DE68902993T2 - System zum schnellen ein- und abbauen eines gestells an einen haltetraeger. - Google Patents
System zum schnellen ein- und abbauen eines gestells an einen haltetraeger.Info
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Description
- Die Erfindung betrifft ein System zum Ein- und Ausbauen eines Chassis an einem Trägergestell.
- Die Erfindung findet vorteilhaft Anwendung bei elektrischen Chassis, da ein Steckkontaktiervorgang (und ein Dekontaktieren) gleichzeitig mit dem Einbau (bzw. dem Ausbau) erfolgen kann. Ferner bleibt die Sichtbarkeit einer Skala oder einer Kathodenstrahlanzeige oder dergleichen auf der Vorderseite des Chassis erhalten, da ein Abdeckeffekt durch das Einbausystem praktisch fehlt.
- Es ist bekannt, ein Chassis, z. B. ein Fahrzeugradiogerät, dadurch anzubringen, daß man es in ein parallelepipedförmiges Gehäuse gleiten läßt, das mit einem Anschlußverbinder versehen ist, der demjenigen entspricht, mit dem das Chassis versehen ist. Das durch das Gerät gebildete Chassis weist geringes Gewicht auf und befindet sich in nach unten geneigter Stellung; beim Verwenden des Fahrzeugs besteht kein besonderes Problem dahingehend, daß es seinen Platz behält.
- Das Dokument GB-A-926 768 beschreibt ein System gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
- Das Problem ist für viel schwerere Chassis ein anderes, z. B. bei Kathodenstrahlröhrenanzeigen, die horizontal oder im wesentlichen horizontal angebracht werden und bei denen der Betrieb in einer ganz anderen Stellung abhängig von der Bewegung des Trägerfahrzeugs stattfinden kann, insbesondere wenn dieses ein Flugzeug ist. Ferner ist schwerwiegenden Umgebungsbedingungen Rechnung zu tragen, insbesondere Schwingungen, thermischen Bedingungen und anderen, die diese Ausrüstungsgegenstände ertragen müssen.
- Das vorgeschlagene Montagesystem erlaubt es, diese Probleme mit hoher Zuverlässigkeit und sehr großer Handhabungseinfachheit zu lösen, durch einfache Handgriffe, ohne daß ein Werkzeug benötigt wird, indem gleichzeitig das Verriegeln mit dem Steckkontaktieren der Verbinder und das Entriegeln mit dem Dekontaktieren der Verbinder erfolgt.
- Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, ein System zum schnellen Ein- und Ausbauen eines Chassis an einem Trägergestell durch horizontale Verschiebung des Chassis zu realisieren, welches System folgendes aufweist:
- - einen von der Vorderseite des Chassis zugänglichen Handgriff, der an seinen Enden mit zwei Armen verbunden ist, die seitlich am Chassis angebracht sind, der eine rechts, der andere links, und die sich jeweils um zwei Achsen drehen, die mechanisch fest mit dem Chassis verbunden sind, wobei jeder Arm einen Ausschnitt hat;
- - zwei Zapfen, die jeweils von den Ausschnitten der Arme aufgenommen werden, welches System dadurch gekennzeichnet ist, daß jeder Zapfen auf einem in Verschieberichtung des Chassis verstellbaren Teil angebracht ist, das mechanisch mit einer fest am Gestell angebrachten Feder verbunden ist, welche Feder so gespannt ist, daß sie eine Zugkraft in der genannten Richtung in Einbaurichtung des Chassis ausübt; welches System ferner folgendes aufweist:
- - eine Verriegelungsvorrichtung für den Handgriff in einer oberen Stellung und
- - eine mechanische Anschlagvorrichtung, die den Hub jedes Zapfen-Trägerteils in der genannten Richtung in Einbaurichtung begrenzt, wobei die Resultierende der Zugkräfte der zwei Federn in der Anschlagposition der zwei Teile einen Wert aufweist, der größer ist als derjenige, der erforderlich ist, um das Chassis bei der genannten Verschiebung zu verschieben.
- Die Eigenschaften und Vorteile der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung hervor, die beispielhaft unter Zuhilfenahme der beigefügten Figuren gegeben wird, die folgendes darstellen:
- - Fig. 1 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Systems zum Ein- und Ausbauen, das das im Trägergehäuse angeordnete Chassis und verschiedene Elemente des Systems zeigt;
- - Fig. 2 eine schematische Darstellung eines Trägergestells, das mit dem System zum Ein- und Ausbauen gemäß Figur 1 versehen ist;
- - Fig. 3 eine schematische Darstellung eines Chassis, das mit dem System zum Ein- und Ausbauen gemäß Figur 1 versehen ist;
- - Fig. 4A und 4B schematische vereinfachte Darstellungen, die die Hauptabmessungen, die zum Bestimmen des Systems zum Ein- und Ausbauen dienen, bzw. die minimale Abdeckung zeigen, die auf der Vorderseite gebildet wird;
- - Fig. 5A und 5B eine schematische Darstellung eines Seitenarms und des Eingriffs des Zapfens in den Ausschnitt mit Details des Ausschnitts;
- - Fig. 6 eine vereinfachte schematische Darstellung des Einbausystems von Fig. 1, wenn die Steckkontakierung und der Einbau des Chassis ausgeführt werden;
- - Fig. 7 eine vereinfachte schematische Darstellung des Einbausystems von Fig. 1, wenn der Ausbau und die Dekontaktierung ausgeführt werden.
- Unter Bezugnahme auf Figur 1 ist ein Chassis 1 zu erkennen, das an einem Trägergestell 2 (schraffierter Teil) befestigt werden soll. Der Einbau des Chassis erfolgt durch horizontales Verschieben in Richtung T. Der Ausbau erfolgt durch horizontales Verstellen in umgekehrter Richtung. In für die Erfindung nichtbeschränkender Weise wird bei der dargestellten Version von einem Chassis ausgegangen, das mit einem Endverbinder 3 an seiner Hinterseite versehen ist, und von einem Gestell, das einen zugehörigen Anschlußverbinder 4 aufweist. Durch ausreichendes Einschieben des Chassis nach hinten wird ein Zusammenstecken der Verbinderelemente 3 und 4 hervorgerufen.
- Das System zum Ein- und Ausbauen weist einen Handgriff 11 auf, der mit zwei Armen verbunden ist und sich in seiner oberen Stellung an die Vorderseite des Chassis anlegt. Dieser Handgriff ist zu Figur 2 hinzugefügt, obwohl er nicht Teil der Anordnung des Gestells ist, um sein Zusammenwirken über die zwei Seitenarme, des linken 12G und des rechten 12D mit den anderen vom Gestell 2 getragenen Elementen zu zeigen. Der Handgriff erzeugt aufgrund seiner Abmessungen praktisch keinen Abdeckeffekt an der Vorderseite, wie man dies deutlich aus Figur 3 oder Figur 4B sieht. Die Arme 12G und 12D sind jeweils drehbar um zwei mechanische Achsen 13G und 13D angeordnet, die mit dem Chassis 1 fest verbunden sind, wobei jeder der Arme einen Ausschnitt 14G bzw. 14D hat. Der Handgriff und die Arme werden durch eine Vorrichtung, die, wie dargestellt, durch zwei Federn 15G und 15D gebildet sein kann, in der oberen Stellung verriegelt gehalten. Jede Feder wird durch eine Zunge gebildet, die sich unter dem Druckeffekt der Arme geradebiegt, wenn der Handgriff in die obere Stellung geführt wird, und sie weist einen Vorsprung 16G und 16D auf, auf dem sich eine Unterseite des zugeordneten Arms jeweils abstützt, wodurch dieser in der oberen Stellung verriegelt gehalten wird. Für das Entriegeln genügt es, gleichzeitig auf die Vorsprünge 16G und 16D zu drücken, um die Arme erneut freizugeben und die Absenkbewegung des Handgriffs 11 zuzulassen.
- Die Ausschnitte der Arme sind dazu vorgesehen, jeweils einen Zapfen 21G bzw. 21D aufzunehmen. Jeder der Zapfen ist an einem Teil 22G bzw. 22D angebracht, der beim Einbau in Richtung T oder zum Ausbau in umgekehrter Richtung verschoben werden kann. Die Verschiebung in der Richtung T beim Einbau wird durch ein Anschlagelement begrenzt, das einfach durch Bearbeitung des Trägerelements 22G bzw. 22D zu besonderer Formgebung gebildet sein kann, damit es gegen eines der mit dem Gestell 2 fest verbundenen Teile zum Anschlag kommt. Dieses Teil kann z. B., wie dargestellt, jeweils das Teil 23G oder 23D sein, das zur Führung der Elemente 22G bzw. 22D führt. Jedes der Teile 22G und 22D ist mechanisch mit einem Ende einer Feder 24G bzw. 24D gekoppelt, deren anderes Ende direkt oder über ein Teil 25G bzw. 25D am Gestell 2 befestigt ist.
- In Figur 1 ist gestrichelt das Chassis 10 vor seiner gleitenden Einführung in das Trägergestell 2 dargestellt, wobei sich die Arme in einer anfänglichen unteren Position 12G.0 befinden, die den Durchtritt des zugeordneten Zapfens 21G in den zugehörigen Ausschnitt 14G.0 zuläßt. Die Darstellung mit ausgezogenen Strichen entspricht dem abgeschlossenen Einbauzustand, wobei der Handgriff 11 sich in seiner angehobenen Stellung befindet und durch die Federn 15G und 15D nach oben hin verriegelt ist.
- Figur 2 zeigt das Trägergestell bzw. den Trägerrahmen 2 genauer, mit den Montageeinrichtungen 21 bis 25, zu denen der Handgriff 11 und die Arme 12D und 12G zum besseren Verständnis hinzugefügt sind.
- Figur 3 zeigt ein Chassis 2, das gemäß einer besonders ins Auge gefaßten Anwendung eine Kathodenstrahlanzeigeröhre 7 aufweist. Bei dieser Figur sind die Seitenfedern zum Verriegeln der Arme in der oberen Stellung 15D und 15G herausgezogen und im Detail dargestellt, damit die Oberflächen der Vorsprünge 16G und 16D erscheinen, auf denen die Arme ruhen.
- Figur 4A zeigt wichtige Abmessungen an, die beim Einbau zu beachten sind, nämlich den festen Abstand L2 zwischen der Drehachse 13 der Arme und der Rückseite des Chassis und das Einzelmaß L3 zwischen der Rückseite des Chassis und dem Gestell, d. h. die Dicke der eingesteckten Verbindervorrichtung 3-4, die zwischen den zwei Ebenen besteht. Das Einzelmaß L1 entspricht der Entfernung zwischen dem Gestell 2 und dem Zapfen 21G1, wenn dieses am Anschlag steht, und LC ist der Hub des Zapfens, um dieses am Ende des Einbaus beim Blockieren der Arme in der oberen Stellung in die Arbeitsposition 21G2 zu überführen. Diese Elemente sind dazu vorgesehen, um insbesondere, wenn die Zapfen sich in der Arbeitsposition 21G2 und 21D2 befinden, eine Endzugkraft der Federn 24G bzw. 24D festzulegen, die mit den vom Hersteller der Verbinder festgelegten Vorgaben verträglich ist, d. h. unterhalb der maximalen Andruckkraft liegt, denen die Verbinderelemente 3 und 4 standhalten können. Ferner ist der Einbau, wie bereits vorstehend ausgeführt, so festgelegt, daß die Anfangszugkraft der Feder in der Position 21G1 und 21D1 des Anschlags der Zapfen größer ist als die Kraft, die erforderlich ist, um das Chassis zu verschieben und es am Ende des Hubs steckend zu kontaktieren.
- Figur 4B zeigt schematisch die Vorseite des Chassis und zeigt, daß dieses praktisch völlig mittels eines Handgriffs 11 geringer Breite freigelegt ist, der sich in seiner oberen Stellung allgemein an einem ohnehin abgedeckten Ort und außerhalb des Anzeigeschirms oder der nutzbaren Anzeigezone befindet.
- Figur 5A und das Detail von Figur 5B zeigen im einzelnen die Form des Ausschnitts 14 des (linken oder rechten) Arms 12. Es ist ein Arm 12 in der Ausbauposition von Figur 7 dargestellt, wo die Vorderseite des Ausschnitts auf dem am Anschlag befindlichen Zapfen ruht. In dieser Stellung übt die Bedienperson auf den Handgriff 11 eine Kraft F1 nach unten aus, die sich auf Ebene des Zapfens 21 in eine Kraft F3 und eine Umkehrkraft -F3 von seiten des Arms umwandelt. Diese Umkehrkraft -F3 ist nach unten gerichtet und kann in F5 parallel zur horizontalen Richtung der Verschiebung T, aber mit umgekehrtem Sinn, und in F6 senkrecht zu T aufgeteilt werden. Es ist erkennbar, daß die vertikale Komponente F6 nach unten gerichtet ist und so dazu neigt, das Chassis 1 auf das Gestell 2 zu drücken; die Komponente F5 tendiert dazu, das Herausziehen des Chassis 1 und das Aufheben des Steckkontakts zu begünstigen.
- Dasselbe ist der Fall bei der Einbaubetätigung (siehe Figur 6); durch Anheben des Handgriffs 12 legt sich der Zapfen 21 auf die Rückseite des Ausschnitts 14; die zugehörige Rückstellkraft weist eine horizontale Komponente parallel zu T im selben Sinn auf, was demgemäß das Anordnen des Chassis 1 und das Herstellen des Steckkontakts begünstigt, und eine vertikale Komponente dieser Umkehrkraft, die ebenfalls nach unten gerichtet ist, wie zuvor F6, und die das Chassis 1 auf das Gestell 2 drückt.
- Figur 6 zeigt den Einbau und das Herstellen des Steckkontakts. Das Chassis wird zunächst durch die Bedienperson zur Rückseite des Gestells 2 geschoben, wobei die Arme in der oberen Stellung sind (12G.0 in Figur 1), damit sie mit den Zapfen in Eingriff kommen. Diese Horizontalverschiebebewegung wird beendet, nachdem der Kontakt mit den Verbindern 3 und 4 hergestellt ist. Für den Steckkontakt der Verbinder und das Verriegeln des Chassis hebt die Bedienperson den Handgriff 11 in solcher Weise an, daß die Ausschnitte 14G und 14D mit den Zapfen 21G.1 bzw. 21D.1 in Anschlagposition zum Eingriff kommen. Die Bedienperson setzt diese Bewegung des Handgriffs 11 nach oben unter Drehung der Arme um die Achsen 13G und 13D fort, um die Arme von der position 12G.1 und 12D.1 in die obere Position 12G.2 bzw. 12D.2 zu überführen. Der durch den zwischen der Drehachse 13 und dem Handgriff 12 gebildete Hebel übt auf Ebene der Zapfen 21G.1 und 21D.1 eine Schiebekraft aus, die es erlaubt, diese Zapfen von der Anschlagsposition 21G.1 bzw. 21D.1 in die Arbeitsposition 21G.2 bzw. 21D.2 zu überführen und sie einen Hub LC zurücklegen zu lassen, an dessen Ende jede Feder 24G und 24D eine beträchtlichere Zugkraft erzeugt, die vom Anfangswert F1 zum Endwert FT übergeht. Während derselben Phase hat sich die Achse 13 um einen Wert L5 in Richtung T verschoben, welche Entfernung dem vollständigen Einstecken der Verbinder 3-4 entspricht. Die von der Spannung der zwei Federn 24G und 24D hervorgerufene resultierende Anfangskraft 2FI übersteigt die Kraft, die für die Horizontalverschiebung des Chassis erforderlich ist. Die Resultierende 2FT in der Arbeitsstellung der Zapfen ist so festgelegt, daß sie unter dem maximalen Druckwert liegt, wie er für die Verbinder empfohlen ist. Diese Resultierende 2FT und das Hochziehen der Arme in die obere Stellung stellen sicher, daß das Chassis trotz schwerwiegender Benutzungsbedingungen an seinem Ort gehalten wird, insbesondere hinsichtlich mechanischer Schwingungen.
- Figur 7 betrifft den Ausbau und das Aufheben der Steckverbindung. Durch Druck auf die Seitenteile 16D und 16G der Federn werden die Arme freigegeben, und unter dem Einfluß der Kraft 2FT kippt die Anordnung 11-12, um in die Stellung 12G1 zu kommen, in der sie an dem Zapfen 21 anliegt, das in seine Anschlagsstellung 21G.1 zurückgekehrt ist. In diesem Moment sind die Verbinder in der Anfangsposition 4-3.1 eingesteckt. Durch Druck auf den Handgriff 11 nach unten wird der Arm in die Stellung 12G2 überführt. Die Positionen der an den Anschlägen 21G.1 und 21D.1 befindlichen Zapfen ändern sich nicht. Dagegen wird die Achse 13 um ein ausreichendes Stück L5 nach vorne in Richtung -T entgegen derjenigen beim Einbau verschoben, wodurch der Verbinder 3 in die Stellung 3.2 kommt, in der er nicht mehr in den Verbinder 4 gesteckt ist. Es ist dann nur noch das Chassis 1 herauszuziehen, um es völlig aus dem Trägergestell 2 zu entfernen. Die Arme fallen aufgrund ihres Gewichts zunehmend nach unten und verhaken sich beim Vorbeigang nicht mit ihren Ausschnitten 14 an den Zapfen.
Claims (7)
1. System zum schnellen Ein- und Ausbauen eines Chassis an
einem Trägergestell durch Horizontalverschiebung des Chassis,
welches System folgendes aufweist:
- einen von der Vorderseite des Chassis (1) zugänglichen
Handgriff (11), der an seinen Enden mit zwei Armen (12G und
12D) verbunden ist, die seitlich am Chassis angebracht sind,
der eine rechts, der andere links, und die sich um zwei
Achsen (13G und 13D) drehen, die mechanisch fest mit dem Chassis
verbunden sind, wobei jeder Arm einen Ausschnitt (14G und
14D) hat;
- zwei Zapfen (21G und 21D), die jeweils von den Ausschnitten
der Arme aufgenommen werden, welches System dadurch
gekennzeichnet ist, daß jeder Zapfen auf einem in
Verschieberichtung des Chassis verstellbaren Teil (22G und 22D) angebracht
ist, das mechanisch mit einer fest am Gestell angebrachten
Feder (24G, 24D) verbunden ist, welche Feder so gespannt ist,
daß sie eine Zugkraft in der genannten Richtung in
Einbaurichtung
des Chassis ausübt; welches System ferner folgendes
aufweist:
- eine Verriegelungsvorrichtung (15G und 15D) für den
Handgriff in einer oberen Stellung und
- eine mechanische Anschlagvorrichtung (22, 23), die den Hub
jedes Zapfen-Trägerteils in der genannten Richtung in
Einbaurichtung begrenzt, wobei die Resultierende der Zugkräfte der
zwei Federn in der Anschlagposition der zwei Teile einen Wert
aufweist, der größer ist als derjenige, der erforderlich ist,
um das Chassis bei der genannten Verschiebung zu verschieben.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in
der oberen Stellung befindliche Handgriff (11) keinen
Abdeckeffekt in bezug auf die Beobachtbarkeit von Daten auf der
Vorderseite des Chassis erzeugt.
3. System nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
zum Einbau gemäß den folgenden Schritten vorgegangen wird:
- horizontales Einsetzen des Chassis (1) in das Trägergestell
(2) in der genannten Verschieberichtung, wobei der Handgriff
(11) aus seiner Blockierung (15) entriegelt ist und nach
unten geführt ist, um den seitlichen Eingriff jedes Zapfens
(21) in den Ausschnitt (14) des zugeordneten Arms (12)
zuzulassen;
- Einführen des Chassis auf dem Gestell bis zum Anschlag,
wobei sich jeder Zapfen in seiner Anschlagstellung (21.1)
befindet;
- Anheben des Handgriffs, bei dem jeder Ausschnitt einen
hinteren Teil aufweist, gegen den der Zapfen beim Einbau drückt,
und einen vorderen Teil aufweist, gegen den der Zapfen beim
Ausbau drückt, wobei das Andrücken in einer unteren
Zwischenstellung des Handgriffs erfolgt;
- Betätigen des Handgriffs mit Druck nach oben, um ihn unter
Drehung der Arme in die obere Stellung zu überführen und sein
Verriegeln herbeizuführen, welche Bewegung der Zapfen vom
Anschlag weg mitnimmt, unter Zunahme der Zugspannung der
Feder.
4. System nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum
Ausbau gemäß den folgenden Schritten vorgegangen wird:
- Entriegeln des Handgriffs (11), der durch die Kraft der
Federn in eine erste untere Zwischenstellung (12.1)
rückgeführt wird, wobei die Zapfen (21.1) zum Anschlag kommen,
welche erste untere Zwischenstellung der Anlage des Zapfens am
vorderen Teil des Ausschnitts des zugeordneten Arms
entspricht;
- Absenken des Handgriffs durch Ausüben einer Druckkraft nach
unten, um ihn in eine zweite, tiefere Stellung zu überführen,
und Verschieben des Chassis in der genannten
Verschieberichtung, die erforderlich ist, um es aus dem Gestell
herauszuziehen.
5. System nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verriegelungsvorrichtung für den Handgriff
durch zwei Blattfedern (15) mit einem Auflagevorsprung (16)
gebildet wird, um ein automatisches Verriegeln des Handgriffs
beim Einbau sicherzustellen, wobei das Entriegeln dadurch
erfolgt, daß von Hand auf die genannten Vorsprünge gedrückt
wird.
6. System nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem das
Chassis und das Gestell mit elektrischen Verbindern
ausgestattet sind, die beim Einbau durch die genannte Verschiebung
steckend kontaktiert und beim Ausbau durch eine
entgegengesetzte Bewegung dekontaktiert werden, dadurch gekennzeichnet,
daß die Resultierende der Zugkräfte der Federn nach dem
Einbau und der Verriegelung des Chassis kleiner ist als der für
die Verbinder zulässige Maximalwert.
7. System nach Anspruch 2 in Alleinstellung oder kombiniert
mit einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
das Chassis eine Kathodenstrahlröhre aufweist.
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|---|---|
| DE68902993D1 (de) | 1992-11-05 |
| FR2625829B1 (fr) | 1990-05-04 |
| EP0323926A1 (de) | 1989-07-12 |
| EP0323926B1 (de) | 1992-09-30 |
| US4991818A (en) | 1991-02-12 |
| FR2625829A1 (fr) | 1989-07-13 |
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