[go: up one dir, main page]

DE688137C - Kompressionskaeltemaschinenanlage - Google Patents

Kompressionskaeltemaschinenanlage

Info

Publication number
DE688137C
DE688137C DE1938A0085505 DEA0085505D DE688137C DE 688137 C DE688137 C DE 688137C DE 1938A0085505 DE1938A0085505 DE 1938A0085505 DE A0085505 D DEA0085505 D DE A0085505D DE 688137 C DE688137 C DE 688137C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
compressor
pipe sections
refrigeration machine
compression refrigeration
shut
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1938A0085505
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Andreas Frederik Kramhoft
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Johnson Controls Denmark ApS
Original Assignee
Thomas Ths Sabroe and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Thomas Ths Sabroe and Co filed Critical Thomas Ths Sabroe and Co
Application granted granted Critical
Publication of DE688137C publication Critical patent/DE688137C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B5/00Compression machines, plants or systems, with several evaporator circuits, e.g. for varying refrigerating capacity
    • F25B5/02Compression machines, plants or systems, with several evaporator circuits, e.g. for varying refrigerating capacity arranged in parallel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Devices That Are Associated With Refrigeration Equipment (AREA)

Description

  • Kompressionskältemaschinenanlage Bei Kälteanlagen mit zwei oder mehr Kühlkörpern ergibt sich oft die Aufgabe, an den verschiedenen Kühlkörpern eine unterschiedliche Temperatur zu erhalten. Dies hat man vielfach durch Anwendung von abgekühlter Sole als Kältemittel erreicht, indem man mit Hilfe von Mischventilen und einer oder mehreren Solepumpen Sole von für die betreffenden Räume geeigneten verschiedenen Temperaturen durch die Kühlkörper dieser Räume zirkulieren ließ.
  • Bei Kälteanlagen, welche ohne Sole unmittelbar mit Verdunstung des Kältemittels in Rohrschlangen in den Räumen arbeiten, ist man in der Regel darauf angewiesen, die verschiedenen Temperaturen durch Verinehrung oder Verminderung der Kühlflächen oder durch Anwendung von mehreren Verdichtern zu erreichen, welche getrennt auf die verschiedenen Kühlräume wirken. Das erstgenannte Verfahren wirkt sich oft schädlich für die in den Räumen aufbewahrten Waren aus, weil die Luft in einigen Räumen zu feucht und in anderen zu trocken wird, je nachdem die Kühlfläche groß oder klein (die Kühlschlange lang oder kurz) ist. Beide Verfahren haben den Nachteil, daß sie nicht genügend regelbar sind.
  • Es ist auch eine Kühlanlage mit einem einfachen Kompressor bekannt, die mehrere verschiedene Kühlstellen (Verdampfer) und ein vor dem Kompressor angeordnetes gemeinsames Sammelstück für die von den verschiedenen Verdampfern kommenden Dämpfe hat. Bei dieser Einrichtung der Kühlanlage erhält man in dem Sammelstück einen be. stimmten Saugdruck und im allgemeinen eine entsprechende Verdampfungstemperatur in sämtlichen Verdampfern. Wenn man bei einer derartigen Anlage in einigen der Verdampfer eine höhere Verdampfungstemperatur halten will, als dem von den niedrigsten der vorkommenden Temperaturen bestimmten Druck in dem gemeinsamen Sammelstück entspricht,#muß man die entsprechenden Saugabsperrventile teilweise schließen, damit dort ein großes Druckgefälle herrscht, wodurch man also in den betreffenden Verdampfern einen höheren Druck erhalten würde als nach dem im Sammelstück angeordneten Ventilen.
  • je niedriger der Saugdruck eines Kompressors bei sonst gleichen Verhältnissen ist, um so niedriger ist seine Leistung und um so höher der spezifische Kraftverbrauch. Die erwähnte Drosselung von einem oder mehreren Saugabsperrventilen ist daher unwirtschaftlich, weil der Kompressor stets so arbeitet, als ob der niedrigst vorkommende Saugdruck in allen Verdampfern . herrscht. Die Unwirtschaftlichkeit ist dann besonders groß, wenn die niedrigste Temperatur nur in einem relativ geringen Teil der Gesamtanlage erforderlich ist, weil man nämlich dann mit einem kleineren Kompressor auskommen könnte, von dem nur der eine Teil von den eine niedrigere Temperatur erfordernden Verdampfern saugen würde, während der Rest des Kompressors von der Mehrzahl der Verdampfer mit den dort herrschenden höheren Temperaturen und Drücken saugen würde. In diesem Fall würde der zuletzt genannte Teil des Kompressors mit höherer Leistungsfähigkeit und kleinerem spezifischen Kraftverbrauch arbeiten.
  • Eine derartige Aufteilung kann, wie bereits oben bemerkt, durch Anwendung von mehreren Kompressoren, die mit verschiedenen Saugdrücken von je ihrem Verdampfer saugen, erreicht werden; aber wenn auch eine solche Anlage recht wirtschaftlich arbeiten kann; ist sie relativ kostspielig und beansprucht viel Raum und ist die Regelbarkeit, wie schon erwähnt, nicht groß genug.
  • Man ist daher auch in -einigen Fällen bei Anwendung von Mehrzylinderverdichtern und doppelt wirkenden Verdichtern mit abgetrennten Saugseiten dazu übergegangen, mit verschiedenen Saugdrücken zu arbeiten, aber bei den jetzt bekannten Ausführungen dieser Art werden komplizierte Rohrsysteme mit gewöhnlichen Ventilen und vielen Flanschverbindungen angewandt, welche viel Raum erfordern, schwer abzudichten sind `, und eine sorgfältige Wartung erfordern: Die gleichen Mängel sind zum größten Teil auch bei der obene;rwähnten unwirtschaftlich arbeitenden bekannten Kühlanlage mit einem einfachen Verdichter mit mehreren Verdampfern; Flüssigkeitsverteiler und Sammelstück vorhanden.
  • Die Erfindung will diese Mängel bei sämtlichen bekannten, regelbaren Kühlanlagen mit unmittelbarer Verdampfung in den Kühlkörpern beseitigen, und z-,var durch eine Kompressionskälteerzeugungsanlage, die ein Verdichteraggregat mit mehreren Arbeitsräumen, z. B. einen Mehrzylinderv erdicbter oder einen doppelt wirkenden Verdichter, und eine Anzahl durch unmittelbare Verdampfung wirkende Kühlkörper (Verdampfer) hat, welche mit zwei oder mehr verschiedenen Saugtemperaturen arbeiten können. Das Hauptmerkmal der Erfindung besteht in einer Verteilungsstelle; die aus einer Anzahl je mit einem Verdichterarbeitsraum in offener Verbindung stehender Rohrstücke oder Gehäuse und einer Anzahl je mit einem Verdampfer in offener Verbindung stehender, zweifach oder mehrfach einstellbarer Absperrmittel besteht; durch welche die mit ihnen in offener Verbindung stehenden Verdampfer mit irgendeinem der Rohrstücke oder Gehäuse und dadurch mit irgendeinem der Verdichterarbeitsräume verbunden werden können.
  • Selbstverständlich können die Rohrstücke oder Gehäuse anstatt mit den Verdichterarbeitsräumen in offener Verbindung zu stehen, mit den Verdampfern in offener Verbindung stehen. In diesem Falle würden die Absperrmittel nicht mit den Verdampfern, sondern mit den Verdichterarbeitsräumen in offener Verbindung stehen. Die Anzahl der Rohrstücke öder Gehäuse und der Absperrmittel muß der .Anordnung entsprechend gewählt werden.
  • Wenn in vorstehendem von- einer offenen Verbindung zwischen den Rohrstücken bzw. Absperrmitteln und den Verdichterarbeitsräumen bzw. Verdampfern gesprochen wird, so schließt das nicht aus, daß gegebenenfalls die von den Verdampfern kommenden Rohrleitungen in üblicher Weise mit je einem Absperrventil versehen sind und die Kompressorzylinder ebenfalls Ventile haben.
  • Die genannten Absperrmittel können aus mehrsitzigen Ventilen oder Mehrweghähnen bestehen, werden aber jedoch zweckmäßig als Schieber mit Längs- oder Drehbewegung ausgeführt. Mittels einer derartigen Anlage kann man durch wenige Handhabungen gleichzeitig zwei oder mehr verschiedene Saugtemperaturen mit Hilfe der beispielsweise aus einem Mehrzylinder- oder doppelt wirkenden Verdichter bestehenden Verdichteraggregate erzeugen und gleichzeitig einen größeren oder kleineren Teil der Verdichterleistung auf den oder die Kühlkörper zur Anwendung bringen, wo sie erforderlich ist. Auf diese Weise wird die fragliche Kühlanlage für unmittelbare Verdampfung fast ebenso regelbar wie eine Söleanlage, und dabei wird die Zahl der erforderlichen Flanschverbindungen und Stopfbüchsen und somit die Gefahr der Undichtheiten stark vermindert; auch erspart man viel Raum, was besonders für Schiffe sehr wichtig ist, wo die Raumverhältnisse stets sehr begrenzt und gewisse Teile der technischen Anlagen oft schwer zugänglich sind; auch sind dort die Möglichkeiten in bezug auf Unglücksfälle und Zerstörung von Waren und Maschinen infolge von etwa aussickerndem Kältemittel wesentlich größer als bei Anlagen auf dem Lande.
  • Die Verteilungsstelle, deren Rohrstücke und Schieber oder andere zweifach oder mehrfach einstellbare Absperrmittel zweckmäßig, aber nicht notwendigerweise quer zueinander angebracht sind, läßt sich vorteilhaft als ein mechanisch zusammenhängendes Ganzes ausführen, welches als solches leicht gehandhabt und mit den verschiedenen Leitungen der Kälteanlage verbunden werden kann. Die Rohrstücke und die Gehäuse der Absperrmittel lassen sich jedoch gegebenenfalls schräg im Verhältnis zueinander oder parallel zueinander anbringen, wenn sie mit entsprechenden Rohrstutzen und Flanschverbindungen versehen werden.
  • Die Verteilungsstelle kann, falls erforderlich, außer den vorgenannten Rohrstücken ein damit verbundenes besonderes Rohrstück mit derart angebrachten Absperrmitteln enthalten, daß jeder Verdichterzylinder oder jedes Verdichterzylinderende hierdurch mit jedem beliebigen der übrigen Rohrstücke verbunden werden känn.
  • Die Erfindung betrifft auch eine besonders zweckmäßige Ausführungsform eines für die hier erwähnte Kühlanlage bestimmten Schiebers mit mehreren Einstellungsmöglichkeiten. Der Schieber ist dadurch gekennzeichnet, daß das Schiebergehäuse seitlich angeordnete Stutzen mit Öffnungen hat, welche durch einen verschiebbaren oder drehbaren Schieberkörper, der ebenfalls Öffnungen hat, geöffnet oder geschlossen werden. Die Anzahl dieser Öffnungen braucht nicht unbedingt die gleiche zu sein wie die Anzahl der Öffnungen in der Wand des Schiebergehäuses, weil z. B. das eine Ende des Schieberkörpers als Steuerkante dienen kann.
  • Die Erfindung läßt sich für alle Arten von Kälteanlagen mit direkter Verdampfung verwenden, also sowohl für Land- wie für Schiffsanlagen, und in beiden Fällen kann die Zahl der Verdichterzy linder oder -zylinderenden entweder gleich der Zahl der Verdampfer sein oder davon abweichen.
  • Als ein Beispiel einer Landanlage, in welcher mehrere verschiedene Temperaturen erforderlich sind, lassen sich Eiscremefabriken nennen, wo die Ware bei - io bis - 15° C friert, bei --- 2o bis - 25° C erhärtet und bei - 45 bis - 5o' C schnell friert, oder Fischgefrierungsanlagen, wo bei - io bis - 12° C Eis hergestellt wird, wo Fische bei - 3o bis - q.0° C gefroren -und wo gcifrorene Fische bei - 15 bis - 2o° C gelagert werden.
  • Bei Schiffskälteanlagen ist die Erfindung, z. B. in Obsttransportschiffen, verwendbar, wo man beispielsweise gleichzeitig Bananen bei 12° C, Orangen bei 6° C und Apfel bei o° C soll befördern können.
  • Die Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. Abb. i zeigt schematisch eine Ausführungsform einer Kompressionskälteerzeugungsanlage nach der Erfindung.
  • Abb.2 und 3 zeigen eine zweckmäßige Ausführungsform eines Verteilungsschiebers im Längsschnitt bzw. in Seitenansicht gesehen. Bei der in Abb. i gezeigten Anlage werden vier derartige Schieber angewandt.
  • Abb-. q. zeigt im größeren Maßstab und teilweise im Schnitt eine praktische Ausführungsform einer Verteilungsstelle nach Abb. i, Abb.5 einen Schnitt dieser Verteilungsstelle nach der Linie A-<4 in Abb. 4. und Abb. 6 einen Schnitt eines Schiebergebäuses nach der Linie B-B in Abb. ¢.
  • In Abb. i bezeichnet i einen Dreizylinderverdichter, dessen drei Zylinder 2, 3 und .4 je ihre Saugleitung 5 bzw. 6 und 7 haben, durch welche das verdampfte Kältemittel von einer Saugverteilungsstelle zugeführt wird, die als Ganzes mit 8 bezeichnet ist. Die gemeinsame Druckleitung 9 der drei Verdichterzylinder ist mit einem Verflüssiger io verbunden, in welchem das komprimierte Kältemittel durch Kühlwasser verflüssigt wird, das mittels einer Kühlwasserpumpe 11 in Umlauf gehalten wird. Das flüssige Kältemittel wird in einem Speicher 12 aufgespeichert und strömt von dort in eine Druckverteilungsstelle 13, von welcher die Zuleitung zu Kühlspiralen 1,4, i 5, 16-, 17 unter Expansion durch Handregelventile 18, i9 bzw. 2o, 21 erfolgt. Diese Handregelventile können eventuell durch selbsttätige Regelventile ersetzt oder ergänzt werden. Die Zahl der Regelventile ändert sich mit der Zahl der Kühlkörper. In Abb. i sind vier Kühlspiralen dargestellt, aber die Erfindung kann auch in solchen Fällen angewandt werden, wo ts mehr oder weniger Kühlspiralen gibt, wie auch der Verdichter mehr oder weniger Zylinder haben kann, als in der Zeichnung dargestellt. Gewöhnlich wird in Schiffen im Hinblick auf Ersatz mehr als ein Verdichter vorgesehen. In der Zeichnung ist der Ersatzverdichter zur Schaffung einer besseren Übersichtlichkeit weggelassen.
  • Die Saugverteilungsstelle 8 besteht, wie gezeigt, aus drei Rohrstücken öder Gehäusen 8a, 811, 8c, welche je mit ihrer Saugleitung 5 bzw. 6, 7 verbunden sind, und aus vier quer zu diesen Rohrstücken angebrachten Verteilungsschiebern 24, 25, 26, 27, welche je mit einer der Kühlspiralen 14, 15, 16, 17 verbunden sind. Diese Verteilungsschieber können z. B. in der in Abb. 2 und 3 dargestellten und nachstehend näher erläuterten Weise ausgeführt sein. Wesentlich ist zunächst, daß jeder Verteilungsschieber so eingerichtet ist, daß er die entsprechende Kühlspirale mit irgendeiner der Saugleitungen 5, 6, 7 verbinden kann. Die Saugverteilungsstelle 8 hat zugleich an dem einen Ende ein quer zu den übrigen Rohrstücken angebrachtes Rohrstück 8d mit Ventilen 22 und 23. Die Batterie bildet ein mechanisch zusammenhängendes Ganzes, indem z. B. die Scbiebergehäuse und die Rohrstücke durch Flansche verbunden sind.
  • Die gleichzeitige Erzielung der erwünschten verschiedenen Temperaturen in den Kühlspiralen erfolgt auf folgende Weise: Angenommen, die Ventile 22 und 23 seien gesperrt und die Verteilungsschieber 24, 25, 26, 27 seien so eingestellt, daß, wie punktiert angedeutet ist, der Zylinder 4 von den Kühlspiralen 14, 15, der Zylinder 3 von der Kühlspirale 16 und der Zylinder 2 von der Kühlspirale 17 saugt. Es wird hierdurch möglich sein, in den Kühlspiralen 14, i5 mit einer anderen Temperatur zu arbeiten als in den Kühlspiralen 16 und 17. Es ist klar, daß man durch passende Einstellung der Ventile 22, 23 und der Verteilungsschieber viele andere Kombinationen schaffen kann und daß man durch Betätigen der Ventile 22, 23 zwei oder mehr Zylinder mit irgendwelchen Kühlspiralen verbinden kann.
  • Die in den Abb.2 und 3 gezeigte Ausführungsform eines Verteilungsschiebers 27 hat einen hohlen, zylindrischen, am einen Ende offenen Schieberkörper 35, der durch eine drehbare, aber nicht verschiebbare Schraubspindel28 (oder auf andere Weise, z. B. durch einen Hebelmechanismus) so eingestellt werden kann, daß die Öffnungen 29 des Schiebers mit den Öffnungen 32 des Schiebergehäuses27 verbunden werden oder daß die Öffnungen 3o des Schiebers mit den Öffnungen 33 des Schiebergehäuses in Verbindung kommen oder schließlich, daß das Innere des Schiebergehäuses am rechten Ende 3r des Schieberkörpers mit den öffnungen 34 des Schiebergehäuses in Verbindung kommt. Hierdurch kann irgendeiner der drei Stutzen 37, 38, 39 des Schiebergehäuses mit der Zufuhrleitung 36 des Kältemittels in Verbindung gebracht werden. In der in Abb.2 gezeigten Stellung des Schiebers ist der Saugstutzen 37 mit der Leitung 36 verbunden, während die beiden anderen Saugstutzen 38, 39 von ihr getrennt sind. Bei der in den Abb. 2 und 3 gezeigten Ausführungsform des Schiebers bildet die Endwand 35a des Schieberkörpers die Mutter für die Schraubspindel 28, und sie hat einen Zapfen 35U, der in eine Längsnut 27a in der Wand des. Schiebergehäuses greift, wodurch eine Drehung des Schieberkörpers verhindert wird. Eine kleine, nicht drehbare Mutter 40 an dem äußersten Teil der Schraubspindel 28 trägt einen Zeiger 4i, der längs einer Skala 4a die jeweilige axiale Lage des Schiebers angibt. Selbstverständlich kann der beschriebene Verteilungsschieber leicht in einen Drehschieber von gleicher Wirkung umgeändert werden.
  • Bei der Verteilungsstelle nach Abb. .4 bis 6 sind genau die gleichen Kupplungsmöglichkeiten vorhanden wie bei der Verteilungsstelle 8 in Abb- i, und zwar sind die seitlich ausgehenden Stutzen 43, 4.4 und 45 des Ventilgehäuses 8d j e mit ihrer Saugleitung 7, 6 bzw. 5 zu verbinden, während die vier Schiebergehäuse :24,:25, 26 und 27 (das letztgenannte ist in Abb.4 nur angedeutet) je oben mit ihrer Kühlspirale 14, 15, 16 bzw. 17 zu verbinden sind. Auch erfüllen die Ventile 22 und 23 denselben Zweck wie in Abb. i. Wie es aus Abb. 4 bis 6 leicht ersichtlich ist, werden drei den Rohrstücken oder Gehäusen 8a, 8b und 8a in Abb. i entsprechende waagerechte, immer ununterbrochene Kanäle durch drei Reihen von Schiebergehäusestutzen und inneren Ringräumen 46 gebildet, wodurch die Anzahl der notwendigen Flanschverbindungen äußerst klein wird. Nur der eine Verteilungsschieber ist in Abb. 4 gezeigt; es ist aber zu verstehen, daß ebenso wie in Abb. i vier Schieber verwendet werden, die im wesentlichen, wie in Abb. 2 und 3 gezeigt, ausgebildet sein können. In Abb. 4 arbeitet jedoch der längs verschiebbare Schieberkörper 35 mit einer feststehenden, auswechselbaren Hülse 47 zusammen, wie es üblich ist.
  • Vorausgesetzt, daß die Verteilungsstelle nach Abb. 4. bis 6, wie oben angegeben, in die Kühlanlage eingeschaltet ist und daß die Ventile 22 und 23 und der Schieberkörper 35, wie in -Abb. ¢ gezeigt, eingestellt sind, arbeiten, wie leicht ersichtlich, sämtliche Verdichterzylinder auf die Kühlspirale 14, was natürlich nur eine von vielen Möglichkeiten darstellt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kompressionskältemaschinenanlage mit einem Verdichter mit mehreren Arbeitsräumen, z. B. einem Mehrzylinder-oder doppelt wirkenden Verdichter, und einer Anzahl Verdampfer, welche mit zwei oder mehr verschiedenen Saugtemperaturen arbeiten können, gekennzeichnet durch eine Verteilungsstelle (8), bestehend aus einer Anzahl entweder j e mit einem Verdichterarbeitsraum (2 oder 3 oder q.) oder je mit einem Verdampfer (1q. oder 15 oder 16 oder 17) in offener Verbindung stehender Rohrstücke oder Gehäuse (8a bis 8c) und einer Anzahl in Abhängigkeit vom Anschluß der Rohrstücke entweder je mit einem Verdampfer oder je mit einem Verdichterarbeitsraum in offener Verbindung stehender, zweifach oder mehrfach einstellbarer Absperrmittel, durch welche die mit ihnen in offener Verbindung stehenden Verdampfer bzw. Verdichterarbeitsräume mit irgendeinem der Rohrstücke oder Gehäuse und dadurch mit irgendeinem der Verdichterarbeitsräume bzw. irgendeinem der Verdampfer verbunden werden können.
  2. 2. Kompressionskältemaschinenanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zweifach oder mehrfach einstellbaren Absperrmittel aus Schiebern bestehen, welche Längs- oder Drehbewegungen ausführen können.
  3. 3. Kompressionskältemaschinenanlage nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrstücke und Gehäuse der Absperrmittel quer zueinander angebracht und zu einem mechanisch zusammenhängenden Ganzen verbunden sind.
  4. Kompressionskältemaschinenanlage nach Anspruch i, 2 .oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilungsstelle (8) zugleich ein mit den genannten Rohrstücken verbundenes Rohrstück (8d) mit derart angebrachten Absperrmitteln (22, 23) enthält, daß jeder Verdichterärbeitsraum mit irgendeinem der Rohrstücke verbunden werden kann.
  5. 5. Schieber zur Anwendung in der Kompressionskältemaschinenanlage nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, .daß das Schiebergehäuse seitlich eine Anzahl Stutzen mit Öffnungen hat, welche durch einen mit Öffnungen versehenen verschiebbaren oder drehbaren Schieberkörper geöffnet oder geschlossen werden können. BERLIN. CCDRUCIi T IN DER
DE1938A0085505 1937-01-23 1938-01-15 Kompressionskaeltemaschinenanlage Expired DE688137C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DK688137X 1937-01-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE688137C true DE688137C (de) 1940-02-13

Family

ID=8152261

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1938A0085505 Expired DE688137C (de) 1937-01-23 1938-01-15 Kompressionskaeltemaschinenanlage

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE688137C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69313959T2 (de) Doppelverdampfer-Kühlschrank mit sequentiellem Verdichterbetrieb
DE2206620A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum verfluessigen von naturgas
EP3417213B1 (de) Kältegerät mit mehreren lagerkammern
DE2151806A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Verfluessigung eines Kaeltemittels
DE688137C (de) Kompressionskaeltemaschinenanlage
DE2252638B2 (de) Speichervorrichtung zum ausgleichen wechselnden gasbedarfs
DE2231769C3 (de) Verfahren sowie Vorrichtung zum Eingefrieren und sicheren Gefrierlagern von Gütern
DE102006059139A1 (de) Kälteanlage mit einem warmen und einem kalten Verbindungselement und einem mit den Verbindungselementen verbundenen Wärmerohr
DE69407642T2 (de) Kühlgerät
EP2195591B1 (de) Kältegerät
DE1601874A1 (de) Kuehl-Container
DE2219083C3 (de) Absorptionskälteanlage
DE3134300C2 (de)
DE858831C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von feuchten oder fluessigen Stoffen mit zwei oder mehr verchiedenen Temperaturen
CH223618A (de) Kleinkühlapparat.
DE558656C (de) Verfahren zur Eiserzeugung
DE1751714A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Erzeugen von Kaelte
DE673899C (de) Kaeltemaschine mit mehreren Verdampfern
DE924154C (de) Verfahren zum Trennen von Gasgemischen, insbesondere Luft, in Fraktionen verschiedener Fluechtigkeit
DE632075C (de) Kuehlvorrichtung fuer verbundene Trockeneis- und Maschinen- oder Wassereiskuehlung
DE1047370B (de) Vorrichtung zum Kuehlen von Gasfallen bei Vakuumanlagen
DE102018202008A1 (de) Kombinationskältegerät
DE725580C (de) Kontinuierlich wirkende Absorptionskaeltemaschine
DE1005095B (de) Verfahren zum Betreiben einer Anlage zum Rektifizieren und/oder Kondensieren eines gasfoermigen Mittels und dazu geeignete Einrichtung
DE1244210B (de) Kaeltesatz zur Kuehlung von isolierten Raeumen, insbesondere Behaeltern von Transportfahrzeugen