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DE68910285T2 - Papiermacherfilz. - Google Patents

Papiermacherfilz.

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Publication number
DE68910285T2
DE68910285T2 DE89312241T DE68910285T DE68910285T2 DE 68910285 T2 DE68910285 T2 DE 68910285T2 DE 89312241 T DE89312241 T DE 89312241T DE 68910285 T DE68910285 T DE 68910285T DE 68910285 T2 DE68910285 T2 DE 68910285T2
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DE
Germany
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polyamide
nylon
nonwoven
antioxidant
felt
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DE89312241T
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DE68910285D1 (de
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Sandra Krohto Barlow
Robert Bernard Davis
Charles Edwin Kramer
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Albany International Corp
Original Assignee
Albany International Corp
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Revoked legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/0027Screen-cloths
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F7/00Other details of machines for making continuous webs of paper
    • D21F7/08Felts
    • D21F7/083Multi-layer felts

Landscapes

  • Paper (AREA)
  • Artificial Filaments (AREA)
  • Cleaning Implements For Floors, Carpets, Furniture, Walls, And The Like (AREA)
  • Sanitary Thin Papers (AREA)
  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)
  • Diaphragms For Electromechanical Transducers (AREA)

Description

  • Diese Erfindung betrifft Papiermaschinenfilze. In einer Papiermaschine wird ein Brei der papierbildenden Bestandteile, der als "Stoffauflauf" bezeichnet wird, auf einem Gewebe oder "Draht" abgelegt, und der flüssige Bestandteil wird durch diese abgezogen oder extrahiert, um eine selbstzusammenhaltende Bahn zu erzeugen, die dann den Preß- und Trockenpartien in einer Papiermaschine zugeführt wird. In der Preßpartie wird die Papierbahn von einem Filz zu einem Walzenpaar transportiert, wo der Filz und die Papierbahn durch den Walzenspalt hindurchlaufen, um die Papierbahn zu entwässern und zu trocknen. Die Papierbahn als solche kann alle möglichen chemischen Ausrüstungsmittel enthalten und wird gleichzeitig einer erhöhten Temperatur ausgesetzt, um ihre Entwässerung und Trocknung zu unterstützen. Der Papiennaschinenfilz zusammen mit seiner Papierbahn wird daher häufig einem sehr hohen Druck bei erhöhten Temperaturen in einer rauhen chemischen Umgebung ausgesetzt. Papiermaschinenfilze werden im allgemeinen dadurch hergestellt, daß man Vliesfasern auf einen gewebten Tuchträger aufnadelt, die dann die sich bildende Papierbahn durch die Presse tragen. Im Walzenspalt der Preßwalzen werden diese Vliesfasern unter hohem Druck und mit einer hohen Häufigkeit gebogen und deformiert; die mechanischen Eigenschaften von Vliesfasern sind daher bei derartigen Verfahren von beträchtlicher Bedeutung.
  • Polyamid 6 und Polyamid 6,6 (PA 6 und PA 6,6) wurden sehr umfangreich zur Herstellung von Papiermaschinenfilzen verwendet. Diese Polymeren lassen sich leicht als Fasern herstellen, und ihre Fasereigenschaften können gesteuert werden, so daß ihre Verarbeitung zu annehmbaren Filzen möglich ist. Im Stand der Technik finden sich zahlreiche Vorschläge zur Verwendung von Polyamidmaterialen für Bahn- und Filzmaterialien im allgemeinen. Beispielsweise findet sich in der britischen Patentveröffentlichung Nr. 1 304 732 eine Bezugnahme auf die Verwendung von Polyamiden, wie beispielsweise Nylon 6, Nylon 6,6, Nylon 6,10, Nylon 6,7, Nylon 8, Nylon 9, Nylon 11 und Nylon 12. Die Beschreibung betrifft die Herstellung von faserartigen Bahnmaterialien und befaßt sich nicht speziell mit Papiermaschinenbelägen.
  • Die britische Patentveröffentlichung 1 329 132 betrifft wiederum nicht-gewebte Textilien zur Verwendung als beispielsweise Einlagestoffe. Wiederum findet sich ein Verweis auf die Verwendung von Polyamiden, wie Nylon 6, Nylon 11, Nylon 12 und Copolyamiden, wie Nylon 6,6 und Copolymeren von Nylon 6 und Nylon 6,6 mit Nylon 11 oder Nylon 12.
  • Die britische Patentbeschreibung Nr. 1 585 632 befaßt sich mit der Herstellung von Kunstleder und ähnlichen Materialien, und wiederum wird die Verwendung von Nylon 6, Nylon 6,6, Nylon 10, Nylon 11 und Nylon 12 zusammen mit unterschiedlichen Copolymeren in verschiedenen Variationen und Kombinationen beschrieben.
  • In jedem dieser genannten Fälle werden die Nylonmaterialien primär aufgrund ihrer inhärenten Festigkeit in einem Bekleidungsstück oder einem Dekorationsstück verwendet, und es ist nicht vorgesehen, daß sie der aggressiven physikalischen und chemischen Umgebung einer Papiermaschine ausgesetzt werden.
  • Die europäische Patentbeschreibung Nr. 0 070 708 betrifft einen Papiermaschinenfilz mit einem gewebten wärmegehärteten Band aus thermoplastischen Fäden in Maschinen- und Querrichtung, in dem die Fäden in wenigstens einer der Maschinen- und Querrichtungen koextrudiert und Monofilamente sind, die einen Kern aus einem Polymer aufweisen, das ausgewählt ist aus Nylon 6,6, Polyethylenterephthalat und einem Tetrapolymer aus einer Tere- oder Isophthalsäure, sowie eine Hülle aus einem Copolymer, das ausgewählt ist aus Nylon 11, Nylon 12, Nylon 6, Nylon 6,10, Nylon 6,12, Polybutylenterephthalat und einer großen Anzahl von anderen Materialien.
  • In der europäischen Patentbeschreibung Nr. 0 070 708 werden die Materialien grundsätzlich aufgrund ihrer gut bekannten Eigenschaften im Hinblick auf Festigkeit und Abriebwiderstand verwendet.
  • Unsere parallele europäische Patentanmeldung Nr. 88303201.3 zeigt, daß Nylon 12 beim Aufbau eines Filzes zur Verwendung in einer Papiermaschine verwendet werden kann. Unsere Forscher haben sehr überraschend zeigen können, daß Nylon 11 Eigenschaften aufweist, die sich in einem Vergleich mit Nylon 12 vorteilhaft erweisen, obwohl das aufgrund von dessen normaler Struktur nicht erwartet worden wäre. Polyamid 11 (Polyundecansäureamid), das in dieser Beschreibung als "PA 11" bezeichnet wird, ist in der Polymertechnologie sowie als Handelsartikel gut bekannt. Polyamid 11 wurde kommerziell für Zwecke entwickelt, die primär Spritzgießanwendungen betrafen. Das Polyamid 11-Homopolymere ohne vernetzende Zusätze kann extrudiert werden, so daß eine große Anzahl von Gegenstände gebildet wird, und ist ideal für die Herstellung von Monofilamenten und von kontinuierlichem Filamentgarn hoher Feinheit geeignet. Obwohl es nicht zu erwarten war, daß dieses Material befriedigende Eigenschaften aufweisen würde, wie sie in einem Papiermaschinenvlies erforderlich sind, damit die erforderlichen Oberflächeneigenschaften erhalten werden, haben die vorliegenden Aninelder überraschenderweise gefunden, daß Vliesmaterialien aus Polyamid 11, wenn sie in Papiermaschinenfilzen verwendet werden, im Vergleich mit Filzmaterialien, wie sie gegenwärtig verwendet werden, eine überlegene Haltbarkeit aufweisen und die Erholung vom Zusammendrücken und den Widerstand gegenüber Fibrillieren verbessern. Zusätzlich dazu ist eine überlegene chemische Beständigkeit gegenüber Hydrolyse sowie eine Beständigkeit im Hinblick auf eine Verschlechterung physikalischer Eigenschaften durch Hypochlorit und anderweitige Oxidation festzustellen, und wir haben überraschenderweise gefunden, daß Polyamid 11 eine um 50 bis 100 % längere Lebensdauer unter den besonders aggressiven chemischen und Abriebbedingungen in einer Papiermaschine aufweist.
  • Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird daher ein Gegenstand eines Papiermaschinentuchs geschaffen, das aus einem Fasermaterial hergestellt ist, das eine gewebte Basis sowie eine gegebenenfalls darauf aufgebrachte Vliesschicht aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das genannte Fasermaterial Fasern aus Poly(undecansäureamid)(Polyamid 11) umfaßt, die durch die Extrusion einer Schmelze von Polyamid 11 mit einer Grenzviskosität von wenigstens 1,0 dl/gramm gebildet werden.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung kann die zu extrudierende Schmelze 0,2 bis 1,0 Gew.-% eines Antioxidans und, stärker bevorzugt, 0,4 bis 0,7 Gew.-% davon enthalten. Das Antioxidans kann ausgewählt sein aus einem oder mehreren der Substanzen alpha-Tocopherol, Kondensationsprodukten von Diphenylamin und Aceton sowie eng verwandten Strukturen, die von Diphenylamin und verträglichen phenolischen Stabilisatoren mit Amidfunktionalität abgeleitet sind, beispielsweise das von Ciba Geigy unter der Handelsbezeichnung "IRGANOX 1098" erhältliche Handelsprodukt. Eine Polyamidfaser, die etwa 0,5 bis 0,6 Gew.-% Antioxidans einzeln oder getrennt oder in Kombination enthält, führt zu einer weiteren Verbesserung der Haltbarkeit.
  • Ein Polyamid 11-Harz der geeigneten Grenzviskosität kann während der Extrusion des Monofilaments oder kontinuierlichen Filaments durch Zugabe von ausgewählten Antioxidantien zusammengemischt werden. Ein Polyamid 11-Monofilament gemäß der vorliegenden Erfindung kann bei Temperaturen quer zum Zylinder zwischen 220ºC und 295ºC extrudiert werden. Die Spinndüse kann auf Temperaturen von etwa 300ºC gehalten werden. Das Monofilament kann mit einem Abzug von zwischen 2,0 X und 4,5 X extrudiert werden, um Monofilamente von 0,1 bis 0,25 mm zur Herstellung von Fourdrinier-Textilien oder Textilien für die Blattbildungszone zu erhalten. Aufgrund einer verbesserten Beständigkeit gegenüber Abrieb kann ein Polyamid 11-Monofilament auch vorteilhaft als Schußfilament und/oder Kettenfilament in einer Einzel-, Doppel- oder Dreifachschicht von Preßgeweben verwendet werden.
  • Überraschenderweise wurde gefunden, daß die Einarbeitung von hochmolekulargewichtigen Polyamid 11-Monofilamenten in Fourdrinier-Blattbildungsgeweben als Ketten- oder Maschinenrichtungs-Monofilamente angewandt werden kann. Es ist gemäß der vorliegenden Erfindung möglich, Blattbildungsgewebe einer hohen Haltbarkeit, die vollständig aus Polyamid bestehen, herzustellen, und eine Mischung von Materialien zu vermeiden, wie sie gegenwärtig verwendet werden, bei denen Polyamid- Filamente abwechselnd mit Polyester-Monofilamenten in der Schußrichtung eingesetzt werden müssen, um einen Wert für eine verbesserte Abriebbeständigkeit ohne gleichzeitige Dimensionsinstabilität zu erhalten, wie sie normalerweise bei einer Verwendung von Polyamid 6 oder Polyamid 6,6 beobachtet wird. Die Papiermaschinenfilze gemäß der vorliegenden Erfindung zeigen eine niedrige Feuchtigkeitsaufnahme und sind im Hinblick auf ihre physikalischen Eigenschaften in Gegenwart von Wasser relativ unempfindlich.
  • Monofilamente können unter Variierung des Verfahrens extrudiert werden, um die eine oder andere erwünschte Zugeigenschaft für das Verweben von Basismaterialien für genadelte Vliese zu erhalten, wie sie im Pressenabschnitt einer Papiermaschine verwendet werden. Monofilamente von großen Durchmessern können sowohl in der Ketten- als auch der Schußrichtung bei Trockensiebanwendungen verwendet werden.
  • Monofilamente einer großen Feinheit aus hochmolekulargewichtigem Polyamid 11 können mit einem Antioxidans unter Verwendung von Zylindertemperaturen im Bereich von 215ºC bis 277ºC mit einer Spinndüsentemperatur von etwa 270ºC extrudiert werden. Ein kontinuierliches Filamentgarn einer geeigneten Feinheit, wie sie für unterschiedliche Schichten der Vliesauflage von Pressenfilzen erwünscht ist, kann auf diese Weise extrudiert und später gekräuselt und zu Stapelfasern für die Vliesauflagenherstellung extrudiert werden und anschließend als Vliesauflageschicht in Pressenfilzen verwendet werden.
  • Der Vorteil von Filzen gemäß der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß derartige Filze eine überlegene Haltbarkeit aufgrund der verbesserten Beständigkeit gegenüber Faserfibrillierung und der Erholung vom Zusammendrücken, die zu einem Kompaktierungswiderstand führt, aufweisen. Zusätzlich zu diesen Vorteilen besteht eine überlegene chemische Beständigkeit, insbesondere Beständigkeit gegenüber Hydrolyse und Beständigkeit gegen eine Verschlechterung der physikalischen Eigenschaften durch Hypochlorit und eine anderweitige Oxidation. Derartige Fasern weisen in Pressenfilzen eine überlegene Haltbarkeit gegen Abriebschäden auf, wie sie bei füllstoffhaltigen Papieren beobachtet werden, insbesondere solchen, die Ton oder gemahlenen Kalkstein enthalten. Derartige Filze zeigen wenigstens eine 50 bis 100 % längere Lebensdauer bei ihrer Verwendung in besonders feindlichen chemischen und Abriebumgebungen. Diese Ergebnisse sind sehr überraschend und außerordentlich und waren aufgrund unserer vorhergehenden Erfahrung mit einschlägigen Polyamidmaterialien nicht zu erwarten.
  • Es folgt eine beispielhafte Beschreibung von Verfahren und unter Bezugnahme auf die Figuren für die Verwirklichung der Erfindung:
  • In den Figuren zeigen:
  • Fig. 1 eine Mikrophotographie eines Kompressionstests einer Standard PA 6,6-Faser, wie sie zur Herstellung eines Papiermaschinenfilzes verwendet wird,
  • Fig. 2 eine Mikrophotographie einer Faser gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • Beispiel 1
  • Nach der nachfolgenden Arbeitsweise wurde ein kontinuierliches Filament von PA 11 hergestellt. Im Handel erhältliches PA 11 wurde in Form von Pellets von Rilsan Corp., New Jersey, erworben, das eine Grenzviskosität von 1,20 dl/g bei einer Bestimmung in konzentrierter Schwefelsäure aufwies. Diese Polyamid-Pellets wurden bei 80ºC 16 Stunden vakuumgetrocknet bis zu einem außerhalb des Vakuumofens gemessenen Endvakuum von 140 um Hg. Die Pellets wurden auf eine solche Weise, daß eine Absorption von Feuchtigkeit aus der Luft vermieden wurde, in den Einfüllbunker eines Einschraubenextruders überführt. Der Extruder war mit einer Niederdruckschraube mit einem Durchmesser von 2,5 cm ausgerüstet. Der Extruder war mit einer Filterpackung mit einer Nennporosität von 55 um ausgerüstet. Stromab des Filters war der Extruder mit einer Zenit-Zahnradpumpe ausgerüstet, die die Schmelze einer Spinndüse zuteilte. Die Spinndüse wies 30 Löcher auf, wobei jedes Loch einen Durchmesser von 0,5 mm aufwies. Der Extruder wies ein Temperaturprofil auf, das von 243ºC an der Verengung des Einfülltrichters bis zu 271ºC an der Pumpe reichte, wobei fünf Zonen einer unabhängigen Temperaturüberwachung und Steuerung vorgesehen waren. Die Spinndüse wurde auf 270ºC gehalten. Die Filamente wurden mit etwa 195 ft/min mit einem Maximumabzug extrudiert, so daß die radiale Veränderung etwa 7 bis 8/1 zwischen Spinndüse und der ersten Galette betrug. Das Garn wurde auf einem Zylinder aufgenommen, der auf einen Leesona-Aufwickler nach der Galette aufgesteckt war.
  • Eine typische frischgesponnene Faser gemäß dieser Arbeitsweise wurde in zwei Stufen verstreckt mit einer dritten Entspannungsstufe, und zwar jeweils unter Erwärmung, so daß ein Verstreckungsverhältnis von insgesamt 2,3 X erhalten wurde. Die erste Temperatur beim Verstrecken betrug 110ºC; die Entspannung erfolgte in der zweiten Stufe bei 160ºC. Die Faser aus einem derartigen Verfahren wurde so hergestellt, daß sie 12,8 dpf (Denier pro Filament) aufwies. Eine auf diese Weise hergestellte Faser hatte eine Reißfestigkeit von 4,6 gpd mit einem Ausgangsmodul von 26 gpd und einer Reißdehnung von 45 %. Die Spannungs-Dehnungs-Kurve zeigt eine Krümmung bei einer Streckung von 10 % bei einer spezifischen Spannung von 3,5 gpd.
  • Eine derartige Faser wurde in einem erhitzten Stauchkammerkräuseler gekräuselt, so daß ein kontinuierliches Garn mit einer variablen statistischen Kräuselung von etwa 4 Kräuselungen/cm erhalten wurde. Sie wurde zu einer Stapelfaser von etwa 7,0 cm Länge geschnitten. Eine derartige Faser wurde kardiert, ausgebreitet und zu einem Pressenfilz genadelt, um eine Vliesauflagestruktur mit einem gesamten Vliesauflagegewicht von etwa 1000 g/m² zu erzeugen. Ein Filz mit einer derartigen Vliesauflagestruktur zeigte eine wenigstens um 50 % erhöhte Lebensdauer im Vergleich mit ähnlichen PA 6-Filzen, wenn man sie mit dem gleichen Stoffauflauf in der gleichen Position einer Papiermaschine testete.
  • Beispiel 2
  • Wie in Beispiel 1 beschrieben, wurden Fasern mit den folgenden Abweichungen hergestellt. Vor dem Verstrecken wurden die Pellets mit pulverisiertem Irganox 1098 (Ciba-Geigy) mit einer solchen Belastung in einer Trommel behandelt, daß die Mischung 0,7 % Gew./Gew. betrug. Die Pellets schienen gleichförmig mit dem Pulver des Antioxidans überzogen zu sein, bevor man sie dem Einfüllstutzen zuführte. Eine UV-Analyse der frisch gesponnenen Faser zeigte eine gleichförmige Konzentration in verschiedenen getesteten Proben, wobei die Konzentration etwa 0,5 % Gew./Gew. betrug.
  • Beispiel 3
  • Gemäß Beispiel 1 hergestellte Polyamidfasern wurden zu einer Vliesauflagestruktur verarbeitet. Vergleichbare Filamente eines Standardpolyamids 6,6, das gegenwärtig als Industriestandard bei der Herstellung von Papiermaschinentuchen verwendet wird und unter der Handelsbezeichnung T-100, Lieferant DuPont, im Handel erhältlich ist, wurden zu einer ähnlichen Vliesauflage verarbeitet. Jede dieser Vliesauflagen wurde dann durch Aufnadeln auf einen Träger in einen Testfilz eingearbeitet, der auf einer Kompressionstestmaschine laufen sollte. Der Filz, der die beiden Vliesauflageproben enthielt, wurde auf der Testmaschine angeordnet, und man ließ die Maschine laufen, so daß der Filz zwischen einem Paar von Walzenspaltwalzen mit einer vorgegebenen Walzenspaltbelastung hindurchlief. Man ließ den Testfilz so durch den Kompressionstester laufen, daß eine Million Kompressionen erhalten wurden. Nach der einmillionsten Kompression wurde der Filz entfernt, und die Vliesauflage wurde unter einem Elektronenmikroskop untersucht.
  • Die Ergebnisse sind in den Fig. 1 und 2 der beigefügten Zeichnungen dargestellt. Die Ergebnisse wurden auf einer Skala von 1 bis 5 durch Inspektion und Vergleich mit hergestellten Standards bewertet und erhielten eine entsprechende Einstufung. Das DuPont-Polyamid 6,6 erhielt die Bewertung 4,0 auf einer Skala von 1 bis 5, auf der 5 die schlechteste Bewertung ist. Eine Untersuchung der Mikrophotographien zeigt eine umfangreiche Fibrillierung und ein Brechen der abgeflachten Filamente. Im Vergleich zeigt eine Untersuchung des Polyamid 11-Vliesauflagenkandidaten einen ausgeprägten Mangel an Fibrillierung der Fasern, wobei es nur zu einem Abflachen und gewissen Querbrüchen bei einigen der Fasern kam. Die Probe erhielt auf einer ähnlichen Skala wie oben eine Bewertung von 3,3.
  • Der Faserkandidat PA 11 befand sich daher nach einer Million Kompressionen in einem erheblich besseren Zustand als der Industriestandard. Dieses Ergebnis bedeutet eine signifikante Verbesserung gegenüber dem, das man für die Polyamid 11-Filamente hätte erwarten können.
  • Proben einer kommerziellen PA 6,6-Faser einer Grenzviskosität von 1,36; einer kommerziellen PA 6-Faser einer Grenzviskosität von 1,46; einer Stapelfaser der obigen Beispiele 1 und 2 mit Faser-Grenzviskositäten von 1,05 bzw. 1,12 wurden jeweils bei 60ºC für 24 Stunden einer 35 %igen wässrigen Wasserstoffperoxidlösung beim pH 2 ausgesetzt. Die erhaltenen Grenzviskositätsergebnisse waren wie folgt: Kandidaten Ausgangs-Grenzviskosität End-Grenz-Viskosität Prozent Erhaltung Beispiel

Claims (5)

1. Ein Gegenstand aus Papiermaschinentuch, der aus einem Fasermaterial gebildet ist und der eine gewebte Basis sowie gegebenenfalls eine daran befestigte Vliesauflageschicht aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das genannte Fasermaterial Polyamid 11 - Fasern umfaßt, die durch Extrusion einer Schmelze von Polyamid 11 erzeugt wurden, das eine Grenzviskosität von wenigstens 1.0 dl/g aufweist.
2. Gegenstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmelze bei der Extrusion 0,2 bis 1,0 Gew.-% eines Antioxidans enthält.
3. Gegenstand nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Antioxidans ausgewählt ist aus einem oder mehreren von alpha-Tocopherol, Kondensationsprodukten von Diphenylamin und Aceton, Kondensationsprodukten von Diphenylamin und kompatiblen phenolischen Stabilisatoren mit Amidfunktionalität.
4. Gegenstand nach Anspruch 2 oder Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Antioxidans in einer Menge von 0,4 bis 0,7 Gew.-% vorhanden ist.
5. Gegenstand nach irgendeinem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der genannten Gegenstand aufweist:
eine gewebte Basis und
eine Faser-Vliesauflagestruktur, die daran befestigt ist, wobei die Faser-Vliesauflagestruktur Polyamid 11 - Fasern aufweist, die durch Extrusion einer Schmelze mit einer Grenzviskosität von wenigstens 1,0 dl/g erzeugt wurden und nach einer Anzahl von einer Million Kompressionen im hierin beschriebenen Kompressionstest eine Faserbewertung von weniger als 3,6 erhalten.
DE89312241T 1988-11-28 1989-11-24 Papiermacherfilz. Revoked DE68910285T2 (de)

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