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DE68911000T2 - Schiesssimulator. - Google Patents

Schiesssimulator.

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Publication number
DE68911000T2
DE68911000T2 DE89102322T DE68911000T DE68911000T2 DE 68911000 T2 DE68911000 T2 DE 68911000T2 DE 89102322 T DE89102322 T DE 89102322T DE 68911000 T DE68911000 T DE 68911000T DE 68911000 T2 DE68911000 T2 DE 68911000T2
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DE
Germany
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processing unit
data processing
weapon
target
image
Prior art date
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DE89102322T
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DE68911000D1 (de
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Marco Volpe
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MICROFOX ENGINEERING S D F DI
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MICROFOX ENGINEERING S D F DI
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G3/00Aiming or laying means
    • F41G3/26Teaching or practice apparatus for gun-aiming or gun-laying
    • F41G3/2616Teaching or practice apparatus for gun-aiming or gun-laying using a light emitting device
    • F41G3/2694Teaching or practice apparatus for gun-aiming or gun-laying using a light emitting device for simulating a target
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G3/00Aiming or laying means
    • F41G3/26Teaching or practice apparatus for gun-aiming or gun-laying
    • F41G3/2605Teaching or practice apparatus for gun-aiming or gun-laying using a view recording device cosighted with the gun
    • F41G3/2611Teaching or practice apparatus for gun-aiming or gun-laying using a view recording device cosighted with the gun coacting with a TV-monitor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
  • Transition And Organic Metals Composition Catalysts For Addition Polymerization (AREA)
  • Holo Graphy (AREA)
  • Investigating Materials By The Use Of Optical Means Adapted For Particular Applications (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Materials Using Thermal Means (AREA)
  • Control Of Electric Motors In General (AREA)
  • Power Steering Mechanism (AREA)
  • Liquid Developers In Electrophotography (AREA)

Description

  • Gegenstand der Erfindung ist ein Schießsimulator. Etwas genauer bezieht sich die Erfindung auf eine Elektronikvorrichtung, mit welcher eine Lichtstrahlenwaffe versehen werden kann und welche mit dieser so zusammenwirkt, daß die Wirkungen eines von dieser Lichtstrahlenwaffe abgegebenen Schusses simuliert werden.
  • Diese Vorrichtung wird hauptsächlich im Bereich der Ausbildung militärischen und anderen Personals zum Schießen mit Lichtstrahlenwaffen angewendet.
  • Nach dem Stand der Technik sind elektronische Vorrichtungen bekannt, welche das Abgeben eines Schusses von einer Lichtstrahlenwaffe simulieren. Diese Vorrichtungen verfügen beispielsweise über ein Mittel, um einen Lichtstrahl auf ein Ziel zu richten, welches an einem Fernsehschirm dargestellt ist, wobei diese Mittel die Form und Abmessungen einer Lichtstrahlenwaffe, z.B. einer Langwaffe oder einer Pistole, besitzen.
  • Solche Vorrichtungen besitzen insofern eine Mehrzahl von Nachteilen, da sie ein völlig künstliches Sichtfeld ergeben, welches nicht mit der Realität in Einklang steht. Überdies fehlen im allgemeinen die Vorgänge und Effekte, welche typischerweise mit einem Schuß zusammenhängen, welcher von einer realen Waffe abgegeben wird, wie das Geräusch eines Schusses und der Rückstoß der Waffe.
  • Die US-A-3 798 796 offenbart ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Ausbildung von Personal für das optische Verfolgen eines beweglichen Ziels. Der Bediener hat ein optisches Instrument zur Verfügung, welches mit einer Steuerkamera ausgerüstet ist, die mit einem Fadenkreuz versehen ist, welches zum Zweck der Kollimation an der empfindlichen Oberfläche angeordnet ist oder durch optische Mittel dort wiedergegeben wird. Die optische Vorrichtung dieser Erfindung ist keine echte Waffe und simuliert nur das Zielen, wobei kein Verfahren zur Simulierung eines Schusses vorgesehen ist.
  • Dieses Gerät bezieht sich somit auf optische Zieleinrichtungen, die mit einem Fadenkreuz versehen sind und mittels welchem der Ausbildner die auszubildende Person kontinuierlich überwachen und während des Zielvorganges entsprechende Anweisungen geben kann. Dieses Dokument zielt nicht auf eine Auswertung der Leistungen einer mit einer Lichtstrahlenwaffe schießenden Person ab, indem die Schießdaten sogleich nach Abgabe eines Schusses zur Verfügung gestellt werden, sondern erst nachdem der Schuß bereits abgegeben wurde.
  • Die US-A-4 439 156 bezieht sich auf eine Trainingsvorrichtung für ein simuliertes Panzerabwehrwaffensystem. Die Vorrichtung arbeitet auf simulierende Weise und bezieht sich insbesondere auf Panzerabwehrwaffen, wobei Mittel enthalten sind, um die Umgebung und das Ziel anzuordnen und zu bewegen. Die Vorrichtung benötigt eine Referenzquelle an dem Ziel, sodaß die Schüsse ausgewertet und die Schießbahn verarbeitet werden können. Um die Genauigkeit des simulierten Schusses zu erreichen, wird ein Photodiodenfeld verwendet.
  • Die US-A-4 524 386 offenbart ein thermisches Zielanzeigesystem, mittels welchem es möglich ist, thermische Strahlungsmuster zu erzeugen, welche die thermische Darstellung simulierter reeller Objekte, wie Fahrzeuge, Personen, usw., simulieren. Das System benützt eine Mehrzahl von wärmestrahlenden thermischen Elementen, die in einer Matrix angeordnet sind, um einen thermischen Schirm oder ein thermisches Ziel zu bilden.
  • Die US-A-3 453 385 offenbart ein Gerät und ein Verfahren auf elektro-optischer Basis, um einem Beobachter das Sichtfeld einer Person darzustellen, welche mit einer Waffe, wie einer Langwaffe oder Ähnlichem, zielt.
  • Die US-A-4 209 832 offenbart ein System, welches eine vollständige elektronische Simulierung einer Schlacht zur Verfügung stellt, wogegen die US-A-4 611 993 einen Test einer realen Schußabgabe betrifft, welche von einem Panzer mit Spurenmunition vorgenommen wird.
  • Die US-A-3 798 795 offenbart ein System zur Auswertung der Genauigkeit, mittels welcher eine Lenkwaffe auf ein Flugobjekt gerichtet ist, bezieht sich jedoch auf schwere Waffen, die sich von jenen, mit denen die Erfindung in Zusammenhang steht, sehr stark unterscheiden. Bei dieser Anordnung wird durch die Schußabgabe ein komplexer Berechnungsvorgang ausgelöst, welcher die Information, die von der Videokamera, der Waffe und von Meßsystemen geliefert wird, vergleicht, um den theoretischen Pfad der Lenkwaffe zu erhalten und diesen Pfad mit dem Pfad des Zielflugzeuges zu vergleichen. Diese Berechnung liefert ein Treffer/Fehler-Verhältnis und die Fehler der Zieldaten.
  • Die Videokamera ist im Gegensatz zu der vorliegenden Erfindung nicht mechanisch mit der Waffe verbunden und verfolgt einen völlig unterschiedlichen Zweck, nämlich das Sammeln von Information, um die Flugbahn des Ziels zu bestimmen, auf welche die schwere Waffe schießt. In anderen Worten, die Videokamera ist nicht mit der Waffe ausgerichtet, wie es bei unserer Erfindung der Fall ist, und besitzt eine Ausrichtung, welche nicht mit jener der Waffe selbst in Verbindung steht und im allgemeinen nicht mit dieser übereinstimmt.
  • Ziel der vorliegenden Erfindung ist das Überwinden aller Nachteile und Unzulänglichkeiten des Standes der Technik und das Schaffen einer Vorrichtung, welche während der Simulation einer tatsächlichen Situation in sehr realistischer Weise gleichzeitig eine nahezu verzögerungsfreie Aufnahme und Verarbeitung der Daten, die mit dem abgegebenen Schuß in Zusammenhang stehen, ermöglicht. Diese und weitere Aufgabenstellungen werden durch eine Vorrichtung erfüllt, welche die in Anspruch 1 beschriebenen Merkmale aufweist, wobei die abhängigen Ansprüche bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung wiedergeben.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist im allgemeinen so ausgeführt, daß es Wehrpflichtigen und anderen auszubildenden Personen möglich ist, mit einer Langwaffe auf Ziele zu schießen, die sich in geringen Schießentfernungen von 50 m oder in Bereichen von 100 - 300 m befinden.
  • Die Vorrichtung ist an geeigneten Führungen befestigt, welche an den herkömmlicherweise zur Verfügung stehenden Waffen vorgesehen sind oder nur für diesen Zweck hergestellt und an der Seite des Waffenkörpers einer Langwaffe oder einer anderen Lichtstrahlenwaffe angeordnet sind.
  • Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist die Vorrichtung an Führungen angeordnet, welche für die Befestigung eines Infrarotzielfernrohres einer Waffe vorgesehen sind.
  • Nachdem die traditionellen, an der Waffe selbst vorhandenen mechanischen Mittel, wie die Kimme oder andere Verstellungen, betätigt wurden, führt der Schütze alle Arbeitsgänge, wie Laden, Zielen und Schießen der Waffe, aus und überprüft mit einem Bildschirm, wo er tatsächlich hingeschossen hat, und findet folglich heraus, wie er gegebenenfalls seinen Schuß korrigieren muß, um das Ziel zu treffen.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erzielt, daß an der Langwaffe oder der Lichtstrahlenwaffe ein System zur Überprüfung des Ziels installiert ist, welches aus einem Teleobjektiv, einer Fernsehkamera, einem elektronischen Verschluß und einem Stoßsensor besteht.
  • Die Fernsehkamera und der Stoßsensor sind mit einer Datenverarbeitungseinheit verbunden, welche mit Mitteln zum Speichern und Digitalisieren des Bildes in Echtzeit und mit geeigneten statistischen Berechnungsmitteln versehen ist.
  • Die Datenverarbeitungseinheit ist auch dazu geeignet, das von der Fernsehkamera aufgenommene Bild für den Benützer mittels einer Schießmaske wieder herzustellen, welche aus einem Paar orthogonaler Segmente besteht, die in Form eines Kreuzes angeordnet sind, wobei der Schnittpunkt des Kreuzes den wahrscheinlichsten Auftreffpunkt des Projektils anzeigt.
  • Die Position der Maske wird durch die Datenverarbeitungseinheit aufgrund der zu simulierenden Schießdistanz und in Einklang mit der Waffen- und Munitionscharakteristik bestimmt.
  • Die Vorrichtung kann nach Ausrichtung der traditionellen Zieleinrichtungen mit dem elektronischen System benützt werden, wobei diese Ausrichtung vorzugsweise unter Annahme einer direkten Schußabgabe mit der Kimme in Stellung 0 ausgeführt werden kann.
  • Zu dem Schießzeitpunkt wird das von der Fernsehkamera aufgenommene Bild gemäß eines von dem Stoßsensor erzeugten Befehls mittels der Datenverarbeitungseinheit auf stabile Weise abgespeichert.
  • Danach wird das Bild an zwei unterschiedlichen Bildschirmen angezeigt, von denen einer in der Nähe des Schützen angeordnet ist, wogegen der andere in der Nähe einer Zentralsteuereinheit angeordnet ist, welche die Datenverarbeitungseinheit umfaßt.
  • Auf diese Weise kann der Schütze dank der Schießmaske, die von der Datenverarbeitungseinheit dem gespeicherten Bild überlagert und an dem Monitor angezeigt wird, sehen, welchen Puhkt des Ziels er getroffen hätte, wenn er ein Projektil abgefeuert hätte.
  • Diese Beobachtung ermöglicht ihm auch, nötigenfalls den nächsten Schuß zu korrigieren.
  • Der in der Nähe der zentralen Steuereinheit angeordnete Bildschirm kann dazu verwendet werden, eine Übersicht über die von verschiedenen, lokal unabhängigen Einheiten abgegebenen Schüsse zu geben, die von jeder Schießstation erzielten Treffer anzuzeigen und eine Auswertung des Schießvorganges durchzuführen, wobei für jeden Schützen eine Trefferliste erstellt wird.
  • Weitere Aufgabenstellungen und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung, welches als nicht einschränkendes Beispiel angegeben ist.
  • Figur 1 zeigt eine dreidimensionale Ansicht einer Lichtstrahlenwaffe, welche mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung ausgestattet ist, Figur 2 zeigt ein Blockschaltbild des Funktionsprinzips der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
  • Gemäß der Figuren ist eine erfindungsgemäße computergestützte Elektronikvorrichtung 10 mit einer Halterungsklammer 11 versehen, welche fest mit einer Lichtstrahlenwaffe 12 verbunden ist, die bei diesem Beispiel als Langwaffe dargestellt ist, mit welcher das italienische Heer beliefert wird.
  • Die Halterungsklammer 11 weist ein Gleitschiene auf, welche mit einer Führung zusammenwirkt, die an einer Seite des Körpers der Lichtstrahlenwaffe 12 angeordnet ist.
  • Diese Führung ist normalerweise an Lichtkampfwaffen vorgesehen und dient zur Installation einer Infrarotzielvorrichtung.
  • Wenn an dem Körper der Lichtstrahlenwaffe 12 keine Führung vorgesehen ist, wird diese zusammen mit der Halterungsklammer 11 bereitgestellt und an dem Körper der Lichtstrahlenwaffe 12 befestigt.
  • Die tatsächliche Vorrichtung 10 weist eine optische Anordnung 13-15, nämlich eine Fernsehkamera 13, einen Verschluß 14 und ein Teleobjektiv 15 auf.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Fernsehkamera 13 als statische Schwarz/Weiß-Kamera gezeigt, die mit einem CCD-Sensor ausgerüstet ist und sehr starken Stößen und Spannungen widerstehen kann.
  • Figur 1 zeigt einen elektronischen Verschluß 14, der zwischen der Fernsehkamera 13 und dem Teleobjektiv 15 angeordnet und mit diesem durch eine spezielle Verbindung verbunden ist.
  • Der elektronische Verschluß 14 besteht im allgemeinen aus einem Flüssig/Kristall-Mittel, welches mittels einer Steuerspannung geeignet polarisiert wird und einem System die Auswahl des durchgehenden Lichtes ermöglicht.
  • Die Ansprechzeit dieses elektronischen Verschlusses 14 liegt in der Größenordnung von einem Tausendstel einer Sekunde.
  • Das Vorhandensein des elektronischen Verschlusses 14 ermöglicht, in der Fernsehkamera 13 das Festhalten eines Bildes mit sehr kurzer Belichtungszeit, wodurch die Vibrationen des Fernsehbildes vermieden und eliminiert werden, welche aufgrund plötzlicher Bewegungen der Waffe während des Zielens und Schießens erfolgen.
  • Ein optisches Mittel, welches bei dem vorliegenden Beispiel aus einer im Handel erhältlichen 300 mm Teleobjektivlinse besteht, ist mit dem Verschluß 14 verbunden.
  • Davon unterscheiden sich selbstverständlich weitere Ausführungsformen der Erfindung, bei welchen die Fernsehkamera 13, der elektronische Verschluß 14 und das Teleobjektiv 15 technische Merkmale aufweisen, welche sich stark von den oben beschriebenen unterscheiden.
  • Unterhalb der Halterungsklammer 11 ist ebenso ein Stoßsensor 17 vorgesehen, welcher ein Signal aussenden kann, welches dem Einfluß des Abzuges zum Schießzeitpunkt zugeordnet ist. Das durch den Stoßsensor 17 ausgesandte Signal und die von der Fernsehkamera 13 gelieferten Bilder werden über geeignete Kabel zu einer Datenverarbeitungseinheit 16 übertragen, welche im allgemeinen ein PC ist.
  • Diese Datenverarbeitungseinheit 16 ist mit einer Schaltungskarte versehen, mittels welcher die von der Fernsehkamera 13 gelieferten Bilder digitalisiert und gespeichert werden, und ist ebenso mit einer digitalen Ein/Aus-Schaltung versehen, welche mit dem Stoßsensor 17 verbunden ist.
  • Überdies ist die Datenverarbeitungseinheit 16 mit einer speziellen Software ausgestattet, welche beispielsweise das Erzeugen einer elektronischen Zielmaske in Form eines Kreuzes und an der Zentraleinheit die statistische Verarbeitung der Schießdaten gemeinsam mit einer Simultanansicht der Schießleistung der unterschiedlichen, voneinander getrennten Schießstationen ermöglicht.
  • Diese Software ist so aufgebaut, daß in die Datenverarbeitungseinheit eine Mehrzahl von Parameter (Art der Waffe, Distanz zum Ziel, usw.) eingegeben werden kann, welche als Basis für die nachfolgende Verarbeitung der Schießdaten dienen.
  • Figur 2 zeigt die Fernsehkamera 13, den Stoßsensor 17, einen Verbindungsblock, der eine Schnittstelle 18 bildet und eine Speiseeinheit aufweist, und die Datenverarbeitungseinheit 16, welche mit einem ersten Bildschirm 19 zur Verwendung durch die Person, welche für diesen Bereich verantwortlich ist, und einem zweiten Bildschirm 20 versehen ist, welcher im allgemeinen in der Nähe des Schützen angeordnet ist.
  • Die obige Vorrichtung entspricht einer besonderen Ausführungsform der Erfindung, welche in diesem Fall zur Schießausbildung von militärischem Personal verwendet wird. Im Rahmen dieser Erfindung sind jedoch Ausführungsformen und Anwendungen enthalten, welche sich sogar sehr stark von den oben beschriebenen unterscheiden können.
  • Beispielsweise ist im Rahmen der Erfindung eine Ausführungsform enthalten, bei welcher die Fernsehkamera 13 entfernt von der Waffe angeordnet ist. Die Übertragung des Bildes zwischen der Fernsehkamera und der Waffe wird durch optisch isolierte Glasfasern hergestellt, sodaß diese Ausführungsform in bezug auf das geringe Gewicht der gesamten Anordnung besonders vorteilhaft ist.
  • Die Erfindung enthält ebenso Ausführungsformen, bei welchen die Datenverarbeitungseinheit nicht aus einem PC besteht, sondern aus einem Mikrocomputer oder Minicomputer mit allen technischen Auswirkungen in bezug auf eine mögliche Steigerung der Anzahl zu verarbeitender Daten und der angeschlossenen Schießkapazitäten, welche gleichzeitig überwacht werden können.
  • Diese Erfindung enthält selbstverständlich Ausführungsformen, bei welchen die Vorrichtung an irgendeiner Lichtstrahlenwaffe angeordnet ist und von nicht militärischem Personal verwendet wird, z.B. in einem privaten Schießverein.

Claims (5)

1. Computerunterstützte Elektronikvorrichtung (10) zum Feststellen des Ziels einer Lichtstrahlenwaffe (12), die direkt auf ein Ziel abgefeuert wird, welches eine Fernsehkamera (13), eine Datenverarbeitungseinheit (16) und zumindest einen Monitor (19-20) aufweist, wobei das von der Fernsehkamera (13) gelieferte Bild mit dem durch das Visier der Lichtstrahlenwaffe (12) erhaltenen Bild ausgerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Fernsehkamera (13) ein Teil einer optischen Anordnung (13-15) ist, welche mit einer Datenverarbeitungseinheit (16) verbunden ist, wobei diese Anordnung an einer Halterungsklammer (11) angebracht ist, welche fest mit dem Körper der Waffe (12) verbunden ist, und die Anordnung einen elektronischen Verschluß (14) und ein Teleobjektiv (15) aufweist, wobei der Schießzeitpunkt von der Datenverarbeitungseinheit (16) festgestellt wird, das Verschlußmittel (14) bei Feststellen eines Schusses aktiviert wird, die optische Anordnung (13-15) sodann ein Bild zur Verarbeitung an die Datenverarbeitungseinheit (16) liefert, um eine Ausgabe zu erzeugen, welche das Ziel und den wahrscheinlichsten Auftreffpunkt des Projektils anzeigt, und dieser Auftreffpunkt auf Basis der Schußdistanz und der Waffen- (12) und Munitionscharakteristik berechnet wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher ein Schuß durch einen Sensor (17) festgestellt wird, welcher ein elektrisches Signal abgibt, das den Zeitpunkt des Abfeuerns angibt, wobei der Sensor (17) mit der Datenverarbeitungseinheit (16) verbunden ist,
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei welcher die Datenverarbeitungseinheit (16) mit einer Schnittstelleneinheit (18) zusammenwirkt.
4. Vorrichtung nach einem der vorigen Ansprüche, bei welcher die Datenverarbeitungseinheit (16) mit einem Mittel zusammenwirkt, welches die von der optischen Anordnung (13-15) erhaltenen Bilder digitalisiert und speichert.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, bei welcher die Datenverarbeitungseinheit (16) mit einer Ein/Aus-Schaltungskarte mit digitalem Eingang zusammenwirkt, welche mit dem Sensor (17) verbunden ist.
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DE68911000D1 DE68911000D1 (de) 1994-01-13
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