DE68903027T2 - Vorrichtung zum handhaben von waeschestuecken. - Google Patents
Vorrichtung zum handhaben von waeschestuecken.Info
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Description
- Diese Erfindung betrifft eine Wäschereigegenstands-Handhabungsvorrichtung und insbesondere eine Vorrichtung für das Zuführen von Wäschereigegenständen (üblicherweise flach ausgebildete Gegenstände wie beispielsweise Bettücher, Tischtücher, Kopfkissenbezüge und dergleichen), zu Maschinen für die weitere Verarbeitung von derartigen Gegenständen, wie beispielsweise Bügelmaschinen.
- Üblicherweise werden Förderer bei derartigen Anwendungen mit automatischen Zuführsystemen verwendet, um die zu verarbeitenden Wäschereigegenstände auf den Forderer bzw. das Förderband zu legen, mit welchem es der erforderlichen weiteren Verarbeitungsausrüstung (beispielsweise einer Bügelmaschine) zuführbar ist. Derartige Fördersysteme können entlang Führungsbahnen bewegliche Läufer aufweisen und Festhaltevorrichtungen für das Greifen von benachbarten Ecken oder Kanten des betreffenden Gegenstandes aufweisen. Wenn die Läufer, jeder mit seiner betreffenden Festhaltevorrichtung, auseinandergezogen werden, wird die vordere Kante des Gegenstands zentriert und über den Eingang des Förderers gestreckt. Dann wird der Gegenstand von der Festhaltevorrichtung freigegeben und über die Finlaßendoberfläche des automatischen Zuführförderers durch eine Transfervorrichtung überführt. Verschiedene Vorrichtungen sind beim Stand der Technik bekannt, die die Wäsche auf einen automatischen Zuführförderer zentrieren und auf diesem ausbreiten. Diese Vorrichtungen erreichen ein genaues Zentrieren der Wäschereigegenstände durch die Verwendung von Festhaltevorrichtungen, die in beweglichen Läufern enthalten sind, wie es zuvor angedeutet wurde. Die Läufer bei den bekannten Vorrichtungen starten an einer Stelle, die an jeder Seite oder in der Mitte des Förderers angeordnet ist. Die Läufer bewegen sich synchron von der Förderermitte nach auswärts, bis die gesamte Vorderkante des Wäschereigegenstands voll ausgestreckt und über die Fördereroberfläche zentriert ist. die FR-A-1 513 669 und die US-A-4 106 227 zeigen typische Beispiele derartiger Wäschereigegenstands-Fördererzuführsysteme. Ein größerer Nachteil dieser bekannten Vorrichtungen ist die große Anzahl von Teilen und Elementen, die zum Erreichen eines schnellen und genauen Zentrierens und Ausbreitens der Wäschereigegenstände verwendet werden. Auf Grund dieser Komplexität sind sowohl mit der Wartung als auch mit dem Ersetzen derartiger Vorrichtungen Probleme verbunden. Im Ergebnis sind die bekannten Vorrichtungen notwendigerweise teuer sowohl zu betreiben als auch zu warten und sind nicht so zuverlässig wie einfachere Vorrichtungen.
- Die vorliegende Erfindung schafft eine Wäschereigegenstands- Handhabungsvorrichtung mit mindestens einer Gegenstandsklammer mit einer von Fluiddruck betätigten Vorrichtung für das Schließen der Klammer, um den Gegenstand darin zu halten, und mit Mitteln für das Beweger der Klammer über eine Laufbereich zwischen Gegenstands-Annahme- und Gegenstands-Abgabe-Positionen; wobei eine stationäre Quelle pneumatischen Druck mit einer Auslaßvorrichtung an der Gegenstands-Annahme-Position angeordnet ist, daß die von Luftdruck betätigte Vorrichtung der Klammer eine Einlaßvorrichtung aufweist, um mit der Auslaßvorrichtung zusammenzuarbeiten, wenn sie in der Gegenstands-Annahme-Position ist, mit Mitteln, um den dieser zugeleiteten Luftdruck beizubehalten, um einen Gegenstand in der Klammer zu halten, wenn diese von der Auslaßvorrichtung getrennt ist, und mit einer Freigabevorichtung, um den Luftdruck freizugeben und dadurch einen Gegenstand aus der Klammer frei zugeben, wobei eine Betätigungsvorrichtung für die Freigabevorrichtung vorgesehen ist, die über den Laufbereich der Klammer von der Gegenstands-Annahme-Position für das Freigeben der Klammer betätigbar ist, wenn sie die erforderliche Freigabe-Position erreicht.
- In einer Ausgestaltung der Erfindung sind zwei Klammern vorgesehen, um die Ecken eines offen ausgebreiteten Gegenstandes aufzunehmen und zu halten, wobei die Auslaßvorrichtung mit der Einlaßvorrichtung für die durch Luftdruck betätigte Vorrichtung beider Klammervorrichtungen in der Gegenstands-Annahme- Position in Verbindung steht, die Klammerbewegungsvorrichtung so angeordnet ist, daß sie die Klammern zwischen benachbarten Annahme-Positionen und beabstandeten Positionen bewegen kann, um den von den Klammern gehaltenen Gegenstand auszubreiten, und die Betätigungsvorrichtung die Klammern in ihren beabstandeten Positionen freigibt, um den somit ausgebreiteten Gegenstand freizugeben.
- In der letzteren Ausgestaltung kann die Klammerbewegungsvorrichtung die Klammern gleichzeitig zusammen zu den Gegenstands-Annahme-Positionen und gleichzeitig voneinander weg zu den Gegenstands-Freigabe-Positionen bewegen.
- Ferner kann die Klammerbewegungsvorrichtung einstellbar sein, um die Entfernung, über die sich die Klammern von den Annahme- Positionen bis zu den Freigabe-Positionen zu bewegen, variieren zu können, um eine Anpassung an die Größe/Form des Gegenstands, der dadurch auszubreiten ist, zu ermöglichen.
- In der bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung erstreckt sich die Betätigungsvorrichtung für das Freigeben des Luftdrucks aus den Klammern über den Laufbereich der Klammern, um die Klammern freizugeben, wo immer sie sich befinden, nachdem der von ihnen gehaltene Gegenstand ausgebreitet ist.
- In einem beliebigen der vorhergehenden Ansprüche können Mittel vorgesehen sein, um die Klammer oder die Klammern für die lineare Bewegung zu führen.
- Bei der letzteren Anordnung kann die Vorrichtung für die lineare Führung eine Schienenvorrichtung aufweisen, die sich linear erstreckt, um die Klammer oder die Klammern für die Bewegung entlang der Schienenvorrichtung zu lagern.
- In einer alternativen Ausgestaltung können Mittel vorgesehen seine um die Klammer oder die Klammern über eine nicht-lineare Bahn zwischen der Gegenstands-Annahme- und der Gegenstands- Freigabe-Position zu führen.
- In letzterem Fall können die Mittel für das Führen der Klammer oder der Klammern so angeordnet sein, daß sie die Klammer oder die Klammern über eine Drehbahn zwischen der Gegenstands- Annahme- und der Gegenstands-Freigabe-Position führen.
- Im einzelnen können die Mittel für das Führen der Klammer oder der Klammern einen endlosen Förderer für das Führen der Klammer oder der Klammern über die Drehbahn aufweisen.
- In einer beliebigen der obigen Anordnungen, bei welchen ein Paar von Klammern vorgesehen ist, kann die Quelle pneumatischen Drucks eine gemeinsame Luftversorgung für die Verbindung mit entsprechenden Einlässen der beiden Klammern haben und Mittel können vorgesehen sein, um die Luftversorgung zu steuern.
- In einem erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel kann die Luftdruckquelle getrennte Auslässe für die betreffenden Einlässe der Klammern haben, wobei jeder Auslaß eine unabhängig betätigbare Steuervorrichtung aufweisen kann.
- In einem beliebigen der letzteren Ausgestaltungen kann die Luftdruck-Betätigungsvorrichtung der Klammern vorragende Düsen aufweisen, die zu entsprechenden Buchsen in der Auslaßvorrichtung der Luftdruckversorgung in den Annahme-Positionen der Klammern ausgerichtet sind und in diese eingreifen, um Luft unter Druck aus diesen aufzunehmen.
- Im letzteren Fall können die Buchsen der Auslaßvorrichtung in entgegengesetzte Richtungen van der Annahmestation weisen, um vorragenden Düsen der luftdruckbetätigten Vorrichtung für die Klammern aufzunehmen.
- In einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel kann die Luftdruckquelle an der Gegenstands-Annahme-Position für die Bewegung zu der und weg von der Bahn gelagert sein, um mit der luftdruckbetätigten Vorrichtung der Klammern in Eingriff zu gelangen und von dieser getrennt zu werden, wenn die Klammer oder die Klammern in der Gegenstands-Annahme-Position sind.
- Die Steuerventilvorrichtung kann angeordnet sein, um Luft unter Druck dieser zuzuführen, wenn die Klammer oder die Klammern mit dieser im Eingriff sind um die Luftdruckversorgung abzuschalten, bevor die Klammer oder die Klammern von der Auslaßvorrichtung getrennt werden.
- Das folgende ist eine Beschreibung einiger besonderer Ausgestaltungen der Erfindung, wobei auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen wird, in welchen zeigt:
- Fig. 1 eine Vorderansicht eines Teils einer Zuführvorrichtung für flache Gegenstände in einer Wäscherei;
- Fig. 2 eine Seitenansicht der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung;
- Fig. 3 eine Detailansicht eines Teils des pneumatischen Zuführsystems für die Vorrichtung gemäß Fig. 1 und 2;
- Fig. 4 eine Diagrammansicht eines pneumatischen Schaltkreises für die Vorrichtung der Fig. 1 bis 3;
- Fig. 4A eine Detailansicht eines Teils der Vorrichtung, die durch den Pfeil 4A in Fig. 1 angedeutet ist;
- Fig. 4B eine Detailansicht, angedeutet durch den Pfeil in Fig. 4A;
- Fig. 5 und 6 andere Ausbildungsformen des Schaltkreises; und
- Fig. 7 und 8 die Anwendung der Erfindung auf eine weitere Ausgestaltung der Zuführvorrichtung.
- Die Verbesserungen bei der Wäschereigegenstands-Handhabungsvorrichtung, auf die sich die vorliegende Erfindung bezieht, sind allgemein bei Wäschereigegenstands-Ausbreitvorrichtungen anwendbar, wie beispielsweise derjenigen, die in meinem US- Patent 4 411 083 beschrieben und dargestellt sind, auf welches Bezug genommen werden sollte. Die letztgenannte Beschreibung offenbart eine Vorrichtung für das Zentrieren und Ausbreiten von Wäschereigegenständen auf dem Förderer einer Maschine, die derartige Gegenstände einem gewerblichen Wäscherei-Bügeleisen zuführt und vordere und hintere Läufer aufweist, die eine Festhaltevorrichtung für das Halten benachbarter Ecken derartiger Gegenstände, eine Schiene für das Fördern der Läufer und einen durch einen Motor angetriebenen Riemen für das Bewegen der Läufer auf der Schiene aufweist. Die Ecken eines Bettuchs oder eines anderen Gegenstands werden an der Festhaltevorrichtung der betreffenden Läufer angebracht, wobei die Läufer einander nah benachbart sind, und der Motorantrieb für die Läufer wird dann betätigt, um die Läufer zu trennen und dadurch die Kante des Bettuchs auszubreiten, indem die Ecken gespreizt werden, bereit, in die Vorrichtung eingeführt zu werden.
- Um nun auf die Fig. 1 und 2 der Zeichnungen Bezug zu nehmen, dort ist eine Gegenstands-Handhabungsvorrichtung dargestellt, die vor einem (nicht dargestellten) Abgabesystem für das Zuführen von Gegenständen zu einer darauffolgenden Verarbeitungsstation, beispielsweise einer Bügelmaschine, anzuordnen ist. Die Vorrichtung weist ein Stützwerk auf, das allgemein mit dem Bezugszeichen 10 angedeutet ist, auf welchem eine längliche Schiene mit einem horizontalen Flansch 11, der mittels eines aufrechten Schenkels 12 an einem Teil des Stützwerks gelagert ist, und mit einen zylindrischen Rohr 13 gelagert ist, das auf einem anderen Teil des Stützwerks 10 gelagert ist und sich parallel zu dem Flansch erstreckt.
- Der Flansch 11 und das Rohr 13 bilden zwischen sich eine Schiene, auf welcher ein Paar von Läufern 14 für eine lineare Bewegung gelagert ist. Jeder Läufer weist ein Paar von miteinander verbundenen oberen und unteren horizontalen Platten 16, 17 mit der Form eines umgedrehten Kanalquerschnitts auf. Zwei Paare von diabolo-förmigen (Doppelkegelrollen-)Rädern 18, 19 sind für die Drehung zwischen den oberen und unteren Platten an voneinander beabstandeten Stellen entlang der Platten gelagert, um mit dem zylindrischen Rohr 13 in Eingriff zu stehen und an diesem entlang zu laufen. Eine vertikale Platte 20 ist in der Mitte entlang einer Seite des Paar der Kanäle so befestigt, daß sie unter die Kanäle vorragt. Ein Paar oberer und unterer Räder 21, 22 ist befestigt, um um beabstandete horizontale Achsen 22, 23 auf Naben 24 zu rotieren, wobei ein Rad an der Platte 20 zwischen den Kanälen und das andere an dem hinteren Stück der Platte, das sich unterhalb der Kanäle erstreckt, gelagert ist. Die Räder liegen an der oberen und der unteren Seite des vorbezeichneten horizontalen Flansches 11 der Schiene an. Der Läufer 14 ist somit zwangsgeführt für die lineare horizontale Bewegung entlang der Schiene, die durch den Flansch 11 und das zylindrische Rohr 13 gebildet wird.
- Die beiden Läufer 14 werden linear entlang der Schiene von Positionen unmittelbar an jeder Seite einer Mittellinie, die bei 25 in Fig. 1 angedeutet ist, und beabstandeten Positionen zu den jeweiligen Enden der Schiene durch einen doppelt wirkenden pneumatischen Zylinder 26 bewegt, der auf dem Rahmen 10 gelagert ist und eine Kolbenstange 26a aufweist, die durch ein Systen endloser Riemen verbunden sind, um die Bewegung der Stange zu den betreffenden Läufern zu vervielfältigen, um die Läufer entlang der Schiene aufeinander zu und voneinander weg zu bewegen.
- Jeder Läufer weist eine pneumatisch betätigte Klammer auf, die allgemein bei 27 in Fig. 2 angedeutet ist, um die Ecke eines Bettuchs an ihr zu befestigen. Die Klammer weist ein Grundteil 15 auf, das durch Bügel 15a an dem unteren Kanal 17 befestigt ist. Das Teil ist mit einer nach unten gewandten Klammerbacke 28 ausgebildet. Ein Gehäuse 30 ist an der Unterseite des Grundteils 15 befestigt, in welchem ein pneumatischer Preßkolben 29 gelagert ist. Der Preßkolben weist eine Kolbenstange 31 auf, die von dessen Zylinder vorragt, mit welchem eine bewegliche Backe 32 verbunden ist, um sich auf die feste Backe 28 zu und von dieser weg bewegen zu können. Ein pneumatischer Druck, der an dem Zylinder 29 angelegt wird, streckt die Kolbenstange 31 aus, um die bewegliche Backe mit der festen Backe 28 in Eingriff zu bringen, um eine Ecke eines dazwischen angeordneten Bettuchs einzufangen. Eine äußere Zugfeder 33 erstreckt sich zwischen der beweglichen Backe 32 und einer festen Verankerung 34 auf dem Zylinder 29, um zu bewirken, daß der Preßkolben sich zurückzieht, wenn der Luftdruck von dem Zylinder freigegeben wird und dadurch eine Bettuchecke aus der Klammer freigegeben wird. Die Feder 33 könnte natürlich auch innen in dem Zylinder eingebaut sein oder ein doppelt wirkender Zylinder könnte verwendet werden.
- Jeder Läufer 14 weist eine Einspritzsonde 35 auf, die auf dem Läufer auf der Seite des Läufers, die der Mitte 25 der Schiene zugewandt ist, befestigt ist, und durch ein Rückschlagventil, wie es unten beschrieben ist, mit dem hinteren Teil des Zylinders 29 verbunden ist. Wie es am besten aus Fig. 1 und 3 ersichtlich ist, ist eine Lufteinspritzbuchse oder ein Lufteinspritzstutzen 36 an der Mitte der Vorrichtung auf einem festen Teil 37 der Vorrichtung gelagert und weist Anschlüsse 38, 39 auf, die in einander gegenüberliegende Richtungen entlang der Läuferschiene weisen, um die betreffenden Sonden 35 auf den Läufern aufzunehmen, wenn die Läufer der Mitte der Schiene benachbart sind. Die Anschlüsse 38 weisen je Innendichtungen 40 auf, die mit den Sonden zusammenwirken. Um nun auf den pneumatischen Schaltkreis gemäß Fig. 4 zu kommen, die Buchse 36 ist über pneumatische Leitungen mit einer Luftdruckversorgung durch ein elektromagnetisch betatigtes Ventil 42 verbunden. Das Zylinderspulen- oder elektromagnetisch betätigte Ventil 42 wird durch ein Steuersystem betätigt, das diagrammartig bei 43 dargestellt ist und das ein programmierbares Mikroprozessor- Steuersystem einschließen kann.
- Die Sonden 35 sind mit den betreffenden Zylindern 29 über Rückschlagventile 44 und Druckfreigabeventile 45 verbunden, um den Luftdruck aus den Zylindern 29 in die Umgebung freizugeben. Jedes Ventil 45 ist von üblicher Ausgestaltung und weist einen vorragenden Tauchkolben 46 auf, der durch schwenkbeweglich gelagerte Betätigungshebel 47 auf dem Ventilkörper betätigbar ist. Ein länglicher Mitnehmer 60 erstreckt sich entlang der Länge der Schiene angrenzend an die Bahn der Ventile 45 auf den Läufern 14 und ist so gelagert, daß er um eine horizontale Achse 61 verschwenkbar ist, die sich entlang einer Kante des Mitnehmers in Endlagern 62 erstreckt. Wie es in den Fig. 4A und 4B dargestellt ist, gibt es in der Mitte des Mitnehmers einen Hebel 63, der sich seitlich des Mitnehmers erstreckt, und ein vertikal wirkender Pneumatik-Zylinder 64 weist einen Kolben 65 auf, um auf den Hebel zu wirken, um den Mitnehmer nach oben zu verschwenken, damit dieser die Betätigungshebel 47 der Ventile 45 so beaufschlagt, daß die Ventile geöffnet werden und der Luftdruck aus den betreffenden Zylindern 29 entweicht.
- Wenn somit die Läufer 14 benachbart der Mitte 25 der Führungsschiene sind, kann Luftdruck aus der Quelle durch die Buchse 36 und durch die betreffenden Sonden 35 der Läufer zu den Zylindern 29 geleitet werden, um zu bewirken, daß die Zylinder sich ausdehnen und deren Druckkissen die Schenkel 28 beaufschlagt. Die Ecken eines unter Verwendung der Vorrichtung auszubreitenden und zu zentrierenden Bettuchs werden auf den entsprechenden Läufern gefaßt. Nachdem die betreffenden Ecken des Bettuchs oder Lakens mit den Klammern in Eingriff stehen, wird die Luftversorgung zu der Buchse 36 abgeschaltet und der pneumatische Preßkolben für die Bewegung der Läufer wird mit Energie beaufschlagt, um die Läufer zu gegenüberliegenden Enden der Schiene zu verschieben, um die obere Kante des Lakens auszubreiten. Der Druck in jedem Zylinder 29 wird aufgrund der Rückschlagventile 44 aufrechterhalten, um die Ecken der Laken in den Klammern zu halten. Wenn das Laken voll ausgebreitet und für die nächste Zuführbewegung aus der Ausbreitvorrichtung bereit ist, wird der Mitnehmer verschwenkt, um die Betätigungshebel 47 der Ventile 45 auszulösen, um Luft aus den Zylindern 29 freizugeben. Die Rückholfedern 33 für jeden Zylinder ziehen die beweglichen Klammerbacken oder -klauen 32 zurück, und geben dadurch die Ecken des Lakens frei, um zu ermöglichen, daß das Laken in seinem ausgebreiteten Zustand zu der nächsten Stufe der Zuführvorrichtung weiter bewegt wird.
- Die beschriebene Vorrichtung ist besonders geeignet für die Verwendung mit einem "automatischen Transfer-Ladesystem". Ein derartiges System besteht, wenn die Klammern selbst durch einen anderen Mechanismus, der ein Paar von Festhaltern aufweist, in die der Bediener zuvor die Ecken des Gegenstands eingeführt hat, beaufschlagt werden. Wenn die Festhalter die Ecken des Gegenstands in die Klammern einführen, werden beide Klammern gleichzeitig geschlossen.
- Fig. 5 zeigt eine Variante der Vorrichtung, die für die manuelle Beladung der Klammern durch eine Bedienperson geeignet ist. Grundsätzlich ist das System gleich wie das in Fig. 4 dargestellte, mit der Ausnahme, daß die Klammern 29 so angeordnet sind, daß sie unabhängig betätigbar sind, und die Buchse 36 weist separate Luftzuführungen 50 für die betreffenden Anschlüsse 38, 39 auf, um die Sonden der Klammern aufzunehmen, Jede Luftdruckversorgung 50 weist ein von einer Zylinderspule gesteuertes Ventil 51 auf, das mit einem allgemein bei 52 angedeuteten Schaltkreis mit getrennten Schaltern 53 für das betreffende Zylinderspulenventil verbunden ist. Die Schalter 53 könnten natürlich durch manuell betätigte Luftventile ersetzt werden. Derartige Luftventile könnten von Hand ausgelöst oder fußgesteuert sein.
- Bei der obigen Anordnung sind die Klammern an der mittig angeordnf ten Buchse auf der Schiene angedockt und der Hauptauslaß für komprimierte Luft zum Schließen der Klammern ist an einer Mittenbuchse oder einer Dockstelle in einer Position ausgerichtet mit den Einlaßsonden der betreffenden Läufer angeordnet. Wenn die Klammern zu der mittigen Ladeposition bewegt werden, greifen die Einlaßkupplungen in die stationären Auslaßabschnitte ein und komprimierte Luft kann zugeführt werden, um die Klammern zu schließen. Wenn die Läufer von der Mitte weg bewegt werden, wird die Versorgung abgeschaltet.
- In einer weiteren Anordnung ist ein "Seitenandocken" vorgesehen, bei welchem zwei Klammern und ihre betreffenden Läufer auf einer Schiene gelagert sind, wobei beide so angeordnet sind, daß sie sich für das Beladen an ein Ende der Schiene bewegen. Dieses System erlaubt die Verwendung zweier bzw. dualer Klemmvorrichtungen, wie es oben beschrieben ist, die eine gemeinsame Schiene mit einer Station an jedem Ende teilen. Die Auslässe für komprimierte Speiseluft sind in einem Seitenstutzen oder einer Seitenbuchse angeordnet, der an jedem Ende der Schiene gelegen ist. Die Einlaßsonden der beweglichen Läufer sind angeordnet, um mit den Speiseauslässen der Buchsen ausgerichtet zu sein und mit ihnen verbindbar zu sein, wenn die Läufer zu ihren betreffenden Ladepositionen bewegt werden.
- Fig. 6 zeigt eine weitere Variante, bei welcher die beweglichen Läufer, die die Klammern und Schaltkreise abstützen, direkten Kontakt mit dem Luftversorgungsauslaß machen, wenn sie in ihre Ladepositonen bewegt werden, und ein "Automatikseingriffseingang" ist für die Verwendung vorgesehen, wenn es notwendig ist, die Luftversorgung mit dem Klammermechanismus zu verbinden und von diesen zu trennen, indem die Auslaßzuführungen 51, 53 bewegt werden, um mit den beweglichen Einlaßkupplungen 38 in Eingriff zu gelangen. Dieses Verfahren muß in dem Dreh-Andocksystem verwendet werden, das nun beschrieben wird.
- In einer weiteren "Dreh-Andock"-Anordnung, die schematisch in den lag. 7 und 8 dargestellt ist, ist ein Paar pneumatisch betätigter Klammervorrichtungen 27 auf Balken 60 (oder Schienen, wenn die Klammern in jedem Paar aufeinander zu und voneinander weg bewegt werden sollen) abgestützt, die wiederum an voneinander beabstandeten Stellen auf einer Fördervorrichtung abgestützt sind, die ein Paar von voneinander beabstandeten endlosen Ketten oder Zahnriemen 61 aufweisen. Die Ketten erstrecken sich um voneinander beabstandete Zahnräder bzw. Kettenräder 62, von denen eines durch einen Motor über eine Index- oder Schrittvorrichtung angetrieben ist, um den Förderer in vorgegebenen Stufen vorwärtszubewegen, um die die Klammern tragenden Balken zwischen einer Beladestation 63 und einer Abgabestation 64 zu bewegen, die voneinander beabstandet um den Förderer angeordnet sind. Die Klammern 29 sind zusammen mit den Rückschlagventilen 44, den Freigabeventilen 45 und den Einlaßsonden 35 alle auf den Balken 60 befestigt, wobei die Sonden nach außerhalb der Fördererseiten vorragen. Luftbuchsen oder -stutzen 36 für die betreffenden Klammern sind auf jeder Seite des Fördermechanismus an der Beladestation 63, wie es am besten in Fig. 8 ersichtlich ist, auf von einer Feder zurückziehbaren pneumatischen Preßkolben 65 befestigt, die über elektromagnetisch betätigte Ventile 42 mit einer Versorgung komprimierter Luft verbunden sind. Die Ventile 42 weisen Auslaßanschlüsse auf, die mit beiden Luft-Stutzen 36 und den pneumatischen Preßkolben verbunden sind. Wenn somit die Ventile 42 geöffnet werden, wird Luft zu den Preßkolben 65 geleitet, die sich ausdehnen und in die Stutzen 36 auf den Sonden 35 eingreifen. Zur gleichen Zeit wird Luft über die Stutzen/Sonden zu den pneumatisch geschlossenen Klammern 27 geleitet, um den Gegenstand darin zu halten. Ventile 42 werden dann so eingestellt, daß sie Umgebungs-Freigabe-Luftdruck zu den Preßkolben 65 zuleiten, die dann die Flansche 35 aus den Sonden zurückziehen. Die Rückschlagventile 44 halten die Luftdruckladung, die zu den Klammern geleitet wird, die daher geschlossen bleiben. Die nächste Schrittbewegung des Förderermechanismus bringt den Balken 66 in Eingriff mit der Abgabestation 64, wo eine feste Platte 66 die Betätigungshebel 67 der Druck-Freigabe-Ventile 45 der Klammern betätigt, um die Preßkolben der Klammern mit Umgebungsluft zu beaufschlagen, um das Öffnen der Klammern zu ermöglichen. Ein darin gehaltener Gegenstand kann dann einem Zuführförderer 67 übergeben werden.
- Weitere Einzelheiten der Vorrichtung für das Überführen des Gegenstands von der Klammer/Spreiz-Vorrichtung, die oben beschrieben wurde, zu der Bügel- oder einer anderen Weiterverarbeitungsvorrichtung, können in der GB-A-88 13 109.9 und der GB-A-88 13 110.7 gefunden werden.
Claims (16)
1. Wäschereigegenstands-Handhabungsvorrichtung, mit mindestens
einer Gegenstandsklammer (27) mit einer von Fluiddruck
betätigten Vorrichtung (29) für das Schließen der Klammer, um den
Gegenstand in dieser zu halten, und mit Mitteln (26) für das
Bewegen der Klammer über einen Laufbereich zwischen einer
Gegenstands-Annahme- und einer Gegenstands-Abgabe-Position;
dadurch gekennzeichnet, daß eine stationäre pneumatische
Druckquelle mit einer Auslaßvorrichtung (35) an der
Gegenstands-Annahme-Position angeordnet ist, daß die von Luftdruck
betätigte Vorrichtung der Klammer eine Einlaßvorrichtung (36)
aufweist, die mit der Auslaßvorrichtung zusammenarbeitet, wenn
sie in der Gegenstands-Annahme-Position ist, mit Mitteln (44)
für das Zurückhalten des dieser zugeleiteten Luftdrucks, um
einen Gegenstand in der Klammer (27) zu halten, wenn diese von
der Auslaßvorrichtung getrennt ist, und mit einer
Abgabevorrichtung (45,46,47), um den Luftdruck abzugeben und einen
Gegenstand aus der Klammer freizugeben, und daß
Betätigungsvorrichtungen (60,61,62) für die Abgabevorrichtung vorgesehen
sind, die über den Laufbereich der Klammer von der
Gegenstands-Abgabe-Position betätigbar sind, um die Klammer
freizugeben, wenn sie eine erforderliche Freigabeposition erreicht.
2. Gegenstands-Handhabungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß zwei Klammern (27) vorgesehen sind, um
Kanten oder Ecken eines aufzuspreizenden Gegenstands
aufzunehmen und zu halten, daß die Auslaßvorrichtung mit der
Einlaßvorrichtung für die luftdruckbetätigten Vorrichtungen
beider Klemmvorrichtungen in der Gegenstands-Aufnahme-Position
in Verbindung steht, daß die Klammerbewegungsvorrichtung (26)
so angeordnet ist, daß sie die Klammern zwischen aneinander
angrenzenden Aufnahme-Positionen und voneinander beabstandeten
Positionen bewegen kann, um den durch die Klammern gehaltenen
Gegenstand zu spreizen, und daß die Betätigungsvorrichtung
(60,61,62) die Klammern in ihrer voneinander beabstandeten
Stellung freigibt, um den somit aufgespreizten Gegenstand
freizugeben.
3. Gegenstands-Handhabungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Klammerbewegungsvorrichtung (26) die
Klammern gleichzeitig zusammen zu den Gegenstands-Aufnahme-
Positionen bewegt, und gleichzeitig voneinander weg zu den
Gegenstands-Freigabe-Positionen bewegt.
4. Gegenstands-Handhabungsvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Klammerbewegungsvorrichtung
(26) einstellbar ist, um zu ermöglichen, daß die Entfernung,
die sich die Klammern (27) von der Aufnahme- zu der Abgabe-
Position bewegen, variiert werden kann, um zu der Größe/Form
des durch diese aufzuspreizenden Gegenstands zu passen.
>
5. Gegenstands-Handhabungsvorrichtung nach einem der Ansprüche
2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Betätigungsvorrichtung (60) für die Freigabe des Luftdrucks aus den
Klammern sich über den Laufbereich der Klammern (27)
erstreckt, um die Klammern zu lösen, wo immer sie angekommen
sind, nachdem das hierdurch abgestützte Spreizen des
Gegenstands stattgefunden hat.
6. Gegenstands-Handhabungsvorrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (11,13) vorgesehen
sind, um die Klammer oder die Klammern für die lineare
Bewegung zu führen.
7. Gegenstands-Handhabungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die lineare Führungsvorrichtung sich
linear erstreckende Schienenvorrichtungen (11,13) und Mittel
(21,16) aufweist, um die Klammer oder die Klammern für die
Bewegung entlang der Schienenvorrichtung zu lagern.
8. Gegenstands-Handhabungsvorrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel (26) vorgesehen
sind, um die Klammer oder die Klammern über eine nichtlineare
Bahn zwischen den Gegenstands-Annahme- und Gegenstands-Abgabe-
Positionen zu führen.
9. Gegenstands-Handhabungsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Mittel für das Führen der Klammer oder
der Klammern (27) so angeordnet sind, daß sie die Klammer oder
die Klammern entlang einer Drehbahn zwischen den Gegenstands-
Annahme- und Gegenstands-Abgabe-Positionen führen.
10. Gegenstands-Handhabungsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Mittel für das Führen der Klammer oder
der Klammern ein endloses Förderband (61) für das Führen der
Klammer oder der Klammern entlang der Drehbahn aufweisen.
11. Gegenstands-Handhabungsvorrichtung nach einem der Ansprüche
2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftdruckquelle eine
gemeinsame Luftversorgung (36) aufweist, die mit
entsprechenden Einlässen (37) der beiden Klammern (27) in Verbindung
steht, und daß Mittel (42) für die Steuerung der
Luftversorgung vorgesehen sind.
12. Gegenstands-Handhabungsvorrichtung nach einem der Ansprüche
2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftdruckquelle
getrennte Auslässe (36) für die betreffenden Einlässe (35) der
Klammern aufweist, wobei jeder Auslaß eine unabhängig
betätigbare Steuervorrichtung (42) aufweist.
13. Gegenstands-Handhabungsvorrichtung nach Anspruch 11 oder
12, dadurch gekennzeichnet, daß
Luftdruck-Betätigungsvorrichtungen der Klammern (27) vorragende Düsen (37) aufweisen,
die in den Annahme-Positionen der Klammern zu entsprechenden
Buchsen (38,39) in der Auslaßvorrichtung (36) der
Luftdruckversorgung ausgerichtet und mit diesen in Eingriff sind, um Luft
unter Druck aus diesen aufzunehmen.
14. Gegenstands-Handhabungsvorrichtung nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, daß die Sockel (38,39) der
Auslaßvorrichtung (36) in entgegengesetzte Richtungen von der
Annahmestation gewandt sind, um die vorragenden Düsen (37) der
Luftdruck-Betätigungvorrichtung für die Klammern (27)
aufzunehmen.
15. Gegenstands-Handhabungsvorrichtung nach einem der Ansprüche
11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftdruckquelle
(36) an der Gegenstands-Annahme-Position für die Bewegung zu
der Bahn und von dieser weg gelagert ist, um mit der
Luftdruck-Betätigungsvorrichtung der Klammer (27) in Eingriff zu
gelangen, und sich von dieser zu lösen, wenn die Klammer oder
die Klammern in der Gegenstands-Annahme-Position sind.
16. Gegenstands-Handhabungsvorrichtung nach einem der Ansprüche
11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Steuerventilvorrichtung (42,43) so angeordnet ist, daß Luft unter Druck zu
dieser geleitet wird, wenn die Klammer oder die Klammern (27)
mit dieser in Eingriff sind, und von der Luftdruckversorgung
abgeschlossen wird, bevor die Klammer oder die Klammern sich
von der Auslaßvorrichtung trennen.
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