DE686067C - Fluessigkeitspumpe oder -motor eines Fluessigkeitsgetriebes - Google Patents
Fluessigkeitspumpe oder -motor eines FluessigkeitsgetriebesInfo
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- DE686067C DE686067C DESCH102242D DESC102242D DE686067C DE 686067 C DE686067 C DE 686067C DE SCH102242 D DESCH102242 D DE SCH102242D DE SC102242 D DESC102242 D DE SC102242D DE 686067 C DE686067 C DE 686067C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H39/00—Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution
- F16H39/04—Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution with liquid motor and pump combined in one unit
- F16H39/06—Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution with liquid motor and pump combined in one unit pump and motor being of the same type
- F16H39/08—Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution with liquid motor and pump combined in one unit pump and motor being of the same type each with one main shaft and provided with pistons reciprocating in cylinders
- F16H39/16—Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution with liquid motor and pump combined in one unit pump and motor being of the same type each with one main shaft and provided with pistons reciprocating in cylinders with cylinders arranged perpendicular to the main axis of the gearing
- F16H39/18—Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution with liquid motor and pump combined in one unit pump and motor being of the same type each with one main shaft and provided with pistons reciprocating in cylinders with cylinders arranged perpendicular to the main axis of the gearing the connections of the pistons being at the outer ends of the cylinders
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Description
Sch 102242 X
Die Erfindung bezieht sich auf Flüssigkeitspumpen oder -motoren mit einem umlaufenden
Zylinderblock und beiderseits des Zylinderblocks angeordneten umlaufenden Ringen,
die mit den in den Zylindern geführten Kolben durch angelenkte Zugstangen verbunden
sind und zusammen mit einem die Ringe umgebenden Mantel den den Zylinderblock und die Zugstangen enthaltenden Raum nach
ίο außen abschließen. Die Erfindung beruht auf
der Erkenntnis, daß bei der bekannten Bauart dieser Pumpen oder Motoren, wenn große
Kräfte zu übertragen sind, Zwängungen auftreten, die die Betriebsfähigkeit in Frage
stellen, und bezweckt, diesen Übelstand zu beseitigen. Dieses Ziel wird gemäß der Erfindung
durch die Vereinigung zweier Merkmale erreicht, die dadurch gekennzeichnet sind, daß die umlaufenden Ringe mit dem
Mantel zu einem in sich starren Gehäuse vereinigt und die an dem umlaufenden starren
Gehäuse für die angelenkten Zugstangen vorgesehenen Lager als Doppellager ausgebildet
sind.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dar Erfindung an einem Flüssigkeitswechselgetriebe veranschaulicht, das aus einer
nach der Erfindung ausgebildeten Pumpe und einem entsprechenden Flüssigkeitsmotor
besteht. Bei der Pumpe ist hierbei für das umlaufende starre Gehäuse zur Regelung der
Fördermenge in an sich bekannter Weise eine
Querverschiebung vorgesehen. Im einzelnen zeigt
Abb. ι einen lotrechten Mittellängsschnitt durch das Getriebe, wobei ein Teil in Ansicht
dargestellt ist;
Abb. 2 und 3 zeigen je einen Schnitt nach den gebrochenen Linien 11-11 oder IH-III
der Abb. 1, von links gesehen. 40-
Das Gesamtgehäuse des Getriebes ist kastenartig ausgebildet und hat einen ebenen
Boden 1, zwei Stirnwände 2 und zwei Seitenwände 3. An seiner oberen Kante ist das Gesamtgöhäuse
mit einem nach innen gerichteten Flansch versehen, der an den Stirnwänden
mit 4 und an den Seitenwänden mit S bezeichnet ist. Durch eine nach unten reichlich
ausgesparte Querwand 6 ist das Gehäuse i, 2, 3 der Länge nach in zwei Teile geteilt.
Über der Querwand 6 liegt auf den Flanschen 5 ein Lagerbock 7 auf, der den für bejide Getriebahälften gemeinsamen Steuerzapfen
8 aufnimmt. Dieser ist mit einer von einer Hälfte zur anderen durchgehenden LängsbOihrung 9 versehen, unter der auf beiden
Hälften je eine Längsbohrung 10 vorgesehen ist, an die sich nahe der Mitte eine
Querbqhrung 11 anschließt, in der auf der
Pumpenseite ein Steigrohr 12 und auf der Kraftmaschinenseite ein Fallrohr 13 sitzt. Im
übrigen ist die Ausbildung der Pumpe und der Kraftmaschine durchaus gleich; es wird
daher im folgenden nur die Pumpe beschrie-
ben. Die Längsbohrung 9 mündet in eine Queraussparung 14, die Längsbohrung 10 in
eine der Queraussparung 14 gegenüber
liegende Queraussparung 15. Der Steuer^»'
fen 8 -wird von der Hohlwelle 16 des Zyliiii%»
gehäuses 17 umfaßt. In diesem sind insge samt vier Zylinderbohrungen 18 vorgesehen
In jeder Zylinderbohrung ist ein Kolben 19
angeordnet, der nach außen hin in einem Kreuzkopf 20 endet, der sich in einer entsprechenden
Aussparung 21 des Zylindergehäuses 17 führt. Im Kreuzkopf 20 sitzt ein
Qudrzapfen 22, der durch einen Federkeil 23
an einer Drehung gehindert ist. Auf jedem Ende 24 des Querzapfens 22 sitzt drehbar
eine ein Zugglied bildende Lasche 25.
Der Lagerbock 7 hat Flanschen 26, die mit
den Flanschen 4 auf gleicher Höhe liegen und die Gleitbahn für ein verschiebbares Gehäuse
bilden, das trogartig ausgebildet ist und dessen Mantelteil mit 27 und dessen
Seitenwände mit 28 bezeichnet sind. Diese weisen Öffnungen 29 auf, in denen unter Vermittlung
je eines Kugellagers Ringe 30 gelagert sind. Diese besitzen eine verhältnismäßig
große Breite und sind je mit vier auf den Umfang verteilten Aussparungen 31 versehen.
In jede Aussparung greift eine der obenerwähnten Laschen 25 ein, die mittels
eines Bolzens 32 am entsprechenden Ring 30 angelenkt ist. Jeder Bolzen 32 geht durch den
Ring 30 in seiner ganzen Länge hindurch und ist somit zweiseitig gelagert. Die Ringe
30 sind durch ein außerhalb der Ringe 30 geschlossenes Gehäuse starr verbunden, das
die Kolben 19 und die Laschen 25 umfaßt und dessen Mantelteil mit 33 und dessen
Seitenwände mit 34 bezeichnet sind. Das Gehäuse 2i2>, 34 wird seinerseits von dem Gehäuse
27, 28 mit Spielraum umfaßt. Zum Verschieben des Gehäuses 27, 28 und somit des
Gehäuses 33, 34 in radialer Richtung dient eine mit einem Handrad versehene Schraube
35, die in der Hqhe der Achse des Steuerzapfens
8 und des Zylindergehäuses 17 iim Gesamtgehäuse 1, 2, 3 angeordnet ist. Dieses
ist durch einen Deckel 36 abgeschlossen. Der Deckel 36 weist Flanschen 37 auf, die
über an den Seitenwänden 28 des Gehäuses 27,28 sitzende Flanschen 38 greifen und ein
Kanten der Gehäuse 27, 28 verhindern. Demselben Zweck dienen auf dem Lagerbock 7
sitzende Führungsstücke 39.
Das Arbeiten des Flüssigkeitswechselgetriebes
braucht nicht beschrieben zu werden, da es dem der bekannten Getriebe entspricht.
Da hier die Ringe 30 einer Getriebehälfte durch das Gehäuse 33, 34 so miteinander verbunden
sind, daß sie sich in der Umfangsrichtung nicht gegeneinander verschieben
können, vielmehr stets mit derselben Geschwindigkeit umlaufen müssen, und ferner
j die Boken 32 beiderendig in ihren Ringen 30 gelagert sind, werden Zwängungen der Laschen
25 sowohl an dem Bolzen 32 als auch 4"im Bolzen 24, 22, 24 vermieden und die Langer
32, 25 ; und 24,25 nicht unnötig hoch beansprucht. Da das Gehäuse 33, 34 geschlossen
ist, wird in ihm immer ein ölstand verbleiben, der bis an die untere Kante der Offnung
der Ringe 30 reicht. Aber auch die Ausführung der Gehäuse 27, 28 in Form eines geschlossenen
Troges ist vorteilhaft. Bei; den bekannten Getrieben dieser Art darf nämlich
der Ölspiegel des im Gehäuse befindlichen
Öles nur so hoch gehalten werden, daß keine umlaufenden TeUe mit dem Öl in Berührung
kommen. Es würde sonst das Öl mitgenommen und geschleudert werden und sich infolgedessen
mit der Luft mischen und schaumen. Der Betrieb mit solchem öl ist nicht
angängig. Die tiefe Anordnung des ölspiegels hätte aber zur Folge, daß das Öl in den
umlaufenden Getriebeteilen ausläuft und hierdurch die Gefahr besteht, daß beim Anlauf
diese Teile zunächst trocken laufen. Beim Erfindungsgegenstand ist dagegen das undrehbar';
aber verschiebbar gelagerte Gehäuse 27, 28 so ausgebildet, daß es die umlaufenden
Teile des Zylindergehäuses 17 einschließlich seines umlaufenden Gehäuses 33, 34. unten
vollständig einschließt. Es kann daher (vgl. hierzu Abb. 1) der Ölspiegel im Gesamtgehäuse
so hoch gehalten werden, daß gerade noch die Lager des Gehäuses 33, 34 in öl
laufen. Bei erneuter Inbetriebnahme des Getriebes ist also immer im Gehäuse 33, 34 Öl
in einer Höhe vorhanden, die durch die Unterkante der Öffnung der Ringe 30 bestimmt ist,
während durch das Öl im Gesamtgehäuse 1, 2,3 die Lager zwischen dem Gehäuse 27, 28
und dem Gehäuse 33,34 bespült werden. Hinsichtlich der Gesamtanordnung ergeben sich
weiterhin folgende Vorteile: Da hier ein höherer
ölspiegel als sonst im Gesamtgehäuse zulässig ist, kann dieses niedriger gehalten werden.
Ferner liegen beim Erfindungsgegenstand die Führungen 4 für die Gehäuse 27, 28
ein gehöriges Stück über der Drehachse des Getriebes und fallen mit der Oberkante des
Gesamtgehäu'ses zusammen,· sie lassen sich
daher bequem bearbeiten. Ebenso trägt es zur Vereinfachung der Bauart bei, daß der
Steuerzapfen 8 in einem Lagerbock 7 untergebracht ist, der dem Gesamtgehäuse gegenüber
ein besonderes Stück bildet und so ausgebildet ist, daß er ebenfalls in Höhe der
oberen Kante des Gehäuses 1, 2, 3, nämlich
auf den Flanschen 5, gelagert ist, deren Oberfläche
mit denen.der Flanschen 4 auf gleicher Höhe liegt. Dadurch, daß die Oberkante des
Gehäuses 1, 2, 3 ein gehöriges Stück über der
Getriebeachse liegt, steht an den Seitenwänden 3 genügend Höhe zur Verfugung. Es läßt
sich daher die Verstellvorrichtung (Schraube 35) genau in der Höhe der Getriebeachse anbringen.
Claims (5)
- Patentansprüche:i. Flüssigkeitspumpe oder -motor mit einem umlaufenden Zylinderblock und beiderseits des Zylinderblocks angeordneten umlaufenden Ringen, die mit den in den Zylindern geführten Kolben durch angelenkte Zugstangen verbunden sind und zusammen mit einem die Ringe umgebenden Mantel den den Zylinderblock und die Zugstangen enthaltenden Rajim nach außen abschließen, gekennzeichnet durch die Vereinigung der umlaufenden Ringe (30, 34) mit dem Mantel (33) zu einem in sich starren Gehäuse (30, 34, 33) und die Ausbildung der an dem umlaufenden starren Gehäuse (30, 34, 33) für die angelenkten Zugstangen (25) vorgesehenen Lager als Doppellager (3°>3i)·
- 2. Flüssigkeitspumpe oder -motor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das umlaufende Gehäuse (30, 34, 33) zumindest unterhalb der Getriebeachse in einem zweiten, zweckmäßig trogartig ausgebildeten Gehäuse (27, 28) gelagert ist, das zusammen mit dem umlaufenden Gehäuse (30, 34, 33) zur Regelung der Fördermenge in an sich bekannter Weise in der Querrichtung verschiebbar ist und seinerseits vom feststehenden, als Flüssigkeitsbehälter ausgebildeten Getriebegehäuse (1,2,3) umschlossen wird.
- 3. Flüssigkeitspumpe oder -motor nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Rand des feststehenden Getriebegehäuses (1, 2, 3) oberhalb der Getriebeachse liegt und so ausgebildet ist, daß er als Gleitfläche für das quer verschiebbare Gehäuse (27, 28) dient.
- 4. Flüssigkeitswechselgetriebe, bestehend aus Flüssigkeitspumpe und -motor nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Lagerung von -Flüssigkeitspumpe und -motor in einem gemeinschaftlichen Gesamtgehäuse der obere Rand des Gesamtgehäuses (1, 2, 3) so ausgebildet ist, daß er als Auflagerfläche (5) für einen in der Längsmitte des Gehäuses vorgesehenen Lagerbock (7) dient.
- 5. Flüssigkeitswechselgetriebe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerbock (7) eine Gleitfläche (26) für das quer verschiebbare Gehäuse (27, 28) aufweist, die mit der Gleitfläche (4) des Gesamtgehäuses (1, z, 3) auf gleicher Höhe liegt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH102242D DE686067C (de) | 1933-09-20 | 1933-09-20 | Fluessigkeitspumpe oder -motor eines Fluessigkeitsgetriebes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH102242D DE686067C (de) | 1933-09-20 | 1933-09-20 | Fluessigkeitspumpe oder -motor eines Fluessigkeitsgetriebes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE686067C true DE686067C (de) | 1940-01-02 |
Family
ID=7447190
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH102242D Expired DE686067C (de) | 1933-09-20 | 1933-09-20 | Fluessigkeitspumpe oder -motor eines Fluessigkeitsgetriebes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE686067C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE870200C (de) * | 1945-01-15 | 1953-03-12 | Scintilla Ag | Hydraulisches, stufenlos regelbares Getriebe |
| US3520233A (en) * | 1969-01-30 | 1970-07-14 | Jaromir Tobias | Low friction radial piston pump or motor |
-
1933
- 1933-09-20 DE DESCH102242D patent/DE686067C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE870200C (de) * | 1945-01-15 | 1953-03-12 | Scintilla Ag | Hydraulisches, stufenlos regelbares Getriebe |
| US3520233A (en) * | 1969-01-30 | 1970-07-14 | Jaromir Tobias | Low friction radial piston pump or motor |
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