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DE68908694T2 - Dachziegel. - Google Patents

Dachziegel.

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DE68908694T2
DE68908694T2 DE89902056T DE68908694T DE68908694T2 DE 68908694 T2 DE68908694 T2 DE 68908694T2 DE 89902056 T DE89902056 T DE 89902056T DE 68908694 T DE68908694 T DE 68908694T DE 68908694 T2 DE68908694 T2 DE 68908694T2
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DE
Germany
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tile
bar
tiles
lower edge
roof
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DE89902056T
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John Fifield
Leslie Hammond
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Anchor Building Products Ltd
Original Assignee
Anchor Building Products Ltd
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Priority claimed from GB888826472A external-priority patent/GB8826472D0/en
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D1/00Roof covering by making use of tiles, slates, shingles, or other small roofing elements
    • E04D1/02Grooved or vaulted roofing elements
    • E04D1/04Grooved or vaulted roofing elements of ceramics, glass or concrete, with or without reinforcement
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D1/00Roof covering by making use of tiles, slates, shingles, or other small roofing elements
    • E04D1/29Means for connecting or fastening adjacent roofing elements
    • E04D1/2907Means for connecting or fastening adjacent roofing elements by interfitted sections
    • E04D1/2914Means for connecting or fastening adjacent roofing elements by interfitted sections having fastening means or anchors at juncture of adjacent roofing elements
    • E04D1/2916Means for connecting or fastening adjacent roofing elements by interfitted sections having fastening means or anchors at juncture of adjacent roofing elements the fastening means taking hold directly on adjacent elements of the same row

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Devices For Post-Treatments, Processing, Supply, Discharge, And Other Processes (AREA)
  • Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Falzdachziegel und insbesondere, jedoch nicht ausschließlich, auf Falzdachziegel, die aus einer zementhaltigen Mischung, wie z.B. Beton, oder anderen Materialien, wie z.B. Ton, hergestellt sind, die im versetzten bzw. unterbrochenen Verband (nachfolgend unterbrochener Verband genannt), z.B. sogenannte Platten- und Flachziegel, und welche eine obere Kante, eine unter Kante, welche bei Verwendung sichtbar ist, wenn der Ziegel mit wenigstens einem Ziegel einer nächsten angrenzenden Reihe von Ziegein überlappend gelegt ist, eine Oberseite, eine Unterseite, zwei in entgegengesetzte Richtung zeigende Seitenkanten, einen sich entlang einer der Seitenkanten erstreckenden Unterriegel und einen sich entlang der anderen der Seitenkanten erstreckenden Oberriegel aufweist, wobei der Unterriegel ein unteres Ende, eine Unterseite, die einen Teil der Unterseite des Ziegels bildet, und einen unteren Kantenabschnitt hat, der einen Teil der Unterseite des Unterriegels umfaßt, und welcher bei Verwendung wenigstens einen Ziegel der nächsten angrenzenden Reihe von Ziegeln überlappt.
  • Dachziegel können aus einer zementhaltigen Mischung hergestellt werden, die Sand und/oder einen anderen Zuschlag, Zement, ein Farbpigment und Wasser und wahlweise einen oder mehrere andere Zusatzstoffe umfaßt, um das Extrudieren zu erleichtern, Pilzwachstum zu verhindern usw. Solche Ziegel wurden mehr als 40 Jahre lang durch Extrudieren mit einer Vorrichtung hergestellt, die einen trichterartigen Kasten umfaßt, welcher über dem Förderweg angeordnet ist, und der mit der zementhaltigen Mischung gefüllt ist. Das Fließen der zementhaltigen Mischung wird in dem Kasten mittels einer darin angeordneten sich drehenden Schaufel unterstützt. Eine Reihe von Trockenbrettern (pallets) zum Formen der Unterseite der Ziegel wird entlang des Förderwegs unter den Kasten gefahren, so daß die zementhaltige Mischung sich auf den Trockenbrettern formt und mittels einer sich drehenden Walze darin zusammengedrückt wird, die innerhalb des Kastens stromabwärts von der Schaufel angeordnet ist und eine Kontur aufweist, die der Oberseite der zu formenden Ziegel entspricht.
  • Die zementhaltige Mischung wird mittels eines Schiebers (slipper), welcher stromabwärts von der Walze angeordnet ist und ebenfalls eine Kontur hat, die der der Oberseite des Ziegels entspricht, auf den Trockenbrettern weiter zusammengedrückt, während sie aus dem Kasten hinausgehen, um ein ununterbrochenes extrudiertes Band von zementhaltiger Mischung auf den Trockenbrettern zu bilden. Anschließend wird das Band stromabwärts vom Kasten mittels eines geeigneten Schneidmessers in Ziegel bildende Stücke geschnitten, und die Trockenbretter mit den geformten Ziegeln darauf werden zu einer Aushärtestation (curing location) befördert. An der Aushärtestation werden die Ziegel durch eine Aushärtekammer befördert, welche bei einer hohen relativen Feuchtigkeit und Temperatur gehalten wird. Die Aushärtezeit überschreitet gewöhnlich 6 Stunden. Die Ziegel erfahren nur ein teilweises Aushärten in der Aushärtekammer, von wo sie ins Freie befördert und gestapelt werden, um den Aushärteprozeß abzuschließen.
  • Wie bekannt ist, werden natürliche Schiefer- und Betonflachziegel im unterbrochenen Verband und doppelt überlappend auf das Dach gelegt, d. h. so, daß sich immer ein Ziegel unter den aneinanderstoßenden Seitenkanten benachbarter Ziegel befindet, um davor zu schützen, daß Regen und vom Wind getriebenes Wasser in den Dachraum zwischen den aneinanderstoßenden Seitenkanten eindringt. Traditionell haben natürliche Schieferziegel eine im wesentlichen flache Geometrie mit einer im wesentlichen konstanten Dicke von ca. 10 mm und haben ein Gewicht nach dem Legen (laid weight) von ungefähr 20-40 kg/m². Andererseits haben herkömmliche Betonflachziegel eine gewölbte Geometrie, eine im wesentlichen konstante Dicke von ca. 12 mm und ein Gewicht nach dem Legen von 75 kg/m². Bei sowohl natürlichen Schiefer- als auch Betonflachziegeln schafft die Dicke der sichtbaren unteren Kante (d.h. jene Kante, welche die untere Kante ist, wenn die Ziegel mit einer nächsten benachbarten Reihe von Ziegeln überlappend gelegt sind) ein ästhetisch angenehmes Aussehen, wenn die Ziegel gelegt sind. Es ist jedoch seit langem ein Ziel, die Notwendigkeit, die Ziegel doppelt übereinanderzulegen, zu umgehen, um die Anzahl der gelegten Ziegel pro Dach und daher die Kosten zu reduzieren, aber dennoch das ästhetische Aussehen, das durch das Legen im unterbrochenen Verband und eine sichtbare Kante geschaffen wird, existierenden Tonund Betonflachziegeln und natürlichen Schieferziegeln ähnlich, beizubehalten, insbesondere im Falle des Neudeckens alter Dächer.
  • Anwender haben ineinandergreifende bzw. verriegelnde (nachfolgend verriegelnd genannt) extrudierte Betonplattenziegel in Form von Schieferplattenziegeln (nachfolgend Betonplattenziegel genannt) hergestellt, die die Notwendigkeit zum doppelten Übereinanderlegen umgehen, und die die im wesentlichen flache Geometrie natürlicher Schieferziegel und eine im wesentlichen konstante Kantendicke besitzen. Die Dicke der unteren Kante beträgt jedoch 25 mm und ist notwendig, um ausreichende Festigkeit zu schaffen, um ein Abbrechen zu vermeiden, und um die gegenseitigen Verriegelungen unterzubringen, d.h. die Ober- und Unterriegel, die sich jeweils entlang entgegengesetzter Seitenkanten jedes Ziegels erstrecken. Während solche Betonplattenziegel bestimmt sind, um im unterbrochenen Verband gelegt zu werden, werden sie nicht vor natürlichen Schieferziegeln und herkömmlichen Flachziegeln bevorzugt aufgeführt, da die ästhetische Erscheinung falsch ist, d.h. die Dicke der unteren Kante ist zweimal so groß wie die optimal erforderliche Dicke. Obwohl die Unterseiten der Ziegel ausgehöhlt wurden, um das Gewicht zu reduzieren, ist außerdem das Gewicht nach dem Legen dieser bekannten verriegelnden Betonplattenziegel immer noch 52 kg/m², was beträchtlich mehr ist, als das natürlicher Schieferziegel, so daß das Ersetzen natürlicher Schieferziegel durch Betonplattenziegel beim Neudecken den zusätzlichen Aufwand des Verstärkens oder Ersetzens des Dachgebälks erfordern würde.
  • Sogar wenn diese bekannten Betonplattenziegel aus Material hergestellt wären, das das Gewicht der Ziegel reduziert, würde ein solcher Schritt die Dicke der unteren Kante nur auf 18 mm verringern, was immer noch zu dick ist, um sich gegen natürliche Schieferziegel und herkömmliche Flachziegel zu behaupten.
  • Das deutsche Patent Nr. 93888 bezieht sich auf einen geformten Falzdachziegel von flacher, nicht gewölbter Geometrie, der in zwei Schichten a und b ausgebildet ist, von denen die Schicht b nur von der Dicke eines Schieferziegels sein kann, so daß die äußerlich sichtbaren Kanten nur etwa die Dicke von Schieferziegeln haben. Die Versetzung der oberen und unteren Schichten a und b schafft eine Vertiefung in der Oberseite des Ziegels, und die Unterseite des Ziegels ist verjüngt und greift in eine entgegengesetzt geformte Vertiefung ein, um einen Stumpfstoß (butt joint) d zu bilden. Die in entgegengesetzte Richtung zeigenden Oberflächen i, k und l des Stumpfstoßes sind abgesehrägt, um den Abfluß von Kondensation in die Verriegelungskanäle (interlock channels) h zu gestatten, damit sie nicht in dem Stumpfstoß gefriert, und sorgt auch dafür, daß die Dachziegel nur im unterbrochenen Verband gelegt werden können und sie nicht durch Extrusion herstellbar sind. Jenseits des Stumpfstoßes hat der untere Endabschnitt der oberen Ziegel eine verjüngte Unterseite und erstreckt sich über die Oberseite der unteren Ziegelreihen.
  • Folglich ist es Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Falzdachziegel bereitzustellen, der im unterbrochenen Verband gelegt werden kann, und bei dem die oben genannten Nachteile minimiert und vermieden werden.
  • Zu diesem Zweck besteht die vorliegende Erfindung in einem Falzdachziegel mit einer oberen Kante, einer unteren Kante, welche von geringerer Dicke ist, und welche bei Verwendung sichtbar ist, wenn der Ziegel mit wenigstens einem Ziegel einer nächsten angrenzenden Reihe der Ziegel überlappend gelegt ist, einer Oberseite, einer Unterseite, zwei einander gegenüberliegenden Seitenkanten, einem sich entlang einer der Seitenkanten erstreckenden Unterriegel und einem sich entlang der anderen der Seitenkanten erstreckenden Oberriegel, wobei der Unterriegel ein unteres Ende und eine Unterseite, welche einen Teil der Unterseite des Ziegels bildet, und einen unteren Kantenabschnitt besitzt, welcher einen Teil der Unterseite des Unterriegels umfaßt, und der bei Verwendung mit wenigstens einem Ziegel der nächsten angrenzenden Reihe der Ziegel überlappt, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Oberseite des Ziegels kontinuierlich von der unteren Kante zu der oberen Kante erstreckt, daß die Ober- und Unterseite von der unteren Kante zur oberen Kante gewölbt sind und im wesentlichen flach sind, wenn sie im Querschnitt entlang einer Linie, die sich zwischen den Seitenkanten erstreckt, betrachtet wer den, und daß der den Unterriegel umfassende untere Kantenabschnitt eine Verjüngung aufweist, die sich in Richtung der unteren Kante des Ziegels wenigstens so weit wie das untere Ende des Unterriegels erstreckt, so daß bei Verwendung die Unterseite des Unterriegels über der kontinuierlichen Oberseite wenigstens eines Ziegels der nächsten angrenzenden Reihe der Ziegel liegt, wodurch der Falzdachziegel entweder im geraden bzw. direkten (nachfolgend direkter Verband genannt) oder unterbrochenen Verband gelegt werden kann. Mittels der Erfindung kann die untere Kantendicke wesentlich reduziert werden, d.h. auf so wenig wie ca. 10 mm, was weniger ist als die herkömmlicher Flachziegel und besser ist als die Körperdicke natürlicher Schieferziegel. Ohne entweder die Geometrie der Trokkenbretter oder im Falle von extrudierten Ziegeln den Extrusionskopf für die Ziegel (tile extrusion head) zu verändern, kann ein Betonplattenziegel in einen Flachziegel oder eher einen Doppel-Flachziegel durch einen einfachen Arbeitsvorgang umgewandelt werden, der entweder an der Oberseite des extrudierten Bandes aus zementhaltigern Material oder an den Ziegel bildenden Stücken ausgeführt wird, die von dem Band abgetrennt sind.
  • Folglich stellt die Erfindung Falzdachziegel bereit, die das Aussehen und die empfundene Dicke von Flachziegeln oder eine ähnliche Dicke wie natürliche Schieferziegel haben, und welche entweder im direkten oder im unterbrochenen Verband gelegt und mit einem Gewicht nach dem Legen von ungefähr 20-40 kg/m² und vorzugsweise von 20-28 kg/m² hergestellt werden können, um dadurch einen völlig befriedigenden Ersatz für ein natürliches Schieferdach zu bilden.
  • In manchen Fällen kann es ästhetisch wünschenswert sein, daß nach dem Legen der Unterriegel nicht sichtbar ist, zu welchem Zweck der Unterriegel kurz vor der Unterkante des Ziegels enden kann.
  • Bei einer solchen Konstruktion ist es möglich, die Unterseite des Unterkantenabschnitts des Ziegels jenseits des unteren Endes des Riegels im wesentlichen parallel zur entgegengesetzten Oberseite des Ziegels anzuordnen, was die Menge des Materials, die zum Herstellen des Ziegels erforderlich ist, und daher sein Gewicht reduziert.
  • Daher befindet sich geeigneterweise eine Stufe zwischen dem unteren Ende des Unterriegels und der Unterseite des angrenzenden Unterkantenabschnitts des Ziegels jenseits des Unterriegels.
  • Der Anmelder hat solche Ziegel mit einer Reduktion in der Dicke der unteren Kante von ca. 6 mm hergestellt.
  • Vorzugsweise sind die Unterriegel für solche Ziegel typischerweise an der dicksten Stelle ca. 8 mm dick, wobei sie sich auf ca. 4 mm Dicke am überlappenden Abschnitt reduzieren.
  • Außerdem kann mittels des verjüngten unteren Kantenabschnitts des Ziegels die Ziegelunterseite im unteren Kantenbereich dicht über der Oberseite der nächsten angrenzenden unteren Reihe der Ziegel liegen.
  • Der Maßstab des Dünnerwerdens, um den verjüngten unteren Kantenabschnitt des Ziegels herzustellen, ermöglicht es vorteilhafterweise, daß es eine Überlappung mit jeder nächsten angrenzenden untersten Reihe von Ziegeln von typischerweise ca. 75 mm gibt, und daß der Ziegel eine Wölbung mit einem Krümmungsradius von ca. 1600-1800 mm hat.
  • Vorteilhafterweise wird der Falzdachziegel aus irgendeiner der zementhaltigen Mischungen oder Materialien, die in der veröffentlichten Beschreibung unserer PCT-Anmeldung WO-A-89/0 1918 beschrieben sind, deren Gegenstand in die Beschreibung dieser Anmeldung durch Bezugnahme aufgenommen wird, und insbesondere aus jener zementhaltigen Mischung hergestellt, die einen porösen Leichtzuschlagstoff, der Wasser speichern kann, einen wasserbindenden Zement, Wasser, ein Mittel zum Erhöhen der Biegefestigkeit und ein Mittel zum Erhöhen der Wasserspeicherkapazität des porösen Leichtzuschlagstoffs während des Aushärtens des Falzdachziegels umfaßt, wobei der poröse Zuschlagstoff, der wasserbindende Zement, das Wasser, das die Biegefähigkeit erhöhende Mittel und das die Wasserspeicherung verbessernde Mittel in Verhältnissen vorhanden sind, die den Falzdachziegel mit verbesserten Schlag- und Biegefestigkeiten versehen. Das Mittel zur Verbesserung der Wasserspeicherung ist vorzugsweise ein Zelluloseäther, wie z.B. Hydroxypropylmethylzellulose, das Mittel zur Erhöhung der Biegefestigkeit kann ein Harz sein, z.B. ein Polymerharz, welches ein Terpolymerharz, ein Acrylharz oder ein Styrol-Acryl-Harz sein kann, und der poröse Leichtzuschlagstoff kann gesinterte pulverisierte Brennstoffasche bzw. Ölasche, ein poröser Ton (expanded clay), abgeblätterter Schiefer, gemahlener poröser Schamotteton (extended fire clay grog) oder Ofensohleasche sein. Ein Teil des porösen Leichtzuschlagstoffs kann durch Sand, zerkleinerten Kalkstein oder zerkleinerten Granit ersetzt werden. Bei einer Ausführungsform um1aßt die zementhaltige Mischung 44 bis 74 Gew.-% porösen Leichtzuschlagstoff, 10 bis 40 Gew.-% wasserbindenden Zement, 4 bis 14 Gew.-% Wasser, 0,5 bis 15 Gew.-% Styrol-Acryl-Harz, 0,01 bis 1 Gew.- % Zelluloseäther und 0 bis 3 Gew.-% Pigment.
  • Der vorangehende Absatz ist effektiv eine Zusammenfassung der PCT-Anmeldung WO-A-89/01918.
  • Um einen Flachziegel anstelle eines Betonplattenziegels bereitzustellen wird die Oberseite des extrudierten Bandes oder der Ziegel bildenden Stücke mit einer durchgehenden oder nicht durchgehenden Nut, z.B. mittels eines Messers oder Rades, versehen, die sich von der oberen Kante zur unteren Kante des Ziegels erstreckt. Folglich wird tatsächlich ein einteiliger Ziegel hergestellt, der das Aussehen zweier Flachziegel hat. Es ist klar, daß in dieser Beschreibung die Bezugnahme auf einen Flachziegel solch einen Ziegel mit dem Aussehen von zwei oder mehr Flachziegeln einschließt.
  • Damit die Erfindung leichter verstanden werden kann, werden nun beispielhaft einige ihrer Ausführungsformen mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, in denen:
  • Fig. 1 eine Draufsicht einer Ausführungsform eines Betondachziegels ist, der gemäß der Erfindung in Form eines verriegelnden Betonplattenziegels hergestellt wurde,
  • Fig. 2 und 3 Ansichten der oberen bzw. unteren Kante der Plattenziegel von Fig. 1 sind,
  • Fig. 4 eine Draufsicht einer weiteren Ausführungsform in Form eines verriegelnden Doppel-Flachziegels aus Beton ist,
  • Fig. 5 und 6 Ansichten der oberen bzw. unteren Kante des Ziegels von Fig. 4 sind,
  • Fig. 7 eine Draufsicht auf die Unterseite des Betonplattenziegels und des Flachziegels der Fig. 4 ist,
  • Fig. 8 und 9 jeweils entgegengesetzte Seitenansichten des Betonplattenziegels der Fig. 1 und des Flachziegels der Fig. 4 sind,
  • Fig. 10 und 11 Querschnitte entlang der Linien A-A bzw. B-B der Fig. 7 sind,
  • Fig. 12 ein schematischer Querschnitt durch eine Dachstruktur ist, die mit den Betonplattenziegeln der
  • Fig. 1 oder den Flachziegeln der Fig. 4 gedeckt ist,
  • Fig. 13 eine schematische Perspektivansicht eines mit Ziegeln gedeckten Dachs ist, das mit den Plattenziegeln der Fig. 1 gedeckt ist,
  • Fig. 14 eine schematische Perspektivansicht eines mit Ziegeln gedeckten Dachs ist, das mit den Flachziegeln der Fig. 4 gedeckt ist,
  • Fig. 15 und 16 entgegengesetzte Seitenansichten ähnlich denen der Fig. 8 und 9 einer anderen Ausführungsform sind und
  • Fig. 17 und 18 Querschnitte ähnlich denen der Fig. 10 und 11 der Ausführungsform der Fig. 15 und 16 sind.
  • Der in den Fig. 1, 2, 3, 7, 8, 9, 10 und 11 gezeigte Betonplattenziegel 1 hat eine im wesentlichen rechteckige Konfiguration, wenn er in der Draufsicht betrachtet wird, und hat eine Ober- und eine Unterseite 2 bzw. 3, eine obere Kante 4, eine untere Kante 5 und Verriegelungen, die sich entlang seiner in entgegengesetzte Richtungen zeigenden Kanten in Form eines Unterriegels 6 und eines Oberriegels 7 erstrecken, die jeweils in die Ober- und Unterriegel angrenzender Ziegel derselben Reihe eingreifen. Im unteren Kantenbereich des Ziegels endet der Unterriegel 6 vor der Unterkante 5, um einen Ausschnitt 8 zu schaffen, der es ermöglicht, daß das ästhetische Aussehen eines natürlichen Schieferziegels oder eines normalen Flachziegels beibehalten wird, da sich die Unterriegel nicht bis zu den Unterkanten der Ziegel erstrecken und daher nicht sichtbar sind, wenn die Ziegel auf ein Dach gelegt sind.
  • Wie in Fig. 7 gezeigt ist, ist die Unterseite 3 des Ziegels mit zwei oder mehr Hängenasen, wie z.B. 9, und Windbarrieren 10 versehen. Der Ziegel kann angrenzend an die Nasen 9 mit Nagellöchern (nicht gezeigt) versehen sein oder alternativ können, wie bevorzugt ist, Sicherungsklammern (nicht gezeigt) anstelle von Nägeln benutzt werden. Außerdem besitzt die Unterseite 3 ausgehöhlte Abschnitte 11, um, wie bekannt ist, das Gewicht zu reduzieren. Der Ziegel 1 hat eine gewölbte Geometrie, d.h. die Ober- und Unterseiten sind gewölbt, wobei sich die Wölbung von der oberen Kante 4 zur unteren Kante 5 erstreckt, und die Oberseite 2 des Ziegels erstreckt sich kontinuierlich von der unteren Kante 5 zur oberen Kante 4, wie aus Fig. 8 bis 11 deutlich wird. Die Ober- und Unterseiten 2 und 3 sind im wesentlichen flach, wenn sie im Querschnitt entlang einer Linie, die sich zwischen den Seitenkanten des Ziegels erstreckt, betrachtet werden, wie aus Fig. 2, 3, 5 und 6 deutlich wird.
  • Wie ohne weiteres aus Fig. 8 bis 12 deutlich wird, ist der untere Kantenabschnitt 12 des Ziegels, wenigstens bis zum unteren Ende des Unterriegels 6, in Richtung der unteren Kante 5 verjüngt, d.h. er wird dünner gemacht, indem die Trockenbretter, in welche die Ziegel extrudiert werden, mit geeigneter Form hergestellt werden, um dadurch eine untere Kante herzustellen, die ästhetisch akzeptabel ist. Es ist klar, daß sieh der verjüngte Bereich quer über die Unterseite des Ziegels erstreckt, außer über die ausgehöhlten Abschnitte. Außerdem erstreckt sich die Unterseite 13 des unteren Kantenabschnittes jenseits des Unterriegels 6 im wesentlichen parallel zur Oberseite 2 des Ziegels, wobei es eine Stufe 12a zwischen der Unterseite 13 und der Unterseite des verjüngten unteren Kantenabschnitts 12 gibt.
  • Der in Fig. 4, 5 und 6 dargestellte Flachziegel 1a unterscheidet sich von dem in Fig. 1 und 2 dargestellten Betonplattenziegel nur dadurch, daß er eine über die Gesamtlänge des Ziegels 1a gehende Längsnut 14 aufweist, um einen einteiligen Zweiziegel-Flachziegel 1a zu bilden, von denen jeder mit dem Bezugszeichen 1b bezeichnet ist.
  • In Fig. 12 sind die Ziegel 1 oder 1a auf Dachlatten 15 angebracht, die an Dachsparren, wie z.B. 16, befestigt sind, wobei die Dachpappe bei 17 gezeigt ist.
  • Fig. 13 bzw. 14 zeigen, wie die Betonplattenziegel 1 und Flachziegel la (Ziegel 1b) mit ihren schmalen, ästhetisch akzeptierbaren unteren Kanten 5 als gedecktes Dach erscheinen.
  • Die Ausführungsforrn der Fig. 15 bis 18 unterscheidet sich von denen der Fig. 1 bis 3 und 7 bis 11 und der Fig. 4 bis 11 dadurch, daß der sich verjüngende untere Kantenabschnitt 12 des Ziegels in die Unterseite 13 des unteren Kantenabschnitts des Ziegels in die Richtung der unteren Kante 5 ohne eine Stufe 12a übergeht oder sich erstreckt, um eine verjüngte Unterseite 18 zu bilden, die sich quer über den Ziegel erstreckt, und die mit einem Winkel zur Oberseite des Ziegels geneigt ist. Der verjüngende Charakter der Fläche 18 kann leicht aus Fig. 17 und 18 erkannt werden. Die Ziegel der Fig. 15 bis 18 liegen in ähnlicher Weise wie jene der Fig. 1 bis 3, 7 bis 11 und der Fig. 4 bis 11, wie in Fig. 12 bis 14 gezeigt. Ein Vorteil der Ausführungsform der Fig. 1 bis 3 und 7 bis 11 und der Fig. 4 bis 11 verglichen mit der der Fig. 15 und 16 ist jedoch, daß weniger Material für den unteren Kantenabschnitt zwischen dem unteren Ende des Unterriegels 6 und der unteren Kante 5 erforderlich ist, wodurch das Gewicht der Ziegel weiter reduziert wird.
  • Bei der Ausführungsform der Fig. 4 muß sich die Nut 14 nicht über die ganze Länge des Ziegels erstrecken, z.B. kann sie im Bereich der Überlappung beseitigt werden. Während die Erfindung insbesondere auf aus zementhaltigen Mischungen, wie z.B. Beton, hergestellte extrudierte Dachziegel anwendbar ist, könnten überdies die Dachziegel ebenso aus Ton hergestellt sein, der gepreßt, geformt oder extrudiert sein könnte, und die Ziegel aus zementhaltigem Material oder Beton können auch durch einen Preß- oder Formvorgang hergestellt werden. Außerdem ist klar, daß gemäß der Erfindung hergestellte Dachziegel auch als Verkleidungsplatten (cladding tiles) benutzt werden können.

Claims (8)

1. Falzdachziegel mit einer oberen Kante (4), einer unteren Kante (5), welche von geringerer Dicke ist, und welche bei Verwendung sichtbar ist, wenn der Ziegel (1 oder 1a) mit wenigstens einem Ziegel (1 oder 1a) einer nächsten angrenzenden Reihe der Ziegel (1 oder 1a) überlappend gelegt ist, einer Oberseite (2), einer Unterseite (3), zwei einander gegenüberliegenden Seitenkanten, einem sich entlang einer der Seitenkanten erstreckenden Unterriegel (6) und einem sich entlang der anderen der Seitenkanten erstreckenden Oberriegel (7), wobei der Unterriegel (6) ein unteres Ende, eine Unterseite, welche einen Teil der Unterseite des Ziegels (1 oder 1a) bildet, und einen unteren Kantenabschnitt (12) besitzt, welcher einen Teil der Unterseite des Unterriegels (6) umfaßt, und der bei Verwendung mit wenigstens einem Ziegel (1 oder 1a) der nächsten angrenzenden Reihe der Ziegeln (1 oder 1a) überlappt, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Oberseite (2) des Ziegels (1 oder 1a) kontinuierlich von der unteren Kante (5) zu der oberen Kante (4) erstreckt, daß die Ober- und Unterseite (2 und 3) von der unteren Kante (5) zur oberen Kante (4) gewölbt sind und im wesentlichen flach sind, wenn sie im Querschnitt entlang einer Linie, die sich zwischen den Seitenkanten erstreckt, betrachtet werden, und daß der den Unterriegel (6) umfassende untere Kantenabschnitt (12) eine Verjüngung aufweist, die sich in Richtung der unteren Kante (5) des Ziegels (1 oder 1a) wenigstens so weit wie das untere Ende des Unterriegels (6) erstreckt, so daß bei Verwendung die Unterseite des Unterriegels (6) über der kontinuierlichen Oberseite (2) wenigstens eines Ziegels (1 oder 1a) der nächsten angrenzenden Reihe der Ziegeln (1 oder 1a) liegt, wodurch der Falzdachziegel (1 oder 1a) entweder im direkten oder unterbrochenen Verband gelegt werden kann.
2. Dachziegel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Kante (5) eine Dicke von ungefähr 10-12 mm hat.
3. Dachziegel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einer zementartigen Mischung hergestellt ist und ein festgelegtes Gewicht von ungefähr 20 bis 40 kg/m² hat.
4. Dachziegel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterriegel (6) eine Dicke hat, die sich von etwa 8 mm an seiner dicksten Stelle auf etwa 4 mm an der Stelle des Ziegels (1 oder 1a) reduziert, welche bei Verwendung über der Oberseite (2) wenigstens eines Ziegels (1 oder 1a) der nächsten angrenzenden Reihe von Ziegeln (1 oder 1a) liegt.
5. Dachziegel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite (13) des unteren Kantenabschnitts des Ziegels (1 oder 1a) jenseits des unteren Endes des Unterriegels (6) im allgemeinen parallel zu dem Teil der kontinuierlichen Oberseite (2) des Ziegels angeordnet ist, welcher der Unterseite (3) des unteren Kantenabschnittes (12) entgegengesetzt ist.
6. Dachziegel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem unteren Ende des Unterriegels (6) und der Unterseite (13) des angrenzenden unteren Kantenabschnittes des Ziegels jenseits des Unterriegels (6) eine Stufe (12a) ist.
7. Dachziegel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verjüngung des den Unterriegel (6) umfassenden Kantenabschnitts (18) in die Unterseite des angrenzenden unteren Kantenabschnitts des Ziegels (1 oder 1a) übergeht.
8. Dachziegel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterriegel (6) vor der unteren Kante (5) des Ziegels endet, um einen Ausschnitt (8) zu bilden.
DE89902056T 1988-01-18 1989-01-17 Dachziegel. Expired - Fee Related DE68908694T2 (de)

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DE68908694D1 DE68908694D1 (de) 1993-09-30
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AU (1) AU3042989A (de)
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WO (1) WO1989006728A1 (de)

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