DE68906083T2 - Entlueftete tische. - Google Patents
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf entlüftete Tische, insbesondere aber nicht exklusiv auf entlüftete Autopsie- oder Obduktionstische.
- Die einen Autopsie- oder Obduktionstisch umgebende Luft kann manchmal mit potentiell infektiösen Viren und Bakterien kontaminiert sein, die ein Gesundheitsrisiko für das Personal darstellen, welches in der Nähe des Tisches arbeitet. Man erkennt daraus, daß ein wirksamer Schutz gegen diese Viren und Bakterien geschaffen werden muß, speziell dann, wenn sie, wie Hepatitis B und Tuberkulose, lebensbedrohlich sind. Darüber hinaus kann der Kadaver des Obduktionsobjekts unerfreuliche Gerüche oder Formaldehyddämpfe abgeben, die entfernt werden müssen, wenn der Pathologe oder die Leichenbestatter ihre Arbeit bequem ausführen sollen. Generell gesagt sind vier Typen von Autopsie- oder Obduktionstischen erhältlich:
- a) Die ebene rostfreie Stahlplatte.
- b) Die ebene rostfreie Stahlplatte mit kontinuierlichem Wasserfluß über die Arbeitsfläche.
- c) Ganzkörperbehandlungssysteme.
- d) Der entlüftete Autopsietisch.
- Die Typen (a) und (b) sind relativ einfach im Aufbau und haben den Vorteil, daß sie sehr leicht saubergehalten werden können - nach der Benutzung kann die Arbeitsoberfläche mit einem Minimum an Aufwand abgewischt und sterilisiert werden. Keiner dieser Typen schafft jedoch irgendeinen Schutz gegen in der Luft befindliche infektiöse Krankheiten, Gerüche oder Dämpfe, die vom Kadaver oder dem jeweiligen Untersuchungsobjekt ausgehen und der Pathologe oder das Beerdigungspersonal muß zum Schutz auf die Benutzung von sterilen Verfahrensweisen, Gesichtsmaken usw. vertrauen.
- Der Typ (c) isoliert den Pathologen und das Beerdigungspersonal vom direkten physischen Kontakt mit dem Kadaver oder dem sonstigen Untersuchungsobjekt und gewährt vollen Schutz. Durch seinen speziellen Aufbau ist es jedoch ein sehr komplexes und teures System.
- Typ (d) schafft einen kontinuierlichen Abzug von Luft über den Kadaver oder das Probeobjekt, welcher die in der Luft befindlichen infektiösen Krankheiten, Düfte und Dämpfe vom in der Nähe des Tischs stehenden Personals wegzieht. Das britische Patent Nr. 1531457 beschreibt einen derartigen entlüfteten Autopsietisch, wobei das Tischoberteil mit einer Vielzahl von Lufteinlaßöffnungen über seine Fläche verteilt versehen ist und ein Luftextraktionssystem in der Tischbasis vorgesehen ist, welches Luft über den Kadaver oder das Untersuchungsobjekt auf dem Tischoberteil nach unten durch diese Lufteinlässe saugt. Beim Durchlauf der Luft durch das Luftextraktionssystem wird sie gefiltert, um jede mitgeschleppte Verunreinigung zu entfernen.
- Der entlüftete Autopsietisch gemäß dem britischen Patent 1531457 leidet an wenigstens zwei wesentlichen Nachteilen. Zum einen ist der Abstrom der Luft gleichmäßig über den ganzen Kadaver, während in der Praxis der kritischste Bereich des Tisches rund um den Kopf und den Körper des Kadavers sich befindet. Zum zweiten sammeln sich Teile des Körpergewebes und der Körperflüssigkeit in, um und unter den perforierten Flächen des Tischoberteils und machen es schwierig und zeitaufwendig, den Autopsietisch wirksam zu reinigen.
- Es ist daher ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen entlüfteten Tisch zu schaffen, der eine stärkere Ventilation am einen Ende als am anderen schafft.
- Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines entlüfteten Tisches, der wirksam selbstreinigend ist.
- Schließlich ist es noch ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung, einen entlüfteten Tisch zu schaffen mit der Möglichkeit einer biologischen Reinigung.
- Entsprechend der vorliegenden Erfindung ist zur Lösung dieser Aufgaben ein entlüfteter Tisch vorgesehen mit einem Tischoberteil mit einer Vielzahl von Lufteinlaßöffnungen, einer Plenumkammer und einer Luftextraktionseinrichtung zum Einsaugen von Luft rund um das Tischoberteil durch die Lufteinlaßöffnungen in die Plenumkammer, der dadurch gekennzeichnet ist, daß die Lufteinlaßöffnungn im Randbereich des Tischoberteils rundum verteilt angeordnet sind. Vorzugsweise ist die Dichte der Lufteinlaßöffnungen in der Peripherie des Tischoberteils am einen Ende größer als am anderen Ende.
- Beim Gebrauch als Autopsietisch wird der Kopf und Körper des Leichnams oder Kadavers gewöhnlich an dem Ende des Tischoberteils positioniert, welcher die größte Dichte von Lufteinlaßöffnungen aufweist, um ein maximales Nachuntenströmen der Luft sicherzustellen. Dies dient zur Minimierung des Risikos, daß von den Körperhöhlungen des Kadavers oder Leichnams ausgehende in der Luft befindliche infektiöse Krankheiten inhaliert werden können und entfernt darüber hinaus unerfreuliche Körpergerüche und Dämpfe.
- Durch Vorsehen der Lufteinlaßöffnungen in und rund um die Peripherie des Tischoberteils wird eine nichtperforierte Fläche in der Mitte des Tischoberteils geschaffen, wo der Kadaver oder der Leichnam bearbeitet werden kann. Diese nichtperforierte Arbeitsfläche ist leicht zu reinigen und es besteht daher eine viel geringere Wahrscheinlichkeit, daß Körperflüssigkeiten und Gewebe vom Kadaver oder dem Leichnam, der auf dem Tischoberteil plaziert wird, sich in den Lufteinlaßöffnungen sammelt. Um die Wahrscheinlichkeit weiter zu verkleinern, daß Körperflüssigkeiten und Gewebe von der nichtperforierten Arbeitsfläche in die Lufteinlaßöffnungen rund um die Peripherie spritzen, ist das Zentrum des Tischoberteils vorteilhafterweise wannen- oder trogförmig geformt, so daß es unterhalb des Niveaus der perforierten Peripherie liegt. Vorzugsweise ist die nichtperforierte Arbeitsfläche darüber hinaus in Richtung auf das Ende des Tisches mit der größten Dichte von Lufteinlaßöffnungen hin geneigt, welches mit einem oder mehreren Drainageschlitzen versehen ist. Dies stellt sicher, daß Körperflüssigkeiten sich nicht rund um die Kante des Kadavers oder Leichnams sammeln und erleichtert das Abwaschen des Tischoberteils.
- Mit Vorteil ist das Tischoberteil von einer Auffangschale oder einem Einlaufschacht abgestützt und die Auffangschale weist einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt von einem Ende des Tisches zum anderen auf. Ein Ableitungskanal und eine Luftleitung sind im Boden der Auffangschale angeordnet. Flüssigkeiten und Feststoffteile werden vom Einlauf in die Luftleitung durch ein über dieser angeordnetes Sieb gehindert.
- Obgleich die Lufteinlaßöffnungen rund um die Peripherie der Arbeitsfläche vom Kadaver oder Leichnam, an dem gearbeitet wird, entfernt liegen und die Arbeitsfläche ihrerseits so ausgebildet ist, daß sichergestellt ist, daß die meisten Flüssigkeiten durch die Drainageschlitze nach unten in die darunterliegende Auffangschale fließen, ist es unvermeidlich, daß etwas Körperflüssigkeit und Gewebe durch die Lufteinlaßöffnungen in die Plenumkammer gelangt. Wenn diese nicht sofort entfernt werden, neigen sie dazu, zu erstarren und an den Innenflächen des Tisches zu kleben, was es schwierig macht, ihn wirksam zu reinigen. Um dieses Problem zu lösen, sind Spüleinrichtungen unter dem Tischoberteil vorgesehen, um eine Spülflüssigkeit aus jeder von einer Vielzahl von Positionen rund um das Tischoberteil zuzuführen. Vorzugsweise umfassen diese Spüleinrichtungen eine Vielzahl von Sprühdüsen, von denen jede mit einer Quelle von Wasser unter hohem Druck verbunden ist, wobei die Sprühdüsen auf die Innenwände des Tisches und über die Lufteinlaßöffnungen gerichtet sind, um auf diese Weise sicherzustellen, daß Körperflüssigkeiten und Gewebe, welches durch die Lufteinlaßöffnungen heruntertropft, kontinuierlich von den Innenwänden des Tisches abgewaschen wird. Darüber hinaus wird die Luft, während sie den von den Düsen gebildeten Wasservorhang passiert, von Verunreinigungen und Giftstoffen befreit. Das Tischoberteil kann sich auf einer Leiste, Nut oder Kanal abstützen, die an einem nach innen gebogenen Rand der Auffangschale vorgesehen ist. Darüber hinaus kann es aber auch zweckmäßig sein, das Tischoberteil auf den Sprühdüsen abzustützen.
- Vorzugsweise umfaßt der Autopsietisch ein Fußteil. Zusätzlich dazu, daß dieses die Servicerohre zu und vom Autopsietisch aufnimmt, enthält es auch einen Liftmechanismus zur Veränderung der Höhe des Tisches. Mit Vorteil kann der Liftmechanismus hydraulisch betätigbar sein und wird durch ein fußbetätigtes Pedal gesteuert. Das Stützunterteil, die Versorgungsrohre und die Luftleitung sind alle teleskopisch ausgeführt, um sich den Höhenveränderungen des Tisches anpassen zu können. Ebenso wie er in der Höhe einstellbar ist, kann der Tisch gedreht und relativ zum Fußteil geneigt werden, um eine Inspektion des Kadavers oder Leichnams auf dem Tischoberteil von jeder Position aus zu erlauben.
- Die Auffangschale ist vorzugsweise mit einer Öffnung in der Seite versehen, an welche ein unter Druck stehender Behälter angeschlossen werden kann. Dieser Behälter enthält ein biologisches Reinigungsmittel, welches in die Plenumkammer freigesetzt werden kann, um deren Inneres zu desinfizieren. Nach der Benutzung kann das Reinigungsmittel durch Besprühen des Inneren der Plenumkammer mit Wasser durch die Sprühdüsen gewaschen werden. Es sollte nochmals festgehalten werden, daß die einfache Konfiguration der Lufteinlaßöffnungen rund um die Peripherie des Tischoberteils und das Vorsehen von Spüleinrichtungen unterhalb des Tischoberteils es ermöglicht, den erfindungsgemäßen Autopsietisch besonders leicht sauberzuhalten. Es hat sich gezeigt, daß der entlüftete Tisch wirklich selbstreinigend ist und daß es lediglich notwendig ist, den Tisch nach jeder Benutzung zu sterilisieren. Es ist aber nicht üblicherweise bereits notwendig, den Tisch sowohl innen wie außen zu schrubben, wie es bei konventionell entlüfteten Tischen der Fall ist.
- Nachstehend soll ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Tisches anhand der beigefügten Zeichnungen beschrieben werden. Dabei zeigen:
- Fig. 1 eine Aufsicht auf einen erfindungsgemäßen Autopsietisch;
- Fig. 2 einen Schnitt durch den Autopsietisch nach Fig. 1 längs der Linie II-II;
- Fig. 3 einen Schnitt durch den Autopsietisch nach Fig. 1 längs der Linie III-III;
- Fig. 4 einen Schnitt durch das Fußteil in den Figuren 2 und 3 längs der Linie IV-IV; und
- Fig. 5 ein Detail des Bereichs zwischen dem Tischoberteil und der Auffangschale im Autopsietisch gem. Fig. 1.
- Bezugnehmend auf die Figuren 1 bis 3 der beigefügten Zeichnungen erkennt man einen Autopsietisch mit einem Tischoberteil 1, welches lösbar auf einem unteren Einlaufschacht oder einer Auffangschale 2 angeordnet ist, die auf einem Fußteil 3 abgestützt ist. Die Auffangschale 2 ist im wesentlichen trogförmig ausgebildet und bildet mit dem Tischoberteil 1 eine Plenumkammer. Im Boden der Auffangschale 2 ist eine Luftleitung 4 und ein Ableitungskanal 5 vorgesehen, die beide mit geeigneten Rohrleitungen verbunden sind, die im Stützfußteil 3 angeordnet sind. Die Luftleitung 4 ist von einer Schornsteinkappe 6 überdeckt, welche verhindert, daß Flüssigkeiten und Feststoffe, die sich in der Auffangschale 2 gesammelt haben, in die Luftleitung 4 einlaufen können. Der Ableitungskanal 5 ist von einem nicht gezeigten Ablauffilter überdeckt und ein (nicht gezeigter) Überlaufauslaß in der Seite der Auffangschale 2 warnt den Benutzer vor irgendwelchen Verstopfungen.
- Das Stützfußteil 3 ist teleskopisch und wird mit Hilfe eines hydraulisch betätigten Zylinders ausgefahren und zurückgezogen, um die Höhe des Tischoberteils 1 zu variieren. Bevorzugt wird der Lift-Zylinder 7 durch ein Fußpedal 8 betätigt. Um Variationen der Höhe des Tischoberteils 1 zu ermöglichen, sind die Rohrleitungen zum Ableitungskanal 5 und zur Luftleitung 4 ebenfalls teleskopisch ausgebildet, obwohl als Alternative auch statt dessen flexible Leitungen benutzt werden könnten.
- Bezugnehmend auf Fig. 4 erkennt man, daß die Auffangschale 2 durch einen kastenförmigen Metallschlittenrahmen 9 abgestützt wird, die eine Vielzahl von Präzisions-V-Rollen 10 auf gegenüberliegenden Seiten trägt. Diese V-Rollen 10 stehen in gleitendem Eingriff mit einem vertikal orientierten Führungsteil 11, welches vom äußeren Gehäuse 12 des Stützfußteils getragen und daran befestigt ist. Diese Anordnung führt den Tisch während er angehoben und abgesenkt wird und minimiert Verwindungen und Vibrationen des Tisches auf dem Stützfußteil 3. Eine Zugangstür 13 ist in der Seite des Außengehäuses 12 für Wartungszwecke vorgesehen. Nie man aus den Figuren 2 und 3 erkennen kann, bildet das Tischoberteil ein schalenförmiges Profil, d.h. daß das Zentrum des Tischoberteils relativ zur Randkante abgesenkt ist - und die abgesenkte zentrale Fläche 14 des Tischoberteils 1 ist in Richtung auf Drainageschlitze 15 nach unten geneigt. Im Gebrauch wird ein Kadaver oder Leichnam auf dieser abgesenkten zentralen Fläche 14 abgelegt, um dort bearbeitet zu werden. Während der Sektion des Kadavers laufen jegliche Körperflüssigkeiten längs der Schräge des abgesenkten zentralen Flächenbereichs 14 nach unten und durch die Drainageschlitze 15 in die darunterliegende Auffangschale 2. In ähnlicher Weise werden, wenn das Tischoberteil nach der Benutzung gewaschen wird, jegliche Fragmente von Gewebe, die auf dem abgesenkten zentralen Flächenbereich 14 zurückgeblieben sind, vom Tischoberteil 1 abgewaschen und durch die Drainageschlitze 15 ausgetragen.
- Der umlaufende Randbereich des Tischoberteils 1 ist perforiert, um Lufteinlaßöffnungen 16 zu schaffen, durch welche Luft am Kadaver auf dem Tischoberteil 1 vorbei nach unten in die Plenumkammer und schließlich weg durch die Luftleitung 4 gesaugt werden kann. Dieses Nachuntenströmen von Luft am Kadaver vorbei verhindert, daß infektiöse Krankheiten, Dämpfe und Gerüche durch den Pathologen oder sonstiges Bestattungs- oder Behandlungspersonal inhaliert werden können. Die Dichte dieser Lufteinlaßöffnungen 16 ist an dem Ende des Tischoberteils 1, an welchem die Drainageschlitze 15 angeordnet sind, größer und es ist dieses Ende, an welchem der Kopf und Oberkörper des Leichnams positioniert werden. Der Grund hierfür liegt darin, daß infektiöse Krankheiten, Dämpfe und Gerüche dazu neigen, aus den geöffneten Körperöffnungen auszutreten und nicht vom muskulären Gewebe rund um die Gliedmaßen.
- In Fig. 5 erkennt man, daß rund um den Umfang des Tisches 1 ein rechtwinkliger Flansch 17 angeordnet ist. Das Tischoberteil 1 ist in einer Auffangschale 2 über diesen Flansch 17 abgestützt, der auf einer Vielzahl von im Querschnitt runden Stummelrohren 18 ruht, die aus der Innenwand der Auffangschale 2 herausragen. Jedes Stummelrohr 18 ist mit einem Wasserzuführrohr 19 verbunden und weist am Ende eine Sprühdüse 20 auf, die in Richtung auf die Seiten der Auffangwanne 2 über die Breite der perforierten Randzone des Tischoberteils 1 gerichtet ist. Jedes Stummelrohr 18 und seine Sprühdüse 20 bilden eine Wassersprühdüse, von der Wasser auf die Innenwand der Auffangschale 2 gesprüht wird. Dabei wird wirksam das Innere der Plenumkammer von jeglichem Körpergewebe oder Körperflüssigkeiten gereinigt, die durch die Drainageschlitze 15 oder die Lufteinlaßöffnungen 16 eingetreten sind. Darüber hinaus muß die Luft, die in die Plenumkammer eingesaugt wird, durch einen Wasservorhang passieren, der durch die Sprühdüsen gebildet wird, bevor er die Luftleitung 4 erreicht und dies hat den Effekt, daß Verunreinigungen und Vergiftungen ausgewaschen werden. Das Wasser, welches sich in der Auffangschale sammelt, läuft natürlich durch den Ableitungskanal 5 ab.
- Der erfindungsgemäße Autopsietisch ist nicht nur besonders leicht zu reinigen, sondern es hat sich gezeigt, daß er tatsächlich im Gebrauch selbstreinigend ist. Die Auffangschale wird durch das Wasser saubergehalten, welches von den Sprühdüsen versprüht wird, und sollte es sich wirklich als notwendig erweisen, die Oberfläche zu schrubben, so ist dies in einfachster Weise möglich. Da beide Teile von einfachem Design sind und wenig Ecken und Vorsprünge aufweisen, kann nach dem Freilegen die Reinigung mit einem Minimum an Anstrengung ausgeführt werden.
- Sollte eine Sterilisation des Tisches notwendig sein, so kann dies durch Abdecken des Tischoberteils 1 mit einer Abdeckung (zur Verhinderung eines Entweichens von Desinfektionsmittel) und Anschließen eines unter Druck stehenden Behälters mit einem sich atomisierenden Desinfektionsspray an den Überlauf erfolgen. Dies wird erleichtert durch eine Bajonettschnellverschlußkupplung. Das Innere der Plenumkammer ist dann einem Aerosol- oder einem Räuchermittel ausgesetzt, welches wirksam Bakterien usw. abtötet. Nachdem sich das Aersol des Desinfektionsmittels abgesetzt hat, kann es durch den Ableitungskanal 5 abgeleitet werden, indem man die Sprühdüsen einschaltet.
Claims (9)
1. Entlüfteter Tisch mit einem Tischoberteil mit einer
Vielzahl von Lufteinlaßöffnungen, einer Plenumkammer und
einer Luftextraktionseinrichtung zum Einsaugen von Luft
rund um das Tischoberteil (1) durch die
Lufteinlaßöffnungen in die Plenumkammer, dadurch gekennzeichnet, daß die
Lufteinlaßöffnungen (16) im Randbereich des
Tischoberteils (1) rundum verteilt angeordnet sind.
2. Entlüfteter Tisch nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Dichte der Lufteinlaßöffnungen (16) im
Tischoberteil (1) am einen Ende größer ist als am anderen
Ende.
3. Entlüfteter Tisch nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die nicht perforierte Arbeitsfläche des
Tischoberteils (1) in Richtung auf das Ende mit der größten
Dichte von Lufteinlaßöffnungen, welches mit einem oder
mehreren Drainageschlitzen (15) versehen ist, nach unten
geneigt ist.
4. Entlüfteter Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das Tischoberteil (1) von einer
Auffangschale oder einem Einlaufschacht (2) von im
wesentlichem U-förmigem Querschnitt abgestützt ist, wobei
die Auffangschale (2) mit dem Tischoberteil (1) die
Plenumkammer bildet.
5. Entlüfteter Tisch nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß im Boden der Auffangschale ein Ableitungskanal
(5) und eine Luftleitung (4) angeordnet sind.
6. Entlüfteter Tisch nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Spüleinrichtungen (18,
20) unter dem Tischoberteil (1) angeordnet sind, um
Spülflüssigkeit von jeder einer Vielzahl von Positionen rund
5 um das Tischoberteil (1) zuzuführen.
7. Entlüfteter Tisch nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Spüleinrichtung (18, 20) eine Vielzahl von
Sprühdüsen (20) enthält, die an eine
Hochdrucksprühflüssigkeitsquelle angeschlossen sind, wobei die Sprühdüsen
(20) gegen Innenwände des Tisches und über die
Lufteinlaßöffnungen (16) gerichtet sind.
8. Entlüfteter Tisch nach Anspruch 6 oder 7, dadurch
gekennzeichnet, daß das Tischoberteil auf der Spüleinrichtung
(18, 20) abgestützt ist.
9. Entlüfteter Tisch nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Plenumkammer unter
dem Tischoberteil mit einem Einlaß versehen ist, durch
welchen ein biologischer Reiniger in das Innere des
Tisches eingeführt werden kann.
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| GB8814102D0 (en) | 1988-07-20 |
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