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DE68911765T2 - Trommel zum Falten von Gürtellagen eines Radialreifens. - Google Patents

Trommel zum Falten von Gürtellagen eines Radialreifens.

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Publication number
DE68911765T2
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Authority
DE
Germany
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drum
bellows
segments
hub assemblies
center
Prior art date
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DE68911765T
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DE68911765D1 (de
Inventor
John Alway Lovell
Gary Eugene Medved
John Richard White
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Goodyear Tire and Rubber Co
Original Assignee
Goodyear Tire and Rubber Co
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Publication date
Application filed by Goodyear Tire and Rubber Co filed Critical Goodyear Tire and Rubber Co
Application granted granted Critical
Publication of DE68911765D1 publication Critical patent/DE68911765D1/de
Publication of DE68911765T2 publication Critical patent/DE68911765T2/de
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Description

  • Die Erfindung bezieht sich allgemein auf eine Radialreifengürtelfalttrommel bzw. eine Trommel zum Falten von Gürtellagen eines Radialreifens mit beabstandeten Hochschlagbalgen und betrifft insbesondere eine Trommel, die ausgedehnt werden kann und bei der der Abstand zwischen den Hochschlagbalgen eingestellt werden kann, um eine Anpassung in einem weiten Bereich von Gürtelbreiten und durch Messern vorzunehmen, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Eine solche Gürtelfaltmaschine ist aus der EP-A-0 015 113 bekannt. In der Vergangenheit sind Trommeln durch Expansionsbalgen ausgedehnt worden und die Radialbewegung der Segmente war durch Haken an den Segmenten begrenzt, die mit auf der Trommelwelle angebrachten Steuerringen in Eingriff standen. Um den Durchmesser der Trommel zu ändern, war es erforderlich, die Steuerringe durch Ringe mit einem anderen Durchmesser zu ersetzen, was wertvolle Produktionszeit verbrauchte. Um die Breite des Zwischenraums zwischen den Hochschlagbalgen einzustellen, mußten Befestigungsmittel an jedem Trommelsegment manuell gelöst werden, um eine axiale Einstellung der Trommelflächenteile zu ermöglichen, die in eine gewünschte Breite bzw. einen gewunschten Abstand manuell bewegt wurden. Nachdem die Oberflächenteile für alle Segmente manuell eingestellt worden waren, mußten die Befestigungsmittel mit den Segmenten in Eingriff gebracht werden, was ebenfalls ein zeitverbrauchender Arbeitsgang war.
  • Während des Aufbauens eines Gürtelpakets für einen Reifen wird der erste breite Gürtel aufgebracht bzw. aufgebaut, dem das Aufbringen einer Anzahl von schmalen Gürteln folgt. Die Kanten des breiten Gürtels werden dann über die schmalen Gürtel hochgeschlagen. Eines der Probleme besteht darin, das Gürtelpaket aufzubauen und ihm zur gleichen Zeit eine Gestalt zu geben, die mit der Kontur einer fertiggestellten Reifenkarkasse übereinstimmt, die an einer anderen Station aufgebaut worden ist. Es ist ebenfalls ein Problem, den ersten breiten Gürtel unter Spannung zu halten, um dichte Faltenlinien vorzusehen. Das Ändern des Abstandes zwischen den Hochschlagebalgen machte das Austauschen von auf den Trommelsegmenten zwischen den Balgen angebrachten Abstandsstücken erforderlich und dies war kostspielig, wenn die Abstandshalter bearbeitete Metallteile waren. Ein weiteres Problem bestand darin, die Abschnitte jedes selbstfaltenden Hochschlagbalges zu fluchten, so daß die Faltenlinie des Balges geradlinig ist. Dies ist insbesondere kostspielig, wenn dieser Fluchtungsvorgang jedes Mal wiederholt werden muß, wenn der Abstand zwischen den Balgen geändert wird.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Trommelkonstruktion, bei welcher die Trommel auf eine Anzahl von unterschiedlichen Durchmessern ausdehnbar ist und eine elastische zylindrische Hülse bzw. Zylinderhülse bzw. Zylinderhülle aufweist, auf welcher das Gürtelpaket aufgebaut wird. Diese Konstruktion ist von Vorteil für den Aufbau von Gürteln mit verschiedenen Durchmessern und für das Spannen des anfänglichen breiten Gürtels bzw. des breiten Ausgangsgürtels, der auf die Trommel aufgebracht bzw. auf diese aufgebaut worden ist. Einige Teile müssen ausgetauscht werden, wenn der Abstand zwischen den Balgen geändert wird; jedoch werden präzisionsgeformte, leicht gewichtige Teile aus einem starren Polyurethanmaterial benutzt, die die erforderlichen Kosten und Arbeitsaufwendungen verringern.
  • Bei der Trommelkonstruktion gemäß der Erfindung ist das Fluchten der Umfangsabschnitte der Faltbalgen, um eine geradlinige Faltlinie zu erhalten, durch das Einstellen von Balgstützhalterungen erleichtert, die auf jeden der Segmente angebracht sind. Die Balgstützhalterungen sind mit Mittelnaben zum Einstellen des Raumes bzw. Abstandes zwischen den Balgen verbunden und deshalb braucht, wenn die Faltlinieneinstellung für jeden Faltenbalg einmal erfolgt ist, diese nicht wieder ausgeführt zu werden, selbst wenn der Abstand zwischen den Balgen verlängert oder verkürzt wird.
  • Erfindungsgemäß ist eine drehbare Gürtelfalttrommel vorgesehen mit einer drehbaren, zylindrischen Hauptwelle, einem Paar von Mittelnabenanordnungen, die auf der Hauptwelle auf gegenüberliegenden Seiten einer Mittelebene der Trommel verschieblich angebracht sind, einer Vielzahl von in Umfangsrichtung in Abstand voneinander angeordneten Trommelsegmenten, die in einer im allgemeinen zylindrischen Konfiguration um die Mittelnabenanordnungen angeordnet sind, wobei jedes der Trommelsegmente auf einem Paar von Mittelnabenanordnungen für eine radiale Bewegung jeder dieser Trommelsegmente relativ zu den Mittelnabenanordnungen verschieblich angeordnet ist, einem Paar von ringförmigen Hochschlagbalgen, die um die Trommelsegmente angeordnet sind, wobei jeder der Balgen einen Hohlraum in Verbindung mit einer Druckluftquelle aufweist, jeder der Balgen mit einer Anordnung des Paares von Mittelnabenanordnungen für eine axiale Einstellbewegung in bezug auf die andere Anordnung des Paares von Mittelnabenanordnungen verbunden ist, Abstands-Spindeleinrichtungen, die in Gewindeeingriff mit den Mittelnabenanordnungen stehen, wobei die Spindeleinrichtungen drehbar sind für eine Bewegung der Mittelnabenanordnungen, in entgegengesetzten Richtungen, um den Abstand zwischen den Balgen zu erhöhen und zu verkürzen, einem Paar von Trommeldehnnabenanordnungen, die auf der Hauptwelle an Positionen, die von den Mittelnabenanordnungen axial beabstandet und auf in bezug auf die Mittelbene entgegengesetzten Seiten der Mittelnabenanordnungen gelegen sind, verschieblich angeordnet sind, Gestängemitteln, die die Trommeldehnnabenanordnungen mit einem entgegengesetzten Ende jedes der Segmente verbinden, und einer Trommeldurchmesserspindeleinrichtung, die mit den Trommeldehnnabenanordnungen im Gewindeeingriff steht, wobei die Trommeldurchmesserspindeleinrichtung für ein Ausdehnen und Zusammenziehen der Segmente drehbar ist.
  • Vorteilhafterweise umfaßt die erfindungsgemäße Trommel ausserdem die Merkmale, die im nachfolgenden vollständig beschrieben und in den Ansprüchen besonders herausgestellt sind.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung beispielsweise beschrieben; in dieser zeigt:
  • Figur 1 eine schematische Schnittansicht, die eines der erfindungsgemäßen Trommelsegmente im zusammengezogenen Zustand, wobei der Abstand zwischen den Hochschlagbalgen verkürzt ist, und das andere erfindungsgemäße Trommelsegment im ausgedehnten Zustand, wobei der Abstand zwischen den Balgen gestreckt ist, zeigt;
  • Figur 2 eine Draufsicht eines der in Figur 1 gezeigten Trommelsegmente;
  • Figur 3 eine Querschnittsansicht entlang Linie 3-3 in Figur 2;
  • Figur 4 eine Querschnittsansicht entlang der Linie 4-4 in Figur 2;
  • Figur 5 eine Draufsicht einer der in Figur 1 gezeigten Balgstützhalterungen;
  • Figur 6 eine Stirnansicht der in Figur 5 gezeigten Balgenstützhalterung;
  • Figur 7 eine Draufsicht eines der in Figur 1 gezeigten Mittelfüllblöcke und
  • Figur 8 eine Stirnansicht des in Figur 7 gezeigten Mittelfüllblocks.
  • Mit Bezugnahme auf die Zeichnung und insbesondere auf Figur 1 ist eine drehbare Gürtelfalttrommel 10 mit einer zylindrischen Hauptwelle 12 gezeigt, die auf einer Antriebswelle 14 angebracht ist, welche in einem (nicht gezeigten) Gehäuse drehbar getragen wird. Die Gürtelfalttrommel 10 umfaßt eine Vielzahl von umfangsmäßig mit Abstand angeordneten Trommelsegmenten 16, die um die Hauptwelle 12 angeordnet und von dem in dem oberen Teil der Figur 1 gezeigten Durchmesser zu dem in dem unteren Teil der Figur 1 gezeigten Durchmesser ausdehnbar sind.
  • Eine Balgstützhalterung 18, die in den Figuren 5 und 6 klarer gezeigt ist, ist auf jedem der Segmente 16 auf jeder Seite einer Mittelebene A-A der Trommel 10 verschieblich angebracht. Die Balgstützhalterung 18 umfaßt eine Nut 20 für die Aufnahme eines Nasenteils bzw. Ansatzteils 22 eines Hochschlagbalges 24, der um die Trommelsegmente 16 angeordnet ist. Ein Hochschlagbalg 24 ist auf jeder Seite der Mittelebene A-A angeordnet und umfaßt einen Hohlraum 26 zum Aufblasen. Der Hochschlagbalg 24 kann aus einem elastischen Material wie Kautschuk bzw. Gummi bestehen, das mit Gewebelagen in einer solchen Weise verstärkt ist, daß bei einem Aufblasen das Ende des Balges eine Kante 28 eines Radialreifengürtels 30 auf der Trommel 10 um eine Faltlinie 32 des Balges hochschlägt.
  • Jede Balgstützhalterung 18 ist mit einer Schieberstange bzw. Schubstange 34 verbunden, die sich durch Schlitze 35 in den Segmenten 16 erstreckt. Die Schubstange 34 weist Ansätze 36 auf, die mit sich radial erstreckenden Nuten 38 in Platten 40 in Gleiteingriff stehen, welche auf Mittelnabenanordnungen angebracht sind, welche Mittelaußennaben 42 und Mittelinnennaben 44 umfassen. Die Mittelaußennaben 42 sind ringförmig und umfassen eine zylindrische Innenfläche, die auf der Außenfläche der Hauptwelle 12 verschieblich angeordnet ist. Die Mittelaußennaben 42 sind mit den Mittelinnennaben 44 durch Befestigungsmittel wie Bolzen 46 verbunden, die sich durch Schlitze in der Hauptwelle 12 erstrecken. Der Abstand zwischen den Balgen 24 auf einer Seite der Mittelebene A-A und dem Balg auf der anderen Seite wird durch Abstandsschrauben bzw. Abstandsspindeln 48 gesteuert, die sich von einem Außenbordende bzw. äußeren Ende 50 zu einem Innenbordende bzw. inneren Ende 52 der Hauptwelle 12 erstrecken. Die Abstandspindeln 48 umfassen Gewindeteile 54 in Gewindeeingriff mit den Mittelinnennaben 44. Die Gewindeteile 54 umfassen Gewinde in entgegengesetzter Richtung an Stellen auf entgegengesetzten Seiten der Mittelebene A-A, um die Mittelinnennaben 44 in entgegengesetzte Richtungen bei einer Drehung der Abstandsspindeln 48 zu bewegen, um den Abstand zwischen der Balgstützhalterung 18, die mit der Schubstange 34 auf einer Seite der Mittelebene A-A verbunden ist und der Balgstützhalterung, die mit der Schubstange auf der anderen Seite der Mittelebene verbunden ist, für jedes der Segmente 16 zu erhöhen oder zu verringern. Die Abstandsspindeln 48 umfassen Kettenräder 56 an dem äußeren Ende 50, in welche eine Kette 58 eingreift. Eine Kurbel 60 kann an dem Außenbordende bzw. äußeren Ende einer der Abstandsspindeln 48. angebracht sein, um die Spindel und die Kettenräder 56 zu drehen , so daß sich die Mittelinnennaben 44 in entgegengesetzten Richtungen in Abhängigkeit von der Drehrichtung der Spindeln bewegen. Auf diese Weise kann der Abstand zwischen der Balgstützhalterung 18, die mit einer der Mittelaußennaben 42 verbunden ist und der Balgstützhalterung, die mit der anderen der Mittelaußennaben verbunden ist, in gewünschter Weise erhöht oder verringert werden.
  • Der Abstand zwischen den Balgstützhalterungen 18 wird von einem Mittelfüllblock 62 ausgefüllt, der mehr im einzelnen in den Figuren 7 und 8 gezeigt ist. Der Mittelfüllblock 62 umfaßt einen Ansatz 64 für ein Eingreifen in eine Nut 66 auf einer der Trommelsegmente 16. Befestigungsmittel 68 können sich zwischen dem Mittelfüllblock 62 und einem der Segmente 16 erstrecken, um den Block an seinem Platz zu halten. Wie es in den Figuren 6 und 8 gezeigt ist, umfaßt jede Balgstützhalterung 18 und jeder Mittelfüllblock 62 eine Paßfläche 69 für ein Ineinandergreifen mit einer Stützfläche jedes der Segmente 16. Auf diese Weise wird jede Balgstützhalterung 18 und jeder Mittelfüllblock 62 im Betrieb unter Druck beansprucht bzw. gesetzt und braucht somit nicht aus einem Material mit Zugfestigkeit zu bestehen.
  • Radial außerhalb des Mittelfüllblocks 62 auf jedem der Segmente 16 ist eine dehn- bzw. streckbare zylindrische Hülse 70 aus einem elastischen Material positioniert, die eine zylindrische Innenfläche 72 aufweist, welche auf dem Mittelfüllblock jedes der Trommelsegmente 16 aufsitzt. Die zylindrische Hülle 70 kann ebenfalls eine konturierte radial äußere Oberfläche 74 zum Formen des Gürtels 30 und der anderen Gürtel des Gürtelpakets aufweisen.
  • Der aufblasbare Hochschlagbalg 24, der auf der Balgstützhalterung 18 auf jeder Seite jedes der Trommelsegmente 16 angebracht ist, ist dazu ausgelegt, an der Faltlinie bzw. Hochschlaglinie 32 umzufalten bzw. hochzuschlagen; jedoch kann die axiale Position der Faltlinie bzw. Hochschlaglinie bei verschiedenen Umfangsabschnitten des Balges variieren. Eine einstellbare Verbindung zwischen jeder Schubstange 34 und jeder Balgstützhalterung 18 umfaßt eine Einstellschraube bzw. Einstellspindel 76, die in einer Bohrung 78 drehbar angebracht ist und in einer Gewindebohrung 80 in der Schubstange 34 mit Gewinde eingedreht ist. Die Einstellspindel 76 wird an einer axialen Bewegung in der Bohrung 78 durch einen Kragen bzw. Ringansatz in einem Schlitz 81 in der Balgstützhalterung 18, wie in Figur 5 gezeigt ist, gehindert, so daß bei einer Drehung der Einstellspindel eine relative axiale Bewegung der Balgstützhalterung auf dem Trommelsegment 16 vorgesehen bzw. erzeugt wird, um die. Faltlinie bzw. Hochschlaglinie 32 in einer einzigen Ebene senkrecht zur Achse der Hauptwelle 12 zu positionieren. Diese Einstellung für jedes der Trommelsegmente 16 kann ausgeführt werden durch Projizieren einer beleuchteten Linie auf die Trommeloberfläche an der Faltlinie bzw. Hochschlaglinie 32 vor dem Aufbringen des Gürtels 30. Der Balg 24 kann dann aufgeblasen werden, um die tatsächliche Position der Faltlinie bzw. Hochschlaglinie 32 festzulegen. Dann kann die Einstellspindel 76 für jedes der Segmente 16 gedreht werden, wenn die Faltlinie bzw. Hochschlaglinie 32 mit der projizierten beleuchteten Linie nicht zusammenpaßt, bis die Faltlinie bzw. Hochschlaglinie mit der beleuchteten Führungslinie auf der Trommelfläche koinzidiert. Wenn einmal die Balgstützhalterung 18 jedes der Segmente 16 eingestellt worden ist, um die Faltlinie bzw. Hochschlaglinie 32 für den besonderen Abschnitt des Hochschlagbalges 24 einzustellen, dann ist keine zusätzliche Einstellung der Faltlinie bzw. Hochschlaglinie erforderlich, selbst wenn der Abstand zwischen der Balgstützhalterung 18 auf der einen Seite der Mittelebene A- A und der Balgstützhalterung auf der anderen Seite durch Drehen der Abstandsspindeln 48 mit der Kurbel 16 verringert oder erhöht wird. Ein Aufblasen der aufblasbaren Hochschlagbalge 24 ist durch Durchgänge 82 in zumindest einer Schubstange 34 vorgesehen, die durch geeignete Leitungen 83 mit einer Druckluftquelle, wie einem stationären Druckluftanschluß verbunden ist.
  • Um die Gürtelfalttrommel 10 bzw. Gürtelhochschlagtrommel 10 auszudehnen oder zusammenzuziehen ist jedes der Trommelsegmente 16 durch ein Paar von Stangen 84 mit Trommelausdehnnabenanordnungen 86 und 88 an Positionen auf entgegengesetzten Seiten der Mittelebene A-A verbunden und außerhalb der Mittelnabenanordnungen auf Abstand angeordnet. Die Gestänge bzw. Stangen 84 können an den Segmenten 16 durch Stifte bzw. Zapfen schwenkbar angebracht sein, die sich durch Bohrungen 89 in den Segmenten erstrecken, wie es in Figur 4 gezeigt ist. Jede der Trommelausdehnnabenanordnungen 86 und 88 umfaßt eine äußere Trommelausdehnnabe 90, die auf der Hauptwelle 12 verschieblich angeordnet und mit einer inneren Trommelausdehnnabe 92 durch geeignete Befestigungsmittel wie Bolzen 94 verbunden ist. Die innere Trommelausdehnnabe 92 jeder der Trommelausdehnnabenanordnungen 86 und 88 ist mit Gewinde versehen für einen Gewindeeingriff mit einer Trommeldurchmessersteuerspindel 96, die an dem Innenende 52 und dem Außenende 50 der Hauptwelle 12 drehbar angebracht ist. Die Gewinde der Trommeldurchmessersteuerspindel 96 im Eingriff mit der inneren Trommelausdehnnabe 92 der Trommelausdehnnabenanordnung 88 verlaufen entgegengesetzt zu den Gewinden in Eingriff mit der inneren Trommelausdehnnabe der Trommelausdehnnabenanordnung 86, so daß bei Drehung der Trommeldurchmessersteuerspindel in einer Richtung die Trommelausdehnnabenanordnung 86 von der Trommelausdehnnabenanordnung 88 wegbewegt wird, um den Durchmesser der Trommel 10 zu verringern. Bei Drehung der Trommeldurchmessersteuerspindel 96 in der entgegengesetzten Richtung wird die Trommelausdehnnabenanordnung 86 zu der Trommelnabenausdehnanordnung 88 hin bewegt und die Segmente 16 veranlaßt, sich radial nach außen zu bewegen. Die Trommeldurchmessersteuerspindel 96 kann mit einer geeigneten Antriebseinrichtung und einem Steuersatz verbunden und so kalibriert sein, daß der gewünschte Durchmesser der Trommel 10 durch eine ausgewählte Positionierung der Trommelausdehnnabenanordnungen 86 und 88 durch Drehung der Trommeldurchmessersteuerspindel vorgesehen werden kann. Eine anfängliche Ausdehnung der Trommel 10 zur Streckung des Gürtels 30 nach Aufbringen auf die Trommel kann ebenfalls durch Drehen der Trommeldurchmessersteuerspindel 96 vorgesehen werden, so daß die Segmente 16 um einen gewünschten Betrag ausgedehnt werden.
  • Durch Vergleichen der Trommeldurchmesser und des Abstandes zwischen den Balgstützhalterungen 18 in Figur 1 ist ersichtlich, daß die Trommel 10 eingestellt werden kann, um Radialreifengürtelpackungen über einen weiten Bereich von Breiten und Durchmessern aufzubauen. Kein Aufbau oder Abbau ist erforderlich, wenn der Durchmesser der Trommel 10 eingesteIlt wird; jedoch kann in einigen Fällen die Zylinderhülse 70 durch eine Hülse mit einem anderen Durchmesser ersetzt werden.
  • Die Zylinderhülse 70 besteht bevorzugt aus einer dehnbaren, elastischen Polyurethanmischung, die eine Härte von etwa 80 Shore A mit einem kontrollierten bzw. gesteuerten Elastizitätsmodul in dem Bereich von etwa 300 bis etwa 450 psi (etwa 2 bis etwa 3,1 x 10&sup6;Pa) bei 20 % Streckung und in dem Bereich von etwa 475 bis etwa 600 psi (etwa 3,3 bis etwa 4,1 x 10&sup6;Pa) bei 50 % Streckung aufweist. Die Zylinderhülse 70 weist außerdem eine Zugfestigkeit bzw. Zerreißfestigkeit in dem Bereich von etwa 2.000 bis etwa 3.000 psi (etwa 14 bis etwa 21 x 10&sup6;Pa) und ein Weiterreißwiderstand (Streifenprobe) von zumindest 100 lbs/inch (1,8 kg/cm) auf Bevorzugt wird die Hülse 70 nicht mehr als 50 % gestreckt. Die Zylinderhülse 70 kann um 50 % über hundertmal gestreckt werden, wobei die bleibende Dehnung weniger als ein Prozent ist, wodurch die Rückkehr der Hülse in ihre ursprüngliche Position bei einem Zusammenziehen der Trommel 10 gewährleistet ist. Dies ist wichtig, so daß ein Zentrierungssteg 98 auf einer zylindrischen Innenfläche 72 der Hülse 70 in Eingriff mit einem Mittelschlitz 100 in dem Mittelfüllblock 62 verbleibt.
  • Es wurde gefunden, daß durch Hinzufügung einer zusätzlichen Menge von reaktivem, eingebauten Silikon zu der Polyurethanformmischung ein Rohkautschuk-Gleitmittel bzw. -Trennmittel auf der Oberfläche vorgesehen wird. Durch Einbeziehen einer kleinen Menge von Treibmittel wie Chlorfluorkohlenwasserstoff in die Mischung wird das Material in der Form ausgedehnt, so daß die geformte Hülse 70 im wesentlichen die selben Abmessungen wie die Form haben wird. Außerdem wird das Treibmittel an die Oberfläche getragen und bildet eine Haut, die im wesentlichen nicht-porös ist.
  • Beim Auslegen der Zylinderhülse 70 muß der Widerstand gegen eine Ausdehnung der Segmente 16 geringer sein als die beim Ausdehnen der Segmente zur Verfügung stehenden Kräfte.
  • Es wurde gefunden, das jeder Mittelfüllblock 62 und jede Balgstützhalterung 18 aus einer starren, geschäumten Polyurethanmischung mit einem Young'schen Modul von etwa 90.000 psi (etwa 6 x 10&sup8;Pa) mit einem Streckmodul bzw. Streckgrenzenmodul von etwa 130.000 Psi (etwa 9 x 10&sup8;Pa), einer Bruchdehnung von weniger als 10 %, einem Schlagversuch nach Gardner mit einem Ergebnis von über 140 inchpound (1,6 mkg) einer Shore D Härte von zumindest 50 und einer Dichte von etwa 30 bis 40 lbs/cubic foot (etwa 0,48 bis 0,64 g/cm³) und bevorzugt 31 bis 33 (etwa 0,50 bis 0,53 g/cm³) hergestellt werden. Durch Formen dieser Teile aus hartem geschäumtem Polyurethan können die Teile zu den gewünschten Abmessungen ohne das Erfordernis einer ausgedehnten Berarbeitung geformt werden. Die Teile haben Formstabilität und ändern ihre Gestalt nicht, nachdem sie für eine Zeitdauer benutzt worden sind. Die Teile sind relativ leicht im Gewicht und widerstehen einem Einkerben oder anderen Beschädigungen während der Handhabung und im Betrieb. Wenn der Abstand zwischen jeder Balgstützhalterung 18 und der anderen Stützhalterung auf einem der Segmente gewechselt wird, ist es erforderlich, den Mittelfüllblock 62 durch einen Füllblock 62 mit anderer Länge zu ersetzen. Der Mittelfüllblock 62 kann mit einer Länge geformt und dann mittels einer Bandsäge bei der Fertigung abgelängt werden. Durch Formen des Mittelfüllblocks 62 und der Balgstützhalterung aus starrem geschäumtem Polyurethan ist es möglich, Präzisionsteile vorzusehen, die keine aufwendige Bearbeitung erfordern.
  • Im Betrieb wird die Gürtelfalttrommel bzw. Gürtelhochschlag trommel 10 eingestellt, um den gewünschten Abstand zwischen der Balgstützhalterung 18 auf einer Seite eines jeden Segmentes 16 und der Balgstützhalterung auf der anderen Seite jedes Segmentes vorzusehen, indem die Kurbel 60 in der gewünschten Richtung gedreht wird, wodurch die Abstandsspindeln 48 gedreht und die Mittelinnennaben 44 und die Mittelaußennaben 42 um den gewünschten Betrag voneinander weg oder aufeinander zubewegt werden. Eine Feineinstellung wird vorgesehen, indem die Einstellspindel 76 in der Balgstützhalterung 18 für jedes der Segmente 16 gedreht wird, bis die Faltlinie bzw. Hochschlaglinie 32 jedes Balges 24 sich in einer einzigen Ebene senkrecht zu einer Achse B-B der Hauptwelle 12 befindet. Ein Mittelfüllblock 62 geeigneter Länge wird an jedem der Segmente 16 befestigt und eine Zylinderhülse 70 mit gewünschtem Durchmesser wird über die Mittelfüllblöcke elastisch gestreckt. Der gewünschte Durchmesser der Trommel 10 kann dann vorgesehen werden, indem die Trommeldurchmessersteuerspindel 96 um einen vorbestimmten Betrag gedreht wird, wodurch die Trommeldehnnabenanordnung 86 an die Trommeldehnnabenanordnung 88 näher heran oder weiter von dieser wegbewegt wird. Die Trommel 10 wird dann auf der Antriebswelle 14 gedreht und der Anfangsgürtel bzw. Ausgangsgürtel 30 um die Trommel gewickelt bzw. aufgebaut. Mit dieser Konstruktion können die Segmente 16 um einen zusätzlichen Betrag gedehnt werden, indem die TrommeldurchmessersteuersPindel 96 gedreht und dadurch der Ausgangsgürtel 30 unter Spannung gesetzt wird. Dies ist wichtig, um eine dichte Falte ohne Lufteinschluß vorzusehen.
  • Zusätzliche Gürtel können dann um den Ausgangsgürtel 30 gewickelt bzw. aufgebaut werden, und schließlich wird jede Kante 28 des Ausgangsgürtels durch Aufblasen des Hochschlagbalgs 24 auf jeder Seite der Trommel 10 um die anderen Gürtel gefaltet bzw. hochgeschlagen. Dies wird erreicht indem Luft durch die Leitungen 83 zu dem Durchgang 82 in einer Gleitstange 34 auf jeder Seite der Mittelebene A-A zugeführt wird. Nachdem jede Kante 28 über das Gürtelpaket bzw. die Gürtelpackung gefaltet worden ist, wird die Luft im Balg 24 auf jeder Seite jedes der Trommelsegmente 16 abgelassen und werden die Trommelsegmente zurückgezogen, indem die Trommeldurchmessersteuerspindel 96 gedreht wird, um die Segmente zurückzuziehen, so daß das fertigestellte Gürtel-Paket von der Trommel 10 entfernt werden kann.

Claims (10)

1. Drehbare Gürtelfalttrommel (10) mit einer drehbaren, zylindrischen Hauptwelle 12, einem Paar von Mittelnabenanordnungen (42, 44), die auf der Hauptwelle (12) auf gegenüberliegenden Seiten einer Mittelebene (A-A) der Trommel (10) verschieblich angebracht sind, einer Vielzahl von in Umfangsrichtung in Abstand voneinander angeordneten Trommelsegmenten (16), die in einer im allgemeinen zylindrischen Konfiguration um die Mittelnabenanordnungen (42, 44) angeordnet sind, wobei jedes der Trommelsegmente (16) auf einem Paar von Mittelnabenanordnungen (42, 44) für eine radiale Bewegung jeder dieser Trommelsegmente (16) relativ zu den Mittelnabenanordnungen (42, 44) verschieblich angeordnet ist, einem Paar von ringförmigen Hochschlagbalgen (24), die um die Trommelsegmente (16) angeordnet sind, wobei jeder der Balgen (24) einen Hohlraum (26) in Verbindung mit einer Druckluftguelle aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Balgen (24) mit einer Anordnung des Päares von Mittelnabenanordnungen (42, 44) für eine axiale Einstellbewegung in bezug auf die andere Anordnung des Paares von Mittelnabenanordnungen (42, 44) verbunden ist, wobei Abstands-Spindeleinrichtungen (76) in Gewindeeingriff mit den Mittelnabenanordnungen (42, 44) stehen, daß die Spindeleinrichtungen (76) drehbar sind für eine Bewegung der Mittelnabenanordnungen (42, 44) in entgegengesetzten Richtungen, um den Abstand zwischen den Balgen (24) zu erhöhen und zu verkürzen, daß ein Paar von Trommeldehnnabenanordnungen (86, 88) auf der Hauptwelle (12) an Positionen, die von den Mittelnabenanordnungen (42, 44) axial beabstandet und auf in bezug auf die Mittelebene (A-A) entgegengesetzten Seiten der Mittelnabenanordnungen (42, 44) gelegen sind, verschieblich angeordnet sind, das Gestängemittel (84) die Trommeldehnnabenanordnungen (86, 88) mit einem entgegengesetzten Ende jedes der Segmente (16) verbinden, daß eine Trommeldurchmesserspindeleinrichtung (96) mit den Trommeldehnnabenanordnungen (86, 88) im Gewindeeingriff steht und daß die Trommeldurchmesserspindeleinrichtung (96) für ein Ausdehnen und Zusammenziehen der Segmente (16) drehbar ist.
2. Drehbare Gürtelfalttrommel (10) nach Anspruch 1, bei welcher jedes der Trommelsegmente (16) ein Paar von sich radial erstreckenden Schubstangen (34) umfaßt, die auf dem Paar von Mittelnabenanordnungen (42, 44) verschieblich angebracht sind, um die Radialbewegung jedes der Trommelsegmente (16) relativ zu den Mittelnabenanordnungen (42, 44) zu führen.
3. Drehbare Gürtelfalttrommel (10) nach Anspruch 1, bei welcher jedes der Trommelsegmente (16) ein Paar von Balgstützhalterungen (18) umfaßt, die auf einer radial äußeren Fläche jedes der Trommelsegmente (16) verschieblich angebracht und mit einer der Mittelnabenanordnungen (42, 44) einstellbar verbunden sind für eine axiale Einstellung der Balgstützhalterungen (18) an jedem Ende jedes der Trommelsegmente (16) , und bei welcher das Paar von ringförmigen Hochschlagbalgen (24) auf dem Paar von Balgstützhalterungen (18) für eine Bewegung mit den Halterungen (18) angebracht ist.
4. Drehbare Gürtelfalttrommel (10) nach Anspruch 3, bei welcher die Trommelsegmente (16) einen zentralen Füllblock (62) umfassen, der auf jedem der Trommelsegmente (16) zwischen den Balgstützhalterungen (18) angebracht ist.
5. Drehbare Gürtelfalttrommel (10) nach Anspruch 4, bei welcher der Mittelfüllblock (62) und die Stützhalterungen (18) Paßflächen für ein Eingreifen mit der radial äußeren Fläche jedes der Trommelsegmente (16) aufweisen, so daß die radialen Spannungen, die auf den Mittelfüllblock (62) und die Stützhalterungen (18) im Betrieb ausgeübt werden, im wesentlichen als Druck auftreten.
6. Drehbare Gürtelfalttrommel (10) nach Anspruch 5, bei welchem der Mittelfüllblock (62) und die Balgstützhalterungen (18) aus einer starren, geschäumten Polyurethanmischung bestehen, die einen Young'schen Modul von etwa 90.000 psi (etwa 6 x 10&sup8;Pa) mit einem Streckmodul von etwa 130.000 psi (etwa 9 x 10&sup8;Pa), einer Bruchdehnung von weniger als 10 %, einem Schlagversuch nach Gardner mit einem Ergebnis von über 140 inchpounds (1,6 mkg), einer Shore D Härte von zumindest 50 und einer Dichte von etwa 30 bis 40 lbs/cubic foot (etwa 0,48 bis 0,64 g/cm³) aufweist.
7. Drehbare Gürtelfalttrommel (10) nach Anspruch 4 mit einer im allgemeinen zylindrischen, dehnbaren Hülse bzw. Hülle (70) aus elastischem Material, die eine zylindrische, radial innere Fläche (72) zum Anbringen an dem Mittelfüllblock (62) jedes der Segmente (16) und eine konturierte, radial äußere Fläche (74) zum Formen eines Gürtels (30), der auf die äußere Fläche (74) aufgebracht ist, aufweist.
8. Drehbare Gürtelfalttrommel (10) nach Anspruch 7 mit Mitteln zum Drehen der Trommeldurchmesserspindeleinrichtung (96), um die dehnbare Hülse nach Aufbringen zumindest eines Gürtels (30) zu strecken bzw. zu dehnen, um den Gürtel (30) zu formen und unter Spannung zu setzen.
9. Drehbare Gürtelfalttrommel (10) nach Anspruch 7, bei welcher die dehnbare Hülse (70) aus einer streckbaren bzw. dehnbaren, elastischen Polyurethanmischung besteht, die eine Härte von 80 Shore A mit einem kontrollierten bzw. gesteuerten Elastizitätsmodul in dem Bereich von etwa 300 bis etwa 450 psi (etwa 2 bis etwa 3,1 x 10&sup6;Pa) bei 20 % Dehnung und in dem Bereich von etwa 475 bis etwa 600 psi (etwa 3,3 bis etwa 4,1 x 10&sup6;Pa) bei 50 % Dehnung, eine Zerreißfestigkeit im Bereich von etwa 2.000 bis etwa 3.000 psi (etwa 14 bis etwa 21 x 10&sup6;Pa) und einen Weiterreißwiderstand (Streifenprobe) von zumindest 100 pounds per inch aufweist.
10. Drehbare Gürtelfalttrommel (10) nach Anspruch 3, bei welcher jeder der Hochschlagbalge (24) um einen Ansatzteil (22) selbstfaltend ist und Mittel (76) umfaßt, um die Balgstützhalterung (18) auf jedem der Trommelsegmente (16) einzeln einzustellen, um umfangsmäßig in Abstand angeordnete Abschnitte des Ansatzteils (22) in einer Richtung axial zu den Trommelsegmenten (16) zu Positionieren, so daß eine Faltlinie des Hochschlagbalges im wesentlichen in einer einzigen Ebene rechtwinklig zu der Achse B-B der Hauptwelle lokalisiert wird.
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