-
Diese Erfindung bezieht sich auf eine Rundumleuchte der Art, die
für die Benutzung auf Polizei- oder anderen Notfall- oder
Dienstfahrzeugen vorgesehen ist zum Vorsehen des Effektes eines
Blitzlichtes zum Lenken der Aufmerksamkeit auf das Fahrzeug.
-
Bekannte Rundumleuchten weisen eine Basis auf, durch die die Lampe
auf dem Fahrzeug angebracht wird, wobei die Basis entweder eine
Magnetbasis ist, wobei die Basis eine relativ große Oberfläche
aufweist und auf dem Metalldach des Fahrzeuges durch einen
Permanentmagneten gehalten wird, oder eine Zapfenmontierung, wobei die
Basis in einem Hohlraum mit Schraubengewinde endet und ein Zapfen
durch die Dachplatte oder eine zugeordnete Komponente des
Fahrzeuges gebolzt ist. Die Basis trägt eine Lichtquelle in der Form
einer elektrischen Birne hoher Intensität, und ein Parabolreflektor
ist drehbar um die Achse der Birne vorgesehen zum Bewirken eines
Blitzeffektes, selbst wenn die Birne kontinuierlich während der
Benutzung der Rundumleuchte betrieben wird. Die Birne und der
drehende Reflektor sind innerhalb eines Gehäuses vorgesehen, das
durch die Basis und eine durchsichtige oder durchscheinende
Plastikkuppel abgegrenzt wird, die auf der Basis angebracht ist. Die
Birne und/oder Reflektor können Farbfilter zum Färben des
imitierten Lichtes enthalten, aber gewöhnlicherweise ist die
Kunststoffkuppel aus einem geeignet gefärbten Kunststoffmaterial gemacht.
Ein an der Basis befestigter Elektromotor treibt den Reflektor zur
Drehung an.
-
Bei der bekannten Rundumleuchtenkonstruktion steht der Ausgang des
Elektromotors in treibendem Eingriff mit einer drehbaren
Komponente, die den Reflektor trägt. Der Motor ist auf einem Teil
angebracht, das fest in Relation zu der Basis der Lampe ist, und er
wird auf seiner Position durch eine Mehrzahl von Schrauben oder
Bolzen gehalten. Die Position des Motors im Verhältnis zu den den
Reflektor tragenden drehbaren Komponenten ist kritisch zum
Sicherstellen einer einheitlichen Antriebsübertragung und minimaler
Geräuscherzeugung, und während des Zusammenbaues muß bei jeder
Rundumleuchte die Position ihres Motors individuell eingestellt
werden, und danach müssen die Montierungsschrauben oder Bolzen
permanent
in der Position blockiert sein. Einstellung von Hand und
folgendes Blockieren ist nachteilig dadurch, daß die Herstellungszeit
einer jeden Lampe erhöht wird und somit die Gesamtkosten. Es ist
eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Rundumleuchte zu
schaffen, bei der die zuvor erwähnten Nachteile minimiert werden.
-
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine Rundumleuchte
vorgesehen, mit einer Basis, einem Tragteil in fester Beziehung zu der
Basis, einem drehbar auf dem Tragteil angebrachten Reflektorträger
zur Drehung relativ zu dem Tragteil um eine erste Achse, einem
durch das Tragteil so federnd unterstützten Antriebsmotorträger,
das in einer Ruheposition die Hauptachse des Motorträgers in einem
kleinen Winkel zu der ersten Achse steht, und wobei der durch den
Antriebsmotorträger getragene Elektromotor ein mit einer
zylindrischen Wand des Reflektorträgers in Eingriff stehendes Ausgangsteil
aufweist, der Motorträger während des Positionierens des Motors so
gebogen wird, daß die Hauptachse im wesentlichen parallel zu der
ersten Achse gemacht wird und der Träger federnd das
Motorausgangsteil gegen die zylindrische Wand des Reflektorträgers
vorspannt.
-
Bevorzugt sind das Tragteil und der Antriebsmotorträger
einstückiger Teile eines gemeinsamen synthetischen Harzgusses.
-
Wünschenswerter Weise ist der Antriebsmotorträger mit dem Rest des
Tragteiles mittels eines einstückigen federnden Halses verbunden,
wobei der Hals den hauptteil der Biegung vorsieht, die stattfindet
beim Anordnen der Hauptachse parallel zu der ersten Achse während
des Anpassens des Motors.
-
Bequemerweise wird der Motor in dem Träger durch einen
Schnappverschluß aufgenommen, wobei der Motor und der Träger
zusammenwirkende Komponenten zum Positionieren und Halten des Motors aufweisen.
-
Ein Beispiel der Erfindung ist den begleitenden Zeichnungen
dargestellt, in denen:
-
Figur 1 eine teilweise diagrammartige Längsschnittansicht
einer Form der Rundumleuchte ist,
-
Figur 2 eine Schnittansicht eines Teiles der in Figur 1
dargestellten Rundumleuchte ist, jedoch vor dem
Anpassen eines Motors,
-
Figur 3 eine umgekehrte Draufsicht auf das in Figur 2
dargestellte Trägerteil ist und
-
Figur 4 eine Seitenansicht des in Figur 2 dargestellten
Trägerteiles ist.
-
Unter Bezugnahme auf die Figuren kann erkannt werden, daß, während
die dargestellte Rundumlampe zur Benutzung als Einzelkomponente
ausgelegt ist, die Erfindung falls gewünscht auf die Art von
Rundumlampe angewendet werden kann, die in einem Lichtbalken eingebaut
ist, der sich quer über die Oberseite eines Fahrzeuges erstreckt.
In einem solchen Lichtbalken können eine Zahl von Rundumleuchten
in einem gemeinsamen Gehäuse vorgesehen sein.
-
Die in Figur 1 dargestellte Rundumleuchte weist eine magnetische
Basis 11 auf, die in synthetischem Harzmaterial gegossen ist und
die einen Permanentmagneten trägt (nicht gezeigt) zum Halten der
Basis an Ort und Stelle auf dem Dach eines Fahrzeuges. Die Basis
11 ist im allgemeinen zylindrisch und schließt ein Ende einer
gegossenen synthetischen Harzkuppel 12, wobei die Kuppel 12 und die
Basis ein wetterfestes Gehäuse definieren. Das synthetische
Harzmaterial, aus dem die Kuppel 12 gegossen ist durchsichtig oder
durchscheinend und bevorzugt gefärbt, um für die Anwendung der
Rundumleuchte geeignet zu sein, zum Beispiel Notfallfahrzeuge sind
im allgemeinen mit blauen Rundumleuchten versehen, und für solche
Benutze würde das Material der Kuppel 12 blau sein, so daß das von
einem Beobachter sichtbare Blitzlicht blau erscheinen würde.
-
Innerhalb des Gehäuses definiert die Basis ein Paar vorspringenden
Bändern, die auf entgegengesetzten Seiten der Längsmittellinie der
Lampe vorgesehen sind. Ein gegossenes synthetisches Harztragteil
15 einschließlich eines rechteckigen Plattenabschnittes 16
überbrückt die Lücke zwischen den vorspringenden Bändern und wird
durch sie gestützt. In Figur 3 und 4 ist der Plattenabschnitt 16
als mit Öffnungen versehen gezeigt, durch die das Teil 15 an den
Bändern 14 angeschraubt werden kann. Bei einer alternativen
Ausführungsform ist der Plattenabschnitt 16 mit Ausbildungen
versehen, die mit entsprechenden Ausbildungen auf den Bändern
zusammenwirken, wodurch das Teil 15 mit den Bändern in einer nicht
lösbaren Schnappverbindung in Eingriff steht.
-
Der Plattenabschnitt 16 weist eine mittig vorgesehene Öffnung 17
auf, deren Wand sich an der Fläche des Abschnittes 16 erstreckt,
die bei Benutzung die oberste ist, so daß ein hohler integraler
Zapfen 18 von kreisförmigem Querschnitt entsteht. Zwischen seinen
Enden ist der Zapfen 18 extern mit einer sich umfangsmäßig
erstreckenden Rille 19 von Teilkreisquerschnitt gebildet.
-
Einstückig mit dem Abschnitt 16 des Teiles 15 ist ein Arm 21
angeformt, der sich rechtwinklig von der unteren Oberfläche von dem
Teil 15 erstreckt und durch ein Paar von angeformten Wänden oder
Widerlagerstützen 22 getragen ist. Die Widerlagerstützen 22 halten
den Arm 21 im wesentlichen steif.
-
An einem Ende entfernt von dem Abschnitt 16 ist der Arm 21 mit
einem einstückigen sich quer erstreckenden Hals 23 gebildet, der
den Arm 21 mit einem einstückig gebildeten Antriebsmotorträger 24
von Teilzylinderform verbindet.
-
Die Achse des Zapfens 18 ist mit 18a in Figur 2 bezeichnet, und in
der Benutzung ist die Achse 18a in Übereinstimmung mit der
Längsachse der Rundumleuchte. Die Achse des Teilzylindermotorträgers 24
ist in Figur 2 mit 24a bezeichnet, und es kann gesehen werden, daß
in Ruhebedingung ohne Spannung des Teiles 15 die Achse 24a in
einem kleinen Winkel zu der Achse 18a. Das Vorsehen der Achse 24a in
Bezug auf die Achse 18a ist so, daß die Achsen etwas unterhalb des
Teiles 15 zusammenlaufen würden. Der Träger 24 ist im seitlichen
Querschnitt C-förmig und enthält Ausbildungen 25, die bei der
Benutzung mit entsprechenden Ausbildungen auf dem Gehäuse des
Antriebsmotors zusammenwirken zum Positionieren des Antriebsmotors
innerhalb des Trägers in vorbestimmter Beziehung und zum
Aufrechterhalten dieser Beziehung.
-
Ein Reflektorträger 26 wird durch das Teil 15 zum Drehen darauf
getragen. Der Reflektorträger 26 ist ein ringförmiger
synthetischer Harzguss von kreisförmigem seitlichen Querschnitt und
enthält eine innere zylindrische Wand 27, die eine Rille darin
ähnlich der Rille 19 des Zapfens 18 aufweist. Der Zapfen 18 wird
innerhalb der Zentralöffnung des Trägers 26 aufgenommen, und
Kugellager 28, die in Eingriff stehen mit der Rille 19 des Zapfens 18
und der entsprechenden Rille der Wand 27 tragen den Träger 26 auf
dem Teil 15 zur Drehung relativ dazu um die Achse 18a. Es ist zu
erkennen, daß der Zapfen 18 eine innere Kugelbahn des Lagers und
die Wand 27 eine äußere Kugelbahn des Lagers darstellen. Bevorzugt
sichert ein Kugellagerkäfig das Zurückhalten und Positionieren der
Kugeln 28 zwischen der inneren und äußeren Bahn.
-
Wie aus Figur 1 ersichtlich ist, ist ein Parabolreflektor 31 auf
der oberen Oberfläche des Trägers 26 zur Drehung damit gelagert,
und ein Glühbirnenträger 32, der eine elektrische Glühbirne 33
hohe Intensität trägt, erstreckt sich aufwärts durch den Zapfen
18. Der Birnenträger 32 und die dadurch getragene Birne sind an
der Basis 11 befestigt, und die Birne 33 erstreckt sich durch eine
Öffnung 34 in dem unteren Abschnitt des Reflektors 31 so, daß ihre
Wendel in oder eng benachbart zu dem Fokus des Reflektors 31
angeordnet ist. Es ist zu erkennen, daß wenn die Birne 33 betrieben
wird und der Träger 26 sich dreht, während er den Reflektor 31 mit
sich nimmt, dann einem stationären Beobachter dann der Eindruck
eines Blitzlichtes der Farbe der Kuppel 12 gegeben wird.
-
Ein Elektromotor 25 von zylindrischer Form ist zum Antreiben des
Trägers 26 und des Reflektors 31 vorgesehen. Der Ausgang des
Motors 35 ist eine Welle, die eine zylindrische Rolle 36 trägt, die
aus einem synthetischem Harz oder einem gummiartigen Material
gemacht ist. Die Rolle 36 ist koaxial auf der Ausgangswelle des
Motors angebracht, und wenn der Motor richtig innerhalb des Trägers
24 angeordnet ist, erstreckt sich die Rolle 36 aufwärts in einen
umfangsmäßigen Kanal 29 von rechtwinkligem Querschnitt, der in der
unteren Fläche des Trägers 26 definiert ist. Die Seitenwände des
Kanales 29 sind zylindrisch, wobei ihre Achsen mit der Achse 18a
zusammenfallen, und die zylindrische Rolle 36 steht in Eingriff
mit der äußersten Wand des Kanales 29.
-
Es wird ins Gedächtnis zurückgerufen, daß in der Ruhebedingung des
Teiles 15 die Achse 24a des Trägers 24 in einem kleinen Winkel zu
der Achse 18a vorgesehen ist. Der Träger 24 ist so im Verhältnis
zu dem Kanal 29 positioniert, daß, damit der Motor 35 richtig in
Eingriff mit dem Träger 24 steht, wobei die Rolle 36 ihre Achse
parallel zu der Achse 18a haben muß, dann eine Biegung stattfinden
muß, grundsätzlich in dem Hals 23, damit die Achse 24a in eine
Position parallel oder im wesentlichen parallel zu der Achse 18a
gebracht werden kann. Solche Biegung des Halses 23 wird durch den
Hals 23 erleichtert, der der einzige Punkt der Verbindung zwischen
dem Träger 24 und dem Arm 21 ist, und die inhärente Federkraft des
Halses 23 spannt den Träger 24 so in seine Ruheposition vor und
lastet die Rolle 36 gegen die äußere Wand des Kanales 29 um einen
vorbestimmten Betrag, daß ein konstanter Antriebseingriff zwischen
der Rolle 36 und der Wand des Kanales 29 bewirkt wird, aber mit
einer Belastung, die unzureichend zum Erzeugen von übermäßigem
Geräusch während der Benutzung.
-
Der Motor 35 greift in den Träger 24 mit einem Schnappverschluß
ein. Der Träger 26 greift in das Teil 15 vor dem Einpassen des
Motors 35 ein und somit zieht das Einpassen des Motors 35 das
Einführen der Rolle 36 in den Kanal 29 mit sich und dann das Pressen
des Motors 35 quer in Bezug auf den Träger 24 so, daß die
gekrümmten Glieder des Trägers 24 nach außen gebogen werden, so daß ein
laterales Einführen des Motors ermöglicht wird. Der Motor weist
Ausbildungen auf, die mit den Ausbildungen 25 des Trägers
zusamenwirken zum Zurückhalten des Motors gegen sowohl axiale als auch
winkelmäßige Bewegung relativ zu dem Träger. Es ist zu erkennen,
daß daher das Einpassen des Motors eine einfache und schnelle
Übung ist, und aufgrund der Biegung des Halses keine folgende
Einstellung weder in der Position noch in der Blockierung der
Position des Motors relativ zu dem Teil 15 nötig ist. Es ist
anzumerken, daß die Ausbildungen 25 Öffnungen 25a aufweisen, die einen
Fluß von kühlender Luft zu dem Motor 35 bei der Benutzung
sicherstellen.
-
Der Träger 26 enthält einen ringförmigen Rand 37 zum Minimieren
der Möglichkeit des Eintrittes von Staub, Schmutz oder ähnliches
in die Anordnung, und die Basis 11 enthält eine entsprechend
angeordnete Öffnung, durch die sich elektrische Drähte in dichtender
Beziehung erstrecken.
-
Es ist zu verstehen, daß die Biegung des Halses 23 während des
Einpassens des Motors sicherstellt, daß nach dem Einpassen des
Motors die Rolle 36 zu allen Zeiten in Kontakt mit der äußeren
Wand des Kanales 29 so bleibt, daß selbst für den Fall, daß die
Rolle abgenutzt wird, ein Schlupf zwischen der Rolle und der Wand
des Kanales 29 unwahrscheinlicherweise auftritt. Weiterhin stellt
die gummiartige Natur der Rolle 36 sicher, daß bei Rotation die
Anordnung besonders leise ist, und selbst wenn der Motor nicht
betrieben wird, werden die Teile gegen eine relative Bewegung
gehalten, wodurch die Gefahr des Geräusches aufgrund von Vibration
minimiert wird. Die Anordnung des Motors innerhalb des Trägers 24
gegen sowohl axiale als auch radiale Bewegung stellt sicher, daß
das freie Ende der Rolle nicht die Basis des Kanales 29 berührt
und sie stellt sicher, daß eine richtige Positionierung des Motors
innerhalb der Anordnung im wesentlichen automatisch erzielt wird,
wenn der Motor in Eingriff mit dem Träger eingeschnappt wird.
-
Es ist zu erkennen, daß, wenn es gewünscht wird, sowohl die äußere
Wand des Kanales 29 als auch die Oberfläche der Rolle 36
aufgerauht werden können, mit Rippen versehen werden, so daß der Griff
zwischen ihnen erhöht wird. Weiterhin können andere Arten von
Lager zwischen dem Teil 15 und dem Träger 26, falls gewünscht,
vorgesehen werden.