DE68912091T2 - Stangenvorschub-Vorrichtung. - Google Patents
Stangenvorschub-Vorrichtung.Info
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Description
- Diese Erfindung bezieht sich auf eine Stangenvorschubeinrichtung für Werkzeugmaschinen, insbesondere für Drehbänke und ähnliche Maschinen des Typs, bei dem die Stangen drehbar unterstützt sind und mittels entlang Längsführungen sich bewegender Wagen zur Werkzeugmaschine geführt werden.
- In Vorschubeinrichtungen des obengenannten Typs besteht das Problem der Reduzierung des hohen Lärmpegels, der entsteht, wenn die Wagen aufgrund der Vibrationen der Stangen, die durch schnelle Drehung entstehen, an den Führungen rütteln. Eine solche Vorschubeinrichtung ist in DE-A-3634364 offenbart, worauf der Oberbegriff des Anspruches 1 basiert, wo die Bewegung der Führungsstäbe unterbunden wird, indem sie über ihre ganze Länge in mit einer Rinne versehenen Unterstützungsbetten ruhen.
- In der Vergangenheit wurden außerdem Versuche unternommen, diesen Nachteil zumindest teilweise zu beseitigen, indem die Führungen fest mit einem Material verbunden wurden, das die Vibrationen teilweise dämpfen oder absorbieren kann, und indem die Gleitkufen der Schlitten mit einem ähnlichen Material ausgestattet wurden.
- Trotzdem waren die erreichten Resultate, selbst wenn es gelungen ist, den Lärm der Stangenvorschubeinrichtung des obengenannten Typs teilweise zu reduzieren, nicht gänzlich befriedigend, da die Vibrationen, die durch die Drehung von exzentrischen Teilen der Stangen hervorgerufen werden, auf jeden Fall durch die Wagen auf die Gleitführungen und damit zur Tragestruktur übertragen werden, was noch immer einen beachtlichen Lärmpegel verursacht.
- Eine Aufgabe dieser Erfindung ist es, eine Stangenvorschubeinrichtung des obengenannten Typs zu schaffen, mit der es möglich ist, den Lärm wesentlich zu reduzieren, der durch die Vibrationen verursacht wird, die während der schnellen Drehung der Stangen erzeugt werden, und dabei gleichzeitig dafür zu sorgen, daß die Stangen sanft und sicher zum Dorn der Werkzeugmaschine geführt werden.
- Eine weitere Aufgabe dieser Erfindung ist es, eine Stangenvorschubeinrichtung wie oben angegeben zu schaffen, die eine Hilfsstangenführungseinrichtung besitzt für ein zusätzliches Stangenschiebelement und/oder für Stangenverlängerungen oder für verlängerte Teile, die relativ kleine Längsabmessungen haben, zum Beispiel Wellen oder andere Teile, die auf der Stirnseite bearbeitet werden müssen, wobei die Führung am Endabschnitt der Vorschubeinrichtung weniger kritisch sein kann als bei Stangen mit größeren Abmessungen.
- Bei Tests wurde festgestellt, daß bei einer Stangenvorschubeinrichtung, die die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale besitzt, eine beachtliche Lärmverringerung erreicht wurde; die abhängigen Ansprüche definieren besondere Ausführungsformen der Erfindung.
- Die Stangenvorschubeinrichtung gemäß dieser Erfindung und einige ihrer Merkmale werden nun mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen genauer beschrieben, wobei:
- Fig. 1 eine Draufsicht einer Vorschubeinrichtung gemäß der Erfindung ist;
- Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorschubeinrichtung von Fig. 1 ist, wobei einige Teile entfernt sind;
- Fig. 3 eine Rückansicht der Vorschubeinrichtung, entlang der Linie 3 - 3 von Fig. 2 ist;
- Fig. 4 eine Detailvergrößerung entlang der Linie 4 - 4 von Fig. 2 zeigt;
- Fig. 5 eine vergrößerte Schnittansicht eines Stangenlagerungswagens ist, der eine Stange trägt;
- Fig. 6 eine vergrößerte Schnittansicht ist, die eine weitere Lösung eines zusätzlichen beweglichen Führungselements zeigt, das ein doppeltes Stangenschiebelement enthält;
- Fig. 7 eine vergrößerte Schnittansicht einer weiteren Ausführungsform der Stangenvorschubeinrichtung gemäß dieser Erfindung ist;
- Fig. 8 eine Draufsicht der Elemente zur Führung und zum Schieben der Stangen von Fig. 7 ist;
- Fig. 1 zeigt eine Gesamtansicht einer Stangenschubvorrichtung gemäß der Erfindung. Die Vorschubeinrichtung enthält eine Tragestruktur 10 für drei Führungsstäbe 11, die an den Ecken eines Dreiecks angeordnet sind, wobei in Fig. 1 nur zwei sichtbar sind, und entlang derselben zwei Wagen 12 gleiten, die eine Stange 13 unterstützen, die dem Dorn einer Werkzeugmaschine zugeführt werden soll.
- Die Führungsstäbe 11 für die Wagen sind geeignet an der Tragestruktur 10 befestigt, so daß sie zusammen mit den Wagen frei schwingen können. Dies kann, wie zum Beispiel in Fig. 1 gezeigt ist, dadurch erreicht werden, daß der Führungsstab 11 nur an seinen Enden an zwei Aufspannplatten 14, Fig. 3, befestigt wird, die mit Bolzen an der Tragestruktur oder am Rahmen 10 der Vorschubeinrichtung befestigt sind. Eine der Platten 14, nämlich die Platte, die in Fig. 3 gezeigt ist und sich auf der Seite der Vorschubeinrichtung befindet, die dem Dorn der Werkzeugmaschine zugewandt ist, ist mit einem Stangenführungselement ausgestattet, das ein Hülsenelement 15 aus elastomerem Material mit niedrigem Reibungskoeffizienten enthält. Dieses Stangenführungselement ist durch ein Lager 16 drehbar gestützt, das seinerseits an der Platte 14 befestigt ist, wobei sich dazwischen ein Gummiringelement 17 oder ein anderes zur Schwingungsabsorption geeignetes Teil befindet.
- Damit die Wagen 12 entlang der Führungsstäbe 11 laufen können und damit sie mit den Führungsstäben selbst frei schwingen können und dabei die Führungsstäbe die Abstände untereinander mittels einer Anordnung, die im wesentlichen parallel zur Längsachse der Tragestruktur 10 oder zur Achse des Dorns der Werkzeugmaschine verläuft, konstant einhalten, besitzt jeder Wagen einen zentralen Körper 18 mit zum Beispiel runder Form, an dessen Rand je ein Gleitbuchsenelement 19 für jeden Führungsstab 11 befestigt ist. Wie in Fig. 5 gezeigt enthält der Körper 18 jedes Wagens ein zentrales Hülsenelement 20, das denselben Durchmesser oder dieselben Querschnittsabmessungen und diesselbe Querschnittsfläche wie die Stange 13 hat; die Buchse 20 ist austauschbar in einem Zwischenhülsenelement 21 angeordnet, welches seinerseits mittels der Lager 22 und eines Rings 23 drehbar unterstützt ist, und mittels eines ringförmigen Zwischenkissens 24 aus elastomerem Material zur Dämpfung und Beseitigung von Vibrationen an dem Körper 18 des Wagens befestigt ist. Die Hülse 20 des hinteren Wagens 12 unterscheidet sich von der Hülse 20 des vorderen Wagens dadurch, daß sie hervorsteht oder sich bis an das hintere Ende des Körpers 18 erstreckt und ein ringförmiges Tassenelement 20a besitzt mit einer verkleinerten Öffnung oder einem verkleinerten Loch 20b, so daß die Stange 13 vom Wagen vorwärts bewegt werden kann, und daß gleichzeitig ein zusätzliches Stangenschiebeelement eingesetzt werden kann, das einen kleineren Durchmesser besitzt als die Stange.
- Die Führungsbuchsen 19 eines jeden Wagens laufen ohne Spiel entlang der Führungsstäbe 11 in der Weise, daß jede Wageneinheit 12 und die Führungsstäbe 11 einer einzelnen Baugruppe schwingungsfähig sind, ohne zu rütteln oder ohne daß die Teile zusammenstoßen, was Lärm verursachen würde. Somit werden die Vibrationen, die durch eine mögliche exzentrische Drehung der Stange 13 entstehen, oder ein Teil derselben durch die Wagen 12 auf die Führungsstäbe 11 übertragen, die wegen der Möglichkeit, in bezug auf die Tragestruktur 10 frei zu schwingen, die Vibrationen vollständig absorbieren. Auf diese Weise wird eine besonders leise Vorschubeinrichtung erhalten, die gleichzeitig sicherstellt, daß die Wagen sanft und sicher geführt werden, da letztere dafür sorgen, daß die Führungsstäbe 11 ihre parallele Anordnung erlangen und einhalten.
- Die Wagen 12 der Vorschubeinrichtung werden zum Beispiel durch ein entsprechendes Kettensteuerungselement, das in Fig. 2 bei 25 schematisch dargestellt ist, unabhängig voneinander auf den Führungsstäben 11 bewegt. Dieses Steuerungselement besteht im wesentlichen aus einer Endloskette 26, die auf einer Seite am Wagen 12 befestigt ist und von einem Elektromotor 27 angetrieben wird.
- Gemäß einem weiteren Merkmal dieser Erfindung enthält die Stangenvorschubeinrichtung ein zusätzliches bewegliches Führungselement, das mit einem Stangenschiebeelement ausgestattet ist, welches beim Bewegen der Stange 13 am Ende ihres Vorwärtshubes gegen das Innere des Werkzeugmaschinendorns behilflich ist; wenn erforderlich, kann diese Führung 28 dazu benutzt werden, einen Stab kürzerer Länge oder verlängerter Teile, die an der Stirnseite bearbeitet werden müssen, z.B. eine Welle oder dergleichen, zu unterstützen und in die Wagen 12 einzuführen, wenn sich letztere ganz vorne befinden, wie in Fig. 1 gezeigt ist.
- Diese zusätzliche Führung, die in Fig. 1 als Ganzes mit 28 bezeichnet ist, umfaßt ein röhrenförmiges Element 29 mit einem Längsschlitz, der sich parallel zur Stange 13 erstreckt, die geschoben werden soll, wobei sich innerhalb dieses röhrenförmigen Teils ein in Längsrichtung bewegliches Stangenschiebeelement 30 befindet. Das röhrenförmige Element 29 wird von einem Paar von Seitenarmen 31 getragen, die an einer Drehachse 32 befestigt sind; die Achse 32 wird drehbar von der Struktur 10 getragen und ist mit einem Zahnrad 33 (Fig. 4) verbunden, das in eine Zahnstange 34 eingreift, die von einem Steuerzylinder 35 angetrieben wird.
- Das Stangenschiebeelement 30 in Form eines verlängerten Stiels ist mit einem Schaft 36 verbunden, der aus dem länglichen Schlitz des röhrenförmigen Führungselements herausragt; der Schaft 36 ist mit einer Endloskette 37 verbunden, die funktional mit einem Antriebsmotor 38 verbunden ist (Fig. 4). Darum ist die Baugruppe aus dem röhrenförmigen Führungselement 29, dem Stangenschiebeelement 30, der Kette 37 und dem Antriebsmotor 38 zwischen einer unteren Stellung, die in Fig. 4 in durchgezogener Linie gezeigt ist, in der die Bewegung der Wagen 12 die zusätzliche Führung nicht stört und einer oberen Stellung, die in Fig. 4 als gestrichelte Linie gezeigt ist, in der das zusätzliche Führungselement 29 mit dem dazugehörigen Stangenschiebeelement 30 axial auf die Stange 13 ausgerichtet ist, drehbar unterstützt, wobei die Stange 13 drehbar und gleitend von den Wagen 12 der Vorschubeinrichtung unterstützt ist. Wenn erforderlich, kann der Schaft 36 des Stangenschiebeelements auf seinem Weg in einer an der Drehachse 32 befestigten Lochführung 39, die auch dem Durchgang des Rücklaufabschnittes der Endloskette 37 dient, geführt werden.
- Fig. 6 der beiliegenden Zeichnungen zeigt eine Abwandlung der zusätzlichen beweglichen Führung gemäß dieser Erfindung. Im vorher beschriebenen Fall war die Führung in Form eines röhrenförmigen Elements und mit einer Schiebestange versehen, die länger als die röhrenförmige Führung war, damit die Stange 13 über die gesamte Länge des Dorns der Werkzeugmaschine, mit welcher die Vorschubeinrichtung verbunden ist, geschoben werden kann. Anders als im obigen Fall hat nun das Führungselement in Fig. 6 die Form eines halbkreisförmigen Schlittens 40, der auf einer Seite an Dreharmen 31 befestigt ist. Der halbkreisförmige Schlitten 40 dient als Führung sowohl für das erste Stangenschiebeelement 30, das in diesem Fall kürzer ist als vorher, als auch für eine Stangenverlängerung 13a oder eines anderen verlängerten Elements, um es nach vorne durch die Führungswagen 12 in die in Fig. 1 gezeigte Position und dann auf den Werkzeugmaschinendorn zuzubewegen und in diesen hinein zu bewegen. Das Stangenschiebeelement 30 ist wieder mittels eines Seitenarms 36 und eines Kettenantriebs 37 in der vorher beschriebenen Weise befestigt.
- Seitlich zur Schlittenführung 40 enthält die Einrichtung ein zweites Schiebeelement 41, das in einer zweiten röhrenförmigen Führung 42 gleitet und von den Armen 21 getragen wird. Auch in diesem Fall ist das Schiebeelement 41 länger als die röhrenförmige Führung 42 und das Schiebeelement 30, um anschließend einzugreifen, wenn letzteres die Stange 13a verlassen hat. Das Stangenschiebeelement 41 ist über einen Schaft 43 mit einem Kettenantrieb 44 verbunden; die beiden Kettenantriebe 37 und 44 greifen in die entsprechenden Zahnräder 45 und 46, die im Leerlauf auf einer Keilnutwelle 47 laufen, die mit einem Antriebsmotor 48 verbunden ist. Die beiden Zahnräder 45 und 46 können wahlweise mittels eines doppelten Ritzels 49, das auf der Welle 47 hin und her gleiten kann und von einem Steuerzylinder 50 angetrieben wird, mit der Keilnutwelle verbunden werden; das Ritzel 49 hat auf beiden Seiten einen Satz Dübel, die in die Löcher des entsprechenden Zahnrads eingreifen. Da nun an derselben Stelle zwei Stangenschiebeelemente vorhanden sind, können Stangen bewegt werden, die gleich lang oder länger sind als die Tragestruktur der Vorschubeinrichtung.
- In diesem Fall kann die zusätzliche Führungsbaugruppe zwischen mindestens zwei Arbeitsstellungen, wie in Fig. 6 gezeigt ist, hin und her bewegt werden, genauer zwischen einer ersten Arbeitsstellung, in welcher die schlittenförmige Führung 40 und das erste Stangenschiebeelement 30 axial auf die Wagen 12 der Vorschubeinrichtung ausgerichtet sind, und einer seitlichen Stellung, die in Fig. 6 gestrichelt gezeichnet ist, in welcher in diesem Fall das zweite Stangenschiebeelement 41 auf die Stange 13a ausgerichtet ist, so daß dieses Schiebeelement die Arbeit des vorigen weiterführen kann. Es ist klar, daß die bewegliche Führungsanordnug mit einem geeigneten Antrieb sowohl in die vorher beschriebene Arbeitsstellung als auch in die Ruheposition gedreht werden kann, in der sich die Führungsanordnung in der unteren Position befindet und so die Wagen 12 der Vorschubeinrichtung vorbeigleiten können.
- In Fig. 6 bezeichnet 51 eine automatische Ladeeinrichtung zum Zuführen von Stangen 13a zur Stangenvorschubeinrichtung 10, wobei die Ladeeinrichtung in Abstand zueinander kippbar aufgehängte Träger 51 umfaßt, die durch einen Hydraulikzylinder 52 angetrieben werden; jeder Träger 51 erstreckt sich bis zur Führung 40 und hat an seinem vom Schlitten oder von der rohrförmigen Führung 40 entfernten Ende ein L-förmiges transversales Ende 53, das oben einen spitzen Vorsprung 54 hat, um die Stangen 13a, die auf einer schrägen Platte oder auf schrägen Trageelementen 55 aufliegen, einzeln aufzunehmen.
- Die Fig. 7 und 8 der Zeichnungen zeigen eine weitere Ausführungsform eines Elementes zum Vorschub von Stangen gemäß der Erfindung, das speziell dazu geeignet ist, schwere und große Stangen zu schieben. In diesem Fall haben die Wagen 12 vier Führungsbuchsen 19, die entlang von vier rohrförmigen Führungsstäben 11 gleiten und an den Eckpunkten eines Quadrats parallel angeordnet sind. Der Gebrauch von vier Führungsstäben 11 erlaubt es, Stangen 13 größerer Abmessungen zu tragen und zu schieben. Das Vorhandensein von vier Führungsstäben bedeutet jedoch, daß in diesem Fall kein Führungs- und Schiebeelement zugeführt werden kann; die unteren Stäbe würden nämlich verhindern, daß das Element nach innen gedreht werden kann.
- Darum beinhaltet diese Konstruktionsart ein rohrförmiges Führungselement 60, das durch horizontale Zahnstangen 61 parallel zu den Wagenführungen 12 gehalten wird; jede Zahnstange 61 wird von einem Paar von unteren Rädern 62 und von einem Paar von oberen Zahnrädern 63, die in die Verzahnung der Zahnstangen 61 eingreifen, gestützt. Eine der Zahnstangen ist mit einem Steuerzylinder 64 verbunden, wobei das entsprechende Zahnrad 63b über eine Welle 65 mit den Zahnrädern 63b der anderen Zahnstangen verbunden ist.
- Die Zahnstangen tragen außerdem zwei rohrförmige Elemente 66 und 67, in denen die zwei Abschnitte der Kette 68 laufen, die über die Antriebsräder 70 und 71 von dem Motor 69 angetrieben werden; die Kette 68 ist an ihren Enden mit einem zylinderförmigen Element 72 verbunden, das in dem röhrenförmigen Element 66 über den gesamten Hub des Schubstabes 73 gleitet, damit die Stangen der Werkzeugmaschine zugeführt werden können. Der Schubstab 73, der innerhalb des röhrenförmigen Elements 66 läuft, ist zum Beispiel mit einer Schraube mit einem zylindrischen Element 74 verbunden, das entlang dem röhrenförmigen Element 60 beweglich ist. Die zwei röhrenförmigen Elemente 60 und 66 besitzen auf den einander zugewandten Seiten einen Längsschlitz, in dem ein Arm oder eine Verbindungsplatte 75 läuft, die die beiden gleitenden Teile 72 und 74 verbindet. Auf diese Weise kann der Schubstab 73 entlang der röhrenförmigen Führung 70 vor und zurück bewegt werden, indem die Kette 68 von einem Motors 69 angetrieben wird; gleichzeitig kann die von den Zahnstangen 71 getragene Baugruppe aus röhrenförmigen Elementen zwischen einer vorderen Stellung, die in Fig. 7 schematisch gestrichelt gezeichnet ist, in der das Schubelement 73 axial auf eine in die Wagen 12 zu schiebende Stange ausgerichtet ist und in der das Schubelement 73 zwischen die Führungen 11 der Wagen eingeführt wird, und einer zurückgezogenen Stellung außerhalb der Führungen horizontal hin und her bewegt werden.
Claims (15)
1. Stangenvorschubeinrichtung für
Werkzeugmaschinen, mit: einer Tragestruktur (10) mit
einer Längsachse, Führungsstäben (11), die parallel zur
Längsachse angeordnet sind und wenigstens einen ersten
und einen zweiten Wagen (12) tragen, die eine Stange (13)
drehbar unterstützen, einer Stangenschiebeeinrichtung zum
Schieben der Stange (13) zu einem Dorn der Maschine und
eine Antriebseinrichtung (26, 27) für wenigstens einen
der Wagen (12), dadurch gekennzeichnet, daß die
Führungsstäbe (11) mit der Struktur (10) nur an ihren
Enden starr verbunden sind, um den Führungsstäben (11)
unter den durch die Drehung der Stange (13) erzeugten
Fliehkräften über ihre gesamte Länge oszillierende
Bewegungen zu ermöglichen, und Buchsenführungselemente
(19) für die Wagen (12) vorgesehen sind, die in
Längsrichtung an den Führungsstäben (11) gleiten, wobei
die Buchsenelemente (19) parallel angeordnet und an den
Wagen (12) befestigt sind, um die Führungsstäbe (11)
während der gemeinsam mit den Wagen (12) ausgeführten
oszillierenden Bewegungen parallel beabstandet zu halten.
2. Stangenvorschubeinrichtung gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung (26,
27) für die Wagen (12) unabhängige Antriebseinrichtungen
für die Wagen (12) umfaßt.
3. Stangenvorschubeinrichtung gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß jeder Wagen ein
Leerlaufdrehung-Hülsenelement (20) zur Unterstützung und Führung der
Stangen (13) umfaßt, welches im Wagenkörper (11) durch
eine Schwingungsdämpfung-Kisseneinrichtung unterstützt
ist.
4. Stangenvorschubeinrichtung gemäß Anspruch 1,
ferner dadurch gekennzeichnet, daß sie ein zusätzliches
Stangenführungselement (26; 30, 42; 60) mit wenigstens
einem Stangenschiebeelement (30; 42; 73) sowie eine
Einrichtung (32; 61) aufweist, die das zusätzliche
Führungselement zwischen einer vorderen Position, die auf die
Stange (13) axial ausgerichtet ist, und einer
zurückgezogenen Position, die seitlich zur ersteren liegt,
beweglich unterstützt.
5. Stangenvorschubeinrichtung gemäß Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß sich das zusätzliche
Führungselement über den gesamten Hub des
Stangenschiebeelementes (30) erstreckt.
6. Stangenvorschubeinrichtung gemäß Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement die Form
eines rohrförmigen Elementes (29) mit einem Längsschlitz
besitzt und daß das Stangenschiebeelement (30) in dem
rohrförmigen Führungselement (29) gleitend angeordnet und
mittels eines von dem Schlitz vorstehenden Schaftes mit
einer Antriebseinrichtung verbunden ist, die mit
demselben Führungselement beweglich ist.
7. Stangenvorschubeinrichtung gemäß Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß das zusätzliche
Führungselement, das Stangenschiebeelement und die
Antriebseinrichtung um eine Achse (32) drehbar unterstützt sind, die zu
den Schlitten-Führungsstäben (11) parallel angeordnet
ist, und daß die Antriebseinrichtungen (33, 35) dazu
vorgesehen sind, das mit dem Stangenschiebeelement (18, 30)
verbundene Führungselement zwischen einer oberen und
einer unteren Position zu drehen.
8. Stangenvorschubeinrichtung gemäß Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das zusätzliche
Führungselement aus einem Teil aufgebaut ist, das die
Form eines nach oben gerichteten kanalförmigen Schlittens
(36) besitzt.
9. Stangenvorschubeinrichtung gemäß Anspruch 8,
gekennzeichnet durch eine Ladeeinrichtung (51) zum Führen
von Stangen und zum Laden derselben auf den Schlitten
(36).
10. Stangenvorschubeinrichtung gemäß Anspruch 8,
ferner gekennzeichnet durch ein zweites
Stangenschiebeelement (41), das seitlich angeordnet ist
und von dem Schlitten (36) beweglich unterstützt ist.
11. Stangenvorschubeinrichtung gemäß Anspruch 10,
gekennzeichnet durch Antriebseinrichtungen (47 - 49), die
mit den obenerwähnten Stangenschiebeelementen (30, 41)
wahlweise verbunden werden können.
12. Stangenvorschubeinrichtung gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß an einem ihrer Enden die
Tragestruktur (10) für die Wagenführungen (11) ein
drehbares Hülsenelement (15) zum Führen einer Stange (13)
aufweist, die nach vorne zur Werkzeugmaschine bewegt
werden soll.
13. Stangenvorschubeinrichtung gemäß Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß das Hülsenelement (15) durch
eine Schwingungsdämpfungseinrichtung (17) unterstützt
ist.
14. Stangenvorschubeinrichtung gemäß Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das zusätzliche
Führungselement und das Stangenschiebeelement (73)
zwischen einer vorderen Position, die auf die Wagen (12)
axial ausgerichtet ist, und einer zurückgezogenen
Position, die sich außerhalb der Wagenführungsstange (11)
befindet, beweglich ist.
15. Stangenvorschubeinrichtung gemäß Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, daß das in dem zusätzlichen
Führungselement gleitende Stangenschiebeelement mit einer
Antriebseinrichtung (69) funktional verbunden ist, wobei
das Stangenschiebeelement (73) und die
Antriebseinrichtung (69) durch Zahnstangenelemente (61) getragen werden,
die sich auf einer Seite der Gleitführungen (11) für die
Wagen (12) befinden, und daß die Antriebseinrichtung (64)
mit den Zahnstangenelementen (61) funktional verbunden
ist, um diese vorwärts und rückwärts bewegen.
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