DE68902303T2 - Plattenverdampfer. - Google Patents
Plattenverdampfer.Info
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft einen Plattenwärmeaustauscher mit einem Paket Wärmeaustauschplatten, die jeweils langgestreckt und im wesentlichen rechtwinklig sind und einen mittigen Wärmeaustauschbereich und mit Öffnungen versehene Eckenabschnitte aufweisen, mit einem Einlaßelement zum Anschluß an die Quelle einer im Plattenwärmeaustauscher mindestens teilweise zu verdampfenden Flüssigkeit, das mit einem durch das Paket der Wärmeaustauschplatten verlaufenden ersten Kanal verbunden ist, den fluchtende Öffnungen in einem Eckenabschnitt der Wärmeaustauschplattenn bilden, mit Ein- und Auslaßelementen zur Verbindung mit einer Quelle bzw. einer Aufnahmestelle eines Heizmediums, die mit zwei anderen, durch das Paket der Wärmeaustauschplatten verlaufenden Kanälen verbunden sind, die von fluchtenden Öffnungen in zwei anderen Eckenabschnitten der Wärmeaustauschplattenn beiderseits der mittigen Wärmeaustauschbereiche der Wärmeaustauschplatten gebildet werden, wobei der erste Kanal mit nur jedem zweiten Zwischenraum zwischen den Wärmeaustauschplatten in Strömungsverbindung steht, während die anderen beiden Kanäle mit den anderen Zwischenräumen zwischen den Wärmeaustauschplatten in Strömungsverbindung stehend und mit Dichtmitteln, die zwischen nebeneinanderliegenden Wärmeaustauschplatten so angeordnet sind, daß die Flüssigkeit und das Heizmedium im Betrieb des Plattenwärmeaustauschers im wesentlichen parallel im Gleich- oder Gegenstrom durch die Plattenzwischenräume strömen können.
- Plattenwärmeaustauscher der oben beschriebenen Art sind seit mindestens 50 Jahren bekannt und gebräuchlich. Sie werden für viele unterschiedliche Wärmeaustauschzwecke eingesetzt, bspw. zum Verdampfen von Flüssigkeiten.
- Beim Verdampfen von Flüssigkeiten besteht das Problem, daß das Gas bzw. der Dampf (im folgenden als "Dampf" bezeichnet), das/den die Flüssigkeit freisetzt, ein vielfach größeres Volumen hat als die erzeugende Flüssigkeit. Dies bedeutet, daß diejenigen Öffnungen der Wärmeaustauschplatten, die einen durch das Plattenpaket verlaufenden Auslaßkanal für den Dampf und ggf. die Restflüssigkeit bilden sollen, sehr groß ausgeführt werden müssen, damit der Auslaßkanal dem Dampfstrom keinen zu hohen Widerstand entgegensetzt. Diese spezielle Formgebung der Wärmeaustauschplatten und die erforderliche Anpassung derselben an die anderen Teile des Plattenwärmeaustauschers machen die Herstellung eines vollständigen Plattenwärmeaustauschers teuer.
- Die US-A-3201332 (entsprechend der SE 200 605) schlägt eine Lösung des oben diskutierten Problems vor, demzufolge man herkömmliche Wärmeaustauschplatten mit verhältnismäßig kleinen Öffnungen in allen vier Ecken benutzt, wobei für den sich bildenden Dampf und ggf. die Restflüssigkeit durch das Weglassen der Dichtung in jedem zweiten Plattenzwischenraum entlang des oberen Teils der Anordnung eine Auslaßöffnung erzeugt wird. Ein Vorteil dieser Lösung war, daß man vorhandene, für andere Zwecke hergestellte Wärmeaustauschplatten auch für das Verdampfen von Flüssigkeiten benutzen konnte.
- Die US-A-3201332 beschreibt ausführlich nur eine Ausführungsform des vorgeschlagenen Plattenwärmeaustauschers, bei dem die langen Plattenseiten waagerecht verlaufen. Der Grund hierfür ist, daß die obenliegenden Auslaßöffnungen der Plattenzwischenräume für die mindestens teilverdampfte Flüssigkeit so groß wie möglich sein sollten, um ihren Strömungswiderstand so klein wie möglich zu machen. Vermutlich hatte der dortige Erfinder bemerkt, daß der Strömungswiderstand in den Auslaßöffnungen unerwünscht hoch wird, wenn man die Wärmeaustauschplatten mit ihren langen Seiten senkrecht anordnet, und daher die Auslaßöffnung jedes zweiten Plattenzwischenraums durch Weglassen der Dichteinrichtung nur entlang der kurzen oberen Seiten der Wärmeaustauschplatten erzeugt. Indem er jedoch die Wärmeaustauschplatten mit ihren langen Seiten waagerecht anordnete und die Auslaßöffnungen für die mindestens teilverdampfte Flüssigkeit an den obenliegenden langen Seiten der Platten verlaufen ließ, hat der Erfinder die Wärmeaustauschbedingungen verändert, für die diese Wärmeaustauschplatten ursprünglich berechnet worden waren. Es änderten sich daher die Strömungsbedingungen hinsichtlich bspw. des Druckabfalls in den Plattenzwischenräumen für die behandelte Flüssigkeit. Weiterhin wurde es in der Praxis unmöglich, in den Plattenzwischenräumen eine gleichmäßige Strömungsverteilung zu erreichen; aus diesem Grund wird ein Teil der Flüssigkeit zwischen dem Ein- und dem Auslaß jedes Plattenzwischenraums über einen wesentlich längeren Strömungsweg gezwungen als ein anderer Teil derselben.
- Das Hauptziel der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines Plattenwärmeaustauschers, der den oben angegebenen Nutzen erbringt, aber auch einen sehr kleinen Druckabfall im Auslaß für den Dampf und ggf. die Restflüssigkeit bietet und in dem die Flüssigkeit und der Dampf in Längsrichtung der Wärmeaustauschplatten im wesentlichen gleichmäßig über deren Breite verteilt sind.
- Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist ein Plattenwärmeaustauscher, der sich mit Wärmeaustauschplatten herstellen läßt, die Öffnungen in sämtlichen Eckenabschnitten enthalten.
- Erfindungsgemäß ist ein Plattenwärmeaustauscher der eingangs beschriebenen Art dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens jede zweite der Wärmeaustauschplatten ohne einen Eckenabschnitt ist, in dem eine Öffnung der gleichen Art wie eine der anderen Öffnungen hätte angeordnet werden können, und daß die Dichtungsmittel Auslaßöffnungen aus den Plattenzwischenräumen freilassen, die mit dem ersten Kanal (wie an sich bekannt) in Strömungsverbindung stehen, wobei die Auslaßöffnungen in denjenigen Bereichen der Wärmeaustauschplatten liegen, wo wenigstens jede zweite derselben ohne einen Eckenabschnitt ist. Vorzugsweise sind alle Wärmeaustauschplatten ohne einen ihrer Eckenabschnitte ausgeführt.
- Hierdurch läßt sich der erstrebte, durch die US-A-3201332 angeregte technische Effekt erreichen, der jedoch nicht möglich war, ohne die Wärmeaustauschplatten mit den langen Seiten waagerecht anzuordnen, so daß sich nicht die volle thermische Kapazität der Wärmeaustauschplattenn ausnutzen ließ.
- Dank der Erfindung kann man nun die thermische Kapazität der Wärmeaustauschplatten voll ausnutzen. Da weiterhin der Auslaß für den Dampf und ggf. die Restflüssigkeit einen im Vergleich zu einem herkömmlichen, durch das Plattenpaket verlaufenden Auslaßkanal erheblich niedrigeren Strömungswiderstand aufweist, kann ein größerer Anteil des vom gesamten Plattenwärmeaustauscher erzeugten Druckabfalls für einen wirkungsvollen Wärmeaustausch ausgenutzt werden. Alternativ läßt die Erfindung sich so nutzen, daß der gesamte für den Wärmeaustausch genutzte Druckabfall geringer ist.
- Würde man bei einem Plattenwärmeaustauscher nach der US-A- 3201332 einen Auslaß für Flüssigkeit und Dampf nur durch Weglassen der gezeigten Dichtungen entlang der obenliegenden kurzen Seiten der Wärmeaustauschplattenn herstellen, würde dieser Auslaß möglicherweise einen niedrigeren Strömungswiderstand als der herkömmliche, durch das Plattenpaket verlaufende und von Öffnungen in den Wärmeaustauschplattenn gebildete Kanal bieten; der Strömungswiderstand wäre am immer noch unerwünscht höher als der eines Auslasses in einem erfindungsgemäßen Plattenwärmeaustauscher. Der Grund hierfür ist, daß die Flüssigkeit und der Dampf, die durch einen Auslaß nach der US-A-3201332 ausströmen, mehrere Engstellen durchströmen müßten, die die Eckenabschnitte in den Wärmeaustauschplatten bilden, und zwar nicht nur die Verengungen infolge der Dichtungsnuten in diesen Eckenbereichen, aus denen die Dichtringe entfernt worden sind, sondern auch die infolge des Umstands gebildeten Verengungen, daß zwischen den aufeinanderfolgenden Platten in diesen Eckenabschnitten mehrere Kontaktplatten angeordnet sind.
- Ein erfindungsgemäßer Wärmeaustauscher läßt sich beliebig anordnen. Vorzugsweise werden die Wärmeaustauschplatten jedoch mit im wesentlichen senkrecht verlaufenden langen Seiten angeordnet, wobei die Auslaßöffnungen für den gebildeten Dampf und ggf. die Restflüssigkeit aufwärtsgerichtet sind.
- Die Erfindung wird unten anhand der beigefügten Zeichnung beschrieben.
- Fig. 1 zeigt einen erfindungsgemäßen Plattenwärmeaustauscher;
- Fig. 2 zeigt zwei herkömmliche Wärmeaustauschplatten;
- Fig. 3 zeigt zwei für einen erfindungsgemäßen Plattenwärmeaustauscher ausgebildete Wärmeaustauschplatten;
- Fig. 4 zeigt vergrößert einen Teil einer Wärmeaustauschplatte nach Fig. 3;
- Fig 5 zeigt einen Schnitt durch einen Teil eines Plattenpakets auf der Linie V-V der Fig. 4;
- Fig. 6 zeigt einen Teil einer modifizierten erfindungsgemäßen Wärmeaustauschplatte; und
- Fig. 7 zeigt einen Schnitt durch einen Teil eines Plattenpakets auf der Linie VII-VII der Fig. 6.
- Die Fig. 1 zeigt einen Plattenwärmeaustauscher mit einer Rahmenplatte 1, einer Druckplatte 2 und einem Paket länglicher, im wesentlichen rechteckiger Wärmeaustauschplatten 3. Die Druckplatte 2 und die Wärmeaustauschplatten 3 werden von einem waagerechten Träger 4 getragen, den seinerseits die Rahmenplatte 1 und eine Säule 5 abstützen. Zwischen der Rahmenplatte 1 und der Säule 5 verläuft eine waagerechte Führungsstange 6, die die Wärmeaustauschplatten und die Druckplatte 2 so in ihrer Sollage halten soll, daß die langen Seiten der Wärmeaustauschplatten senkrecht verlaufen.
- Die zum Zusammendrücken der Wärmeaustauschplatten 3 zwischen der Rahmenplatte 1 und der Druckplatte 2 erforderlichen Mittel sind in der Zeichnung nicht gezeigt
- Die Rahmenplatte 1 hat ein Einlaßelement 7, das durch eine Leitung 8 an eine Quelle 9 einer im Plattenwärmeaustauscher zu verdampfenden Flüssigkeit angeschlossen ist. Weiterhin hat die Rahmenplatte 1 ein Einlaßelement 10 und ein Auslaßelement 11 für ein Heizmedium. Das Einlaßelement 10 ist mit einer Leitung 12 an eine Quelle 13 des Heizmediums, das Auslaßelement 11 mit einer Leitung 14 an einer Aufnahmestelle 15 für das Medium nach der Nutzung im Plattenwärmeaustauscher angeschlossen.
- Wie der Fig. 1 zu entnehmen, fehlt an jeder der Wärmeaustauschplatten 3 einer ihrer Eckenabschnitte. In den anderen Eckenabschnitten enthalten die Wärmeaustauschplatten fluchtende Öffnungen, die Kanäle bilden, die durch das gesamte Paket aus Wärmeaustauschplatten hindurchverlaufen. Einer diese Kanäle steht in Strömungsverbindung mit dem Einlaßelement 7 und mit jedem zweiten Plattenzwischenraum im Plattenpaket, während die beiden anderen Kanäle mit den anderen Plattenzwischenräumen und dem Einlaßelement 10 bzw. dem Auslaßelement 11 in Strömungsverbindung stehen.
- Die Pfeile 16 deuten in Fig. 1 an, daß die Plattenzwischenräume, die durch einen der Kanäle in Strömungsverbindung mit dem Einlaßelement 7 stehen, an den schrägen Plattenkanten, wo die Platten keine Eckenabschnitte haben, zur umgebenden Atmosphäre hin offen sind.
- In der Praxis ist der gesamte Wärmeaustauscher von einem Gehäuse umgeben, das unten einen Flüssigkeitsauslaß und oben einen Dampfauslaß aufweist. Das Gehäuse ist in der Zeichnung jedoch nicht gezeigt.
- Die Fig. 2 zeigt zwei identische herkömmliche Wärmeaustauschplatten 3a, 3b. Eine diese Platten ist in der eigenen Ebene um 180º gegenüber der anderen gedreht. Jede Platte hat einen Primär-Wärmeaustauschbereich 17a, 17b und beiderseits desselben die Sekundär-Wärmeaustauschbereiche 18a, 19a bzw. 18b, 19b. Eine Endlosdichtung 20a, 20b verläuft um die Wärmeaustauschbereiche herum und ist in eine Dichtungssicke in jeder Platte eingelegt. In ihren Eckenabschnitten enthält die Platte 3a die Öffnungen 21a, 22a, 23a und 24a, die Platte 3b die entsprechenden Öffnungen 21b, 22b, 23b und 24b. Wie ersichtlich, liegen die Öffnungen 21a, 22a der Platte 3a innerhalb der Endlosdichtung 20a, die Öffnungen 23b, 24b der Platte 3b innerhalb der Endlosdichtung 20b.
- Um die Öffnungen 23a, 24a der Platte 3a sind Dichtringe 25 bzw. 26 sowie um die Öffnungen 21b bzw. 22b der Platte 3b die Dichtringe 27 und 28 jeweils in Dichtungsnuten eingelegt.
- Wird eine Platte 3a auf eine Platte 3b gelegt, entsteht ein Plattenzwischenraum mit einem Durchlaß, der von der Dichtung 20b begrenzt wird und zwischen den Öffnungen 23a, 23b sowie 24a, 24b verläuft. Weiterhin bilden die Dichtringe 27, 28 kurze beschlossene Kanäle, die den Plattenzwischenraum zwischen den Öffnungen 21, 21b bzw. zwischen den Öffnungen 22a und 22b überbrücken. Wird eine Platte 3b auf eine Platte 3a gelegt, bildet sich ein Plattenzwischenraum mit einem Durchlaß, der von der Dichtung 20a umgrenzt ist und zwischen den Öffnungen 21a, 21b und den Öffnungen 22a, 22b verläuft. Weiterhin bilden die Dichtringe 25 und 26 kurze geschlossene Kanäle, die den Plattenzwischenraum zwischen den Öffnungen 23a und 23b und zwischen den Öffnungen 24a, 24b überbrücken.
- In einem Plattenpaket, in dem jede zweite Platte der Art 3a und die anderen Platten der Art 3b sind, sind folglich vier unterschiedliche, durch das Plattenpaket verlaufende Kanäle gebildet, wobei jeder zweite Plattenzwischenraum mit den beiden von den Öffnungen 21a, 21b bzw. den Öffnungen 22a, 22b gebildeten Kanälen, die anderen Plattenzwischenräume mit den beiden von den Öffnungen 23a, 23b bzw. den Öffnugen 24a, 24b gebildeten Kanälen in Strömungsverbindung stehen.
- Die Fig. 3 zeigt zwei Platten 3c, 3d, bei denen jweweils ein Eckenabschnitt weggelassen ist. Abgesehen davon sind die Platten 3c, 3d genauso ausgeführt wie die Platten 3a bzw. 3b in Fig. 2. Zur Vereinfachung sind in der Fig. 3 die gleichen Bezugszeichen wie in der Fig. 2 verwendet.
- Die Platte 3d ist mit genau gleichartigen Dichtungen 20b und27 versehen wie die Platte 3b. Die Platte 3c ist mit Dichtringen 25 und 26 dr gleichen Art ausgerüstet wie die Platte 3a, wobei jedoch die Dichtung 29 sich von der Dichtung 20a der Platte 3a unterscheidet. Wie der Fig. 3 zu entnehmen, fehlt der Dichtung 29 ein Teil links im Sekundär-Wärmeaustauschbereich 18a der Platte 3c.
- Der in Fig. 1 gezeigte Plattenwärmeaustauscher weist ein Paket aus Wärmeaustauschplatten auf, bei dem jede zweite Platte der Art 3c, die anderen Platten der Art 3d nach Fig. 3 entsprechen. Das Einlaßelement 7 für im Wärmeaustauscher zu verdampfende Flüssigkeit steht in Strömungsverbindung mit den durch das Plattenpaket verlaufenden Kanal, den die Öffnungen 21a, 21b der Platten 3c bzw. 3d bilden und der in Strömungsverbindung steht mit jedem zweiten Plattenzwischenraum im Plattenpaket. Diese Plattenzwischenräume sind bei 16 (Fig. 1) zur umgebenden Atmosphäre hin offen. Das Einlaßelement 10 und das Auslaßelement 11 für das Heizmedium stehen in Strömungsverbindung mit den durch das Plattenpaket verlaufenden Kanälen, die die Öffnungen 23a, 23b bzw. 24a, 24b bilden und die ihrerseits in Strömungsverbindung mit den anderen Plattenzwischenräumen im Plattenpaket stehen.
- Fig. 4 zeigt den oberen Teil der Platte 3c nach Fig. 3.
- Die Fig. 5 zeigt einen Schnitt durch einen Teil eines Plattenpakets auf der Linie V-V der Fig. 4. Der gezeigte Teil des Plattenpakets weist zwei Platten 3c und zwei Platten 3d auf. Zwischen der oberen der beiden Platten 3d und der unteren der Platten 3c liegt ein Plattenzwischenraum für die im Plattenwärmeaustauscher zu verdampfende Flüssigkeit. In diesen Plattenzwischenräumen deuten die Strömungslinien 30 den dort entstandenen Dampf sowie ggf. die Restflüssigkeit an.
- Wie die Fig. 5 zeigt, weisen die Wärmeaustauschplatten 3c, 3d Vorsprünge und Vertiefungen auf, so daß nebenbeinanderliegende Platten einander an verschiedenen Stellen berühren. Bspw. stützen die Platten sich an den Stellen 31 und 32 in einem der Plattenzwischenräume und an den Stellen 33 und 34 in einem angrenzenden Plattenzwischenraum aneinander ab. Alle diese Stellen befinden sich nahe an den Dichtungsnuten der verschiedenen Platten. Da in den Dichtungsnuten der Platten 3c die Dichtung fehlt, müssen die Platten in einer derartigen Anordnung an den Orten 33 und 34 aufeinanderliegen. Würde eine Abstützung an diesen Stellen fehlen, wäre es nicht möglich, sie im Bereich der Dichtungen 20b fest genug aufeinandergepreßt zu halten, so daß dort Undichtigkeiten entstehen würden.
- Die Notwendigkeit einer gegenseitigen Abstützung der Platten außerhalb der Dichtungen 20b bringt bestimmte Nachteile mit sich, wie bspw. eine unerwünschte Verringerung des Strömungsquerschnitts sowie Änderungen der Strömungsrichtung für den ausströmenden Dampf. Dieser Nachteil wird in einer Anordnung nach Fig. 6 und 7 vermieden.
- Die Fig. 6 zeigt den oberen Teil eine Platte 3e, die abgesehen von einem zu erläuternden Aspekt zur Platte 3c in Fig. 4 identisch ist.
- Die Fig. 7 zeigt einen Schnitt durch einen Teil eines Plattenpakets auf der Linie VII-VII der Fig. 6. Der gezeigte Teil des Plattenpakets weist zwei Platten 3e und zwei Platten 3f auf. Jede Platte 3f ist wie eine Platte 3e gepreßt, ist aber dieser gegenüber um 180º um eine in der Plattenebene verlaufende Linie gedreht, bevor ihre Eckenabschnitte entfernt wurden. Wäre daher die Platte 3e wie die Platte 3a in Fig. 2 (ohne Dichtungen) gepreßt worden, wäre die Platte 3f eine entsprechend gepreßt, aber um 180º um eine in der Plattenebene verlaufende waagerechte Linie gedreht.
- Eine Platte 3e unterscheidet sich von einer Platte 3c nur dahingehend, daß ein etwas größerer Eckenabschnitt entfernt worden ist. Wie einem Vergleich der Fig. 5 und 7 zu entnehmen, ist die Platte 3e entlang des Bodens der Dichtungssicke selbst weggeschnitten, die Platte 3c jedoch entlang einer Linie in einiger Entfernung außerhalb der Dichtungssicke.
- Da eine der beiden nebeneinanderliegenden Platten 3e, 3f um eine in der Plattenebene verlaufende Linie um 180º gegenüber der anderen gedreht ist, liegen die Platten mit den Böden ihrer Dichtungsnuten aneinander an. Diese Nutenböden lassen sich daher dicht abschließend miteinander verbinden, wie durch Löten, Kleben, Schweißen oder dergl., wie bei 35 und 36 in Fig. 7 gezeigt. Auf diese Weise lassen sich Platteneinheiten aus jeweils zwei permanent miteinander verbundenen Platten erstellen und zu Plattenpaketen zusammensetzen.
- Jede Platteneinheit bildet einen Plattenzwischenraum, der von dem dichten gegenseitigen Abschluß an den Böden der Dichtungsnuten der Platten umgrenzt ist, wobei diese Nutenböden jedoch in anderen Ebenen liegen, die an zweien der Eckenabschnitte der Platte eine kurze Distanz voneinander beabstandet sind, so daß der Plattenzwischenraum in diesen Bereichen mit zwei durch das Plattenpaket verlaufenden Öffnungskanälen für eines der Wärmeaustauschmedien in Strömungsverbindung steht. Die zwischen den Platteneinheiten gebildeten Zwischenräume werden vorzugsweise für die zu verdampende Flüssigkeit benutzt, und in jedem dieser Zwischenräume läßt sich eine Dichtung ähnlich der Dichtung 29 in Fig. 3 verwenden. Ein Teil eines solchen Zwischenraums zwischen zwei Platteneinheiten ist in Fig. 7 gezeigt, in der zwei Strömungslinien den entstandenen Dampf sowie ggf. die Restflüssigkeit beim Verlassen des Zwischenraums zeigen. Wie sich aus einem Vergleich der Fig. 5 und 7 ergibt, ist inde Anordnung nach Fig. 7 die Fläche des Auslasses für den entstandenen Dampf und ggf. die Restflüssigkeit im Bereich der Dichtungsnuten erheblich größer als bei der Anordnung nach Fig. 5. Weiterhin weisen in die Anordnung nach Fig. 7 die Wärmeaustauschplatten außerhalb der Dichtungsnuten keine die Strömung einengenden Teile auf.
- Bei allen in den Zeichnungen dargestellten Wärmeaustauschplatten sind in den Sekundär-Wärmeaustauschbereiche Einpressungen in einem Muster entsprechend der US-A-3783090 vorgesehen.
- In den oben beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung sind alle Wärmeaustauschplatten mit der gleichen Form eines Einpreßmusters versehen. Dies ist natürlich nicht erforderlich. Es lassen sich durchaus auch unterschiedlich geartete Wärmeaustauschplatten verwenden. Es reicht auch aus, nur jede zweite Wärmeaustauschplatte eines Pakets unter dem oben beschriebenen Wegfall eines Eckenabschnitts auszuführen. Bei einer solchen Anordnung liegen die übrigen Platten in den Bereichen der fehlenden Eckenabschnitte beabstandet voneinander und erzeugen daher keinen wesentlichen Strömungswiderstand für den ausströmenden Dampf und ggf. die Restflüssigkeit.
- Weiter ist in allen beschriebenen Ausführungsformen eine Medienströmung in jedem Plattenzwischenraum zwischen zwei Öffnungen einer Wärmeaustauschplatte auf der gleichen langen Seite gezeigt. Die Erfindung läßt sich jedoch auch bei einer sogen. Diagonalströmung verwenden, d.h. der Einlaß jedes Plattenzwischenraums liegt auf einer, der Auslaß auf der anderen langen Seite der entsprechenden Platten.
- Die Erfindung läßt sich weiterhin bei Wärmeaustauschplatten anwenden, die abgesehen von denen in ihren Eckenabschnitten weitere Öffnungen an anderer Stelle enthalten. Bspw. kann erfindungsgemäß eine langgestreckte, senkrecht angeordnete Wärmeaustauschplatte ohne einen oberen Eckenabschnitt, mit einer Öffnung im übrigen oberen Eckenabschnitt zum Anschluß an einen Einlaß für ein Heizmedium, mit zwei Öffnungen in den unteren Eckenabschnitten zum Anschluß an eine Aufnahmestelle für verbrauchtes Heizmedium oder mit einer oder mehreren Öffnungen zwischen den beiden letzterwähnten beiden Öffnungen zum Anschluß an einen Einlaß für im Plattenwärmeaustauscher zu verdampende Flüssigkeit ausgerüstet sein.
Claims (5)
1. Plattenwärmetauscher, mit:
- einem Paket von Wärmetauscherplatten (3c-3f), von denen
jede langgestreckt und im wesentlichen rechteckig ist
und einen zentralen Wärmetauscherabschnitt (17a-19a,
17b-19b) und Eckenabschnitte hat, die mit Öffnungen
(21a-24a, 21b-24b) versehen sind,
- einem Einlaßteil (7) zur Verbindung mit einer Quelle
(9) von wenigstens teilweise in dem
Plattenwärmetauscher zu verdampfender Flüssigkeit, wobei das
Einlaßteil mit einem ersten Kanal verbunden ist, der sich
durch den Stapel der Wärmetauscherplatten erstreckt
und durch aufeinander ausgerichtete Öffnungen (21a,
21b) in den Wärmetauscherplatten ausgebildet wird,
- Einlaß- und Auslaßteilen (10, 11) zur Verbindung mit
einer Quelle (13) bzw. einer Aufnahmestelle (15) von
Wärmetauschermedium und jeweils verbunden mit den zwei
anderen Kanälen, die sich durch den Stapel der
Wärmetauscherplatten erstrecken, wobei diese Kanäle
ausgebildet werden durch aufeinander ausgerichtete Öffnungen
(23a, 23b; 24a, 24b) in den Wärmetauscherplatten an
gegenüberliegenden Seiten der zentralen
Wärmetauscherabschnitte (17a-19a, 17b-19b) der Wärmetauscherplatten,
wobei der erste Kanal mit nur jedem zweiten
Zwischenraum zwischen den Wärmetauscherplatten kommuniziert,
während die anderen zwei Kanäle mit den anderen
Zwischenräumen zwischen den Wärmetauscherplatten
kommunizieren, und mit
- Dichtungsmitteln (20b, 29), die zwischen benachbarten
Wärmetauscherplatten in einer solchen Weise angeordnet
sind, daß die Flüssigkeit und das Heizmedium während
des Betriebs des Wäremtauschers im wesentlich parallel
durch die Plattenzwischenräume in der Längsrichtung der
Wärmetauscherplatten entweder im Gleichstrom oder im
Gegenstrom fließen können,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens jede zweite der
Wärmetauscherplatten (3c-3f) ohne einen Eckennabschnitt ist,
in dem eine Öffnung von der gleichen Art wie eine der
anderen Öffnungen hätte angeordnet werden können, und daß die
Dichtungsmittel (29) Auslaßöffnungen (16) aus den
Plattenzwischenräumen freilassen, die mit dem ersten Kanal (wie an
sich bekannt) kommunizieren, wobei die Auslaßöffnungen (16)
in denjenigen Bereichen der Wärmetauscherplaten (3c-3f)
angeordnet sind, wo wenigstens jede zweite derselben ohne
einen Eckenabschnitt ist.
2. Plattenwärmetauscher nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß jede der Wärmetauscherplatten (3c-3f) ohne
einen Eckenabschnitt ist.
3. Plattenwärmetauscher nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der zentrale
Wärmetauscherabschnitt einer jeden Wärmetauscherplatte einen rechteckigen
Abschnitt (17a; 17b) und zwei dreieckige Abschnitte (18a,
18b; 19a, 19b) - einen auf jeder Seite des rechteckigen
Abschnittes - aufweist, wobei jeder dieser dreieckigen
Abschnitte eine Basisseite, die dem rechteckigen Abschnitt
(17a, 17b) zugewandt ist, und zwei weitere Seiten hat, die
davon abgewandt sind, und daß jede der Auslaßöffnungen (16)
sich parallel zu einer der weiteren Seiten einer der
dreieckigen Abschnitte erstreckt.
4. Plattenwärmetauscher nach einem der voranstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Wärmetauscherplatten (3c-3f) mit ihren langen Seiten im wesentlichen
vertikal angeordnet sind, wobei die Auslaßöffnungen (16)
nach oben gerichtet sind.
5. Plattenwärmetauscher nach einem der voranstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
- daß die Wärmetauscherplatten (3e, 3f) eingeprägte
Dichtungsnuten um ihre zentralen
Wärmetauscherabschnitte (17a-19a, 17b-19b) haben,
- daß jede zweite Wärmetauscherplatte (3e) im Verhältnis
zu den anderen Wärmetauscherplatten (3f) derart gedreht
ist, daß die Rückseiten der Dichtungsnutböden von zwei
benachbarten Wärmetauscherplatten gegeneinander
anliegen,
- daß die benachbarten Wärmetauscherplatten (3e-3f)
abdichtend miteinander längs der aneinander anliegenden
Rückseiten der Nutenböden verbunden sind,
- daß die Plattenzwischenräume, die durch benachbarte
Platten mit einander zugewandten Dichtungsnuten
ausgebildet sind, mit dem ersten Kanal zum Aufnehmen der zu
verdampfenden Flüssigkeit verbunden sind, und
- daß die Wärmetauscherplatten längs der Auslaßöffnungen
(16) in den Böden der Dichtungsnuten außerhalb einer
Linie (35, 36) geschnitten sind, längs der die
Wärmetauscherplatten (3e-3f) abdichtend aneinander verbunden
sind.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE8801946A SE8801946D0 (sv) | 1988-05-25 | 1988-05-25 | Plattforangare |
| SE8801961A SE461173B (sv) | 1988-05-25 | 1988-05-26 | Plattvaermevaexlare daer minst varannan platta saknar ett hoernparti |
| PCT/SE1989/000263 WO1989011627A1 (en) | 1988-05-25 | 1989-05-12 | Plate evaporator |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE68902303D1 DE68902303D1 (de) | 1992-09-03 |
| DE68902303T2 true DE68902303T2 (de) | 1992-12-10 |
Family
ID=27355433
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1989602303 Expired - Lifetime DE68902303T2 (de) | 1988-05-25 | 1989-05-12 | Plattenverdampfer. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE68902303T2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN119983869A (zh) * | 2025-03-26 | 2025-05-13 | 江苏巨衡机械有限公司 | 一种蓄热锅炉的智能换热装置及方法 |
-
1989
- 1989-05-12 DE DE1989602303 patent/DE68902303T2/de not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE68902303D1 (de) | 1992-09-03 |
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