führt. Wenn beispielsweise Schmieröl oder Motorenöl in einem Kunststoffbehälter verpackt und verschlossen wird, finden chemische Reaktionen statt zwischen den verschiedenen Kohlenwasserstoffbestandteilen und irgendeinem Restsauerstoff, beispielsweise Luft, wodurch bewirkt wird, daß der Gesamtdruck in dem Behälter sich verringert. Mit diesem Druckabfall ergibt sich eine Einwärtsverformung der Seitenwände, um die Verringerung des Innendrucks auszugleichen. Auch hier sind, wie die heißgefüllten Behälter, die Behälter für den Letztverbraucher unannehmbar.
  • Abgesehen von einem unerwünschten Aussehen verliert der Behälter an Knickfestigkeit und Seitenwandsymmetrie, was ein Problem darstellt beim Stapeln der Behälter für Lagerung, Ausstellung u. dgl. Da die Verringerung des Drucks nicht immer praktisch vermieden werden kann, schafft die vorliegende Erfindung eine Behälter/Deckel-Konfiguration, bei welcher ein Teil des Deckels des Behälters ausreichende Biegsamkeit hat, um eine Verformung beim Abkühlen zu verhindern, während gleichzeitig eine wirksame Sauerstoffsperre geschaffen ist, um den Behälterinhalt gegenüber der Atmosphäre zu schützen. Die Erfindung betrifft einen Behälter, der mit einem Deckel abgedichtet ist, wobei jeder aus einem Laminat aus Propylenäthylencopolymer und, als Sauerstoffsperrenmaterial, aus Äthylenvinylalkoholcopolymer gebildet ist und wobei der Deckel einen Flansch, der an dem Behälter angebracht ist, und einen ausgenommenen mittleren Teil aufweist, der einen Biegebereich umfaßt, welcher nahe der Außenkante des mittleren Teils mit einer erhabenen Rippe versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke des Biegebereiches kleiner ist als diejenige des Restes des Deckels und höchstens 15 x 10&supmin;&sup6; m beträgt, wodurch ein Druckunterschied zwischen dem Behälterinhalt und der Atmosphäre von 4,82 kPa ein Biegen des mittleren Teils des Deckels hervorruft, welches ausreichend ist, wenigstens 6 x 10&supmin;³ l des Kopfraumes in dem Behälter zu verdrängen.
  • Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Fig. 1 bis 4 dargestellt.
  • Fig. 1 ist eine Seitenansicht des Deckels gemäß der Erfindung, welche darstellt, wie der Deckel sich biegt, um ein Paneellieren bzw. Bilden von Vertiefungen zu verhindern.
  • Fig. 2 stellt die Position des mittleren Teils des Deckels vor und nach dem Abkühlen der Flüssigkeit in dem Behälter dar.
  • Fig. 3 stellt einen Deckel dar, der gemäß der Erfindung ausgeführt ist und eine Tülle umfaßt.
  • Fig. 4 stellt einen Deckel dar, der gemäß der Erfindung ausgeführt ist und eine andere Art einer Tülle umfaßt.
  • Es sind drei Hauptmerkmale eines Deckels vorhanden, welche die Funktionalität des Deckels als Verschluß für einen thermoplastischen Behälter beeinflussen. Diese sind Abdichtbarkeit, Sauerstoffsperre, wenn dies für die Anwendung erforderlich ist, und Ansprechen auf Vakuum oder Unterdruck, d.h. die Fähigkeit des Deckels, ein Paneellieren, d.h. Bildung von Vertiefungen, zu vermeiden.
  • Abdichtbarkeit bedeutet einfach, daß die Materialien des Deckels mit dem thermoplastischen Behälter verträglich sind und an dem thermoplastischen Behälter abgedichtet, vorzugsweise hermetisch abgedichtet, werden können. Bei vielen Anwendungen sind heutzutage die Behälter aus Polypropylen gebildet. Daher ist das für die äußere Lage des Deckels ausgewählte Material ein Propylenpolymer wie beispielsweise ein Copolymer aus Propylen und Äthylen, weil diese Copolymere einen niedrigeren Biegemodul (0,91 GPa) als homopolymeres Polypropylen (1,26 GPa) haben.
  • Viele Anwendungen erfordern, daß der Behälter und der Deckel ausgezeichnete Sauerstoffsperreneigenschaften haben. Für viele regalstabile Lebensmittelprodukte beträgt die maximal zulässige Menge an Sauerstoffübertragung 10 bis 40 Teile je Million O&sub2; je Jahr oder 0,003 ml je Deckel und je Tag. Daher ist ein Sauerstoffsperrenmaterial in dem Deckel gemäß der Erfindung vorhanden, welches ein Copolymer aus Äthylen und Vinylalkohol ist.
  • Wie oben angegeben, umfaßt die Erfindung einen thermoplastischen Deckel, der dazu vorgesehen ist, als ein Verschluß für Behälter verwendet zu werden, die heiß eingefüllte Produkte enthalten wie beispielsweise Saft oder Apfelmus. Bei einer Ausführungsform umfaßt der Deckel eine Gießtülle, die über das Niveau des ausgenommenen mittleren Teils erhöht ist und eine abdichtbare Öffnung hat, um Zugang zu dem Inhalt des Behälters zu ermöglichen. Wenn diese Ausführung verwendet wird, kann weniger Kopfraum verdrängt werden, da der ausgenommene Abschnitt des Behälters kleiner ist als er wäre, wenn keine Tülle vorhanden wäre.
  • Der Unterdruck bzw. das Vakuum in dem Behälter wird hervorgerufen durch die Kondensation der heißen Gase in dem Kopfraum nach dem Heißeinfüllen. Da die Wände des Behälters aus relativ biegsamem thermoplastischen Material gebildet sind, bewirkt der Unterdruck bzw. das Vakuum in dem Behälter, daß die Seiten des Behälters sich ausbuckeln bzw. paneellieren. Da der innere Unterdruck in dem Behälter proportional zu dem Kopfraumvolumen ist, ist ersichtlich, daß das Paneellieren bzw. Ausbuckeln verringert werden kann durch Verringerung des Kopfraumes.
  • Bei der vorliegenden Erfindung wird die Verringerung des Ausmaßes des Kopfraumes auf zwei Weisen erzielt. Als erstes ist der mittlere Teil des Deckels ausgenommen bzw. mit einer Ausnehmung versehen, um den inneren Kopfraum zu verringern. Zusätzlich ist in dem Deckel ein Biegebereich verringerter Dicke gebildet. Der Biegebereich ist gegenüber den Kräften, die durch den inneren Unterdruck hervorgerufen werden, weniger widerstandsfähig als die Seiten des Behälters. Daher wird der Biegebereich des Deckels nach innen gezogen, um einen gewissen Teil des Kopfraumes in dem Behälter zu verdrängen, bevor die Wände des Behälters beginnen zu paneellieren.
  • Der Deckel gemäß der Erfindung verbiegt sich beim Ansprechen auf einen Druckunterschied derart, daß ein Paneellieren des Behälters vermieden ist. Der Mechanismus, durch welchen der Deckel sich bewegt, ist eine Kombination aus Balgen und Membran, die in dem Deckel gebildet ist. Aus Fig. 1 ist ersichtlich, daß der Deckel 10 einen Biegebereich 12 hat, der eine erhabene Rippe 14 nahe der Außenkante des oberen oder mittleren Teils 16 des Deckels 10 aufweist. Der Biegebereich 12 ist dünner als der übrige Teil bzw. der Rest des Deckels 10 und er ist nicht dicker als 15 x 10&supmin;&sup6; m, so daß er schwach genug ist zu ermöglichen, daß der obere Teil 16 unter der Wirkung des Unterdrucks in dem Behälter und des Außendrucks nach innen gezogen wird, so daß ein gewisser Anteil des Kopfraumes verdrängt wird, d.h. wenigstens 6 x 10&supmin;³ l bei einem Druckdifferential von 4,2 kPa. Die strichpunktierten Linien in Fig. 1 zeigen, wie der obere Teil 16 des Deckels 10 sich von dem Flansch 18 des Deckels 10 wegbiegt als Folge der Wirkung des Unterdrucks in dem Behälter. Fig. 2 zeigt einen Deckel, der auf einem Becher abgedichtet angebracht ist, welcher heiße Flüssigkeit enthält, und sie zeigt das Positionieren des oberen Teils 16 des Deckels 10, während die Flüssigkeit noch heiß ist und nachdem die Flüssigkeit abgekühlt ist. Es ist ersichtlich, daß der Kopfraum in dem Behälter nach Abkühlung der Flüssigkeit stark verkleinert ist. Fig. 3 zeigt einen Deckel 10, der eine Gießtülle 22 umfaßt. Es ist ersichtlich, daß die Rippe 14 sich rund um die Außenkante des oberen Teils 16 des Deckels 10 erstreckt mit der Ausnahme an der Tülle 22, wo sie sich rund um deren Innenseitenkante erstreckt. Bei einer Ausführungsform, die in Fig. 4 dargestellt ist, endet die Rippe 14 an der Gießtülle 22.
  • Die Balgenwirkung ist hier erforderlich, obwohl der Kopfraum durch das Ausnehmen des oberen Teils des Deckels verringert ist. Ein gewisser Kopfraum muß in dem Behälter vorgesehen sein, so daß der flüssige Inhalt des Behälters vor dem Verschließen nicht verschüttet oder verspritzt wird. Ein bis zum Rand gefüllter Behälter läuft während des Transports zum Verschließbereich einer Füllmaschine über. Der Überlauf verunreinigt den Verschließbereich und zerstört die Integrität des Verschlusses. Die Balgenwirkung des Deckels gemäß der Erfindung kann, wenn er richtig gestaltet ist, Paneellierungseffekte des restlichen Kopfraumes vermeiden.
  • Um ein Paneellieren zu vermeiden, muß ausreichende Verdrängung des Kopfraumes des Behälters vorhanden sein, um den inneren Unterdruck zu verringern derart, daß die Wände des Behälters keine Vertiefungen bzw. keinen Paneellierungseffekt zeigen. Das Ausmaß der erreichbaren Verdrängung ist proportional zu der Fähigkeit des Deckels, sich nach innen zu biegen. Die Biegefähigkeit des Deckels steht in Beziehung zu der Steifheit des Deckels, die ihrerseits in Beziehung zu den gewählten Materialien und der Dicke des Deckels steht sowie zu der Dicke des Biegebereiches. Alle diese Faktoren müssen richtig kombiniert werden, um einen Deckel zu schaffen, der ausreichende Verdrängung des Kopfraumes in dem Behälter schafft, um ein Paneellieren zu verhindern.
  • Die speziellen oben angegebenen Zahlen gehören zu Standardkunststoffbechern eines Durchmessers von 75 x 10&supmin;³ m, die heutzutage in der Industrie üblicherweise verwendet werden. Solche Behälter haben allgemein eine Wanddicke von nicht kleiner als 4 x 10&supmin;&sup5; m.
  • Allgemein erfordert ein steiferer Behälter weniger Verdrängung und in solchen Fällen könnte der Biegebereich weniger biegsam sein, d.h. dicker sein oder aus einem weniger biegsamen Material gebildet sein. Für ihren größten Teil betrifft die Diskussion Polypropylenpolymerbehälter, die Äthylenvinylalkoholcopolymere als Sperrenlage verwenden. Jedoch können auch Polystyrolbehälter verwendet werden, die aus Laminaten aus Polystyrol mit Äthylenvinylalkoholcopolymeren und Polyäthylen bestehen. Diese Laminate sind weicher als Polypropylen zufolge des weicheren Polyäthylens. Demgemäß müßte der Biegebereich des Deckels dünner sein, um die Verdrängung von mehr Kopfraum bei gleichem Druck zu ermöglichen. Der Gesamtbiegemodul würde wahrscheinlich kleiner sein als derjenige des Polypropylenlaminats (1,40 GPa). Weiterhin könnten Polycarbonatlaminate verwendet werden. Diese sind viel steifer als Polypropylen (10 x). Wenn solche Materialen verwendet werden um den Behälter herzustellen, könnte der Biegebereich des Deckels dicker sein und immer noch richtig wirken, da in dieser Situation weniger Kopfraumverdrängung erforderlich ist. Weiterhin könnte ein steiferes Material als die willkürlich hier diskutierten Copolymere in dem Deckel verwendet werden.
  • Das Material des Deckels selbst darf nicht zu steif sein, weil sonst der Biegebereich unzureichend biegsam ist, um ein Paneellieren zu verhindern. Materialien mit einem Biegemodul von höher als 1,26 GPa sind zu steif und ermöglichen den Behältern ein Paneellieren. Materialien, die üblicherweise bei Verpackungsanwendungen mit Sperren verwendet werden, sind Äthylenvinylalkoholcopolymere und Polypropylen. Die ersteren haben einen Biegemodul von etwa 1,95 GPa und die letzteren von etwa 1,40 GPa, welcher auch der angenäherte Modul eines Polypropylenäthylenvinylalkoholcopolymer/Polypropylen-Laminats ist. Es ist deutlich, daß die Kombination dieser beiden Materialen in einem Laminat für die vorliegende Anwendung zu steif sein würde. Es ist jedoch gefunden worden, daß Äthylenvinylalkoholcopolymere verwendet werden können in Kombination mit Copolymeren von Propylen und einer geringen Menge von Äthylen, welches einen Biegemodul im Bereich von 0,91 GPa hat. Wenn diese Materialien in einem Laminat kombiniert werden, kann der Biegemodul des Gesamtlaminats 1,26 GPa oder geringer sein, insbesondere, wenn die Menge an Äthylenvinylalkoholcopolymeren, die in dem Laminat verwendet wird, 5 bis 20 Gew.% beträgt.
  • Die Gesamtdicke des Deckels selbst ausschließlich des Biegebereichs, ist weiterhin ein wesentlicher Gesichtspunkt, um die Vorteile der vorliegenden Erfindung zu erzielen. Wenn die Deckeldicke zu groß ist, ist der Deckel nicht ausreichend biegsam, um sich nach innen abzubiegen, um Paneellieren zu vermeiden. Wenn weiterhin der Deckel zu dünn ist, ist er unannehmbar bei Anwendungen mit Sauerstoffsperre.
  • Die Dicke des Deckels steht offensichtlich in Beziehung zu der Dicke der Bahn oder des Blattes, aus welchem er gebildet ist. Wenn beispielsweise der oben beschriebene Thermoformungsprozeß verwendet wird, kann die Dicke der Bahn oder des Blattes, aus welchem der Deckel gebildet wird, nicht größer als 48 x 10&supmin;&sup6; m sein. Der Biegebereich des Deckels muß dann dünner sein.
  • Die Leistung bzw. das Verhalten von thermoplastischen Deckeln wurde wie folgt getestet: Blätter wurden geformt aus einem Copolymer aus Propylen und 2 % Äthylen (MFI 2) auf der Außenseite und einer Lage aus Äthylenvinylalkoholcopolymer auf der Innenseite, wobei das Äthylenvinylalkoholcopolymer 10 % des Gesamtgewichts des Blattes aufweist. Deckel wurden geformt durch Druckformung, wobei das Polypropylenkompositionsblatt auf seinen Schmelzpunkt erhitzt und dann zwischen einem Formungshohlraum und einem hohlen Druckkasten angeordnet wurde. Druckluft wurde an den hohlen Druckkasten angelegt und hindurchtreten gelassen, um das Blatt in den Formungshohlraum zu strecken bzw. zu dehnen. Die Deckelausbiegung wurde gemessen durch Induzieren eines Unterdrucks oder Vakuums an dem Deckel und Messen der Verschiebung des Deckels für eine Vielzahl von Druckunterschieden. Die Verschiebung bei einem Druckunterschied von 4,82 kPa für eine Biegebereichdicke von 38 bzw. 48 x 10&supmin;&sup6; m betrug 7,8 bzw. 6 x 10&supmin;³ l. Bei Wiederholung dieser Tests mit Deckeln aus Polypropylenhomopolymer und Äthylenpropylencopolymer umfassend 2 Gew.% Äthylen und einer Dicke des Biegebereiches von 38 x 10&supmin;&sup6; bzw. 48 x 10&supmin;&sup6; m wurde bei einem Druckunterschied von 4,82 kPa eine Verschiebung von 6 bzw. 11,5 x 10&supmin;³ l gefunden.

Claims (2)

1. Die Erfindung betrifft einen Behälter, der mit einem Deckel abgedichtet ist, wobei jeder aus einem Laminat aus Propylenäthylencopolymer und, als Sauerstoffsperrenmaterial, aus Äthylenvinylalkoholcopolymer gebildet ist und wobei der Deckel einen Flansch (18), der an dem Behälter (20) angebracht ist, und einen ausgenommenen mittleren Teil aufweist, der einen Biegebereich (12) umfaßt, welcher nahe der Außenkante des mittleren Teils mit einer erhabenen Rippe (14) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke des Biegebereiches kleiner ist als diejenige des Restes des Dekkels und höchstens 15 x 10&supmin;&sup6; m beträgt, wodurch ein Druckunterschied zwischen dem Behälterinhalt und der Atmosphäre von 4,82 kPa ein Biegen des mittleren Teils (16) des Deckels hervorruft, welches ausreichend ist, wenigstens 6 x 10&supmin;³ l des Kopfraumes in dem Behälter zu verdrängen.
2. Abgedichteter Behälter nach Anspruch 1, wobei der Deckel eine Gießtülle (20;22) umfaßt, die über die Höhe des ausgenommenen mittleren Teils (16) ragt und eine verschließbare Öffnung in ihr hat, um Zugang zu dem Inhalt des Behälters zu ermöglichen.
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