DE68910631T2 - Bepflanzbare Stützmauer mit Nischen, welche als verlorene Schalung benutzt werden können. - Google Patents
Bepflanzbare Stützmauer mit Nischen, welche als verlorene Schalung benutzt werden können.Info
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Description
- Die Erfindung betrifft ein Bauelement für bepflanzbare Stützmauern, mit Nischen, die als verlorene Schalung dienen können.
- Die immer häufigere Schaffung von Gräben zur Schaffung oder Verbreiterung von Straßen erfordert die Schaffung von Stützmauern. Diese Mauern sind kostspielig und häßlich. Der Schutz der Umwelt erfordert, daß die Stützmauern bepflanzt werden.
- Diese Stützmauern können von Privatleuten und von Gewerbetreibenden (Brücken- und Straßenbau, Landbau, Landschaftsgärtnerei, Tiefbau, Pflanzenzucht etc.) verwendet werden. Bauelemente gibt es bereits. Diese Elemente dienen als Behälter , sind Kassetten, die einen großen Zwischenraum lassen, damit sich darin Büsche und Bodendecker entwickeln können. Diese Elemente werden durch Ineinandersetzen aufgebaut. Andere Elemente haben eine Hohlraumform, die eine ausreichend schnelle Entwässerung verhindert. Die Außenform ist entwickelt, um auch Schalldämpfungsvorrichtungen zu bilden. Die Befüllung der Elemente oder der Behälter mit Erde geschieht im Laufe des Aufbaus der Bauelemente. Durch ihre Kassettenform bewirken diese Elemente beim Zusammenbau der Stützmauer eine Verkettung.
- Die oben beschriebenen Bauelemente bestehen aus Pflanzgefäßen, die trocken aufgebaut und zusammengesetzt werden, um eine Stützmauer zu bilden. Diese Art Stützmauer ist mehr oder weniger zerbrechlich, in Abhängigkeit von der Steigung der Böschung oder des Grabens, vom Klima usw. Die Pflanzen dienen zur Dekoration, um die Mauer zu verbergen, sie wirken jedoch in keiner Weise mit den Bauelementen und dem Boden zusammen, um die Stabilität der Mauer zu verbessern.
- Die Erfindung soll diese Probleme lösen. Die Pflanzen haben eine Wirkung auf die Stützmauer, die durch die Wurzeln der Pflanzen im Boden verankert ist, die Wurzeln der Pflanzen kreuzen sich von einem Bauelement zum nächsten und verbessern so den Zusammenhalt der Elemente untereinander.
- Die Erfindung ist eine Verbesserung des im Patent FR-A- 2.561.684 beschriebenen Bauelements. Das bepflanzbare Bauelement zum trockenen Zusammenbau von Stützmauern besteht aus einem Behälter ohne Boden und ist dadurch gekennzeichnet, daß senkrechte Zwischenwände so angeordnet sind, daß sie einen großen talwärtigen Zwischenraum begrenzen, der als Pflanzgefäß benützt werden kann, und wenigstens zwei kleiere hangwärtige Zwischenräume, die als Wurzelnische dienen.
- Das Bauelement zum trockenen Zusammenbau bepflanzbarer Stützmauern, in Art eines Behälters ohne Boden, dessen senkrechte Zwischenwände Zwischenräume begrenzen, ist dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Teil des Behälters trapezförmig ist, um das Element vorne leicht und in seinem rechteckigen hinteren Teil schwer zu machen. Die vertikalen Zwischenwände sind so angeordnet, daß sie talwärts einen großen Zwischenraum, der als Pflanzgefäß dient, und hangwärts wenigstens zwei kleinere Zwischenräume definieren, die als Wurzelnischen dienen. Die Größe der kleinen hangwärtigen Zwischenräume ist so, daß wenn die Behälter übereinander gesetzt sind, die Wurzeln, die den oberen Behälter verlassen, nur in den Boden und nicht in den unteren Behälter weitergehen können, d.h., daß die senkrechte Zwischenwand des oberen Behälters in Höhe der hangwärtigen Wand des unteren Behälters kommt, wobei diese vertikale Zwischenwand parallel zur hangwärtigen Wand des Behälters ist.
- Diese technischen Merkmale ermöglichen einen schnellen Bewuchs, bei dem sich die Wurzeln in der Böschung hinter der Mauer verankern. Ein Wurzelgeflecht wird geschaffen, das die Druckfestigkeit der Elemente beträchtlich erhöht.
- Der Stand der Technik kann definiert werden durch die folgenden Patente: FR-A-2.422.774; EP-A-0047717; DE-A-3.003.434. Alle diese Patente beschreiben Bauelemente, diese Bauelemente weisen nicht einen großen talwärtigen und wenigstens zwei kleinere hangwärtige Zwischenräume auf.
- Nur das Dokument CH-A-612.238 beschreibt ein in zwei Kammern, eine talwärtige und eine hangwärtige, unterteiltes Bauelement.
- Das erfindungsgemäße Bauelement ist komplementär zu dem im Patent FR-A-2.561.684 beschriebenen. Dieses im Gegensatz zum als Leichtelement bezeichneten Grundelement als schweres Element bezeichnete Bauelement ermöglicht, von einem Mann allein ohne Maschinen oder Werkzeug gehandhabt, Stützmauern mit großen Höhen (z.B. 8 bis 10 m) zu errichten. Der Umfallpunkt ist verändert, da die Längen- Höhenverhältnisse anders sind.
- Das erfindungsgemäße leichte oder das schwere Element sind ausgelegt, um einen Druck aufgrund ihrer technischen Merkmale durch einen anderen Druck zu kompensieren. Das leichte Element z.B. kann mit einem Gewicht von weniger als 25 kg als Gewicht betrachtet werden.
- Das schwere Element weist zusätzliche Nischen oder Zwischenräume auf, was einen zusätzlichen Bewuchs ermöglicht, der die Wurzeln dazu zwingt, in drei oder vier tieferliegende Elemente einzudringen.
- Eine Aussparung ermöglicht durch die damit gebildeten Nischen die Verwendung als verlorene Schalung, was es ermöglicht, bewehrte Stützmauern für den Fall zu schaffen, daß extreme Drücke dies erforderlich machen.
- Das erfindungsgemäße schwere Element ist einerseits in seinem vorderen Bereich von dem Leichtelement, von dem ein Merkmal seine Trapezform ist, und andererseits von einem Ergänzungselement im hinteren Bereich gebildet. Das leichte Element besteht aus einem Behälter ohne Boden, von dem eine erste senkrechte Zwischenwand einen großen talwärtigen Zwischenraum und einen kleinen hangwärtigen Zwischenraum begrenzt. Diese vertikale Zwischenwand ist parallel zur Zwischenwand des Behälters. Der hangwärtige Zwischenraum ist seinerseits in zwei kleine Zwischenräume durch eine zweite vertikale Zwischenwand senkrecht zur ersten unterteilt. Dieses Element setzt sich fort in einem Behälter ohne Boden, der in Höhe seiner Seitenkanten eine Kerbe aufweist, die so eine horizontale Aussparung bilden.
- Eine mittlere vertikale Wand in Verlängerung der die zwei kleinen Zwischenräume bildenden zweiten vertikalen Wand unterteilt den Behälter in zwei Zwischenräume. Diese zweite vertikale Wand setzt sich jenseits in der Kerbe fort, um den hangseitigen Endbereich des Bauelements auch in zwei weitere kleine Zwischenräume oder Nischen zu unterteilen.
- Die Vereinigung des leichten Elements und des Ergänzungselements ergibt das schwere Element.
- In wesentlich größeren Dimensionen, und damit mit größerem Gewicht hergestellt findet das schwere Element eine Verwendung bei der Verstärkung von Uferböschungen von Flüssen und Seen.
- Gemäß einer anderen Ausführungsform kann der hangseitige Endbereich oder Hinterbereich des Ergänzungselements, anstatt in zwei weitere kleine Zwischenräume oder Nischen unterteilt zu sein, ganz einfach massiv sein. Diese Ausführungsform verstärkt die Entlastung des Elements an der (trapezförmigen) Tal- oder Vorderseite und beschwert es im hinteren oder hangseitigen Bereich.
- Gemäß einer anderen Ausführungsform kann das Bauelement den Bau von Kurven ermöglichen. Zu diesem Zweck können die Seitenwände eine Kurve bilden. Das Bauelement, das den Bau von Kurven ermöglicht, hat eine um den Wert der Rasten im unteren Bereich kleinere Höhe. Die bepflanzbare Stützmauer besteht aus Bauelementen, die durch Ineinandersetzen und Übereinandersetzen der Elemente trocken zusammengebaut ist. Jedes Leichtelement wird von einem Behälter ohne Boden gebildet, der zwei vertikale äußere Seitenwände und vertikale Zwischenwände aufweist. Eine erste, parallel zur hangwärtigen Wand des Behälters verlaufende Zwischenwand begrenzt einen großen talwärtigen Zwischenraum, der als Pflanzgefäß dient und wenigstens einen hangwärtigen Zwischenraum, der als Wurzelnische für den darüberliegenden, zurückgesetzt angeordneten Behälter dient, der auf dem unteren Behälter hangwärts verschoben ist, wobei dieser letztere Zwischenraum durch eine zweite vertikale Zwischenwand, die senkrecht zur hangwärtigen Wand und der ersten Zwischenwand verläuft, in wenigstens zwei kleinere Zwischenräume unterteilt ist. Die Größe der hangwärtigen Zwischenräume ist dergestalt, daß bei übereinandergesetzten Behältern die aus dem oberen Behälter austretenden Wurzeln sich nur zum Boden und nicht in den unteren Behälter erstrecken können, d.h., daß die vertikale Zwischenwand des oberen Behälters sich im Bereich der hangwärtigen Wand des unteren Behälters befindet. Das Bauelement besteht aus einem Leichtelement und weist ein Ergänzungselement auf, das den hangwärtigen Teil des genannten Bauelements bildet und das jenseits einer auf jeder Kante des Behälters angeordneten Kerbe zwei kleine Zwischenräume oder Nischen bildet, die eine zusätzliche Bepflanzung gestatten.
- Das Ergänzungselement, das den hangwärtigen Teil des genannten Bauelements bildet, setzt sich mit einer Kerbe auf jeder Kante des Behälters fort, die eine horizontale Aussparung bildet. Eine vertikale Mittelwand in Verlängerung der zweiten vertikalen Wand begrenzt zwei Nischen oder Zwischenräume, die als verlorene Schalung dienen können. Jenseits der Kerbe bildet eine vertikale Wand in Verlängerung der vertikalen Wände zwei kleine Zwischenräume oder Nischen.
- In Höhe der unteren Kanten ist eine vordere Kerbe und eine weitere, breite Kerbe im mittleren Bereich des bodenlosen Blocks vorhanden.
- Die speziellen Nischen können als verlorene Schalung für bewehrte oder nichtbewehrte Pfosten dienen.
- Die von der Kerbe gebildete horizontale Aussparung ermöglicht es, einen bewehrten oder nichtbewehrten Träger einzubauen.
- Die Längswände bilden zwei parallele Kurven.
- Das Bauelement besteht aus zwei als Leichtelement bezeichneten benachbarten Behältern, die als ein einziger Block hergestellt werden. Die zwei vertikalen seitlichen Außenwände des Elements sind konkav.
- Das Bauelement kann mit einem Spezialteil verbunden werden, um eine Kurve zu bilden, wobei die vertikalen Außenwände des genannten Teils konvex sind.
- Ein Bauelement kann aus einem schweren Element und einem angrenzenden Leichtelement gebildet sein, die als ein einziger Block hergestellt werden, wobei die vertikale Außenwand des Leichtelements konkav ist.
- Die beigefügten Zeichnungen dienen als verdeutlichende, nicht einschränkende Beispiele. Sie stellen eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung dar. Sie ermöglichen, die Erfindung leicht zu verstehen.
- Die Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen schweren Elements.
- Die Fig. 2 ist eine Schnittdarstellung entlang der in Fig. 1 dargestellten Achse A-A.
- Die Fig. 3 ist eine Seitenansicht, die die Verbindung zweier schwerer Elemente zeigt.
- Die Fig. 4 ist eine Ansicht, die eine Anordnung von auf schweren Elementen angebrachten Leichtelementen zeigt.
- Fig. 5 ist eine Darstellung, die eine Anordnung aufeinandergesetzter schwerer Elemente zeigt, wobei die speziellen Nischen als verlorene Schalung zur Anbringung eines horizontalen Trägers und eines bewehrten oder nichtbewehrten Pfostens benutzt werden.
- Fig. 6 ist eine perspektivische Ansicht von mehreren untereinander verbundenen schweren Elementen, z.B. für eine Uferbefestigung. Diese Figur zeigt eine andere Ausführungsform, bei der man alle technischen Merkmale mit Ausnahme der ungefähren Quaderform wiederfindet, bei der aber die Längswände zwei parallele Kurven bilden, und bei der der hangwärtige Teil des Ergänzungselements massiv ist
- Fig. 7 ist eine Draufsicht auf ein nichtbeanspruchtes schweres Element, ohne Kerbe zwischen dem Leichtelement und dem Ergänzungselement.
- Fig. 8 ist eine Schnittdarstellung des in Fig. 7 dargestellten Bauelements.
- Fig. 9 ist eine perspektivische Darstellung des in Fig. 7 dargestellten schweren Elements.
- Fig. 10 ist eine perspektivische Darstellung einer mit den in Fig. 7 dargestellten Elementen gebauten Stützmauer.
- Fig. 11 ist eine Darstellung einer Stützmauer, bei der die Elemente nach hinten geklappt sind, aufgrund der hangwärtigen Drücke und Belastungen, oder aufgrund des natürlichen Gefälles des Untergrunds.
- Fig. 12 ist eine Draufsicht auf eine Stützmauer, bei der die Elemente im Winkel zueinander stehen; zu diesem Zweck gibt es keine formschlüssige Kupplung der Elenente untereinander über die Unterseite mehr, sondern über die Oberseite, wo sich ein Einrastmittel wie etwa eine obere Raste im abgeschnittenen vorderen Bereich befindet.
- Die Fig. 13 ist eine Seitenansicht des für die in Fig. 12 dargestellte Stützmauer verwendeten, nichtbeanspruchten Bauelements.
- Die Fig. 14, 15, 16 zeigen:
- - Eine Seitenansicht (Fig. 14) eines Leichtelements mit seiner Einrasteinrichtung oben,
- - eine Draufsicht (Fig. 15), die die gegeneinander versetzten, nicht mehr aneinanderliegenden Elemente zeigt,
- - eine Seitenansicht (Fig. 16) einiger zusammengesetzter Elemente.
- Fig. 17 ist eine Darstellung der Verbindung des Bauelements (schwer oder leicht), dessen vertikale seitliche Außenwände konkav sind, mit dem speziellen Teil, dessen vertikale seitliche Außenwände konvex sind. Diese Verbindung kann einen Blumenbank bilden.
- Fig. 18 ist eine blumenbewachsene Einfassungsmauer mit Pflanzgefäßen abwechselnd auf zwei Seiten.
- Fig. 19 ist eine Darstellung der Verbindung von Elementen wie in Fig. 17 dargestellt, bei der jedoch der Winkel offen ist.
- Fig. 20 ist eine Darstellung der Verbindung von Elementen wie in Fig. 17 dargestellt, bei der jedoch der Winkel geschlossen ist.
- Fig. 21 zeigt eine vertikale bepflanzbare Einfassungsmauer, die eine vertikale Schalldämpfungsvorrichtung bildet.
- Das schwere Element 1 ist im allgemeinen ein Element aus eingerütteltem Fertigbeton.
- Es besteht aus einem einzelnen Behälter ohne Boden, dessen talwärtiger Teil alle Merkmale des Leichtelements hat, d.h. einen Rechteckquader, dessen Ecken 2, 3 im talwärtigen Bereich abgeschnitten sind; eine vertikale Zwischenwand 4 teilt den Behälter in zwei Teile, einen großen Zwischenraum 5 und einen kleinen Zwischenraum oder eine Nische 6, die ihrerseits durch eine andere vertikale Zwischenwand 9 senkrecht zur ersten Zwischenwand 4 in zwei kleine Zwischenräume 7 und 8 unterteilt ist.
- Der hangwärtige Bereich ist über eine Kerbe 10 an jeder oberen Kante des Behälters verlängert und dient als horizontale Aussparung für einen armierten oder nichtarmierten Träger 23, wohingegen das Innere des Behälters zwei Nischen 11, 12, getrennt durch eine vertikale Wand 13, und zwei weitere Nischen 14, 15, getrennt durch eine vertikale Wand 16, umfaßt, die die vertikale Wand 13 verlängert. Diese zwei Nischen 11, 12 dienen als verlorene Schalung für armierte oder nichtarmierte Pfosten 24.
- In Höhe der unteren Kanten existiert eine vordere Kerbe 17 und eine weitere, breite Kerbe 18 im Mittelbereich des Blocks ohne Boden. Diese Kerben 17, 18 ermöglichen die Einrastung der Elemente aufeinander.
- In Fig. 3 ist gezeigt, wie die schweren Blöcke 19, 20 ineinandergesetzt werden können.
- In Fig. 4 bildet eine Reihe schwerer Blöcke 21 die Basis der Stützmauer, wohingegen leichtere Blöcke oder Elemente 22 als Mauerkrone auf die schweren Elemente 21 aufgesetzt sind, um so die Anordnung zu entlasten und zu einer besseren Stabilität beizutragen.
- Schließlich sind in Fig. 5 Bewehrungen gezeigt, die bewehrte oder nichtbewehrte Pfosten 24 oder Träger 23 sein können.
- Diese Bewehrungen, oder bewehrten oder nichtbewehrten Pfosten oder Träger können in den Fällen verwendet werden, wo extreme Drücke dies erforderlich machen. Diese Träger 23 oder Pfosten 24 werden in den speziellen Nischen 11, 12 angeordnet, die als verlorene Schalung dienen. Der Träger 23 nutzt die von der Kerbe 10 gebildete Aussparung.
- In Fig. 6 ist eine perspektivische Ansicht mehrerer Elemente 25 dargestellt, mit denen Kurven gebildet werden können. Die Längswände 26, 27 bilden zwei parallele Kurven. Der hintere Bereich 28 kann massiv sein. Im Vergleich mit dem quaderförmigen Element hat das gekrümmte Element 25, mit dem Kurven gebildet werden können, eine um den Wert der im unteren Bereich angeordneten Rasten geringere Höhe.
- In den Fig. 7, 8 und 10 ist ein nichtbeanspruchtes schweres Element 30 dargestellt. Dieses schwere Element besteht aus einem als Leichtelement bezeichneten Element 31 und einem Ergänzungselement 32. Der wesentliche Unterschied zum in den Fig. 1, 2, 3 dargestellten schweren Element beruht darin, daß dieses Element nicht die Kerbe 10 aufweist.
- Dieses Element umfaßt sehr wohl eine Einrasteinrichtung wie etwa die vorderen Kerben 17 und die Kerbe 18. Der Nutzen dieser Ausführung liegt darin, daß das schwere Element leer ca. 20 kg, voll 50 kg wiegen kann.
- Dieses Element ermöglicht die Bildung von Stützmauern von mindestens 10 m.
- Die Vorteile dieses schweren Elements sind wie folgt
- - Kontinuität am Boden, Verteilung der Lasten, verringgerte Belastung des Bodens,
- - Prinzip des falschen Gewölbes, bei dem ein Druck einen anderen kompensiert,
- - formschlüssige Kopplung der schweren Elemente untereinander: Die Starre der Anordnung ist sichergestellt: Jedes Verrutschen nach vorne oder nach hinten ist unmöglich,
- - die Übereinanderanordnung der Nischen garantiert einen schnellen und dauerhaften Bewuchs;
- - der völlig trockene Zusammenbau verhindert die Bildung von Wassereinschlüssen, die für die Stabilität der Bauten schädlich sind.
- Je nach eventuellen hangseitigen Drücken und Lasten kann es nötig sein, die schweren Elemente 30 nach hinten zu klappen, wie in Fig. 11 dargestellt. Dieser Aufbau kann auch durchgeführt werden, wenn man dam natürlichen Gefälle des Untergrunds folgen will.
- Die Fig. 12 und 13 zeigen eine andere Ausführungsform, bei der das schwere Element 33 keine vordere Kerbe 17 oder zentrale Kerbe 18 aufweist. Die einzige Einrasteinrichtung ist eine Raste 34, oben im abgeschnittenen vorderen Bereich. Diese Ausführung eines schweren Elements ist auch nicht beansprucht worden.
- Diese Abwandlung der Einrasteinrichtungen ermöglicht, die schweren Elemente anzuordnen, ohne daß sie aneinander angrenzen, daher ist es möglich, einen bestimmten Winkel zwischen den unterschiedlichen Elementen zu bilden, wie in Fig. 12 dargestellt. Diese Anordnung ermöglicht, der Stützmauer gewisse Krümmungen zu geben.
- In den Fig. 14, 15 und 16 ist ein Leichtelement 35 dargestellt. Dieses Leichtelement wie das vorhergehende schwere Element hat eine Abwandlung in Höhe seiner Einrasteinrichtung. Die Einrasteinrichtung ist eine obere Raste 36 im vorderen Bereich, die es ermöglicht, die Stützmauer mit Elementen aufzubauen, die nicht zwangsläufig aneinander angrenzen; sie ermöglicht, wie in der Draufsicht 15 gezeigt, einen Leerraum zwischen den verschiedenen Elementen 35 zu lassen.
- Die Fig. 17, 18, 19, 20, 21 stellen nicht für sich beanspruchte Bauelemente 29 dar, die aus zwei als Leichtelemente bezeichneten, aneinandergrenzenden Behältern 37, 38 bestehen, die als ein Block gefertigt sind, und deren vertikale Seitenwände 39 und 40 konkav sind, damit die verschiedenen Elemente untereinander zusammengefügt werden können. Wie in Fig. 21 dargestellt, ist es möglich, Beton 45, eventuell mit Eisen 41 einzugießen, wenn man eine hohe Mauer oder Einfassung aufbauen will (siehe insbesondere Fig. 18).
- Fig. 17 zeigt eine Pflanzenbank, bei der zwei Elemente 29 mit Hilfe eines Spezialteils 42 zusammengefügt sind, dessen vertikale äußere Seitenwände 43 und 44 konvex sind.
- In der Fig. 19 findet man eine Anordnung, mit der ein offener Winkel erhalten werden kann, wohingegen in Fig. 20 eine Anordnung mit einem geschlossenen Winkel erhalten wird.
- Die Fig. 21 zeigt eine bepflanzbare Einfriedung, deren leere Hohlräume, betongefüllte Hohlräume und bepflanzbare Hohlräume zusammen eine vertikale Schalldämpfungsvorrichtung bilden.
- 1 Schweres Element
- 2 3 Winkel
- 4 Vertikale Zwischenwand
- 5 Großer Zwischenraum
- 6 Hangwärtiger Zwischenraum
- 7, 8 Kleiner Zwischenraum des hangwärtigen Zwischenraums
- 9 Vertikale Zwischenwand
- 10 Kerbe
- 11, 12 Nischen
- 13 Senkrechte Wand
- 14, 15 Nischen
- 16 Vertikale Wand
- 17 Vordere Kerbe
- 18 Kerbe
- 19, 20 Schwere Blöcke
- 21 Schwere Blöcke
- 22 Leichtere Elemente
- 23 Träger
- 24 Pfosten
- 25 Perspektive mehrerer Elemente
- 26, 27 Längswände
- 28 Hinterer Bereich
- 29 Bauelement
- 30 Schweres Element
- 31 Leichtelement
- 32 Ergänzungselement
- 33 Schweres Element
- 34 Obere Raste
- 35 Leichtelement
- 36 Obere Raste
- 37 Angrenzender Behälter
- 38 Angrenzender Behälter
- 39 Konkave vertikale Wand
- 40 Konkave vertikale Wand
- 41 Eisen
- 42 Spezialteil
- 43 Konvexe vertikale Seitenwand
- 44 Konvexe vertikale Seitenwand
- 45 Beton
Claims (9)
1. Bepflanzbare Stützmauer, bestehend aus Bauelementen
(1, 19, 20, 21), die durch Ineinandersetzen und
Übereinandersetzen der Elemente trocken zusammengebaut
wird, wobei jedes Leichtelement von einem Behälter ohne
Boden gebildet wird, der zwei vertikale, äußere
Seitenwände (26, 27; 39, 40) und vertikale Zwischenwände
aufweist, wobei eine erste, parallel zur hangwärtigen
Wand des Behälters verlaufende, vertikale Zwischenwand
(4) einen großen, talwärtigen Zwischenraum (5)
begrenzt, der als Pflanzgefäß benutzt werden kann, und
mindestens einen hangwärtigen Zwischenraum (6) , der als
Wurzelnische für den darüberliegenden, zurückgesetzt
angeordneten Behälter dient, der auf dem unteren
Behälter hangwärts verschoben ist, wobei dieser letzte
Zwischenraum (6) durch eine zweite vertikale
Zwischenwand (9) , die senkrecht zur hangwärtigen und zur
ersten Zwischenwand verläuft,in wenigstens zwei
kleinere Zwischenräume (7, 8) unterteilt ist; wobei die
Größe der hangwärtigen Zwischenräume (7, 8) dergestalt
ist, daß bei übereinandergesetzten Behältern die aus
dem oberen Behälter austretenden Wurzeln sich nur zum
Boden und nicht in den unteren Behälter erstrecken
können, d.h. daß die vertikale Zwischenwand des oberen
Behälters sich im Bereich der hangwärtigen Wand des
unteren Behälters befindet,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Bauelement aus einem Leichtelement (31) besteht
und daß es ein Ergänzungselement (32) aufweist, das den
hangwärtigen Teil des genannten Bauelements bildet und
das jenseits einer auf jeder Kante des Behälters
angeordneten Kerbe (10) zwei kleine Zwischenräume oder
Nischen (14, 15) bildet, die eine zusätzliche Bepflanzung
gestatten; wobei das Leichtelement und das
Ergänzungselement ein schweres Element (1, 19, 20, 21) bilden.
2. Stützmauer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Ergänzungselement, das den hangwärtigen Teil des
genannten Bauelements bildet, sich mit einer Kerbe (10)
auf jeder Kante des Behälters fortsetzt, die eine
horizontale Aussparung bildet; daß eine vertikale
Mittelwand (13) in Verlängerung der zweiten vertikalen
Wand (9) zwei spezielle Nischen oder Zwischenräume (11,
12) umgrenzt, die als verlorene Schalung dienen können;
wobei jenseits der Kerbe (10) eine vertikale Wand (16)
in Verlängerung der vertikalen Wände (9 und 13) die
beiden kleinen Zwischenräume oder Nischen (14, 15)
bildet.
3. Stützmauer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
in Höhe der unteren Kanten im mittleren Bereich des
bodenlosen Blocks eine vordere Kerbe (17) und eine
weitere, breitere Kerbe (18) vorhanden ist.
4. Stützmauer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die speziellen Nischen (11, 12) als verlorene Schalung
für bewehrte oder nicht bewehrte Pfosten (24) dienen
können.
5. Stützmauer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die von der Kerbe (10) gebildete horizontale Aussparung
es ermöglicht, einen bewehrten oder nicht bewehrten
Träger (23) einzubauen.
6. Stützmauer zur Bildung von Kurven nach einem der
Ansprüche l oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Längswände (26, 27) zwei parallele Kurven bilden.
7. Stützmauer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die beiden vertikalen, äußeren Seitenwände (39, 40) des
genannten Elements konkav sind.
8. Stützmauer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das genannte Bauelement mit einem Spezialteil (42)
verbunden werden kann, um eine Kurve zu bilden, wobei
die vertikalen, äußeren Wände (43, 44) des genannten
Teils (42) konvex sind.
9. Stützmauer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Bauelement aus einem schweren Element und einem
angrenzenden Leichtelement, die in einem einzigen Block
hergestellt werden, gebildet werden kann, wobei die
äußere, vertikale Wand des Leichtelements konkav ist.
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